1704
beeeen vom Remonte⸗Depot zu Treptow a. d. R., von Hey aus
eynsburg, vom Ober⸗Burggrafen von Brünneck auf Belschwitz und
Trebnitz, vom Grafen Schwerin auf Wolfshagen und vom Oekonomie⸗ Rath 8is zu Münchenhoff erregten besondere Aufmerksamkeit.
Schlesien hat sich damals sehr zurückgehalten. Hoffentlich wird die zuversichtliche Erwartung nicht getäuscht, daß nach einem weiteren
Decennium hoher Blüthe und, durch die Resultate der Herrnstadter Schafschau ihres Werthes nur um so sicherer bewußt, die edle schlesische Wolle die Gelegenheit nicht versäumen werde, ihren Weltruf auch auf dem Kampfplatze der Ausstellung zu befestigen. Thierische Fette, Talg, Wachs u. s. w.
Bienenwachs war ausgestellt von England, Indien, Ceylon, dem Kap, Kanada, Van Diemensland, Oesterreich, Niederland, Frankreich, Spanien, Portugal, Rußland, der Türkei, Tunis, China.
Seide (welche 1851 die XIII. Klasse mit den Seidenwaaren bildete).
Aus Preußen hatte Professor Kiszewsvi (Provinz Posen) kleine Versuche in wenigen Strähnen und Bolzani (Berlin) eine Spinnhütte ausgestellt.
Es ist seitdem so Mancherlei für die inländische Seidenzucht geschehen, daß es nicht an Leistungen fehlen kann, die sich sehen lassen dürfen.
Die IX. Klasse der Ausstellung von 1851 und die 9. Rubrik der II. Abtheilung für 1862 bilden
die landwirthschaftlichen Geräthe aller Art (Acker⸗ und Gartenbau⸗Maschinen und Geräthschaften, wie die Bekanntmachung der großbritannischen Kommissarien für 1862 sie bezeichnet).
Es ist bekannt, daß wir auf diesem Gebiete mehr Schüler und Nach⸗ ahmer, als Erfinder sind. Dessenungeachtet und wenn auch die Land⸗ wirthe selbst als Aussteller aufzutreten hier nicht berufen erscheinen, liegt es doch gewiß in ihrem Interesse, inländische Fabrikanten zur Ausstellung anzuregen, schon damit der Werth der in⸗ und ausländischen Fabrikate jeder Art verglichen werden kann, zumal nicht zu verkennen ist, daß das mehr oder weniger, namentlich von Englands Vorgang abhängige Ver⸗ hältniß dieser Fabrication sich von Jahr zu Jahr zu unseren Gunsten modifizirt hat, daß deutsche Erfindung und manche originelle, zum Theil von Landwirthen ausgehende Constructionen Platz zu greifen beginnen. —
Indem ich mich auf die hervorgehobenen Momente, auf welche ein Rückblick auf die Ausstellung von 1851 hinführte, beschränke, bedarf es keines Hinweises auf die Wünsche, die sich daran knüpfen. Zum Theil sind sie von der Darstellung ohnehin nicht zu trennen gewesen, zum andern Theil ergeben sie sich von selbst.
Dabei kann es nicht meine Absicht sein, eine massenhafte, sondern nur eine würdige, unserer landwirthschaftlichen Entwickelung entsprechende Betheiligung an der nächstjährigen Ausstellung herbeizuführen, aber der Gedanke läßt sich nicht abwehren, daß erhebliche Lücken in unserer Aus⸗ stellung bedenklicher sein würden, als ein vielleicht etwas zu lebhafter Andrang. Die volkswirthschaftliche und gewerbliche Intelligenz eines Landes werden bei merklicher Theilnahmlosigkeit für derartige Unternehmen in Bezug auf das Ganze oder in Bezug auf eine bestimmte Berufsklasse nicht mit Unrecht in Zweifel gezogen, während eine reichliche Betheiligung mit den besten Schluͤssen für die Höhe der geistigen und gewerblichen Blüthe begleitet zu werden pflegt.
Daß der unmittelbare persönliche Vortheil des einzelnen Einsenders, so sehr derselbe mitzusprechen alle Berechtigung hat und so sehr durch die gestattete Beifügung der Preise diesmal auch die billige Produc⸗ tion zur Geltung gelangen kann, wodurch die Aussicht auf 9 für unsere Aussteller gesteigert wird, nicht der einzige Antrieb zur Be⸗ schickung der Ausstellung sein darf, braucht wohl kaum noch erwähnt zu werden — es liegt vielmehr hier eine jener seltenen und schönen Aufgaben vor, welche dem wohlhabenden Landmanne, vornämlich dem großen Grundbesitzer, die Schranken zu einem Turnier erschließen, in welchem er seine Ueberlegenheit an Mitteln und Intelligenz in einer ebenso glän⸗ zenden, als gemeinnützigen und der allgemeinsten Anerkennung sicheren Weise an den Tag legen kann. —
Endlich wird auch in Betracht zu ziehen sein, daß Preußen nicht allein mit dem Auslande zu konkurriren hat, es wird ihm auch darzu⸗ thun obliegen, daß die Kultur seiner Länder in allen Theilen und nach allen Richtungen hin sich ebenbürtig den Leistungen anderer deutscher Staaten anreiht.
Berlin, den 3. September 1861.
v. Salviati, Landes⸗Oekonomie⸗Rath und General⸗Secretair des Königlichen Landes⸗ Oekonomie⸗Kollegiums. 8
Nichtamtliches.
Hamburg, 6. September. Die königlich preußische Flottille, von hier kommend, ist laut telegraphischer Nachricht heute Nach⸗ mittag gegen 5 Uhr zu Cuxhaven vor Anker gegangen.
(H. B. H.
Frankfurt a. M., 6. September. Unsere gesammte Bundesgarnison, aus österreichischen, preußischen, bayerischen Trup⸗
pentheilen verschiedener Waffengattungen und dem Frankfurter Linienbataillon bestehend, ist heute Vormittag von dem Feldmanöver hierher zurückgekehrt, welches sie gestern gemeinschaftlich mit den unweit Höchst lagernden nassauischen Truppen ausgeführt hat.
Baden. Karlsruhe, 5. September. Se. Königliche Hoheit der Großberzog ist heute Mittag von Ostende, und zwar zu⸗ nächst aus Cöln kommend, heer eingetroffen. (Karlsr. Ztg.)
Bruchsal, den 4. September. Die Tagesordnung für die bevorstehende Schwurgerichtssitzung ist dahin festgesetzt worden, daß zur Verhandlung kommt: am Montag den 23. d. M. die Anklage gegen Oskar Becker aus Odessa wegen beendigten Mordversuchs gegen Se. Maiestät den König von Preußen.
Oesterreich. Pesth, 5. September. Der Magistrat der Stadt Pesth beschloß eine Petition an Se. Majestät um Wieder⸗
einsetzung des Repräsentantenkörpers zu richten, da ohne denselben
die Administration ins Stocken gerathen würde.
b Triest, 5. September. ist eine Barke mit hundert Flüchtlingen hier angekommen
Großbritaunien und Irland. London, 5. September. Die Prinzessin von Hohenlohe ist gestern nach Balmoral zur Königlichen Familie abgereist.
Die British Association, welche diesesmal in Manchester tagt, hat gestern ihre Sitzungen vor einem sehr zahlreichen Audito⸗ rium eröffnet. Auf Lord Wrottesley folgte als diesjähriger Prä⸗ sident des Vereins Mr. Fairbairn.
In Liverpool — so heißt es im City⸗Artikel der „Times“ — warnt man alle Passagiere, die sich nach Amerika einschiffen, vor allzu freien Aeußerungen über ihre Sympathieen, indem die Washingtoner Regierung auf den Dampfern verkleidete Polizei⸗ Agenten mitfahren lasse, um die Reisenden auszuholen. Diese Spione sympathisiren bald mit dem Norden, bald mit dem Süden; vor den Freunden der südlichen Conföderation hat der Passagier natürlich am meisten auf der Hut zu sein.
Das Kriegsschiff „Driver“ (6 Kanonen, 1056 Tons Last und 280 Pferdekraft) ist in der Nähe der Bahama⸗Inseln zu Grunde gegangen. Der Commandeur, Horatio Nelson, und seine G die aus 170 Matrosen und Offtzieren besteht, sind gerettet.
Seitdem zuerst die Einkommensteuer in England ein⸗ gefuͤhrt worden war, hat sich die Steuerkraft des Landes bekannt⸗ lich gewaltig gehoben. Man weiß, daß jede Auflage von einem Penny der Einkommensteuer dem Staatsschatze eine Million Pfd. zufuüͤhrt; aber auch sonst ist das Steuerquotum, das von einzelnen Erwerbsquellen erhoben wird, ein bedeutend höheres geworden. Hier nur wenige Beispiele: Die Bergwerke Großbritanniens, die im Jahre 1843 nach einem Einkommen von 2,081,387 Pfd. besteuert waren, zahlten im verflossenen Jahre Einkommensteuer von 4,015,455 Pfd.; somit beinahe das Doppelte. In demselben Zeitraume war das Einkommen der Eisenwerke von 559,435 Pfd. auf 1,517,230 Pfd., und das der Eisenbahnen von 2,598,943 Pfd. auf 12,032,562 Pfd. gestiegen.
Frankreich. Paris, 5. September. Die Broschüre „der Kaiser, Rom und der König von Italien“, welche in London so großes und hier fast gar kein Aufsehen gemacht hat, hat zwei Jour⸗ nalisten, La Varenne und Dupont zu Verfassern und, wie die „Indépendance Belge“ meint, den Grafen Vimercati zum Urheber.
Am 1. September, Morgens, hißte die auf der Rhede von Toulon ankernde italienische „Terrible“ zum ersten Male die Königlich italienische Flagge auf und salutirte die Stadt, so wie den kommandirenden Admiral der Rhede. Die Batterie von la Grosse Tour und die Fregatte „Gloire“ erwiderten diese Grüße Schuß um Schuß. An demselben Tage kamen Abtheilungen von Linien⸗Infanterie und Fußjägern, zusammen etwa 1000 Mann, per Eisenbahn in Toulon an und wurden, obschon es Sonntag war, sofort auf dem Dampfer „Cacique“ eingeschifft, der um 6 Uhr Abends darauf nach Civita Vecchia in See ging.
— 6. September. Der „Moniteur“ enthält heute eine Note folgeuden Inhalts: „Die „Times“ und andere fremde Zeitungen machen zu der Broschüre: „Der Kaiser, Rom und der König von Italien“ ganz grundlose Kommentare, denen die Regierung auf das Ausdrücklichste desavouirt.“
Italien. „Popolo d'Italia“ bringt Nachrichten aus Piedi⸗ monte vom 27. August. Am 23sten und 24sten machten die Truppen, ungefähr 3000 Mann stark, ihre lang vorbereiteten An⸗ griffe auf die Royalisten im Matese. Das Resultat entsprach je⸗ doch den Erwartungen keineswegs. Die Royalisten zogen sich, nachdem einige Schuͤsse gewechselt waren, in ihre, wie es scheint, unzugänglichen Stellungen zurück, nachdem sie kaum 4 Mann an Todten verloren. Dagegen tödteten die piemontesischen Soldaten 6—7 ganz unschuldige Kohlenbrenner im Walde Coglione di Le⸗ tino, weil sie dieselben für Briganti hielten, und da die bereits an⸗ gezündeten Kohlenmeiler mittlerweile ausbrannten, so wurde nicht nur der beträchtliche Kohlenvorrath, sondern auch der angrenzende Wald ein Raub der Flammen.
Die ungarische Legion, welche eigentlich mit ihrer Verwendung in Neapel durchaus nicht einverstanden ist, mußte es sich gefallen lassen, in kleine Abtheilungen aufgelöst und in 18 verschiedene Ort⸗ schaften gelegt zu werden. Von dem etwa 1200 Mann starken
.
Corps stehen 240 Mann in Calabrien, die übrigen in den Ort⸗
Von Monte St. Angelo in Apulien
uͤberreichen werde, — also echt neapolitanische Produkte.
de Lannoy, ist gestorben.
1705 8
chaften bei Avellino und Salerno. In dem bisherigen Garnisons⸗ ort Nocera blieb nur der Stab zurück. 1t Im „Popolo d'Italia“ von Neapel wird angezeigt: „Unter dem Namen „Italienische Maͤrtyrer⸗Comité's“ beschäftigen sich einige angebliche Garibaldianer damit, Werbelisten aufzustellen. Es ist das eine neue Falle, welche man dem guten Glauben der Jugend legt, und vielleicht eine Gefahr für das Land. Man sagt uns, daß die Regierung Maßregeln in dieser Beziehung getroffen hat; man meldet uns selbst die Verhaftung eines gewissen Lombardi, der plötzlich reich geworden ist. Möge sich das Publikum in Acht nehmen und die Regierung fest auftreten!“ 1 Die neapolitanische „Democrazia“ berichtet, daß die Arbeiter⸗ Deputation, die von Neapel nach Caprera abgegangen, dem „großen Italiener“ Gaben in Bonbons, Weinen, Backwerk und zwei Hüten
Turin, 5. September. Der belgische Gesandte dahier Chevalier Der „Italie“ zufolge hätte General Pettinengo die Statthalterschaft von Sicilien angenommen. Der König hat Herrn von Seissal empfangen. Die „Opinione erklärt, die Truppensendungen nach Neapel geschähen nicht, weil es dort schlimmer geworden sei; im Gegentheil sei das Räuberwesen fast ganz besiegt und auf einige Orte zusammengedrängt, von wo man es trotz den Verstäaͤrkungen, die es empfange, auch verjagen werde. Dem „Pungolo“ wird aus Neapel gemeldet, von Velletri seien 400 Aufrührer nach San Giovanni in Carico (in Terra di Lavoro) ebrochen. dhl Aus⸗ Pesaro wird gemeldet, daß letzter Schaaren Landleute eine drohende Bewegung machten und von Ancona und Sinigaglio eil herbeigerufen werden.
Mailand, 5. September. Die „Perseveranza bringt fol— gende Nachrichten aus Neapel: Bei Cervinara fand am 2ten ein großes Gefecht statt. Eine große Bande Insurgenten wurde ge⸗ schlagen und in die Flucht gejagt. Viele Todte und Verwundete.
Türkei. Nach einem türkischen Berichte haben, wie aus Ra g den 6. berichtet wird, vorgestern 5 bis 6000 Montenegriner die türkische Grenze uͤberschritten und Vranina, den Hauptort am Skutarisee, besetzt. Die Einwohner hatten sich mit den Montenegrinern vereinigt und die aus irregulairen Truppen bestehende Garnison belagert, welche, weil sie keinen Widerstand leisten konnte, den Thurm in die Luft sprengte und sich unter seinen Trümmern begrub. — Zupzi ist -gestern von den Türken besetzt worden.
chweden und Norwegen. Stockholm, 2. September. Der Fön hat unterm 16. Juli d. J. die Niedersetzung eines Comité’s beschlossen, welche über verschiedene, die Landesvertheidi⸗ gung betreffende Fragen ein Gutachten abgeben soll. Dieses Co⸗ mité soll unter dem Vorsitze des Generals Bildt am 1. Oktober zusammentreten.
Fhristiania, 3. September. Gestern wurde hier das 50 jäh⸗ öhellan der hiesigen Universität festlich begangen. Die vom Professor C. Holmboe gehal⸗ tene Rede und durch eine vom Professor Welhaven gedichtete und von Arnold in Musik gesetzte Kantate eröffnet. Darauf folgte ein von den Buͤrgern veranstaltetes Diner im großen Saale der Freimaurerloge, zu 88 fremden Gaͤste und sämmtliche L Universität eingeladen waren. 8
“ 16g die der Universität den fremden Gästen ein Diner. Abends findet auf dem Christiania⸗Theater eine Fest⸗ Vorstellung statt, zu welcher die fremden Gelehrten und Akademiker langte ein, an den Staatsrath Petersen ö aus Stockholm von gestern, 10 Uhr Vormittags, datirtes, Tele⸗ gramm an, in welchem der König den Lehrern und Studirenden an der Universität, so wie den Gelehrten von anderen Universi⸗ täten, die an dem Universitäts⸗Jubiläum persönlich Theil nehmen,
einen herzlichen Gruß übersendet.
ika. New⸗Vork, 23. August. Der „New⸗Vorker Intewges hat 8 via Kentucky, denen zufolge die Sepa⸗ ratisten Anstalten trafen in Missouri einzubrechen und eine offenstbe Vorrückung durch den Cheat⸗Mountain⸗Paß zu beginnen. — Der Kaper „Sumter“ ist nicht gefangen, soll vielmehr⸗ einem Briefe aus Curacao vom 7. August zufolge, den Schooner „Abbay Bradford“ und die Barke „Joseph Maxwell ö“ gekapert haben. Die Regierung von Venezuela wollte ihn jedo nicht in den Hafen einfahren lassen, und schickte ein Schiff nach Laguayra, um die genannte Barke dem Kaper wieder abzunehmen. — Die Unionsarmee erhält blaue Uniform. — Die früher ver⸗
Tage zahlreiche gegen die Stadt ds Verstärkungen
rige Festlichkeit wurde durch eine
ist, wie verlautet, vorgerückt, um Angesichts von 4000 Mann der Armee des Südens die Stadt Winchester (in Virginien) zu besetzen.
Das Reuter'sche Bureau bringt Nachrichten aus New⸗Vork vom 24. August. Der Kongreß des südlichen Staatenbundes hatte die Ausfuhr von Reis, Zucker, Melasse und Syrup auf dem Land⸗ wege verboten. Es hieß, die Unions⸗Regierung werde dem Staate Kentucky nicht länger erlauben, neutral zu bleiben, und der Mayor von Washington habe sich geweigert, der Unions⸗Regierung den Eid der Treue zu leisten. Die Truppen des Südens sollen sich, wie verlautet, nach Cenereville zurückgezogen haben. Die New⸗ Vork Times thut eines Gerüchtes Erwähnung, welchem zufolge Unter den Anführern der Suͤdtruppen in Richmond ein Zwiespalt ausgebrochen wäre. 8
Marktpreise. Berlin, den 7. September.
zu Lande: Weizen 3 Thlr. 5 Sgr., auch 2 Thlr. 27 Sgr. 6 Pf.
Ro ggen 2 Thlr. 7 Sgr. 6 Pf., auch 2 Thlr. 2 Sgr. 6 Pf. und 1 Thlr.
28 Sgr. 9 Pf. Grosse Gerste 1 Thlr. 17 Sgr. 6 Pf., auch 1 Thlr. 15 Sgr. und 1 Thlr. 13 Sgr. 9 Pf. Hafer 1 Phlr. 5 Sgr., auch 1 Thlr. 1 Sgr. 3 Pf. und 28 Sgr. 9 Pf. Erbsen 2 Thlr. 7 Sgr. 6 Pf, auch 2 Phle. 2 Sgr, 6 Ft Das Schock Stroh 8 Thlr., auch 7 Thlr. und 6 Thlr. 15 Sgr. Der Centner Heu 26 Sgr. und 23 Sgr., geringere Sorte auch
17 Sgr. Karteffeln, der Scheffel 25 Sgr., auch 20 Sgr. und 17 Sgr. 6 Ff., metzenweise 1 Sgr. 9 Pf., auch 1 Sgr. 6 Pf. und 1 Sgr. 3 Pf.
Berliner Getreidebörse vom 7. September. b Weizen loco 64 — 84 Thlr. nach Qualität, neuer 85 86 pfd. feiner weisser und gelber schlesisch. 82 Thlr. ab Bahn bez. Roggen loco neuer 82pfd. 51 ⅔ Thlr. ab Bahn, alter 79 — 80pfd. 50 Thlr. ab Boden bez., alter 50 Wspl. mit Aufgeld gegen Septem- ber-Oktober gehandelt, schwimmend neuer 80 — 81 pfd. 51 ¼ Thlr., 82 bis 83 pfd. 51 ¾ Thlr. bez., alter 78 — 79pfd. 51 ¾ Thlr. bez., September September-Oktober u. Oktober-November 50 — 51 Thlr. bez., n. G., November-Dezember u. Dezember-Januar 50 — 50 4 Thlr. bez., Br. u. G., Frühjahr 50 — 50 ½ —- 50 ¼ Thlr. bez. her ts, grosse u. kleine, 36 — 45 Thlr. pr. 1750 pfd. jekerung pr. September-
Hafer loco 21]5— 27 Thlr. nach Qual., t u. Snsgn bes dle h 24 Thlr. bez. u. Br., Oktober- ovember 24 Thlr bez. u. G., November-Dezbr. 24 ½˖ Thlr. Br., 24 ¼ G., Frühjahr 24 2 2 Ur. bez. 8 . Koch- und Futterwaare 45 — 52 Thlr. nach Qual. 1 Winterraps 87. 1 interrübsen 84— 1. 1 E 1284 Thlr. bez., September und September- Oktober 12 ⁄%. — ¼ Thlr. bez. u. Br., 412 ⁄% G., Oktober-November S ber Br, 12 ⁄% G, November-Dezember 12 ⁄2 — ⁄% Thlr. bez. u. Br. 125 ⁄½2 December-Januar 12 ⁄% Thlr. Br., 12 ⅞ G., April-Mai 12 ¾ Thlr. bez. einöl loco 12 ½ Thlr. 11“ beinitus loco ohne Fass 21 ½ — ½ Thlr., September u““ September-Okteober 20½ — ½ Thlr. bez. u. G., 20 Br., Oktober- xhrva ber 20 ½ — ½ Thlr. bez. u. Br., 20 ¼ G., November-Dezember u. Dezem 8. Janunr 20 —4 Thlr. ber. u. Ir. 20 8. Januar 20 ¼ Thlr. bez., Ja- nuar-Februar u. Februar-März 20 ¼ — ½ Thlr. bez. u. Br., 20 ½ u“ April 20 ¼ — ½ Thlr. bez., April-Mai 205 95 Thlr. bez. u. Br.) 2 8 Weizen sehr fest und besser bezahlt. Koggen in loco guter Han 8 zu höheren Coursen. Termine Bei überwiegender Kauflust ag Ker bedeutend gestiegen. Der Schluss zeigte noch Festigkeit. Gek. 19n Centner. Hafer fest und auf Termine höher. Gek. 1800 Ctr. * . wenig verändert, doch gut behauptet. Spiritus animirt und auf alle Sichten ansehnlich höher, schliesst fest. Gek. 10,000 Ort.
Leipzig-Dresdener 214 G. Löbau-Lit- 8— 8 Kagdeburg Leipziger 217 ½⅔ Br. Berlin-Stettiner 117 ¾ G. Cöln-
ELelpzig, 6. September. tauer Litt. A. 27 ⅓ Br.; do. Litt. B. —.
Berlin- “ 2 6 ““ 109 ¼ Br. Friedrich-W ilhelms-Nordbahn —.
— Braun- V Kieler —. Anhalt-Dessauer Landesbank-Actien 4 “ —. Weimarische Bank-Aetien 14 ¾ reichische 5proz. Metalliques —. 1854er Loose —. 1854er N Anleihe 58 ¾ G., —. Preussische Prämien-Anleihe. —.
a. Breslau, 7. September, 1 Uhr 40 Minuten I (
ichi Frei- Anzeigers.) Oesterreichische Banknoten 73 ½ . 288. 111 ¼¾ r. Oberschlesische Actien S 121⁷ G.; deo. Litt. . — Oberschlesische ““ - 11h D, 4ron., 92 ⅞ Br.; do. Litt. F., 43pror., 99 Br. dc. Arae er⸗ 3 ½proz., 82¾ Br. Kosel-Oderberger Stamm-Aetien —,, 2. vns- 228 Actien —. Oppeln-Tarnowitzer Stamm-Actien —. Preussis p Anleihe von 1859 107¼ G. Spiritus pr. 8000 pCt. Tralles 20 bez. gelber 72 — 92 Sgr. Roggen 52 — 61 Ssr. 9 — 26 Sgr. 8 F.ee amuns Eisenbahnen ohne Ums Polnische Banknoten merklich höher bezahlt, wesentliech unter Notiz der Banknoten gebande
Weizen, weisser 72 — 93 Sgr., Gerste 38 — 47 Sgr. Hafer
atz, Fonds unverändert- kurz Warsechau dagegen Schlesische Bank
b s “] „. Schlacht von breitete Nachricht, als sei General M Cullough. in der Sch Springfield gefallen, erweist sich als irrthümlich. — General Banks
86 ½ bezahlt.