E“ 2 2e 1 8 22 8fi f Civilversorg. un
E eriheilt Meicner, Hauptmann und Compagnie⸗Chef vom 7. Brandenb. Inf. Regt. (Nr. 60), als Major mit der Regts. Unif. und Pension der Abschiebd bewilligt. Becker, Seconde „Lieutenant vom 1. Brandenburgischen Ulan. Regt. (Kaiser von Rußland) (Nr. 3) ausgeschieden und zu den beurlaubten Offizieren der Kavallerie 1. Aufg. des 1. Bats. 5. Brandenburg. Landw. Regts. (Nr. 20) übergetreten. v. Oertel, Port. Fähnr. vom 1. Pos. Inf. Regt. (Nr. 18), unter dem ge⸗ setzlichen Vorbehalt entlassen. Gr. v. Schwerin, Rittmstr. und Eskadr. Chef vom 2. Leib⸗Hus. Regt. (Nr. 2), der Abschied als Major mit der Regts. Uniform, Aussicht auf Anstellung in der Gendarmerie und Pension bewilligt. v. Köckritz, Rittm. vom Schles. Kürass. Regt. (Nr. 1), vn
eschieden und zu den beurl. Offizieren der Kav. 2. Aufg. 1. 8 Niederschles. Landw. Regts. (Nr. 10), H erz, Pr. Lt. vom 1. Oberschles. Infanterie⸗Regiment (Nr. 22) und kommandirt bei dem ““ zu Bensberg, ausgeschieden und zu den beurl. Offizieren 1. Aufg. 2. Bats. 1. Magdeburg. Landw. Regts. (Nr. 26) übergetreten. v. Aigner, Set. Lt. vom 4. Niederschles. Inf. Regt. (Nr. 51), unter dem gesetzlichen Bef⸗ behalt entlassen. v. Restorff, Major vom 8. Rbein. In.. Negt. F. 9 der Abschied mit Pension bewilligt. Gustorff, Pr. L. 3 Regt. (Nr. 38), ausgeschieden und zu den beurlaubten Offiz 89 9. des 1. Bats. 3. Brandenburgischen Landw. Regts. (Nr. 20) ü 5 82 Bülle, Sec. Lt. vom 1. Rheinischen Inf. Regt. (Nr. 25), der Abschie bewilligt. 11.“ hIIHHZFff. Den 12. Juliæ⸗
kow, Pr. Lt. von der Kav. 2. Aufg. des 1. Bats. 2. Garde⸗ ganbg. Se Abschied mit seiner bisher. Uniform, wie solche bis zum Erlaß der Kabinets⸗Ordre vom 2. April 1857 getragen wurde, be⸗ willigt. Nitschmann, Sec. Lt. vom 1. Aufg. des 1. Bat. 1. Ostpreuß. Regts. (Nr. 1), Gr. Finck v. Finckenstein, Pr. Lt. von der Kavall. 2. Aufg. des 1. Bats. 3. Ostpreuß. Regts. (Nr. 4), Herg ersberg, Sec. Lt. vom 1. Aufg. des 3. Bats. 3. Ostpr. Regts. (Nr. 4), der Abschied bewilligt. Menshausen, Sec. Lt. vom 2. Aufg. des 2. Bats. 2. Pom⸗ merschen Regts. (Nr. 9), v. Bethmann⸗Hollweg, Sec. Lt. bon der Kav. 2. Aufg. des 3. Bats. 3. Pomm. Regts. (Nr. 14), der Abschied, letzterem als Pr. Lt. und mit seiner bish. Unif., wie solche bis zum Er⸗ laß der Kabinets⸗Ordre vom 2. April 1857 getragen wurde, bewilligt. v. Wedell⸗Parlow, Seconde⸗Lieutenant von der Kavall. 1. Aufgebots des 3. Bats. 3. Brandenb. Regts. (Nr. 20), Gr. v. Hardenberg, Pr. Lt. von der Kav. 2. Aufg. des 1. Bats. 1. Brandenb. Regts. (Nr. 8), Wauer, Sec. Lt. vom 2. Aufg. des 2. Bats. 4. Brandenburg. Regts. (Nr. 24), Sänger, Sec. Lt von der Kav. 2. Aufg. des 2. Batatll. 4. Brandenburg. Regts. (Nr. 24), beiden als Pr. Lts., Gr. v. Perponcher⸗ Sedlnitzki, Theremin, Pr. Lts. von der Kav. 2. Aufg. des 8 Bats. 3. Nrandenmuxce. Beota. Nr.-2¹D. Jeüden. A1c. Nüigv. Nüa v, IUanfff⸗ lich der Abschied, letzteren fünf mit ihrer bisherigen Uniform, wie solche bis zum Erlaß der Kabinets⸗Ordre vom 2. April 1857 getragen wurde, bewilligt. von Hanstein, Seconde⸗Lieutenant vom 2. Aufgebot 1sten Bataillons 1sten Thüringischen Regiments (Nr. 31), Hildebrandt, Seconde⸗Lieutenant vom 2. Aufgeb. 3. Bats. 2. Magdeburg. Regiments, (Nr. 27), Golden, Pr. Lt. vom 2. Auf, 3. Bats. 1. Magdeb. Regts. (Nr. 26), Philippona, Rittm. vom Train 1. Aufg. 2. Bats. 1. Magdeb. Regts. (Nr. 26), letzteren beiden mit ihrer bisher. Uniform, wie solche bis zum Erlaß der Kabinets⸗Ordre vom 2. April 1857 getragen wurde, der Abschied bewilligt. Koch, Sec. Lt. von der Artill. 2. Aufgeb. 3. Bats. 2. Posenschen Regts. (Nr. 19), Günther, Pr. Lieut. vom 2. Aufgebot 1. Bats. 1. Posenschen Regts. (Nr. 18), als Hauptm., v. Reichenbach, Pr. Lt. vom 2. Aufg. 1. Bats. 2. Niederschles. Regts. (Nr. 7), als Rittm., letzteren beiden mit ihrer bisher. Uniform, wie solche bis zum Erlaß der Kabinets⸗Ordre vom 2. April 1857 getragen wurde, der Abschied bewilligt. v. Selchow, Pr. Lt. von der Kav. 1. Aufg. des 3. Bats. 1. Oberschles. Regts. (Nr. 22), du Port, Hauptm. vom 2. Aufg. des 2. Bats. 2ten Oberschles. Regts. (Nr. 23), diesem mit seiner bisherigen Uniform, wie solche bis zum Erlaß der Kab. Ordre vom 2. April 1857 getragen wurde, der Abschied bewilligt. Frhr. v. Nagel⸗Itlingen, Sec. Lieut. vom 1. Aufg. des 1. Bats. 1. Westfäl. Regts. (Nr. 13), Frhr. v. Wrede, Seconde⸗Lieutenant von der Kaballerie 1. Aufgebots desselben Bataillons, diesem mit seiner bisherigen Uniform, wie solche bis zum Erlaß der Kabinets⸗Ordre vom 2. April 1857 getragen wurde, der Aschied bewilligt. b. Fisenne I., Sec. Lt. vom 1. Aufg. des 1. Bats. 1. Rheinischen Regts. (Nr. 25), v. d. Mosel, Pr. Lt. von der Artillerie 2. Aufg. dess. Bats.,
G Nichtamtliches. 1 16“ reußen. b der verließen heute Morgen um 9 Uhr mittelst Extrazuges Teplitz in Gemeinschaft mit Sr. Majestät dem Kaise z von Oesterreich, geo asedgerg sich zu einem Besuche . Königlich sächsische Hoflager begaben. eüni 1e Eisenbahn⸗Station verabschiedeten die
der Regent setzten die Weiterreise über Dresden nach Berlin fort, begaben sich sodann nach Schloß Babelsberg. 8
achsen. Dresden, 27. Juli. G Süeh. Journals“ über das Resultat der Zusammen⸗
heißt es: Es erscheine die Annahme berechtigt, daß die persönliche egegnung der 56
Behesger ½ 88 Heile Deutschlands wünschenswerthe volle Ver⸗
ständigung zwischen Oesterreich und Preußen wesentlich fördern
und daß aus der Teplitzer Zusammenkunft der deutschen Natio
eine neue Bürgschaft für die Wahrung ihrer Interessen und für
die Aufrechthaltung der Integrität des großen deutschen Vater⸗
landes erstehen werde. 1
Leipzig, 27. Juli. Gestern Nachmittag ist Se. Hoheit der Herzog von Sachsen⸗Meiningen hier eingetroffen und weiter nach Dresden gereist, von wo er sich nach Pillnitz begeben hat. 1. Aus Frankfurt a. M. wird dem „Dresdner Journal“ mit⸗ etheilt, daß in der Sitzung des Bundestages am L6sten d., bie an der Würzburger Konferenz betheiligt gewesenen Regierunge
In demselben wird auf den von der sächsischen Regierung über n sefrt⸗Bürd nff neb ; hingewiesen; derselbe wurde
itischen Ausschusse überwiesen. s veinshen Lö E 26. Juni. In der so eben been⸗ digten Sitzung der Ständeversammlung wurde die Regie⸗ rungsproposition auf Ankauf der Wiesbaden „Rüdesheimer Eiser — bahn um den Preis von 2,600,000 Fl. angenommen. Die Sitzung der vereinigten Kammern war fuͤr die dermalige Diäͤt deren letzte. Morgen werden in beiden Kammern die Schlußabstimmungen über
das Domainengesetz stattfinden, Landtags erfolgen.
Frankreich. Paris, 26. Juli. öff, Sacekeraechs Worschläge ist eingetroffen. Alle anderen Maͤchte Hee ist eingetroff
klärt. wärtigen Angelegenheiten eine Konferenz der Gesandten stattfinden
Die Antwort der Pforte Sie lautet zustimmend.
regeln soll, unterzeichnet werden. Sodann würden die französischen Truppen unverzüglich Befehl erhalten, sich einzuschiffen; England aber würde sich nur mit Kriegsschiffen betheiligen.
sichtigt. besteht aus fünf Linienschiffen und zwei Fregatten: „Alexandre“ „Fontenoy“, „Tage“, „Breslau“, „Arcole“,
Das Kommando erhält der Vice⸗Admiral Fourichon.
eifrig betrieben.
Italien. Die londoner Blätter bringen folgendes Tele
8 22. und Palermo vom 24. Juli in Genua und Turin e 8 27. Juli. Se. Königliche Heheit schauplatze durch Maueranschläge bekannt gemacht: * Potsdam, 27. Juli. Se. Königliche Hoh 1““ Medici an den Diktator.
Barcellona, 17. Juli, 7 ¾ Uhr Abends.
Auf der dem Schlosse
351,91 2 Allerhöchsten Herrschaften sich von einander, Se. Königliche Hoheit trafen um 4 Uhr auf dem Anhaltischen Bahnhofe daselbst ein und In einem Berichte des
kunft des österreichischen Kaisers und des Prinz⸗Regenten von Preußen ürsten der beiden deutschen Großmächte und deren
einen Antrag auf allgemeine Patent⸗Gesetzgebung gestellt üzue.
und danach wird der Schluß des 1 . troffen.
aben gleichfuns sich vamtt etnverstanben er⸗ So sollte denn heute Nachmittags im Ministerium der aus⸗
und der Vertrag, welcher die Einzelheiten der syrischen Expedition
Der „Ami de la Religion“ meldet aus Bordeaux, daß der Groß⸗Rabbiner dieser Stadk und die Mitglieder des Konsistoriums sich zum Erzbischofe begaben und dem Kardinal Donuet das Ergeb⸗ niß einer Kollekte für die syrischen Christen übergaben.
Der Kaiser hat, laut „Moniteur“, gestern auf der Ebene von Satory zwei Garde⸗Artillerie⸗Regimenter Revue passiren lassen und darauf mit groͤßtem Interesse die Belagerungsgeschuͤtze Das Reserve⸗Geschwader, welches in Toulon ausgerüstet wird,
Der neue Gouverneur Monammar Pascha ist in Beirut angekom⸗
oudre“ und „Gloire“. nach dem Libanon zurückzukehren.
richte über die Ereignisse in Syrien erschienen.
Die Arbeiten der Eisenbahn von Toulon nach Nizza werden 2 — santesten dürfte ein Schreiben Sir Henry Bulwer's, aus Therapia,
“ aus Turin, 26. Juli: Die Sendung des Marquis de la
—
In Palermo wurden am 18. Juli folgende Bulletins vom Kriegs⸗
„Bulletin.
Der Femn⸗ versuchte, meine äußerste Rechte zu umgehen. Ich schickte hm vier Compagnieen entgegen; ein sehr hitziges Gefecht erfolgte. Der 2000 Mann starke Feind, mit Artillerie und Kavallerie versehen, wurde zurückgeschlagen und 08 sich nach Milazzo zurück. Unser Verlust be⸗ läuft sich auf sieben Todte und mehrere Verwundete; der des Feindes ist weit stärker. Auch einige Pferde sind erbeutet worden.
Medici.
2. Bulletin. Medici an den Diktator.
Barcello na, 17. Juli, 2 Stunden vor Mitternacht.
„Der Feind erneuerte den Angriff mit größerer Energie und zahl⸗ reicheren Streitkräften. Das Gefecht dauert seit länger als zwei Stun⸗ den, mit einem wohlgenährten, anhaltenden und lebhaften Feuer. Der Feind hat Bomben und Kanonen. In gut gewählten Stellungen wider⸗ steht er energisch. Iwei Angriffe der Unsrigen mit dem Bayonette ent⸗ scheiden den Tag. er Feind zieht sich auf Milazzo zurück, nach großen Verlusten an Todten und Verwundeten. Wir haben wenig Todte aber biel Verwundete. Wir haben einige Gefangene gemacht. Die Stimmung der Freiwilligen ist vortrefflich. Medici. Wie die „Gazz. di Milano“ sagt, hat sich die in Verona ver⸗ einigte gemischte Kommission u. A. mit Herausgabe der eisernen Krone zu beschäftigen. Eines der Haupt⸗Mitglieder der Kommission ist in Mailand eingetroffen. Man sammelt die Dokumente, welche beweisen, daß diese Krone der Kirche von Monza gehört, so⸗ 88 der neuen mailänder Regierung nicht vorenthalten werden önne.
Türkei. Konstantinopel, 21. Juli. Das „Journal de Constantinople“ meldet: In Folge der Intervention des Pascha's von Beirut sind Unterhandlungen zwischen den Drusen und Ma— roniten eingeleitet. Die Drusen wollen eine allgemeine Amnestie, ohne jedoch Entschädigung zu leisten. Die Feindseligkeiten wurden inzwischen eingestellt. In Damascus werden 4000 Mann türkische Truppen erwartet. Die Stadt sollte in Belagerungszustand erklärt und von den Arabern strenge Satisfaction gefordert werden. Der Brigade⸗General Seid Pascha geht morgen nach Syrien. Am 11ten d. M. sind 1800 Mann von Beirut nach Damascus abge⸗ gangen. In Beirut ist eine Verstärkung von 3000 Mann einge⸗ Am 17ten d. M. sollten sich in Volo 2000 Mann nach Shrien einschiffen. Die Pforte verlangt vom Vice⸗Könige Egyp⸗ tens ein Kontingent von 10,000 Mann für Syrien. Der frühere Handelsminister Mahmud Nedin Pascha wurde zum General⸗Gou⸗ verneur von Tripolis ernannt. Mit dem Dampfer „Olympus“ find abermals italienische Freischärler nach Malta abgegangen.
Smyrna, 21. Juli. Nachrichten aus Damascus bis 12ten d. M. zufolge dauert der Aufstand fort. Alle Christenquartiere wurden niedergebrannt. Die Konsulate von Rußland, Oesterreich, Preußen, Holland, Belgien, Griechenland ebenfalls, sammt allen Klöstern, Kirchen und dem Patriarchate. Acht Franziskaner und der englische Missionair wurden getödtet; blos das englische Kon⸗ sulat wurde verschont. Die Ermordung des holländischen Kon⸗ suls ist noch nicht authentisch bestätigt. Im Hause Abd-⸗el⸗Kaders wurden 2000 Christen untergebracht, ein großer Theil fluͤchtete sich in die Citadelle; auch von Türken wurden viele gerettet.
men und am 14ten mit 1500 Mann nach Damascus auf⸗ gebrochen. Zwischen den Drusen und Christen wurde der Friede geschlossen; mit Ausnahme der Orte Zaple, Hasbeya, Raschna und Deir⸗el⸗Kamar. Die christlichen Familien beginnen bereits
In London sind am 26. Juli die amtlichen englischen Be⸗ Am interes⸗
27. Juni, sein. „Die ottomanische Regierung“ — sagt Sir Henrh — „die zwei Bataillone und eine Fregatte nach der shrischen Küste gesandt hat, sendet jetzt noch 4 Bataillone und verhehlt keine der
Mann zur Verfügung stellen. richten aus Beyrut vom 12. Juli.
1
Der „Constitutionnel“ hat Nach Danach wären 10,000 Druse
im Marsch auf Damascus gewesen.
vom 18. Juli.
Die Nachrichten aus Kon Die dortigen
richte über das Blutbad von Damaskus.
Bairamfeste zuruͤckkehrende Drusen und Beduinen durch Damascus gekommen und hätten Abd⸗el⸗Kader vorgeschlagen, alle Christen der
Stadt niederzumetzeln.
Der Emir hätte sich diesem Vorschlage ent⸗
schieden widersetzt, aber die muselmännische Bevölkerung wäre sofort
darauf eingegangen,
zum 9. Juli gewährt. brannt. geschlossen.
und so hätte denn das Gemetzel vom 8. bis Fünfhundert Todte. Alle Konsulate ver⸗ Die Truppen der Garnison hatten sich den Mördern an⸗ General Ahmed war geflüchtet, die Behörden hatten
sich in die Citadelle zurückgezogen. Die Zahl der von der Pforte nach Shrien entsandten Truppen beträgt nur 6000 Mann, da die rumelische Armee nicht allzu fehr geschwächt werden darf. Am 18. Juli hatte der englische Gesandte eine Depesche aus London erhalten und darauf sofort ein Immediat⸗Gespraͤch mit dem Sultan.
nale Donau⸗Kommission mit den Sulina⸗Mündung in erfreulichem Fortschritte. selbst sind die beiden
Wie man der „Odessaer Zeitung“ berichtet, ist die internatio⸗ Arbeiten zur Regulirung der An der Mundung ungefähr 300 Klafter langen, ins Meer
hinausgehenden Molen vollendet, welche den Eingang in den Strom ungefährlich machen, und jetzt soll mit dem Bau eines steinernen Molo an der Georgs⸗Mündung begonnen werden.
Bucharest, 18. Juli. K. Hurmusaki hat in der moldauischen
Kammer den Antrag gestellt, die fürstlich moldau⸗walachische Regie⸗ rung solle die Schuld Rußlands an die Moldau aus den Jahren 1853 und 1854 in der Ziffer von 7,523,000 Lee, welche die russi⸗
schen Truppen dem Lande verursachten, reklamiren. habe die Russen nicht gerufen,
Die Moldau und der Höchstkommandirende Sr.
Majestät des Kaisers aller Reussen, Fürst Gortschakoff, habe feier⸗
lichst versichert,
den
Dresden, Sonnabend, 28. Juli, Vormittags.
es solle Alles bezahlt werden. Die Kammer hat
Antrag angenommen (Kronst. Z.)
(Wolff's Tel.
Bur.) Der Kaiser von Oesterreich ist heute Vormittag 9 Uhr von Schloß Pillnitz abgereist. Der König begleitete denselben bis zur Station Niedersedlitz, der Kronprinz bis Bodenbach.
London, Freitag, 27. Juli, Nachts. (Wolff's Tel. Bur.)
In der heutigen Sitzung des Unterhauses crklärte Russell: Der neapolitanische Gesandte habe ihm geschrieben, daß die nea⸗ politanische Regierung nur eine Intervention Englands, den Frie⸗ den herzustellen, gewüͤnscht, daß sie aber nie daran gedacht habe, England möge Gewalt anwenden, Garibaldi daran zu hindern, seinen Lauf fortzusetzen. Der Staatssecretair des Innern, Lewis,
erwiderte auf eine desfallsige Interpellation Bentincks:
Es sei
keine Gefahr eines unmittelbaren Krieges vorhanden und deshalb auch nicht nothwendig, strengere Maßregeln gegen verdächtige Fremde in Anwendung zu bringen.
Der heutige „Constitutionnel“ sagt: vention in Betreff der syrischen Angelegenheit heute, unterzeichnet werden.
Paris, Sonnabend, 28. Juli, Morgens. (Wolff's Tel. Bur.) Wie es heißt, wird die Con⸗ Sonnabend, Die Zustimmung der Pforte ist gestern Abend
eingetroffen.
Genua, Freitag, 27. Juli, Abends. (Wolff's Tel. Bur.)
Nach hier eingetroffenen Nachrichten aus Neapel vom 24sten d. hat in Avellino ein Aufstand stattgefunden, in Folge dessen die fremden Truppen Blut vergossen und einige Häuser geplündert haben. In Gaeta haben die Soldaten: Nieder mit der Constitu⸗
reca hat zum Zwecke,
eine Kompromiß zu Wege zu bringen, wodurch der König von
Neapel das Ergebniß des allgemeinen Stimmrechts in Sicilien annehmen würde, falls die Westmächte die Integrität der neapolitanischen Besitzungen auf dem Festlande gewahrleisten und Garibaldi verhindern wollten, daselbst eine Lan⸗ dung zu bewerkstelligen.
diesem als Hauptmann und mit seiner bisherigen Uniform, wie solche bis tion! Es lebe Maria Theresia! gerufen.
zum Erlaß der Kabinets⸗Ordre vom 2. April 1857 getragen wurde, der b schied bewillig t. 1 vV 1“
2.
Gräuelthaten, die der Drusenstamm begangen hat — Gräuel jedoch, die, wie sie sagt, in vielen Faͤllen auch gegen Muselmänner began⸗ gen würden. Dieses Glaubens scheint auch Mr. Brant zu sein, 88 der einige Besorgniß für Damascus erregt. Ich muß mit tiefemn Bedauern hinzufügen, daß die ottomanische Regierung um so mehr
Statistische Mittheilungen. 188 — Folgendes ist, im Auszuge, der offtzielle Ausweis de glisch
Militair⸗Beamte.
Durch Verfügung des Kriegs⸗Ministeriums.
Den 6. Juli. 1 Schmidt, Zahlm. 1. Klasse, Sec. Lt. a. D. b Inf. Regts., mit Pension verabschiedet. ue“ 2 69 Jnik 1 Schimmel, Intendantur⸗Secretair vom V. zum IV. Armee⸗Corps, Buzello, Intendantur⸗Secretair vom V. zum II. Armee⸗Corps, Lincke, Intendantur⸗Secretair vom VI. zum III. Armee⸗Corps, Westphal, In⸗ tendantur⸗Secretair vom IV. zum V. Armee⸗Corps, Chrzaszcz, Inten⸗ bantur⸗Sekretariats⸗Assistent vom IV. zum V. Armee⸗Corps versetzt. Den 11. Juli.
8 Otto, Intendantur⸗Nath vom V. zum VIII. Aemee⸗Corps, von Goldenberg, Intendantur⸗Assessor vom VIII zum V. Armee⸗Corps, Schmid, Intendantur⸗Assessor vom II. zum IV. Armee⸗Corps versetzt.
. “ om 2. Bat. des 38.
Bologna, 23. Juli. Der Comitévertreter der „Societ nazionale“ in der Romagna erklärte in der gestrigen Versammlung
nete Depretis als Kandidaten. zu verwenden.
vollständig geräumt. Clary zo posten und aus der Stadt Messina zurück, konzentrirte seine Streit⸗ kräfte jedoch in der Citadelle; die überschüssige Mannschaft und namentlich die Boscosche Kolonne wurde So melden die am 26. Juli
La Farina's fernere Präsidentschaft für unmöglich und bezeich⸗ — Der Justizminister wurde ermäch⸗ tigt, die Einkünfte der vacanten Bisthuͤmer für suspendirte Priester
nachfolgten, auf die Lage Syriens aufmerksam machte. Andererseits
lichen Behörden gegen die Drusen gehetzt wurden, und die Haltung Die neapolitanischen Truppen haben weder Messina noch Milazzo ieses christlichen
seine Truppen nur von den Vor⸗
nach Calabrien geschickt. in Marseille eingetroffenen Berichte, in Uebereinstimmung mit den Nachrichten, welche aus Messina vom
u tadeln ist, als seit einem Jahre keine Woche verging, in der ich nicht fortwährend Fuad Pascha und die drei Großveziere, die ihm
kann ich nicht umhin, die Meinung auszusprechen, daß das Beneh⸗ en der maronitischen Christen und die Art, wie sie von ihren geist⸗
tammes uͤberhaupt nicht wenig dazn beitrugen, en unter der Asche glimmenden Religionsstreit wieder anzufachen, er diese Provinz so oft verheert hat.
Laut Nachrichten der „ Patrie“ hätte ein türkisches Ge⸗ schwader unter dem Vice⸗Admiral Mustapha Pascha am 18. Juli Cypern verlassen und sich direkt nach Beyrut begeben. In Alexan⸗
dria hieß es am 22. Juli, der Vice⸗König werde dem Sultan 5000 11 ͤ1“
1““
Staats⸗Einnahmen und . vom 30. Juni 1859
Juni dieses gaben 70,504,418 Pfd., 912,169 Pfd. übrig.
etrugen 71,416,586 Pfd., die Aus⸗ bleibt als verfügbare Bilanz die Summe von Eingegangen waren durch Zöͤlle 24,085,280 Pfd.,
Jahres: die Revenuen
Accise 20,570,000 Pfd., Stempelgefälle 8,151,257 Pfd., Land⸗ und Ab⸗ schätzungssteuern 3,237,000 Pfd., Einkommensteuer 9,902,816 Pfd., Post⸗
amt 3,350,000 496,385 Pfd. spanische Schuld) 1,874,272 Pfd. Die waren: Interessen und Verwaltung Kosten des konsolidirten Fhnts Feen. Flotte 12,816,668 Pfd.,
Pfd., Kron⸗Ländereien 285,979 Pfd. und Diverse (sammt Haupt⸗Ausgaben der Staatsschuld 27,784,314 Pfd., d., Armee 14,744,176 Pfd.,
ivildienst 7,689,950 Pfd., Gehalte im Departe⸗
ment der Revenuen ꝛc. 4,475,539 Pfd., Operationen in China 858,057 Pfd.
Im Schatze befanden sich am 30. Juni 6,594,771 Pft.
Davon will der
chatzkanzler 1,286,000 Pfd. zur Bestreitung der chinesischen Operationen