2 * 92 *
schaftli riedlichen Verhältnissen zur 88 * gemnsscaftichen, sicien lassen werde.“ Eidgenossenschaft bes Sonderbundes angenommen zu haben, Man scheint im Lager tbeilten Kräften gegen Luzern und Frei⸗ daß die Eidgenossen n. den besonderen Defensionsplan Luzerns Purg operiren würden. Ue die Schanzen bei Gisikon, dann das Zucht⸗ veerlautet noch so viel, . mehrere Häuser der St. Jakobs⸗Vor⸗ uum bo⸗ —B2 sind und mit dem Eintreffen der eidgenös⸗ 8 stadt, — — werden sollten. Dagegen bewegt sich die sischen Truppen Lelburgs in den Redouten von Genzy, Torny und nere vertieft und ecee4 — und nens Die Besetzung derselben war den Bataille Reinold, Diesbach, Moriet und Girard zugetheilt; der — 8Eeee hrerdogh a⸗ mit den nach dieser Vertheilung übrig bleibenden Truppen in der Nähe der Hauptstadt halten und da Reispringen, wo es Noth thue. Die Obersten Albieg und Schaller scheint man als invalid zu betrachten; eben so klagte man über Ge⸗ schäftsreisen einiger jungen Herren, die gleich denen einer anderen Schweizerstadt 15. neuen Epauletten dem schwärzenden Pulverdampfe icht aussetzen wollten. a Cgef bse Das 13te Bataillon des Auszugs sammt Spezial⸗ waffen passirte am 27. Oktober die eidgenössische Inspection vor irn Oberst Burckhardt. Obgleich einzelne Soldaten dieses Ba⸗ aillons, dessen Mannschaft sã umtlich aus dem Bisthum ist, vor kur⸗ zem in Ausrufen ihre Sympathieen für den Sonderbund zu erkennen gaben, hat doch bei der Beeidigung keiner den Eid verweigert. Der Stand Bern hat neuerdings sechs Bataillone Infanterie und vier Compagnieen Scharfschützen nebst übrigen Spezialwaffen aufgeboten. Kanton St. Gallen. (Frkf. J.) Die Beeidigung der Truppen in Uznach ist am 27. Oktober vor sich gegangen. Die Ruhe ist überall vollständig hergestellt. Die Untersuchung wird fortgesetzt. Eine weitere Besetzung der Gränzen von St. Gallen durch die Trup⸗ pen der Nachbar⸗Kantone ist nun unnöthig geworden.
Kanton Zug. (Frkf. J.) In Zug ist große Aufregung.
1““
Vertheidigung Fr⸗ Verth g Bertigny, welche in Besgapen wohl versehen wurden.
Am 25. Oktober begehrten etwa 80 der ältesten und angesehensten Männer eine Audienz bei der Standes⸗Kommission.
Es wurde ihnen
erwiedert, sie möchten ihr Begehren schriftlich eingeben. Dies ge⸗
schah, und sie baten um nochmalige Einberufung des Land⸗Rathes.
Am 27sten versammelte sich der Kantons⸗Rath und beschloß die Ein⸗ berufung des Land⸗Rathes. Nun zirkuliren Petitionen, welche eine andere Tagsatzungs⸗Instruction begehren. 8
aäalien.
Florenz, 20. Okt. (Wien Z.) Gestern Nachmittag ist Se. Kaiserl. Hoheit der Großherzog in Begleitung Ihrer Kaiserl. Hohei⸗ ten der Frau Großherzogin und des Erbprinzen von Lucca hier wie⸗ der eingetroffen. 3 8 Die Regierungs⸗Consulta in Luecca ist nunmehr definitiv konsti⸗ tuirt; sie besteht aus dem Präsidenten N. Giorgini, dem Auditore Serafino Lucchesi und A. Ghivizzani. 8 8 Der Präsident L. Fornaciari und der Oberst⸗Lieutenant Gian⸗ netti, welche von der vorigen Regierung ohne Ruhegehalt abgesetzt worden waren, sind in ihre früheren Stellen eingesetzt worden und haben das Versprechen einer baldigen anderweitigen Bestimmung erhalten.
Nom, 20. Okt. Die vorgestern Abend erfolgte Rückkehr des ardinals Ferretti hat zu allerlei Demonstrationen Veranlassung ge⸗ eben. Namhafte Standespersonen waren ihm bis nach der Storta ntgegengefahren, die Menge erwartete ihn bei Ponte Molle. Es wurde ihm eine Adresse überreicht, welche auf allerlei in seiner Ab⸗ wesenheit stattgehabte Vorfälle Bezug genommen haben mag. Die freundliche Hinnahme derselben erfolgte unter den stehend geworde⸗ nen Versicherungen, daß das erste Regenten⸗Attribut Pius’ IX. die Gerechtigkeit sei. Man begleitete den gefeierten Staats⸗Minister is nach dem Quirinal. 8
8 Die Bilancia berichtet, daß der Fürst von Roviano den Auf⸗ trag erhalten habe, ein Reglement für die römische Militair⸗Marine zu entwerfen, und daß man mit dem Plane umgehe, ein deutsches Journal in Rom zu gründen.
28 1 Eisenbahnen und Dampfschifffahrt.
Wien, 28. Okt. Die Eisenbahn zwischen hier und Preßburg wird nun doch am 6. November d. J. eröffnet und am 7ten, dem Tage der Eröffnung des ungarischen Landtags, dem allgemeinen Ver⸗ ehr übergeben werden. Auch ist dies nur mit der Strecke von Gän⸗ erndorf bis Marchegg, dem Gränzstädtchen Oesterreichs, der Fall, von wo sodann die Verbindung mittelst Eilfahrten bis Preßburg herge⸗ stellt werden soll. Die schwierigen Brückenbauten über den March⸗ fluß, dessen reißendes Wasser die hydrotechnischen Arbeiten häufig ver⸗ eitelt, machen diese Verzögerung nothwendig.
Handels- und Börsen-Nachrichten. Berlin, den 2. November 1847.
Wechsel-Course.
1111““ 8
Brief.] Geld. 143 ½ 143 ¼
b 142 ½⅔ 152 ⅔ 150 ½
Kurz 2 Mt. Kurz 2 Mt. 3 Mt. 2 Mt. 2 Mt. [2 Mt. 2 Mt. 100 Thlr. V — 8.
Amsterdam do. 3 4““ 300 M.
do. 300 Mb. London 1 Lst.
88Zs1111“*“ 300 Fr.. Wien in 20 Xr 8
Augsburg Breslanu . . . .. .. . .. . 100 Thlr. Leipzig in Courant im 14 Thlr. Fuss.-.
80 ½ 102 ¾ 102 ½
99 ¾
Frankfurt a. M. sücdd. Wͦ.. 100 Pl. 2 Mt. 56 24
Petersburg 100 shbl. 3 wochen] 108 ¼ 108 ½
Auslündische Fonds: Lfandbriefe, Kommunal- Pa , geid-Coures. üsss
Geld.
91 ½ 90⁰⅔
Brief. 92 ½ 90 ¾ 88
Zf. 1 3 ⅔
“ Geld.] 6G
St. Schuld-Sch. Seeh. Präm. Sch. K. u. Nm. Schuldv. Berl. Stadt-Obl. Westpr. Pfandhr. Grossh. Posen do. do. do. Ostpr. Pfandbr. Pomm. do.
Kur- u. Nm. Pfdbr. 2
Schlessche do. 39
do. Lt. B. gar. do. 3 ½ —
Pr. Bk-Anth.-Sch— ¹ 5 *X10ℳ 1023
1S8 288
— Friedrichsd'or. Sn22 And. Goldm. à 5th. 95 Disconto.
Ausländische Fonds.
Poln. neue Pfdbr. do. Part. 500 Fl. do. 300 Fl. Hamb. Feuer-Cas. do. Staats-Pr. Anl⸗ Holl. 2 ½ Int.
Kurh. Pr. O. 40 th. Sardin. do. 36 Fr. N. Bad. do. 35 Fl.
/2—˙
Russ. Hamb. Cert. do. beiHope 3. 4. S. do. do. 1. Anl. do. Stiegl. 2. 4. A. do. v. Rthsch. Lst. do. Poln. SchatzO. do. do. Cert. L. A.
do.
CSAAAnn
8
Volleing. Amst. Rott. Arnh. Utr. Berl. Anh. A. do. Prior. Berl. Hamb. do. Prior. Berl. Stett. Bonn-Cöln. Bresl. Freib. do. Prior. Chem. Risa. Cöln. Mind. do. Prior. Cöth. Bernb. Cr. Ob. Sch. Dresd. Görl. Düss. Elberf. do. Prior. Gloggnitz. Hmb. Bergd. Kiel-Alt. Lpz. Dresd. Löb. Zittau. Magd. Halb. Magd. Leipz. do. Prior. N. Schl. Mk. Prior. do. Prior. do. III. Ser. Nrdb. K. Fd. 0. Schl. Lt. A
Prior.
8 8
—22-ööIIIInSenIöSSISnSS’
0. Schl. L. B. Pts. Mgdb. do. Pr. B. do. do. Rhein. Stm. do. Prior. do. v. St. gar. Sächs. Bayr. Sag.-EGlog. do. Prior. St.-Vohw. Prior.
““
—ö6nSg8
— —8
do. Thüringer. Wnhb. (C. 0.)
do. Prior. Zarsk Selo.
71 ½ B 100 ⅓ B. 98 ¾˙B.
25 gSn
Quit. Bog. a 4 %
Aach. Mastr. ⸗ Berg. Mrk. Berl. Anh. B. 47 Bexb. Ludw. Brieg-Neiss. do. Thür. V. ⸗ Magqd. Witt. Mecklenb.
Nrdb. F. W. Rh. St. Pr. Starg. Pos.
88 n.
92 ½ bz. u. G 101 ¾ G.
100 bz. 105 3⁰ G. 106
do. . 59½ B. 68 ¼ bz.
81 B. 80 ¾ 6.
do.
(Schluss der Börse 3 Uhr.) Die Course sind auch heute im Weichen geblieben, das Geschäft war sehr beschränkt und die Stimmung bliecb matt.
Getraide-Bericht. Am heutigen Markt waren die Preise wie folgt: Weizen 71—73 Rthlr. Roggen loco russ. 42 Rthlr. neuer 47 — 50 Rthlr. 2 pr. April Mai k. J. 48 — 48 ⅞ Rthlr. bez Hafer 48/52 pfd. 28 ½ — 30 Rthlr. - 48pfd. pr. Frühjahr 30 Rthlr. Gerste 45 Rthlr. Rüböl loco 11572 Athlr. — Dez. 11 ½ — 12 Rthlr. - Jan. /Febr. 11 ⁄ — ¼ Rihl Spiritus loco 27 — 26 ½ Rthlr. bez. — Frühjahr 27 Rthlr.
Marktpreise vom Getraide.
— Berlin, den 1. November 1847.
gZu Lande: Weizen 3 Rthlr. 3 Sgr. 9 Pf., auch 3 Rthlr. 1 Sgr. 11 Pf.; Roggen 2 Rthlr. 6 Sgr. 3 Pf., auch 2 Rthlr. 1 Sgr. 3 Pf.; große Gerste 1 Rthlr. 28 Sgr. 2 Pf., auch 1 Rthlr. 25 Sgr.; kleine Gerste 1 Rthlr. 27 Sgr. 6 Pf.; Hafer 1 Rthlr. 10 Sgr., auch 1 Rthlr. 6 Sgr. 6 Pf.; Erbsen 2 Rthir. 16 Sgr. 3 Pf. Eingegangen sind 72 Wispel. Zu Wasser: Weizen (weißer) 3 Rthlr. 10 Sgr., auch 3 Rthlr. 2 Sgr. 6 Pf. und 2 Rthlr. 27 Sgr. 6 Pf.; Roggen 2 Rthlr. 6 Sgr. 3 Pf., auch 1 Rthlr. 23 Sgr. 9 Pf.; große Gerste 1 Rthlr. 23 Sgr. 9 Pf.; Hafer 1 Rthlr. 7 Sgr. 6 Pf⸗, auch 1 Rthlr. 5 Sgr. Eingegangen sind 232
Wispel 11 Scheffel. 1— 8 2* Sonnabend, den 30. Oktober. 8 Das Schock Stroh 8 Rthft. 25 Sgr., auch 8 Rthlr. 7 Sgr. 6 Pf.; der Centner Heu 1 Rthlr. 10 Sgr., auch 27 Rthlr. 6 Pf.
Königsberg, 30. Okt. Marktbericht. Zufuhr mittelmäßig. Wei⸗ zen 65— 75 Sgr. pr. Schfl.; Roggen 50 — 56 Sgr. pr. Schfl.; große Gerste 45— 48 Sgr. pr. Schfl.; kleine Gerste 40—48 Sgr. pr. Schfl.; Hafer 20 — 26 Sgr. pr. Schfl.; graue Erbsen 60—70 Sgr. pr. Schfl.; weiße Erb⸗ sen 55—65 Sgr. pr. Schfl.; Kartoffeln 25—32 Sgr. pr. Schfl.; Heu 11 bis 16 Sgr. pr. Ctr.; Stroh 90 Sgr. pr. Schock; Spiritus 32 Rthlr. pro Ohm.
Danzig, 29. Okt. An der Bahn wurde gezahlt: Weizen 60 — 87 Sgr., Roggen 47— 57 Sgr., Erbsen 58—62 Sgr., graue —, Gerste 44—47 Sgr., Hafer 25—28 Sgr. pro Scheffel. Spiritus 30 a 29 ¾ Rthlr. pr. 120 Quart 80 % Tr.
Stettin, 1. Nov. Getraide. Weizen ist zwar ohne bemerkens⸗ werthe Frage, in Folge äußerst geringen Vorraths aber noch immer ziem⸗ lich preishaltend, 128/131 pfd. üuckerm., märk. und pomm. auf 68 a 70 Rthlr. gehalten. Roggen wurde Ende voriger Woche, in Folge Zufuhren von mehreren Seiten, merklich flauer, ist aber heute wieder fester, nachdem das, was p. Okt. noch zu liefern war, zu 40 Rthlr. regulirt worden ist. Man verlangt heute für schwere neue Waare in loco 47 a 48 Rthlr. und würde für schwerste von 86/88pfd. p. Schfl. 40 a 46 ¾ Rthlr. wohl zu machen sein. Es finden noch immer Abladungen von Roggen nach Schle⸗ sien statt. Gedarrter russ. auf 40 2 41 Rthlr. gehalten. Auf Frühjahrs⸗ Lieferung ist in den letzten Tagen nichts gehandelt, zu 46 Rthlr. nach Um⸗ ständen Nehmer und Geber. Von der “ Gerste ist Mehreres gekauft und ca. 70pfd. kleine pomm. wiederholt 37 Rthlr., 75/76pfd. große do. 40 Rthlr. bezahlt worden. Oderbruch nicht vorhanden. Hafer in loco pomm. noch auf 28 ⸗ 29 Rthlr. gehalten, preuß. auf 27 Rthlr. Erbsen gut anzubringen, nach Qualität 44 à 53 Rthlr. b 1
DOelsaamen ohne Frage. Winter⸗Rappes 60 Rthlr., Rübsen 78 Rthlr. zu haben.
Ravpkuchen zu 1 Rthlr. käuflich. 1
Spiritus flauer, aus erster Hand zur Stelle 1322 stillateuren, als augenblicklich alleinigen Käufern, nur 1382 nen geboten, aus zweiter ve 8887 1g bezahlt, aber u machen, v. Frühjahr zu 13 ¾ — ½ % gekauft. 8 Rübol mruhj 8aa in loco zu 10 ⁄ Rthlr., p. Dez. /Jan. zu 11 Rthlr., April / Mai 114⁄2 Rthlr. gekauft. Leinöl 10 58˖ Rthlr. zu haben.
* Breslau, 1. Nov. Weizen weißer 87, 94 bis 98 Sgr., gel⸗ ber 85, 92 ½ bis 97 Sgr.; für letzteren war viel Frage für Oberschlesien,
20 Wspl. 87 bis 88 pfd. und holten 97 ½ Sgr. für hier. “ loco 89 67 bis 70 Sgr., das Angebot war ziemlich be⸗
13 ¼ , von Pe⸗ —„% im Allgemei⸗ vies nicht mehr
“
ie Sti vi den Ladungen deutend und die Stimmung etwas matter. Von schwimmen ung wurden nur 33 Wspl. russ. 82pfd. und 32 Wspl. eben so a 49 Rthlr., 50 Wspl. 85pfd. a 56 ½ Rthlr. für Ohlau umgesetzt; p. Frühjahr legte man für 100 Wspl. russ. 82 pfd. 51 Rthlr. an, frischer 84 pfd. 54 bis 54 i Rthlr.
Geld. G 54, 57 ½ bis 60 Sgr.
Sere Poh⸗ 29 bis 31 Sgr. Auf Lieferung beeksche bat Fsaustuß, bot in einem Falle 26 ½ Rthlr. p. Wspl. a 25 Schfl. p. Frühjahr. gg E 14 ⅔ bis 132 verkauft, blieb 14 ¼ Rthlr. Brf. Auf Lieferung wurde nichts gehandelt.
Rü blö! -n;ee ts bezablt
Zink 5 Rthlr. ab Gleiwitz be ö. 1
“ ,ee so viel Oberschlesier zum Einkauf am Platze, als Ende voriger Woche. “
Börfe. Oesterr. Banknoten 103 %2 und 104 bez. Staatsschuldscheine 92 ½ Br. ¼ G. Schlesische Pfandbriefe Litt. A. 97 bez., Litt. B. Aproz. 101 ⁄¾2 Br. Actien: Oberschlesische Litt. A. 105 ⅔ Br., Liu. B. 99 ½ G. Breslau⸗Schweidnitz⸗Freiburger 100 ½ Br. Niederschlesisch⸗Märkische 88 G. Wilhelmsbahn 70 Br. Köln⸗Mindener 95 G. Neisse⸗Brieger 57 bez.
“ Köln, 30. Okt. Getraidepreise. (2 ⅞ Schfl.) Weizen irekt 7 ½ Rthlr., dito p. Nov. 7 ¾ Rthlr., dito p. März 1848 7 ¾ Rthlr., Gerste 4 ⅔ Rthlr., Hafer 3 ½ Rthlr.; Rappsaamen 10 ½ Rthlr.; Roggen 5 ¾⅞ Rthlr., dito p. Nov. 5 ½⅞ Rthlr., dito p. März 1848 5 ¾ Rthlr.; Rüböl kompt. 30 ¾ Rthlr., dito p. Okt. 30 Rthlr., dito. p. Mai 1848 31 ½ Rthlr.; Preßkuchen, 1030 Stück 35 Rthlr.
Rostock, 27. Okt. Getraide. Bei ziemlicher Zufuhr ist es mit Weizen etwas stiller und 1—2 Sch. niedriger. Roggen ebenfalls flauer. Gerste und Erbsen gefragt zu den Notirungen. Hafer ohne Veränderung. Weizen 1 Rthlr. 24 2 32 Sch., Roggen 1 Rthlr. a 1 Rthlr. 5 Sch., Gerste 36 a 42 Sch., Erbsen 1 Rthlr. 8 a 14 Sch., Hafer 32 a 34 Sch., Leinsaamen 1 Rthlr. 16 a 24 Sch., Buchweizen 38 a 42 Sch.
Venedig, 25. Okt. Die Geschäftsstille hält noch immer an. Oel wird in Menge zugeführt, während für den Konsum nur wenig und auf Speculation gar nichts abgeht. 50,000 Pfd. erhielten je nach Qualität 105 — 120 Duk., Paxros wurde zu 187 Duk., ord. puglieser zu ungefähr 180 Duk. und ord. von Korfu zu 170 — 172 Duk. pr. 1000 Pfd. verkauft, und man sieht einem weiteren Preisrückgange entgegen. Getraide fest. Aus⸗ ländischer Weizen veranlaßt keine, inländischer nur wenig Verkäufe. Mais behauptet sich. Ungefähr 8000 Staja erhielten 3 ⁄ — 3 8i Fl., in⸗ ländischer wurde auf Speculation und zur Ablieferung im Januar verkauft. Reis beachtet und bei geringem Vorrath gesucht.
Odessa, 15. Okt. (O. L.) Während der letzten vier Tage wurden ungefähr 23,000 Tschetwert weicher Weizen zu 21—25 Rub., 4000 Tschw. harter zu 18 — 20 ¾ Rub., 7200 Tschw. Roggen zu 13—14 Rub. und 4500 Tschw. Hafer zu 10 ¾ — 11 ¾ Rub. Assign. verkauft. Mais wird für England gesucht. Die Preise dürften nicht wesentlich zurückgehen, denn im Angesichte der vielen im Hafen liegenden Schiffe sind die Besitzer zu keinem Nachlasse zu bewegen, während bei dem schlechten Wetter keine bedeutende Zufuhr aus dem Innern mehr zu erwarten ist. Wenn alle im Hafen lie⸗ genden und die aus dem Asowschen Meere zu erwartenden Schiffe ihre La⸗ dung eingenommen haben werden, dürften sich unsere Vorräthe nur mehr auf ein geringes Quantum beschränken. Geld ko jetzt wieder reichlicher zum Vorscheine.
““
EETEE““ In der gestrigen Vossischen Zeitung sich unter der Be⸗ zeichnung „Börsenberichte“ ein Artikel, auf dessen pezielle Erwiederung, so weit von der Sache die Rede ist, ich mich von dem mir angewiesenen Standpunkte aus nicht einlassen kann. . “
Da jedoch der Verfasser sich erlaubte, mich auf eine verdächtigende Weise anzugreifen, und behauptet, ich sei in starken Speculationen engagirt, so finde ich mich hiermit zu der Erklärung veranlaßt: 8
daß ich bei den Börsen⸗Speculationen ganz unbetheiligt
bin, auch schon seit Jahr “ keine derxartige Verbind⸗
lichkeit übernommen habe. Ich elle es hiermit jedem der
Herren Börsenbesucher anheim, es öffentlich bekannt zu
machen, wenn ihm 1 98 Engagement bekannt sein s ich zu erfüllen hätte.
“ 8 Otto Philipsborn,
v““ 1““ 8 1 Kaufmann.
Auswärtige Börsen.
Amsterdam, 30. 0kt. Niederl. wirkl. Sch. 53 ⅞. 5 % Span. —.
Antwer Pen, 29. Okt. Zinsl. Neue Anl. 12 ¾.
Augsb urg, 28. Okt. 8 Bayer. 3 ½ 9% Oblig. 92 Br. do. S sen 1I. Sem. 1847 —. Wuürtt. 3 ½ % oblg. 87 8 Pr. 4 ½˖ % 100⅛. 100. Darmst. 50 Fl. Loose 76 ½ Br. Bad. 50 Fl. Loose v. 1840 56 Br. 35 Fil. Loose 36 Br. 3 % 88 Br.
Lei P zig, 1. Nov. Sächs. Schles. 100 ¼. 100.
Leipz. Dresdn. Act. 116 ¼. 115 ¾. Sschs. Bayer. 90 Br. Chem. Ries. 53. 52 ½. Löb. Zitt. 49 Br. Mgd. Leipz. 225 ⅛½ Br. Berl. Ank Et. A. 117 ¼. 116 ¾ Lt. B. 106 ¾. 105 ½. Dess. ö“
London, 28. Okt. Cons. 3 % 82 ½,. 82. Belg. —. Ara. 6 8. *. Passive 3 ½. 3 ⅞. Ausg. Sch 12. 11. 2 ½ % Holl. 53 ½:; 53. 4 6 do. 82.81 4. Port. 21 ½. 20 ½. Engl. Kuss. —. Bras. 76. 74. chili —. Mex. 16 ¼ 16. Peru 28. 25.
Wien, SGloggn. 113.
31. Okt. Nordb. 155 ½.
Meteorologische Beobachtungen.
Nach einmaliger Beobachtung.
Abends 10 Uhr.
Nachmittags 2 Uhr.
Morgens
1847. 6 Uhr.
1. Nov.
Luftdruck.. 340,89 Par. 342,88 Par. 342,91" Par. Quellwüärme 7,80 R. P+ 4,5°R. + 7,89 R. + 5,1° n. PFlusswärme 6 0°0 R.
+ 3,9* R. — 1,4* R. + 3, 1g R, Bodenwärme 6,1 8 K. 96 pct. 46 pct. V 85 pot. Ausdünstung0,004 Rh.
Luftwärme... Thaupunkt .
Dunstsättigung. Wetter trüb. heiter. heiter. Niederschlag
Wind W. wW. W. Wäͤrmewechsel + 7,99 Wolkenzug... — W. — ¹ 85 1,8 1 Tagesmittel: 312,290Par... X 5,89 H. + 1,9“0 R., 76 PcCt. W.
Königliche Schauspiele.
Mittwoch, 3. Nov. Im Schauspielhause. 188ste Abonnements⸗ Vorstellung. Zum erstenmale: Böttcher, der Goldmacher. Historisches Original⸗Lustspiel in 4 Abth., mit einem Vorspiele: Ein Abend im Thiergarten. Von Dr. C. Töpfer. 2 N 4. Nov. 8* Opernhause. 127ste Abonnements⸗ Vorstellung: Rienzi, der Letzte der Tribunen, große fragische Oper in 5 Abth., von Richard Wagner. Ballets vom Königl. Balletmeister Hoguet. (Mad. Köster: Adriano.) Anfang 6 Uhr.
Zu dieser Söeegechatc werden Billets zu folgenden mittleren nhaus⸗Preisen verkauft: Sieh Hhrt 5 den Logen des Prosceniums 1 Rthlr. 10 Sgr., in den Logen des ersten Ranges und ersten Balkons, so wie zur Tribüne, 1 Rthlr. 10 Sgr., im Parquet und in den Logen des zwei⸗ ten Ranges 1 Rthlr.; in den Logen und im Balkon des dritten Ran⸗ ges, so wie im Parterre, 20 Sgr.; im Amphitheater 10 Sgr.; in den Fremden⸗Logen 2 Rthlr. 8
Im Schauspielhause. 114te französische Abonnements⸗Vorstellung.
Königsstädtisches Theater. Mittwoch, 3. Nov. (Italienische Opern⸗Vorstellung.) Norma. Oper in 2 Akten. Musik von Bellini. Preise der Plätze: ersten Ranges 1 Rthlr. Donnerstag, 4. Nov.
u. s. w. ö Der Lumpensammler von “ 1
Oeffentliche Auffüͤhrungen. 8 1 Wi n auf ein militairisches Konzert aufmerksam, das von dem WT111“ Musikchöre des Königl. Garde⸗Corps ꝛc., Herrn Wieprecht am künftigen Freitag im Krollschen Lokale veranstaltet wer- den soll. In seiner Besetzung von 36 Klarinetten, 12 Fagotts, 16 Trom⸗ peten 12 Posaunen, 22 Tubas zc. zc. verspricht es in dem großen Raume wahrhaft großartige Effekte, und das musikliebende Publikum darf jedenfalls
einem eben so seltenen als eigenthümlichen Genuß entgegensehen. ”
—.—I,—
VPVPerantwortlicher Redacteur Dr. J. W. güerisen.. Im Selbstverlage der Expedition. B1 Hofbuchdruckerei.
Beellage
Krakau⸗Oberschlesi 2 ⅛ bis 71 ¼ bez. u. G. Friedrich⸗Wilhelms⸗Nordb. dean. ersch üüeh bis 71 ¼ bez ch 858
88
Ein Platz in den Logen und im “ e-
gültig; nicht gleichgültig aber sei es i
“
Preußi
emeinen
Z ““
Deutsche Bundesstaaten. Königreich Bayern. Landtags⸗Ver⸗ handlungen.
Frankreich. Paris. Proclamation des Herzogs von Aumale an die Ara⸗ ber. — Abd el Kader. — Englands und Frankreichs Handelszustände. — Schreiben aus Paris. (Capefigne über das Guizotsche Ministerium und die von der konservativen Majorität zu unterstützende Regierungs⸗Politik.)
Schweiz. Kanton Zürich. Großraths⸗Verhandlungen: Regierungs⸗ Bericht über die neuesten Truppen⸗Aufgebote; Suspension des Rechtstrieb⸗ gesetzes; Antrag auf Bestellung eines außerordentlichen Staats⸗Anwalts für folktische Fozesse 86 sira St. Gallen. Die Mannschaft des Kantons nach ihrer Konfession und politischen Gesinnung. — Herstellun der Ruhe und Truppen⸗Beeidigung. “ geis 8
Spanien. Briefe aus Madrid. (Die letzten Ereignisse. — Verände⸗ rungen im Ministerium; Vermischtes.)
Türkei. Konstantinopel. Bedrhan⸗Bey. — Die Sonnen⸗Finsterniß.
Vermischtes. 8 “
Briefe aus der Schweiz. (Vierter Brief.)
Deutsche Bundesstaaten.
Köönigreich Bayern. (N. K.) Die Verhandlungen der Kammer der Reichsräthe über den Antrag ihres ersten Secretairs, des Freiherrn Schenk von Stauffenberg, auf Beseitigung der Anony⸗ müur in den öffentlichen Kammer⸗Verhandlungen, sind im Druck er⸗ ienen. Bei den am 12. Oktober in der Kommission über diesen Gegenstand stattgehabten Erörterungen empfahl der Berichterstatter Fürst von Het⸗ tingen⸗Wallerstein in einem glänzenden Vortrage den Antrag zur An⸗ nahme. Nach ihm ergriff Reichsrath von Roth (Ober⸗Konsistorial⸗Präsi⸗ dent) das Wort. Er erkannte die Zweckmäßigkeit des Vorschlages an, üußerte jedoch die Besorgniß, es möchte durch die Nennung der Namen die Freimüthigkeit der Aeußerungen nicht selten geschwächt werden. Da indeß bei dem „wohl nicht mehr abänderlichen“ Beschlusse, die ganzen Verhand⸗ lungen bekannt zu geben, die Unterlassung der Nennung viel Ungehöriges mit sich bringe, da die Nennung jetzt ganz allgemeine Gewohnheit, selbst bei dem britischen Oberhause sei, da ferner durch dieselbe einigermaßen die viel⸗ begehrte Oeffentlichkeit ersetzt werde, welche der hohen Kammer glücklicher⸗ weise durch die Verfassungs⸗Urkunde erspart sei, und da endlich die Nen⸗ nung dazu beitragen könne, die Verhandlungen anziehender zu machen und dem Publikum näher zu bringen, so trete er dem Antrage bei, mache jedoch zur Wahrung eines Restes von Abgeschlossenheit, die er nicht gern ganz aufgebe zwei Vorschläge: 1) daß die Berathungen der Ausschüsse nicht ausführlich, wenigstens doch nicht mit Nennung der Namen mitzutheilen seien, und daß 2) auf Begehren von fünf Mitgliedern vor der Sitzung eine vertrauliche Besprechung, die nicht ins Protokoll komme, auf die auch in diesem keine Beziehung stattfinde, sigatfäfen sei. Graf Karl von Arco beantragt ein Amendement des Inhalts, daß jedem Redner das RNecht vorbehalten werden solle, die Nichtbenennung seines Namens zu verlangen. Frhr. von Freyberg⸗Eisenberg, Frhr. von Stauffenberg und Fürst Vallerstein erklären sich gegen diese, so wie gegen die von Herrn von Rath beantragten Modificationen, und auf gestellte Umfrage beschloß der Auzschuß mit 4 gegen 1 Stimme, daß dem Uintage des Herrn von Roth wyen Geheimhastung der Namen der Ausschuß⸗Mitglieder und der Modi⸗ fimion des Grafen Arco uicht zuznstimmen, dann mit allen Stimmen daß der zweite von Rothsche Antrag (Einführung einer sogenannten Con⸗ versation) ad separatum zu verweisen sei. In der Sitzung der Kammer am 19. Oktober ergriff zuerst das Wort der Reichsrath Graf von Arco⸗Valley (dessen Rede wir bereits gestern volstündig mitgetheilt haben). Reichsrath Freiherr von Würtzburg er⸗ bebt Anstände gegen das Formelle der Behandlung des Antrags (daß näm⸗ lich der Antragsteller selbst in die Kommission gewählt worden) und stellt einen bezüglichen Antrag. Rücksichtlich der in dem Antrage des Frhrn. von Staufenberg enthaltenen Allegation einiger Zeitungs⸗Artikel, in welchen die Anongmität der Abstimmungen der Reichsräthe gerügt wird, bemerkt der⸗ selbe soann: daß diese Aeußerungen öffentlicher Blätter der Kammer zur Kenntniß gebracht worden, dagegen finde er nichts zu erinnern; ein Anderes aber sei die Frage: ob dieselben zur Aufnahme in die gedruckten Protokolle geeig⸗ net seien. Diese Frage müsse er verneinen; denn zweifelsohne würde eine gewisse Partei darin eine ihr gelungene Einwirkung und das Mittel, noch Anderes in ihrem Geiste durchzusetzen, erkennen, während es die Würde dieser Kammer zu verlangen scheine, der Journalistik auch nicht die Idee einer Einwirkung auf ihre Ver⸗ handlungen zu gestatten. Dem Antrage selbst giebt der Redner seine Zu⸗ stimmung. Fürst von Oettingen⸗Wallerstein widerlegt die von dem vorigen Redner erhobenen formellen Anstände und verweist ihn mit seinem besonderen Antrage an die Reglements⸗Kommission. Was die an⸗ gezogenen Zeitungs⸗Artikel betreffe, so habe der Herr Antragsteller dieselben nicht deshalb erwähnt, um die Kammer unter die Herrschaft dieser Artikel u sielen, wohl aber, um sie über die öffentliche Meinung zu belehren. Und von der öffentlichen Stimme Notiz zu nehmen, sei Pflicht, wie der Regie⸗ rungen, so der Stände aller Länder. Freiherr Schenk von Stauf⸗ fenberg: Keinesweges glaube er, öffentlichen Blättern ein solches Gewicht beilegen zu dürfen, daß sie auf diese hohe Kammer irgend einen Einfluß äußern könnten; er habe eben nur Beispiele an⸗ führen wollen, wie man im Ausland über die bisherige Anony⸗ mität denke. Fürst von Wrede: „Ich betrachte es im Allgemeinen als eine Ehrensache für die hohe Kammer, dem Antrage des Freiherrn Schenk von Stauffenberg unbedingte Folge zu geben. Was Jeder von uns in diesem Saale auszusprechen sich berufen fühlt, muß er auch unter Beisetzung seines Namens vertreten können. Nach dem hochherzigen Beispiel, welches die Königlich preußischen Prinzen bei dem letzten Landtag in Berlin gege⸗ ben haben, wo selbst der Prinz von Preußen an der Spitze für Beisetzung der Namen stimmte, glaube ich, sollten auch wir hierin nicht zurückbleiben dürfen.“ Graf Karl von Arco motivirt seine im Ausschuß gestellte Modification. Er verweist auf die Verfassungs⸗Urkunde, aus welcher wörtlich und klar hervorgehe, daß der Geber derselben die Absicht hatte, daß die Berathungen der oberen Kammer nicht veröffentlicht werden sollten, sonst würde er, wie in der unteren Kammer, die Oeffentlichkeit eingeführt haben. Für die Nennung der Mitglieder stimme er indeß nicht nur aus dem Grunde, weil dieselbe allgemeinen Anklang finde, sondern auch, weil jedes Mitglied sich dadurch leicht helfen könne, in⸗ dem 8 sich die “ Namens verbitte. raf von Reigersberg: Er erlaube sich, darauf, daß der Geber der Verfassung die Oeffentlichkeit der der e, eh Reichs⸗ räthe nicht gewollt, Einiges zu erwiedern. Dem Publikum habe der Zutritt allerdings nicht gestattet werden sollen noch wollen; keinesweges sei es aber der Wille des erhabenen Gebers der Verfassung gewesen, daß die Beschlüsse der Reichsräthe ohne Angabe der Motive veröffentlicht würden. Schon zu der Zeit, wo die Verfassung ins Leben trat, sei es Absicht gewesen, Aus⸗ züge aus den Verhandlungen der Publizität zu übergeben. Öb seiner (des Redners) Abstimmung sein Name beigesetzt werde oder nicht, sei ihm gleich⸗ sei e⸗ 83 ob die Gründe, welche für einen Beschluß der Kammer der Reichsräthe sprächen, der Oeffentlichkeit entzogen blieben. Die Nation solle wissen, daß diese Kammer bei Vertretung des Landeswohls ihre Pflichten treu und mit Liebe erfülle, daß bei ihren Ver⸗ handlungen alle Gründe in sorgfältigste Erwägung gezogen wür⸗ den, daß Rücksichten auf Privat⸗Interessen hier verschwänden, daß die Mit⸗ glieder dieser Kammer einzig geleitet würden von der beschworenen Pflicht für San und Vaterland. Das sei der Grund, weshalb man gleich bei der Einfü rung der Verfassung den Wunsch geltend gemacht habe, es möchte
den Verhandlungen der Kammer der Reichsräthe Publizität egeben werden — ein Wunsch, welcher bei der Regierung Würdigung und JeJhau fand. Das sei eigentlich die Hauptsache; ob die Namen genannt würden oder nicht, sei ihm, wie gesagt, gleich viel. Er rede deshalb kein Wort mehr und keines weniger. Was er spreche, spreche er aus gewissenhafter Ueberzeugung, ein⸗ gedenk und treu seinem Eide; was er spreche, dürfe Jedermann wissen; ob sein Name zur Publizität gelange oder nicht, darauf lege er keinen Werth. Uebrigens sei er weit entfernt, den gestellten Antrag zu mißbilligen; er halte es vielmehr für sehr wünschenswerth, von der bisherigen Methode einer ohnehin leicht zu enthüllenden Anonymität abzugehen. Er sei überzeugt, es werde sich Keiner scheuen, das, was er hier spreche, auch offen und unverhohlen zu behaupten. Werde das, was man spreche, auch nicht immer mit guten und ausgesuchten Worten vorgetragen, enug, wenn man nur sage, was die Erfüllung der Pflicht gebiete. Kein Mitglied dieser hohen Kammer werde sich scheuen, sich in Zeitungsblättern oder irgendwo anders genannt, belobt oder getadelt zu finden. Das Be⸗ wußtsein treuer, redlicher Pflichterfüllung werde allein auf Jeden wirken.
Graf Karl von Seinsheim: „Seit ich die parlamentarische Laufbahn betreten habe, es ist dies seit dem Jahre 1828, hatte ich immer das Schicksal, daß meine Abstimmungen und mit ihnen mein Name be⸗ kannt waren. Bis zum Jahre 1846 wohnte ich den Stände⸗Versammlun⸗ gen in der Kammer der Abgeordneten bei. Bei der Oeffentlichkeit der Ver⸗ handlungen dieser Kammer hatte ich stets Gelegenheit, mich frei und un⸗ umwunden auszusprechen, so daß Jedermann wußte, wie ich es meinte. Ich hatte zwar oft das Schicksal, mit meiner Meinung ganz allein zu ste⸗ hen. Meine Stimme war jedoch das Resultat innerer Ueberzeugung, und da galt es mir dann gleich, ob Andere sie mit mir theilten oder nicht; ich war nur froh, daß die ganze Welt es wußte, daß ich gerade so gestimmt habe. Im vergangenen Jahre hatte ich das Glück, in die hohe Kammer der Reichsräthe berufen zu werden, und auch hier ward mir der Vortheil, daß mein Name in den gedruckten Verhandlungen stets genannt wurde, indem in meiner damaligenEigenschastals Finanzminister meine Abstimmung jederzeit als jene des Reichsrathes Finanz⸗Ministers aufgeführt wurde. Es war mir dies sehr angenehm, denn es freute mich von jeher, wenn die ganze Welt wußte, wie ich denke, wie ich spreche, wie ich stimme. In dieser Beziehung begrüße ich den Antrag mit wahrem Vergnügen. Besonders glaube ich hierauf gerade in einem Zeitpunkte, wie der jetzige, einen hohen Werth legen zu müssen — in einem Zeitpunkte, wo eine oft erbärmliche, feile und perfide Journalistik nur gar zu häufig die Thatsachen zu entstellen und die klarste Quelle zu trüben sucht, um desto besser die ihr beliebigen Fische fangen zu können. In einem solchen Zeitpunkte ist es von hohem Werthe, daß Jedermann wisse, wie man denke, und daß unsere Meinungen in einer Urkunde niedergelegt seien, die über jeden Zweifel erhaben 18 Reichsrath Finanz⸗Minister Freiherr von Zu⸗Rhein: „Auch ich stimme aus vollem Herzen und mit ganzer Seele für den Antrag. Auch mir war, gleich dem sehr verehrten Herrn Redner vor mir, vergönnt, daß meinen Abstimmungen bei dem letzten Landtage, wenn auch nicht mein Name, doch, denselben bezeichnend, die Charge beigefügt war, welche seit zwei Landtagen das hohe Vertrauen dieser erhabenen Kam⸗ mer mir zu verleihen geruht hatte. Doppelt hatte ich diese Vergünstigung dankbar anzuerkennen in einer Zeit, wo es Bedürfniß des rechtlichen Man⸗ nes sein mußte, die schweren Fragen, welche damals unserer Lösung vor⸗ lagen, ohne Rückhalt in echt deutscher Gewissenhaftigkeit und Eidestreue zu beantworten. Dankbar erkannte ich diese Bezeichnung meiner Abstimmun⸗ gen, weil mir hierdurch die Gewißheit gegeben war, meine Ueberzeugungen und Grundsätze unverschleiert von König und Vaterland gekannt zu wissen. Dieselben Gesinnungen, welche mich damals belebt hatten, als ich noch den ehr envollen Platz des zweiten Secretairs dieser hohen Kammer einnehmen durfte, werden auch ferner den Grundton aller meiner Abstimmungen bil⸗ den, da ich in der neuen, verantwortungsvollen Stellung, zu welcher mich die unverdiente Gnade meines Monarchen erhoben, nur eine erhöhte Auf⸗ forderung zu noch möglich ängstlicherer Gewissenhaftigkeit erkenne.“
Fürst von Oettingen⸗Wallerstein: Der heutige Moment scheine ihm einer der schönsten und fruchtbarsten in dem korporativen Leben dieser Kammer; ihm werde ein Beschluß entstammen, geeignet, ihrem parlamenta⸗ rischen Wesen neue Kraft, neuen Takt und neue Weihe beizulegen. Er be⸗ sorge keinesweges, das Nennen der Namen werde irgend ein Mitglied von Darlegung seiner Ansicht abhalten; Scheu vor offener Darlegung des Ge⸗ dankens wohne ohnehin keinem Reichsrath inne, und was die größere oder geringere Uebung im Reden betreffe, so bleibe immer die Sitte aufrecht, neben umfassenderen Reden auch kurzen Bemerkungen Raum und Geltung zu gewähren. Solche kurze Aeußerungen seien oft von großer Bedeutung, und zu ihnen fühle sich der ungeübteste Redner befähigt. Anlangend die Absicht des Gebers der Verfassung, so habe er der Oeffentlichkeit der Sitzun⸗ gen allerdings nur für die Abgeordneten⸗Kammer gedacht; einer Veröffent⸗ lichung der Verhandlungen aber sei er so wenig entgegen gewesen, daß viel⸗ mehr auf seine Anregung die erste Kundgabe im Jahre 1819 erfolgt sei. In der That sei der Unterschied zwischen Oeffentlichkeit und Veröffentlichung ein sehr wesentlicher; erstere setze die Berathenden mit den Zuhörern in di⸗ rekten Kontakt, und dieser Kontakt übe eine solche Magie auf die Sprechen⸗ den, daß selbst Secgass in dem neuen Parlaments⸗Gebäude dem Publikum nur sehr beengte Räume zugewiesen * anführend, das Recht der Briten, den Debatten beizuwohnen, lasse sich auch durch eine mäßige Zuhörerzahl vollständig repräsentiren, eine die Zahl der Vertreter erreichende oder über⸗ steigende Zuhörerzahl aber erwachse häufig zu einer Art moralischer Des⸗ potie. Die Veröffentlichung dagegen sei eine Rechenschafts⸗Ablage, welche die Vertreter eines Volkes dem repräsentirten Volke nie versagen dürften. Nochmals, die hohe Kammer stehe im Begriffe, einen Beschluß zu fassen, würdig ihrer selbst, würdig des Vaterlandes, würdig des Geistes, der gegen⸗ wärtig ganz Deutschland durchwehe.
Hierauf wurde die Diskussion geschlos und bei der Abstimmung der Antrag des Freiherrn von Stauffenberg einstimmig angenommen, womit die Wünsche, Nebenanträge und Modificationen von selbst hinwegfielen.
Die Kammer der Reichsräthe wird erst im Laufe der ersten Woche des Novembers wieder eine allgemeine Sitzung halten; am 28. Oktober haben indessen wieder Ausschuß⸗Sitzungen stattge⸗
unden. Der Reichsrath Frhr. von Würzburg hat einen Antrag, „die Fixirung und Ablösung grundherrlicher Rechte“ betreffend, eingereicht, und der Reichsrath Freiherr von Freiberg⸗Eisenberg einen Antrag in Bezug auf „die zu gültigen Abstimmungen und Kammer⸗Beschlüssen erforderliche Zahl stimmgebender Mitglieder.“
Das Cirkular der Abgeordneten von Scheurl und Graf Pückler⸗ Limpurg, bezüglich des Antrags wegen Fixirung, beziehungsweise Ab⸗ lösung drückender Lasten des Grundeigenthums (s. Allg. Preuß. Ztg. Nr. 302), hat unter den Abgeordneten die verschiedensten Kom⸗ mentare erfahren und machte, insbesondere auf die Abgeordneten aus der Klasse der Landeigenthümer ohne Gerichtsbarkeit, eben nicht den erfreulichsten Eindruck. Es haben über diesen Gegenstand mehrere Versammlungen der Abgeordneten aus der Adelsklasse hüregeftctdes, und man hört, daß der größte Theil derselben, wenn nicht Alle, mit
den im erwähnten Cirkular ausgesprochenen Grundsätzen keinesweges
einverstanden ist. Es sollte diese Angelegenheit am 27. Oktober in der Sitzung der Abgeordneten⸗Kammer vom Abg. von Closen zur Sprache gebracht werden, unterblieb aber aus uns nicht bekannten Gründen. Da indessen neuerdings Anträge wegen Fixirung und Ab⸗ lösung der Zehnten, Laudemien ꝛc. ꝛc., von Abgeordneten aus der Klasse der Landeigenthümer ohne Gerichtsbarkeit ausgehend, der Kammer eingereicht wurden, die demnächst zur Berathung kommen werden, so dürfte wahrscheinlich hierbei obige Angelegenheit zur Sprache kommen.
1—
RFranhreis
Paris, 28. Okt. Das in Algier erscheinende arabische Jour⸗ nal veröffentlicht folgende Proclamation an die Araber:
11111““ Mittwoch
den 3
„Der Herzog von Aumale, Sohn des Königs der Franzosen und Ge⸗ neral⸗Gouverneur von Algerien, entbietet allen Arabern und Kabpylen, groß und klein, seinen Gruß. Der König der Franzosen (Gott segne seine Ab⸗ sichten und verleihe ihm Sieg!) hat mir die Regierung des Königreiches Algier von der marokkanischen bis an die tunesische Gränze anvertraut. Ihr habt erfahren, Muselmänner, wie mächtig und furchtbar der Arm Frankreichs war, und wie gerecht und gnädig seine Regierung. Ihr habt euch dem unbeugsamen Beschlusse Gottes gefügt, der die Herrschaft auf der Erde verleiht, wie er es gut findet. Ihr habt euch dem Marschall unterworfen und die Güte seiner Regierung em⸗ pfunden; ihr werdet immer eingedenk sein, daß er die Großen ehrte, die Schwachen beschirmte, und gerecht war gegen Alle. Nichts von dem, was er pethan, wird verändert werden; was er eingerichtet, bleibt bestehen; denn er hat nur Gutes gethan und nur nach dem Willen des Königs der Fran⸗ zosen gehandelt. Der König ist es, der ihm befohlen hatte, sich groß und edelmüthig nach dem Siege zu zeigen; der König ist es, der da wollte, daß euer Eigenthum und eure Religion respektirt würden, und daß die Vor⸗ nehmsten unter euch, unter dem wohlthätigen Schutze Frankreichs, euch re⸗ gierten. Der König ist es, dessen unerschütterliche Güte so oft den Unsin⸗ nigen Verzeihung angedeihen ließ, die, durch treulose Rathschläge verführt, ihren Schwur gegen uns gebrochen. Die Unsinnigen haben das Vergebliche ihrer Anstrengungen erkannt, und die Hand Gottes hat sie selbst auf dem fremden Boden getroffen, auf welchem sie eine Zuflucht gesucht. Danket Gott dafür, daß er euch statt der Leiden, welche der Krieg unvermeidlich mit sich führt, die Reichthümer und Freuden des Friedens gegeben. Um euch ein noch glän⸗ zenderes Unterpfand seiner guten Gesinnungen gegen euch zu geben, hat der König der Franzosen mich in eure Mitte gesandt, als seinen Stellvertreter in diesem Lande, das er nicht minder liebt als Frankreich. Ich habe schon unter euch gelebt, ich kenne eure Gesetze und Gebräuche, und alle meine Handlungen werden die Erhöhung eurer Wohlfahrt und der Wohlfahrt des Landes zum Ziele haben; ihr wißt, daß unser Wort eben so unverbrüchlich ist, als unsere Macht unwiderstehlich; ihr habt die furchtbare Gewalt un⸗ serer Waffen empfunden, ihr habt die Wohlthaten unserer Freundschaft ken⸗ nen gelernt und werdet sie täglich mehr kennen lernen. Denjenigen unter euch, die ihrem Schwure treu geblieben, ist es gut ergangen, diejenigen, welche meineidig geworden, haben so großes Unglück erduldet, daß das 88 darüber trauert. Ihr kennt den einzigen Weg, der euch zum Glücke führen kann, und Gott gebe euch Verstand, darauf zu beharren!“
Ein Schreiben aus Algier vom 16ten im Journal des Dé⸗
„Die Nachrichten, welche uns über die Lage der Dinge in Marokko zu⸗ kommen, lauten völlig widersprechend. An unserer Gränze hält man Abd el Kader's Einfluß auf die ihn umgebenden Stämme noch für sehr bedeu⸗ tend, während man zu Tanger von seinem nahen Untergang oder doch we⸗ nigstens seiner bevorstehenden Vertreibung aus Marokko überzeugt ist. Dort stellt man die Katastrophe, welche die Beni Amer und die Hachem betroffen hat, so dar, als ob wenigstens ¾ der beiden Stämme durch die Flucht der Niedermetzelung entgangen wären, hier spricht man von ihrer gänzlichen Ver⸗ nichtung. Eben so abweichend sind die Angaben über die Razlia, welche Abd el Kader am 11. September gegen die Guelaja ausgeführt. Das Wahre scheint zu sein, daß Abd el Kader, nach fünftägiger Trauer über das seinen verbuͤndeten Stämmen zugestoßene Unglück, plötzlich eine energi⸗ sche Thätigkeit gegen seine Nachbarn entfaltete, indem er den Guelaja 8e. in Getraide zu zahlende Strafe von 92,500 Fr. auflegte, ihr bedeutendstes Dorf zerstörte und sein Bündniß mit 10 bis 12 Stämmen, zusammen 15— 1800 Reiter stark, enger schloß. Seine regelmäßigen Truppen vermeh⸗ ren sich täglich. Auf der anderen Seite haben aber auch die Guelaja durch ihre Klagen und Bitten der Bergbewohner des Rif bewogen, sich in aller Stille zu bewaffnen, und wenn es Abd el Kader nicht gelingt, dieser Bewegung durch einen seiner gewohnten kühnen Handstreiche zuvorzukom⸗ men, werden wir bald von wichtigen Begebenheiten hören. Was den be⸗ vorstehenden Kampf zwischen dem Kaiser von Marokko und Abd el Kader betrifft, so scheint Ersterer ihn eben so sehr zu scheuen, wie Letzterer ihn in seinen von den undisziplinirten Stämmen seiner Nachbarschaft immer gern gehörten Rodomontaden herbeizusehnen. Die Ruhe der Provinz Oran leidet unter diesen Verwickelungen nicht, da Abd el Kader durch alle mög⸗ lichen Mittel den Glauben zu erwecken sucht, als stände er mit den Fran⸗ zosen in Friedens⸗Unterhandlungen, welche dem Abschlusse nahe seien, und auf der anderen Seite die algierischen Gränzstämme, bei aller ihrer gehei⸗ men Vorliebe für Abd el Kader, doch wenig Lust haben, ihre Wohnungen zu verlassen und sich einem ähnlichen Schicksale auszusetzen, wie das, wel⸗ ches die Beni Amer und die Hachem betroffen hat.“
Das Journal des Deöbats enthält einen langen Aufsatz über die englische Handels⸗Krisis, meist zusammengestellt nach englischen Blättern, allein dergestalt zugestutzt, daß er dem englischen Zustande ein sehr düsteres Kolorit giebt und die Franzosen lehren soll, froh zu sein, daß es ihnen so wohl gehe. Galignani's Messenger fühlt sich zu einigen Bemerkungen über diesen und frühere Artikel desselben Blattes über diese Fragen veranlaßt, in denen ihm das ministerielle Blatt die Ursachen des Unglücks denn doch oft auf unrichtiger Seite gesucht und eben so das verhältnißmäßige Wohlbefinden des französi⸗ schen Handels auf Gründe zurückgeführt zu haben scheint, die gar nicht so allgemein zu loben seien. Habe auch in England das zu we getriebene Kredit⸗System der rücksichtslosen Speculation Spielraum ge⸗ geben und Leute veranlaßt, noch tiefer sich in Schulden zu stürzen, um Verlorenes wieder zu erlangen, anstatt lieber mit ihren Gläubi⸗ gern sich zu vertragen, als sie denselben noch etwas Anständiges zu bieten gehabt hätten, so bleibe doch das in vernünfti⸗ gen Gränzen durchgeführte Kredit⸗System die Quelle natio naler Größe. Galignani's Messenger glaubt, daß weit mehr als alle anderen Ursachen eine fehlerhafte Finanz⸗Gesetzgebung die Schuld an der Krisis in England habe. Die vs hüäkrsthgäßig grö⸗ ßere Sicherheit in Frankreich sei auch nicht größerer Redlichkeit oder besserer Gesetzgebung zuzurechnen. Ueberhaupt sei eine Analogie der beiden Länder nicht zulässig. In Frankreich verstehe man den Werth des Kredits nur unvollständig, traue einander viel weniger, als es in England geschehe, und der französische National⸗Charakter habe keine Richtung auf den Handel. Sein Trachten gehe mehr auf Erzielung der gepriesenen Lage eines Rentiers oder Hausbesitzers, und sei er dahin, so höre alle Speculation auf. In England gelte das Gegen⸗ theil. Das unzulängliche Vertrauen verhindere in Frankreich National⸗ Unternehmungen und lasse es zu keiner nationalen Energie in diesem Gebiete kommen. Wohl würde es gut sein, wenn die englischen schäftsleute etwas von der Schüchternheit der französischen annähmen; allein es scheint dem Messenger zweifelhaft, ob es für England ein Glück wäre, wenn es sein übermäßiges Zutrauen mit dem franzö⸗ sischen Mangel an Vertrauen vertauschte.
v q Paris, 28. Okt. Das Journal des Débats widmet heute seinen ersten Artikel einem Buche, das so eben bei Amyot hier erschienen ist unter dem Titel: „La Présidence du conseil de Guizot et la Majorité de 1847 par un homme d'état.“ Au dem Titelblatte dieses Buches finden sich als Motto die folgenden schon im voraus den Geist desselben und der dem Präsidenten des Minister -Raths und der konservativen Majorität ertheilten Rath⸗ schläge bezeichnenden Worte des Pater Joseph an den Kardinal 228 Richelieu: „Die Aufgabe Eurer Eminenz ist, den starken Zustand dieser Monarchie wiederherzustellen und die schlimmen Unternehmung 2 kurz abzuschneiden, welche den Geist der Menschen 1-2 e. h. den Vor einigen Tagen schon hatte das Siꝛcle dieses 1 v-e und als eine pure Apologie des Herrn Guizot hingeste 8 3 keyr aber im Ganzen viel glimpflicher mit dem Buche umgegangen, als