5
in „. vix 2 in e ] a. taiM EEEIIS . 81 2*
8 “ 8 4 1““ 8
Das Abonnement beträgt: “ 8 5 2 Rkthlr. für ¼ Jahrr. 111““ „ 8 Rthlr. 1 Jahr.
allen Theilen der Monarchie 8— ohne Preis-Erhöhung.
“
¹ luß wurde nur unvoll⸗ Haupt⸗Flüchtlinge verfügte. Auch &2 ben .
z22 11“ ost-Anstallen des In- und Mefbzbe⸗ nehmen Hestellung
-beeeeh hieses Slatt an, sür Lerlin
Furcht, daß Frankreich oder irgend eine andere Macht es möchte, in Sachen der Eidgenossenschaft —— Nicht 82 wäre die Verblendung so weit gegangen, daß man eglaubt hätte. die Schweiz könnte aus einem 5 ungleichen Kampfe als Sieger her⸗ vorgehen; aber die französische Opposition hatte gemeinschaftliche Sache mit der Schweiz gemacht, und darin sahen die Radikalen, wie heutiges Tages in dem deutschen Sozialismus und italienischen Li⸗ beralismus, ein Widerstandsmittel, das mächtig genug wäre, um jeden Angriff zu bestehen: ein Bündniß nämlich der Völker gegen die Re⸗ 1u1“¹ gierungen. So ließ denn der Radikalismus sich vollen Lauf. gei einzelnen Nummern wird „Wenige Jahre darauf waren die Tagsatzungs⸗Gesandten, welche 8 en eenn 3 die Kommission gebildet hatten, die mit der Antwort an Frankreich . 1“ “ beauftragt war, die Herren Kopp, Rigaud, Monnard, Köhler, ja selbst der 8 Präsident des Vororts, Herr Tscharner, sämmtlich mehr oder weniger von der Leitung der öffentlichen Angelegenheiten entfernt und kamen bald außer aller Beziehung dazu; die Herren Monnard und Rigaud aber, denen eine durch Zuruf genehmigte National⸗Subscription eine oldene Denkmünze mit der Inschrift „dem Biedermann“ geweiht zebte 2 ehe sie in der Menge sich verloren, noch viel gehässige Unbilden und verleumderische Anschuldi von Sei der Volkspartei aushalten. 111e“
Schließlich möge für heute nur noch bemerkt werden, daß die
pflichtet halte, diesem Beschluß zu gehorchen. Der Einfluß des libe⸗ skalen Kanton Sn ög g2 era ständi t. Die radikalen Ka je jetzt ihren Rath zu bestin „ u ur mit gr i ang
üe und Scchas —2 12— 1— Monat später von biesem den Widerruf seiner Erklärung. Diese
alt⸗schweizerischen Meesce erhielt von diesen Kantonen das Schwankungen deuteten auf Wechsei 8 Windes. . ü p Je darauf folgte, S 1 29 Ikh* . Bürgerrecht Louis — 2,,evrt, saschaßt 8 F nees⸗ Wenngleich diese Partei sich noch einige Zeit nach dem Bonaparte⸗ bewies, in was für Ser en könne; dies hinderte aber eine zür⸗ schen Abenteuer am Ruder erhielt, so schreibt dennoch von diesen 1 Bürgerrechts⸗Geschenke . 1 ßten Hitze des Streits einen Händeln ihr Sturz sich her. Und doch hatte bei dieser Gelegenheit, 1 7 wie nach der Note Montebello's in Betreff der Flüchtlinge, die libe⸗ rale Partei sich an die Spitze des Widerstandes gestellt; sie hatte
mitten in der grö — 3 5 28 22, 29 Bonaparte zu schicken, nicht etwa aus Liebe für den Muth und die Würde gehabt, der Regierung Ludwig Philipp's ihre eigenen Anschuldigungen zurückzugeben, indem sie ihr sagte:
¶Bürgerbrie aus Antipathie gegen die französische Regierung „Die Eidgenossenschaft durfte nicht erwarten, Frankreich aus den
7 dann, sondern aus vnicen Mals Kriegs⸗Erklärung!
in einigen Kantonen geschmiedeten Komplotten einen Beschwerdegrund für sich gegen dieselbe entuehmen zu sehen. Die richterlichen und ad⸗
Zö“ chie Eepedition der Allg. Prruß. I Faeb Zeitung: ““ 1 8 FSgehren-Straße Nr. 57.. 8 8 yusertions-Gehühr für 8„ — FNaum einer Zeile des Allg. „ Anzeigers 2 Sgr.
. 8 51½ .
1 8 2 Lhashetntt u Berlin, Freitag den Sten S“
Ganz eben so machte es der Kanton Zürich im Jahre 1845
. Der Dr. Steiger, ein Luzerner, der mit den Freischaaren ministrativen Untersuchungen haben in der That aufs klarste erwiesen,
— 1 ingest Absicht gegen genommen war, welche in der eingestandenen ht geg Lefens marschiten, diese Stadt in Brand zu stecken — besticht seine
daß keines der ermittelten Komplotte gegen Frankreich gerichtet war, sondern daß sie vielmehr dort angezettelt worden, daß der Heerd der
it i h üngniß; der Kanton zchter und flieht mit ihnen aus seinem Gefängniß; h- nicht 2. damit, ihm eine Zuflucht zu gewähren, erkennt ihm das Ehren⸗Bürgerrecht zu und belohnt die Wachen, die gegen t 2 rt ang w
— Verschwörungen sich zu Paris befindet, daß die Befehle für die ge⸗ heimen Milizen der Verschwörer von Paris ausgehen.“ Aber die liberale Partei in der Schweiz mußte vermöge ihres
. 1 revelt, mit einer beträchtlichen Geldsumme. Bern e, Phg⸗ chesciei nach. Umm dje Suce volstäudig zu be⸗ richten, füge ich noch hinzu, daß einige Tage darauf zu Win⸗ 1 b b tet Sch terthur ein großes Festmahl zu Ehren Steiger’s veranstaltet Ursprungs mit für die Politik Frankreichs haften. Als die heraus⸗
fordernden Schritte der Herren Thiers und Molé fast die ganze Schweiz gegen Frankreich aufgebracht hatten, wurden die Häupter des Liberalismus entfernt und beseitigt, und die wirklich bedeutende Na⸗
rde; bei diesem Bankett erschien auch der Schultheiß von Bern becatie Prältent der Tagsatzung, Herr Neuhaus, und mit tionalbegeisterung, welche Frankreichs allerdings rechtmäßige, aber in
1 3 ¹ Partei, Tagsatz ⸗Gesandten ihm die Hauptführer der radikalen Partei, Tagsatzungs⸗C 2 Bern, Graubündten, Aargau, Basel⸗Landschaft, Thurgau, t „
ihrer Form beleidigende Forderungen in Betreff Louis Bonaparte's erzeugten, wandte sich ganz zu Gunsten des Radikalismus.
“
3o81A11A1A“
. . en seiner Erlösung hart, hat auf dem Gebirge selbst der Winter von Beust, aus Schlesien. fenh Einzug gehalten und seine ganze Kraft und We. . — Der Minister⸗Resident mehrerer deutschen Höfe am hiesigen Hose, tet. Hier in der Hampelbaude zeigt heute * gre- von Roeder, von Franzensbad. meter (R.) 3 Grad Kälte, und der Schnee iegt weit
über 2 Fuß hoch. Nirgends ist eine betretene Bahn sicht⸗- bar, denn die Spur, die des Schmugglers Fuß getreten, ist im näch⸗ sten Augenblicke verweht. Furchtbar haust der Sturm, und er treibt mit dem dicht herabfallenden Schnee und mit Eiskörnern ein so ar- ges Spiel, daß das Auge des Wanderers sich nicht öffnen kann und
zuunha 1 t. nanz⸗Ministerium für das Berg⸗, Hütten⸗ und Salinenwesen, Graf
b 16 Amtlicher Theil. See Fhr güs Propaganda, von dem Augenbli Inland. ez in Prengen. B“uten. . r e esesgebeeh⸗ 2 Propaganda, v em 2 si zch e 2 Neise des 8 von Bro veig. — W ing ge. 9o 2 25 on dem Augen licke an, wo sie darauf verzichten mußte, Neise des Herzogs b. Seaunscheege irte neue Kunststraße. — Rhein⸗ g genossenschaff g- — gegen die Nachbarländer zu . g d8 druck der Nachricht von den amerikanischen und englischen 112 —— 8 e. Schweiz selbst Unruhen zu erregen, Fehen . Wein Produzenten⸗Verein. . durch welche der Friede in Europa gefährdet werden könne. Die Farfche P. sß königreich B Stände⸗Ver⸗ . . . 1b S re. SAb A. tsche Bundesstaaten. Königreich Bavern. Stände ⸗-2 Sge 8 Schweiz ist S. 8 solches Komplott noch günstiger, als — Frage über die Zulassung eines gSeveen 8 1 tamtli er C eil. 82 mit Lebeus 1 in zürcher Oberst Savoyen es war, und so sehen wir seit 1840 den Plan jener Ver⸗ auf Nennung der Redner. — Ankunft des Herzogs von Leuchten⸗ P.“ e1“X“ 4 sicht wund geschlagen wird. Jeder Schritt ist mit Lebensge⸗ Sclothum u. s. w. 8 sich g 5 F schwörung sich entfalten, der zuerst in 8 1nn,enade 2. - 853 8 girchendiebstahl. — G roß herzo gich um Hessen und bei 6 G FEitat us N gescg⸗ 52* Fusde getraut sich trotz aller Ver⸗ ausbrachte: „Der Freiheit, die 3 . 5 D; 5 1 4 8 Klöster ans Licht trat. 8 hanshe 1 xn 8 Rhein. Diplomatische Audienzen. — Prinz Waldemar von Preußen. — Eg. b T; S sahr vngen nicht, von der Hampelbaude noch aufwärts zu gehen, jg, mus aufgenommen wurde. 1b Sv nr — Entfernung ihr nicht genügen könne, daß sie Bürgschaften und eine Üun — — — 843 sen⸗Weimar. Hohe Gäste in Weimar und Aufnahme des Kronprin⸗ : dem Gesandten in Brüssel, Kammerherrn Grafen von Iedereee S bleibt nur die Rückkehr übrig. Im flachen Lande Was kann man Widerstrebenderes gegen den eidgenössischen Geist glänzende Genugthuung verlange. Selbst ehe noch die Großräthe b en von Bagyern in den Großherzoglichen Hausorden. — Aerndtefest. — Seckendorff, die Anlegung des von des Herzogs von Braun⸗ bringend. 8. 1 dn⸗ ut Eee ascht bestectet in den gebgihen Ge⸗ und die Neutralität sich denken, und doch ist ohne diese weder eine der Kantone über diese Forderungen berathschlagt hatten, ließ der Eisenbahnen und Dampfschifffahrt. Verein in Bautzen zur B19-SSeS Sece ee. sschweig Hoheit ihm verliehenen Großkreuzes vom Orden Heinrich's führt 8 8 age⸗ 3.E. n vce isgezeahe rcen Schweiz, noch eine Eidgenossenschaft möglich,. . König schon seine Truppen marschiren, und der General, der sie bsce- — 8 8 Oesterreichische Monarchic. Wien. Vermuͤhlung der Ersherzogin des Loöwen; dem Wirklichen Legations⸗Rath von Kampö die An⸗ genden, daß diez Aerudte vag die Kschönen Futtervorräthe, die Schnach en wir zu der Zeit der Streitigkeiten mit Frankreich zurück. fehligte, machte einen Tagesbefehl bekannt, der eine völlige Kriegs⸗ „„ „Turin, 24. Sept. Die Gazz. Piemont zeigt an, daß Se. FüII111 ehr des (legung des von des Königs der Niederlande Majestät ihm verliehee hier iin Wiesen liegen, unter dem Schuee verkommen müssen. Wir haben gesehen, welche Fortschritte der radikale Geist schon vor erklärung, ein beleidigender Ausfall gegen die schweizerische Nation 8 die Verlängerung der Eisenbahn in das Innere Eeneg, Sehet. are rnech Frikel des Constijutionnel. 8. nen Commandeur⸗Kreuzes g⸗ eenangschen 1“ 88 heg. hbchien v, 8. Prophezeiungen, die einen langen 9 er Sta urin als gemeinnützig erklärt und in der Art genehmigt 58 .üb S icht. —. Abreif s Grafen Krone; so wie dem Königlich belgischen Konsul, Kaufmann C. A. T. en 9 1 m des 2&* Zügel e der selch. ,P 2e ean hi snegain 81 zu Stettin, und dem Direktor der Rheinischen Eisenbahn⸗ und schönen Herbst verkündigen, zum Wohle ganz
zehn oder zwölf Jahren gemacht hatte. Im Jahre 1838 befanden war. Die Tagsatzung verweigerte sowohl die Bürgschaften wie die 4. - sich die Liberalen noch an der Spitze der Regierungen, aber nicht. Genugthuung; nur mit einigen üblichen Höflichkeitsformeln drückte habe, daß die Bahn, über S. Pier d'Arena geführt, den Hügel von 8 Bresson. — Graf Walewski's diplomatische Bestimmung. — Capitain ektor der; Landes in Erfüllung gehen.’“ — Vom Zacken⸗Fluß wird ͤaaͤͤZͤͤSC1113114* S. Benigno durchschneide und in den Stadtplatz S. Benigno ein⸗- Schöffler vom preußischen Lugger „Wilhelm“. — Vermischtes. Gesellschaft, Stadtrath Oppenheim in Köln, die Anlegung des “ 4SOft 19 b gic ket: „Der Kamm des Hochgebirges, der Popularität aufs Höchste gestiegen schien. Einige Anzeichen jedoch, aus, die freundschaftlichen Verhältnisse zwischen den beiden Staaten münde, wo die Haupt⸗Station errichtet werden soll. roßbritanien und Irland. London. Die Bank von England. — von des Königs der Belgier Majestät ihnen verliehenen Leopold⸗ unterm 4. - ober 8 1 hht Tugen zum erstenmale sich wieder von bpiee fast unbemerkt vorübergingen, waren auffallend genug. So hatte wiederhergestellt zu sehen. Und siehe da, Herr Molé erklärte sich ili’k— Berli 8 8 Die Geldkrisis. — Einstellung der Eisenbahn⸗Arbeiten. — Antrag auf Ordens zu gestatten. heute nach ünger a 8 88 . 65 1,n n 8* zum Beispiel der Tagsatzungs⸗Gesandte des Waadtlandes, Herr seiner Note vom 12. Oktober nicht nur für befriedigt, sondern nahm erlin-Anhaltische Eisenbahn. Ausgabe von Ein⸗-Pfund⸗Noten. — Die Presse über die letzten Siege . 8 8 Nebeln und Wolken frei 3 gt⸗ is bis 483ö .ebe⸗ Monnard, bei den Verhandlungen über die Flüchtlinge, selbst die sogar die Miene der Entschuldigung an, indem er sagte: „Nicht 8 Büäee.- c. betrug die Einnahme der Berlin-Anhala s Amnerlancs en 8 Wöö“ in Irland. — Versamm⸗ een Fenscen. D 2 eevsasc⸗ Fensf ae hehi ten bine 8; Schneefage he luihel w * esengebirge nach W laust 18 cfaß Pne Kömi sei egierung die k h 3 Jllung irländischer Parlaments⸗Mitgliever. 1 8 88 vom neuen Königsthore in Königsberg. Das Gerü⸗ r de W. zische und der he Authe üb 6 28 rge b EEEEEEECE“ 1.enae Fsnt, nns boch be. CCCCAE“ seine Regierung die Schluß⸗ aus Jem 2v Nerlehr üses 29816. 48,980 Uhw. . echwei. “ 3 11 ö E ist ganz 7 . De⸗ Jahrstrße Rürch das Königsthor über 6 Böhmen hin Lunfisaeß — Nrklärte fünf 8. Be el. 1h n 1b v 33,62494 mehrheit. — Der Kriegs⸗Rath von Zürich. — Mord. — Ka I cke sgrab .Oktober eröffnet, auch auferenz der betreffenden Kommissionen am 16 8 . Lenne fünf Wacen nach Amnahme des Tagsahungs⸗Beschlusses * So viel Pemush nach hochsehrendem Benehmen war ein dubel. gemme eFereee eötnar. nehche n efasgsennaeh, — Panten Aonte, Fücgrns⸗Heu. Zusbrihe des Hestngegaabens wande, aann, nache hache Lataf, sesc sent und Renbeit (nicht Nen ans ee gen d.-e. B vom Militair Mittags zum ersten Male bezogen. Die Mauer⸗ und worden.“ Stein⸗Arbeiten an den beiden minirten Schleusenwerken neben den
Kanton Freiburg. Stimmung im Lande. — Kanton Genf. Haltung der katholischen Bevölkerung. — Kantone Appenzell A. Rh. . bavn. — II 1 unnd Schaffhausen. Großraths⸗Beschlüsse in der Sonderbunds⸗Frage. 5 Defe Niederrhein, 2. Okober: „Die Nachrichten von den Falliten, p — Kanton Uri. Instruction des Kontingents. und dem Mittel⸗Reduit vor derselben werden nächstens eingestellt welche uns die letzte amerikanischr Post gebracht hat, haben in un⸗ v“ 8 werden. — Das im Bau begriffene Postgebäude zu Königsberg erhält serer gewerblichen Gegend große Bestürzung erregt, mehr fast, als v1“ 1¹ —— zwei zierliche Fagaden, beide geeignet, einen sehr freundlichen Eindruck die S. Falliten, welche Schlag auf S chlag in ver letzten Zeit in v .“ 19g. Handels⸗ und Börsen⸗Nachrichten zu machen. Die Hauptfagade ist dem Bahnhof zugewendet, welcher England ausgebrochen sind. Dies ist begreiflich, da wir mit Amerika W 11“ eine Strecke des früheren Stiftsgartens einnimmt und rechts von einer bnein und mit England fast nur in Diskonto⸗Beziehungen siehen. Musik⸗Aunfführung in der Sing⸗Akademie. — Musik⸗Direktor Bilse's Ka⸗ Baum⸗-Allee begränzt wird. Diese Fagade läßt in unterbrochener Jede englische Krise wirkt insofern auf uns ein, als sie in der Regel pelle. — Deutscher Verein füͤr Heilwissenschaft. — Venedig. Versamm⸗ Flanke rechts und links zierliche Pavillons vorspringen, welche Ar⸗ unsere Börse drückt, uns das Geld, also auch die Fabrication ver⸗ lung italienischer Gelehrten. beitszimmer für die Beamten enthalten und einen mit Gußeisen über-⸗ üeuert Här den Absatz aber ist uns England von geringerem Be⸗ deckten Perron einschließen werden, von dem aus die Verpackung der — 3 8 b zu befördernden Güter und Effekten bewerkstelligt wird. Ein erker⸗
lange, und es ist daher natürlich, daß wir mit größerer Besorgniß auf artiger Vorsprung darüber mit massiven Eckthürmchen hat in seinem
Amerika blicken, das ein sehr bedeutender Kunde geworden ist. Im Spigiebel die Postuhr aufzunehmen, die hintere, der Kirche zuge⸗ Ganzen hat überhaupt die englische Krise uns bis jetzt n; geschadet, kehrte Fagade in ununterbrochener Flanke zeigt eine sehr angenehme
auch nicht den östlichen Provinzen, da diese für ihre Korn⸗ “
Aus brut Kalamitäͤ atten. Die Vor⸗ architektonische Gliederung über den Fenstern und Thüren der Räume vor dem Ausbruch der Kalamität Deckung erhalten hatten. D Parterre, zwei kleinere Erker⸗Vorsprünge, denen auf der Hosseite
8 räthe unserer Provinzen hatten dazu gedient, den drrs2 u 2 8 F72 7% „ 2 ater Den General der Infanterie und Gouverneur von Berlin, Frei⸗ unter diejenigen Büreaus, die mit dem Publikum am meisten 88 Spec 1 auf eine neue Miß⸗Aerndte, welche im Frühjahr auf herrn von Müffling, auf seine Bitte in den Ruhestand zu ver⸗ in Berührung kommen, die Erxpedition der Zeitschriften, die 9 8 8* 8 dera ech bantrahirtr vehrend dih enntreft setzen, ihn auch nach seinem Wunsche der Function als Präsident des Expedition der Briefe, die Stadtpost u. s. w. Das Ganze schließt fen 4 S- 9 der ohnehin reichen Aerndte in ganz Europa Staatsraths zu entbinden und ihm den Charakter als General⸗Feld⸗ sich in der Form an den ungelsächsischen Baustyl; die massiven Eck⸗ fenden S g hneh ganz marschall zu verleihen, wobei derselbe aber Mitglied des Staatsraths pfeiler mit durchbrochenen Zinnen, wie solche auch rings um das Dach
Gerichts⸗Verhandlungen wegen der polnischen Verschwörung. ““
111]
11A141.4“ Jahren persönlich in Galveston gewesen bin und über dortige Verhältnisse einige Auskunft geben kann. 2 Rostock, im Monat Oktober 1847. 82 Schiffer Dan. Bradhering, 2 wohnhaft beim Bäcker Hrn. Permien, in der Lagerstraße. 8
28 men wird, daß von dem bezeichneten Rechte kein Ge⸗ brauch gemacht werden soll.
Düsseldorf, den 19. August 1847.
Die Direction der Düsseldorf⸗Elberfelder Eisenbahn.
1 in welchen von einem Mitgliede unseres Direktorii und
“ dem Hauptkassen⸗Rendanten Hoffmann über die 7te Rate quittirt werden wird.
Die Folgen versäumter Zahlung sind im §. 13. un⸗
seres Statuts ausgesprochen. 8g
Stettin, den 4. Oktober 1817. —q—H— “
8 8 E“
Direktorium der Stargard⸗Po Ei Spefgürchafl sener Er [918] Bekanntmachung. Königl. Bayerische concessionirte pfälzische
Wegener. 82 Ludwigsbahn. ath Sethe zu gestellen und die wegen böslicher Ver⸗ 8 ““ (Ludwigshafen⸗Bexbach.) 18 lassung angestellte Ehescheidungsklage zu beantworten, 89 8Se J“ Zur Fe der Bauausgaben der pfälzlschen widrigenfalls die bösliche Verlassung für dargethan anl— Düsseldorf⸗ Elberfelder nn igs non ist eine fernere — die achte — Einzah⸗ genommen und auf Trennung der Ehe erkannt und der 12*g ung noͤthig. ausbleibende Ehegatte für den allein schuldigen Theil 1960 b] 8
1750] Procçl a m a.
Der abwesende Schneider Heinrich Cabu aus Namur wird auf Ansuchen seiner Ehegattin Auguste, geborenen Kleinvogel, welche behauptet, von seinem Aufenthalte aller angewandten Mühe ungeachtet keine Nachricht er⸗ halten zu haben, hierdurch aufgefordert, sich binnen drei Monaten und spätestens in dem auf den 13. No⸗ Masche
vemberd. J., Vormittags 11 Uhr, im Kammer⸗ 1 86. gerichte angesetzten Termine vor dem Kammergerichts⸗
u“
I In Almtlicher Theil. Frafsstnet. Literarische Anzeigen. In allen Buchhandlungen ist vorräthig, hauptsächlich
bei E. S. Mittler in Berlin (Stechbahn 3),
Posen und Bromberg:
jede Woche die Preise mehr herabdrücken und die Spekulanten rui⸗ niren mußten. Dies ist der Hauptgrund der Falliten in England,
Unter Bezug auf §. 33. der Statuten werden die
erklärt werden wird. Actien⸗Inhaber daher eingeladen, bis zum 1. November 1847 eine weitere Einzahlung von 10 %, nach Abzug der Zinsen vom 15. März 1847 bis 1. November a. c. à 4 ℳ zu Fl. 8. 45 Kr. mit Fl. 41.15 Kr. per Actie
an einen der benannten Herren Banquiers der Gesell⸗ schaft, als:
in Augsburg: Joh. Lor. Schaezler,
in Carlsruhe: S. v. Haber & Söhne,
in Frankfurt: Gebrüder Goldschmidt,
in „ Ph. Nic. Schmidt,
in Mannheim: W. H. Ladenburg F Söhne,
in „ Joh. Wm. Reinhardt, in München: Joh. Lor. Schaezler,
in Neustadt a. N.: L. Dacqué, zu leisten.
Der §. 33. der Statuten lautet:
„Wer eine Einzahlung zur festgesetzten Zeit und spätestens einen Monat nachher nicht leistet, wird dadurch aller seiner Rechte als Actionair, so wie der bereits gemachten Einschüsse, zum Besten des Gesellschafts⸗Vermögens verlustig.“
Nach der Bekanntmachung vom 20. Mai 1847 ist es den Actien⸗Inhabern jederzeit gestattet, den ganzen Rest⸗ betrag des Actien⸗Kapitals bei einem der Banquiers der Gesellschaft einzuzahlen, wofür derselbe förmliche Actien⸗ Dokumente mit halbjährigen 4 % Zinscoupons à 10 Fl. gegen Einlieferung der Interimsscheine erhalten soll.
Speyer, den 1. Oktober 1847.
Das Direktorium der Königl. Bayer. conc. pfälzischen Ludwigsbahn. Lamotte.
Berlin, den 21. Juli 1847. Das Ehegericht des Königl. Kammergerichts.
[79921 Nothwendiger Verkauf. “ Stadtgericht zu Berlin, den 17. Juli 1847. „Das hierselbst in der Blumenstraße Nr. 75 und Schillingsgasse Nr. 1 belegene, im stadtgerichtlichen Hy⸗ pothekenbuche von der Königsstadt Volumine 26. Nr. 8* auf den Namen des Kaufmanns Carl Friedrich Kaumann verzeichnete, jetzt zur erbschaftlichen Liquida⸗ tionsmasse desselben gehörige Grundstück, gerichtlich ab⸗ geschätzt zu 6637 Thlr. 8 Sgr. 2 Pf., soll 4 88 2 März 1848, Vormittags 11 Uhr, SSessn⸗ subhastirt werden. Tare und Hy⸗
55 — sind in der Registratur einzusehen. vffentiic —— Neal⸗Prätendenten werden hierdurch er ver Verwarnung der Prällusio vorge⸗
A1. Nothwendi b er 2 8 I“ zu Benlin, den 8 1847 hs . 8 Kaufmann Philipp An ust Villaret zuge⸗ oͤrigt, in der großen Hamburgerstraße Nr. 30⸗2 808 gene, im Hypothekenbuche der Königsstadt Voh 39 ₰ 2450. verzeichnete Grundstüͤck, gerichtlich abo ahaene; 17,959 Thlr. 4 Sgr. 9 Pf., fo abgeschätzt zu am 8. Mai 1848, Vormittags 11 u an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Tare hr. pothekenschein sind in der Registratur anzusehen Hy⸗
[961 b] Stargard⸗Posener Eisenbahn. Zur sieben⸗ ten Einzah⸗ lung von 109 sind 2 in Stettin (auf unse⸗ N rer Hauptkasse) der 56. und 6. November d. J., Vor⸗ und Nachmittags, in Berlin (auf dem Stettiner Bahnhofe) der 8., 9. und 10. November d. J., von 9 bis 1 Uhr, bestimmt. Die baare Einzahlung beträgt (unter Compensation der Zinsen vom 6. Oktober bis 6. November c. für bisher eingezahlte 6 Raten)
98 Thlr. für 1000 Thlr.] S⸗ 9 Thlr. 24 Sgr. für 100 Thn. Quittungsbogen,
25222
Eisenbahn.
Fünfter Nachtrag zu dem Statut. I“ §. 1. Zur Erweiterung und Verbesserung
8 Vergrößerung der Sctations⸗Anla⸗ gen, Vermehrung 1 der Transportmit⸗ ANSSnelze. werden 3722 WRAE neue Stamm⸗Ac⸗ tien der Düssel⸗ ddoorf⸗Elberfelder Eisenbahn, jede im Betrag von 100 Thlr., kreirt, so daß das gesammte Stamm⸗ Kapital auf die Summe von 1,400,000 Thlr. erhöht und durch 14,000 Actien repräsentirt wird. Der Besitz von je drei ursprünglichen Actien be⸗ rreechtigt zum Empfang einer neuen Actie zum Nominalwerth, und der Besitz von je weniger als drei Actien zu Drittel⸗Interimsscheinen, von denen je drei Anspruch auf eine neue Actie ge⸗ währen. Die in einer von der Direction zu be⸗ stimmenden Frist nicht abgenommenen so wie die überschießenden 296 Stück Actien sollen im Interesse der Gesellschaft bestmöglichst veräußert
werden. Die Einzahlung erfolgt im Jahre 1848 in Na⸗ ten, welche von der Direction näher bestimmt werden; den Actionairen bleibt jedoch freigestellt, egen Zahlung des vollen Betrages die Aectien soson abzunehmen. Die Zahlungen werden bis zum Schlusse des Jahres 1848 mit 4 % ver⸗ zinst. Vom 1. Januar 1849 an nehmen die neuen Actien Theil an der Dividende. Den⸗ selben werden Dividenden⸗Coupons auf zwölf
Jahre beigefügt.
Im Uebrigen treten die neuen Aectien in jeder zeiehung in die Kategorie und in die Rechte nnursprünglich kreirten 10,278 Stück Stamm⸗ — venbsern Modelzahen far 6 bei Emission 2 8 eo 9 2 ben der Dirertion 1eshaciende Verfahren blei
. * in der General⸗ Versammlung durch Kabi „. beschlossener Nachtrag zum Statut höchste Bestattznedre vom 9. Juli d. J. die Aller⸗ nase, welche en denbegsen hat sorem dir die Acli⸗
9 1 em ihnen drei Actien eine neue resp. 1achenden Recie auf je die entsprechende Zahl Drittel⸗vmien rei Actien
men, Gebrauch machen wollen, Hiervac haiße res bis zum 15. Oitober d. J.“
auf dem Büreau der Direction oder bei den H Mendelssohn & Co. in Berlin ihre Actien —
gen und abstempeln zu lassen, widrigenfalls angenom⸗
d
legenheit
1916] nach
—MAGalveston —— Terxas und
Neeworleans.
Im Laufe des Monats März nächsten Jahres, 1848, beabsichtige ich, mit dem von mir zu erbauenden neuen, kupferbodenen, unter mecklenburgischer Flagge fahrenden Barkschiffe von hier nach den oben bemerkten Plätzen zu segeln, und indem ich mich zur Mitnahme von Gütern und Passagieren bestens empsehle, bin ich zur Erthei⸗ lung näherer Nachricht wegen racht und Passage stets gern bereit. Zuͤgleich füge ich hinzu, daß ich vor 2
Die Ermordung der Herzo— gin von Choiseul⸗Praslin.
Nach den von dem Pairshofe zu Paris veröffent⸗ lichten Briefen und Aktenstücken. 8
In französischer und deutscher Sprache. 8 Briefe und Empfindungen der Herzogin von Choiseul⸗Praslin. Nebst einer biogra⸗ phischen Notiz über die Familie Praslin. 8. geh. 12 Sgr.
Daßeibe in französischer Sprache 15 Sgr. Das Untersuchungs⸗Verfahren nach den von dem Pairshofe zu Paris veröffentlichten Ak⸗ tenstücken. 8. geh. 15 Sgr. 8
Dasselbe in französischer Sprache 15 Sgr.
Leipzig, im September 1817. Brockhaus X Avenarius. Ss Füe
*
buex Geschichtswerke von F. v. Raumer.
Vollständig ist jetzt bei F. A. Brockhaus in Leip⸗ zig erschienen und in allen Buchhandlungen zu erhalten
in Berlin durch O l h m j gk l 9g Buchhandlg.
(P. Bernhardi), Burgstraße 5: Vorlesungen über die alte Geschichte. Zweite umgearbeitete Auflage. Zwei Baͤnde. Gr. 8. Geh. 5 Thlr. 20 Sgr.
Von dem Verfasser erschien früher in demselben Ver⸗
age:
Geschichte der Hohenstaufen und ihrer Zeit. Zweite verbesserte und vermehrte Auflage. Sechs Bände. 1840—42. 12 Thlr.
Die Kupfer und Karten der ersten Auflage kosten 2 Thlr.
Geschichte Europa's seit dem Ende des 15. Jahrhunderts. 1.—7. Band. 1832—42. 20 Thlr. 13 Sgr.
957 b]
Unser Comtoir ist von heute ab: Behren-Strasse No. 33
(unweit des Opernplatzes). irhs giteuazs Berlin, den 5. Oktober 1847. 111“X“
J. Gebert & Comp.
aus besonderem Vertrauen verbleibt; dagegen — b
Den Staats⸗Minister von Savigny, unter Beibehalt seiner bisherigen Stellung, zum Präsidenten des Staatsraths zu er⸗ nennen.
Bei der heute beendigten Ziehung der Zten Klasse 96bster Königl. Klassen⸗Lotterie fiel 1 Gewinn von 3000 Rthlr. auf Nr. 75,266; 2 Gewinne zu 2000 Rthlr. fielen auf Nr. 9789. und 66,883; 1 Gewinn von 400 Rthlr. fiel auf Nr. 19,793; 3 Gewinne zu 200 Rthlr. sielen auf 4958. 4963. und 64,313; und 7 Gewinne zu 100 Rthlr. auf Nr. 8380. 23,041. 23,154. 29,397. 46,054.
55,504. und 55,851. Berrlin, den 7. Oktober 1847. 1 Königl. General⸗Lotterie⸗Direction.
Angekommen: Der General⸗Major und Inspecteur der isten Ingenieur⸗Inspection, Brese, von Thorn. 8 Der Ober⸗Berg⸗Hauptmann und Direktor der Abtheilung im Fi⸗
laufen, die Spitzgiebel mit charakteristischer Simsverzierung, die Erker mit schlanken Thürmchen. Auch für die Zierlichkeit einzelner Glieder und hübsche Details ist gesorgt. Hierher gehört ein Gesimsvorsprung der Hinterfagçade, der sich als Bortengliederung vor den Fenstern der Postmeister⸗Wohnung hinzieht und Blumentöpfe aufzunehmen hat. Das neue Postgebäude wird ganz und gar massiv aus gelbem Brenn⸗ ziegel von sehr angenehmem Ton erbant werden. Zur Instandsetzung des Details werden, wie bei der altstädtischen Kirche, Formziegel benutzt.
Provinz Schlesien. Am 4. Oktober Mittags kam Se. Hoheit der Herzog von Braunschweig in seinem eigenen Eisenbahn⸗ Reisewagen von Dresden hier an und setzte mit dem zweiten Zuge nach Breslau seine Reise auf seine Besitzungen bei Breslau fort. — Aus der Hampelbaude am Riesengebirge schreibt man vom 2. Okto⸗ ber: „Während der Kalender vor kurzem uns erst den Herbst ankün⸗ digte, während in den schlesischen Gebirgsgegenden der Hafer noch seine Reife erwartet und der Roggen noch hin und wieder in Pup⸗
denen natürlich ähnliche Katastrophen in Amerika nachfolgen mußten, sobald die von hier auf England gezogenen Tratten mit Protest zurückkamen. Es kann nicht fehlen, daß noch manches Haus ig Amerika diesem Unglück erliegen wird; es ist aber für Deutsche land ein Trost, daß dies nicht im mindesten dem Verkehr mit Amerika schaden wird. Es ist im Gegentheil anzunehmen, daß der Bezug zwischen den beiden Staaten schwunghafter als je sein wird, und zwar aus natürlichen Gründen. Man versichert, daß selbst England sich bald aus seiner Noth herausarbeiten werde, und wir trauen dies der englischen Lebenskraft allerdings zu. In Amerika kann aber gar keine Noth eintreten, denn der Ruin einiger Spekulanten oder Spediteure kann gar keine Einwirkung auf das All⸗ gemeine haben, da im Allgemeinen das Land im letzten Jahre einen bedeutenden Gewinn durch seine Ausfuhr gemacht und seinen Wohl⸗ stand dadurch erhöht hat. Mit den Mitteln aber, die Bedürfnisse zu bestreiten, steigen die Bedürfnisse, und es ist anzunehmen, daß das deutsche Fabrikat noch bessere Aussicht haben wird als bisher, dort sich
Musik⸗Aufführung in der Sing⸗Akadamie. (Den 5. Oktober.)
Am Dienstag fand in der Sing⸗Akademie vor geladenen Zuhörern eine Aufführung von musikalischen Compositionen statt, die bei der am 27. September im engeren Kreise begangenen Doppelfeier der 50jährigen Mit⸗ gliedschaft der Dlle. Koch und des 70jährigen Geburtsfestes des würdigen Professors Rungenhagen zur künstlerischen Verherrlichung des Tages gedient hatten. Sie bestanden in einer von S. H. Spiker sinnvoll für das Fest gedichteten, von Rungenhagen frisch und melodisch komponirten Cantate, in dem von einem gebildeten Dilettanten (Ober⸗Landesgerichtsrath Krug) sehr gelungen in Musik gesetzten 23ͤsten Psalm und in einer eben⸗ falls nach einem Gedichte von S. H. Spiker einfach und ansprechend komponirten Ode von Grell. Ein Choral diente als Einleitung. Mehrere Musikstücke aus dem neuen Oratorium „Elias“ von Mendelssohn⸗ Bartholdy bildeten den Beschluß dieser Nachseier, der ein zahlreiches Auditorium beiwohnte. 2.
Musik⸗Direktor Bilse’'s Kapelle. 8
B. Bilse, der schlesische Gungl, ist hier eingetroffen, um während Gungl's Abwesenheit in ee. 1.-e geben. Wir wohnten einer von ihm veranstalteten Soiree am Mittwoch bei. Ein elegantes Auditorium war versammelt und spendete den gebotenen Leistun⸗ gen reichlichen und verdienten Beifall. In der That ist Herrn Bilse's Kapelle, die zum großen Theil aus jungen, von ihm selbst gebildeten Mu⸗ sikern besteht, vortrefflich eingespielt und sehr wohl geeignet, den Besuchern des beliebten Lokales vollständigen Ersatz für die Leistungen des Gunglschen Orchesters zu gewähren. Ja, in manchen Beziehungen, z. B. hinsichtlich der Qualität der Bläser, übertrifft Bilse’'s Orchester sogar das Gunglsche,
gedachten Tage deutlich zu erkennen gab. Letztere zeichnete sich nicht nur durch richtige Auffassung der Tempi und ein eraktes Zusammenspiel, sondern auch durch seine Nüancirung aus und befriedigte überhaupt die künstleri⸗ schen Ansprüche, welche man an den Vortrag eines solchen Meisterwerkes zu stellen gewohnt und berechtigt ist, in hohem Grade. Außer dieser Sym⸗ phonie, die von den Zuhörern mit Aufmerksamkeit gehört und sehr beifällig aufgenommen wurde, enthielt das Programm des Abends zwei Ouvertüren und verschiedene Tänze, durch deren geschmackvolle und pikante Ausfüh⸗ rung sich das wackere Orchester ebenfalls die allgemeinste Anerkennung ver⸗ schaffte. Wir zweifeln nicht, daß es Herrn Bilse gelingen werde, sich die dauernde Gunst des Publikums zu erwerben. 2.
“ Ptat b Deutscher Verein für Heilwissenschaft. Berlin. In der Sitzung des deutschen Vereins für Heilwissenschaft vom 28. September hielt Herr Professor Dr. Hertwig einen Vortrag über das Faulfieber ünd über die Kennzeichen, unter denen dasselbe bei Thieren, namentlich bei Pferden, und unter diesen mit Vorzug gerade bei gut ge⸗ pflegten Pferden, aufzutreten pflegt. In der Behandlung dieser Krankheit, welche leicht binnen vierzehn Tagen nach rasch erfolgender Abmagerung und bedeutender Anschwellung der Füße und des Maules in den Tod übergeht, bewährten sich die gewöhnlichen antiseptischen Arzeneien, wie Säuren u. s. w., nur wenig; dagegen fand Herr Hertwig neuerdings ein entscheidend und schnell wirkendes Hülfsmittel in der Bierhefe, welche den Pferden in der Quantität von anderthalb Pfund gereicht wird. Die äußere Anwendung der Bierhefe bei putriden und brandigen Geschwüren ist in der Chirurgie bereits als ein nützliches Mittel anerkannt.
Fgsr. 2 . 8 E Venedig, 23. Sept. (A. Z.) Die Fahrt nach Padua (am 2lsten) ist vortrestich Ceusgrfallen. Die herrliche Blumen⸗Ausstellung im botani⸗
wie die treffliche Ausführung der B-dur-Symphonie von Beethoven am
schen Garten, dem ältesten in Europa, war von dem freundlich ten Wetter
begünstigt. Man zeigte einen Baum, den die Gefährten des Columbus aus Amerika gebracht haben. 1
Gestern wurden von mehreren Deutschen Vorträge gehalten; der des Legations⸗Raths von Reumont war in italienischer Sprache abgefaßt, han⸗ delte von den Bauwerken seiner Vaterstadt Aachen und wurde beifällig auf⸗ genommen. Zu gleicher Zeit hielt Dr. Prunner, der am 25sten über Triest nach Kahira zurückkehrt, in der medizinischen Section einen Vortrag über vergleichende Krankheitskunde, sprach dann über die Pest, die er für nicht ansteckend erklärte. Die Ansichten desselben erfreuten sich eines sehr großen Beifalls. Heute sprach Neumann in französischer Sprache über die neue italienische Aus⸗ gabe der Reisen des Marco Polo. Es war dies gleichsam eine Festrede, weil, wie bekannt, mit dem Kongresse eine Verherrlichung Polo’'s verbunden wurde. Neumann's Worte wurden mit großem Beifall von einem Hörerkreis, der über tausend Personen zählen mochte, aufgenommen. Der General⸗Secre⸗ tair des Kongresses, Herr Pafini, auf dessen Kosten diese Ausgabe der Rei⸗ sen des edlen Venetianers erschienen ist — ein Prachtwerk, dessen Druck allein 8000 Zwanziger kostete — erhob sich dann und gab einige Erläute⸗ rungen zu Neumann’s Rede. Wenn auch Venedig, sagte der General⸗ Secretair, den versammelten Gästen keine Statue Polo's zeigen kann, so wird doch bald seine Marmorbüste in dem Pantheon unserer Stadt, * die Büsten aller berühmten Männer der Lagunenstadt enthalten , vqler sind schon vollendet — sich befinden, wozu bereits ein v — den Austrag erhalten hat. Herr Lazani, der Herausgeber . 2 85 in schön gesetzter Rede den anwesenden deutschen Geich gen hung Po⸗ Neumann im Namen Venedigs für Alles, was sie 1, de des jungen ta⸗ jo's, zum Ruhme Italiens geihan haben. Auf g2 als lentvollen Mannes folgte ein wahrer Sturm des 8 zeninge Zahl der an
Zur Tafel des Vice⸗Königs wurden nur — Fezogen. Von deut⸗ 1400. Personen umfassenden Gelehrten — 8, Rieumont und Ritter schen Gelehrten erfreuten sich Buch, Hügel,
dieser Auszeichnung.