diesem Reiche die Strafe füͤr seine In Europa neigen sich, wie Ich Italien ist nahe
Streitkräften Großbritanniens, Treulosigkeit angedeihen lassen. hoffe, die Schwierigkeiten ihrem Ende zu und daran, sich frei zu konstituiren. 3 21
Ohne auf die langen Verhandlungen zurückzukommen, die sich seit so vielen Monaten hinzieben, werde Ich Mich auf einige haupt⸗ sächliche Punkte beschränken. Der berrschende Gedanke in dem Ver⸗ trage von Villafranca war, die fast vollständige Unabhängigkeit Venetiens fuͤr den Preis der Restauration der Erzherzöge zu er⸗ langen. Da diese Transaclion ungeachtet Meiner lebhaftesten Vorstellungen gescheitert ist, so habe Ich Mein Bedauern hierüber in Wien und in Turin ausgedrückt, denn indem die Situation sich verlängerte, drohte sie ohne Abschluß zu bleiben. Während sie der Fegenstand lohaler Erörterungen zwischen Meinem und dem öster⸗ reichischen Gouvernement war, veranlaßte sie England, Preußen und Rußland zu Schritten, deren Gesammtheit klar beweist, daß die Großmächte den Wunsch hegen, zu einer Versöhnung aller Inter⸗ essen zu gelangen. Um diese Dispositionen zu unterstützen, war Frankreich daran gelegen, diejenige Combination auszustellen, deren Annahme seitens Europa’'s die meiste Chance hatte. Indem Ich durch Meine Armee Italien gegen die fremde Intervention sicher stellte, hatte Ich das Recht, die Grenzen dieser Garantie zu bezeich⸗ nen. So hade Ich nicht angestanden, dem Könige von Sardinien zu erklären, daß, indem Ich ihm die vollständige Freiheit seines Handelns ließe, Ich ihm nicht in einer Politik folgen könne, welche den Nach⸗ theil hatte, in den Augen Europa's so zu erscheinen, als wolle sie alle Staaten Italiens absorbiren, und welche mit neuen Um⸗ wälzungen drohte. Ich habe dem Könige gerathen, günstig auf die Wünsche der Provinzen zu antworten, welche sich ihm anboten, aber die Autonomie Toskana's aufrecht zu erhalten und die Rechte des heiligen Stuhles im Prinzip zu achten. Wenn auch dieses Arrangement nicht, alle Welt zufriedenstellt, so hat es doch den Vortheil, die Prinzipien vorzubehalten, die Besorgnisse zu beruhi⸗ gen, und aus Piemont ein Koͤnigreich von mehr als 9,000,000 Seelen zu machen.
Angesichts dieser Umbildung von Nord Italien, welche einem mächtigen Staate alle Uebergänge über die Alpen giebt, war es Meine Pflicht, für die Sicherheit Unserer Grenzen die französischen Abhänge des Gebirges zu reklamiren. Diese Zurückforderung eines Territoriums von so geringer Ausdehnung hat nichts, was Europa beunruhigen, und was einer Politik der Uneigennützigkeit, wie Ich
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sie schon mehr als einmal proklamirt habe, ein Dementi geben könne, denn Frankreich will zu dieser Vergrößerung, so gering sie auch sei, weder durch eine militairische Besetzung, noch durch eine hervorgerufene Insurrection, noch durch heimliche Manöver gelan⸗ gen, sondern indem es frei die Frage den Großmächten vorlegt. Sie werden ohne Zweifel in ihrer Billigkeit begreifen, wie Frank⸗ reich sicherlich unter ähnlichen Umständen in Bezug auf jede der⸗ selben es begreifen würde, daß der wichtige territoriale Umschlag, welcher statthaben wird, uns das Recht auf eine durch die Natur selbst angedeutete Sicherung giebt.
Ich kann nicht mit Stillschweigen die Erregung eines Theiles der katholischen Welt übergehen; sie hat schnell so unüberlegten Eindrücken nachgegeben und sich in so leidenschaftliche Aufregungen gestürzt. Die Vergangenheit, welche eine Garantie für die Zukunft ein sollte, ist so sehr verkannt worden, die geleisteten Dienste sind so vergessen worden, daß Ich einer sehr tiefen Ueberzeugung, eines sehr absoluten Vertrauens bedurste, um inmitten der Agitationen, die man zu erregen suchte, die Ruhe zu bewahren, die allein uns in Wahrheit aufrecht erhält.
Die Thatsachen sprachen indeß laut für sich selbst. Seit eilf Jahren halte Ich allein in Rom die Macht des heiligen Vaters aufrecht, ohne daß Ich einen Tag aufgehört hätte, in ihm den ge⸗ heiligten Charakter des Oberhauptes unserer Religion zu verehren. MALndererseits sind die Bevölkerungen der Romagna, plötzlich sich selbst überlassen, einem natürlichen Zuge gefolgt und haben in dem Kriege gemeinsame Sache mit uns zu machen gesucht. Sollte Ich sie beim Frieden vergessen und sie von Neuem auf unbestimmte eit den Chancen einer fremden Occupation aussetzen? Meine ersten Anstrengungen waren dahin gerichtet, sie mit ihren Sou⸗ verainen zu versöhnen, und da Mir dieses nicht glückte, habe Ich wenigstens versucht, in den aufgestandenen Provinzen das Prinzip der weltlichen Macht des Papstes zu schützen. Nach allem Vorangegange⸗ nen sehen Sie, daß, wenn auch noch nicht Alles beendet ist, man dennoch eine jetzt nahe bevorstehende Lösung hoffen darf. Der Augenblick scheint also gekommen zu sein, zu weit gehenden vor⸗ gefaßten Meinungen ein Ziel zu setzen und die Mittel aufzusuchen, um dreist in Ftankreich eine neue Aera des Friedens zu inau⸗ guriren.
Bereits ist die Armee um 150,000 Mann reduzirt worden, und diese Reduction wäre ohne den chinesischen Krieg, ohne die Be⸗ He Ig. und der Lombardei noch beträchtlicher gewesen. „Meine Regierung wird Ihnen unverzüglich eine Anzahl von Maßregeln unterbreiten, die zum Zwecke haben, die Production zu erleichtern, den Wohlstand der arbeitenden Klassen durch billige
Lebensmittel zu erhöhen und unsere kommerziellen Beziehungen zu vermehren. Der erste Schritt auf diesem Wege bestand darin, den Zeitpunkt fuͤr die Aufhebung jener Barrieren zu bestimmen, welche un⸗ ter dem Namen von Einfuhrverboten, viele fremde Produkte von un⸗ seren Märkten ausschlossen und die anderen Nationen zu einer fuͤr uns betrübenden Reziprozität zwangen. Aber etwas noch Schwie⸗ rigeres hielt uns auf; es war die geringe Neigung zu einem Han⸗ delsvertrage mit England. Entschlossen habe Ich auch die Ver⸗ antwortlichkeit für diese große Maßregel auf Mich genommen. Eine ganz einfache Betrachtung beweist den Vortheil füͤr die beiden Laäͤnder. Das eine und das andere würde sicher⸗ lich nicht verfehlt haben, nach Verlauf von ein gen Jahren, jedes in seinem eigenen Interesse, die Initi tive füͤr die vorgeschlage⸗ nen Maßregeln zu ergreefen, aber alsdann würde die Herab⸗ setzung der Tarife, indem sie nicht gleichzeitig gewesen wäre, von einer oder der andern Seite ohne unmittelbare Compensation statt⸗ gefunden haben. Der Vertrag hat demnach nur den Zeitpunkt für die heilsamen Modificationen und fuͤr die unausbleiblichen Refor⸗ men näher gerückt. Der Charakter der gegenseitigen Konzessionen hat die Bestimmung, die Allianz zweier großer Nationen zu be⸗ festigen. Damit dieser Vertrag seine besten Wirkungen hervor⸗ bringen koͤnne, rufe Ich Ihre kräftigste Mitwirkung für die An⸗ nahme der Gesetze an, welche die praktische Ausführung erleichtern sollen. “ e“
Ich municationswege, die allein durch ihre Entwickelung uns gestatten können, mit der auswärtigen Industrie zu konkurriren. Da aber die Uebergangsmomente stets schwierig sind, und da es unsere Pflicht ist, die den Interessen so schaͤdliche Ungewißheit aufhören zu lassen, so fordere Ich von Ihrem Patriotismus die schnelle Prüfung der Gesetze, die Ihnen unterbreitet werden sollen. Indem wir die Rohstoffe von allen Steuern befreien und indem wir diejenigen Steuern herabsetzen, welche auf den Hauptnahrungsmitteln lasten, werden die Hülfs⸗ quellen des Schatzes sich empfindlich vermindert finden; nichtsdesto⸗ wen ger aber werden die Einnahmen und Ausgaben des Jahres 1861 im Gleichgewicht sein, ohne daß es noͤthig wäre, den Kredit anzurufen oder zu neuen Steuern zu schreiten.
Indem Ich Ihnen ein treues Bild von unserer politischen und kommerziellen Lage entwerfe, wollte Ich Ihnen volles Ver⸗ trauen in die Zukunft einflößen und Sie zur Vollendung eines an großen Resultaten fruchtbaren Werkes mit Mir vereinigen. Der Schutz der Vorsehung, der so sichtlich während des Krieges für uns war, wird nicht einem friedfertigen Unternehmen fehlen, welches die Verbesserung des Looses der großen Menge bezweckt. b
Lassen Sie uns also fest auf unserm Wege des Fortschrittes weiter gehen, ohne uns weder durch das Murren des Egoismus, noch duͤrch das Geschrei der Parteien, noch durch ungerechtes Miß⸗ trauen aufhalten zu lassen. 8 — Frankreich bedroht Niemanden; es wuünscht im Frieden in der Fülle seiner Unabhäͤngigkeit die unermeßlichen Hülfsquellen, welche der Himmel ihm gegeben hat, zu entwickeln, und es kann nicht Empfindlichkeit erwecken, weil aus dem Zustande der Civilisation, in welchem wir uns befinden, von Tag zu Tag jene Wahrheit, welche die Menschheit tröstet und beruhigt, eklatanter hervorgeht, daß, je reicher und glücklicher ein Land ist, es desto mehr zum Reichthum und zum Glücke der andern beiträgt.
Spanien. Das Gerücht, daß außer Larasch und Arzilla auch Rabat von den Spaniern bombardirt worden sei, scheint sich nicht zu bestätigen. Wenigstens hat sich laut einer Madrider Depesche vom 28. Februar das spanische Geschwader durch stür⸗ misches Wetter genöthigt gesehen, wieder in die Bucht von Algesiras einzulaufen. Derselben Madrider Depesche zufolge wollte Marschall O'Donnell in drei Tagen, also am 2. März, den Marsch gegen Rabat antreten. In Folge des stürmischen Wetters war aller Verkehr zwischen den beiden Küsten der Meerenge unterbrochen. Rabat, Rabbat, Rbat, auch Neu⸗Salé genannt, ist — wenigstens nach marokkanischen Begriffen — stark befestigt; es liegt an der Südseite des Buregreb, Salé gegenüber, soll noch 28,000 Einwohner, worunter 3000 Juden, haben, und ist der Hauptsitz des marokkanischen Handels mit Europa und nament⸗ lich mit England. Ueber die Friedensverhandlungen in Tetuan er⸗ fahren wir nachträglich noch aus Berichten von diesem Platze, daß die marokkanischen Bevollmächtigten zwoͤlf Tage Frist, um dem Sul⸗ tan Bericht über die spanischen Friedens⸗Bedingungen abzustatten, wünschten, der Marschall Herzog von Tetuan verlangte jedoch, die Be⸗ vollmächtigten sollten auf die harten Bedingungen ohne Weiteres unter ihrer eigenen Verantwortlichkeit eingehen; da sie dies nicht mochten, O'Donnell aber durchaus keine Verlängerung des Waffenstillstandes bewilligen wollte, so reisten die Marokkaner am 17. Februar nieder⸗ eschlagen von Tetuan wieder ab, und am 23. Februar, wo der Waffen⸗ tillstand ablief, wurden die Feindseligkeiten wieder eroͤffnet. Das marokkanische Reich ist in diesem Augenblicke vollkommen in Ver⸗ wirrung, da unter den großen Familien wegen der Thronfolge⸗
Händel Feindschaft herrscht, und die Kabylen nur auf eigene Faust zu handeln pflegen, Throne sitzt.
Prüfung der Bahnbauten beauftragten Inspektors die Genehmigung zur Eröffnung der Eisenbahn von Sevilla nach Peres ertheilt, und
lenke vor Allem Ihre Aufmerksamkeit auf die Com⸗
wenn kein starker Herr in Fez auf dem
Die spanische Regierung hat auf den günstigen Bericht des mit
die Gesellschaft hat bekannt gemacht, daß der Betrieb dieser Bahn⸗ strecke am 1. März beginnt.
Italien. Mailand, 27. Februar. Der „Lombardia“ zufolge sollen Aufträge zu Ankäufen bedeutender Quantitäten Steinkohlen ge⸗ geben worden sein. Im Theater della Scala haben gestern in Anwesenheit des Königs wegen Streitigkeiten mit dem Militair mehrere Verhaftungen stattgefunden. Ein großer Theil der, der Lombardei angehörigen Kerkersträflinge wird nach Genua abge⸗ fuͤhrt, um in dem dortigen Bagno ihre Strafe abzubüßen.
Florenz, 24. Februar. Die mit Beginn der Fastenzeit ge⸗ wöhnlich zur Veröffentlichung gelangenden bischöflichen Hirtenbriefe mußten in diesem Jahre vor ihrer Publizirung der revolutionairen Regierung „zur Einsichtnahme“ vorgelegt werden. Aus einem der⸗ selben wurden — wie der amtliche „Monitore Toscano“ mit⸗ theilt mehrere Stellen gestrichen, ehe die Veröffentlichung ge⸗ stattet wurde.
Dänemark. Kopenhagen zur Sammlung freiwilliger Beiträge Frederiksborger Schlosses sind bis gegangen.
Flensburg,
29. Februnr. Dem Comité für die Wiederherstellung des jetzt 130,000 Thlr. R. zu⸗ 29. Februar. Die Verhandlungen in der gestrigen Sitzung der Stände⸗Versammlung boten nichts von be⸗ sonderem Interesse dar. Auf die Bemerkung des Vice⸗Präsidenten, daß Schleswig in einer anonymen dänischen Adresse ein dänisches Herzogthum genannt worden sei, erwiderte der Commissair, Schles⸗ wig sei ein Pertinenz der dänischen Krone, das Land mithin ein dänisches Land und die Bevölkerung sei in staats⸗ und völkerrecht⸗ licher Beziehung eine dänische zu nennen. 1
Türkei. Sarajevo, 13. Februar. Den Vorgängen in
Serbien gegenüber wird auch in Bosnien stark gerüstet. Vezir Osman Pascha hat an der serbischen Grenze längs der Drina und trockenen Grenze bis Novi Pasar militairische Aufstellungen ange⸗ ordnet. Nach Swornik schickte er eine Brigade regulärer Truppen, nach Belina anderthalb Brigade, nach Vischegrad Baschi⸗ Bozuks unter dem bekannten Führer Saim Sultanowitsch Kagetin. Kanonen und Munition find schon längst an die Drina abgegangen. Ueberdies haben alle bosnischen Türken Befehl erhalten, sich bereit zu halten. Anfangs Februar erschien hier der Kommandirende der Herzegowina, Derwisch Pascha; seitdem sind die Ruͤstungen in noch ausgedehnterem Maße vor⸗ genommen worden. Im großen Gerichtshofe werden fortwährend Berathungen gehalten, die eine allgemeine Bewaffnung der Türken zum Zwecke haben. Der Befehl zur Kriegsbereitschaft ist bereits gegeben, üUnd, wie verlautet, sollen bei eintretender milder Witterung bei 40,000 Mann Bosniaken an die Drina gehen. — In Tu sla hat der österreichische Konsul seine Flagge eingezogen, da er die Genug⸗ thuung nicht erhielt, welche er für zwei von einigen Nizams ange⸗ fallene österreichische Unterthanen verlangte.
Wien, Frei'ag, 2. März, Vormittags. (Wolff's Tel. Bur.) Gutem Vernehmen zufolge soll eine Vermehrung der Mitglieder des Reichsraths bereits die Kaiserliche Sanction erhalten haben und sollen die Prinzen und Wuͤrdenträger dafür designirt sein. Es sollen ferner die Landesvertretungen der achtzehn Provinzen etwa vierzig Mitglieder in der Weise wählen, daß sie je drei Kan⸗ didaten vorschlagen, von denen je einer als Mitglied des Reichs⸗ raths bestätigt werden soll. Die Einberufung des Reichsraths soll eine periodische sein und soll derselbe den Staatshaushalts⸗Etat estzustellen, Gesetzvorlagen zu prüfen und Eingaben der Landes⸗ Vertretungen entgegenzunehmen haben. Die erste Versammlung wird schon in den nächsten Monaten erwartet.
London, Donnerstag, 1. März, Morgens. (Wolff's Tel. Bur.) Der heutige „Morning Herald“ versichert aus vollkommen verläßlicher Quelle, daß der König von Sardinien am 26. Januar in Mailand ein Schreiben des Herrn von Thouvenel erhalten habe, in welchem ausgesprochen worden, daß der Kaiser Nap oleon keinenfalls die Vereinigung Toskana’'s mit Piemont, sondern nur die Einverleibung Parma's, Modena’'s und der Romagna im Aus⸗ tausche gegen Savoyen zulassen werd
London, Donnerstag, 1. Maͤrz. (Wolss's Tel. Bur.) Der 8 Morning⸗Chroniele“ theilt inseiner heutigen zweiten Ausgabe mit, daß
Der
Vertrage nach P
derselbe weist eine Gesammteinnahme von bei einer fortdauernden Ausgabe von ..
mithin einen Ueberschuß nach, von
etersburg gegangen, daß dieser fizirt worden sei. Rußland werde Oesterreich nicht in Italien bei⸗ stehen, weil es mit Frankreich auf freundschaftlichem Fuße bleiben wolle, es werde aber gemeinschaftlich mit Oesterreich bei etwaigen Complicationen an der Donau und in Ungarn handeln.
Vertrag indeß modi⸗
2. Der Etat der Telegraphen⸗
verwaltung.
788,950 Thlr. +† 586,970 „
1““ gegen 1859 —, —
350 —
+ 55,295 —
Brutto⸗Einnahme und ist um 7 pCt. geringer a
wendet werden, und nur 101,980 Thlr. fließen.
kurzen Zeit ihrer Anwendung eine Uebersicht
worden.
Es wurden beföͤrdert
Staats⸗Dep.
Gebühren Privat⸗ im frei. Depeschen. Ganzen.
1849 Notizen nicht vorhanden.
1850 14,813 20,504 35,317 1851 11,094 28,878 39,972 1852 14,304 34,447 48,751 1853 14,766 70,095 84,861 1854 13,007 102,474 115,481 1855 18,182 134,638 152,481 1856 19,372 202,039 221,411 1857 19,052 222,493 241,545 1858 17,948 229,254 247,202 1859 25,823 324,174*) 349,997
Brutto⸗ Ein⸗ nahme. 11,748 77,239 84,485 114,540 209,944 328,506 433,123 591,038 726,517 730,584 809,204
bestritten werden.
bracht worden: pro 1855: 1856: 200,000 1857: 200,000 8 1858: 200,000 „ 1859: 200,000 Im Einzelnen find die Einnahmen be
8 8 8
1) Gebühren für Beförderung teleg Depeschen auf k 2) verschiedene Einnahmen
er auf 32,5 pCt. der Brutto⸗Einnahme sich belief. Grund in den Ausgabe⸗Vermehrungen, welche durch den gesteigerten Be⸗ trieb und die Vermehrung der Linien gefordert werden, und Steigerung der Kosten für die Instandhaltung der Leitungen.
Von dem Gesammt⸗Ueberschusse der 201,980 Thlr. sollen zu neuen Anlagen Behufs Vermehrung der Telegraphenlinien 100,000 Thlr. ver⸗ in die allgemeine Staatskasse
finanziellen Resultate der Verwaltung zu erhalten, Regierung mit Bereitwilligkeit die nachfolgende
Brutto⸗ Aus⸗ gabe.
97,626
133,290 159,194 173,993 266,689 374,062 265,033 388,571 431,175 571,891 547,714
8,950
2v1980 Thir. — 57,975 Thlr. Es beträgt demnach der diesjährige Ueberschuß nur 25,5 pCt. der ls der des Vorjahrs, in welchem Es hat dies seinen
in der
Auf Erfordern der Budget⸗Kommission, welcher es von Interesse war, bei der schnellen Entwickelung der elektromagnetischen Telegraphie seit der der Frequenz, so wie der ist von der Staats⸗
Nachweisung gegeben
168,085 202,467 295,342 158,693
261,490 —
Dabei ist zu bemerken, daß bis einschließlich 1854 säͤmmtliche Kosten für Telegraphen⸗Neubauten aus dem Land⸗ und er 1 Nur bis dahin find reine Zuschüsse geleistet, während schon 1853 und 1854 unter den Brutto⸗Ausgaben sich Beträge von resp 94,617 und 183,116 Thlrn. befinden, welche für Telegraphen⸗Neuanlagen verwendet worden, so daß ohne solche Verwendungen schon in diesen Jahren Ueberschüsse von resp. 37,872 und 137,560 Thlrn. aufgebracht sein würden. Vom Jahre 1855 ab, find extraordinair zu Telegraphen⸗Neub “
150,000 Thlr.
Wasser⸗Neubau⸗Fonds
ten ausge
gegen 1859
780,000 Thlr.
„
in Summa wie oben angegeben..
788,950 Thlr.
Die Ausgaben find ausgebracht 1) für persönliche Betriebskosten für 95 an⸗ gestellte Telegraphen⸗Boten von 300 bis 250 Thlr. und die nothwendigen Hülfs⸗ boten.. 1 2) sachliche und vermischte Betriebskosten und zwar 2) für Apparate, Werkstätten und Bat⸗ terieen . für Instandh ) für Etablirung von Stationen —. für Bewachung der oberirdischen Lei⸗ tungen, Nachtwachen ꝛc 3) persönliche Verwaltungskosten und zwar: a) bei der Telegraphen⸗Direction b) bei den Telegraphen⸗Linien .. e) Dispofitionssonds. 18 4) sachliche und vermischte Verw tungs⸗ kosten.
der Eisenbahn
der Prinz Alexander von Hessen mit dem österreichisch⸗russischen
Depeschen, 1859: 11,108 Depeschen. “ 1“ “
5) Darunter waren 224,812 interne Depeschen. Telegraphen sind befördert worden im .
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