1861 / 286 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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8 2 für die Verfassfung

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Nachstehenden, im Reserve⸗ praktischen Aerzten und Wundärzten:

Dr. Magnus vom 1. Ostpreuß. neke vom 1. Pomm. Landw. Regt. Nr. 2, Df.

Dr. Killisch vom 4. Brandenburg. Landw. Regt. vom 1. Thüring. Landw. Regt. Nr. Ur. Landw. Regt. Nr. 22, der Char. als Assistenzarzt verliehen. Ober⸗Stabs⸗ u. Regts. Arzt des 2. Schles. Drag. Regts. Reidtboldt, Assist. Arzt des 2. Thür. Inf. Regts. Nr. Riemer, Assistenz⸗Arzt der Brandenb. Art. Aussicht auf Anstellung im Civildienst, der Kürschner, Stabs⸗ und Bats. Arzt vom 2. z. F., Dr. Pusch,

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02, Abschied bewilligt.

Stabs⸗ und Bats. Arzt vom Inf. Regts. Nr. 62, der Abschied unter dem gesetzlichen Vorbehalt be⸗ willigt. Dr. Iltgen, Assistenz⸗Arzt vom 1. Bat⸗ 4. Westfäl. Landw. Regts. Nr. 17, Dr. Winnertz, Assistenz⸗Arzt vom 2. Bat. des 4. Westfaͤl. Landw. Regts. Nr. 17, der Abschied aus dem Militair⸗Verhältniß bewilligt. 1 8 Militair⸗Beamte. 9 ügung des Kriegs⸗Ministeriums. Den 20. November. Aspirant vom 1. Nr. 9, zum Zablmeister 2. Klasse bei dem Regt. ernannt.

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N

Durch Vez

Schramm, Zabam. Landw. Regts.

Landwehr⸗

Den 25. November. Poßart, Sekretariats⸗Assistent bei der Intendant. des VIII. Armee⸗ Corps, die nachgesuchte Entlassung aus dem Militair⸗Intendanturdienste

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Nichtamtliches⸗-

Preußen. Berlin, 30. November. Des Koͤnigs Ma⸗ jestät nahmen heute Vormittag die Vorträge des General⸗Lieute⸗ nants von Manteuffel und des Wirklichen Geheimen Raths Ge— deimen Kabinetsraths Illaire entgegen und empfingen um 2 Uhr zur Audienz in Begleitung des Ministers des Auswärtigen, Grafen torff den neuernannten Großberzoglich bessischen Minister⸗ ten Freiherrn Wamboldt von Umstadt, seine Kreditive jestät überreichte. Um 3 Ubr nimmt Se. Majestat eine

durch inzen Karl Ihm gezeigter neuer Geschuͤtze im Zeughause in

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8 8 der Se. Königliche Hohbeit den Generab⸗ Feldzeugmeister -

—N

St. Petersburg und Dünaburg den Anschluß an den Eisenbahn⸗ nicht erreicht.

Mittelst gestern bekannt ge⸗ der Vorstand des Departements der des Staatsministeriums, Generak⸗Major aus Gesundbeitsrücksichten auf sein Ansuchen egung des Charakters eines General⸗Lieutenants in setzt worden. An dessen Stelle ist der bisherige von Wedel zum General⸗Major und Chef des Departements und des Stabes, so wie zum stimmführen⸗ 1b e des Staats⸗Ministeriums ernannt worden.

(Wes. Ztg.) Braunschweig, November. Vergangene Nacht ver⸗ hierselbst der Staatsminister August von Geyso nach lang⸗

Leiden, welche schon mehrfach eine Unterbrechung der Verblichenen nöthig gemacht hatten. Der Ver⸗

rsohn des früheren Staatsministers von Schleinin, und b dessen Tode V

z aus November bez. Berlin 28. November. elegenbeiten ffstein,

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8) 5 32 v , 2

Mit

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ini Vorsitzender des Staats⸗Ministe⸗

riums.

Hessen. Unter Rechtsverwahrung m Jahre 1831 und für das Wahlgesetz von

0 beri und Nebel⸗

Kas⸗

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el, 29. November. 2 p„

1849 sind die bi 1 Baden. Karlsrube, 28. November. Das gestern er⸗ schienene Regierungsblatt enthält die Entschließungen Sr. Königl. Hobeit des Großherzogs, betreffend die Besetzung der katholi⸗ die Verwaltung des katholischen Kirchen⸗

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gen Abgeordneten Hartwig wiedergewählt worden.

schen Kirchenpfründen und vermögens.

Bayern. München, 28. November. Heute Morgen er⸗ folrte vdie feierliche Enthüllung des Schelling’s⸗Monuments in Gegenwart ver zwei Söhne des gefeicrten Philosophen: Professor von Schelling aus Erlangen unt Diakonus ven Schelling aus Etzungen, dann der Mitglieder der Königlichen Akademie der Wufseyschaften und der Künste, der Universität ꝛc., so wie der De⸗ putationen der Königchen uneg der stättischen Behörden. Die Fetrebe hielt der dermalige Neltor der Universität, Professor Hecers, ein Schüler Schelling's, der über die Verdienste pes Wefeierten und dessen Verhältniß zu unserm Monarchen sprach. NRachbdem das Monument enthüllt war, brachte der königl, Staats⸗ iuh von Filcher Er. Majestät dem Könige ein dreimaliges Hoch aus, in welches bie gauze Versammlung einstimmte. In den Tumpsstunden vielt bie Köuigliche Akademie der Wissenschaften shut zus Peier des Königlichen Geburtsfestes veranstaltete öffent⸗

resp. Landwehr⸗Verhältniß befindlichen

Landwehr⸗Regt. Nr. 1, Dr. Hei⸗ Paulizki vom 3. Bran⸗ denb. Landwehr⸗Regt. Nr. 20, Dr. Flatow von demselben Regiment, Nr. 24, Dr. Schade Brieger vom 1. Oberschles. Dr. Wahl, Nr. 7, mit Pens., mit Pens,, Brig. Nr. 3, mit Pens. nebst Dr. Bat des 4. Garde⸗Regts. 1. Bat. 3. Oberschles.

liche Sitzung. Der Vorstand der Akademie, Professor v. Liebi sprach in seiner Eröffnungsrede über den Einfluß der Wissenscha auf die Landwirthschaft, um hierdurch zu zeigen, daß der Wunsch der Kammer der Abgeordneten nach gemeinnützigerem Wirken sc Akademie unbegründet erscheine. (N. C.) 1 8 Großbritannien und Irland. London, 28. Novem ber. Ueber die Gefangennehmung der Kommissare Mason und Slidell an Bord des englischen Schiffes „Trent“ durch ein Kriegs⸗ schiff der amerikanischen Union wird aus Southampton noch hi gendes Naäheres berichtet: Der „San Jacinto, eine amerikanische Dampf⸗Schaluppe erster Klasse (1446 Tonnen, 13 Kanonen Capi tain Wilks) kam Anfangs November von der afrikanischen Küste auf dem Wege nach New⸗Vork in der Havannah an, nahm 5 selbst Kohlen ein und segelte am 4. November weiter. e“ wußte um diese Zeit in der Havannah recht gut, daß sich die

Bat. ESStargard) 2. Pomm.

Herren Mason und Slidell nebst Gefolge daselbst befanden Sie waren im Dampfer „Theodora“, welcher die Blokade von Charleston gebrochen hatte, angekommen. Diese Herren hatten, ihre Anwesenheit nicht geheim gehalten, da sie dom Augenblicke ihrer Landung in vder Havannah an ohne Zweifel unter dem Schutze der spanischen Flagge standen. Sie ließen sich als Passagiere an Bord des Königlich britischen Postdampfers nach Southampton einschreiben. Das Schiff segelte am 7. d. M. nach St. Thomas ab. Hr. Slidell, nach Frankreich bestimmter be. glaubigter Kommissar des südlichen Bundes für Frankreich, in Be⸗ gleitung seiner Frau, seines Sohnes und seiner drei Töchter; Herr Mason, nach England bestimmter beglaubigter Kommissar; Herr Eustis, Secretair des Herrn Slidell, nebst Frau, und Herr M'Farland, Secretair des Herrn Mason. Am Mittag des Sten November erblickte man vom „Trent“ aus im alten Bahama⸗Kanal dem Leuchtthurm von Paradon Grande gegenüber, einen T ampfer der offenbar auf irgend etwas wartete, jedoch keine Flagge sehen ließ. Als der „Trent“ in die Nähe kam, hißte dessen Capitain, Herr Moir, die britische Flagge auf. Es erfolgte nicht eher eine Antwort, als bis beide Schifie sich einander bis auf ungefähr 5 englische Meile genähert hatten. In diesem Augenblicke feuerke das fremde Schiff einen Schuß, und zwar, wie es heißt, eine Vollkugel, über das Bug des Trent und hißte die amerikanische Flagge auf. Es läuft dieses allem seemännischen Brauch zuwider, da es

Halt zu machen, Sitte ist, zuerst blind zu feuern. Der „Trent⸗ setzte seine Fahrt fort, als eine Bombe geworfen wurde, die etwa 150 Schritte von ihm platzte. Capitain Moir machte bierauf so⸗ fort Halt, da er von der Breitseite des Amerikaners bedroht wurde und sah, daß die Mannschaften desselben zum Feuern bereit waren. Capitain Moir rief hierauf das Schiff an, und der amerikanische Capitain antwortete, er wünsche ein Boot an Bord zu senden. Es kam dann auch ein Boot mit zwei Offizieren und etwa zwanzig Bewaffneten on, und es ward eine Liste der Passagiere verlangt. Capitain Moir verweigerte die Vorzeigung dersel⸗ ben. Der das Boot befehligende Offizier erklärte ,der Name des amerikanischen Schiffes sei „San Jacinto“, er sei erster Lieu— tenant desselben und wisse ganz genau, daß sich gewisse Passagiere an Bord befänden, die er in Gewahrsam nehmen werde. Auch Letzteres ward verweigert. Commandeur Williams von der eng⸗ lischen Kriegsflotte, unter dessen Obhut die Postfelleisen standen, sh wie Capitain Moir erklärten geradezu, sie könnten die Gefangen⸗ nehmung der betreffenden Personen nicht gestatten, indem die Ame⸗ rikaner nicht das Recht hätten, irgend Jemanden, der unter dem Schutze der englischen Flagge stehe, zu verhaften. Der Lieutenant nannte hierauf die Namen der vorerwähnten Kommissare und! Secretaire und erklärte, das seien die Leute, die er suche, und ert werde fich ihrer um jeden Preis bemächtigen. Die vier Herren⸗ standen in der Nähe, antworteten auf den Namensaufruf und fragten, was man von ihnen begehre. Der Lieutenant erwiederte, er wolle sie an Bord des Kriegsschiffes bringen, worauf sie antworteten, sie würden nicht mitgeben, wofern man fe nicht mit Gewalt fortschleppe. Herr Slidell sagte, sich zu Capitain Moir wendend: „Wir beanspruchen den Schutz der britische Flagge.“ Als der Capitain sich hierauf nochmals weigerte, dee Passagiere auszuliefern, sagte der Lieutenant, dann werde er erforderlichen Anordnungen treffen. Commandeur Williams sprach hierauf, wie folgt: „Auf diesem Schiffe bin ich der Vertreter der Regierung Ihrer Majestät, und ich fordere die Offiziere des Schiffes, so wie die Passagiere im Allgemeinen auf, woohl auf meine Vorte zu achten, wenn ich im Namen jeneck Regierung und in deutlicher Sprache dieses als eine rechté widrige Handlung, als eine Verletzung des Völkerrechts, ja, als eine Handlung frecher Seeräuberei bezeichne, welche zu begehen Stt nicht wagen würden, wenn wir die Mittel, uns zu vertheidigen befäßen.“ Der Lieutenant winkte hierauf dem Kriegsschiffe, und drei Poote mit 30 Marinesoldaten und etwa 60. Matrosen, de sämmtlich bewaffnet waren, fuhren an den „Trent“ heran un eilten, das blanke Seitengewehr in der Hand, aufs Deck. Nac einigem Hin⸗ und Hergerede wurden die Herren Slidell, Mason

wenn man ein Schiff veranlassen wil,

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Fustis und M'Farland ergriffen und in eins der Boote geschleppt. Die Amerikaner kehrten hierauf in die Cajüten zurück, bemächtig⸗ ten sich ihres Gepaͤcks und schickten es nebst den Gefangenen an Bord des „San Jacinto.“ Als das Boot abstieß, sagte Slidell, er erwarte Genugthuung von Seiten der britischen Regierung, und forderte den englischen Capitain auf, den Vor⸗ zall ordentlich darzustellen. Der Lieutenant blieb noch an Bord und wartete die Ruͤckkehr des Bootes ab. Er sagte, er habe Befehl, den Capitain Moir und seine Papiere an Bord es San Jacinto zu bringen, und der Trent müsse naͤher an letteres Schiff heranfahren. Capitain Moir antwortete: „Sie werden mich auf meinem Hinterdecke finden, und wenn Sie etwas von mir wollen, werden Sie mich dort zu suchen haben.“ Nach diesen Worten begab er sich sogleich aufs Deck. Der Lieutenaut stieg hierauf in eins der Boote und sagte dem Capitain, er könne weiter fahren, worauf der„ Trent“t nach St. Thomas zu weiter dampfte. Die Depeschen der Kommissare entgingen den Nachspuͤrungen der Amerikaner und sind an Vord des „La Plata! dieser und nicht der,Trent selbst hat die Kunde von dem Vorfalle nach Southampton gebracht wohlbe⸗ halten in England angekommen. Die Angehörigen der Herren Slidell und Eustis wurden von dem ersten Lieutenant des „San Jacinto“ eingeladen, gleichfalls an Bord des „San Jacinto“ zu fommen, lehnten dies Anerbieten jedoch ab, als sie hörten, daß man sie bei ihrer Ankunft in New Vork wahrscheinlich doch von ihren Verwandten trennen werde. In Southampton begaben sie sich so⸗ gleich an Bord des amerikanischen Schiffes „Nashville⸗ sie die berzlichste und gastfreundlichste Aufnahme erfuhren. Am tage desselben Tages reisten sie nach London weiter. Einer der Herren hatte die Depeschen bei sich. Aus London, 29. November, phisch gemeldet: Die Salpeter⸗Ausfuhr nach den ten und allen Plätzen ist verboten. Frankreich. Paris, 28. November. Di bereits tele⸗ graphisch erwähnte Vermahnung, welche der „Moniteur beute 9 die gesammte Presse richtet, lautet: „Der Kaiser hat durch 8 denkwürdigen Akte vom 24. November 1860 und vom 11. d. M., in Anwendung seines souverainen Vorrechts, freiwillig dem Prinzipe der Entwicklungsfähigkeit der Verfassung die GG Huldigung dargebracht. Seit einigen Tagen aber scheinen mehrere Organe der Oeffentlichkeit es sich zur Aufgabe gestellt zu die Verfassung selbst zu kritisiren und beharrlich auf gewisse A 2 änderungen hinzuweisen, deren Dringlichkeit sie prahlerisch bertüt⸗ den. Es wird also nothwendig, daran zu erinnern, daß, da die Anregung zu Aenderungen am Staats⸗ Grundgesetz el Sache des Kaisers und des Senates ist, dies Grund gesetz außer jeder Diskussion bleiben muß und daß das Preßgesetz vornehmlich den Zweck hat, die Verfassung gegen etwaige Angriffe sicher zu Lavalette ist heute von Paris abgereist, um sich auf seinen Posten nach Rom zu begeben. „Man versichert“, die Patrie“ dieser Nachricht bei, „daß Msgr. Chigi, päpstlicher Nun— eius für Paris, nach der Ankunft des Marquis Lavalette seine Reise hierber antreten werde.“” Italien. Turin, 27. November. putirkenkammer bielt eine Zusammenkunft,

.

wird der H. B. H.“ telegra⸗ Vereinigten Staa⸗

Die

Die Majorität der De⸗

um sich bezüglich der be⸗ ginnenden Diskussionen ins Einvernehmen zu setzen, und ernannte zu ihrem Präsidenten Lanza und zu ihren Vice⸗Präsidenten Minghetti⸗ und Corsi. öffentlichen halten habe, tair zur Führung zulassen. denktafel versehen,

Turiner Amtsblatt von demselben Tage bringt zur Kenntniß, daß Baron Tecco in Madrid Befehl er⸗ seine Pässe zu fordern und seinen Legations⸗Secre⸗

der Gesandtschafts⸗Geschäfte in Madrid zurück⸗

Haus mit einer Ge⸗ „Der Graf Camillo starb hier Gemeinde⸗

Turiner Gemeinderath hat Cavouns die folgende Inschrift trägt: Cavour wurde hier am 10. Januar 1810 gehoren; er am 6. Juni 1861. Zum Angedenken auf Beschluß des .2 2 rathes von Turin hier aufgestellt. ralheAuf die telegraphische Nachricht hin;⸗ daß Mazzini in London lebensgefährlich erkrankt sei, sind mehrere seiner Vertrauten von Genua und Mailand eilends nach London abgereist, darunter Saffi, der während des römischen Triumvirates 1849 Mazzini's Kollege war.

Türkei.

Konstantinopel, 23. Rovember. Die Circu⸗ lation der Kaimes soll auf die Hauptstadt beschränkt und vom den Provinzen übernommen als besonderes Anlehen betrachtet werhere welches in gegebener Zeit rückzahlbar ist. 1 E G. syrischen Entschädigungen ist zwischen Fuad Pascha und 8 1e päischen Commissairen definitiv geregelt. Die Pforte Hebni Union der Donaufürstenthümer für Lebenszeit Eusas unter es nehmbaren Bedingungen⸗ Der neue serbische Agent Ristich 8- hier angekommen. Es ist der Bau mebrerer Kriegsschiffe in beschlossen und Admiral Mehemet Pascha wird deshalb nach Lon⸗

post“ wie

Das Fort Gagri soll von den Tscherkessen genommen sein. 2 Kerim Pascha ist zum Polizeiminister ernannt. Die Wiedereröffnung der Unterhandlungen zwischen Omer Pascha und dem Fürsten Ni⸗ kolaus von Montenegro bestätigt sich. Rußland und Polen. Der „Schles. Ztg.“ vom 29. No⸗ vember wird aus Warschau gemeldet: Die Bestürzung über Wielopolski’'s Demission ist groß und allgemein. Das De— missionsschreiben lautet: Von allen Aemtern bis auf weiteren Be⸗ fehl enthoben. A1116“ 1 1“] * Telegraphische Depeschen.

dem Wolffschen Telegraphen⸗Büreau)h.

London, Sonnabend 30. November. Sowohl „Morning „Times“ sind der Ansicht, es sei wenig Aussicht, daß die Regierung in Washington den Capitain des „San Jacinto“ desa⸗ vouiren werde; derselbe scheine nur nach den Instruetionen, welche das Kabinet in Washington ihm ertheilt, und nicht auf eigene Ver⸗ antwortlichkeit gehandelt zu haben. ““

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(Aus

Marktpreise- v Berlin, den 30. November.

Zu Lande: Weizen 3 Thlr 7 Sgr. 6 Pf., auch 3 Thlr. 5 Sgr. Roggen 2 TPhlr 6 Sgr. 3 Pf., auch 2 Thlr. 2 Sgr. 6 Pf. und 1 Thlr. 27 Sgr. 6 Pf. Grosse gerste 1 Thlr. 16 Sgr. 3 Pf., auch 1 Thlr. 15 Sgr. und 1 Thlr. 13 Sgr. 9 Pf Kleine Gerste 1 Thlr. 16 Sgr. 3 Pf., auch 1 Thlr. 15 Sgr. Hafer 1 Thlr. 6 Sgr. 3 Pf., auch 1 Thlr. 2 Sgr. 6 Pf. und 1 Thlr. Erbsen 2 Thlr. 15 Sgr., auch 2 Thlr. 12 Sg 6 Pf. Futter-Erbsen 2 Thlr. 5 Sgr. 8

Das Schock Streh 8 Thlr., auch 7 Talr. 10 Sgr. und 6 Thlr. 8

Der Centner Heu 29 Sgr. und 25 Sgr., geringere Sorte auch 20 Sgr. 8

Karteffeln, der Scheffe] 1 Thlr., auch 25 Sgr. und 22 Sgr. 6 Pf metzenweise 2 Sgr., auch 1 Sgr. 9 Pf. und 1 Sgr. 6 Pf.

Berliner Getreidebörse vom 30. November. Weizen loco 75 85 Thlr. nach Qual., gelb.

78 Thlr. ab Bahn bez.

Roggen loco 80⁄¼— 82 fd. 53 Thlr., 81 82pfd. 53 ½ ¾ Thlr. ab Bahn und ab Kahn bez., schwimmend 82pfd. im Kanal 53 i8 Thlr., 81 82 pfd. 53 ⅞˖ Thlr. bez., November 53 ¼ 53 Thle., November-De- zember und Dezember -Januar 52 ½ 53 Thlr. bez. u. Br., 52 ⅞˖ G.. Januar-Februar 52 ½ 53 Thlr. bez. u. Br., 52 ¾¼ G., Frühjahr 52 ¾ bis 21 Thlr. bez., Br. u G., Mai-Juni 52 ½ ¾ Thlr. bez.

Gerste, grosse und kleine 38. 42 Thlr. pr. 1750 pfd. Hafer loco 23 26 Thlr. nach Qual., Lieferung pr. November 24 ½ Thlr. bez., November-Dezember 24 ½ Thlr. bez., Dezember-Januar 24 ½ Thlr. Br., Januar-Februar 24 ½ Thlr. Br., Frübjaha 25 Thlr. bez., Ma- Juni 25 Thlr. bez. u. G., 25 ¾ Br. b 18

Erbsen, Koch- und Futterwaare 52 65 Thlr. Winterraps 94 97 Thlr. 8 Winterrübsen 92 95 Thlr. Rüböl loco 12 ⁄¾ Thlr. bez., November, November-Dezember u. Dezember-Januar 12 ¾ Thlr. bez., 12 ½ Br., 12 ¾ G., Januar Februar 12 16 Thlr. Br., 12 ½ G., April-Mai 13 ⁄% Thlr. bez., 13 ¼ Br. G., Mai- Juni 13 ¼ Thlr. nom.

Leinöl loco 13 Thlr. Br., Lieferung 12 ½ Thlr.

Spiritus loco ohne wass 18 5 2% Thlr. bez., November u. Novem ber-Dezernber 182⁄ ½ % Thlr. bez., Br. u. G. Dezember--

18 ½2, X Thlr. bez. u. G., 18 Br., Januar-Februar. 19 18 ½2 —1 Thlr. bez., Br. u. G., Febr.-März 19 ½ Thlr. bez., April-Mai 195 bis ½ Thlr. bez., Br. u. G., Mai-Juni 19 ½8. 8 Thlr. bez. 3 1

Weizen still. Roggen loco schwimmend hatte einigen Umsatz und bedaug in einzelnen Eüdlen etwas mehr. Termine bis zum Schluss fest und besser bezahlt. Gek. 11,000 Ctr. Hafer fester. Gek. 600 Ctr. Rüböl wenig gehandelt, für nahe Lieferung eine Kleinigkeit höher. Spiritus billiger verkauft, doch wieder fester schliessend. Gek. 400,000

Quart.

Leipztis., 29. November Lvwrpzig-Dresdener 220 Br. Löbau-Lu- tauer Litt. A. 24 Br. do. Litt. B. 788 G. Magdeburg Leipziger 219 ⅔aR G. Berlin-Anhalter Litt. A., B. u. C. —. Berlin- Stettiner Cöin- Mindener —. Thüringische 109 ¾ G. Friedrich-Wilh.-Nordbahn 48 ½ G. Ahona-Kieler —. Anhalt-Dessauer Landesbank-Actien Braun- schweiger Bank-Actien —. Weimarische Bank-Actien 74 G. Oester- reichische 5proz. Metalligues —. 1854er Loose. —. 1854er National- Aujeibe 58 ¾ Br. Preussische Prämien-Anleihe —.

November, 1 Chr 30 Minuten Nachmittags. (Tei. Oesterreichische Banknoten 72 ¾ Br. Frei-

u. bunt. galiz. rollend

greslan. 30

Dep. des Staats-Anzeigers.) burger Staumm - Aetien 113 G. 128878 G.: do. Litt. B. Litt. D., 4proz., 94 Br; do. Litt. F., 45proz., 99 ¼ 6., 3 ½proz., 82 ⅞˖ Br. Kosel- Oderberger Stamm- Aetien —. Brieger Acnen —. Oppeln - Tarnowitzer Stamm - Actien Preussische 5proz. Anleihr von 1859 10729 G. 1. 700 pCt. Tralles 17 ½ Thlr. bez. u. G. 55 62

Oberschlesische Aetien Latt nbs Gberschlesische Prioritsts- Obligationea do. Litt. Neiesse-

29 Br.

ρ 8 -429

Weizen, weisser Gerste 36

Spiritus pr. * 75 92 Sge., gelber 75 —91 Sgr. Rogges bis 44 S AIA“

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8

2 48 zgp 9 Die ausgewanderten Tataren und Nogais werden

don geschickt. n Tataren un merd vö- ben Guͤtern nächst Konstantinopel angesiedelt.

auf den großher

Ankangs matt, sehliesst feste