1871 / 38 p. 1 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 17 Jun 1871 18:00:01 GMT) scan diff

1813 symbolisch dargestellt. Eine kolossale Borussia, welche der Athene ähnlich sich inmitten des Sokels erhebt und mit reichem Kriegsgewande sowie wappengesäumtem Mantel bekleidet ist, schwingt, einen Lorbeerkranz um den Helm gewunden, in der Rechten das Schwert und trägt hoch erhoben in der Linken eine Adlerstange, die ein kranzumgebenes Landwehrkreuz schmückt. Ihr Fuß tritt auf gebrochene Keeten. Sinnig erscheint die In⸗ schrift aus dem 119. Psalm gezogen: »Sie haben mich oft bedränget von Jugend auf, aber sie haben mich nicht übermocht.«

An der rechten Seitenecke sitzt auf dem weit vorspringen⸗ den Ecksockel die bärtige, mit Rebenlaub reich bekränzte, mar⸗ kige Gestalt des Rheinstromes mit nacktem Oberkörper und heiterm Antlitz, das rechte Bein über das linke Knie geschla⸗ en, den linken Arm auf eine strömende Urne gestützt, dar⸗ über erhebt sich ein stolzer Adter, der eben seine gewaltigen Schwingen zum Fluge rüstet. Die linke Seitenecke ziert ein junges, kräftiges, sitzendes Weib in ländlicher Tracht, welches zur Borussia aufschaut: es ist das Symbol der Memel, des äußersten preußischen Grenzflusses.

Die westliche Langseite des Sockels dem Zeughause gegenüber ist für die symbolische Darstellung der Friedens⸗ periode, Gesetzgebung und Kulturentwickelung bestimmt, welche Preußen unter Friedrich Wilhelms III. Regierung erlebte. Eine Königliche Frau von idealer Schönheit, das Haupt mit dem Diadem geziert, umwallt von einem Hermelinmantel, das Scepter in der Rechten, die Linke auf den Rand eines hohen zur Seite stehenden Schildes gelehnt, nimmt die Mitte dieser Seite ein: sie ist das Sinnbild der Königlichen Weisheit im Frieden. Auf dem Schilde liest man in kurzen Worten die Friedens⸗ thaten, welche Friedrich Wilbelms Namen für alle Zeiten unsterb⸗ lich gemacht haäben: »Aufhebung der Erbunterthänigkeit, Beschränkung des Zunftzwanges, Griindung der Univer- sität Berlin, Allgemeine Kriegspflicht, Zollverein, Union, Autorrecht! Daneben erscheint die Inschrift: »Gerechtigkeit erhöhet ein Volk.« Die rechte Ecke dieser Langseite wird von einer vorspringenden Gruppe eingenommen, welche die Industrie und den Genius der Kunst darstellen. Erstere tritt in der Gestalt eines kräftigen sitzenden Arbeiters auf, dessen schwielige Handauf

dem Stiele eines schweren Hammers ruht, während letzterer durch einen schönen geflügelten Jüngling repräsentirt wird, der seinen rechten Arm auf die Schulter des Arbeiters lehnt,

neben welchem er in ungezwungener edler Stellung seinen Platz einnimmt. Als Attribute der Kunst und der Industrie ruhen zu ihren Füßen ein Säulenkapital, Hammer, Zahnrad und Palette.

Die den Museen zugekehrte Schmalseite des Piedestals ist der Symbolisirung des religiösen und toleranten Sinnes Friedrich Wilhelms III. vorbehalten, wodurch er die Versöh⸗ nung der kirchlichen Gegensätze im Glauben und der Liebe för⸗ derte. Auf einem Sockel mit der schönen Inschrift »Friede auf Erden- erhebt sich die milde Gestalt der Religion, welche die Palme des Friedens, die sie in der Rechten trägt, über den Kelch in ihrer Linken deckt.

Der Lustgarten, in dessen Mitte an Stelle der früheren Fontaine das Meisterwerk Wolff's jetzt seinen Platz einnimmt, wird nach einem von Sr. Majestät dem Könige genehmigten Plane des Hof⸗Bauraths Strack ganz umgewandelt, so daß man in der Diagonale von der Schloß⸗ zur Friedrichsbrücke

elangt. Die Rasenpartien sollen durch hohes Buschwerk ersetzt werden, und statt des früheren einen Springbrunnens zwei die Umgebung des Königsdenkmals bilden. Bald nach dem Tode König Friedrich Wilhelm's III. wurde in den verschiedensten Theilen des Landes der Wunsch laut, sein Andenken auch durch die Hand der bildenden Kunst zu verewigen, und sogleich schritten Berlin, Potsdam, Königsberg, Stettin und Breslau zur Ausführung.

Während jede von diesen Städten noch mit den Vorarbei⸗ teen für ihr Koͤnigsdenkmal beschäftigt war, modellirte Rauch bereits 1843 die Grabstatue des Königs für das Mausoleum im Schloßgarten zu Charlottenburg. Dort ruht an der Seite der früh verklärten Gemahlin das weiße Marmorbild, liegend in voller Uniform, mit dem Mantel bedeckt.

Die Einweihung der weiteren acht Standbilder des Königs erfolgte in den Jahren 1845— 1864. Allen andern Städten kam Potsdam im Jahre 1845 zuvor; es folgten 1849 Stettin und Berlin (Denkmal im Thiergarten, durch Zusammentritt berliner Bürger errichtet)z; so⸗ dann 1851 der Provinzial⸗Landtag in Königsberg. Die Aufstellung der Statue im Museum zu Berlin fand 1856

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Statt. Die 2 letzten Standbilder wurden 1861 von der Provinz Schlesien zu Breslau, 1864 zu Colberg von Bür⸗ gern der Stadt errichtet. Zu der Reiterstatue, welche die Dank⸗ barkeit der Rheinprovinz dem Andenken des Königs Friedrich Wilhelm III. zu stiften beschlossen, wird das Modell gegen⸗ wärtig von Prof. Bläser gefertigt.

Zur Feier der Enthüllung des Denkmals König Friedrich Wilhelm III. sind folgende Schriften erschienen:

Literatur zur Geschichte Sr. weiland Majestät des Königs Friedrich Wilhelm III. von Preußen. Zur Feier der Ent⸗ hüllung des Denkmals weiland Majestät des Königs Friedrich Wilhelm III. am 16. Juni 1871. Bearbeitet in der Redaktion des Deutschen Reichs⸗Anzeigers und Königlich Preußischen Staats⸗Anzeigers, Berlin 1871. Druck und Verlag der König⸗ lichen Geheimen Ober⸗Hofbuchdruckerei (R. v. Decker.)

Friedrich Wilhelm III. König von Preußen. Erinnerungs⸗ blätter an Seine glorreiche Regierung bei Gelegenheit der Ent⸗ hüllung des Ihm errichteten ehernen Standbildes von Dr. August Potthast, Kustos an der Königlichen Bibliothek. Mit einer Abbildung des Denkmals in Holzschnitt. Berlin, 16. Juni 1871. Verlag der Königlichen Geheimen Ober⸗Hofbuchdruckerei.

Produkten- undl Waaren-Börse.

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Eerlinmn, 15. Juni. (Amtliche Preisfeststellung von getreide, Mehl, Oel, Petroleum und Spiritus auf Grund des §. 15 der Börsenordnung, unter Zuziehung der ver- eideten Waaren- und Produktenmakler.)

Weizen pr. 1000 Kilogr. loco 61 82 Thlr. nach Qualität, pr. diesen Monat 78 ¼ à 77 ½ bez., Juni-Juli 78 ¾ à 77 ½ bez., Juli- August 77 ¾ à 76 bez, September-Oktober 75 ¼ à 74 ¼ bez, Oktober-Novbr. 74 ¼ à 73 ½ bez. Gek. 9000 Ctr. Kündigungspr. 77 ⅞R0 Thlr. pr. 1000 Kilogr.-

Roggen pr. 1000 Kilogr. loco 50 ¾ 52 nach Qual. bez., pr. diesen Monat 51 ¾ à 51 ¾ à 51 ¾ bez., Juni- Juli 51 à 51¾ à 51 bez., Juli-August 51 ¾ à 5 à 51 ½ bez., September-Oktober 52 à 52 ½ bez., Oktober-November 52 ½¼ à 52 ½ bez. Gek. 5000 Ctr. Kündigungspreis 51 ¾ Thlr. pr. 1000 Kilogr.

Gerste pr. 1000 Kilogr. grosse 37 62 Thlr. kleine 37 62 Thlr. nach Gual.

Hafer pr. 1000 Kilogr. loco 43 56 Thlr. nach Qualität, pr. diesen Monat 49 bez., Juni-Juli 49 ¼ bez., Juli-August 48 bez., September-Oktober 47 ¼ bez.

Erbsen pr. 1000 Kilogr. Kochwaare 51 61 Thlr. nach Qual., Futterwaare 41 51 Thlr. nach Qualität.

Roggenmehl No. 0 u. 1 pr. 100 Kilogr. Brutto unversteuert inkl. Sack pr. diesen Monat 7 Thlr. 15 Sgr. bez., Juni-Juli 7 Thlr. 15 Sgr. bez., Juli-August 7 Thlr. 16 ½ à 16 Sgr. bez., August-September 7 Thlr. 18 Sgr. bez., September- Oktober 7 Thlr. 18 ¾ Sgr. à 18 Sgr. bez. Gek. 1250 Ctr. Kündigungs- preis 7 Thlr. 15 Sgr. pr. 100 Kilogr.

Rüböl pr. 100 Kilogr. ohne Kass loco 27 Br., pr. diesen Monat 26 8f0 Thlr., Juni-Juli 26 ¾ Thlr., Juli -August 26 ½ ThIK, September-Oktober 26 à 26 bez., COktober-November 25 ¾ 8Ab November-Dezbr. 25 bez. 11““

Leinöl pr. 100 Kilogr. ohne Fass loco 24 ½ Trhlilrt.

Petroleum, raffinirtes (Standard white) pr. 100 Kilogr. mit

nach Qual.,

Fass in Posten von 50 Barrels (125 Ctr.) loco 14 ½ Thlr., pr.

diesen Monat 13 Thlr., September-Oktober 14 ¼ Thlr., Okto- ber-November 14 ¾2 Thlr., November-Dezember 14 Thlr.

Spiritus pr. 100 Liter à 100 pt. = 10,000 pCt. mit Fass pr. diesen Monat 17 Thlr. 4 Sgr. à 5 Sgr. bez, Juni-Juli 17 Thlr. 4 Sgr. à 5 Sgr. bez., Juli-August 17 Thlr. 4 Sgr. à 5 Sgr. bez., August-September 17 Thlr. 9 Sgr. à 10 Sgr. bez., Sep- tember-Oktober 17 Thlr. 12 Sgr. à 13 Sgr. bez., Oktober-No- vember 17 Thlr. 9 Sgr. à 8 Sgr. bez.

Spiritus pr. 100 Liter à 100 pCt. = 10,000 pCt. ohne Fass loco 17 Thlr. 12 Sgr. bez.

Weizenmehl No. 0 10 ¼⅞ à 9 ½, No. 0 u. 1 9 1⁄2 à mehl No. 0 8 ⁄2 à 7 7., No. 0 u. 1 7⅛ à 7 ½⅛ pr. Brutto unversteuert inkl. Sack. 88

Fonds=- und Actien-Börse.

(WolHlis Tel. Bur.) Stiil. (Vorbörse 2. Dep.) Kreditaktien 290.20, Staatsbahn 424.00, 1860er Loose 99.70, 1864er Loose 126 50, Anglo-Austrian 245.25, Franco-Austr. 120.00, Galizier 250.75, Lombarden 175.10, Nord- bahn —, Volksbank —, Napoleons 9.83 ½, Wechslerbank —. LCLordamn, 16. Juni, Vormitt. (Wolff's Tel. EI“ Nporddeutsche Schatzscheine 101 ¼. (Anfangscourse.) Consols 92 ⁄%. Amerikaner 90 ½. Italien 57 6%. Lombarden 14 ½. Türken 46 v½. Neue Spanier —. Neww-Nork, 15 Juni, Abends 6 Uhr. (Woin’s Tel. Bur.) Höchste Notirung des Goldagios 12 ½%, niedrigste 12 ¼. (Schluss-Course.) Wechsel auf London in Gold 110 ½. Gold- 28i0 12 v½. Bonds de 1882 112 ½. Bonds de 1885 112 ½. Bonds de 1865 114 v⅞. Bonds de 1904 110 ½. Frie-Bahn 20 . IIlinois 136 .

IWvVen, 16. Juni.

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Redaction und Rendantur: Schwieger.

Druck und Verlag der Königlichen Geheimen Ober⸗Hofbuchdruckerei (R. v. Decker).

Steallmeister Grafen von Holn stein aus

von von Lutz,

bevollmächtigten in Berlin ; den Rothen Adler⸗Orden dritter Klasse:

Verdienst⸗rdens

Das Abonnement betrã 1 Thlr. 7 Sgr. 6 Pfg. für das Vierteljahr.

Insertionspreis für den Raum ei Pruckzeile Sgr. 8

EE Post⸗-Anstalten des In⸗- und Auslandes nehmen Bestellung an für Berlin die Expedition: Zieten⸗Platz Nr. 3.

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Es erscheint heute Abend noch eine Zweite

Se. Majestät der König haben Allergnädigs

den nachbenannten Königlich bayeri b 1 wehcben nns dhrr. glich bayerischen Beamten ꝛc. Orden den niglichen Kronen⸗Orden er s vem Emaille⸗Bande des Rothen Ner. Fbasse mit Jeuedem „Staais⸗Minister des Königlichen Hauses und des Aeußern Grafen von Bray⸗Steinburg und dem Oberst⸗

den Königlichen Kronen⸗Orden e dem General⸗Lieutenant Freiberrn

Pranckh und dem der Justiz

den Rothen Adler⸗Orden zweiter Klasse: 8 Dem Obersten Fries vom Generalstabe

dem Maior pan Roth im den Königlichen Kronen⸗Brden rer Korffe. dem Hauptmann von La Roche im nfanterie⸗Lei

Regiment. ““ 1

riegs⸗Ministeri ; Liniss rium,

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Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht:

Dem Großberzoglich mecklenburg⸗schwerinschen Hofmarschall und Kammerherrn Freiherrn von Brandenstein zu Ludwigs⸗ lust und dem Königlich schwedischen Obersten Freiherrn von Cederström den Rothen Adler⸗Orden zweiter Klasse/ dem König⸗ lich württembergischen Oberst⸗Lieutenant Blumhardt, Platz⸗ kommandanten der Festung Ulm, den Rothen Adler⸗Orden dritter Klasse; dem Königlich württembergischen Obersten von Arlt, Genie⸗Direktor der Festung Ulm, den Königlichen Kronen⸗ Orden zweiter Klasse; dem Königlich württembergischen Major Reichstadt im General⸗Quartiermeisterstabe und Adjutanten bei dem Gouvernement der Festung Ulm, dem Königlich würt⸗ tembergischen Ober⸗Kriegskommissär Gaupp zu Ulm, dem Ober⸗Bürgermeister Heim ebendaselbst und dem Kaiserlich russischen Kollegien⸗Sekretär und Adjunkten des Kriegs⸗Ministers Dr. von Wiskowotoff, den Königlichen Kronen⸗Orden drit⸗ ter Klasse; sowie dem Pfarrer Dr. Tr autvetter zu Luxem⸗ burg und dem Kapellmeister Reinecke zu Leipzig den König⸗ lichen Kronen⸗Orden vierter Klasse zu verleihen.

2.

Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht, Allerhöchstihre Genehmigung zu ertheilen: 866 Lc 89 dem Geheimen Sanitäts⸗Rath Dr. Berend zu Berlin und dem Sanitäts⸗Rath Dr. Mattersdorf zu Breslau ver⸗ liehenen Ritterkreuzes des Kaiserlich österreichischen Franz⸗Jo⸗ seph⸗Ordens; des dem Königlich sächsischen General⸗Konsul Jacob Gerson zu Frankfurt a. M. verliehenen Ritterkreuzes des Ordens der Königlich italienischen Krone und des ihm verliehenen Komthurkreuzes zweiter Klasse des Herzoglich sachsen⸗ ernestinischen Hausordens, des dem Geheimen expedirenden Sekretär, Rechnungs⸗Rath Riese vom Kriegs⸗Ministerium, ver⸗ liehenen Ritterkreuzes erster Klasse des Königlich bayerischen Verdienst⸗Ordens vom heiligen Michael; des dem Herolds⸗ und

ber⸗Ceremonienmeisteramts⸗Sekretär, Hofrath von Breska, von des Sultans Majestät verliehenen Medschidje⸗Ordens fünfter Klasse, sowie zur Anlegung des dem früheren Rittergutsbesitzer riedrich Wilhelm Reinhart zu Oppeln verliehenen

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itterkreuzes zweiter Klasse des Königlich bayerischen Militär⸗

Se. Hoheit 1g Herzog von S Ihrer Hoheit der Pri 8 achsen⸗Altenburg nebst Altenburg zur Marie sind gestern Abend nach

Bekanntm achung. Vermehrte Postverbindung

mit Mi ü 8 82 hen Mittel⸗ und Süd⸗ Bon dem Ober⸗Postamte in Hambur degelgiäßig jeden Monat han ahec der Peanvon sest 8 1e ee nertlan schen Patetfahrt Abtiengeselschaft direkte ge⸗ chlof ritische Po (Aspinwall) abgefertigt. Abgang aus be

Ueber Colon Anschluß in Panansa an die zim 25. sebes Meönct von dort abgehenden britischen Packetboote nach be I von Süd⸗Amerika südlich bis Valparaiso.

Mittelst der Briefpackete auf Colon können nach einer mi der britischen Postverwaltung getroffenen Lheremnt befördert werden: gewöhnliche Briefe, Drucksachen und Waarenproben nach Chili, Peru, Bolivien, Ecua⸗ dor, Guatemala, St. Salvador, Honduras und Costa⸗Rica, sowie nach Greytown. Ferner können mit den gedachten Dampfschiffen zur Absendung gelangen: ge⸗ wöhnliche Briefe, Drucksachen und Waarenproben nach St. Thomas, Ankunft am 15. jedes Monats, nach La Guagyra und Caracas, Ankunft am 17. jedes Monats, nach Puerto⸗ Cabello, Ankunft am 19. jedes Monats, nach Curagao, An⸗ kunft am 21. jedes Monats, sowie nach den Vereinigten Staaten von Columbien (Neu⸗Granada). Rekommandation ist allge⸗ mein nicht zulässig. Korrespondenzen, welche der Absender auf diesem Wege befördert zu sehen wünscht, müssen folgenden Ver⸗ merk tragen: »via Hamburg direkt.⸗ Cammtlicrc

Korrespondenzen unterliegen dem rankirungszwan zu dem betreffenden Ausschiftungshafen Das Hoörto Ueträbi⸗ nach und aus St. Thomas, La⸗ Guayra, Caracas, Puerto⸗ Cabello, Curagao und den Vereinigten Staaten von Columbien (Neu⸗Granada) ferner nach und aus Costa⸗Rica, Guatemala, Honduras und St. Salvador für gewöhnliche Briefe 6 Groschen oder 21 Kr. Südd. Währ. pro Loth inkl., für Drucksachen und Waarenproben 1 Groschen bezw. 4 Kr. Südd. Währ. pro 2 Loth inkl., nach und aus Greytown für gewöhnliche Briefe 9 Groschen oder 32 Kr. Südd. Währ. pro Loth inkl., für Drucksachen und Waarenproben 1 Groschen bezw. 4 Kr. Südd. Währ. pro Loth inkl., nach und aus den übrigen vorbezeich⸗ neten Ländern für gewöhnliche Briefe 12 Groschen oder 42 Kr. .“ 24 88 Zrucksachen und Waaren⸗ en en bezw. Südd. Währ. 2 Berlin, 13. Juni 1871 L e. General⸗Postamt. In Vertretung: Wiebe.

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Zu Schieder, im Fürstenthum Lippe i . ist mit d 8 8n Telegraphen⸗Station mit beschränktem Labegvitnäeer 2 SCöin, den 14. Juni 1871. 111“

Telegraphen⸗Direktion.

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