4 — 8 1—“ er sagt: Frankreich sei bereit, 50,000 seiner tapfersten Bürger zu schicken, um für Irlands Befreiung zu fechten. Er glaube, sagte der Minister, Hr. O'Brien sei in einem großen Irrthume, wenn er meine, alle Chartisten ständen für seine verrätherischen Pläne ihm zu Dien⸗ sten. Herr O'Connor sagte, er müsse die Königin, welcher er Treue geschworen, vertheidigen gegen die Minister, welche diese Treue drächen. Sir Benjamin Hall, ein Radikaler, empfahl Herrn O'Connor die Worte zur Beherzigung, welche Herr Welcker in Hei⸗ delberg zum Preise der englischen Verfassung gesprochen. Wider⸗ spruch fanden hauptsächlich nur jene Worte der Bill, nach denen „offenes Sprechen“ zum Verbrechen gemacht werden kann. Lord J. Russell vertheidigte sie, da sie sich nur auf Aufreizung zum Kriege bezögen, und sprach zum Lobe der britischen Verfassung, welche die Mittel in sich trage, jeder Friedensstörung vorzubeugen. Die zweite Lesung der Bill ward mit 452 gegen 35 Stimmen genehmigt.
Gestern wurde im Oberhause vom Herzog von Beaufort die Frage gestellt, ob die aufrührerischen Fremden aus England nicht ausgewiesen werden könnten, und ob die Regierung nicht die ehe⸗ malige Fremden⸗Akte zu diesem Zweck erneuern wolle. Auch ver⸗ langte der Herzog Auskunft darüber, ob der sogenannte National⸗ Konvent der Chartisten nach dem, was in den letzten Tagen vorge⸗ gangen wäre, noch fortbestehen dürfe. Der Marquis von Lansdowne Uehnte eine Antwort auf die letzte Frage ab, bemerkte aber zu der ersten, daß er bereits eine Bill in der Hand halte, nach welcher verdächtige fremde Personen, welche sich in England aufhalten, gezwungen werden könnten, das Land zu verlassen. Diese Bill wurde in der That zum erstenmale verlesen. Lord Brougham,
den die Blätter sich um das französische Bürgerrecht bewerben lassen, erhob sich hier⸗ auf mit einer leidenschaftlichen Philippika gegen die französische Re⸗ publik und die italienische Bewegung, in welcher er besonders den Papst und den König von Sardinien zum Gegenstande des heftigsten Angriffs machte. Er gab in dieser Art und Weise einen Ueberblick der jüngsten Ereignisse in Europa und sprach sein Mißtrauen gegen den Zustand der Dinge in Frankreich aus, obgleich Männer, die er persönlich hochachte, dort das Ruder führen wollten. Zum Schluß beantragte er eine diplomatische Korrespondenz zwischen England und Sardinien, welche Lord Lansdowne nicht verweigerte. Das Unterhaus saß seit 12 Uhr im Ausschusse über die Sicherheits⸗Bill. O' Connor sagte, wenn sie durchginge, so werde er Republikaner. Oberst Sibthorp wünschte die Bill zehnmal strenger. Sir G. Grey pries das Benehmen der Einwohner von London am gestrigen Tage. Es würde auf die Ruhe des Landes, ja, Europa's einen günstigen Einfluß üben. Die Berathung über die Bill wird heute fortgesetzt werden. In der Abend⸗Sitzung trug John O'Connell auf die Auflösung (Repeal) der vereinigten Gesetzgebung Großbritaniens und Irlands an. Beide Länder würden dadurch gewinnen. Er will ein irländisches Parlament von 300 Mitgliedern. Die Vereinigung beider Parlamente habe mit Ungerechtigkeit begonnen und zu nichts als Ungerechtigkeit geführt. Herr Blackall schlug vor, das vereinigte Parlament jedes Jahr einige Monate in Dublin sitzen zu lassen. Die Regierung widersetzte sich beiden Vorschlägen, da sie für Irland selbst die größten Nachtheile herbeiführen würde. Die Berathung über das ewige Thema ward vertagt.
In der heutigen Sitzung des Unterhauses sprach Herr Reynolds heftig gegen die Sicherheits⸗Bill. Die Regierung säe Wind, um Sturm zu ärndten. (Die Sitzung dauerte fort.)
Der chartistische National⸗Konvent hielt gestern noch eine Siz⸗ in welcher er einen Bericht über die Ereignisse des 10ten ab⸗ faßte und in die verschiedenen Gegenden des Reichs schickte.
Die Stimmung in Irland wud immer gefährlicher. Auch ein⸗ flußreiche gemäßigte Mitglieder treten jetzt dem Repeal⸗Verein bei. S Versöhnungshalle fand vorgestern die gewöhnliche Wochen⸗ Versammlung unter großem Andrange statt. Bald nach Eröffnung der Sitzung überreichte man dem Vorsitzenden eine Karte. Es war die Adreß⸗Karte Charles Napier's, der Eingang verlangte. Sofort führten mehrere Ausschuß⸗Glieder den ehrenwerthen Ad⸗ miral in die Nähe des Präsidenten, wo er sich niedersetzte und lange
zung,
932 Zeit den Verhandlungen mit großer Aufmerksamkeit zuhörte. amtlichen Charakter hatte sein Besuch wohl nicht. Schweiz.
Kanton Bern. In Neuenburg ist folgende Proclamation Sr. Majestät des Königs von Preußen an die Neuenburger bekannt gemacht worden: „Neuenburger! Die Ereignisse, die sich in Eurem Lande zugetragen haben, haben mein Herz lebhaft betrübt. Die edle Festigkeit aller derer von Euch, die unerschütterlich treu geblieben sind ihrem Eide, hat mich tief gerührt. Ich spreche meine Achtung aus jenen rechtliebenden Männern, deren Treue nichts erschüttern konnte, und welche Europa dieses schöne Beispiel von Heilighaltung des Eides und von Bürgertugend gegeben haben. Mein einziger Ehrgeiz, wie auch der meiner Vorfahren auf dem Throne, war das Glück Eures Landes, dessen Geschicke mir die Vorsehung anvertraut hatte. Ich liebe das Volk von Neuenburg, ich widme ihm aufrich⸗ tige Zuneigung. Aber Europa's gegenwärtiger Zustand verhindert mich in diesem Augenblicke, den Gefüͤhlen des S—e!wollens, die ich für dasselbe hege, Wirksamkeit zu geben. — Die mir geleisteten Eide haben meine treuen Unterthanen verhindert, Theil zu nehmen an den Landesgeschäften unter einer Regierug, die sie nicht als recht⸗ mäßig anerkennen konnten. Dieser Entschluß ehrt ihre Treue! Ich billige also vollkommen das von ihnen beobachtete Verhalten, aber im Interesse ihres Landes wie in ihrem eigenen glaube ich mich ver⸗ pflichtet, durch Gegenwärtiges sie zu ermächtigen, sich nur durch Rücksichten auf die Lage und das Glück ihres Landes leiten zu lassen, ohne Rücksicht auf die Bande, die sie an mich binden. Das lebhafte Interesse, das ich ihrem Lande widme, und die Liebe, die ich für sie hege, sind die einzigen Beweggründe dieses Entschlusss. — Ich werde Kommissarien ernennen und ihnen Vollmachten geben, mit dem ssischen Vorort in Unterhandlungen zu treten, um nach meinen
eidgenös Instructionen Alles das zu berathen, was zum Glücke eines Landes stets das Ziel meiner aufrichtig⸗
beitragen kann, dessen Wohlergehen sten Wünsche sein wird. Gegeben in Potsdam, 5. April 1848. Friedrich Wilhelm. Werther.“
Kanton Luzern. Der Eidgenosse von Luzern schreibt: „Der neue päpstliche Gesandte, Herr Luquet, wird nach zuverlässigen Nachrichten der allgemeinen Kloster⸗Aufhebung in Freiburg nicht nur keine Schwierigkeiten entgegensetzen, sondern diese Maßregel als in der Noth der Zeit gegründet betrachten; eben so bestreitet derselbe nicht im geringsten dem Kanton Luzern das Recht, St. Urban auf⸗ zuheben und die Frauenklöster Rathhausen und Eschenbach zusammen⸗ zuschmelzen, da ja der Papst selbst, als weltlicher Fürst des Kirchen⸗ staats, viele Klöster und in letzter Zeit sogar noch die Jesuitenklöster aufgehoben hat und deren Vermögen zu allgemeinen Staatszwecken verwendet.“
Kanton Basel. Baselstadt und Baselland Veranlassung dazu sollen Nachrichten nach welchen die dort angelangten deutschen Arbeiter in Truppen, jedoch unbewaffnet, hierher sich begeben wollen bisher über 800 dort angelangt sein.
½s1si en
(D. A. Z.) Die Zahl der vorgestern we⸗
gen schwerer politischer Verbrechen von Pius IX. amnestirten Priester, Militairs und anderer Personen beläuft sich auf 26; 25 von ihnen saßen in der Festung Civita Castellana und 1 in der Engelsburg in Haft. — Vorgestern machten die in der Darsena zu Civitavecchia ge⸗ fangenen Galeeren⸗Sträflinge einen verzweifelten Versuch, sich in Freiheit zu setzen. Es würde gelungen sein, wäre der Plan nicht zu früh entdeckt worden. Auf Besehl des Ministers des Innern begab sich der Vice-Präsident der Staats⸗Konsulta, Monsignore Pentini, gestern ohne Aufschub an Ort und Stelle, um durch zweckmäßige Maßnahmen einen zweiten Versuch zu verhindern. Unsere politischen Wirren veranlaßten in den letzten zwei Wochen in vielen Städten des Landes solche Befreiungsversuche aus den Correctionshäusern, welche indessen die wachsame Civica stets vereitelte. — Eine offizielle
Einen
(Basl. Ztg.) Die Kontingente von sind am 11. April aufgeboten worden. aus Straßburg gegeben haben, zahlreichen Es sollen
Ronn, 31. März.
eermmene;
Berlin, 15. April. Ueber unseren dieswöchentlichen Börsenzustand läßt sich wenig Erfreuliches melden; neue Fallissements hier, in den Pro⸗
so daß die Umsätze in keiner Effek
vinzen und im Auslande machten einen sehr üblen Eindruck auf die Course
und auf den Geschäftsgang überhaupt, ten⸗Gattung lebhaft waren. So 1 1 v daß Handels⸗Krisen, so weit solche den Gang der Börsen leiten und so aus⸗ gebildet sind, wie die gegenwärtige, nur in r
nnen. Der Kelch muß ganz geleert sein, erst dann wird es möglich sein, zweckmäßige Mittel zur allgemeinen Hülfe zu ergreifen, während solche mit⸗ ten in der Krisis vergeblich angewendet sein möchten. Den Handel vor dem Ausbruch der Krisis oder nach Beendigung derselben auszuhelfen, ist nicht minder schwierig; es aber mitten in derselben, wo die Verkettung der ge⸗ genseitigen Verhältnisse dem aufmerksamsten Beobachter undurchdringlich bleibt, zu veruschen, ist ein nie zu löͤsendes; Problem, und würde die kräftigsten Stützen un⸗ nütz vergeuden. Erst nach Erledigung aller früheren Wechsel⸗Verbindlichkeiten, und dieser Zeitpunkt scheint durch den Austritt so vieler bedeutenden Fir⸗ men nicht mehr fern zu sein, dürfen wir (selbst wenn es kein anderes
viel scheint sich als sicher herauszustellen,
sich selbst überwunden werden
Kerline?n EFörse.
Mittel gäbe) auf eine selbstständige bessere Entwickelung rechnen; es wird ohne Unterstützung langsam gehen, aber wir be⸗ dürfen dann auch in der That nur geringer Mittel, die oft in Ope⸗ rationen moralischer Natur zu finden sind, um günstigere Verhältnisse zu erwirken. — Da unsere Börse hauptsächlich in Eisenbahn⸗Actien verkehrt, so müssen wir unser Hauptaugenmerk auch hauptsächlich dahin richten und vor all n Dingen den Gang dieser Unternehmungen genau beob⸗ achten. Wer dies thut, wird sich eingestehen, daß bis auf wenige Eisen⸗ bahnen die Einnahmen in günstigem Verhältniß geblieben sind, und des⸗ halb die Renten vollständige Sicherheiten Lewähren; doch müssen auch die Verwaltungen keine Veranlassung geben, ihre Bahnen zu mißkreditiren und besonders mit der Vertheilung der Jabres⸗Dividenden nicht im Rückstande bleiben, sondern sich damit beeilen. Wenn einzelne Effekten in dieser Woche beträchtlich gewichen sind, so liegt dies in den sich täglich herausstellenden nöthigen Realisirungen mehrfacher Depots aus Fallitmassen und, wie es scheint, werden dergleichen Fälle sich noch vermehren. Es sind dadurch hauptsächlich Niederschlesisch⸗Märkische affizirt worden, und von 65 — 61 ½
Auswärtige Börsen.
Breslau, 15. April. Louisd'ors 114 bz. u. Br. Oesterr. Banknoten 98¼ Br. Staats-Schuldscheine 70 bez. Poͤsen. Pfandbr. 4 % 84 Br. dito 3 ½ % 68 bez. Schles. Pfandbr. 4. 89 3 88 ½ bez. u. Br., dito B. 4 % 88 ⅛ Br., dito 3 ½ % 82 Br. Poln. Pfdbr. und neue 76 Br.
Actien. Oberschl. Litt. A. 78 Br., Litt. B. 72 Br. Schweidnitz -Freiburg 74 a 74 ½ bez. 64 Br. Köln-Minden 63 ½ bez. Neisse-Brieg 30 Br. Nordbahn 30 bez.
Die Börse war all zu viel Ausbietungen.
Leipzig, 15. April. 150 Br. L. Dr. E. A. 89 ¾ Br. 25 Br. 24 ¼ Gld. Löb. Zitt. 25 Br. Berl. Anh. A. 82 Br. 80 Gld. do. B. 80 Br. Preuss. B. A. 68 Br. 66 Gld.
Frankfurt a. M., 14. April. Baden 35 Fl. L. 20. 19 ¼. 5 % Kurhessische L. 19 ½. 18 ½. Cöln-Minden 64. 63. 44. 43. Friedrich-Wilhelms-Nordbahn 32. 31.
Wechsel-Cours: Amsterdam (100 Fl. 2 M. 100 B. Augsburg (100 Ganehee Berlin (60 Rthlr.) k. S. 103 ½ G. 2 M. —. Ld'or.) k. S. 97 ½. 2 M. —. 2 M. 85 ½ B. Leipzig (60 Rthlr.) i. (10 Livr. Sterl.) k. S. 121 ½ Br. 3 M. 119 ⅞ Br. k. S. 93 ½ Br. 2 M. —. Mailand (250 Lir. 2 M. —. Paris (200 Fr.) k. S. 94 Br. 3 M. —. Diskonto 3 ½¼.
Wien, 14. April. 44. Anleih. 34: 96. 98. 39: 60. 61. Nordbahn 68. 67 ¼. 4½. Gloggnitzer 67 ½ — 68. Mailänder 44 4 — 45. Livorneser 44 ¾ 45— 45 ½. Pesther 51 ½.— 52. Bank- Actien 810. 820,.
L. Dr. Pr. Oblig. 90 Br. Sächs. Schl. 64 Br. Chemn. Riesa
71 ½⅞ Br. 70½ Gld.
Darmstadt 50 Fl. L.
118 ⅞ Br.
d. M. k. S. 103 ½ Br.
alte
1 Breslau- Niederschlesisch-Märkische Friedr. Wilh.
heute sehr flau gestimmt, indess sind nicht
Leipz. B. A.
24 ½ Gld. Magd. Leipz. 185 Br. Alt. Kiel.
51 ½ Br. Span. 8 ½. 7 ½. 3 % do. 13 ¾. 12 ⁄. Ludwigh.-Bexbach
Cour.) k. S. 101 B. 2 Mt. — Bremen (50 Rthlr. in Hamb. (100 Mk. Bco.) k. S. 86 ½. 86 ⅜. London Lyon (200 Fr.) Austr.) k. S. 99 Br. 3 M. —. Wien k. S. 113. 109.
Metalliques 5 % 56 ½. 4 % 49. 50. 3 % 42. 3, — 68. 4
Gestern Abend hatten die Chefs der in der er denen der
ParFis, 13. April. Eisenbahnen eine Konferenz mit dem Finanz Minister, ihnen die definitiven Bedingungen mittheilte, unter Staat sämmtliche Linien übernimmt. Diese Anträge steigerten ceute die Nachfrage. Nordbahn 332 — 340 — 345. Lvyon 310. Die Renten hielten sich in Folge des Ausbleibens der londoner Abend- post, 80 wie gewisser Befürchtungen eines europäischen Krieges we- gen Italiens. etwas zurück. 3 % 40. 40 ½. 40 ½. 5 ℳ 60 a 59 ½. Bank. 1140 a 1120.
London. 12. April. 3proz. Cons. p. C. u. a. Z. 82 ¼. 82 ½. do. 38 % 81⅛. 81⅛. Belg. 50. 45. Ard. 10 ⅛. 9 ¼. 3 % 18. 17 ¼. Pass. 2 ½. 2 ½⅛. Integr. 36. 34. 4 % 54. 52. Ostind. 53. 51. Portug. 14 ½. 43 ½ E. R. 79. 79, Bres. 66. 83. Chili 87. 85. Mex. 14 ¼. 14. Peru 24. 22. Cours auf Hamburg 14.4. 14.3. Engl. Fonds neuer- dings 3 % durch Einkäufe der Gontramineurs gestiegen. Hollän- dische höher. 2 % Mex. ¾f und Peru 3 % gestiegen. Span. eben- falls ½ % besser. 5
Annassterdanm, 13. April. Die Steigerung der Fonds war heute abermals höchst belangreich. Der bessere Stand des Mark. tes, das Vertrauen, welches sich wieder herzustellen scheint, und die höheren Notirungen aller fremden Börsen haben hierzu viel beigetragen. Ausserdem wurden in holländischen, so wie in fast allen fremden Fonds, grosse Einkaufsordres ausgeführt. Hollän- dische Integr. 35 ⅛. 37 ½. 3 % neue 41. 43 ½. „. 4 % Certifikate 56 ½. 66. Engl. Russische 78 ½. 80. Spanische Ardoins gr. Piecen 6 ½. 2.. 4. Coupons 5 z. 6 ½. Portug. 4 % 12 ½. Paris 54 ¼. Wien 34 v⅞. Frankfurt 97 ½. London 2 M. 11. 87 ½. K. S. 11. 97 ½. Hamb. 34 ½. Petersburg 170.
Amtwerpen, 11. April. Span. Fonds bei einigem Umsatz williger. Ard. wurden zu 6 ⅛ bis ¼ gemacht, schlossen 6 ¾⅔ G.
Madrid, 5. April. 3 % 22 ½. ¼. t. Zinsfreie 44 G. 8 1
Coup. 9 ¼ B.
eute, daß es sich vom emüht habe, den Pro⸗ Juli 1847 recht bald zu been⸗ als Termin legenheit fest vica hat heu
Erklärung des päpstlichen Ministeriums sagt h Augenblicke seiner Berufung an alles zeß der römischen Verschwörung vom Staats⸗Konsulta hat den 17. April d. J. für die richterliche Ultimation der ganzen gesetzt. — Der General⸗ ein neues Enrolement f
Kriminal⸗Ange geriebene 16te Bataillon höchstens gegen 50 Mann
anonen gerettet sind, daß die Bracklowsche Com⸗ ndewitt gestanden, eben so wie die dort postirte anzauschen Freicorps, unversehrt hier angekom⸗ men und heute Morgen bereits nach der neuen Position aufge⸗ brochen sind.
Gestern Nachmittag Augenzeuge berichtet, von grö Dampfschiff bei Eckernförde gelandet Eckernförde und Windebye soll von cheint, als ob man beabsichtigt h osition unserer Trupp Die Nothwendigkeit,
Verbandes mit Deutschland, die Freiheit ihrer Sprache und der dar⸗ auf bezüglichen Institutionen innerhalb Herr Schuselka berichtigte einige Aeußerungen insbesondere hinsichtlich der Cze so werde dort den Czechen in Hinsicht des Unterrichts genügt. chlands, sondern Glieder desselben sein.
Gerücht zufolge, au verloren; daß alle pagnie, welche bei Ha 4te Compagnie des R
Commandeur der römischen Ci⸗
üir die Bildung einer Subdivision Feld⸗Ar⸗ ihres Landes gesichert werden.
des Herrn Kuranda, hmen wisse,
Handschreiben — Herabsetzung der Herzogthum Freie Stadt und der XVII. erzogs Rainer
undesstaaten. Königreich Bapern. iber die Lage der arbeitenden Klassen. zebühren für Versendung der Zeitung. — Nachrichten aus Schleswig⸗Holstein.. Verhandlungen des Funsziger⸗Ausschusses Oesterreichische Monarchie. Botzen. Aufruf des „an die Tyroler. Dänemark. Spanien.
Deutsche Br des Königs 1 ostdebits⸗C
welche nach der lombardischen Gränze hin bestimmt ist, er Die Konkurrenten sollen sich innerhalb 24 Stunden ge Der Legat Bolognas, Kardinal Amat, ließ vor vier Freischaaren bewaffneten, welche nach Ferrara
So viel er aus Bö
sollen nicht Unterthanen Deuts Sie stifteten ihr Wappen im deutschen Reiche, sie kämp für uns Schlachten, ihre Fürsten saßen auf unserem Throne. 2 1t sie seien Bundesgenossen und
mögen Theil nehmen an allen Rechten des deutschen Vaterlandes.
Muͤhlfeld sprach für Garantie ihrer Sprachen und aller ihnen gebüh⸗
Iheee 1 er im Vorparlament wieder⸗
holt für die Unantastbarkeit der slavischen Nationalität gesprochen
(Auf seinen Antrag wurde damals in den Wahl⸗Artikeln statt:
Jeder deutsche Staatsbürger, jeder Staats⸗Angehörige in den deut⸗
1— Seiner Ansicht nach genügt die Erklä⸗ rung, daß die Slaven unbeschadet ihrer Nationalität berufen seien, an den großen Errungenschaften und bürgerlichen Freiheiten Deutsch⸗
lands brüderlich Antheil zu nehmen. Auersperg (Anast. Grün) sprach
herzliche Worte über Illirien, Steyerma ihm sprachen noch die Herren Abegg,
welcher Letztere insbesondere in der Bürgschaft der die Bürgschaft für die nationaleu stellte den Antrag, für heute der W keinen Beschluß zu fassen. Sitzung geschlossen.
Der Gesetzentwurf in Betreff der Wahlen zur Nationalversammlung ist heute vom Senat an die gesetzgebende Ver⸗ ammlung gelangt und von dieser an Mitgliedern gewiesen worden. der direkten Wahl, erkennt das Wahlrecht allen vo angehörigen zu und richtet sich im passiven Wahlrechts Er werden ein Ab⸗
zu, daß sich dor Frankfurt. n sind zwei dänische Kriegsschiffe, wie ein ßerer Qualität (Dreimaster) mit einem Die große Koppel zwischen Dänen gewimmelt haben. gegen eine etwa bei Schleswig en dasselbe Manöver auszuführen, Schleswig aufzugeben, so ch mit Artillerie und Kavallerie versehen sind, st, wenn auch einzelne, wie es scheint, deutscher Blätter dieser Maßregel Auch nach Angeln sind dänische Streif⸗ daß auch von dort Männer gefangen fortgeführt werden.
Der Lieutenant Sachau vom 5ten Jäger⸗Corps vernehmen, mit 50 Mann in Sehestedt glücklich angekommen.
Von der zersprengten Turnerschaar haben sich bis jetzt 24 Mann hier wieder gesammelt.
Bei Osterrade ist gestern e ben worden, welches ein gewisser Schirmer, der mit dem s in Rendsburg eingerückt, aber w
ften mit und
vpanien April. Das Montpensiersch Abend 5 Uhr in Madrid eingetroffen und im In Barcelona kam es zu Unru Arretirten wurden erschossen.
auf 20,000 Mann verstärkt werden.
Vermischtes. nicht unterdrücken,
Kopenhagen. (Die Herzogin von Montpensier
Schreiben aus Madrid. erwartet; Zustand von Madrid; Vermischtes.) schaftliche und Kunst⸗Nachrichten. Oelgemälde von Soirée für Kammer⸗Musik.
e Ehepaar ist gestern Schlosse abgestiegen. drückt worden sind. Die Die Garnison von Madrid soll bis
Madrid, 7.
genommene P renden Rechte. Wiesner erinnerte, daß wie bei Flensburg. lange wir nicht hinlängli rechtfertigt sich danach von selb strategisch gebildete Korrespo Billigung versagt haben. corps eingedrungen, Sache des Landes ergebenen
hen, die unter von Schadow.
Deutsche Bundesstaalen. schen Bundeslanden gesetzt). Königreich Bayern. Se. Majestät der König hat folgendes inern gerichtet: hl Meines t Herzen liegt und de Klassen desselben mi Würdigung
Bekanntmachung.
Die Rafael⸗Ausstellung in
lichen Museums wird nur noch bi
den Wochentagen von 10 bis 4 Uhr, an den
von 11 bis 2 Uhr (gegen ein Eintrittsgeld von 5 Sgr.) sein können.
Der Vorstand des b
der Rotunde des König⸗ s zum Ende dieses Monats in
Sonn⸗ und Festtagen
München,
Handschreiben an den Mini⸗ und man fürchtet,
ster des I - rk, Krain und Kärnthen. Na Bissing, Blum und Venedey, Freiheit auch schon Bestrebungen erblickte. schtigkeit des Gegenstandes wegen Dieser Antrag wurde angenommen,
heuren Bayern⸗Volkes, welches Mir so sehr am alle Meine Kräfte weihe, erfordert dringend, alle gen, allen Interessen gleiche und namentlich jenen Meine vaterliche Liebe zu ausschließlich angewiesen, der⸗ rbe und Handel so vielfach stocken, innige Band, welches zwischen Mir Vereint werden Die Verbesserung der Lage der glichsten Sorg⸗ so müssen die beabsichtigten
Nicht durch eitle Versprechungen, Möglichkeit liegt, kann dieselbe er⸗ rechungen zu machen, deren Ich Mich nie dazu ver⸗ eren Verwirklichung nicht auf dem Fuße fol⸗ usammenwirken aller Kräfte, durch das Wieder⸗ efestigung des gesunkenen Kredits günstigere werden. Dies zu be⸗ Dieser liegt, außer vorzüglich die Gelegenheit dazu
erliner Vereins für den kölner t gleicher Liebe zu berücksichti
Dombau. welche, auf die Arbeit ihrer Hände selben gegenwärtig, wo Gewe höherem Grade bedürfen, und Meinem Volke besteht, noch mehr zu befestigen. wir allen Stürmen der Zeit widerstehen. wird stets ein Gegenstand Meiner vorzü
in Freicorps von 30 Mann aufgeho⸗ braunschwei⸗ eil er seine Kame⸗ kassirt worden war, in dänischem
Meteorologische Beobachtungen.
Nach emmaliger
gischen Freicorp
raden den Dänen zuführen wollte,
Interesse errichtet hatte. Altona, 14. April.
konstituirenden
arbeitenden Klasse salt sein; allein soll dieselbe ins L Maßregeln auf fester Grundlage ruhen. deren Erfuͤllung außer dem Bereiche der Fest entschlossen, niemals Versp it nicht vollkommen gesichert ist, werde
Beobachtung.
eine vorberathende Kommission Es beruht auf dem Prinzip lljährigen, selbst⸗
Zu den gestern gekommenen 750 Mann hannoverischer Infanterie und den 16 oder 18 Stück Geschütz Zubehör an Mannschaft, Pferden ꝛc. ist noch braunschweigische rei⸗ tende Artillerie (6 St.) und Infanterie gekommen. 1 für die Hannoveraner war, wie man hört, gestern erst eine Stunde vor ihrem Abmarsche angekommen.
Von Reisenden wird berichtet, daß eine dänische Feldwache von en und höchst erstaunt gewesen sei, die⸗ Dies scheint mit der
eben treten,
334,4 Par. 335,500 Par. 32 Die Marschordre ständigen hiesigen Staats hinsichtlich der Bedingungen des aktiven und ganz nach den Beschlüssen des Vorp geordneter und ein Stellvertreter, und zwar mittelst eines in der Stadt⸗ und in den Landgemeinden zu gleicher Zeit vorzunehmenden Ein Antrag des Hrn. Dr. Stiebel, Organisa⸗ wurde von der gesetzgebenden
reicht werden. Ausführbarke stehen, Hoffnungen zu erregen, d gen kann. Nurdurch das innige aufblühen von Handel und Gewerben, durch B u. s. w. kann die Lage der arbeitenden Klasse eine tallein in der Macht der Regierung. enden Maßregeln in jener Bez so weit immer möglich, Betrieb der öffentlichen Arbeiten zu geben. Wasser⸗ und Straßen⸗Bauten, so Kasse gestatten, in Angriff zu Thätigkeit zu erhalten und dafür Sorge zu Arbeitsquellen auf jede mögliche Art erwei⸗ Maximilian.
Dunstsättigung. Wärmewechsel 2
den Preußen aufgehoben word selbe als Feinde im Schleswigschen zu treffen. Art übereinzustimmen, wie man die Hülse Preußens in Kopenhagen dargestellt hat. Der Prinz Friedrich zu Schleswig⸗Holstein hat nachstehenden Armee⸗Befehl erlassen: 1 enngleich die Resultate der in den letzten Tagen vorgefallenen Gefechte nur traurige waren, so kann das General⸗Kommando dennoch nicht umhin, den hohen Muth und die Ausdauer der Truppen rühmend anzuerkennen. Zu diesen letzteren gehören ganz besonders die Artillerie, das 5. Jäger⸗Corps, die im Gesecht gewesenen Compagnieen der Linien⸗ Infanterie⸗Bataillone, besonders des 16. und 15. Bataillons, die kieler Studenten und Turner, so wie das 1. Frei⸗Corps. was man von elner guten Truppe erwarten kann, und so schmerzlich auch die Opfer sind, welche hier dem theuren Vaterlande fielen, so wird dennoch ihr heldenmüthiges Beispiel der Armee zum rühmlichen Vorbilde dienen. 1 Außerdem hat das General⸗Kommando noch Folgendes zu erinnern: 1) Die Marsch⸗Ordnung auf dem Rückzuge war durchaus nicht v Für die Folge ist mit der größten seinem Platze bleibt, und die Herren Offiziere und Ur verantwortlich gemacht. Den Leuten ist zu sagen, daß diese Ordnung nicht sondern auch zum künftigen Begegnen feindli⸗ Nachzügler sind nicht zu dulden und streng zu bestra⸗ daß die Truppen so oft unnöthig allar⸗ Nicht nur die Kräfte der Mannschaft,
Tagesmittel: 335, 4 111par... Wahlakts, gewählt.
ation des Gewerbstandes betreffend, Versammlung als zulässig erkannt.
Frankfurt, 13. April.
1 8 wirken, liegt nicht all Königliche Schauspiele. den von ihr zu ireffenden Mo 8 Schauspielhause ‚den Arbeitsuchenden, Uriel Acosta, Trauerspiel in 5 Abth., kow. (Herr Wagner: Uriel Acosta.) Dienstag, 18. April. Vorstellung: Don Juan, Köster: Donna Zu dieser Vorstellung werden
54 Ab . b4ste Abonne durch den thäͤtigsten
auftrage Sie sonach,
weit es nur immer die nehmen, dann in ungehinderter tragen, daß auch außerdem die München, den 9. April 1848. Innern, Freiherrn von Thon⸗Dittmer.“
Königliche Verordnung Der Postdebit ist für alle in⸗ nahmslos freigegeben. Die bisherige ändischen Zeitun⸗
Sämmtliche österreichische Abgeord⸗ nete und die sie begleitenden wiener Studenten begeben sich heute dortigen Hochschule einen feierlichen Besuch trikulirung eines ihrer Landsleute auf dieser Sie werden sodann wieder hierher zurück⸗
8
alle Eisenbahn⸗,
ments⸗Vorstellung: Mittel der Staats⸗
nach Heidelberg, um der abzustatten und der Imma Universität beizuwohnen.
48ste Abonnements⸗
Im Opernhause. Musik von Mozart. (Frau
Oper in 2 Abth. Anna.) Anfang halb 7 Uhr. Billets zu f
tert werden. Staats⸗Minister des
Das neueste Regierungsblatt enthält die wegen des Postdebits der Zeitun und ausländischen Zeitungen aus stspeditions⸗Gebühren für die inl d an deren Stelle tritt ein einfacher Rabatt von ments⸗Preises ohne jede weitere Tax⸗Erhebung. eitschriften wer⸗ höchstens aber
olgenden Preisen Verhandlungen der 17 Beigeordneten am Bundestage.
Siebente Sitzung. Vorsitzender; von Ga⸗ ovisorische Comité des con⸗ d tition vieler Einwohner der welcher der lebhafte und dringende Wunsch ausge⸗ Netze⸗Distrikt sofort
Tribüne und in den Logen des zweiten Diese sthaten Alles,
Ein Billet im Parquet, zur anges, im
Ranges 1 Rthlr., ein Billet alkon daselbst und Proscenium in den Logen des dritten in Amphitheater 10 Sgr. 57ste französische Ab Henriette et Charlot, comédie-vaudeville en:
Frankfurt, 12. April. Der Vorsitzende legte eine durch das pr onellen Vereins in Danzig eingesandte Pe
in den Logen des ersten Ran 1 Rthlr. 10 Sgr., ein Billet Ranges und im Balkon
Berechnung der Pos gen fällt weg,
des Abonne e Speditions⸗Gebühren für die ausländischen 3 chen Abonnementspreise, Dadurch werden alle Zeitungen bedeu⸗
Stadt Danzig vor, in sprochen wurde, „daß die Provinz Preußen und der und für alle Zulunst als integrirender Theil dem vereinigten Deutschland untren a b Denselben Wunsch, in Betreff des Netze⸗ Distrikts, drückte eine andere vom Vorsitzenden vorgelegte Petition der deut⸗ schen Bewohner des Regierungs⸗Bezirks Bromberg aus. Beide waren von Sie waren an die am 31sten v. M. und an den folgenden Tagen hier versammelt gewesenen Abgeordneten der deut⸗ schen Nation gerichtet und hierher abgegeben, weil die Versammlung der Abgeordneten zur Zeit ihres Eingangs sich bereits getrennt hatte. Da der Vertreter jener Versammlung der Funfziger-Ausschuß ist, so wurde beschlos⸗ sen, die beiden Petitionen an ihn gelangen zu lassen. 1 Ein Mitglied der Versammlung brachte die Nothwendigkeit einer Um⸗ gestaltung der deutschen Wehrverfassung zur Sprache und legte spezielle Vor⸗ schläge vor über die Errichtung einer allgemeinen Volksbewaffnung unter Leitung der Central⸗Behörde des Bundes, so wie über die Schritte, welche erforderlich seien, für die Gründung eines bewaffneten Schutzes der gemein⸗ Interessen Deutschlands zur See das Geeignete vorzubereiten. Von dem nämlichen Mitgliede wurde zugleich dringend empfohlen, auf eine den gegen⸗ wärtigen Verhältnissen Deutschlands entsprechende Um Leitung der auswärtigen Angelegenheiten des Bundes bestehenden Einrich⸗ tungen schon jetzt das Augenmerk zu richten. Der Proponent übergab einen schrifilichen Aufsatz, in welchem er seine Ansichten über die von ihm ange⸗ regten Gegenstände näher entwickelt hatte. 1 Als zur Berathung hierüber geschritten werden sollte, Mittheilung des Herrn Bundes⸗Präsidial⸗Gesandten an die⸗ durch welche diese eingeladen wurde, mit dem von hoher Bundes⸗Versamm⸗ lung zur Revision der Bundes⸗Verfassung ernannten Ausschusse zur gemein⸗ samen Berathung zusammenzutreten. Die Versammlung begab sich in das Sitzungs⸗Lokal der Bundes⸗Ver⸗ Hier wurde ihr von dem anwesenden Ausschusse eröffnet, daß stand der gemeinsamen Berathung der von den XVII am 10ten Betreff der schleswig⸗holsteinischen Angelegenheit an die hohe Bundes⸗Versammlung gestellte Antrag sei. 1 Bei der gemeinsamen Erörterung hierüber kamen hauptsächlich die durch den Bundes⸗Beschluß vom 4ten d. Mts. festgestellten Verhältnisse, dann aber auch die Umstände in Erwägung, daß das Herzogthum Schleswig m Herzogthum Holstein enthaltene Gemein⸗ ndischen Rechte für beide Herzogthümer bereits als land anzusehen sei, und daß dem Gesuche der schles⸗ provisorischen Regierung um Aufnahme in den Bund ark gerichtete Aus⸗
im Parterre, daselbst 20 Sgr., ein Bil Im Schauspielhause. La seconde représentation de: nouveau. Ce que femme veut... par MM. Duvert et Lauzanne.
Strenge darauf zu halten, daß Jeder
onnements⸗ nteroffiziere werden dafür
205 9GC Sor aʒurrv 4 1 4 mit 6 Fl jähel .“ untrennbar angeschlossen werde.“ l. JIa ch, I. ’.
tend wohlfeiler.
vaudeville
nur zu ihrer Erleichterung, cher Angriffe dient. 2) Es muß gerügt werden,
b. Dahlmann übergeben worden. einem Grunde gesucht, der ettungsversuch Unsere Leute Als die Stellung der eben erst ernannte 6 Turner und 8 Studenten mitten durch die Dänen angeblich in Rendsburg ange⸗ Jägern und
Herzogthum Holstein. ir haben vergebens nach die Haupt⸗Armee genöthigt h bei Bau stehenden Tru
b sondern auch das 3) Ist es vorgekommen, daß Dieser Unfug
mirt wurden. Vertrauen derselben wird dadurch erschüttert. die Soldaten ihre Gewehre in den Quar ist durchaus nicht zu dulden. teroffiziere auf den Appells wird möglichst verhindern. lich zu verlesen, und nach jeden Liste der Verwundeten und Todten einzuschicken.
Wenn die letzten Tage uns auch manchen harten Verlust gebracht und unserer Erinnerung nur schmerzlich sein können, so liegt darin o mehr eine Aufforderung, alle unsere Kräfte aufzubieten, um eine Wie⸗ derholung derselben unmöglich zu machen. ten Erfahrungen, dann ist nichts verloren.
Rendsburg, den 12. April 1848.
Friedrich, Prinz zu Schleswig⸗Holstein.
Unter den Gefangenen befinden sich auch drei Grafen von Rantzau, sehr wackere junge Männer, von denen zwei am Bein ver⸗ wundet sein sollen.
Freie Stadt Frankf⸗
Rönigsstädtisches Theater Montag, 17. April. (Italienische Opern⸗Vorstellung.) Musik von Donizetti.
ätte, sich ohne einen R ppen zurückzuziehen Endlich mußten sie zurü ehr zu halten war, sammelte Mann Jäger, und brach mit gefälltem Bajo Bahn nach Eine andere Abtheilung von etwa 20 Mann Baͤjonett durch die dänischen Truppen Aber das Norderthor war bereits be⸗ Jetzt zogen sich die Gesam— durch die Fenster und vertheidig⸗ ganz von der Ueberzahl um⸗ lebten, sich ergaben. Schreiben vom 12. April eingegangen: Rönigsförde in Quartier. Armee aufzusuchen, in Verbindung 120 Mann und einigen 20 anderen cht sicher hiel⸗
tieren abgeschossen. Eine Revision der Munition durch die Un⸗ eine derartige Verschleuderung derselben 4) Bei den Appells sind die Mannschaften nament⸗ Gefecht ist ungesäumt eine namentliche
Oper in 3 Akten. Fodor: Lucia. — Sgr. Pardini: Edgardo.) tze: Ein Platz in den Logen und im Balkon des
Lammermoor. ’ . 3 sochten wie Löwen.
Preise der Plä ersten Ranges 1 Rthlr. u. s. w.
menbuAnaaeAnen
Lieutenant Schröling
drangt mit gefälltem Fleneburg hindurch. die Verbindung abgeschnitten. melten in eine Eisengießerei, stiegen ten sich mit dem größten Muthe, bis, zingelt, diejenigen, die noch Es ist hier folgendes „Ich liege jetzt im Dorfe Groß⸗L Abend gingen wir, um die retirirende mit einem hamburger Frei⸗Corps von Freiwilligen nach Borgste awir des Aben halten und gingen heute —
Wilhelms⸗Nordbahn wahr⸗ 88 1See , 9..1 Benutzen wir 8 — S. ten und fielen von 32 ¼ bis ben wir also die gemach gestaltung der für die
zwar dasselbe anführen,
gewichen; eben so dringend wurden Friedrich⸗ cheinlich für Frankfurt a. M. Rechnung angebo Von den meisten übrigen Actien läßt sich indeß wurde der Cours durch einige Käufer wenige Gld., Anhalter Litt. A. 799 Thüringer über 48 ½ % nicht zu machen, Berlin gewichen und so offerirt. 1 nen Posten umgesetzt, aber ebenfalls gewechen Preuß. Staats⸗Schuloscheine erfuhren ging indeß denselben erst heute schien der Andrang r 71 % Geld. wichen von 68 bis 62 %, bleiben Das Geschäft darin bleibt übri⸗
Litt. B. 69 ½ %, i⸗Hamb. von 56 bis 522 s⸗Actien sind nur in llei⸗
den blieben 63 ½ elangte eine
Sämmtliche —
ersammlung, eine starke Reaction; der Cours Tag auf 78 % und so wei⸗ zum Vertauf nachgelassen zu⸗
(O. P. A. Z.) Frankfurt, 12. 1 Sitzung des Funfziger⸗Aus⸗ schusses zur Tages⸗-Ordnung geschritten wurde, trug der Präsident viele eingelaufene Schreiben und Anträge vor, von denen wir nur 1b 1) Professor Buren warnt in einem Schreiben vor unregelmäßiger Zusammensetzung der Freischaaren und wünschte, daß jemand vom Funfziger⸗Ausschusse ernannt werde, die Es wurden 5 Mitglieder als Kommission
(Kuranda, Graf Bissing, 2) Aufruf zur Bildung eines
war bereits bis 832. ter bis 70 %; haben, und sie blieben wieder Preuß. Bank⸗Antheile durch vermehrte Nachfrage 65 % Gld. gens ebenfalls nur auf geringe Posten beschränkt.
r die anderen Straßen ni chüsse hoͤrten, mußten wir uns die ganze Nacht bereit Forgen bei Borgstedt über die Eider und bei Kluvensiek ber den Kanal, trafen in Sehstedt das Haupt⸗Quartier und wurden zusam⸗ des baverischen Majors von der Tann gestellt, mit
die wichtigsten hervorheben: men unter das Kommando dem wir dann hierher gingen.“ In Beziehung auf die2 zu berichtigen, daß dieselbe nicht! anlaßt, sondern von derselbe sich einige Bemerkungen
luflösung des Lucknerschen Freicorps ist urch den Grafen von Luckner ver⸗ von Lange ausgegangen ist, indem gegen den Grafen von Luckner er⸗ laubt habe, die den Letzteren nöthigten, das Kommando niederzulegen. Truppen stehen heute Morgen längs des Kanals bis nach dessen Mündung bei Holtenau; es dänischen Wohld Dänen sind. Flüchtende Familien von dort kommen fortwährend an.
In den bordesholmschen
Freischaaren zu organisiren. zur Bildung der Freischaaren ernannt. Raveaur, Stedmann und Wedemeyer). deutschen National⸗Vereins von Dr. Strecker in Mainz. stellte Herr Stedmann den Antrag, eine Präsenzliste aufzulegen, in jeder Sitzung zu wissen, welches von den Mitgliedern fehle. 3) Wurde ein Schreiben des XVII Ausschusses in Betreff der Angele⸗ genheit von Schleswig⸗Holstein vorgetrag . weilburger Mitglieder des Sicherheits⸗Ausschusses, daß die Be⸗ setzung der deutschen Gränze gegen Frankreich auf die Gränzfestun⸗ 5) Frankfurter Kaufleute bitten, ein Verbot gegen Aussuhr des Geldes aus Deutschland zu erlassen. Hierzu wurde eine Kommission ernannt, welche aus den Herren Duck⸗ witz, Hornbostel, Mühlfeld, Biedermann und Wiesener bestelh Permissionisten in Frankfurt beantragten die Erlaubniß, daselbst ihr Wurde der Wahl⸗Kommission überwiesen. 7) Ein Mitglied des Funfziger⸗Ausschusses beantragte die Bildung Dieser Antrag wurde verworfen. 8 t in seinem Schreiben, es sei Aufgabe des Arbeitern Brod und Arbeit zu ver⸗ man solle die Eingabe für die kon⸗ Robert Blum glaubte, der Funf⸗ st schuldig, das Schreiben einer Kom⸗ Wächter und Freudentheil die Herren Ra⸗ und Hergenhahn. aterlands⸗Vereins, die Unabhängigkeits⸗Er⸗ Wurde der Kommission des Auswärti⸗ Auf der Tagesordnung stand unter Anderem der daß die einzelnen Nationalitäten in en. Herr Kuranda machte diesen te, der Ausschuß möge bei dem daß den fremden Sprachstämmen ungeachtet ihres
durch die in der Union mit de schaftlichkeit der landstä ein mittelbares Bundes wig⸗holsteinischen der auf eine Incorporation des Herzogthums in Dänem spruch der Königlich dänischen Regierung vorausgegangen.
Die XVII vereinigten sich zu dem einstimmigen Antrage an die hohe Bundes⸗Versammlung, die hohe Bundes⸗Versammlung mö
1) Die schleswig⸗holsteinische Sache sei durch die Ein visorischen Regierung und die Bildung von Freischaaren zugleich Angele⸗ ren Friedens Deutschlands geworden;
2) langjährige Erfahrung habe gezeigt, Schleswigs mit Holstein von der Königl. d bisherigen Verhältnissen keine befriedigende G
3) der deutsche Bund verlange von der K die Bewilligung der Aufnahme Schleswigs in den antie für jene Verbindung.
Ferner stellten die XVII einstimmig den sammlung möge die mit der Vermittelung Regierung veranlassen:
daß sie die sofortige Räun Truppen fordere und sie n
In Betreff der A Regierung seitens des den Antrag vom 10ten
Hiermit wurde die gen
Nachdem die getreten war,
Markt⸗WBerichte.
April. Marktbericht. Die Zufuhr war gering. 25 — 35 Sgr. pr. Schffl. ; kleine Gerste 25 — 30
graue Erbsen 350 — 60. Sgr., Sgr. pr. Schffl.;
Königsberg, 13. 8 Weizen 40 — 53 Sgr. pr. Schffl.; große Gerste 28 — 33 Schffl.,; Hafer 20 — 25 Sgr. pr. weiße Erbsen 40 — 45 Sgr. Heu 14 — 17 Sgr. pr. Ctr.;
* Breslau, Preisen gekauft, und zwar wei bis 54 Sgr.
Mit Noggen war es gleichfalls, wir notiren 33, 37 bis 42 Sgr. 86 pfd. a 33 ⅔ Rthlr. gehandelt.
Gerste holte auch bessere Preise, und
Hafer ist für den Konsum anhaltend bis 28 Sgr. bez. sehr kleinem Umsa
cheint jedoch nicht, daß im
Sgr. pr. Schffl.;
pr. Schffl.; 4) Eine Eingabe der Stroh 85 — 90 Sgr. pr. Schöock.
Weizen wurde zu abermals gesteigerten ßer a 48, 54 bis 59 Sgr., gelber a
Dörfern an der Eisenbahn sind heute . Quartiere angesagt für mecklenburgische Kavallerie, welche 8— Preetz naracz dnger und Plön nach Rendsburg ziehen soll. Vom 16ten Bata llon sind 30 Mann gefallen und ungefähr 55 verwundet oder werden vermißt. b Heute, da die Dänen Eckernförde wieder besetzt hatten, soll ein Scharmützel auf den Vorposten bei Marienthal vorgefallen sein. in dem noch zu Achterwehr stehenden Hauptquar⸗ achmittag die Meldung der Ein⸗ 40 Gefangenen nebst einer Kanone gehört haben. Nach Dänen bei Noer gelandet und dort ein kleines Ge⸗ Kanonenschüsse will man an verschiedenen Seiten
gen beschränkt werden möge. genheit des inne e nähere Verbindung änischen Regierung unter den arantie zu erwarten sei; önigl. dänischen Regierung Bund als die einzige
namentlich mit den Mittelsorten, besser,
In Partieen wurden nur 30 Wspl. t. 6) Die zwar 29, 33 bis 37 Sgr. w Wahlrecht auszuüben. begehrt, aber wen g zugeführt, es Personen, welche
8 8 . 4 c 8 tier gewesen, wollen dort heute N befriedigende Gar
Antrag, die hohe Bundesver⸗
einer Petitions⸗Kommission. . 28 beauftragte Königl. preußische
Vogel von Frankfurt glaub Funfziger⸗Ausschusses, brodlosen Herr Siemens meinte, stituirende Versammlung aufheh ziger⸗Ausschuß sei es sich selb mission zu überweisen. stimmten bei. Zur Kommission wurden erwählt: veaux, Abegg, gabe des leipziger V klärung Italiens bezweckend. gen überwiesen. Antrag des Herrn Andriani, Deutschland garantirt werden möcht Antrag zu dem seinigen und bemerk Bunde die Erklärung veranlassen,
angehörenden Bewohnern des deutschen Bundes,
wurde 22 ½, 25 ⅓ Spiritus loco bei bezahlt, blieb 8z Rthlr. mehrseitig Br. 8 ½ Rthlr. Geld. Rüböl fester,
z heute matter und 8 ¼ — 8 ½ Rthlr. bringung von Termine ohne Handel, Juli /Aug. S
es Herzogthums Schleswig von dänischen Us mit den Waffen erzwinge. wig⸗holsteinischen provisorischen hmen die XVIlI wiederholt auf
fecht vorgefallen. gehört haben. Es haben sich gest dem Hauptheere abgesprengten Freicorp der lieler Studenten und Turner, von nach Holstein entkamen, Sie rücken heute wieder
8 ⅔ Rthlr. zu bedingen.
ab Gleiwitz 3 ½ Rthlr. C „Geschäfts bleibt es in allen Branchen ch immer sehr schlimmer Art. Die S dem gesteigerten Begehr für den
loco auf 9 Rthlr. gehalten, Zink zu den jetzigen Preisen o Mit Ausnahme des Getraide
Die Geldverhältnisse sind no Preise ging heute aus
ig der schlest deutschen Bundes na d. M. Bezug. neinsame Sitzung beschlossen.
besonderer Sitzung wieder zusammen⸗ putation des Ausschusses der Funsziger ange⸗ reten, der Versammlung die gestern vom Funfziger⸗ Schleswig⸗Holsteins gefaßten Beschlüsse mittheilte und Die Deputation wurde von den eben mit Bundes⸗Versammlun ß gesetzt, durch welche jene Beschlüsse im
ern die in dem Gefechte bei Flensburg von s, abgesehen von dem Corps welchem bis jetzt nur Einzelne sehr vollständig hier wieder eingefunden. aus, hoffentlich unter Anführung von geüb⸗ ten Offizieren, die sie zum Theil sehr vermissen. Auch wären ihnen zu wünschen, deren Mangel sehr fühlbar ist. ber die Affaire
gerung der Getraide Konsum hervor. Köln, 13. April. dito pro Mai Rthlr., dito pro 3 ½ Rthlr., dito pro Okt
Versammlung zu
Scheffel.) Wei en direkt 3 ½ Rthlr., Hafer 2 ½ Rthlr., Mai 4 ½ Rthlr., Rüböl kompt. 25 ¾ Rthlr.,
Getraidepreise.
Ausschusse in Betreff 1 deren Berücksichtigung empfahl. dem Revisions⸗Ausse handlungen in Kenntni rledigt fanden.
Nach Entfernung der Deputation wurde zung zur Berathung verstellten Gegenstände zurückgegangen.
tächtige Unteroffiziere
Einen ausführlicheren und genaueren Bericht ü⸗m bei Flensburg wird man nächstens zu geben im Stande sein, noch sind die Nachrichten über den Rückzug der einzelnen Corps nicht hin⸗ um eine einigermaßen richtige Darstellung im Detail daß das, dem
Roggen direkt 4 ½ dito pro Mai 2 —— usse der hohen Redacteur: R. Wentzel. Im Selbstverlage der Expedition.
11“ — Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober⸗Hofbuchdruckerei.
auf die zu Anfan
länglich gesichtet, zu liefern.
Vorläufig möge nur bemerkt werden,