1863 / 46 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

im Wald⸗ von Bolimow versteckt hielten und zwischen Skierniewice und Radziwillo Räubereien verübten, wurden am 8. Februar aus KSersche. 3 Compagnieen des Litthauischen Garde⸗Regiments in en Bolimowschen Wald geschickt. Zur Operation gegen die In⸗ surgenten, falls diese den Wald verlassen sollten, wurden aus Warschau n. eine Escadron Dragoner, eine Escadron Husaren und ein Zug 4 1““ nach Sichtec beordert. Außerdem wurden Lowic; Skie 5 h Schü 60— eeee rniewice 3 ½ Compagnieen Schützen und 80. Der Oberst v. Hagemeister (Commandeur des 4. Schützen⸗Ba⸗ taillons) kam am 8. Februar um 7 Uhr Morgens 8 Bolimow an und rückte auf dem nach dem Dorse Budy⸗Grapskie führenden Wege in den Bolimowschen Wald. Um 10 Uhr stießen die Schützen auf eine Rebellenbande, welche sich nach einem unbe⸗ deutenden Tiralleurgefechte in dem Walde auflöste. Um 1 Uhr kamen von der Seite der Eisenbahn her die 3. Compagnie des Lit⸗ thauischen Garde⸗Regiments und aus Skierniewice 1 Compagnie des 4. Sohszen⸗Hataillons an, worauf die ganze Abtheilung gegen den m Walde eingerichteten Schlupfwinkel der Rebellen, der aus einigen Bretterhütten bestand, vorrückte, nach einem unbedeutenden Tirail⸗ leurgefecht den Schlupfwinkel zerstörte und die Rebellen auseinander⸗ jagte. Diese verloren bei dieser Gelegenheit 70 (nach den Aussagen der Gefangenen gegen 100) Todte und 21 Gefangene. Außerdem befreite man folgende Personen, welche die Rebellen auf der Eisen⸗ bahn angehalten hatten: 1 Stabsoffizier, 2 Oberoffiziere, 1 Veteri⸗ nair⸗Arzt und 2 Leute des General⸗Majors Baron Mengden. 1 Bülehes die Stärke der in Polen stehenden Truppen sind im Almanach für 1863 für den Warschauer Militairbezirk angege⸗ ben: Infanterie 1530 Offiziere, 61,000 Soldaten. Kavallerie 225 Offiziere, 4800 Soldaten. Artillerie 150 Offiziere, 5000 Soldaten 168 Geschütze. Sapeurs 75 Offiziere, 38000 Soldaten. Parke 60 Offiziere, 3600 Soldaten. Kosaken 100 Offiziere, 6500 Soldaten Zusammen 2140 Offiziere, 83,900 Soldaten, 168 Geschütze.

Außer Außerdem sind jetzt die 3. Garde⸗Infanterie⸗Division, die Di⸗

bifäcien des Garde⸗Kosaken⸗Regiments und des Atamanschen Ko⸗ ö das Grodnosche Garde⸗Husaren⸗ und das Garde⸗ IEE Sr. Majestät des Kaisers, und die 3. Garde⸗ und G“ Brigade nach Warschau beordert worden, die ärke der in Polen stehenden Trupp f Perze vringt P steh Truppen auf 100,000 1 In diesen Tagen ist ein Theil der 2. Garde⸗Infanterie⸗Division nh A“ 8 Ien Gouvernements abge⸗ er andere Theil dieser Division binnen Kurz säge zelr sion binnen Kurzem nach⸗ Aus Warschau, den 19. F 8 dv 7. eb b 2 i getheilt: Das Wichtigste, was ich e Hüan dee eab n 8 9 7 1 8 1 9 8 8 : 12. Vernichtung des Haupt⸗Corps der Insurgenten unter Langiewicz 18 Studzianna an der Pilica und bei Opoczno im Radomer Gou⸗ bei ersterem Ort durch den Obersten Zwieroff. Bei der 8 28 Opoczno hatten sich die Aufständischen bekanntlich festgesetzt aegeze 1öö“ Regierung in derselben formirt. Der Ober⸗ ee Langiewicz entfloh nach der Oberschlesischen Grenze. 22 andere oft genannnte Haupt⸗Anführer und designirte »Pol⸗ Sn Kriegs ⸗Minister⸗ Frankowski, der, wie bekannt, bei gefangen wurde, ist an seinen dort erhaltenen 8 en gestorben, er war noch nicht 30 Jahre alt. Zet tcrntes⸗ ein oft erwähnter dritter Anführer, hat sich, wie ge⸗ e Tagen dem General Chruszezew ergeben. She ens werden die Russen, trotz aller Erfolge, mit den verschwin⸗ der angeblich vernichteten Insurgentenhaufen wohl noch lange genug zu thun haben, besonders im Frühjahr und 3 a besonders im Frühjahr und Sommer. 8 vse. ein Garde⸗Husaren⸗Regiment aus Petersburg b diesen Tagen noch vier Garde⸗Kavallerie⸗Re⸗ Len ö Se; eehehs sollen, zeigte sich zu gleicher 8 A Insurgenten auf dem eine Meile hinter P nicht weit von der Etappenstr Meile hinter Praga, aße belegenen Königl. Forstamt nahmen alle Gewehre der Forstleute mi dese e mit sich fort, sowie einige j 8 Geweh ler 1 ie einige junge ““ die sich ihnen anschließen mußten. Im noͤrdlichen vheäl heenc9 hdasan hn v sollen alle Insurgenten theils gett eils gefangen oder vertrieben und alles dort ruhi in, weil die Bauern durch Einf E“ I Einfangen der Aufständischen der Regier zu Hülfe kommen; aber dafür auch S n Sen bet es s e ko chadenersatz von den betheili revolutionairen Gutsbesitz 1 . ern verlangen. Dasselbe ist der Fall i anderen Gouvernements ie Regi .Seeenne. s und die Regierung h Mü⸗ 21 ernemer die Reg g hat nun Mühe, die Ses eeaees scwichns wmdene sie nicht, wie bereits im Radomschen grier 88 61““ gegen die Gutsbesitzer begehen. Aus Lemberg, 20. Februar, wird gemeldet, daß sich L giewicz noch bei Staszow befindet; der Zus 1 20, 8. Par 2hee Entschebugg sammenstoß am 20. d. 8 HHE“ Norwegen. Stockholm, 13. Februar. e ff. 9. in Ständen eingereichten Antrages, der eine Er⸗ 89, Lbe- 7 8 schwedischer Frauen, Stellen im Staate zu Fedee 5 hat sich der Finanzausschuß zustimmend ausge⸗ em Bemerken, die Regierung möge in dieser Angelegen⸗

8 8

Antrages geeignet darzustellen, zumal man in anderen 1 ö Zeit das weibliche Geschlecht ih Heerssen . Felsgsaphenbrsaus, Postexpeditionen und ähnlichen Instituten ver⸗ Seit 1844 ist es nicht vorgekommen, daß ein befr if im Monat Februar von . See in b b sei. Dies Schauspiel erlebten wir vor einigen Tagen. Christiania, 13. Februar. Das Gesetz, betreffend die Wehr⸗ pflicht, das in dem letzten Vierteljahr die Presse vor allem An. deren beschäftigte, hat jetzt seine Wanderung durch das Odels⸗ und Lagthing glücklich vollbracht. Das Lagthing beschränkte die Dienst⸗ zeit der Reserve auf 2 Jahre und dehnte die Zeit, welche die - gediente Mannschaft in der Landwehr stehen soll, auf 3 Jahre 88 und von der Dienstzeit der Reiterei strich es ein Jahr. Diese Aen⸗ derungen wurden vom Odelsthing einstimmig angenommen 8 In der letzten Woche hat sich das Storthing mit dem Zoll⸗ gesetz beschäftigt und im Wesentlichen den Königlichen Vorschlag angenommen. Das Bedenken des Ausschusses bezog sich im Wesent⸗ lichen auf die Prinzipien des Freihandels. Er hatte vollkommene Zollfreiheit mehrerer gewöhnlicher Lebensbedürfnisse, die in großer Menge von Dänemark eingeführt werden, nämlich frisches und ge⸗ nebst Speck und Butter befürwortet. Jetzt 8 i sich, daß nicht wenige unserer Fortschrittsmänner gute Tories sind, wenn es ihr eigenes Interesse gilt, während Leute die sonst als nicht liberal genug verschricen werden, die Sache der ärmeren gegen die reiche Bevölkerung vertreten. Schweigaard sprach mit vieler Wärme für die Aufhebung dieses Zolls den er als eine Einnahme der Gutsbesitzer, nicht aber der Staatskasse hinstellte. Die Landleute gaben zu, daß sie die wahren Erheber dieses Zolles seien, meinten aber, das Alter desselben recht⸗ fertige seine Beibehaltung. Dieser Ansicht war die Versammlung nicht, man ließ ihnen nur den Zoll auf Butter, die anderen büe8e Klzit Waaren wurden mit Einschluß der Kartoffeln freigegeben; er Zoll auf Baumwolle soll bis zum nächsten Storthing bestehen bleiben, um die Noth der Baumwoll⸗Fabrikanten nicht zu vermehren Der Zoll auf ausländischen Branntwein wird auf 50 pCt erhöht, das Ausfuhrperbot aber aufgehoben. Der Einfuhrzoll auf Brenn⸗ hHolz wurde abgeschafft, der Ausfuhrzoll auf Borken auf eine geringe Abgabe herabgesetzt, der Zoll auf Lumpen fällt in Zukunft fort, die Herabsetzung des Papierzolles steht in Aussicht. 1 2

111u1““

11“ 1““

vu1““ Telegraphische Depeschen

18— aaus dem Wolffschen Telegraphen⸗Büreau.

Krakau, Sonnabend, 21. Februar. Der bringt Gerüchte von neuen Gefechten in der Gegend zwischen Miechow und Wodzislaw. Langiewiez soll am 19. bei Stobnica den Russen den Rückzug abgeschnitten haben, sie gegen die öster⸗ reichische Grenze drängend.

London, Freitag, 20. Februar, Nachts. In der heutige Sitzung des Oberhauses richtete Graf Ellenborough die an gekündigten Fragen an den Minister der auswärtigen Angelegen heiten, ob von der russischen Regierung Mittheilungen über den Ur sprung des polnischen Aufstandes und von der preußischen über dern Abschluß der Convention eingegangen seien. Ru ssell erwidert, e könne die Nachrichten, welche der Regierung zugegangen, nicht mit theilen, ohne bei beiden Theilen Anstoß zu erregen, behalte sich übri 1 gens vor, später dem Hause Auskunft zu geben. Ob der Aufstand ein Akt der Verzweiflung sei, müsse für jetzt dahingestellt bleiben. Der preußische und der russische Botschafter hätten ihn davon in Kenntniß gesetzt, daß ihre Regierungen ein Abkommen (engagement) Uätrafan hätten, Inhalts dessen die russischen Truppen flüchtige Polen bis auf das preußische Gebiet verfolgen und daselbst gefangen nehmen Fften. Die entsprechende Befugniß solle den preußischen Truppen zustehen für den Fall, daß in Posen eine Revolution aus- breche. Ob Verabredungen über die Behandlung der unbewaffnet übertretenden Polen getroffen seien, wisse er nicht. Im Unterhause giebt Palmerston eine ähnliche Auskunft mit dem Hinzufügen, er bezweifle, daß die Convention eine wechsel⸗ seitige Cooperation der russischen und der preußischen Truppen ein⸗ schließe; eine Abschrift des Textes besitze er nicht.

London, Sonnabend, 21. Februar. Mit dem »Norwegian⸗ sind via Londonderry Nachrichten aus New⸗York bis zum 8. d eingetroffen. In der Legislatur von Illinois ist ein Herras einge⸗ bracht, der das Verhalten Lincoln'’'s für verfassungswidrig erklärt

heutige

heit die Initiative ergrei gr. 2 ive ergreifen. Er räth E1“ 8 hästtszbc den Ständen in ihrem Sch

un 2 —έ½ 2 5 e. 2 8 2 7 2 7 d eine Zusammenkunft in Louisville empfiehlt zur Einleitung Süee ]

ben an den König, den jetzigen Zeitpunkt als zur Ausführung ,

dines Waffenstillstandes und Friedensschlusses. Das Geschwader, welches Charleston blokirt, ist beträchtlich verstärkt worden. Das Goldagio war in New⸗York am 8. d. 56 ¾, der Wechsel⸗

cours auf London 73, Baumwolle 86; Mehl 5 und Getreide 1 Cent

EW6 8 niedriger.

Warschau, Freitag, 20. Februar, Abends. Bei Rudka am zwei Insurgentenbanden gänzlich aufgehoben worden; 400 sind gefallen. Den Russen, welche 63 Pferde erbeuteten, fiel die Korrespondenz der Aufständischen in die Hände. ö“

In der Affaire bei Miechow wurden die angreifenden Insur⸗ genten zersprengt. 200 wurden getödtet und viele Gefangene ge⸗

macht. Von den Russen wurden 30 Mann vermißt.

8

Unter Bezugnahme auf die in diesem Blatte (Nr. 23) ver⸗ öffentlichte Erklärung des Marine⸗Schiffbau⸗Unter⸗Ingenieurs Brix in Betreff der Prozeßverhandlungen gegen den Herausgeber der „Gartenlaube« wegen der Novelle über den Untergang der »Amazone⸗ wird nachstehende Erklärung des Capitain zur See Jachmann hiermit veröffentlicht:

Die Abend-Ausgabe der »National⸗Zeitung⸗ vom 20. huj. Nr. 32 enthält »zum Prozeß gegen die »Gartenlaube«« im Ent⸗ lastungs⸗Beweis des Rechts⸗Anwalts Lehwald folgende Aeußerung

desselben

zu X. II. In Betreff der Bauart und Bemastung:

1) »der frühere Befehlshaber der »Amazonesn, jetzige Capitain zur etwa in

wiederholt ausgesprochen, daß das

See Jachmann, hat, als das Schiff noch neu war,

pr. Februar u. Februar- März 22 ½ Thlr. Br., Frühjahr 22 ¾ Thlr., Mai- Juni 23 ¼ Thlr. Br., Juni-Juli 23 ¾ Thlr. bez.

15 ½2 G., Februar-März 15 2- —1

bez.,

14 ¾ Thlr. bez., September-Oktoöber 148¼ Thlr. bez.

April-Mai 14 ¾ ⁄¾% Thlr. bez. u. Br.a ³ bez. u. G., 15 Br., Juni-Juli 15 ¼ Thlr. bez. u. G., ½ Br., Juli-August 15 %⁄% Thlr. Br., ½ G., August-September 15 ½ ½ Thlr. bez., September-

Oktober 16 15 % Phlr. bez.

jemals eine derartige Aeußerung gemacht habe.

wohlbekannt, als ein seiner Construction

tragen haben, welche

den Jahren 1844 —1846, Schiff von Anfang an den Fehler gehabt, mehr unter Wasser

als auf dem Wasser zu gehen. (Beweis: eidliches Zeugniß des preußischen Capitains zur

See Jachmann und des Dr. Lievin zu Danzig.)« Dies veranlaßt mich zu der Erklärung, daß ich weder zu dem

nir unbekannten Rechts⸗Anwalt Lehwald, noch zu anderen Personen

Die verunglückte »Amazone« war mir aus eigener Erfahrung nach ausgezeichnetes und

seefähiges Schiff. [222 1.“ Berlin, den 27. Januar 18653. v1 Jachmann,

CGCapitain zur See.

929 1

Bekanntmachung. b Da aus mehreren Provinzen des Landes noch jetzt mehrseitige Nach⸗ fragen von Theilnehmern an mich gelangen, die zu den in den Jahren 1849 /50 zur Zeit der damaligen beiden Kammern durch ein hier gebildetes Comité gesammelten freiwilligen Beiträgen für die Erbauung eines preußi⸗ schen Kriegsschiffes zum Schutze unseres Handels und unserer Küsten beige⸗ Beiträge im Belauf von ca. 30,000 Thlr. incl. ange⸗ laufener Zinsen nach erfolgter öffentlicher Bekanntmachung in den hiesigen Zeitungen im Jahre 1851 den 1. März dem Koͤniglichen Kriegs⸗Ministe⸗ rium behufs obigen Zweckes überantwortet sind, so bin ich auf meine desfallsige an das Königliche Marine ⸗Ministerium gerichtete Vorstellung unterm 7ten d. Mts. dahin beschieden worden: daß bereits im Jahre 1852, den 7. Oktober, zu einer Zeit jedoch, als das er⸗ wähnte Comité schon aufgelöst gewesen, an den später verstorbenen Gehei⸗ men Regierungsrath und Bürgermeister Naunyn, unter Zustellung der be⸗ treffenden Allerhöchsten Kabinets⸗Ordre, die Mittheilung von dem erfolgten Bau und der Herrichtung des projektirten Schiffes auf der Königl. Werfte in Danzig, eines Kriegsschooners von 3 Geschützen unter dem Namen »Hela« (jetzt umgeänderten Brigg zu 6 Geschützen) ergangen ist. Zugleich bin ich, als früheres thätiges Mitglied des mehrbenannten Comité's, von dem Ma⸗ rineministerium, unter gleichzeitiger Zusendung einer Abschrift der erwähnten Allerhöchsten Ordre zur Veröffentlichung dieser Benachrichtigung, welche hier⸗

mit erfolgt, autorisirt. Berlin, den 21. Februar 86 Heinrich Wollhei

11A1AA“A“ 9 11“ 8 5* 6 11“ I11“ 8 8

Marktpreise. 11“

Berlin, den 21. Februar. 111“ Roggen 2 Thlr. 2Sgr. 6 Pf. auch 2 Thlr. und 1 Thlr. 26 Sgr. 3 Pf. Grosse Gerste ·1 Thlr. 15 Sgr., auch 1 Thlr. 12 Sgr. 6 Pf. und 1 Thlr. 11 Sgr. 3 Pf. Kleine Gerste 1 Thlr. 12 Sgr. 6 Pf., auch 1 Thlr. 10 Sgr. Hafer 1 Thlr. 2 Sgr. 6 Pf., auch 1 Thlr.

und 27 Sgr. 6 Pf.

9 24 bandor

Berliner SGetreidebörse

8 6 88 8 I * 2 8 1A“ EEEEI11“ ve290 12919125123 EW 1b1 hlenh

e. Weinen loco 60 73 Thlr. nach Qualität.

Roggen loco polnischer 45 ¾ Thlr., 81 82 pfd. 47 ¼ 47 Thlr. ab

Bahn bez., 77 78 pfd. 46 ¾ Thlr. ab Boden bez., Februar 46 ¼ ½ Thlr. bez. u. G., * Br., Februar-März 45 Thlr. bez., Frühjahr 45 ½ Thlr. bez. u. G., 45½ Br., Mai-Juni 45 ½ 46 Thlr. bez., Juni-Juli 46 ½ ¼ Thlr. bez., Juli-August 46 ½ Thlr. bez. 88 8— Gerste, grosse u. kleine 31 39 Thlr. pr. 1750 pfd. JI ils

.1482

Hafer loco 22 23 Thlr., schles. 22 ½ Thlr. ab Kahn bez., Lieferung

Erbsen, Kochwaare 46 52 Thlr., Futterwaare 42 44 Thlr.

Ruböl loco 15 ¼ Thlr. Br., Februar 15 ½˖ Thlr. bez. u. Br. Thlr. bez., April-Mai 15 ⁄.% 15 Thlr. Br. u. G., Mai-Juni 14 3 Tblr. bez. u. G., 15 Br., Juni- Ju

Leinöl loco 15 ¼ Thlr. Spiritus loco ohne Fass 14 ¼

Thlr. bez., im Laufe d. M. 14 ⁄12

Thlr. bez., Februar u. Februar - März 14 ½ ⁄½ Thlr. bez., Br. u. Gld.

2

G., Mai-Juni 15 14 2 Thlr.

Weizen ohne Umsatz. Roggen loco bleibt fortdauernd in gute Waare zum Versandt beachtet und zu den notirten Preisen Einiges um Termine eröffneten fest über dem gestrigen Schlusscourse, Konnten indess diesen Stand im Laufe der Börse niecht behaupten und schliessen nach kleinem Handel gegen gestern ziemlich unverändert. Hafer, Termine still. Für Rüböl war die Tendenz heute wegen der flauen answärtigen Berichte matter. Das Gesechäft blieb indess klein und die Preise haben nur wenig von ihrem gestrigen Standpunkt verloren. Spiritus verkehrte heute in Tester Haltung, so dass für alle Termine eine kleine Besserung beri werden kann. Der Umsatz war mässig.

1

gesetzt.

Leinzig. 20. Februar. Friedrich-Wilhelm-Nordbahn —. Leip-

zig- Dresdner 257 B. Löbau-LZittauer Littr. A. 37 G. do. Littr. B.

84 ½ G. Magdeburg-Leipziger 244 G. Thüringische 124 ¾ G. Anhalt-

Dessauer Bänk -Actien 29 6. Braunschweiger, Bank-Actien —.

Weimarische Bank-Actien 89 ˖ G. Oester. National-Anleihe 71 ½ öG. Konstantinopel. 10. Februar. Wechsel-Cours: Lon- dres 3 /m. d. L. T. 109 108 ¾ für 100 Pfd. Sterl.; Paris F. 23. 15; Marseille F. 23.15 für ein türkisch Pfd. Geld-Cours: L. T. en métall.

101 v. Oeffentliche Fonds: Mumtazè 54; Consolidés 46 ¼ 46 ⅛;

Nouveaux 44 ½ 44 ⅛.

EEEEEEEE

(Tel. Dep. Oesterreichische Banknoten 87 ¾ Br. Freiburger Stamm-Actien 134 ½ Br. Oberschlesische Actien Litt. A. u. C. 162 ½⅞ Br.; de. Litt. 8. 143 ¼ Br. Oberschesische Prioritäts- Obligationen Litt. D., 4 proz., 97 Br.; do. Litt. F., 4 ½proz., 101 ¼ Br.; do. Litt. E., 3 ½proz., 84 ½ Br. Kosel-Oderberg. Stamm-Actien 63 Br. Neisse-Brieger Actien 87 ¾ Br. Oppeln-Tarnowitzer Stamm-Actien 61 ¼ G. Preuss. 5 proz. Anleihe von 1859 107 Br.

Spiritus pr. 8000 pLCt. Tralles 13 ⁄2 Thlr. Geld. 68 80 Sgr., selber 67— 76 Sgr. Roggen 50 54 Sgr. 43 Sgr. Hafer 22 28 Sgr.

Niedrige Pariser Course verstimmten die Börse und veranlassten vielfache Verkäufe, die nur zu rückgängigen Coursen zu bewerkstelligen waren. Schluss merklich niedriger . gestern.

Stettinm, 21. Februar, 1 Uhr 30 Minuten Nachm. (Tel. Dep. des Staats-Anzeigers.) Weizen 62 70, Frühjahr 69 ⅛. Roggen 46, Fe- bruar 46, Frühjahr 46 bez., Mai-Juni 46 Juni-Juli 46 ½8, Juli-August 46 da. Rüböl loco, Februar 15 da, April- Mai 14 ⅛%, September-Oktober 14 ⁄2. Spiritus 14 ¼, Februarl4 ½, Frühjahr 14 ½, Juni-Juli 15 bez.

gHlarmhburg, 20. Februar, Nachmittags 2 Uhr 57 Minuten. Fest. Finnländische Anleihe 90 ½ G.

Schluss-Course: Oesterreichische Kredit-Aectien 94 ⅞. 163 ½. Norddeutsche Bank 107. National-Anleihe 69 ¼. 47. 1proz. Spanier 43 ½. Stieglit⸗ de 1855 —. Rheinische 99 ¾. Nordbahn 65 ½. Disconto 3.

London lang 13 Mk. 2 ½ Sh. not., 13 Mk. 3 ¼ Sh. bez. London kurz 13 Mhk. 4 ¾ Sh. not., 13 Mk. 5 Sh. bez. Wien 88.75. Petersburg 31 ¼. Amsterdam 35.75.

Getreidemarkt: Weizen loco still, ab Roggen loco stille, ab Danzig Frühjahr. 76 zu lassen. Kaffee sehr ruhig.

Frankfurt a. M., 20. Februar. Festere Haltung in österreichischen Specul

von Belang. Schluss-Course:

Breslau, 21. Februar, 1 Uhr 31 Minut. Nachmitt.

des Staats-Anzeigers.)

Weizen, weisser Gerste 37 bis

Vereinsbank 3proz. Spanier Mexikaner 31 ¼.

auswärts geschäftslos- 5 Srn 20 1

Nachmittags 2 Uhr 14 Minut. ationspapieren, Umsatz nicht 8

Neueste Preussische Anleihe 130. Kassenscheine 104 ⅛. Ludwigshafen-Bexbach 145 Berliner Wechsel 105. Hamburger 88 ½. Londoner Wechsel 118 ¾ Pariser Wech- sel 93 ¼, Wiener Wechsel 101¾ Darmstädter Bank-Actien 243. Darmstädter Zettelbank 258. Meininger Kredit- Actien 96 ½. Luxem- burger Kreditbank 107. 3prozent. Spanier 50 ¼. 1 proz. Spanier 46 ½. Spanische Kreditbank von bereira 875. Spanische Kreditbank von

Kartoffeln, der Scheffel 17 Sgr. 6 Pf., auch 15 Sgr. und 12 Sgr. 6 Pf., metzenweis 1 Sgr. 6 Pf, auch 1 Sgr. 3 Pf. und 1 Sgr.

ItEISSN22 1712747 8 *

Rothschild 660. Kurhessische Loose 57 ⅜. Badische Loose- 55 ½ 91 111“]

. 4

Preussische