Zeit das unwürdige und heillose Benehmen eines großen Nahs b: Nantonal⸗ Versanmlung der Krone gegenüber wahrgenom⸗ men — höchst schmerzlich haben mit Ew. Königl. Majestät auch wir die vielfachen Kränkungen und Schmähungen gegen Allerhöchstdiesel⸗ ben empfunden und selbst in unserer unmittelbaren Nähe das Miß⸗ trauen emporkeimen gesehen, welches Uebelwollende und Irregeleitete gegen Ew. Majestät Verheißungen auszustreuen gesucht. Wir freuen uns daher jetzt um so mehr über den noch rechtzei⸗ tig gefaßten höchst segenvollen Entschluß Ew. Königl. Majestät, dem⸗ zufolge dem Lande eine so sehr freisinnige Verfassung gegeben, wo⸗ durch das in manchen Theilen der Bevölkerung unwürdig erregte Mißtrauen in Ew. Majestät Verheißungen zu Schanden gewor⸗ ist. 1 üü⸗ fühlen uns gedrungen, Ew. Königl. Majestät dafür unseren innigsten, wärmsten Dank auszudrücken und geben uns der Hoffnung hin, daß nach so vielen Stürmen, Erschütterungen und Anfregungen nunmehr wieder Ordnung, Ruhe und Friede in die Gemüther ein⸗ kehren und das Land unter Ew. Königl. Majestät weiser und gerech⸗ ter Regierung um so frischer und glänzender erblühen werde.
Hierzu wolle Gott seinen Segen geben und Ew. Majestät fer⸗ ner mit frohem Muthe und frischer Kraft auf dem betretenen consti⸗ tutionellen Wege zu des Vaterlandes Heil stärken!
In tiefster Chrfurcht
Ew. Königlichen Majestät allerunterthänigste. ausberge bei Minden, den 24. Dezember 1848. “ (Folgen 35 Unterschriften.)
Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster König! Allergnädigster König und Herr!
Vie sehr wir es auch gewünscht hätten, daß die neue Staats⸗ Verfassung auf den Grund der Vereinbarung zwischen der Krone und der National⸗Versammlung ins Leben getreten wäre; so ist es uns doch nicht entgangen, welche Hindernisse Ew. Majestät hochherzigen Absichten entgegengestellt worden sind; wie ein großer Theil der Volksvertreter ihre Mission gänzlich verkannt, sich auf den Boden der Revolution gestellt und zuletzt jede Vereinbarung ohne Verletzung der Würde der Krone unmöglich gemacht hat. Wir haben deshalb die von Ew. Majestät uns verliehene Verfassung als einen Akt der Nothwendigkeit mit der innigsten Freude begrüßt, um so mehr, als Allerhöchstdieselben den wahren Interessen des Volkes, so wie den in den Märztagen gegebenen Verheißungen, vollständige Rechnung ge⸗ tragen haben. Wir hossen zu Gott, daß dieselbe zum Heil unseres theuren Vaterlandes gereichen und demselben den langentbehrten Frieden wiedergeben werde.
Wir schließen uns daher mit aufrichtigster Gesinnung den Dank⸗ sagungen an, welche Ew. Majestät aus Millionen Preußenherzen zu⸗ strömen werden, und ersterben in tiefster Ehrfurcht als:
Ew. Majestät treu geborsamste. Die Mitglieder des Vereins für gesetzliche Freiheit und Ordnung aus dem Kreise Neumarkt in Schlesien. Der Vorstand. Vorstehender Adresse haben sich angeschlossen: 82 Gemeinden mit 1356 Unterschriften.)
Königliche Majestät!
Ew. Königliche Majestät haben unter dem Ften d. M. die zur Vereinbarung der Verfassung berufene Versammlung aufgelöst, nach⸗ dem es zu unserem Schmerze unzweifelhaft geworden war, daß ras heißersehnte Ziel auf dem Wege der Vereinbarung, ohne die drin⸗ gendste Gefahr des Vaterlandes, nicht länger erstrebt werden könne. Darum erkennen wir Unterzeichneten es an, daß die Auflösung aller staͤatlichen und sittlichen Ordnung, welche schon hereinbrach, einzig und allein durch die That aufgehalten werden konnte, welche Ew. Majestät vollbrachten, indem Sie dem Lande eine Verfassung verlie⸗ hen, wie sich einer solchen kaum die freiesten Völker Europa's rüh⸗ men dürfen. Diese ist uns jetzt der Rettungsanker, an welchem wir halten wollen, um — so viel an uns liegt — mitzuhelfen zur Wie⸗ dererlangung der Kraft, des Glückes und Ruhmes, deren unser Va⸗ terland bedarf, wofern es der Mission, welche ihm die Vorsehung für die Fortbildung der europäischen Kultur überwiesen hat, genügen soll. Gott verleihe Ew. Majestät und uns die nöthige Kraft zur Ausdauer, die zum Ziele führen wird und muß.
Euskirchen, Godesberg, Weßlingen, Sechtern und Oedecoven, den 13. Dezember 1848.
Mitt tiefster Ehrfurcht Ew. Majestät treu ergebene. (Folgen 554 Unterschriften.)
Allerdurchlauchtigster König! Großmächtigster König und Herr!
Ew. Königl. Majestät haben zum Heil und Segen Ihres Volkee dem innigen Wunsche aller treuen Preußen, zum Schutz und Rechte der Krone und für die wahre constitutionelle Freiheit, dem Lande eine Verfassung Allergnädigst gegeben, wodurch dasselbe von dem sicheren Untergange gerettet und einer glücklichen Zukunft sicher entgegengeht.
Geruhen daher Ew. Königl. Majestät dafür unseren pflichtschul⸗ digsten ehrerbietigsten Dank huldreichst anzunehmen, mit der wahr⸗ haften Versicherung, daß es unser ruhmwürdigstes Bestreben ist, uns den ehrenhaften Namen wahrer Preußen, auf den wir stolz sind, zu bewahren.
Wir werden und wollen keinem wahren Preußen in Liebe und Treue gegen unseren rechtmäßigen König und Herrn zurückstehen,
Annenmr ¹
und wir leben der festen Ueberzeugung, Ew. Königliche Majestät ¶ Verfassung, welche dem Zustande der immer gesahrvoller gewordenen
werde nicht müde werden, für das W
Wir sind mit Gut und 8 Cw. Königlich
Karlshof, Nießer Kreises, den 1
Zsnigliche Majestät!
Die Unterzeichneten können es si die Gefühle der lebhaftesten Freude zusprechen, mit welchem sie die Kön d. begrüßt haben.
äußere Verwickelungen Verderben dro aufstiegen und deshalb eine feste nisse immer dringender machten, da eines kräftig entscheidenden Handelns
theilter Freude begrüßt, als wir in
Freiheiten desselben unverkümmert zu Lande die feste Bahn zu sichern.
Ew. Maj tre
Ew. Majestät nahten wir uns trage, die Verfassung nicht octroyiren
setz vorlegen zu wollen. den könne. halt der Verfassung vom 5ten d. M. Beobachtung einer Formalie geschehen Für diesen Inhalt bringen Ew fühlten Dank. Ew. Maj
Ständ
Allerdurchlauchtigster, Groß Allergnädigster König und Ew. Majestät haben durch die A
Wünsche Ihres treuen Volkes erfüllt
hiermit ehrfurchtsvoll aussprechen. die verhängnißreiche Geschichte der
gereift ist, um dieses Maß der Freiheit richtig zu gebrauchen. Die Künste einer dem Throne und dem Vaterlande feindlichen Partei zer⸗ ““ unterthänige.
schellten an dem Königlichen Recht
setzliche Sinn und die Liebe zum ang ganzen Volke gestärkt und das Band
und zum Heile des Vaterlandes! E
dig zeigt. In tiefster Ehrfurcht verharren Ew. M
Der Vorstand des jꝛsmunder Vere
Halbinsel Jasmund, Kreis Rüg
Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster König! Allergnädigster König und Ew. Königlichen Majestät Wort ster Zeit haben die Herzen aller getre Gott sei Dank! — noch immer die Ihren Landen, zu so tiefem Danke die Unterzeichneten denselben aus zu sp Die Königliche Berufung eines
zende Land, die schon längst darau
ben; zuletzt die Königlichen Thaten Preußentages: die Auflösung der Majorität den preußischen Namen schichte befleckt hat; die daran geknü⸗
mRmmmnen.
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Bekanntmachur EEE15n r
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sein gegenwärtiger Aufenthalt zu ermitteln gewesen ist. Es werden alle Civil⸗ und Militair⸗Behöorden des
gen. Derselbe ist 224 7 Zell groß, hat braune Haare, blonden Bart, die Vor⸗
Der unten näher bezeichnete Brauereipächter und derzähne fehlen und hat eine Narbe am linken Zeige⸗ Brenner Carl Eif aus Cerpicz ist des Diebstahls ver⸗ finger, auch ist die linke Hüste höher. Er trägt einen dächtig und hat sich von hier, im Besitze eines Passes grünen Ueberrock, eine graue Mütze und auch zuweilen d. d. Flatow, den 26. September’c., entfernt, ohne daß eine Fischottermütze.
ignalement des Eif. ) Jahr alt, in Cerpicz geboren, 5 Fuß
In⸗ und Auslandes ö dlugs. auf densel⸗ 1019] Eo““ n. ben zu vigiliren, im Betretungsfalle fe nehmen und Am 8. Mai öuöu6 88 b
““ 2 4 V 2 2 .Mai d. J. sind in der Stadt hier 13 ld⸗ mit allen bei ihm sich vorfindenden Gegenständen und münzen, im Gesommtwenthr s 50 Thir. 6 “
Geldern mittelst Transports an die hiesige Gefängniß⸗ sunden worden Erpedition abliefern zu lassen. fordert, binnen Es wird die ungesäumte Erstattung der dadurch ent⸗ Rechts, sich bei
standenen baaren Auslagen und den verehrlichen Behörden und seine Eigenthums⸗Anfor I1“ des Auslandes eine gleiche Rechtswillfährigkeit versichert. Thorn, n 6. Oktober ae “
9 6 9 . 4 1à. 2 Berlin, den 23. Dezember 1848. Königl. Land⸗ und Stadtgericht.
Königliches Kriminalgericht hiesiger Residenz. Abtheilung für Voruntersuchungen.
Der Verlierer derselben wird aufge⸗ vier Monaten, bei Vermeidung seines dem unterzeichneten Gerichte zu melden
8 (Folgen 34 Unterschriften.)
Dämmersbach, den 26. Dezember 1848.
Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster König! Allergnädigster König und Herr! Allerdurchlauchtigster König!
lung und durch die Verleihung einer freisinnigen Verfassung die
testen Anspruch auf unseren tiefgefühlten Dank erworben, welchen wir
und werden, wie bisher, so auch fernerhin dazu dienen, daß der ge⸗
Im Auftrage von 42 Mitgliedern des Vereins.
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ohl Ihrer getreuen Unterthanen Schwankungen ein plötzliches Ende setzt — das Alles ist es, was
auch fernerhin auf das naftigge zu 1—2 4 w-ns⸗ auch unsere Herzen, im Hinblick auf den Königlichen Sprechet und Blut bis zum Tode 1““
“ Geber, mit dem gefühltesten Danke erfüllt. e““ Noch freilich — das verhehlen wir uns keinesweges — ist das allerunterthänigste. Land nicht am Ende seiner Kümpfe. Der vielleicht noch lange Feld⸗ 3. Dezember 1848. zug ist erst eröffnet, die ersten Schlachten sind nur geschlagen, ein Fn “ großer Theil des Terrains befindet sich noch in Feindeshand. Den⸗ E“] Herrn der Heerschaaren, dem Ew. Majestät H zu dienen und anzuhangen feierlichst gelobt haben, daß seine allmäch⸗ ch nicht versagen, Ew. Majestät tige Durchhülfe mit Ew. Majestät und Ihrem Hause auch ferner und des innigsten Dankes aus⸗ sein, alle Schwierigkeiten überwinden, alle Feinde besiegen werde, die iglichen Verfügungen vom öten der Vollendung dessen noch im Wege stehen, was Ew. Majestät in seinen Grundzügen dem überraschten Lande als eines der leuchtend⸗
Während die Aussicht auf eine glückliche Vereinbarung der Ver⸗ sten⸗ Zeugnisse Königlicher Treue dargegeben haben, welche, selbst mit fassung in einem Augenblick zu schwinden begann, wo innere und Gefahr für sich, das einmal gegebene Wort halten mag. Es ist dies
hend über das theure Vaterland die Wahrhaftigkeit und Treue der preußischen Könige von Alters her, Gestaltung unserer Verhält⸗ einer Treue, zu welcher durch alle Zeiten unserer Preußengeschichte wurde uns die Nothwendigkeit der allerhöchste Lenker der Völkergeschicke Sich bekannt hat und, ohne klar, und haben wir in dieser allen Zweifel, auch jetzt Sich bekennen wird; wenn nur das Volk
Lage das Erscheinen der neuen Verfassung um so mehr mit unge⸗ seinem Könige nacheifert in der Grundbedingung aller wahren und
dem freisinnigen Inhalte dersel⸗ dauernden Wohlfahrt auch seinerseits dem Herrn zu dienen, trachtend
ben den treuen Ausdruck der lautgewordenen Wünsche und Bedürf⸗ nach seinem Reich und seiner Gerechtigkeit. nisse des Volkes wiedererkannten, wir auch zugleich eine neue Ge⸗ Die Unterzeichneten sind entschlossen, zu Ew. Majestät zu stehen währ darin fanden, wie Ew. Majestät fest entschlossen sind, die in guten und in bösen Tagen und zu Allerhöchstihnen und Ihrem
erhalten und dem Gesetze im Hause zu halten mit Gut und Blut. Getrost und fröhlich stimmen wir darum ein in die Worte des
Genehmigen Ew. Majestät nochmals unseren innigsten Dank und Königspsalms 21, 8: die Versicherung unserer unwandelbaren Treue. „Der König hoffet auf den Herrn und wird durch die Güte
estät des Höchsten festbleiben!“ ugehorsamster Bürger⸗Vereia. Und ersterben in dieser Zuversicht und in tiefster Ehrfurcht als Namens desselben: Ew. Königlichen Majestät Der Vorstand. allerunterthänigste Diener. Barby, den 17. Dezember 1848. (Folgen 198 Unterschriften.)
am 4ten d. M. mit dem An⸗ Allergnädigster König und Herr! sondern sie der National⸗Ver⸗ Ew. Königlichen Majestät nahen die unterzeichneten Einwohner
sammlung zur Annahme in Pausch und Bogen als provisorisches Ge⸗ der Stadt Linz a. Rh. mit tiefgefühltem ehrfurchtsvollen Danke für
die echt Königliche Entschlossenheit und Weisheit, womit Ew. Maje⸗
Wir glaubten, daß nur hierdurch der Rechtsboden gewahrt wer⸗ stät im unerschütterlichen Vertrauen auf des allmächtigen Gottes
Hülfe das am Abgrunde des Verderbens hinschwankende Vaterland
Ew. Majestät haben jedoch durch den wahrhaft freisinnigen In⸗ vorm gräßlichen Sturz bewahrten, vor Allem aber für die hochher⸗
den Rechtsboden in einer an⸗ zige Gabe einer auch die kühnsten Erwartungen übertreffenden frei⸗
deren und großartigeren Weise zu wahren gewußt, als es durch die sinnigen Verfassung, durch welche Gabe Ew. Majestät Ihr Königli⸗
wäre. b ches Wort mehr als gelöst, die schmachvollen Lästerungen und Ver⸗ Majestät wir unseren tiefge⸗ dächtigungen siegreich zu Boden geschlagen und das unselige von unheilveollen Händen zwischen König und Volk ausgestreute Mißtrauen, estät so Gott will, mit der Wurzel ausgerottet haben.
treugehorsamste Ehre aber auch den Männern, welche mit echt deutschem und e des arnswalder Kreises. preußischem Heldenmuthe und in der unserem Volke angestammae⸗
(Folgen die Unterschriften.) Treue beschlosseu, sich selbst für die Rettung des Vaterlandes zu Arnswalde, den 21. Dezember 1848. 8 opfern, in dem Sturme der verblendetsten Leidenschaften das Steut!
mächtigster König ruder des dem Schiffbruche schon rahen Staatsschiffes mit
Herr! Hand ergriffen und unbeirrt durch das Geschrei des Tages es f⸗
uflösung der National⸗Versamm⸗ und glücklich durch die wild empörken Wogen leiteten.
Gott erhalte und stärke solche Gesinnungen in unserem Volke,
dann wird das zwischen ihm und dem Königlichen Hause der Hohen⸗
zollern durch eine gemeinsame beispiellos große und herrliche Geschichte
Wir hoffen zu Gott, daß durch 8 v.ve Band der Liebe und des Vertrauens alle Stürme der t 8 8 Vo Zukunft überdauern.
letzten neun Monate das Volk Zukunf gw. Neasehet
und sich aufs neue den gerech⸗
e und an der deutschen Treue, 8 . “ und Einwohner zu Linz a. h.
estammten Königshause in dem z am Rh., den 20. Dezember 1848. welches König und Volk ver⸗ (Folgen 54 Unterschriften.)
4
eint, befestigt werde. Gott erhalte lange Ew. Majestät zum Ruhme Allerdurchlauchtigster, Gioßmächtigster König!
rlasse Ew. Majestät noch lange Allergnädigster König und Herr!
sehen, wie das angefangene Sets Früchte bringt und .“ I6 Ew. Majestät danken die Bewohner des krossener Kreises aller⸗ neuen Zeit das preußische Volk sich seines ruhmvollen Namens wür⸗ unterthänigst und aus tiefstem Herzen für die von Allerhöchstdensel⸗
ben zum Besten des Vaterlandes getroffenen Maßregeln und sind fest überzeugt, daß Ew. Majestät Weisheit alle diejenigen Veranstaltun⸗ ajestät gen treffen wird, die das tief erschütterte Vaterland zu seiner Wie⸗
treugehorsamste Unterthanen. dererstarkung bedarf. Fest ist unser Vertrauen zu Ew. Majestät und
ins für König und Vaterland. zu dem von Allerhöchstdemselben gewählten Ministerium. 1 Gott segne Ew. Majestät, Gott segne fernerhin alle die von en, am 21. Dezember 1848. Allerhöchstdemselben zu nehmenden Maßregeln zum Heil ihres getreuen Volkes. 1 8
Wir werden uns nicht irre führen lassen und wollen Ew. Ma⸗ Herr! 8 jestät and unserem erhabenen Herrscherhause treu bleiben in guten e, Thaten und Gaben aus jüng⸗ wie in bösen Tagen. nen Preußen, und derer ist ja — Krossen, den 6. Dezember 1848. “ große Mehrzahl in Allerhöchst (Folgen 1466 Unterschriften.) ““ Die in Nr. 230, S. 1302, Sp. 3 des Preußischen Staats⸗ Thaan 8ne Le der Anzeigers befindliche Adresse aus Danzig hat noch folgende Unter⸗
schriften erhalten:
unaufhaltsam vorwärts strebenden Revolution 8 Schranke gesetzt Oliva bei Danzig 81 Unterschriften, worden; beflügelte Königsworte, die, wie der Abendregen das lech⸗ Praust und Wonneberg bei Danzig 62 8 G 1 W er —
f barrenden Herzen mit den ge⸗
wohnten Erquickungen und Stärkungen vom Throne her ersüllt ha⸗ Zu der Adresse aus Barmen (s. Nr. 231 S. 1401, Sp. 152) des 5. Dezembers, eines wahreu sind noch 981 Unterschriften aus Barmen, Halver, Breckefeld und
National⸗ Versammlung, deren Schwarte in der Grafschaft Mark eingegangen. geschändet, die preußische Ge⸗ 8 Eat. pfte rasche Königliche Gabe einer (Fortsetzung folgt.
Berlin⸗Stettiner Eisenb Berlin⸗Stettiner Eisenbahn. Mit dem 1. Januar 1849 tritt folgender Fahrplan für die diesseitige Bahn in Kraft: 3 Perfonenzug. Güterzug. 1. 4 11. Abfahrt von Berlin 6 U. 15 M. Morg. 6 U. 45 M. Morg. * u. 8 M. Mittags. 5 u. — M. Nchm. „ „ Stettin 6 „ 15 „»„ „ 8 “ “ „ . Ankunft in Stettin 11 „ 34 » Mittags. 30 Nachm. 9 » 1. Abds.
1 35 “ „ 2 „ Berlin 12 » 1 „ 5) 1 35 „ „ 9 ¹ Mit dem 0 Uhr 15 Min. Morgens von Berlin a bgehenden Guterzuge werden bis Anger⸗
) „ 4 0
münde krine Personen befördert; der um 6 Uhr 45 Min. Morgens von Berlin abgehende
. M 1 1 1 2 . Personenzug befördert nur Personen in der II. und III. Wagenklasse und wird in Anger
münde mit dem Güterzuge vereinigt. 8 e Mit dem Güterzuge von Stettin werden Personen ebenfalls nur in der II. und III. Wa genklasse befördert. 8 1 8 Der Mittagszug von Stettin schließt sich an den Zug von Woldenberg nach Stettin. 88 Der Nachmittagszug von Stettin schließt sich an den Zug von Posen nach Stettinun. An den Morgenszug von Berlin schließt sich in Stettin der Zus nach 19 An den Mittagszug von Berlin schließt sich in Stettin der Zug nach Woldenberg. Auf dem Bahnhofe in Berlin werden von dort bis vnee2, Woldenberg und , Billets fur Personen, Gepäck, Hunde und Equipagen für die sich gegenseitig anschließenden Züge verkauft.
nen, 1 ] 8 8 Betriebs⸗ ‚welche resp. zu ½ Sgr. Die naͤheren Bestimmungen ergeben die speziellen Fahrpläne und das Betriebs Fvrv 1I s. zu Sg.
und 1 Sgr. auf jedem Bahnhofe bei dem Einnehmer zu kaufen sind. 8 Stettin, den 23. Dezember 1848. 1 be Ffebre. Leufe.
O 239. 2 Berlin, Sonnabend den 3o0.
gangenheit hoffentlich geläuterte Volkswille seinen ungetrübten Aus⸗ von dem Gagernschen Programme hegt.“
Das Abonnement betraͤgt: G“ “ “ g- b x2298 8 4 8 1 “ b Z“ J“ 8 b Alle Post⸗Anstalten des In⸗- und Irl * 1 Jahr. b 1 Je11414Xu.“ 8 Auslandes nehmen Bestellung auf 8 ge 4 Jepr. 3 . — dieses Blatt an, für Berlin die in allen Theilen der Monarchie 7. - — 8 Expedition des Preuß. Staats⸗ ohne Preis⸗Erhöhung. Anzeigers: Bei einzelnen nummern wird der Bogen mit 2 ⅛ Sgr.
—-9
—— ———— — Damit wir in den Stand gesetzt werden, den verehrlichen Abonnenten des Preuß. Staats⸗Anzeigers, mit welchem die vollständigen stenographischen Berichte über die Sitzungen der zu Ende des Monats Februar k. J. zusammentretenden beiden Kammern werden ausgegeben werden, vollständige Exemplare zu liefern werden sie ergebenst ersucht, ihre resp. Bestellungen für das erste Quartal 1849 gefälligst rechtzeitig so bewirken zu wollen, daß die Auflage sogleich zu Anfange desselben danach be⸗ stimmt werden kann. Den später hinzutretenden Abonnenten dürften komplette Exemplare nicht immer nachgeliefert werden können. Der vierteljährliche Pränumerations⸗Preis beträgt 2 Rthlr., mit Einschluß der genannten stenographischen Berichte.
4 1 8 1 Bedeutung seines hohen Berufs richtig erkenne und die Gefahren Oesterreich. Wien, 27. Dez. Die Wiener Zta. enthält in
Amtlicher Theil. 4 einer schlechten Wahl zu würdigen verstehe: die Behörden sind dem⸗ ihrem amtlichen Theile folgende Erklärung: „Als Pius IX. den päpstl⸗⸗ 8 Deutschla n d. nach verpflichtet, mit allen gesetzlich erlaubten Mitteln dahin chen Thron bestieg, ward das Bedürfniß durchgreifender Reformen in
Preußen. 8.Se Privileginm wegen Ausfertigung auf den Inhaber zu wirken, daß die Freiheit der Meinungs⸗Aeußerung über die der Verwaltung des Kirchenstaates allgemein gefühlt. In der richti⸗ oölner Stadt⸗Obligationen zum Betrage von Einer Million Wahlen und die Wahl⸗Kandidaten keine ungesetzliche Beschränkung gen Erkenntniß dieses Bedürfnisses betrat der neue Papst, unter dem u- erleide; sie haben ihre Aufmerksamkeit und ihre Thätigkeit darauf zu lauten Beifall von ganz Europa, mit Entschiedenheit die Bahn des 88
8⸗A gel it Fre W16 v S „ 7 *1 . 2 . ; 8 . 84 7 — ae üee . S “ - E e ür. 88 richten, vaß jeder Versuch, die öffentliche Meinung hierüber irre zu gesetzlichen Fortschrittes. Unter den enthussastischen Bewunderern Oesterreich. Wien. Amtliche Erklärung über Oesterreichs Bezie⸗ leiten, vereitelt, daß jede Täuschung, jede falsche Vorspiegelung oder Pius IX. thaten sich am meisten die Anhänger einer Partei hervor,
hungen zum Papst. — Armee⸗Bülletin. — Olmütz. Deputation von Verleumdung in Schrift und Rede ihre Widerlegung und, wo das welche jeder geistlichen und weltlichen Autorität, als Trägern der ge-⸗ Ungarn und Siebenbürgern vom Kaiser empfangen. — Ernennung eines Strasgesetz es gestattet, ihre nachdrückliche Ahndung finden; sie haben sellschaftlichen Ordnung, unversöhnlichen Haß geschworen und seit Patriarchen und Woiwoden der serbischen Nation. inebesondere zu hindern, daß über diejenigen Eigenschaften eines Jahren die italienische Halbinsel zum Schauplatz ihrer verderblichen 1 1 Ausland. * ö Wahlmannes und Abgeordneten, welche zur würdigen und erfolgrei⸗ Thätigkeit erwählt hatte. Das Spiel dieser Menschen war leicht zu Oesterreich. ALemberg. Nachrichten vom ungarischen Kriegsschau⸗ chen Erfüllung seiner patriotischen Mission unerläßlich sind, falsche durchschauen. Mit raschem Blicke hatten sie erkannt, daß nichts ihre “ Schreiben des Ban Jellachich an den Wladika Vorstellungen Boden gewinnen, und sie müssen es zur allgemeinen Fü. wirksamer zu fördern im Stande sein würde, als wenn sie väb1“ “ DX; t. Ueberzeugung zu bringen suchen, daß voreilige, in der Regel unerfüllbare dieselben unter dem Deckmantel des gefeierten Namens Pius IX.
0 P — — Ben „ b 4 . 2
E asge tn6 EETöö“ 2g Verheißungen der Wahl⸗Kandidaten, für persörliche Wünsche der Wäh⸗ fortspinnen könnten. Von nun an wurden daher alle Hevel dis Um-
b v 8 8 ler und für örtliche Sonder⸗Interessen thätig sein zu wollen, den Man⸗ sturzes in Rom angesetzt, und so geschah es, daß diese Friedensstadt
binetsrath. — Vorgänge bei der großen Parade. — Ernennungen. — 2 82 8 b 288 v 1— 4 3 ie ede Oudinot’s Abschied von der Alpen⸗Armee. — Die Zusammensetzung des gel ihrer höheren politischen Einsicht, ihrer Gesinnungstüchtigkeit und in einen Tummelplatz entfesselter Leidenschaften verwandelt und zum Ministeriums und die gegenwärtige politische Lage. — Geschenk Carnot's patriotischen Hingebung an das Gemeinwohl des Vaterlandes nim⸗ Mittelpunkt einer Bewegung gemacht wurde, welche sehr bald an die Republik. — Ein neues literarisches Werk Guizot’s. — Feste und mermehr ersetzen können. die Geister in eine Richtung trieb, die der Papst verdammen Bankette. — Vermischtes. 8 8 8 Dies ist die richtige, die constitutionelle Stellung der Königlichen mußte, und welche sie weit über das Ziel hinausriß, welches er in eSeh aee v 2 116“ MMäetßer. — Par⸗- Behörden in dieser hochwichtigen Angelegenheit: werden dieselben sich seinem wohlwollenden Herzen sich vorgestect hatte. Die eine und Ialien. b- m. Ankunft Lord Napier's, 1 Vermischtes. ihrer bewußt, und wenden sie die richtigen Mittel an, so dürfen alle † untheilbare italienische Republik, welche der Endpunkt der Bestrebun⸗ SBorsen⸗ und Handels⸗Nachrichten. Freunde des Vaterlandes sich der Hoffnung hingeben, daß der Aus⸗gen des transalpinischen Radikalismus ist, war aber unmöglich, so — “ fall der bevorstehenden Wahlen ein unseres freien und gebildeten lange Oesterreichs Macht am Po und am Ticino den Flutden der Reilage. . Volkes würdiges Ergebniß gewähren wird. Umwälzung einen starken Damm entgegensetzte. Es ist daher ganz Ein Königl. Regierungs⸗Prästoium ersuche ich, das Erforderliche natürlich, daß die Vertreibung der Oesterreicher das allgemeine Feld⸗ zur Bekanntmachung, Eatwickelung und Ausführung dieser Andeutun⸗ geschrei der Radikalen wurde und daß sie, um diesen Zweck desto gen in Ihrem Bezirke zu verfügen. sicherer zu erreichen, um jeden Preis einen Konflikt zwischen der Kai⸗
. 2 4 8 1 Amtlicher Theil Berlin, den 28. Dezember 1848. “ serlichen und der päpstlichen Regierung herbeizuführen suchten, in dem 1u.“ 1 .„ Der Minister des Innern. richtigen Gefühle, daß die außerordentliche Popularität Pius IX. ein Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht: (gez.) von Mauteunffel. maͤchteges 3 Gewicht in die Wagschale zum Nachtheile des Gegners Dem evangelischen Schullehrer Wiesenberg in Pokallna, 3 “ — 1111A“ 1v n müßte. Wenn dieses Treiben und Hetzen der Umwälzungs⸗ Regierungsbezik Gumbinnen, das Allgemeine Ehrenzeichen zu ver⸗ sämmtliche Königliche Regierungs⸗Präsidien. Partei, der ee zu schlecht ist, wo es sich um Er⸗ leihen; und 1 reichung i⸗ sozia en Zwe le Hans st, nicht schon bei Gelegen⸗ Den bisherigen Landgerichts-Assessor Geiger in Köln zum heit des restes Hot ene tgeth h zwischen den beiden Re⸗ Polizei⸗Direktor daselbst zu ernennen. ““ 8 gierungen herbeiführte , s0 ist dier . nur der hohen Mäßigung 1 * . 2 und Langmuth Oesterreichs zu verdanken, welches den Bedrängnissen 11“ Uichtamtlicher Theil. 8esettes Fetctrcen cretr Zaüesen enegahe Die freudige und dankbare Anerkennung, welche der Feäal der 8 soß die 1p Rechnung trug, von Sr. Majestät dem Könige Seinem Volle venevenen Verfassung . indem es nie vergessen konnte und wollte, aß der Fürst bei dessen 1b0ee ver Mearhetk Ende! t zu der Erwar⸗ . Deutschland. 2* 9* ö e Shheh s; 8 nife un daß die e⸗— 2 . ve, aschzeitig angeordnet 8 5 8 F 1“ 8 8 zu welcher die ajorität der Völker Oesterreichs si ekennt. Aber vrh. 8 “ hrurs pfand 8 6 Preußen. Se 29. Die iu ausgegebene Nr. diese Mäßigung, weit entfernt, anerkannt zu werden, stachelte die deswohlfahr: „ .. . n o⸗en werden. Diese Zuversicht ent⸗ 60 der Ge 4νꝙ ρ 8s 8 8 88 Priellegium Oößen 1 wühlerische Partei zu neuen Ausbrüchen ihrer rohen Wuth auf. Von bindet ober .Reg erhag Sr. Majestät nicht von der Verpflichtung, fertigung auf 8 b Vo Se bega vych dem Palaste der Kaiserlichen Botschaft in Rom wurde das österrei⸗ die Verf imhg, auf welcher gegenwärtig die politischen Zu⸗ o u Wilhelm. 1 8S. 8 “ es. chische Wappen herabgerissen und beschimpft, und obgleich der heilige stände des Vaterlandes beruhen, gegen die Bestrebungen e Fezet 8 8 ilhelm, vo oltes Gnaden, Kenit, von Vater selbst dem Kaiserlichen Botschafter sein tiefes Bedauern über derjenigen Partei schon jetzt in Schutz zu nehmen, der das darin Da der Ober⸗Bürgermeister und der Gemeinderath der Stadt Köln diese ne Verletzung des Völkerrechtes ausdrückte, so war doch enthaltene Maß der Volksfreiheit um deshalb nicht genügt und nicht darauf angetragen haben, zu verschiedenen, für Rechnung der Stadt aus⸗ seine Regierung, dem Uebermuthe der 2 arteien gegenüber, zu ohn⸗ genügen kann, weil sie das Dasein und die nothwendigen Bedingun⸗ zuführenden öffentlichen Arbeiten und anderen außerordentlichen Ausgaben, mächtig, um die geschehene Unbilde zu sühnen. Um dieselbe Zeit gen einer lebensfähigen con stitutionell⸗monarchischen Regierung über⸗ insbesondere zur Abbürdung der auf Grund Unseres Privilegiums vom überschritten die päpstlichen Truppen, gegen den ausdrücklichen laut haupt grundsätzlich bekämpft. Zwar werden diese Bestrebungen zum 31. Mai d. J. (Gesetz⸗Sammlung S. 203) aufgenommenen städtischen An-⸗ und öͤffentlich ausgesprochenen Willen iores rechtmäßigen Herrn, den Theil entwaffnet, wenn alle Organe der Regierung, eingedenk ihres leihe von 200,000 Thalern, eine Anleihe mittelst auf den Inhaber lau⸗ Po, um in den Reihen der Feinde Oesterreichs zu kämpfen, und lie⸗ constitutionellen Berufs und ihrer politischen Verantwortlichkeit, die tender und mit Zinsscheinen versehener aufnehmen zu ferten hierdurch den unwiderlegbarsten Beweis, daß die Autorität des Verfassung, treu dem Geiste, der sie geschaffen, ihrem ganzen frei⸗ durfen, so ertheilen Wir in Gemäßheit des §. 2. hes esetzes vom 17. Papstes in seinem eigenen Lande zum Schatten herabgesunken war. 88 1 LES“ F 1 1 B Zuni 1833, wegen Ausstellung von Papieren, welche eine Zohlungsverpflich- FES 8S 8 - 11“ 1 sinnigen Inhalte nach mit Energie und ungetheilter Gerechtigkeit aus⸗ e seden Inhaber enthalten, zur Ausstellung von auf den Inhaber Als diese weltbekannten Thatsachen der österreichischen Regierung die führen, — wenn die Behörden, indem sie die wahrhaft volksthümli⸗ B28 kölneꝛ Stadt⸗Obligationen zum Betrage von einer Million traurige Gewißheit verschafft hatten, daß de⸗ heilige Vater nicht chen Bestimmungen derselben zur Geltung bringen, jeder feindlichen Thalern und zwar in Scheinen zu 50 Thalern, oder zu einem durch 50 mehr frei und nicht mehr im Stande scfaßt miu. Repräsentanten den Thätigkeit den Vorwand nehmen, wenn sie sich auf diesem allein zeit⸗ theilbaren Betrage, welche nach dem hier folgenden Schema auszustellen ihm gebührenden völkerrechtlichen Schutz« üste gCdren, blieb ihr keine gemäßen Wege das öffentliche Vertrauen erwerben und iere davon uüund mit vier vom Hundert jährlich zu verzinsen sind, durch gegenwärtiges andere Wahl, als den Kaiserlichen Botschan hat. Rom zurückzurufen. unzertrennliche Autorität als Wächter von Gesetz und Ordnung, als Privilegium Unsere landeshertliche Genehmigung mit der rechtlichen Wir⸗ Heute hat sich die Lage der Dinge umgestaue Durch den schänd⸗ Schirm verfassungsmaͤßiger Freiheit befestigen. Allein die Aufgabe kung, daß ein jeder Inhaber dieser Obligationen die daraus hervorgehen⸗ lichen Undank derjenigen, denen er nur Wohlthaten spenden wollte, der Behörden wird hierdurch nicht erschöpft: in unserer aufgeregten Zeit den Rechte, ohne die Uebertragung des Eigenthums nachweisen zu dürfen, und die ihn vor kurzem noch bis in den Himmel erhoben, auf das genügt es nicht, 58 Kampfe der polit schen Leidenschaften Heimabatoe⸗ Durch vorstehendes Privile ium, welches Wir vorbehaltlich der Rechte Aeußerste gebracht, hat sich * heilige Vater ihren Gewaltthaten zuzusehen; es müssen sich die Königlichen Behörden die entscheidende Dritter ertheilen, wird für die Veseiedigan der Inhaber der Obligationen durch die Flucht entziehen müssen. In Gaeta angelangt, hat er Wichtigkeit der bevorstehenden Deputirten— Wahlen und den Einfluß in keinerlei Weise Gewaährleistung seitens des Staats übernommen. feierlich vor dem Angesichte der Welt gegen die freventlichen Atten⸗ klar machen, den jene feindliche Partei darauf zu gewinnen sucht; sie Gegeben Potsdam, den 4. Dezember 1848. 1 tate des 16. Novembers protestirt und alle do aus entsprungenen müssen eine Stellung einnehmen, welche die Anhänger der constitu⸗ X Friedrich Wilhelm. Akte für null und nichtig erklärt. Diese Protestation ist dem Kaiser⸗ tionell⸗monarchischen Regierungsform mit Achtung und Vertrauen er⸗ von Ma nteuffel. Fuͤr den Finanz⸗Minister: Für den Minister für lichen Hofe in offizieller Weise mitgetheil: wi en. Da aus diesem füllt, in zaghaften Gemuͤthern den Muth der Ueberzeugung belebt und Kuhne. Handel, Gewerbe und öf⸗ Dokumente klar erhellt, daß der heilige n den Händen seiner befestigt und den Freunden der Ordnung und wahrer Freiheit den Muth “ fentliche Arbeiten: Dränger entronnen und wie er im Besitze erdir Ausübung seines giebt, den polit schen Kampsplatz zu betreten, um das Bestehen der Verfas⸗ 82 von Pommer⸗Esch e. apostolischen Amtes nothwendigen Freiheit ist, so wird Se. Majestät sung durch die Wahl patriotischer und einsichtsvoller Abgeordneter sicher (Folgt das Schema.) . der Kaiser, gern dem Drange seines Herzens folgend, die für die zu stellen. Weit entfernt, auf den Ausfall dieser Wahlen einen di⸗ 188 —.— religiösen Interessen 4 Völker e gen Hee rekten Einfluß auszuüben, oder gar durch ungesetzliche Mittel einen 3 ; bindungen mit dem Oberhaupte der Kirche wieder anknüpfen und unlauteren Eifer kund zu geben, ist es vielmehr die Aufgabe der Be⸗ Bundes -An 9 8 le gen h eiten. b ihm den Ausdruck der aufrichtigen Sympathieen darbringen, welcher ¹ hörden, jede Einschüchterung, jede Verführung von den Wahlen fern Frankfurt a. M., 27. Dez. Die O. P. A. Z. berichtet: „So die Tugenden, das Unglück und die erhabene Stellung Pius IX. so zu halten, jedem unredlichen Mittel, jeder Art der Corruption und eben erhalten wir die zuverlässige Nachricht, daß Herr von Schmer⸗ würdig sind. Zu diesem Ende wird unverzüglich ein Kafferlicher Ge⸗- Allem, was derselben in Form und Wesen ähnlich ist, entgegenzutreten, ling auf seiner Reise nach Olmütz in Leipzig durch einen nach Frank⸗ sandter sich zu dem heiligen Vater nach Gaeta begeben.“ b elcher augenblickliche Erfolg auch damit zu erzielen sein möchte. Nicht im furt gehenden Courier der österreichischen Regierung eine Zuschrift Der Feldmarschall⸗Lieutenant von Welden veröffentlicht in dem igenen Interesse, sondern im Interesse der bleibenden Beruhigung des des österreichischen Ministeriums erhielt, wodurch er zum österreichi⸗ heutigen Blatte der Wien. Ztg. das nachstehende Armee⸗Bül⸗
Landes, zur Wiederherstellung seiner tief erschütterten Wohlfahrt, im In⸗ schen Bevollmächtigten bei der Centralgewalt ernannt wurde. Wir letin: 5 1 eeresse der höchsten Güter des Volks, welche der Erörterung der zu bilden⸗ glauben nicht zu irren, wenn wir hierin einen Beweis erblicken, wie „Das Hauptquartier Sr. Durchlaucht des Herrn Feldmarich . 42— den Kammern werden unterworfen werden, hat die Regierung mit ihren sehr die österreichische Regierung von der Wichtigkeit der deutschen sten Windischgraätz, ist 9 8 26sten bis St. Miklos — 1 . constitutionellen Organen darüber zu wachen, daß in den bevorsteben⸗ Frage durchdrungen ist und wenn wir darin einen Fingerzeig über öeb ZA - den Wahlen der durch die schweren Erfahrungen der jüngsten Ver⸗ die Ansicht zu erkennen glauben, welche das österreichische Ministerium 5 Ke. A.Hir⸗ daß selbe in voller Sichedelt in denen, eden Jeh⸗
1 reszeit in den Ortschaften kantoniren koönnen und außer den Berre Gen und
geltend zu machen befugt ist.
druck sinde. Es liegt im Interesse der Regierung wie des Landes, 8 . BBereitschaften keine Mannschaft über Nacht im Bevoneg t. Die Kv⸗ daß jeder Urwähler und jeder Wahlmann die große und folgenschwere v“ — bböponne des Obersten Horvath, welche bisher Oedent-ag deicdt hatte, zückt