1860 / 81 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

tion von 1859 in Betreff der Plätze Melilla, Penon und Alha-

die Bürgschaften zu geben, welche von den in diesem Artikel angedeuteten

Stipulationen gefordert werden. * Art. 3. ern gemischte Kommission wird im Geiste der Billigkeit die

Grenzen beider Staaten bestimmen und dabei die Gestaltung der Gebirge und die Nothwendigkeit der Vertheidigung in Rechnung bringen.

Art. 4. Eine oder mehrere gemischte Kommissionen werden die Auf⸗ gabe haben, die verschiebenen einschlägigen Fragen, welche diese Vereini⸗

ung anregt, zu prüfen und in kurzer Feis zu entscheiden, wie z. B. die eststellung des Antheils Sabvohens und des Bezirks von Nizza an der ardinischen Staatsschuld und die Erfüllung der Verbindlichkeiten, die aus früheren Verträgen mit der sardinischen Regierung erwachsen, welche letztere sich indessen vorbehält, selbst die zur Anlage des Alpen⸗Tunnels (Mont Cenis) unternommenen Arbeiten zu vollenden.

Art. 5. Die französische Regierung wird den Civilbeamten und den Militärpersonen, welche von Geburt zu Savoyen und zum Bezirke von Nizza gehören und nun französische Unterthanen werden sollen, die Rechte anrechnen, welche sie sich durch die der sardinischen Regierung geleisteten Dienste erworben haben; namentlich sollen sie das Vorrecht der Unversetz⸗ barkeit im Amte und die der Armee zugesicherten Garantieen genießen.

Art. 6. Die sardinischen Unterthanen, die aus Savoyen und aus dem Bezirke von Nizza gebürtig oder gegenwärtig in diesen Provinzen domi⸗ cilirt sind, werden, wenn sie die sardinische Nationalität zu bewahren beab⸗ sichtigen, auf die Zeit eines Jahres von dem Tage der Ratifications⸗Aus⸗ wechselung an das Recht haben, nach einer zuvor bei der kompetenten Behöͤrde abgegebenen Erklärung, ihren Wohnsitz nach Italien zu verlegen und sich dort ansässig zu machen, in welchem Falle ihnen die Qualification als sardinische Unterthanen gewahrt bleiben wird. Ihre auf den mit Frankreich vereinigten Gebieten gelegenen Grundstücke können sie frei in Besitz behalten.

Art. 7. Für Sardinien wird dieser Vertrag exekutorisch, sobald die dazu nothwendige gesetzgeberische Sanction vom Parlamente ertheilt wor⸗ den sein wird.

Art. 8. Dieser Vertrag wird ratifizirt und die Ratification ausge⸗ 5eesc werden zu Turin in der Frist von zehn Tagen oder so bald als thunlich.

Hierauf hin haben die resp. Bevollmächtigten denselben unterzeichnet und ihre Siegel beigedrückt.

So geschehen in doppelter Ausfertigung zu Turin am vierundzwan⸗ zigsten Tage des Monats März im Jahre des Heils 1860. 18

(gez.) Talleyrand. Benedetti. Cavour. Farini.

Ein Kaiserliches Dekret vom 26. d. M. bestimmt, daß das Musikcorps eines Infanterie⸗Regiments aus 40, eines Kavallerie⸗ Regiments aus 27 Mann bestehen soll. Auch die Vertheilung der Instrumente ist genau in dem Dekret, das heute im „Moniteur“ zu lesen ist, vorgeschrieben. 1

Das „Journal des Debats“ bringt einen langen, vom Re⸗ dactions⸗Secretair Camus unterzeichneten Artikel, um die Rechte der Schweiz in Betreff der neutralisirton savoyischen Gebiote zu

ec-ra. r en. Srrsrroc 185 sich sogar dahin aus, es habe nichts zu sagen, wenn auch die Neutralisirung ganz aufhöre.

31. März. Gestern hat der Deputirte Clary dem gesetz⸗ gebenden Körper den Kommissions⸗Bericht über den die Fixirung des Jahres⸗Armee⸗Kontingents auf 100,000 Mann betreffenden Gesetzentwurf uͤberreicht. Die Diskussion darüber wird aber erst nach Ostern stattfinden. Die Deputirten Latour und Lemercier sind Willens, bei dieser Gelegenheit die Regierung wegen der römischen Frage und der auswärtigen Politik anzugreifen. Der Oppositions⸗Deputirte Emile Ollivier dagegen wird die Regierung hierin vertheidigen, wie er sich auch bei dem Gesetze über den

uckertarif auf die gouvernementale Seite gestellt hat.

Der „Moniteur“ enthält heute mehrere Dekrete über öffent⸗ iche Arbeiten, darunter die Vollendung des Flutbassins von St. Malo, welche auf 5 Millionen Frs. veranschlagt ist. Die 16 Senatoren, welche vorgestern dagegen gestimmt haben, daß über die 42 Petitionen zu Gunsten der weltlichen Herrschaft des Papstes zur Tagesordnung übergegangen werde, waren der Marschall Herzog von Magenta, die Generale Gemeau. La Hitte und Korte, Baron Crouseilhes, Marquis von Boissy, Graf Segur d'Aguesseau, Herzog von Padua, Graf Lamboissiere und sämmtliche Z eit der Handelsvertrag in Kraft getreten, durchziehen eng⸗ lische Handelsreisende unsere Weinprovinzen, sagt der . 8 Sabe Ihre Ankäufe belaufen sich bereits über 20 Millionen.

ognac allein hat mehr als 15,000 Hectoliter Branntwein verkauft. Demselben Blatte zufolge beschäftigt man sich hier mit einem Han⸗ delsvertrag zwischen Frankreich und Belgien.

Nach hier eingegangenen Nachrichten aus Chambery sind von den sechs in den neutralen Provinzen Chablais und Faucigny zum Parla⸗ ment gewählten Deputirten fünf für den Anschluß an Frankreich und nur einer für den Anschluß an die Schweiz.

Sopanien. Aus Madrid, 29. März, wird telegraphi emeldet, daß die amtliche Bestätigung vom Abschluß der Fachai⸗ räliminarien in der „Gaceta“ verkündigt ist. Die Felebens⸗ Bedingungen, auf welche der Kaiser von Marokko eingegangen if⸗ find folgende: Tetuan wird zurückgegeben, sobald die 400 killionen Realen (20 Millionen Piaster) Kriegs⸗Entschädigung, welche ausbedungen worden, entrichtet find. Ein Handelsvertrag wird zwischen beiden Ländern abgeschlossen, wodurch Spanien auf den Fuß der begünstigtsten Nationen gestellt wird. Die Conven⸗

cuemas wird bestätigt. Marokko tritt an Spanien das Gebiet zwischen Anghera und Ceuta und so viel Gebiet, wie der Station Santa Cruz am Atlantischen Ocean nöthig ist, ab. Der Kaiser von Marokko läßt in seiner Hauptstadt Fez einen spanischen Be⸗ vollmächtigten und ein Missionshaus zu. Der spanischen Armee bleibt das Recht vorbehalten, die Kabylen zu züchtigen, so oft sie sich Uebergriffe erlauben. Der Friede soll am 25. April in Tetuan unterzeichnet werden. Die Königin II. hat diese Friedens⸗ Bedingungen bereits genehmigt. er Friede darf somit als so gut wie gewiß gelten.

Marschall O'Donnell wird unverzüglich in Madrid zurücker⸗ wartet; gleich nach seiner Rüuͤckkehr sollen die Cortes einberufen werden. Die Königin geht am Dienstag, 3. April, nach Aranjuez.

Aus Madrid vom 30. Maͤrz wird telegraphisch gemeldet, daß die Königin dem Marschall O'Donnell und der Armee in Afrika ihre Genugthuung für die Anhänglichkeit und Tapferkeit, die sie im afrikanischen Feldzuge an den Tag gelegt, habe kund thun lassen. Der Marschall Herzog von Tetuan wird in Kurzem bereits in Madrid erwartet.

Italien. Turin, 26. März. Die „Gazz. uff. del Regno“ bringt die telegraphisch im Wesentlichen mitgetheilte Ansprache des Königs an die Völker Mittel⸗Italiens, ferner mehrere Königliche Dekrete bezüglich der Ernennung des Prinzen von Carignan zum Statt⸗ halter in Toskana, uüͤber die Auflösung der bisherigen Ministerien in Toskana und den Provinzen der Emilia, uüber Einverleibung

über eine Erhöhung der direkten Steuern in der Lom⸗

5 8

General⸗Major Feretti, Professor Caveri,

28. März.

worden.

Altersklassen 1830 bis 1833 angehörigen Soldaten sind für den 1. April einberufen; dagegen erfolgt in den ersten Apriltagen die Entlassung derjenigen Soldaten, welche den an Frankreich abgetre⸗ tenen Provinzen angehören und deren Zahl gegen 10,000 beträgt.

98 9

Am 30. März sind von Turin die Herren Petitti, Bicci

Bestimmungen zu verhandeln. Der Chambery hat seinen Regierungssitz bereits verlassen. dieus (Ober⸗Bürgermeister) und der Kommandant der National⸗ gatsf haben ihre Entlassung genommen. Ein Theil der französischen

ruppen wird in Chambery und Nizza weilen und von nachfolgen⸗ den Truppen abgelöst werden, eine definitive stehende Besetzung der neuen Landestheile von Seiten Frankreichs jedoch erst er⸗

Victor Emanuel’s Proclamation an die Bevölkerungen von und Savoyen, wodurch dieselben ihres Eides gegen das Savohyhen enbunden werden,

Constitutionnel“ lautet nach einer Korrespondenz

im Wesentlichen dahin,

erklärt, er habe hierzu drei Pflicht der Dankbarkeit gegen zweitens das Interesse eines

Beweggründe gehabt: erstens die

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Sitten, Gewohnheiten und Sprache, wodurch die Provinzen Nizza und Savoyen mit Frankreich verbunden seien,

Tage größer werde. Viktor Emanuel betheuert auch Wunsch des Landes sich frei kund geben und kein Druck stattfinden solle. „Dies ist“, setzt der König hinzu,

es der lebhafte Wunsch des Kaisers der Franzosen ist.“ Beamten, die nicht durch Geburt den betreffenden Provinzen an⸗ gehören, ertheilt worden. Schließlich fordert der König Nizza und

sollen, sich, indem sie an Frankreich kommen, stets ihres hohen Ruhmes und ihrer edlen 11 wüͤrdig 8. 1 g 4 dert sie namentlich auf, nicht zu vergessen, daß Frankreich und Italien Schwester⸗Nationen sind, deren Bestimmung dieselbe ist, nämlich die, „an der Spitze der Civilisation zu wandeln.“

Die Anzahl der aus Neapel in das Ausland verbannten oder dahin entflohenen, größtentheils namhaften Personen beträgt gegen⸗ wärtig bereits 320; von den Verbannten haben in den letzten sechs Wochen 47 die Erlaubniß zur Heimkehr erlangt.

März giebt, nachdem es tigt, folgende Liste des neuen Ministeriums: Antonio Radella, figh⸗ von Cassaro, Minister⸗Präsident; Fürst Comtini, Michel

tenant Francescantonio Winspeare, Francesco Gamboa, Justizminister

Das amtliche Blatt des Königreichs beider Sicilien vom 17ten Filangieris und Cumbos Rüucktritt bestä⸗

ravina und Requerez, Minister ohne Portefeuille; General⸗Lieu⸗

interimistischer 1a. aean WW6 2 d w Ninister für die sicilianischen Angelegenheiite.

der dortigen Truppen in die piemontefische Armee, und endlich

bardei für das Jahr 1860. Appellationsgerichts⸗Präsident Corsi sind zu Senatoren ernannt Die ehemals in österreichischen Diensten gestandenen, den

und Frederici nach Paris abgegangen, um die neuen Grenz. sardinische Gouverneur in Der Syn⸗-⸗

folgen, wenn sammtliche Formalitäten des Vertrages erfüllt ind. lszsa Haus enel“ daß der König, nachha dem er angekuͤndigt, daß am 24. Maͤrz zwischen ihm und dem Kaiser Napoleon ein Abtretungs⸗Vertrag abgeschlossen worden,

einen edelmuͤthigen Bundesgenossen; 1 1 gerechten Gleichgewichtes der Ge⸗ biete; drittens endlich die Achtung vor der Verwandtschaft in

wandtschaft durch die Leichtigkeit der Handelsbeziehungen, die Raschh, heit des Verkehrs und der persönlichen Mittheilungen mit jedem 8 E1“

„mein fester Wille, wie sen Beweggründen ist Befehl zur sofortigen Abberufung aller Savohen auf, wenn die Geschicke der Trennung in Erfüllung gehen

Er for⸗

Mailand, 28. März. Die französischen Intendanzen sus⸗ gieferungsverträge. 8 penbigiac e 88 he zom 27. März hat der heilige Vater euerdings an den König Victor Emanuel eschrieben, um ihm die Nothwendigkeit darzulegen, daß der heilige Stuhl genöthigt sei, jede Verbindung mit der Königlichen Familie von Sardinien zu unter⸗ brechen, und um ihm zu erklären, daß man, wenn er darauf be⸗ harre, die Legationen besetzen zu wollen, die strengsten der Kirche zu Gebote stehenden Mittel gegen ihn anwenden werde. Im Falle der Raͤumung Roms durch die Franzosen würde Rom durch die päpstlichen Soldaten und die Marken durch Neapolitaner besetzt werden. Eine neue zu Rom beabsichtigte revolutionäre Demonstra⸗ ion unterblieb in Folge einer öffentlich angeschlagenen Warnung. Ueber Monaco bringt die „Patrie“ folgende Mittheilung: „Man hat die Erwerbung des Färstenthums Monaco durch Frank⸗ reich gemeldet. Es ist möglich, daß Unterhandlungen desfalls ein⸗ geleitet werden, indessen glauben wir nicht, daß sie schon begonnen hhaben. Der Flächeninhalt des Fürstenthums Monato beträgt 130 Quadrat-Kilometer mit einer Bevölkerung von 8000 Seelen. Sein Hauptort Monaco liegt auf einem Felsen am Meere, 12 Kilometer von Nizza. Außerdem hat es zwei andere Städtchen, Menton und Rochebrune. Das Fürstenthum wurde von der genueser Familie Grimaldi erworben und ging nach dem Aussterben an die Herzeoge von Valentinois üͤber, die es noch besitzen. Im Jahre 1611 kam es unter den Schutz Frankreichs, vor 45 Jahren unter den Sar⸗ diniens, welches in den Städtchen Menton und Rochbrune direkt ig ausübt.“ 8 121 chehr März hielten die piemontesischen Regimenter unter General Durando in Florenz ihren Einzug. Die Rosellische Division hat sich von Vologna nach Navenna in Marsch gesetzt. Die piemontesischen Truppen, welche die Besatzung von Nizza bildeten, sind in Genua eingetroffen. Türkei. Aus Konstantinopel, 21. März, wird von Marseille unterm 30. März telegraphirt: „Die Aufregung unter den Panslawisten dauert an, doch hat noch keine Bewegung statt⸗ gefunden. Der französische Geschäftsträger in Belgrad hat zur Mäßigung gerathen, der Sohn des Fürsten hat darauf mit aͤußer⸗ ster Heftigkeit geantwortet. Die Pforte hat Rußland bewogen, den Fürsten Dolgorucki aus Serbien abzurufen. Die türkische An⸗ leihe in London geht vor sich. Der Sultan hat die Kandioten amnestirt. Fürst Georg Stirbey ist in der Walachei verhaftet und des Hochverraths 1gt Seine Anhänger zeigen ehr leidenschaftlich für ihn erregt.“ 8 8 die Helch ss. National⸗Versammlung am 12. März in Bukarest, so ist die moldauische am 17ten in Jassy vom Fürsten, in dem allein sich die Union der Donaufürstenthümer personifizirt

zeigt, eröffnet worden. 1 88 —. und Norwegen. Stockholm, 31. März.

Seitdem der Abschluß der Staats⸗Anleihe mit der Norddeutschen Beik und hs. in Hamburg, R. Erlanger und Gebr. Bethmann in Frankfurt a. M. bekannt geworden ist, sind nach⸗ träglich auch aus London sehr annehmbare Offerten angelangt, welche selbstverständlich nicht mehr berücksichtigt werden e

Amerika. New⸗Vork, 17. März. Aus Rew⸗Orleans, 15ten d. Mts., wird gemeldet: „Laut Berichten aus Vera⸗Cruz vom 3. März stand Miramon mit 5000 Mann vor der Stadt. Die Liberalen hatten Alvarado nach Schleifung der Festungswerke verlassen und blockirten den Hafen. Eine Verschwörung zu Gunsten Miramons war entdeckt und unterdrückt worden. Man glauhbte, der letztere Umstand werde ihn vielleicht zur Aufhebung der Be⸗ lagerung veranlassen. Carvajal's Truppen hatten 1000 von Mira⸗ mons Leuten abgeschnitten, und sein Verkehr mit der Hauptstadt

war vollständig unterbrochen. 1n

Karlsruhe, Montag, 2. April, Vormittags. (Wolff's Tel. Bur). Es steht eine Ministerkrisis bevor. Dem Vernehmen nach

sollen die Herren von Meysenbug und von St enge l durch

8

8 8

Bei

8.

Dr. Stabel und Lamey ersetzt werden. 8 Wien, Montag, 2. April. (Wolff's Tel. Bur.)

16 der Serie 2929 und auf Nr. 34 der Serie 1822.

Bern, Montag, 2. April, Morgens. (Wolffs Tel. Bur.) Sicherem Vernehmen nach ist hier die Nachricht eingetroffen, daß die Mächte in einer Kollektivnote für das gute Recht der Schweiz

bei Frankreich sich verwenden werden. London, Montag, 2. April, Vormittags.

Bur.)

v11“

Thlr. pr. 2000 pfd. bez., Frübjahr 46 ¾ 47

der heutigen Ziehung der 1854er Loose fielen die Haupttreffer auf Nr.

(Wolff’'s Tel. Der „Morning Herald“ theilt mit, daß die Regierung

eine Kommission ernennen werde, welche mit dem Kaiser Napo⸗ b leon über einen maritimen Vertrag in Unterhandlung treten soll.

Der Vertrag soll die Abschaffung der Schifffahrts⸗ Differential⸗

Paris, Sonntag, 1. April, Morgens. (Wolff's Tel. Bur.) Der heutige „Moniteur“ sagt: Die Regierung glaubt unter den jetzigen Umstaͤnden an die Bestimmung des zwischen Frankreich und dem heiligen Stuhl bestehenden Konkordats erinnern zu müssen, nach welcher keine Bulle, kein Breve, Reskript, Dekret oder Mandat des römischen Hofes ohne Genehmigung der Regierung angenom⸗ men, veröffentlicht und gedruckt werden darf.

Berliner Getreidebörse

vom 2. April.

Weizen loce 62 74 Thlr. pr. 2100pfd. .

Roggen loco 48 ¼ 47¼¾ Thlr. pr. 2000 pfd bez., schwimmend 48

Thlr. bez. u. Br., 46 G,

Mai-Juni 46 ½ Thlr. bez. u. G., 46 ½ Br:, Juni- Juli 46 ½ 47 Thlr.

bez., Br. u. Geld, Juli-August 46 ¼ Thlr., bez., Br. u. G.

Gerste, grosse und kleine 38 44 Thlr. pr. 1750 pfd.

Hafer loco 27—26 Thlr., Lieferung pr. Frühjahr 27 ¼ Thlr.

bez., Mai-Juni 27 ¾ Thlr. Br., 27 ¼ G., Juni-Juli 28 ¼ Thlr. bez.

Küböl loce 10 ¾ Thlr. Br., April Mai 10 ¼ 5 Thlr. bez. u. G.,

10 ¾ Br., Mai- Juni 10 ¼ ¼ Thlr. bez. u. G., 10 ¾ Br., September- Oktober 11 ½ 11 Thlr. bez. u. G., 11 Br. 8 beinöl loco 10 ½ Thlr. Br., Lief. 10 ½ Thlr. BI. Spiritus loco ohne Fass 17 ¼ Thlr. bez., April 17 ¼ Thlr.

bez., April-Mai 17 ½¼ 2⁄2 Thlr. bez., 17 Br., 17 ¼ G., Mai-Juni 17 9⁄2

bis ½ Thlr. bez. u. Br., 1757⁄2 G., Juni- Juli 17 ¾ Thlr. bez. u. G., 17

Br., Juli-August 18 ½ Thlr. bez. u. G., 18 ¼ Br., August-Septemb. 18 ¾

bis ½ Thlr. bez. u. G., 18 ½ Br.

Weizen loco mehr gefragt. Der heutige Markt zeigte recht deut-

lich, wie die in den letzten Tagen rapide gewichenen Preise für Roggen

ungerechtfertigt waren, da trotz der zunehmenden Anfuhr zu Wasser

der Begehr sehr rege und überwiegend bleibt. Namentlich werden

feine Qualitäten zum Versandt nach den westlichen Gegenden gesucht. Das Angebot konnte fast nicht dem Begehr entsprechen, so dass wir in Folge davon nicht unwesentlich höhere Preise zu melden haben, zu denen die Nachfrage ancaltend blieb. Die gekündigten 3000 Ctr. fan-

den zur Ablieferung an das Magazin prompte Aufnahme. Was wir vor einigen Tagen über den rapiden Rückgang andeuteten;, findet sich durch die heutige Steigerung und bessere Meinung bestätigt. Rüböl wurde neuerdings zu billigeren Preisen verkauft und schliesst matt. Gekünd. ca. 1000 Ctr. Spiritus sehr fest und namentlich für nächste

Sichten höher bezahlt. Gekündigt 40,000 COrt.

Leipzig-Dresdener 202 ½ G. Löbau Lit- tauer Litt. A. 37 G.: do. Litt. B. —. Magdeburg-Leipziger 178 Br. Berlin- Anhalter Lit. A. u. B. Berlin- Stettiner Cöln-Min- dener Thüringische 95 Br. Friedriech Wilhelms-Nordbahn —. Altona-Kieler —. Anhalt-Dessauer Landesbank-Actien 41 Br. Braun- schweiger Bank-Actien —. Weimarische Bank-Actien —. Oester- reichische 5proz. Metalliques 1854er Loose —. 1854er Natio- nal-Anleihe 56 ⅛˖ G. Preussische Prämien-Anleihe —.

Leipzig 31. März.

Breslau, 2 April, 1 Uhr 30 Mmuten Nachmittags. (Tel. Dep. des eeeä Oesterreichische Banknoten 74 ½⅔ Br. Frei- burger Stamm-Actien 76 ¾ G. Oberschlesische Actien Litt. A. u. C. 110 ¾ G.; do. Litt. B. —. Oberschlesische 1.“ Litt. D., 4proz., —; do. Litt. F., 4 proz., 87 6.; do. Litt. E. 3 ½ proz., 71 ¾ Br. Kosel-Oderberger Stamm-Aetien —. Neisse-Brieger Actien 46 ¼ G. Oppeln-Tarnowitzer Stamm-Aetien 28 ¾ Br. Preus- sische 5proz. öö“ von 1859 103 ¼ Br.

Spiritus pr. 8000 pCt. Tralles 15 ¾ 60 83 Sgr., gelber 60 78 Sgr. Roggen 52 60 Sgr. 42 52 Sgr. Hafer 27 33 Sgr.

Die Börse war sehr fest und die Course meist höher bei geringem Geschäft.

Stettim, 2 April, 1 Uhr 38 Minuten Nachmittags. (Tel. Dep. d. Staats- Anzeigers.) Weizen 68—72, Frühjahr 71 bez. u. Br., 8 pommerscher 72 ¾, Juni-Juli 71 ½⅞ Br. Roggen 43 ¾ 45, April b9 . Frühjahr 43 bez. u. Br., Mai-Juni 43, Juni- Juli 43 ⅛⅞ be. Rübõ 8 Br., April-Mai 10 ½⅞ September-Oktober 11 ¾ bez. Spiritus 17 ½ G., Frühjahr 17 ¾ bez. u. G., Mai-Juni 17 ⅞, Juni-Juli 17 ¾, Juli-August

18 Br. 1 Wien, 2. April, Mittags 12 Uhr 45 Minuten.

103.50. 1 S 68,00. 4 ½proz. Metalliques 60.25. ewrqgeven 866 Nordbahn 197.20. 1854er Loose 95.00. National-Anlehen 77.90.

Staats -Eisenbahn-Actien-Certifikate 267.00, Credit-Actien 189 30.

is 52 Elisa- don 132 50 Hamburg 100.00. Paris 52.70. Gold 132.50. 3 veas 173.00. Lomßbardische Eisenbahn 154.00. Neue Lombar

Thlr. Geld. Weizen, weisser Gerste

S

dische Eisenbahn —. 8

Königliche Schauspiele.

Siansse ck und Flock⸗ enteuer. . Fig 6 Bildern, vom Königlichen Balletmeister P.

om Koͤniglichen Hofkomponisten Hertel. Anfang 7 Uhr Mittel⸗Preise.

Zölle, den Anträgen Lindsay's entsprechend, zum Zweck haben.

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Akten von Bauernfeld.

Bekenntnisse. Lustspiel in 3 Be 8 8 sts 8 J

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(Wolft's Tel.

Im Opernhause. (69ste, Vorstellung.) m hcng use bel⸗Ballet in 3 Atien V

(90ste Fbonnements⸗Z0 fnng. 8