1871 / 8 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 12 May 1871 18:00:01 GMT) scan diff

[1490) Bochumer Bergwerks⸗Aktiengesell u““ 8 3 8 In der Generalv n esellschaft. Indem wir diese 1“ b ““ 2 der Herren C E“ ,2n 6 Shaas c. sind an Stelle veröffentlichen Seeeere. 2 enntniß der Aktionäre bringen, . 8 1 1 143 ö“ Salomonsohn, welche in Gemäßheit des 8 a. D. A. die auf den 31. Dezember 1870 vaefühung des §. 15 der Statuten Geschäftsbericht. Koaksfabrikation. dem Aufsichtsrathe geschieden waren, die Herren Ca 1S Statuten aus und Verlust⸗Conto, sowie den 8nee Bilanz nebst Gewinn⸗ iir bechren uns, Ihnen die per 31. Dezember 1870 abgeschlossene In dem abgelaufenen Geschäftsjahre wurden produzir auf Haus Dahlhausen und Ober⸗ Vuͤrgermelster 3b Bochum, den 10 Mai 1871 eits erstatteten Geschäftsbericht. en Foee. nach statutenmäßiger Reviston in allen Centner . resp. neu gewählt worden. 8 0 C. EbETö“ 8 Der Brulto.Aeberschac E.“ beträgt 8 8 1“1““ 88725 2 l“ 8 1 NDas Gewinn⸗und Verlust⸗Conto ist dagegen mit 24,024 Thlr. L 26,630 3 1“ L. 22 Sgr. 10 Pf. für General⸗Unkosten, Zinsen des Bahnbau⸗Kapitals Juni 8 25,610 I. Immobilien⸗Conto. Thlr. 8 und andere Ausgaben, ferner mit 14,599 Thlr. 6 Sgr. 11 Pf. füur- 16,935 8 Bergwerks⸗Eigenthumm. 11“ T' Abschreibungen belastet, und verbleibt demnach ein Nettogewinn von August 17,806 b) Gebäude v“ . 712,042 8 68,235 Thlr. 16 Sgr. 1 Pf., 1“ September 17,714 88 Coaksöfen⸗Anlagen 1“] 70,023 welcher nach statutenmäßiger Zurückstellung von 10 pCt. mit Oktober 36,020 ) Eisenbahnen und Wege 1.““ 82 42,819 8 6823 Thlr. 16 Sgr. 8 Pf. November 34,287 35,974 für den Reservefonds CCö“ 8 8 1 Dezember 29,586 Abschreibungen..... züer 6 751 Thlr. 29 Sgr. 5 Pf. ö“ Summa Teniner 321,135 Z .. .. 1— 8 auf neue Rechnung, die Werthetamg einer Dividende auf die Aktien gegen 346,315 Centner in der vorletzten Ceschafteperiode. e) Grundstücke⸗Erwerbungskonto 8 857,983 3 LEtr. A. von 6 pte für 1“ 1 Absatz⸗Verhäͤltnisse. Erworbene Grundstücke . 1 81% Thlr., 1 Dieselben waren im verflossenen Geschäftsjahre zufriedenstellend, 1““ 6 ir 19,231 1 8 owie außerdem einer weiteren Dividende von 3 pCt. à conto des konnten leider jedoch nicht in ihrer vollen Bedeutung ausgenutzt wer⸗ 1X““ 8 . Ausfalls aus dem Jahre G .““ den. Der schon erwähnte Mangel an Arbeitskräften, sowie die in ab: 5 pCt. Abschreibung (§. 1 137,489 877,215 1 also in Summa 9 pEt Thlr., 1“ der zweiten Jahreshälfte vollständig gestörten Transport „Verhältnisse II. U lier vneh Geezahe . 81. 1 . 130,615 8 Die Betriebs⸗Verhältnisse der Zeche haben sich sowohl bin sichtlich duktion fürs laufende Geschäftsjahr ist ebenfalls zu den günstigen : 1 ung (§. 12 its)) 1.“ 27,973 der Coaks⸗Fabrikation wie der Kohlengewinnung gegenüber dem konjunkturgemäßen Preisen vergeben. 1 W Jahre 1869 entschieden günstiger gestaltet. Bei der ersteren erscheimmn— Eisenbahn⸗Verbindungen. W IV. 1 26,574 die besseren Resultate gesichert durch eine umfassende Reparatur 5 Wir besaßen bisher nur eine direkte Anschlußbahn an die Cöln⸗ ab: 5 pCt. Abschreibun , 7. . 8 1S8. b1u“ e“ ne unser Etablissement ziemlich 1 8 K Ar 7 L En. entfer on der Station der Haͤuptbahn. V. Betriebs⸗Ausrichtungs⸗Conto. Bei der Kohlengewinnung ergeben sich die gemachten Fortschritte Vor Kurzem ist nun miit ge Bergisch⸗Märkischen Eisenbahngesell⸗ Anlage neuer Eisenbahnen in der 8 , Crne nee Vergleich der weitaus günstigsten Betriebs⸗ schaft ein Vertrag abgeschlossen, nach welchem letztere durch den Bau Hierzu Anschaffungen in 1870 Thlr. 14,763. 4. 11. 1 periode des Jahres 1869 mit der daran sich anschließenden von gleicher einer Zweigbahn den direkten Anschluß an das Bergisch⸗Märkische ab: Amortisation.. 8 8 4,245. 8. 11. . 8 Dauer des abgelaufenen Geschäftsjadres. Eisenbahnnetz gewährt. . 8 8 Waäͤhrend nämnich in den 3 Monaten Ottober, Nyvember und De⸗ Die Bergisch⸗Märkische Eisenbahngesellschaft bewirkt die Anlage VI. Magazin⸗Conto c- i. 2 zember 1869 im Ganzen 862,600 Scheffel Kohlen zu einem durchschnitt. der Anschlußbahn auf eigene Rechnung, wahrend wir zur Anlage der 7 8 8 8 8 8 1 1 2 Sgr. 6,59 Pf. gesörde urden, vetrug nöthigen Anschluß⸗Geleise auf der Zeche verpflichtet sind. Im Aebrigen 11’eHhhoren 1 16,631 1 lichen Selbstkostenp eise von 2 Sgr 6,59 Pf eötg WeH betrug die eöthigen Anschluß⸗Geleis f der Zech pflichtet sind. Im Uebrig . 3 5,390 Förderung in den Mongten Januar bis ult. Mäcz 1,173,222 Scheffel sind die bei der Bergisch⸗Märkischen Eisenbahngesellschaft für die Her⸗ 1e1“ 9 10,788 mit nur 2 Sgr. 2,15 Pf. Selbstkosten, also 310,622 Scheffel Kohlen mehr stellung folcher Anschlußbahnen allgemein geltenden Bestimmungen 9 und Coaks⸗Bestände. 98 und 4,44 Pf Selbstkosten pro Scheffel weniger Diese vielverheißende 2 d 8 X. Schacht⸗Abteufungs⸗Conto ,8 1,268 1 18 stkosten pro Scheffel weniger⸗ ende zur Anwendung gekommen. ““ . .2,945 8 Grundlage war se langer Zeit durch konsequent und mühsam durch⸗ Wenn, wie zu erwarten steht, die Ryeinische Bahn demnächst nach 12,748 geführte Betriebsdispositionen geschaffen worden, und es würden auf Dortmund fortgeführt wird, und uns auch an diese Bahn ein An⸗ 7085,22S;8 ihr selbst bei unveränderten Verkaufs preisen überraschend günstige schluß gesichert ist, so wird unsere Zeche in Bezug auf die Verkehrs⸗ ital⸗Conto Litt. A 88 8 Resultate erzielt werzen sein, se nicht die bekannten Ereignisse die⸗ verhältnisse zu den bestsituirten Zechen Westfalens gehören, was bei 1“ 1ö“ 1 ses Jahres und insbefondere der dadurch hervorgerufene Mangel an der voraussichtlich steigenden Produktion von der höchsten Wichtig⸗ 11A1“4“ v11““ 9 1 rüͤhz oͤrend 1 9 1 ie vorstehenden Mittheilungen werden die Ueberzeugung gewäh⸗ L1.““ 1 8 1 zekanntlich begann schon gegen Ende des 1 onats März in ren, daß die Aussichten für die Zukunft durchaus günstig sind. NiIwidenden⸗Conto .... 1“ 1 unserer Industriegegend sehr plötzlich und unerwartet ein großer Mangel Während des Betriebsjahres 1870 liefen zum groͤßten Theil noch XVy. Gewinn laut Gehwi o. an Arbeitern fühlbar zu werden, welcher, allmählich anwachsend, seinen die älteren Lieferungs⸗Verträge mit den aus dem Jahre 1869 über⸗ 1 11 pinn⸗ und Verlust⸗Conto. 1 1 8 Höhepunkt bei Beginn des Krieges mit Frankreich im Zuli v. J. erreichte. kommenen niedrigen Preisen. Wir haben, seitdem seit Mitte vorigen auf den Reservefonds Es wurden der Belegschaft über 20 pCt der träftigsten und leistungs. Jahres eine sehr günstige Kohlenkonjunktur eingetreten ist, selbsiver⸗ auf die Dividende der Altionäre Ti 1 1 fähigsten Arbeiter eingezogen, und gelang es’ da ähnliche Verhältnisse ständlich auf eine thunlichst rasche Benutzung derselben Bedacht ge⸗ auf die Pividendenb er 1 tonare Litt. A. 12 Thlr. 12 per Aktie ... 8 8 . auf allen anderen Zechen eintraten, nicht oder nur in sehr geringem nommen, und sind die abgelaufenen Verträge zu erheblich höheren Salbo⸗Vortrag erechtigung der Aktionäre Littr. A. aus 1865 à Thlr. 6 per Akti 4 e Maße, den dadurch entstandenen Ausfall zu ersetzen. Preisen prolongirt oder neue Verträge zu günstigen Bedingungen ab⸗ *“ „6 per Aktie 1 Fast in noch höherem Grade aber wurde die Produktion beschränkt und geschlossen. Zur Zeit ist die ganze Produktion unserer Zeche auf v1 8 w erschwert durch den eingetretenen Waggon⸗Mangel, welcher sogar auf etwa Jahreszeit zu den konjunkturmäßigen Preisen vergeben. Es be⸗ unserer Zeche noch heute in einem Umfange fortdauert, daß der darf keiner Ausfuͤhrung, daß die Ergebnisse des Vorjahres sich außer⸗ Arbeitermangel dadurch in den Hintergrund tritt. soordentlich viel günstiger gestaltet haben würden, wenn es möglich ge⸗ Während diese Umstände die Förderung erheblich verminderten, wesen wäre, von der eingetretenen besseren Konjunktur im Kohlen⸗ nahmen gleichzeitig die Selbstkosten der Gewinnung zu, vorzugsweise geschäft schon früher direkten Nutzen zu ziehen, um so mehr aber —ᷓ——⸗—x—x—ꝛꝛꝛ——ꝛ—ꝛ————-—ebet cCredit. 8 in Folge der Nothwendigkeit, den zurückgebliebenen minder lei tungs⸗ werden wir bei der Fortdauer dieser Lünstigen Konjunktur Per Saldo⸗Vort . Credit. fähigen Arbeitern erheblich höhere Löhne zu bewilligen, nur um die⸗ und den abgeschlossenen vortheilhaften Lieferungsverträgen mit or fag ex 1869 [Sar selben zum Bleiben zu bewegen. u“ Siccherheit, falls nicht unvorhergesehene Unglücksfälle eintreten, auf .1 ohlenförderung und Coaksbrennerei ö 11“ 29 1 3 Sgr. Bei Erwägung dieser ungünstigen Verhältniss⸗ darf es wohl als sehr erfreuliche Resultate zu rechnen berechtigt sein. Wir dürfen wohl Hacht-Er uf gemachte Baarzahluneen 23 ein günstiges Gesammtresultat bezeichnet werden, daß die Förderung die gegründete Hoffnung aussprechen, daß, wenn die Aktien Litt. A., Sonsi 8 1ö““ 1“ . 105,778 3 pro 1870 bei ihrem Betrage von 3,768,384 Schfl. mit nur 241,932 die auf ihre Dividende der Jahre 1865 und folgende, noch ausstehende Ganericen- een 1— 242 23 Scheffel hinter der Förderung des Jahres 1869 zurückgeblieben ist, Nachzahlung von im Ganzen 13 pCt. empfangen haben werden, die Seont⸗ 3 1 1 8 8 1 168 88 während trotz dieser Minderförderung die E pro Scheffel Aktien Litt. B. in naher Zeit gleichfalls an den Erträgen der Zeche ezahlte Banq eacgene Baarzahlungen 1“ 8 99 8 25 sich echh umf d. 8 8⸗ g Präsident Theil nehmen werden. .. 1 insen des Ba 8 en. . F ünftigen Bedürfnisse des Betriehes ist in 8 L. Von großer Wichtigkeit für die Ergebnisse des Jahres 1871 wird ahn⸗Unterb hnbau⸗Kapitals pro 1870. 8 1 .. Weise Vorsorge getroffen. Die technischen Grubenverhältn sse lassen freilich immer die Frage bleiben, ob und wann die Transportverhält⸗ düt ahl erhaltungskosten. W1“ u. 1 8 eine durchschnittliche Tagesföͤrderung von mindestens 16 bis 17,000 nisse, welche zur Zeit noch viel zu wünschen übrig lassen, sich wieder JE““ b Scheffel zu. Ein sehr wichtiger Fortschritt zur demnächstigen wohl⸗ besser gestalten, und ob der noch fortdauernde Mangel an Arbeits Diverse ng »Anlagen L““ v““ feileren und lohnenderen Ausbeutung des reichen und häufigen kräften wenigstens einigermaßen in Folge der Rückkehr der Armee aus ““ A4“ 1 Vorkommens der Kohlen auf unserer Zeche ist durc das im Frankreich gehoben werden wird. 1 vengen. 8 1 1 Sommer v. ꝛJ. begonnene Abteufen des Schachtes zur Etablirung der Schließlich bemerken wir noch, daß es uns gelungen ist, durch den 2 Mamne ilien⸗Conto. 1 weiten Tiefbausohle gemacht worden. Derselbe hat bereits eine Ankauf verschiedener Grundstücke die etwa nothwendig werdende Aus⸗ 6. 111414“*“ 2,876. 18. —. V iefe von 29 Lachter unterhalb der jetzigen Tiefbausohle erreicht, so dehnung des Terrains auch für den Fall zu sichern, daß die Gesell⸗ 1144““ 6,874. 14. 10. daß bis zum Niveau der neuen Bausohle nur noch 11 Lachter fehlen schaft demnächst die Anlage eines zweiten Schachtes und damit die Mobilien⸗Conto. u“ 20. b 8 und die letztere voraussichtlich schon im August cr. wird angesetzt Verdoppelung der Produktion beschließen sollte.

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Betriebs⸗Ausrichtungs⸗Conto.... ... 8rdeh k gnch äftsj Einrichtungs⸗Conto. 11““ 2 .“ 3 8 8 Die Kohlenförderung des verflossenen Geschäftsjahres betrug: Bochumer Bergwerks⸗Aktiengesellschaft. 8 Gewi 1 vW““ 8 im Januar Schffl. 389,122 mit 2 Sgr. 1/4 Pf. Selbstkosten, Nach Beschluß des Aufsichtsrathes ist die Dividende für das Ge⸗ b 1““ 1 Februar 373,400 WE1 schäftsjahr 1870 auf 6 Prozent, gleich v ab: 10 pCt. für den Reservefonds 1“ . . Thlr. 68,235. 16. März 410/700 Zwölf b 1““ ........***†+† .. ..n 2 6,823. 16. 8. 8 1 331,350 für die Aktien Litt. A festgesetzt worden, und sollen außerdem Biwidende 12 Thlr. pr. Aktie Jatt. A.. vir eSaeh . 398,006 maͤßbeit § 6b, des Statuts auf den Dividendenaussale der ieter Attien Pagt. Af b Reh. Dividendensch iis; ber hlr. 41,160. —. —. 8 1““ .“ 1 281,594 . für 1865 3 pCt., gleich Thlr. 6 pro Aktie nachträglich erstatte Saldo⸗Vortrag... ö19,509. 60,660 8 8 88 August 251,342 Die Auszahlung der obigen Dividende und die Erstattung auf 28 OFbFöö““ .“ .S 686 September die Rest⸗Dividende für 18s65 wird vom 1. Juli d. J. ab bei der ..ccöFêc Thlr. 751. 29. 5. 751 Oltober Direktion der Diskonto⸗Gesellschaft in Berlin erfolgen v“ 8 08,850 1 November gegen Einreichung der mit einem Nummernverzeichniß zu begleitenden 8 Dezember 6 Dividendenscheine Nr. 6 und der behufs Abstempelung vorzulegenden

82 Summa Schffl. 3/768,384 mit Rest⸗Dividendenscheine Nr. 1 pro 1865. 8 Selbstkosten. Auf die Aktien Litt. B. ist pro 1870 keine Dividende entfallen.

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