1860 / 70 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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jähri v lche

vorjährigen Bericht der Kommission, die Einsaͤtze, wele

bis ieddn hoh berechnet wurden, nach Sflreozeag n, colr ichzeitig der Preis eine 3

.ee er Nibrundung der Theilzahlungen auf 52 Thlr.

erhöht ist; 2) daß an nicht abgehobenen Gewinnen, an Vortheil aus dem

Verkauf verlassener Loose und abgelehnter Freiloose die Einnahmen pro 1860

nach dreijährigem Durchschnitt um 1900 Thlr. höher als für 1859 ver⸗

assg,sa. sind die hohen und mittleren Gewinne um das Goldagio

d die hierdurch ersparten Summen dazu verwendet, die F . von 10,000 Thlr. abwärts um 1000 neue Ge⸗

ne der : . zu vermehren, um dem vielfach ausgesprochenen Wunsche nach Ver⸗

ng der unteren Gewinne zu genügen. nehes Weniger in den Ausgaben ist wesentlich durch eine Herabsetzung

der Einnehmer⸗Gebühren erzielt. Es sind nämlich in dem Etat für 1860 die LC“ von 1 pCt. auf * pCt. herabgesetzt, und von dem Herrn Regierungs⸗Kommissarius wurde darüber bemerkt: Seit dem Jahre 1841 sind keine neuen Untereinnehmer auch bei Erledigung von solchen Stellen angestellt, so daß sich deren Zahl von 1700 auf cirea 600 ver⸗ mindert hat. Durch Erhöhung der Preise der Loose haben sich die Einnehmer⸗Gebühren um circa 6000 Thlr. erhöht, und find durch Herabsetzung derselben um ¼ pCt. wieder um 20,000 Thlr. vermin⸗ dert, was unter obwaltenden Verhältnissen um so mehr thunlich war, als

Einnehmer zum Verkauf der Loose bei sehr leb⸗ hafter Nachfrage nach denselben von Seiten des Publikums nicht zu fürch⸗ ten ist. Innerhalb der Kommission wurde befunden, daß auch jetzt noch die Einnahmen der Collekteure eine im Verhaͤltniß zu deren Muͤhwaltung viel zu große sei. Es würden sich auch bei geringeren Einnahmen immer noch unternehmende Leute genug finden, welche diese Stellen übernähmen, eventuell wäre das Collekteurgeschäft auch mit öffentlichen Kassen zu ver⸗ binden, und z. B. Kreiskassen⸗Beamten als Nebenamt zu übertragen. Die vom Staate bezahlten Einnehmergebühren könnten ganz fortfallen, die Schreibegebühren aber der Staatskasse zufließen, wodurch für letztere ein sehr wesentlicher Mehrgewinn erzielt würde. In Folge dessen wurde von der Kommission der Antrag angenommen, „der Königlichen Staatsregie⸗ rung zur Erwägung anheim zu geben, ob nicht die Einnehmer⸗ Gebühren fernerweit herabzusetzen wären.“ Sonst fanden bei diesem Etat weitere Erinnerungen nicht statt.

Der Etat des Seehandlungs⸗Instituts. Es lag der Budget⸗ Kommission der Bericht der Direction des Seehandlungs⸗Instituts für das Jahr 1858 zur vertraulichen Kenntnißnahme vor und ersah hieraus die Kommission zu ihrer Befriedigung, daß in dem für den Handel sonst so ungünstigen Jahre 1858 die Seehandlung eine Höhe des Rein⸗Gewinnes erzielt hat, wie er bisher nur selten erreicht ist, gleichwohl aber ge⸗ meinnützige Unternehmungen durch umfangreiche Geldmittel Unterstützun⸗ gen gewaͤhrte. Einen nicht weuniger angenehmen Eindruck machte die Mit⸗ theilung, daß die Seehandlung sich auch ibrer letzten landwirthschaftlichen Besitzthümer entledigt und der Effektenbestand sich erheblich verringert habe. In Bezug gewerblicher Etablissements hat neuerdings keine Veräußerung stattge⸗ funden. Dessenungeachtet wurde von Wiederholung des vorjährigen Antrages: „das Haus wolle sich dafür aussprechen, daß mit der bereits früher in Aussicht genommenen und großentheils ausgeführten Veräußerung der Fabrik⸗Etablissements der Seehandlung, soweit es die Umstände gestatten und es ohne Verlust an dem wahren, d. h. sich verzinsenden Werthe der⸗ selben geschehen könne, fortgefahren werde“, Abstand genommen, da die Königliche Staats⸗Regierung sich mit dem in obigem Antrage ausge⸗ sprochenen Prinzipe auch jetzt noch einverstanden erklärt, der jetzige Zeit⸗ punkt aber nicht als ein guͤnstiger angesehen werden konnte, um die an⸗ geregte Maßregel auch unter den für die Gewerbtreibenden sehr drücken⸗ den jetzigen Verbältnissen zu verwirklichen. Endlich wurde gern ersehen, daß die Seehandlung sich im Stande befunden habe für 1860 abermals 100,000 Thlr. mehr, das ist 300,000 Thlr., an die allgemeinen Staatsfonds abzuführen.

Der Besoldungs⸗Etat für die Beamten des Seehandlungs⸗Instituts pro 1860 beträgt 49,304 Thlr., gegen 1859, nach Abrechnung mehrer, mit Rücksicht auf die allgemeine, für nothwendig anerkannte und bei den Staats⸗ verwaltungen in den letzten beiden Jahren bereits zur Ausführung ge⸗ kommene Verbesserung des Diensteinkommens der Subaltern⸗ und Unter⸗ beamten, eingetretenen Gehaltserhöhungen, um 681 Thlr. weniger, in Folge Ersparungen an Pensionen ꝛc. Die sachlichen Ausgaben: für Unterhaltung des Dienstgebäudes und der Utenfilien, Schreibmaterialien ꝛc. betragen 8700 Thlr. Gegen die einzelnen Etatsansätze sind keine Ein⸗ wendungen in der Budget. Kommission erhoben.

Diesem Etat ist noch beigefügt ein Bericht über die Lage und den Zu⸗ stand des von der Seehandlung verwalteten Dispofitions⸗ und Unter⸗ stützungsfonds des Staatsschatzes (ehemaligen Danziger Unterstützungs⸗ fonds) am Schlusse des Jahres 1858. Aus demselben geht hervor, daß seit dem letzten Bericht aus den Beständen 30,000 Thlr. baar an den Staatsschatz abgeführt worden. Die am Schlusse des Jahres 1858 ver⸗ bliebenen Aktiv⸗Bestände bestehen: 1) in 2602 Thlr. baar Geld 2) in 10,225 Thlr. Effekten, 3) in dem für 4500 Thlr. erkauften Scheffel⸗ Speicher in Danzig, 4) in Hypotheken⸗Kapitalien zum Betrage vbon 49,112 Thlr. 1 Sgr., auf deren successive Einziehung unablässig hinge⸗ wirkt wird. Die Rechnung pro 1858 ist von der Königlichen Ober⸗ Rechnungs⸗Kammer dechargirt.

Der Etat der Staatsschulden⸗Verwaltung. Die Staats⸗ Schuld ist im Laufe des Feese 1859 vermehrt

1) durch die in Gemäßheit des Gesetzes vom 21. Mai 1859, betreffend

den außerordentlichen Geldbedarf der Militair⸗ und Marine⸗Ver⸗ waltung und des Allerhöchsten Erlasses vom 28. Mai 1859 auf⸗ PIenns fünfprozentige Anleihe von 30,000,000 Thlrn.;

urch 6,000,000 Thlr. von der zweiten Eisenbahn⸗Anleihe im Ge⸗ sammtbetrage von 18,400,000 Thlr. Von dieser Anleihe waren bereits im vorigen Etat 6,000,000 Thlr. aufgeführt, und sollen 1860 fernere 6,000,000 Thlr. zu den in dem Gesetz vom 2 Juli 1859

bestimmten Zwecken aufgebracht werden.

3) durch Cautionen von Staatsbeamten und Herausgebern von Zei⸗ tungen und Zeitschriften im Betrage von 330,000 Thlr. Summa durch: 36,330,000 Thlr.

Dagegen sind durch Tilgung im Jahre 1859 abgegangen 4,598,626

Thaler. 1 Hierbei ist zu bemerken, daß die ungünstigen finanziellen Verhältnisse des Jahres 1859 hierin das erfreuliche Ergebniß hatten, daß die zum Tilgungsfond eingelösten Dokumente weit unter dem Nennwerthe ange⸗ kauft werden konnten, auch 178,500 Thlr. Privat⸗Rente⸗Abloösungs⸗Kapi⸗ talien zu verwenden waren, so daß 668,539 Thlr. mehr getilgt werden konnten, als in dem Etat für 1859 an Tilgungsmitteln ausgeworfen war. Es hat sich demnach die verzinsliche Staatsschuld um 31,731,374 Thlr. vermehrt, beläuft sich in Summa auf 263,530,508 Thlr. und beträgt der Mehrbedarf für die Staatsschuld für 1860 1,829,550 Thlr.

Die Ausgaben für dier Staatsschulden⸗Verwaltung belaufen sich auf 15,274,500 Thlr., gegen 1859 um 1,827,250 Thlr. mehr, nämlich: 88

gegen

I. Für die Staatsschuld: 1) Zur Verzinsuugg . 2) Zur Kapital⸗Tilgung 3) Kosten der Kassen ⸗An⸗

weisungen.. 4) An Renten 5) Extraordinair.. in Summa Tit. IJ...

II. An Verwaltungskosten: a) Persönliche u b) Sächliche 11,000 in Summa Tit. I.... 68,300 Das Betriebskapital betrug am 1. Oktober 1859: 1,417,339 Thlr. 28 Sgr. Gegen diese Ctatsansätze fanden überall keine Einwendungen statt und wurde zugleich beschlossen, dem Abgeordnetenhause zu empfehlen, dem durch einen sehr ausführlichen Bericht motivirten Antrage der Staats⸗

10,700,949 Thlr. + 1,643,228 Th 4,106,908

15,206,200

57,300

schulden⸗Kommission beizutreten, der Staatsregierung über die Rechnungen der Staatsschulden⸗Verwaltung pro 1858 die Decharge zu ertheilen. Da⸗

gegen ist dem Antrage: „die Staatsregierung zur weiteren Veranlassung wegen Festsetzung eines Präklufiv⸗Termins für die bewilligte Ersatzleistung für die präkludirten Kassenanweisungen vom Jahre 1835 und die Dar⸗ lehns⸗Kassenscheine anzuregen“ keine Dringlichkeit zuerkannt, da gerade solche Personen, welche dergleichen Kassenscheine als Sparpfennig zurück⸗ elegt hatten, selten oder nie Zeitungen lesen, am allerwenigsten einen der⸗ artigen Verlust zu ertragen im Stande find, also durch einen jetzt fest⸗ zustellenden Präklusiv⸗Termin am härtesten betroffen würden. Antheil an dem Gewinn der Preußischen Bank.

in dem Etat für 1859 angesetzte um 42,600 Thlr. übersteigt. Nach der Kabinets Ordre, vom 18. Juli 1846 Tit. II. sind bei dem Abschluß der

Bankbücher Ende 1846 diejenigen Aktiva ausgeschieden, resp. nicht auf die Bankbücher pro 1847 übertragen, gegen welche nach dem Ermessen des Haupt⸗

Bank⸗Direktoriums Bedenken obwalteten, sollen aber nach obiger Kabinets⸗ Ordre nach ihrer Realisirung dem Einschuß⸗Kapitale des Staates zutreten. Hierdurch hat sich das ursprüngliche Einschuß⸗Kapital des Staates all⸗ mälig vergrößert, ist in dem Jahre 1850 um 40,000 Thlr. angewachsen und sind von der Ende 1858 erreichten Summe von 1,875,000 Thlrn. die Zinsen zu 3 ½ pCt. mit 65,625 Thlrn., also um 1400 Thlr. höher als für 1859, in Ansatz gebracht. Der Zuschuß zur Verzinsung und Tilgung der Staats⸗Anleihe de 1856, durch das Gesetz vom 28. Januar 1856 auf 621,910 Thlr. normirt, ist ebenso wie 1859 im Etat aufgeführt und be⸗ trägt in Summa die Mehr⸗Einnahme des Staats aus der Preußischen Bank gegen 1859 44,000 Thlr.

Berlin, 19. März 1860.

Z2u Lande: Roggen 2 Thlr. 2 Sgr. 6 Pf., auch 2 Thlr. 1 Sgr.

3 Pf. und 1 Thlr. 28 Sgr. 9 Pf. Grosse Gerste 1 Thlr. 26 Sgr. 3 Pf., auch 1 Thlr. 25 Sgr. Hafer 1 Thlr. 8 Sgr. 9 Pf., auch 1 Thlr. 7 Sgr. 6 Pf. und 1 Thlr. 5 Sgr.

Zu Wasser: Weizen 3 Thlr., auch 2 Thlr. 23 Sgr. 9 Pf. und 2 Thlr. 17 Sgr. 6 Pf. 5 Sgr. und 2 Thlr. 3 Sgr. 9 Pf. Grosse Gerste 1 Thlr. 25 Sgr. 8 Pf., auch 1 Thlr. 21 Sgr. 3 Pf. und 1 Thlr. 16 Sgr. 3 Pf. Hafer 1 Thlr. 5 Sgr., auch 1 Thlr. 3 Sgr. 9 Pf. Erbsen 2 Thlr. 10 Sgr., Futter- erbsen 2 Thlr. 1 Sgr. 3 Pf. ana gnb

Sonnabend, 17. Mitz.

Das Schock Stroh 6 Thlr. 15 Sgr., auch 6 Thlr. 7 Sgr. 6 1“ und 6 Thlr. Der Centner Heu 25 Sgr. und 20 Sgr., geringere Sorte

auch 16 8

v. Kartosgein, der Scheffel 25 Sgr., auch 20 Sgr., und 17 Sgr. 6 Pf.,

metzenweis 1 Sgr. 9 Pf. und 1 Sgr. 6 Pf., auch 1 Sgr. 3 Pf.

Berliner Getreidebörse vom 20. Mirz. Weizen loce 60 73 Thlr. 1 1 Roggen loco 50 52 pr. 2000pfd. bez., März 50 ½ 51 Th u. Br., 50 G., April 48 ¼ Thlr. bez., Frühjahr 47 48 ½ Thlr. bez.,

48 Br, 48 G., Nai-Juni 47½ 2= Thlr. bez. u. Br., 47⅞ G., Juni-

Juli 47 ½ ½ ½ ½ Thlr. bez., 47 ½ Br., 47 ½ Gd. ““

Der Ge⸗ winnantheil des Staates, welcher demselben nach dem Vertrage vom 28. Januar 1856 als Hälfte des Nein⸗Ertrages zusteht, stellt sich fuͤr 1860 nach dreijäͤhrigem Durchschnitt auf 480,089 Thlr. und ist Behufs Abrun⸗ dung der Schlußsumme auf 480,465 Thlr. normirt, welche Summe die

Roggen 2 Thlr. 7 Sgr. 6 Pf., auch 2 Thlr.

Gerste, grosse und kleine 37 44 Thlr. pr. Hafer loco 27 28 Thlr., Lieferung pr. März 27 ¾½ Thlr. Gd, Frübjabr 27¾ Thlr. bez., Mai- Juni 27 ¾ Thlr. Br., Juni-Juli 28 i Thlr. Br. Küböl loce 115⁄12 Thlr. Br., 11 ½ G., März und März-April 11 ½2 Thlr. Br., 11 ½¼ G., April-Mai 11 ½ ½4 %2 Thlr. bez., Br. u. G., Mai- Juni 11 7⁄2) ½˖ Thlr. bez. u. Br., 11 ⁄2 G., September-Oktober 12 ½ ¼

Thlr. bez. u. G., 12 ½ Br.

FELeeinöl loco 10 Thlr. Br., Lief. 10 ½ Thlr. M1.

sßpriritus loco ohne Fass 17 ½ Thlr. bez., März und März-April

175⁄2½¶ Thlr. nominell, April-Mai 17 ½ ⁄2. Thlr.

Mai- Juni 17 ¾ Thlr. bez., 17 ¾ Br., 17 G., Juni-Juli 18 Thlr.

bez. u. G., 18 ½ Br, Juli-August 18 ½ ¼ Thlr. bez. u. Br., 18 ¾ G., August-Sept. 18 1⁄ ¼ Thlr. bez. u. G., 18 5 Br.

Weizen bei schwachen 0fferten in sehr fester Haltung. Roggen.

Die Haltung von Roggen war anfänglich eine matte und der Umsatz

en Preisen beschränkt; gleich darauf besserte sich die

Stimmung und an Stelle des Angebots trat entschiedene Nachfrage, die

nur zu erböhten Preisen befriedigt werden konnte. In Rüböl hat die Kauflust 68 ½4.

orübergehenden Mattig-

zu etwas b

sehr fest. In loco war starker Begehr.

nachgelassen und blieben die Preise nach einer v keit 2zum Schluss auf ihren gestrigen Standpunkt. Spiritus bei leblosem

Geschäft matt und etwas billiger käuflich.

1750 pfl.

Rothschild 440. Metalliques 48 ½.

Nahe-Bahn 43 ⁄.

bez. u. G., 17½ Dr.,

London 133 25 bethbahn 172.00

Der Schluss blieb

nier 33 1.

Leipzig, 18. März. tauer Litt. A. 39 ¼ Br.: do. Litt. B. —. Berlin-Anhalter Lit. A. u. B. dener Thüringische 96 Br. Altona-Kieler —. schweiger Bank-Actien —. reichische 5proz. Metalliques —. nal-Anleihe 57 ½ Br.

Leipzig-Dresdener 199 G. Löbau-LZit- Magdeburg-Lei;pziger 180 Br.

Berlin-Stettiner Friedrieh Wilhelms- Nordbahn —. Anhalt-Dessauer Landesbank-Actien 46 ½ G Braun- Weimarische Bank Actien 78 ½ Br. Oester- 1854er Loose —.

Preussische Prämien-Anleihe —.

driger, sonst flau.

Cöln-Min- Consols 94 ½.

1854er Natio-

Hafer ruhig. vinz höher gehalten.

Breslau, 20 März, 1 Uhr 35 Mmuten Nachmittags. (Tel. Oesterreichische Banknoten 74 Br. Frei- burger Stamm-Actien 79 Br. Oberschlesische Actien Litt. A. u. C. Oberschlesische Prioritäts- 11 zproz., 89 ½˖ Br.; do. Kosel-Oderberger Stamm-Aectien 34 ¼ Br. Neisse- eln-Tarnowitzer Stamm-Actien 28 ¾ G. Preussische 5proz. Anleihe von 1859 104 ¼ Br. pr. 8000 pCt. Pralles 16 ½ Thlr. Gd. gelber 60 77 Sgr. Roggen 53 60 Sgr.

Dep. des Staats-Anzeigers.)

111 Br.; do. Litt. B. —. Litt. D., 4proz., 24 9% Br.; do. Litt. F., 3 ½ͥ proz., 72 12 Br. Brieger Actien 47 ¾ G. Opp

Spiritus 60 83 Sgr.,

42 52 Sgr. Hafer 26 32 Sgr.

Die Börse war flau und gescbäftslos und die Course weichend. Stettimn, 20 März, 1 Uhr 36 Minuten Nachmittags. Weizen 64 68 ¼ bez., Frühjahr 69 ¼, vorpom- merscher 70 ¼ G., Mai-Juni vorpommerscher 71 ½. Koggen 46—47 ge- fordert, März 46 Br., März-April 45 bez. u. Br., Frühjahr 44 bez., Br. u. G., Mai-Juni 44 Br., Juni-Juli 45 bez. u. Br. März-April 115⁄12 Br., April - Mai 11 ½ ½ bez., 11 ½ Br, September- Spiritus 17 ½ bez., März 17 ¼ G., Frühjahr 17 ½˖ Br., Mai-Jani 17 bez. u. Br., Juni-Juli 17 Br., Juli-

d. Staats-Anzeigers.)

Oktober 12 ½ bez. u. G., 12 ½ Br. August 18 ½ bez. u. Br.

Hamburg, 19. März, Nachmittags 2 Uhr 45 Minuten. Börse

schliesst matt bei geringem Geschäft.

Sechluss-Course: Oesterreich. Kredit-Actien 69 ¾ National -Anleihe 56 ½¾. Disconto —. Getreidemarkt. Weizen loco höchste letzte Preise zu bedingen bei guter Kauflust, ab auswärts sehr fest gehalten. Roggen loco sehr Oel, Mai 24 ¾%, Oktober 26 ¼. Kaffee fest, 1000

Norddeutsche Bank 83.

1proz. Spanier 32 ¼ G. Stieglitz de 1855 —.

fest, ab auswärts matt. Sack Rio 6 ½⅛. Zink unverändert.

Frankfurt a. M., 19. März, Nachmittags 2 Uhr 23 Minuten.

Wenig Veränderung bei geringem Geschäft. Schluss - 8

Kassenscheine 105. 105 ½. Hamburger Wechsel 88 ¼. Wechsel 92 ½¼. Wiener Wechsel 86 Br. Darmstädter Zettelbank 225 ½.

Steckbrief.

Die Wirthschafterin Wittwe Marie Förster, angeblich früher verwittwete Werner, gebürtig u Unruhstadt, so wie auch deren Sohn Jo⸗

hann Carl Fritz Werner, angeblich Pribat⸗ jäger, find dringend verdächtig, mehrere Dieb⸗ staͤhle resp. Betrügereien und Unterschlagungen verübt zu haben, weshalb gegen sie der Haft⸗ befehl erlassen worden. Ihr Aufenthalt hat

nicht ausgemittelt werden können, weshalb alle resp.

Civil⸗ und Militairbehörden dienstergebenst er⸗ sucht werden, auf die bezeichneten Personen zu

1 vigiliren, dieselben im Betretungsfalle zu ver⸗

haften und an unsere Gefäͤngniß⸗Inspection ab⸗ liefern zu lassen.

Fugleich werden alle diejenigen, die von dem Aufenthaltsorte der bezeichneten Personen Kennt⸗

eueste preussische Anleihe —. Ludwigshafen-Bexbach 128. Londoner Wechsel 116 ½ Darmstädter Bank-Actien 152. Meininger Kredit-Actien 64 ½.

8—

abend unverändert.

itt. E.,

Spanier 43 ½. Aetien 498.

Weizen, weisser Gerste

8

burger Kredit- Bank 67. Spanische Kreditbank von Pereira 452. Kurhessische Loose 42. Badische Loose 52 ½ 4 ½proz. Metalliques 43 ¼. reichisches Natienal-Anlehen 55 ½. Eisenbahn-Actien 230.

reich. Kredit-Actien 162 ½.

ELiverpool, 19. März, Mittags 12 Uhr. Baumwolle: 8000 Ballen Umsatz.

Zproz. Spanier 43. 1proz. Spanier 34 ½¼. Spanische Kreditbank von 5proz. 1854er Loose 74 ½,. Oester- Oesterreichisch-französische Staats- Oesterreichische Bank-Antheile 740. Oester-

Oesterreich. Elisabeth-Bahn 126. Rhein-

Mainz-Ludwigshafen Lit. A. 96; do. Lit. C. —.

Wien, 20. März, Mittags 12 Uhr 45 Minuten. (Wolff's Tel. Bur.) Börse still. Neuc Loose 102.50.

5proz. Metalliques 69.00. 4 ½proz. Metalliques 61 00 Bank-Actien 856. Nordbahn 195.00. 1854er Loose 104.00. National-Anlehen 77.70. Staats-Eisenbahn-Actien-Certifikate 264.00 Hambur

Lombardische Eisenbahn 154.00. Neue Lom- bardische Eisenbahn —. Amsterdam, 19. März, Nachm. 4 Uhr. (Wolff’s Tel. Bur.) 5proz. österreichische National-Anleihe 53,¾%. 5proz. Metalliques Lit. B. 5 proz. Metalliques 47. . 3proz. Spanier 43. Stieglitz de 1855 99 %. Mexikaner 20 ½. Hamburger Wechsel, kurz 35 %. Wiener Wechsel, kurz 85 ½1.

Getreidemarkt. Raps, Frühjahr 66 ½, September 70, Oktober 70 ½. Rüböl. Frühjahr 39 ¼, Herbst 41 ½¼.

ELendon, 19. März, Naehmittags 3 Uhr. Für Consols waren Käufer. 1proz. Spanier 34 ¼. 5proz. Russen 108. 4 ½ůproz. Russen 98.

Getreidemarkt. Englischer Weizen einen, fremder theilweise einen Schilling höher; Gerste gefragter zu vollsten Montagspreisen, Für Bohnen und Erbsen volle Preise, Mehl aus der Pro-

Credit-Aectien 189 30. 101.00. Paris 53.10. Gold 133.00. Elisa-

zproz. Metalliques 25 5⁄. 1proz Spa- 5proz. Russen 89 ½. 5proz. Russen Holländische Integrale 64 7h6.

Weizen flau. Roggen in Terminen 4 Fl. nie-

(Wolff'’s Tel. Bue.)

Mexikaner 21 ⅛. Sardinier 84.

(Wolff's Tel. *Bur.) Preise gegen vergangenen Sonn-

Paris, 19. März, Nachmittags 3 Uhr. (Wolkf’s Tel. Bur.) Die hier eingetroffenen Nachrichten aus Purin blieben ohne Wirkun die Börse. Die 3proz. eröffnete zu 67.75, hob sich auf 67.85 und schloss geschäftslos und wenig fest zur Notiz. Consols von Mittags 12 Uhr waren 94 ½l eingetroffen.

Schluss-Course: 3proz. Rente 67.80. 4 ½proz. Rente 96.00. 3 proz. 1proz. Spanier 34 ½. Oesterreichische Credit-Actien —. Aetien 738. Lombardische Eisenbahn-Actien —. .“

auf

Oesterreichisehe Staats-Eisenbahn- Credit mobilier-

Tel. Dep.

Rüböl 11 ½, 8 und Mazilier.

Adam.

Vereinsbank 88 %.

3proz. Spanier 40 ½. von Frl. C.

Mittel⸗

Prinz⸗Regenten. Elfen. Preussische

Berliner Wechsel Pariser

von Theodor Hell. Hoguet.

Luxem-

gesetzt vom. Königlichen Balletmeister P. Taglioni. (Fräul. Catharina Frideberg, vom Königlichen Hof⸗ theater zu St. Petersburg, Gräfin, als Gastrolle. Taglioni: Mazourka.) § Hengroise vom Königlichen Balletmeister P. Taglioni, ausgeführt Förberg und Frl. M. Taglioni.

Im Schauspielhause. Donnerstag, 22. März. Im Opernhause. (60ste Vorstellung.) Zur Allerhöchsten Geburtstagsfeier Sr. Königlichen Hoheit des Festmarsch, von Spontini. Romantische Feen⸗Oper in 3 Abtheilungen, nach dem Englischen des J. R. Planché, für die deutsche Bühne übersetzt Musik von C. M. v. Weber.

Mittel⸗Preise. In Schauspielhause.

Königliche Schauspiele.

Mittwoch, 21. März. Die Weiberkur. Pantomimisches Ballet in 4 Akten, von de Leuven Für die Königliche Bühne bearbeitet und in Scene

Im Opernhause. (59ste Vorstellung.)

Musik von

Frl. Marie Hierauf zum Schluß der Vorstellung: La

Anfang 7 Uhr.

Keine Vorstellung. Oberon, Koͤnig der

Ballet von

tlicher Anzeiger.

niß haben, aufgefordert, der nächsten Behörde davon unverzüglich Anzeige zu machen. Signalement der Wittwe Förster. Familienname: Förster; Vorname: Marie; Geburtsort: Unruhstadt; Aufenthaltsort: Halbe bei Buchholz; Religion: evangelisch; Alter: 40 Jahre; Stand, Gewerbe: Wirthschafterin; Größe: unterm Maß; Haare: dunkelblond; Stirn: frei; Augenbrauen: blond; Augen: blau; Nase und Mund: proportionirt; Kinn: länglich; Ge⸗ sichtsbildung: laͤnglich; Gesichtsfarbe: gesund; Statur: mittler. Signalementdes Privatjägers Werner. Familienname: Werner;: Vornamen: Jo⸗ hann Carl Fritz; Geburtsort: Nittritz; Aufent⸗ haltsort: Amt Beeskow; Religion: evangelisch; Alter: 21 Jahre; Stand, Gewerbe: Jäger;

Größe: 5 Fuß 2 Zoll; Haare: blond; Stirn“

frei; Augenbrauen: blond; Augen: grau; Nase

und Mund: proportionirt; Bart: rafirt; Kinn:

oval; Gesichtsbildung oval; Gesichtsfarbe: ge⸗

sund; Statur: klein. Beeskow, den 15. März 1860.

Königliches Kreisgericht, I. Abtheilung.

[497]

Kriminalgerichtliche Bekanntmachung. Gefundener Leichnam.

Am 6. d. Mts. ist in dem Neuen Schifffahrts⸗ (Landwehr⸗) Kanal in der Gegend des Becker⸗ schen Holzplatzes der Leichnam eines unbekannten Mannes gefunden worden. Der Verstorbene war anscheinend einige 40 Jahr alt, 5 Fuß 4 Zoll groß, von ziemlich kräftigem Koͤrperbau,

1 1““