“ „e Hiü 7 8. 2 8 ⸗ 8 8 . des Kultus⸗ und Unterrichts⸗Ministeriums sich eignen. Viele dersel⸗ 665 1 ““ 8 ben habe ich bisher beantwortet und jenen Irrthum berichtigt. Esübersteigt E . “ 16“ 8 16“ jedoch meine schon anderweit genugsam in Anspruch genommene H L 1 1 U . l : U m TY L U ; 1 sch 2 N 0 1 g af An; 86 218½81 e““ Kraft, es fernerhin zu thun, und zeige ich deshalb hiermit an, daß ₰ 2 5⸗ nz elg er. ich von jetzt ab solche Eingaben, welche sich besonders auf Personalia m ; veeafhsfräiigch aehittt ik h 2 1 von Schulen und Kirchen beziehen, nicht mehr beantworten werde. —õ — . September 1848. 888 J n h 18 t ““ 1 Entschädigung und über den aus den Mitteln . Dr. Karl Rosenkranz, E“ Deutschland 2. 8 bildenden Fonds, aus welchem lediglich die für die Professor und vortragender Rath im Staats Ministerium. Oesterreich. Reichstag: Abstimmung über “ Kud⸗ ee8 e g⸗ Entschädigungsquote getilgt werden solle. Hier wird mit N 1 2 7 2 7. 7 ) 2 . „ 8 2 d * Amendee 2 „ 8 43 8 42 F 44 1 H 9 8 . Sa. 1. a 21 19 Von gestern bis heute Mittag sind an der astatischen Cholera lich's Anträgen und über diese selbst; Protololl⸗Feststellung; die Verhaf⸗ e abgestimmt; dafüc stimmen 222, dagegen 125, gar nich rü und will ihn der Kommission zuweisen. (Beifall.) Der Verbesserungs⸗ s erkr. kt ldet: 39 Personen I“ tungen in Prag; die Provinzial⸗Landta Fg Ieee. 82 EWö Mehrere stellen den Antrag, nach dem Worte Entschädigun · nicht 22. Antrag Latzel's kommt an die Reihe. Lubomirski erklärt daß er mit Nein nh. Verlin E 2 pt 2Pe sang. . 1 lera; Abstimmung über einzelne weitere N.S . zu Kudlich's An⸗ “ des Staates“ hinzuzusetzen. Majoritän neenn bie gen werde, nicht aber, weil er gegen das Prinzip sei, sondern weil er erlin, den 4. September 1848. 1 trägen. — ß üien 8 rage, ob füͤr die nach §§. 2, 3 und 8 b außz . c) Ueber die die Zuweisung aller derlei ine K isson, wie di 1“ — 1 3671 1 8 gen. 8 . ach §§. 2, 3 zuhebenden, jedoch jj e Zuweisung aller derlei Fragen an eine Kommission, wie diese bereits Königliches Polizei⸗Präsidium. Anhalt⸗Deßau. 5 * 4 nicht angeführten Giebigkeiten und Leistungen “ 8 beschlossen sei, wünsche und er daher in dieser Beziehung seine Stimme — . 2 be . . 44½ ₰☛ 0 5 9 8 2 . 27 * Königliche Schauspiele. 8 2 Ausland. wsfunsd welche zu entrichten sei. Malorität. 9) Die Patrimonial⸗B ba 9 aufgefaßt wissen welle. Bach und Andere schließen sich ihm an. Der “ 11“ . 8 Schwei Vorort. Anor 8 11u“ haben die Gerichtsbarkeit und die politische Amtsv Behorden Namensaufruf ersolgt. Für den Antra d 161 2 57 Dienstag, 5. Sept. Im Opernhause. 96ste Abonnements⸗ Feld meb sch R. 8 lnordnungen der französischen Regierung und des 8 Feafäsrans laudes ürglehen b „ ntsverwaltung prosisorisch bis des Seimmensg dla ihen sich 11 8 * ‚gegen den Antrag 157, Vorstellung: Marv, Mau und Michel, komische Oper in 1 Akt, von binschtic der lembarsisczen Flachtinze. — Bemer führen. Maorität. Cin Scerctair verlest nun ar 9e ctes fortzu⸗ BZimmerschen Antrags an die Neihe, er lautet: „Es Karl Blum. Hierauf: Thea, oder: Die Blumenfee, Ballet in? Spani 2 io: Betreff der Bundes⸗Verfassung. LEI1“ . Seeretair v 48 SAe, ürags an die d „er lautet; „ reBierz zi Taglioni si 8 anien. Madrid. Sicherheits⸗Maß Der Aufstand in Cub oid als solches von der Majorität angenommen. Es soll nunt t den ihm anhaf enden Verbindlichkeiten wegfallen.“ Latzel hat einen Bildern, von P. Taglioni. Musik von Pugny. (Fräul. Mari 2 b d. Sicherheits⸗Maßregeln. — Der Aufstand in Cüba. lich's Anir 184. 1 soll nun üͤber Kud⸗ Verbessermaas- 291 den Verbi n wes 2 bel he Taglioni wi igagi itgli 8 Königliche in — Post⸗Ueberfall. s Annag abgestimmt werden. Man stellt den Antra sV Verbesserungs⸗-Antrag: „Es solle der Bier⸗ und Branntweinzwang mit Taglant wird afs engegeftet Mitglied des Königlichen Bauere in Minorität. Kudlich will aus seinem Antrage büegee den ihm anhaftenden Verbindlichkeiten wegfallen.“ Mehrere Eprecher Lolen der Partie der Thea auftreten.) Anfang halb 7 Uhr. sen, da se durch die früͤheren Abstimmungen überflüssig wären Lberas⸗ v gan nicht zur Abstimmung kommen lassen; sie wollen erst eine —— nimm 2 3 * 2 ; 1 8 ILEBIh Deb« iber as ions⸗V 3 116 . w —2 j en Antrag Kudlich's auf und will ganz daruber abgestimmt ha⸗ Antrag ve “ 1 Latzel zieht daher seinen Königestädtisches Thea ger. 8 g zuru will ihn bei einer anderen Gelegenheit wieder 5. Sept. Der Talisman. Posse mit Gesang in 3
Nic t 28g EEe.. 8 1“ 22 ₰ 8 ben, der Konsee -n 1 er 8 1 timmt
8 1 9 amtlicher C heil Konsequenz halber, denn man habe nur gestern die Priorität der vorbringen. Demel nimmt den Antrag gleich wieder auf, indem er ihn Akten, von J. Nestroy. 8 8
Auträge bestimmt, ohne zu präjudizi Es s 1. 8 Antrag ohne zu präjudiziren. Es sprechen Viele für und 84 en. . 5. Strobach bringt endlich zur Abstimmung: Ist der eiste Punkt: 9gans zu 885 seinen machte. Latzel's und Zimmer's Antrag erhalten beide uUtschats : Soll die Majorität. (Beifall, b „ dns eeral⸗ N Ine hot Stadttheater Bremen: Flora. — “ 8 5 9 82 — (Beifall, besonders der Bauern.) Ein Mitglied stellt (Dlle. Julie Mohr, vom Stadttheater zu Bremen: Zlora. Oesterreich. Reichstags⸗Sitzung vom 31. August Dlle. Pauline Thiele, vom Hoftheater zu Dresden: Saloma, als 1— Sitzung n 31. August.
die Unterthänigkeit (nexus subditelac) sammt en dies 8 90 eit 8 1 1 allen dieselbe bet — 2 . 7 2, Fien reffenden Ant 1if S 6 S; be;. re. 2 Gesetze aufgehoben werden, durch frühere Abstimmung erledigt? mefnae. den Antrag auf Schluß der Sitzung; unterstützt und Majorität. b 8 rach einer kurzen Debatte über Zulassung neuer Anträge, welche durch Ist der zweite Punkt: Sollen alle Robot, jeder Zehent, so wie überhaupt alle. Debüt⸗Rollen.) verneinrwurde, begann die Abstimmung über den Kollektiv⸗Antrag aus dem Unterthänigkeitsverbande, dem Ober⸗Eigenthume, Dorf⸗ und MNittwoch, 6. Sept. 9 1 Namen von 25 Mitgliedern als Zusammenfassung von Schnt Obrigkeit, aus dem Weinbergrechte, Vogteiherrlichteit, dem bäuer⸗ Saison. Erste Vorstellung: ents zu Kudlich's Antrag etngebracht. 1) Ist die Untertbängkeit † lichen Lehensverbande entsprungenen, oder ihnen ähnlichen, Natural von Bellini t und das schutzobrigkeitliche Verhältniß sammt allen diese Verhält⸗ Geld⸗, Arvbeitsleist ingen und Lasten des Haus⸗ und Grundhesizes, ei 8 Anf halb 7 U nisse normirenden Gesetzen aufgehoben? Einstimmig angenom schließlich aller Besitzveränderungs⸗Gebuhren, von nun a “ nfang halb 7 Uhr. men. 2) Ist Grund und Bode 1 ““ 8EE1I1“ Soll fü an aufhoren, erle- fchser. 9 2rg. rund und Boden zu enllasten, weiden ale Unter⸗ digt? Mazjorität. Is der daitte Punkt: Soll für alle diese aufgehobenen üus veieeinemn schiede zwischen Dominikal⸗ und Rustialgründen aufgehoben? Einstim⸗ 1 “ mig angenommen. 3) Sind alle aus dem Unterthänigkritsverhält⸗ nisse entspringenden, dem unterthänigen Grunde anklebenden Lasten, Dienst⸗ 9 8 Aenn, Diir
poëta caesareus und, was wichtiger ist, auch sein Gehalt als sol⸗
Kantone, welche nicht cher genommen.
Im Falle Annahme sollen diejenigen lche nik Im Halle der fr um Beitritt ein⸗
auf freund⸗eidgenössische Weise z Mittwoch den 6. September.
Florenz, 26. Aug. (D. A. Z.) In Livorno ist gestern eine Revolution ausgebrochen. Das Volk, wie man sagt, erbittert über die vermeinte Verhaftung des beliebten Kriegspredigers Padre Ga⸗ vazzi, hat den Gouverneur gefangen genommen, sich in Besitz der Berlin, den 4. Forts gesetzt, „Morte a Leopoldo“ gerufen, ein provisorisches Coo auch die Republik proklamirt, den elek⸗ trischen Telegraphen zerstört u. s. w. Die Details sind fast nur Ge⸗ rüchte; die Regierung hat noch nichts veröffentlichen lassen. Gestern Abend war eine starke Abtheilung Dragoner, Infanterie und Natio⸗ nalgarden am Bahnhof der livorneser Eisenbahn aufgestellt, doch kam nur der Zug aus Pisa; zwischen dieser Stadt und Livorno ist die Communication unterbrochen. Heute trägt man sich mit Gerüchten, die Nationalgarde habe sich gegen die Bewegung erklärt, den Gou⸗ verneur befreit und sei Meister der Stadt, doch weiß man nichts Be⸗ stimmtes. wramgemmneeennnünö
Erklärung. “
Da ich das Königliche Kultus⸗ und Unterrichts⸗Ministerium nicht überkommen habe, wohl aber als Rath erster Klasse in das Staats⸗ Ministerium eingetreten bin, so hat sich bei Vielen die Vorstellung erzeugt, als sei ich einem hohen Ministerium der geistlichen, Unter⸗ richts⸗ und Medizinal⸗Angelegenheiten als Rath zugeordnet. Dies ist keinesweges der Fall; der mir vorgesetzte Chef ist vielmehr der Minister⸗Präsident, Herr von Auerswald, und habe ich daher mit den Schul⸗ und Kirchen⸗Angelegenheiten, besonders was ihre Per⸗ sonalien angeht, unmittelbar nichts zu schaffen. “
Dies zu erklären sehe ich mich genöthigt, weil täglich aus der ganzen Monarchie in Folge jenes Mißverständnisses eine Menge Ge⸗ suche und Vorstellungen bei mir einlaufen, die nur für den Ressort
etreff Provi Provinz zu stimmt werden muß, kommt der Lhotta's zuerst an die Reihe. (Unruhe we⸗ reff Provinz zu gen des zeitraubenden Namensaufrufes). Lhotta zieht seinen Antrag zu⸗
mité eingesetzt, nach Anderen
Deßau. Landtags⸗Verhandlungen.
Dienstag,
Anhalt⸗Deßau. Deßau, 31. Aug. (Magdb. Ztg.) 5 v Tagesordnung stand zunächst eine Interpellation des Füögedid seten Schilling: „Ob das Ministerinm rücksichtlich der Vertre ung Anhalts bei der Centralgewalt durch einen auswärtigen Stäat Verträge zu schließen beabsichtige, ohne die Zustimmung der Volkevertreter dazu einzuholen?“ Nachdem Abgeordneter Schilling diese Juterpellation besonders damit begründet hatte, daß einestheils eine Erklärung hierüber wegen der im Volke umlaufenden beunruhi⸗
Eröffnung der neuen italienischen Opern⸗ Norma. Oper in 2 Akten. Musik
ren. 1 geladen werden.“ Tessin. Der Große Rath ist seit dem 25. August versammelt, trug auf Annahme derselben an, die Mehrheit der Großraths⸗Kom⸗ die Minderheit auf eine Art bedingter An⸗ . Der A de nahme. Der Antrag . 8 S verworfen, eben so der Antrag der Kommissionsmehr⸗ heit mit 41 gegen 39 und endlich eben so auch der Minderheits⸗ 51 gegen 19 Stimmen. es werde wahrscheinlich der Große Rath ganz einfach erklären, daß er sich einem von der Mehrheit dee Kantone und der Nation angenommenen Bunde Italien. Rom, 24. Aug. (D. A. Z.) Aus Venedig traf hier der Kriegs⸗Kommissar der dort stehenden päpstlichen Truppen, General Welden verlangte Zurückberufung der 5000 in Venedig ge⸗ u die Oesterreicher streitenden päpstlichen Unterthanen hintertrei⸗ ben. igen. 8 en L olstischen Klubs des Kirchenstaats durch heute erlassenen Aufruf Bevölkerung zu entschädigen. Aehnliches geschieht in Florenz. Das Herzogthum Modena ist nun völlig mit in die Kriegs⸗ eine Armee von 25,000 Mann rekrutiren; General Welden soll sie befehligen und in Modena sein Hauptquartier gegen die päpstliche zum allgemeinen Bedauern des Publikums die Wohlthat der Amnestie nicht in der gewünschten Weise geworden. Der Herzog von Modena
angenommen haben, um über die neue Bundesverfassung zu entscheiden. Der Staatsrath ision auf Verwerfung, die ding s Staatsrathes wurde aber mit 53 gegen —7 Antrag mit b Man glaubt, es werde nun unterzieht, ohne sich selbst weder für, noch gegen auszusprechen. Major Aglebert, mit einer speziellen Mission ein; er soll die vom Es wird nicht gelingen. Für diesen Fall suchen indessen alle des Publikums zur Geld⸗Beisteuer für Venedig dessen bedrängte dn - „2 8 „— — . 9 „ Interessen der wieder österreichischen Lombardei verflochten. Man will und toskanische Gränze aufschlagen. Dem Dr. Antonio Peretti ist hat ihm wegen seiner letzten politischen Haltung den Charakter eines
Lasten gar keine Entschädigung geleistet werden, erledigt? Maiortia Ise der oierte Punkt: S 1 b sn z Ligt? Majorität. Ist der vierte Punkt: Soll es einer Kommission uberlassen werden vorzuschla⸗ gen, für welche dieser Lasten eine Entschädigung, für welche derselben keine
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Körse
vom 4. Seplembher.
IWechsel-Course.
do. Poln. Schatz 0. æ
hauptsächlich österr. Gattungen, so wie Eisenbahn⸗Aectien, waren zu
.250 FI. Kurz 250 Fl. 2 Mt. 300 Mk. Kurz
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msterdam .. do. lamburg.
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Der Reinertrag wird nach erfolgter Bekanntrn.
(Die mit 3 9½ pCt. bez. Actien sind v. Staat gar.
Eisechbahn- Actien.
Rein-Ertra 1842.
Stamm-Aclien. Rapilcl. - . Tages - Cours.
Börsen-Zins- Rechnung.
in der dazu bestimmten Rubrik ausgefüllt
p Prioritäts-Actien. E. aprital.
Zinsfuss.
Sünmtliche Prioritsits-Actien werden durch jährliche Verloosung 2 100 pCt. amortis.
300 ML. 2 Mt. 1 Lst. 3 Mt. 300 Fr. 2 Mt. 150¹ Fl. 2 Mt. 150 Fl. 2 Mt. 100 Thlr. 2 Mt 190 Thls. 18 Tege
2 Mt. 100 Fl. 2 Mt.
100 SRbI 3 Wochen — Pfandbrief-, Hommuna!-Papiere unid Geld- Counse.
Zf.] Brief.] Geld. Gem. 2t. St. Schuld-Sek. 3 ½ — Kur- u. Nm. Pfdbr. 3 ½ Seeh. Prüm. Sch. —] 88. Schleszsche do. 3 ½ 9 I K. u. Nm. Schuldv. 3 ½ 1“ do. Lt. B. gar. 40. 3 — 81 8 Berl. Stadt-Cbl. 3 ⅔ p Pr. Bk-Antb.-Sch. — 87 4 86¾
2 0,⸗
Petersbarg.
Inländische Fonds,
Geld. Gem. 90 ¼
Brief. 90⁄
Westpr. Pfandbr. 3 ½ “ Groszh. Posen do. 4
do. 10. 32 — * Friedrichsd'or. 3 ¼1. And. Goldm. à Sth. 1 1p
Ostpr. Pfandbr. Discouto
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Auslündische Fonds.
Russ Hamb. Cert do- beilopes 4.S.] dOo. do. 1 Anl.] 4 do. Stieg! 2. 4. A. 4
do. do. 5. A. 4
do. v. Rthsch. Lst. 5.
do. Part 590 FlI. do. do. 300 FI.—
’ Hantb. Feuer-Cas.
1 do. Staats-Fr. Anl. Holl. 2 ½ Int Kurh. Pr. 0. 40 th. — Sardin. do. 36 Fr. —
Bad. do. 35 Fl. —
15 8 Poin neue Pfdbr.
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do. do. Cert. L. A. 5 do. do. L. B. 200 Pl. — Pfdbr. a. C.]) 4
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Berzl. Anhalt Lit. A B.
Magd.-Halberstadt ..
Halle-Thüringer Cöln-Minden.
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Steele-Vohwinkel. .. ’ Niederschl. Märkisch.
Stargard-Posen Brieg-Neisssee ..
Magdeb.-Wittenb.... Aachen-Mastricht ... Thür. Verbind.-Balhm
Auusl. Quitlungsb0q.
P Friedr. Wilh.-Nordhb.
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88 ½ B. 88 G. 67 ¼˖ B.
89 ¾˖ B.
55 bz. u. G 104 B.
3,500,000 8,000,000 4,824,000 4,000,000 1,706,000 2,300,000 9,000,000 12,967,500 4,500,000 1,051,200 1,400,000 1,300,000 9,950,000 1,500,000 2,253,100 2,400,000 1,200,000 1,700,000 1,500,000 4,000,000 5,000,000 1,100,000
2,500,000 4,500,000 2,750,000 5,600,000
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Hamburg Stettin-Starg.. Potsd.-Magd.
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Ludw.-Bexbachi 24 Fl. 8.525,999 0 8,000,000
Schluss-Course von Cöln-Minden 76 ½ 6
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Berl.-Anhalt... .. . 1,411,800 do. Hamburg 5,000.000 do. Potsd.-Magd. (2,367,200 do. do. 3,132,800 Magdeb.-Leipziger 1,788,000 Halle-Thüringer .... 4,000,000 Cöln-Minden 3,674,500 Rhein. v. Staat gar.. 1,492,800 do. 1. Prioritäf. 2,487,250 do. Stamm-Prior.. 1,250,000 Düsseldorf-Elberfeld. 1,090,000 Niederschl. Märkisch. 4, 175,000 do. do. 3,500,000 do. III. Serie. 2,300,000 do. Zweigbahn 252,000 do. do. 248,000 Oberschlesische 1,276,600 Cosel -Oderberg
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250,000 Steele-Vohwinkel... 325,000 Breslau-Freiburg.. 1400
Ausl. Stamm-Act.
Dresden-Görlitz .. Leipzig-Dresden 1,500,000 Chemnitz-Risa.. 4,000,000 Sächsisch-Bayerische [6,000,900 Kiel-Altona Sp. 2,050,000 Amsterd.-Rotterd. Fl. 6,500,000 Mecklenburger Thlr. 4,300,000
6,000,000
V
Der Umsalz in Eisenbahn ctien war ncute nöchst unbedeutend, die Stimmung flauer und Course meistens etwas gewichen.
italienischen Angelegenheiten anzunchmen. Auswärtige Fonds indefs sind aufs neue gestiegen, und nnsere Staats Schuldscheine blieben begehrt.
Auswärtige Börsen.
Wien, 2. Sept. Met. 5 proz. 81 ¾ — 82. 4 proz. 67 — 68. Zproz. 50 — 51. 2 ½ proz. 41 ½ — 42. Anl. 34: 132 — 133, 39: 91 - 92. Nordbahn 107 ½ — ½. Gloggn. 97 ½ — 98. Mail. 76—77. Livorno 69 %S, 70. Pesth. 67 ½ — 68. Budw. 69 ¾. B. A. 1105— 1110. K. K. Gold 111 ½ Br. 111 G. Holl. Gold 113 Br.
Wechsel. Amsterdam 152 Br. 151 G. Augsb. 107 ½ Br. 107 G. Frankfurt 108 Br. 107 ½ G. Hamburg 160 Br. 159 ½ G. London 10.46 Br. 10. 44 G. Paris 128 ½ Br. 128 G.
Frankfurt. a. M, 2. Sept. Die Stimmung an heutiger Börse war minder günstig als gestern. Mehrere Fonds, darunter billigeren Coursen offerirt. Span. Fonds preishaltend. Das Gr⸗ schäst war im Allgemeinen höchst unbedeutend.
Met. 75. 74 ½.. Bank⸗Actien ohne Dividende Darmst. 50 Fl. 63 ½. 62 ⅞. do. 25 Fl. 20 ⁄. 20 ¼. 46 ½. 46. do. 35 Fl. 26 . 26 ½. Kurhess. 26 ½. 25 ¾. 24 ½. 3proz. Span. 18 ⅞. 18 ½. Poln. 300 Fl. 92. 91 ½. Fl. 67 ¼. 66 ¾. Köln⸗Minden 77 ½. 77. Bexbach. 70.
Wilh. Nordbahn 44 ½.
Hamburg, 2. Sept. 3 ½ proz. p. C. 77 ¾ Br. E. R. 96 Br. 98 Gld. *Dän. 71⸗ Br., 71 Gld. * 3proz. 1724 Br., 17 x¾ Gld. Hamburg⸗Berlin 68 Br. Berged. Gld. Altona⸗Kiel 92 Br., 91 3¾ Gld. Mecklenburg 36 Gld.
Fonds und Actien bei geringem Geschäft fest.
“ E“ der Pasage de „Opera siel gestern die Mann EE“ 1988 G erücht von der Sendung von 4000 Mo ach Venerig. Heute beruhigten sich wieder die Spekulanten. Die Course schwankten während der ganzen Dauer der Börse, und
1282 1222 Baden 50 Fl. Sardin. 25 ⅛. do. 500 Friedr.
7
es wurden viele Angebote gemacht, obgleich der im Moniteur heute veröffentlichte Bankbericht als befriedigend angesehen wird.
Zproz. Rente gestern 44., schloß heute 43. 50. Zproz. do. gestern
72. 25. schloß heute 71. 75. Anleihe 1848 71. 50. Bank⸗-Actien 1650 a 1640. Nordbahn 376. 25 a 378. 75.
London, 31. Aug. Zproz. Cons. p. C. und a. Z. 86 ½.
3 ½proz. 87 ¾. Span. Z proz. 23 ½. Pass. 3 ½. Int. 45 ½¼. Mex.
16 ½. Durch günstigere Berichte waren engl. Fonds besser. In
fremden wurden nur in mex., port., span. u. Integr. Geschäfte ge⸗ macht. Eisenbahn⸗Actien schienen etwas fester.
Amsterdam, 1. Sept. In holl. Fonds war heute wenig
v“ 1 88 ölA1AXAA.A“
. 8 8 1 “
.
Geschäft, und die Preise blieben fast ganz, wie gestern. — Von span. waren Ard. gut preishaltend. Oest. fast unverändert. Russ. und Bras. gefragter. Port. blieben nach einer steigenden Bewegung fast wie gestern; der Handel darin war sehr ausgebreitet. — Stiegl. 77 ¼⅛. Oesterr. Met. 5proz. 72, 71 ½. 2 ½proz. 37 ½, t. Bras. 75, Mer. 16, 4.
Holl, Int. 44 ½, . 3 proz. neuc 52 ¼, . 0z. 3 proz. Synd. 70. Span. Ardoins gr. Piecen 84¼. Portug. neue 22 ½⅛, 23 Aproz. 23 ¼, 24 ¼, 23 ½¼,
98 ½. 4proz. 77 ½.
1 proz. ostind. 69 ½⅛, *⁵. Coupons 6 ½. z½. Russ. alte
9G%) ¹ „ 22 ½.
Die Börse, anfangs flau, erholte
Antwerpen, 31. Aug. 2 4 zproz. 70 ½¼,
sich wieder und blieb williger, als gestern. 5proz. 1 2 ½proz. 38 ⅞x, , ¼. Ard. ohne Geschäft 841%.
——
Markt⸗Berichte. Berliner Getraidebericht vom 4. Septem Am heutigen Markt waren die Preise wie folgt: Weizen nach Qualität 60—65 Rthlr. Roggen loco 32 —35 Rthlr. 82 pfd. p. Sept. /Okt. 32 ½ Okt./Nov. 34 Rthlr. Br. p. Frühjahr 36 —35 ½ Rthlr. Gerste, große, loco 28 Rthlr. 1 8 kleine 24 — 23 ½ Rthlr. Hafer loco nach Qualität 16—17 Rthlr. Erbsen, Kochwaare 40 Rthlr. „ Futterwaare 37— 34 Rthlr. Rüböl loco 11 ½˖ Rthlr. Br., 11 ½⅔ G. »„ Sept./Okt. 11 ½ — 11 ⅜ Rthlr.
„ Okt./Nov. 11 ½ — 11½ Rthlr. Nov. /Dez. 11 ½ 1b i;. 11 ½ Dez. /Jan. 11 %2 Rthlr. Br. 8
8 19 Dag./Febr. 11 ½ — 11 ½ Rthlr. G. ’ Spiritus loco 20 Rthlr. ohne Faß, 19 ¾ mit Faß bez. - Sept./Okt. 19 Rthlr. bez. u. Be. 18
“ Okt./Nov. 18 ½ Rthlr. ohne Geschäft.
Posen, 1. Sept. Spiritus pro Tonne von 120 Quart zu
Rthlr. Br., 32 G.
80 % Tr. aus erster Hand 18 Rthlr., aus zweiter Hand 18 ½ Rthlr.
Neuß, 1. Sept. Weizen 2 Rthlr. 13 Sgr., Roggen 1 Rthlr 12 Sgr., Wintergerste 1 Rthlr. 5 Sgr., Sommergerste 1 Rthlr. 5 Sgr., Buchweizen 1 Rthlr. 8 Sgr., Hafer 24 Sgr., Erbsen 2 Rthlr. Rappsaamen 3 Rthlr. 14 Sgr. Kartoffeln 15 Sgr. Kleiner Saa men 3 Rthlr. 5 Sgr.
Rübbl pr. Ohm à 282 Pfd. o. F. 31 Rthlr. 15 Sgr. dit pr. Okt. 31 Rthlr. 15 Sgr.
Rübkuchen pr. 1000 St. St. 32 Rthlr.
Preßkuchen pr. 2000 Pfd. 28 Rthlr.
Branntwein pr. Ohm 18 Gr. 13 Rthlr. 10 Sgr. Getraide überhaupt bei vermehrter Zufuhr und in Folge flauerer holländischen Berichte niedriger. Her Handel in Rüböl beschränkt sich auf den Absatz von effekt. Waare.
Amsterdam, 1. Sept. Weizen mit einigem Handel, wie folgt, verkauft. Im Entrepot: 131 pfd. marignopel. 200 Fl, 125 pfd bunt. poln. 328 Fl., 128 pfd. groning. 270 Fl., 120pfd. gering. fries fleck. 220 Fl., 132pfd. jähr. gelder. 295 Fl. .
Roggen still; 123 pfd. pomm. 182 Fl., 126 pfd. gelder 190 Fl.
Gerste mit wenig Handel; 103 pfd. knobbe. 132 Fl.
Hafer sehr preishaltend; 77pfo. Futterh. 95 Fl., 90pfd. dick. 135 Fl.
wenig Umgang 122⸗, 123 pfd. holst. 222, 225 Fl. Kohlsamen, verkauft in der Versteigerung: fries. 2. Leinsamen preishaltend; 109⸗, 110pfd. libau. 23 0 S riga. 240 Fl. n 1 Die Oelpreise waren um 3 Uhr wie folgt: R üböl pr. 6 Woch. 34 3 Fl., effekt. 33 ¾ Fl., Sept. 33 ½ Fl., Okt. 34 Fl., Nov. 34 a ½¼, Dez. 34 ¼ a ½ Fl., Mai 35. Fl. 8 Leinöl pro 6 Wochen 28 Fl., effekt. 27 Fl. Mit der heutigen Nummer des Staats⸗Anzei gers wird Bogen 154 der Verhandlungen zur Verein barung der Preuß. Verfassung ausgegeben. 8 nreegnnng— Decherschen Geheimen Obe 88 ““ 8
15 Fl. [., 110 pf
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Buchweizen zu den vorigen Preisen die besten Sorten, mit
le stungen und Giebigkeiten jeder Art, so wie alle aus dem grundherrlichen Ober⸗Eigenthume, aus der Zehnt⸗, Schutz⸗, Voigt⸗ und (Wein⸗) Bergherr⸗ lichkeit und aus der Dorf⸗Obrigkeit herruhrenden, von den Grung besitzuͤngen oder von Personen bisher zu entrichten gewesenen Natural⸗ Arbeits⸗ und Geldleistungen mit Einschluß der bei Besitz⸗Veränderungen unter Lebenden und auf den Todesfall zu zahlenden Gebühren von vun an aufgehoben? Einstimmig angenommen. — Umlauft protestirt im Namen Vieler, daß die Separat⸗Amendements nicht nach den einzelnen Punk en aur Ab⸗ stimmung gebracht worden. Er und die Uebrigen seiner Partei wür⸗ den sich der Abstimmung enthalten und augenb icklich ihre Kom⸗ mittenten benachrichtigen. (Beifall der Linken und aller Bauern Lubomirski sagt: Umlauft protestire nur gegen einen Beschluß 80 mer. Einige wollen weiter abstimmen, ein Mitglied 1 4 Punkten wieder 10 Minuten Zeit, und sie werden narh den Geschäftsn ordnung gewährt. Lebhafte Disputationen in den Gruppen die 8 der Linken und alle Banuern ziehen sich in die Vorhalle zurüch die 8. 88 tirten begeben sich dann wieder auf ihre Plätze. Viola nd beantra rücknahme der Beschlüsse und Ueberweisung des Ganzen an eine 8. sion. (Beifall.) Borrosch will Zusammenziehung von Kudlich's und Lasser's Antrag, sonst müßte er sich seiner Grundsätze halber ganz der Ab⸗ stimmung enthalten. Dylewski bemerkt, daß gerade diejenigen guf mission antrügen, welche die Dringlichkeit der Aufhebung “ noch vor wenigen Tagen so bedeutend hervorgehoben, und glaubt Muüthlosigkeit, sich jetzt nicht auszusprechen. Umla uft fragt, ob die Parlei ich je feig gezeigt, sie kämpfe muthig im Interesse der Kammer.“ Den ünften Punkt verstehe keiner der Bauern, es müsse nominell jed Last auf⸗ eführt werden, dann erst könne man abstimmen. (Die Linke und die Bauern applaudiren.) Smolka stellt einen neuen Antrag zu dem ünften Punkte, nämlich eine Entschädigung aus Staatsmilteln, und Veehe hihss nicht durchgehen sollte, setzt er hinzu, die Zwischenworte vfür Galiaene⸗ Violand will, man möge beschließen, daß nun über das Entschade 89 Prinzip abgestimmt und dann die Ausführung des Prinziys enge . Kommission überlassen werde, welche ihr Elaborat der Kammer He zulegen hätte. Borrosch will für den vierten Punkt Kautschitsch's Antrag: Es soll für einige Lasten keine und für einige eine Entschavigung geleistet werden. (Beifall.) Lasser schließt sich Borrosch's Antrag an, auch er wolle nur vermitteln. Dylewski ist gegen diesen Antrag, weil er Vieles noch auf lange Zeit in Schwebe lasse. Durch Majorität wird Bor⸗ rosch's Antrag angenommen. — Auf Helfert's Antrag fallen die weite⸗ ren Anträge des gestern festgestellten vierten Punktes weg. Ha vliczek will die Frage getheilt und über den ersten Satz, „ob für einige teine“, durch Aufstehen, über den zweiten, „ob fuͤr einige eine Entschädigung geleistet wer⸗ den solle“, durch Namens⸗Aufruf abgestimmt. Geht nicht durch. Die Frage wird im Zusammenhange als vierter Punkt gestellt. Majoriät dafür. Palazky beantragt, da das Prinzip der Eutschädigung durchge⸗ gangen, eine neue Stylisirung des Punktes, sie möge faßlicher lauten. Für einige dieser aufgehobenen Lasten solle eine Entschädigung geleistet werden, für andere nicht. Angenommen. Ambrosch beantragt abermals Ueberweisung der übrigen Punkte an eine Kommission. (Heftige Partei⸗Aeußerungen.) Strobach erklärt, falls man auf die Abstimmung uͤber diesen Antrag beharre, trete er augen⸗ blicklich als Präsident ab, weil vor wenigen Minuten erst die gestrige Ord⸗ nung beschlossen wurde und er unter solchen Verhältnissen nicht Präsident bleiben wolle. (Lärm. Nein, nein!) Er bleibe bei seinem Beschlusse und fordere den Herrn Vice⸗Präsidenten auf, den Platz einzunehmen. (Lärm.) Ein Mitglied beantragt, man möge durch Acclamation Strobach neuer⸗ dings zum Präsidenten erwählen. Alles erhebt sich. (Beifall.) Strobach sagt, er müsse dies zugleich als eine Zurücknahme des Antrages des Ab⸗ geordn. Ambrosch betrachten, und schreitet daher zum fünften Punkte. 5) Kann für alle aus dem persoͤnlichen Unterthans⸗Vebande, aus dem Schutz⸗Verhältnisse, aus dem obrigkeitlichen Juris⸗ dictionsrechte und aus der Dorfherrlichkeit entspringenden Rechte und Bezüge keine Entschädigung gefordert werden, wogegen auch die daraus entspringenden Lasten aufzuhören haben? Majorität. 6) Ist für solche Arbeitsleistungen, Natural⸗ und Gelvpabgaben, welche der Besitzer eines Grundes, als solcher, dem Guts⸗, Zeheut⸗ oder Vogtherrn u leisten hatte, baldigst eine billige Entschädigung auszumitteln? Nach der sechsten Fragestellung will Peitler abermals 10 Minuten Zeit. Gestattet. Die Parteien ziehen sich lebhaft debattirend zurück. Rieger, der erste Sprecher nach der Wiederkehr, sagt, daß er über den Puntt gar nicht stim⸗ men könne, da sein Amendement darin nicht enthalten sei. Er will, daß die einzelnen zu entgeltenden Lasten speziell aufgeführt werden, wie dies eine Kommission thun werde. Sollte die Kammer auf der Frage bestehen, so werde er gegen den Antrag stimmen. Mit ihm seien Viele in der gleichen Lage. Er wünsche daher jedenfalls, daß es einer Kommission oder Einzelnen gestattet sei, durch zu stellende Amendements den Punkt zu beschränken. Borrosch glaubt, daß Rieger nicht nothwendig habe, dagegen zu stimmen; er könne sich auch enthalien. Strobach antwortet, da bei dieser Frage der Namens⸗Aufruf stattfinde, so bleibe es ohnehin Jedem vorbehalten, seine Meinung auszudrücken. Rie⸗ i Antrag wird angenommen. Es findet der Namens⸗Aufruf statt; 174 immten mit Ja, 144 mit Nein; der betreffende Absatz ist michin mit 30 Stimmen durchgegangenz 36 haben sich des Stimmens enthalten. Strobach liest hier⸗ auf den siebenten und achten Punkt vor. 7) Sind Holzungs⸗ und W dderechte, so wie die Servitutsrechte, zwischen den Obrigkeiten und ihren bi herigen Un⸗ terthanen entgeltlich — das dorfobrigkeitliche Blumsuch⸗ und Weiderecht so wie die Brach⸗ und Stoppelweide, unen geltlich — außzuheben? M. ac⸗ jorität. 8) Soll eine aus Abgeordneten aller Provinzen zu bildende Kommission einen Gesetz⸗Entwurf ausarbeiten und der Reichs⸗Versammlung vorlegen? IS Hat der Entwurf zu enthalten die Bestimmungen: a) über die entgeltliche Aufhebung der in emphoteutischen oder sonstigen über Theilung des Eigenthums abgeschlossenen Verträgen begründeten wech⸗ selseitigen Bezüge und Leistungen⸗ Majoritaät⸗ aber die Aufhebbar keit von Grundbelastungen, die eiwa im §. Fnicht auf 27 t sind? WM. 9 ität. über die Art und Weise der Aottesnicht ausgeführ sind? Majorität. c) ü ufhebung oder Regulirung der im §. 7
Entschädigung zu leisten sei, erledigt? Mazjoritat. Ist der fünfte Punkt: Soll fur die nicht auf Privatverträgen beruhenden Lasten die Entschädi 8 vom Staate geleistet werden, erledigt? Minorität. Er 8h, . stimmung gebracht, auf Borrosch's Antrag durch Naaue gaseh Da⸗ für sind 168, dagegen 120. Sechster Punkt: Sollen für diese K c mission aus jedem Gonvernement drei Mitglieder des Reichstages ewahlt werden? Majorität. Siebenter Punkt: Ist darüber eine Fme he⸗ mation zu erlassen? Majorität. Nach Borrosch's Antrag nun die Punkte 5, 6, 7 als Ganzes zur Annahme verlesen. Die Abstimmung durch Aufstehen ist zweifelhast, das Präsidium tritt zur Zählung zusammen, kann sich aber auch nicht einigen, die Secretaire werden beauftragt, von Bank zu Bank zu zäͤhlen Die Zählung stellt heraus für die Annahme 148, gegen dieselbe 152 Viele protestiren hefig gegen die Zählung, da man im Saale hin und her ge⸗ vangen wäre. Die Rechte und viele des Centrums verlassen unter Tumult den Saal. Strobach kommt nach vielem Läuten zu Wort. Bevor man weiter spreche, müsse er die Zählung des Hauses vernehmen, ob die erfor⸗ derliche, beschlußfähige Anzahl vorhanden sei. Löhner will wenn dies nicht der Fall sein sollte, neue Abstimmung morgen früh. Die Zählun stellt 214 heraus; beschlußfähige Anzahl ist 192. (Beifall.) Sfrddc erachtet die frühere Zählung für gultig, Kugelung und Namens⸗Aufruh müssen nach der Geschäftsordnung beim Schluß der Debatte gefordert wer⸗ den, dies sei nicht geschehen. Zimmer und Goldmark wollen morgen neue Abstimmung. Secrerair Streit verwahrt sich für das Büreau gegen
8g Beschuldigung der Parte lichkeit. Alle Secretaire wollen für ihre Zäh⸗ E Viele sprechen von Irrungen. Es ist ein solcher Tumult, daß se Sitzung aufgehoben werden muß. Strobach gelingt es nur noch, auf die morgende Tagesordnung die weitere Debatte über die Abzählung zu setzen. Die Sitzung begann um 9 und schloß um 5 Uhr.
Neichstags⸗Sitzung vom 1. September. Schriftführer Streit verliest das Protokoll vom 31. August. Straßer vermißt darin die Er⸗ b 5 Sorgang ⸗⸗ wodurch der Präsident zur Resignation bewogen is- 8 dceh F1 erwähnt. L öh ner bemerkt, daß darin ausgelassen 111“ ven 1. 1a im Ganzen abgestimmt Protokoll enthalten ist bei 82 29 ss 28 5 8 wich weissen, ob im . entha „daß bei der Abstimmung über den Kudlichschen
An tag im Ganzen beim ersten Aufstehen der Präsident erklärte, es sei
ü4 Majorität da für. Der Pr äsident erklärt, er habe es für die
Majorität gehalten, als aber die Journalisten auf Aufforderung sich nieder⸗
setzten, ertlärte er es für zweifelhaft. Ein Abgeordneter will das Wort „blos“ (4 Mitglieder) ausgelassen. Brauner schließt sich an, weil auch die geringste Majorität einen Kammerbeschluß abgiebt. Darauf wird das Protokoll angenommen. “
Brauner interpellirt den Justiz⸗Minister. Er erinnert an die prager Juni⸗Ereignisse und beweist, wie willkürlich Verhaftungen vorgenommen wurden. Nun sei schon seit 5 Wochen eine Untersuchungs⸗Kommission in Thätigkeit, und noch immer schmachten 40 Personen, Familienväter, Ehren⸗ männer, im Kerker, wodurch Familien rninirt werden. In Frankreich seien in einer Woche über 3000 Schwerbeschuldigte die Untersuchungen beendigt worden. Er frage daher, was das Ministerium veranlassen werde, um diese nicht zu rechtfertigende Verhaftbelassung so schleunig als möglich zu been⸗ den. Diese Schleunigkeit würde wenigstens eine kleine Sühne sein, da nichts vorliege, als die Uebereilung eines Generals. Bach antwortet, daß nur noch 28 Personen in Haft seien. Er habe eben Bericht aus Prag bekom⸗ men, wonach in Aussicht stehe, in dieser Woche noch Einige zu entlassen, und daß in der nächsten Woche die Berathung über Alle stattfinden werde. Der nach Böhmen gesandte Commissair werde sich persönlich fur die Sache vhge , und das Ministerium werde im Geiste der Oeffentlichkeit ver⸗ fahren.
Herzig fragt, ob das Ministerium einen Beschluß über die Provin⸗ zial⸗Landtage gefaßt habe. Minister Doblhoff antwortet, daß er dem Reichstage durchaus nicht vorgreifen wolle.
Ein Abgeordneter interpellirt den Minister des Innern wegen Maß⸗ regeln gegen die Cholera in denjenigen Provinzen, welche derselben jetzt unterliegen, und vorzüglich wegen Absendung von Aerzten. Doblhoff meldet, daß er Maßregeln getroffen habe und Aerzte, welche der Landes⸗ sprache kundig sind, aufgenommen worden und dahin abgehen.
Klaudi stellt den Antrag, die Kammer möge den beschlossenen An⸗ trag Smolta's: „durch Vermittelung des Staates“ dahin erklären, daß darin das Prinzip der Konkurrenz des Staates ausgesprochen sei, also daß ein Theil der Entschädigung aus der Staatskasse erfolgte. Borrosch spricht vagegen, daß die einzeln mit großer Majorität ange⸗ nommenen drei Punkte Kudlich's im Ganzen verworfen wur⸗ den. Eine Majorität von vier Punkten sei rationell keine Ma⸗ jorität. (Bravo von der Linken. Erkennt Klaudi's vermittelnden Vorschlag an, kann ihn aber nicht annehmen; machte man ihm gestern von vielen Deputirten und selbst von der Ministerbank ungerechte Vorwürfe (Braro von der Linken), daß er dem Ganzen die Ent⸗ schädigung für den einen Theil auflasten wolle, so könne man auch nicht z dem Ganzen auflasten. (Lebhaftes Bravo von der Linken, Ordnungs⸗ ruf von der anderen Seite.) Es kommen hierauf die anderen einzelnen Amendements zu dem Antrage Kudlich's zur Sprache. Es kommt der An⸗ trag des Abgeordneten Zimmer an die Reihe. Er lautet: „Es haben die aus dem bloßen Unterthänigkeits⸗Verhältnisse entspringenden Lasten der In⸗ leute und derjenigen Häusler, die nicht mehr als 5 Metzen Grund besitzen, ohne alle Entschädigung für immer aufzuhören.“ Ein Verbesserungs⸗Antrag Lhottans hierzu lautet: „Anstatt der vom Abgeordneten Zimmer bean⸗ tragten 5 Metzen Grundes behufs Auflösung der Urbariallasten ohne Ent⸗ schädigung wäre 9 Metzen zu setzen.“ Ein zweiter Verbesserungs⸗Antrag von Latzel lautet: „Es haben die aus dem bloßen Unterthänigkeits⸗Verhältnisse ent⸗ springenden Lasten der Inleute und derjenigen Häusler, die nicht mehr als 5 Metzen Grund besitzen, so wie die der Handwerker und Gewerbetreiben⸗ den ꝛc., ohne alle Entschädigung für immer aufzuhören.“ Löhner ver⸗ langt Abstimmung dieser Anträge durch Namensaufruf, was sehr viel Un⸗
angeführten Rechte? Malbeite d) Abänderungs⸗A es Ab 8 : 1 gs⸗Antrag des Abge⸗ ordneten Smolka: Ueber den Maßstab und die Höhe vend z leistenden
genden Gerüchte wünschenswerth, anderentheils bei einer so wichti⸗
gen Angelegenheit die Zustimmung des Landtages unentbehrlich sei
antwortete Minister Habicht, daß dem Ministerium wegen des er⸗
sten Grundes deese Interpellation nicht unerwünscht komme; dasselbe ersuche aber, da es sämmtliche Aktenstücke über diese noch schweben⸗
den diplomatischen Verhandlungen vorzulegen beabsichtige, am Schlusse der heutigen Sitzung eine geheime Sitzung anzuberaumen. Da je⸗ doch, wie Abgeordneter Schilling bemerkte, wegen der umlaufenden Grrüchte eine öffentliche Erklärung wünschenswerth säi, behielt sich das Ministerium vor, über das Nahere eine halbamtliche Mittheilung den Zeitungen zugehen zu lassen; auf nochmaliges Drängen des Präsidenten Wolter erklerte Minister Habicht jedoch auch noch: daß die ob⸗ schwebenden Verhandlungen sich keinesweges auf eine Incorporation Anhalts in Preußen bezögen, sondern im Gegentheile auf größere Garantieen für die politische Selbstständigkeit Anhalts, auf dessen Vertretung bei der Central⸗Gewalt und auf die Abschaffung der bis⸗ herigen anhaltischen Gesandten an anderen Höfen. Nachdem man sich hierdurch besriedigt erklärt hatte, trat die Versammlung dem An⸗ trage auf Verhandlung des Weiteren in geheimer Sitzung bei. Dem Antrage des Abgeordneten Imme: Daß der deßauer Spezial⸗Land⸗ tag zusammenberufen werden möge, um an den Mittwochen, wo keine Sitzungen des Vereinigten Landtages seien, schon jetzt die vor ihn gehörigen Sachen zu berathen, trat Abgeordneter Vierthaler I. mit denselben Gründen entgegen, die er schon gegen einen früheren ähnlichen Antrag des Abgeordneten Fiedler geltend gemacht hatte. Auch die Abgeordneten Wolter, Pannier und Schilling erklär⸗ ten sich dagegen und nur Abgeordneter Jannasch, wie es schien, dafür. Da Abgeordneter Imme hierauf erklärte, daß er den An⸗ trag auch nur als Wunsch betrachtet wissen wolle, wurde eine weitere Diskussion hierüber nicht beliebt.
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ruhe hervorbringt. Da über die Verbesserungs⸗Anträge immer zuerst abge⸗
Man ging nun zur fortgesetzten Berathung des Verfassungs⸗ Entwurfs über und zwar zu §. 50. Zum ersten Satze desselben: „Nach Ablauf von 4 Jahren werden neue Volksvertreter gewählt““ stellte das Ministerium selbst das Amendement, statt: 4 Jahre „.2 Jahre“ zu setzen. Abg. Schlesier hatte denselben Antrag stellen wollen. Für 2 Jahre sprachen sich die Abg. Fiedler. Patzig, Sander, Schilling und von Braunbebhrens aus: für 4 Jahre nur Abg. Habicht, der auch allein gegen die Annahme des ministeriellen Vorschlags stimmte. Der solgende Satz: „Die abtretenden Volksvertreter können wieder gewählt werden“ wurde . sofort angenommen. Eben so die folgenden Sätze: „Die erwählten 8 Volksvertreter verlieren diese ihre Eigenschaft, wenn 1) Umstände eintreten, welche ihre Wählbarkeit verhindert haben würden“; „2 wenn ihnen Staatsämter übertragen werden“, dieser Satz jedoch mit 6 dem einem früheren veränderten Paragraphen entsprechenden Zu⸗ 1 satze: „oder wenn dieselben im Staatsdienste befördert und verbessert werden“; so wie „3) wenn der Landesherr die ständische Versamm⸗ lung auflöst.“ Hierauf entspann sich bei Gelegenheit des vom Abg Hölemann beantragten Zusatzes: „4) wenn sie freiwillig ihr Mandat niederlegen“, eine längere Debatte darüber, ob man über⸗ haupt den erwählten Volksvertretern gestatten dürfe, die Annahme des ihnen übertragenen Amtes abzulehnen und dasselbe, wenn sie es einmal übernommen hätten, willkürlich niederzulegen. Das Ministe⸗ rium erklärte, daß es dies als sich von selbst verstehend angesehen und deshalb eine Bestimmung hierüber im Entwurfe nicht getroffen habe. Namentlich Abg. Vierthaler I. bestritt, daß sich dies so von selbst verstehe; Abg. Jannasch wollte das Niederlegen nur un⸗ ter Angabe genügender Gründe zulassen: Abgordn. Schilling hielt einen solchen Zusatz, wenn auch für unnöthig, doch für unbedenklich. End!ich wurde der Ruf nach Abstimmung laut, und nachdem noch ein kleiner Streit darüber stattgefunden hatte, ob Abgeordn. Hölemann als Antragsteller zum Schlusse nochmals das Wort erhalten könne, welches der Präsident ihm nicht geben wollte (die provisorische Ge⸗ schäftsorenung enthält hierüber keine Bestimmung), wurde der Höle⸗ mannsche Zusatz angenommen. Demgemäß wurde am Anfange des Schlußsatzes dieses Paragraphen: „In beiden letzteren Fällen dürfen sie von neuem gewählt werden“, gesetzt: „In den drei letzten Fällen“, und auch dieser Satz so angenom⸗ men. Der erste Satz von §. 51: „Der Landesherr eröffnet und entläßt die Stände⸗Versammlung entweder in eigener Person oder durch die dazu bevollmächtigten Kommissarien“, wurde unverändert, jedoch mit einem vom Abgeordneten Fiedler, der Petition des deut⸗ schen Vereins zu Deßau gemäß beantragten Zusatze, die Landtags⸗ Abschiede betreffend, nach wenigen Bemerkungen angenommen. Der angenommene Zusatz, dem auch das Ministerium beitrat, lautet, nach⸗ dem Abgeordneter Fiedler seinen Antrag mit einem gleichen des Abgeordneten Nulandt vereinigt hatte: „Beim Schluß des Land⸗ tags wird der den Volksvertretern schon vorher mitgetheilte Land⸗ tags⸗Abschied verkündet.“ — Nachdem das Ministerium zum zweiten Satze des Paragraphen: „Er kann ferner dieselbe vertagen, auch sie auflösen, in welchem letzteren Falle die sofortige Wahl neuer Volks⸗ vertreter stattfindet“, selbst den Zusatz gegeben: „Die Frist 28 87 Wiederberufung des Landtags darf nicht über 60 Tage ausge d.
* 1 jeses Satzes die, Vertagung“ benens vge⸗ 78 beantragte Abge⸗
anz von der „Auflösung“ getrennt. 2 2. Fiedler, gestützt auf die Wünsche des deutschen vF́ n in Deßau, daß die Vertagung bei jedem Landtage nur einmal statt⸗