1871 / 51 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 30 Jun 1871 18:00:01 GMT) scan diff

Nr. 7834. das Privilegium wegen Ausfertigung auf den Inhaber lautender Kreis⸗Obligationen des Kreises Westhavel⸗ land im Betrage von 272,000 Thalern. Vom 27. Mai 1871,

nd unter Nr. 7835. die und Bestätigungs⸗Urkunde, be⸗ reffend den Bau und Betrieb einer Eisenbahn von Magdeburg

nach Neuhaldensleben und darüber hinaus bis zum Anschlusse an die Berlin⸗Hannoverschen Bahnen durch die Magdeburg⸗ alberstädter Eisenbahn⸗Gesellschaft, und einen Nachtrag zum Statut der letzteren. Berlin, den 30. Juni 1871. Gesetz⸗Sammlungs⸗Debits⸗Comtoir.

Vom 7. Juni 1871.

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Nachdem ich Seitens der Königlich preußischen Regierung

in Gemäßheit des Reichsgesetzes vom 14. Juni cr. zum Kom⸗ missarius für die Regelung der Entschädigungsverhältnisse der aus Frankreich vertriebenen preußischen Unterthanen ernannt worden, fordere ich alle diejenigen ausgewiesenen Preußen, welche ihre eventuellen Entschädigungsansprüche noch nicht bei dem Reichskanzler⸗Amte, bei preußischen Behörden oder bei dem hierselbst zur Wahrung der Rechte der Ausgewiesenen gebildeten Komite angemeldet haben, auf, bei Vermeidung des Verlusts ihrer Ansprüche mir diese Meldungen bis inkl. 12. Juli cr. direkt zugehen zu lassen. In den Anmeldungen ist, falls dies noch nicht geschehen sein sollte, die Kopfzahl der Familie des Anmeldenden anzugeben, da biernach die Entschädigungsgelder auf die einzelnen Staaten vertheilt werden sollen. Die geehrten Behörden, bei denen Anmeldungen erfolgt sind, ersuche ich er⸗ sebznst mir dieselben innerhalb obiger Frist ebenfalls zu über⸗ enden. Da viele Ausgewiesene sich bereits in der Lage befinden werden, zu übersehen, inwieweit der von ihnen angemeldete Schaden sich verringert, so wird es die ganze Regulirung we⸗ sentlich erleichtern, wenn mir die Mittheilungen über die Re⸗ 1ee der angemeldeten Ansprüche so bald als möglich zu⸗ gehen. Berlin, den 25. Juni 1871.

Polizei Präsident. 888

MNichtamtliches. Deutsches Meich.

Preußen. Berlin, 30., Juni. Se. Majestät der

Kaiser und König haben die Reise nach Hannover wegen heftiger rheumatischer Schmerzen, welche die Nachtruhe wesent⸗ lich beeinträchtigt haben und zur Zeit noch, wenn auch in ge⸗ ringerem Maße, andauern, aufgeben müssen. Im Laufe des Vormittags empfingen Allerhöchstdieselben den Besuch Ihrer Kaiserlichen und Königlichen Hoheit der Kronprinzessin. Ihre Majestät die Kaiserin⸗Königin hat, wie nach dem Kriege von 1866, auch gegenwärtig durch Vermitt⸗ lung des evangelischen und des katholischen Feldpropstes der Armee, den evangelischen und katholischen Militärgeistlichen, die sich im Feldzuge besonders ausgezeichnet haben, entsprechende werthvolle Andenken als Zeichen Allerhöchster Anerkennung zu⸗ fkommen lassen. 88

Se. Majestät der Kaiser und König haben die Reduktion der in Frankreich verbleibenden Bataillone auf die Etatsstärke von 802 Mann befohlen. Die über diese Etats⸗ stärke überschießenden Mannschaften der ltesten Jahrgänge sind Behufs Entlassung zunächst den bezüglichen Ersatz⸗Truppen⸗ theilen zuzuführen, werden zu diesem Zwecke in ihren zeiti⸗ gen Kantonnements⸗Rayons divisionsweise gesammelt und im Anschluß an die jetzt laufenden Eisenbahn⸗Trans⸗ porte in Extrazügen zur Beförderung gelangen. Außerdem sind bei den Ersatz⸗Truppentheilen aller Waffen sofort die in einer früheren kriegsministeriellen Verfügung aufgeführten Kategorien, sowie die Elementar⸗Schullehrer zur Entlassung zu

—— Die Ausschüsse des Bundesrathes für Handel und Verkehr und für Rechnungswesen, sowie die vereinigten Aus⸗ schüsse desselben für Justizwesen und für Elsaß⸗Lothringische Angelegenheiten hielten heute Sitzungen ab.

Zur Einrichtung der ersten forstlichen Versuchs⸗ station bei der Forst⸗Akademie zu Neustadt E.⸗W. ist dem Dirvektor der letzteren, Ober⸗Forstmeister Danckelmann, die obere Leitung des gesammten Versuchswesens übertragen und zu Abtheilungsvorständen sind ernannt worden, und zwar:

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a) für die forsttechnische Abtheilung der Oberförster Bern hardt, früher in Hilchenbach, Reg.⸗Bez. Arnsberg, b) für die meteorologische Abtheilung der Professor Dr. Remelé, c für die Abtheilung der Professor Dr. Har⸗ tig, d) für die zoologische Abtheilung der Professor Dr. Altum und e) für die chemisch⸗physikalische Abtheilung der Dr. Schütze. Nach dem Tode des Ober⸗Forstmeisters von Wedell zu

Magdeburg ist der Ober⸗Forstmeister von Waldaw von Kö.

nigsberg nach Magdeburg, der Ober⸗Forstmeister Müller von Danzig nach Königsberg, der Ober⸗Forstmeister, bisherige Forst⸗ meister Mangold zu Stettin auf die Ober⸗Forstmeisterstelle zu Danzig, der zum Forstmeister beförderte bisherige Oberförster Hollweg zu Falkenberg auf die Forstmeisterstelle Stettin⸗Wollin versetzt und dem Forstmeister Rehfeldt zu Stettin statt der Forstinspektion Stettin⸗Wollin Schwedt übertragen worden. Der Ober⸗Forstmeister Wartenberg zu Stettin ist auf

sein Ansuchen in den Ruhestand versetzt und seine Stelle dem

Ober⸗Forstmeister Gumtau zu Marienwerder übertragen worden. Die Ober⸗Forstmeisterstelle zu Marienwerder hat der Ober⸗Forstmeister, bisherige Forstmeister Blankenburg zu Cöslin und die Forstmeisterstelle Cöslin⸗West der zum Forst⸗ meister beförderte bisherige Oberförster Donalies zu Börni⸗ chen, Reg.⸗Bez. Frankfurt, erhalten. Oberförster Frech zu Schöneiche, Reg.⸗Bez. Breslau, versetzt und dessen Stelle hat der zum Oberförster beförderte reitende Feldjäger und Lieutenant Gudowius erhalten.

Der früher bei der Regierung zu Arnsberg angestellte

Forstmeister von Spankeren ist aus dem Staatsforstdienste!

geschieden und nach erfolgter Ernennung zum Forstmeister mit Regierungs⸗Raths⸗Rang zur Königlichen Hofkammer der König⸗ lichen Familiengüter in Berlin übergetreten.

Das Forstrevier Helmerkamp, Provinz Hannover, wird von der Forstinspektion Eschede abgezweigt und der Inspektion Hannover⸗Eicklingen zugelegt. Die Oberförsterei Elbingerode ist dem Inspektionsbezirke Lauterberg, die Oberförsterei Westerhof von der Inspektion Bovenden der epesttar Hannover⸗Dassel (Forstmeister Auhagen) und die Oberförsterei Adelebsen von der Inspektion Uslar der Inspektion Bovenden uͤüberwiesen worden.

In der Provinz Hannover ist vom 1. Oktober 1871 ab

der Forstinspektions⸗Bezirk Hannover⸗Herzberg mit den Oberförstereien Lonau, Sieber, Osterode, Duderstadt und Herz⸗ berg dem Mitgliede der Finanzdirektion, Forstmeister Rett⸗ stadt zu Hannover überwiesen,

der Inspektions⸗Bezirk Hannover⸗Misburg, welcher bisher nur die Oberförstereien Misburg, Dedensen und Mariensee (Rodewald) umfaßte, durch Zulegung der Oberförstereien Reh⸗ burg und Nienburg normalplanmäßig hergestellt und dem Forstmeister Kraft in Hannover übertragen,

der Vorsteher der nunmehr aufgelösten Inspektion Bassum,

orstmeister Strüver, nach Hannover versetzt, der dortigen

inanzdirektion als Mitglied überwiesen und mit der Verwaltung des aus den Oberförstereien Uchte, Binnen, Memsen, Diepholz, Neubruchhausen, Syke und Harpstädt gebildeten Inspektions⸗ bezirks Hannover⸗Nienburg beauftragt.

Die durch Versetzung des Oberförsters von Dobeneck 9 Erledigung gekommene Oberförsterstelle zu Pfeil im Reg⸗

ez. Königsberg ist dem zum Oberförster ernannten bisherigen

reit. Feldjäger und Lieut. Schulze definitiv verliehen.

Dem Oberförster Henzerling ist die Verlegung seines Wohnsitzes von Röddenau nach Frankenburg, Reg.⸗Bez. Cassel, zum 1. September 1871 gestattet worden.

Nach der Pensionirung des Oberförsters Goeßmann zu Flieden, Reg.⸗Bez. Cassel, sind die beiden Reviere Flieden und Rommerz zu der einen Oberförsterei Neuhof vereinigt und diese ist dem bisherigen Verwalter des letztern Reviers, Ober⸗ förster Bechtold zu Neuhof, übertragen worden. Die aus den bisherigen Revieren Nonnenrod und Niederkalbach kom⸗

binirte Oberförsterei ist nicht Neuhof, sondern nach dem Sitze

des Oberförsters »Niederkalbach⸗ zu benennen.

Der Oberförster von Sochrtnrei ist von Cunersdorf⸗ Reg.⸗Bez. Potsdam, auf die Oberförsterstelle Grunewald bisher Spandau), der Oberförster Graf d'Haußonville von Colbin nach Cunersdorf, der Oberförster Gadow von Stolp, Reg.⸗Bez Cöslin, nach Colpin, Reg.⸗Bez. Potsdam, der Oberförsten Bandow von Rehhof, Reg.⸗Bez. Marienwerder, nach Stoly und der Oberförster Wadsack von Hagen nach Rehhof ver⸗ setzt. Die Oberförsterstelle Hagen, Reg.⸗Bez. Marienwerdern hat der zum Oberförster beförderte bisherige Oberförster⸗Kan⸗ didat Schrötter erhalten.

Nach der Penstonirung des Oberförsters Brockenhaupt zu Bursfelde, Provinz Hannover, ist dieses Revier aufgelös und das Areal den Oberförstereien Dransfeld, Adelebsen und Hemeln zugelegt worden. 8

die Forstinspektion Stettin.

Nach Börnichen ist der

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8 Der Oberförster Wallmann zu Escherode ist nach Ha Vorsteher g- Ferstein tctag Hureaus 9 28 Ferpener ensen na erode versetzt.

Stadensen ist aufgelöst und die Bestandtheile hi.dnse Oberförstereien Hagen, Emmen und Dalle zugelegt worden. . Der Oberförster Geyer zu Grohnde, Provinz Hannover, ist pensionirt, auf seine Stelle der Oberförster Kropp zu Bo⸗ venden, dorthin der Oberförster Brennecke zu Böddecken, Reg.⸗Bez. Minden, und nach Boͤddecken der Oberförster Berg⸗ mann zu Wülfinghausen, Provinz Hannover, versetzt. Das Revier Wülfinghausen wird mit der Oberförsterei Springe

verhigt

ach der Pensionirung des Oberförsters Wessel zu Nen⸗ tershausen, Reg.⸗Bez. Cassel, ist der bisherige in eriinistische Revierverwalter, Oberförster⸗Kandidat Schönwald definitiv zum Oberförster daselbst ernannt worden,

Die beiden Forstreviere Caldern und Lohra, im Reg.⸗Bez. S h. 82 16 Heerfotfret Fäbaet vereinigt

1 erwalter des erstern Reviers, Oberft

Gies zu Ellnhausen, übertragen 869 u“

Auf die durch Penstonirung des Oberförsters Middel⸗ dorpf erledigte Oberförsterstelle Pütt, im Restee.2 Stettin, ist der Oberförster Hoffmann zu Hohenstein, Reg.⸗Bez. Königsberg, versetzt und die Stelle in Hohenstein hat der zum Oberförster ernannte bisherige reit. Feldjäger⸗Lieut. Rohrbeck erhalten. Der Oberförster⸗Kand. ist definitiv als⸗berförster zu Dransfeld,

angestellt worden. 1u.

Die Stelle des pensionirten Oberförsters Me lburger zu Obernkirchen, Reg.⸗ Bez. Minden, ist dem Sbebrhe 1 7 übertragen, die Reviere

nicht zu Ilfeld II., Provinz Hannover Ilfeld I. und II. sind zu der einen Oberförsterei Ilfeld unter zu Ilfeld I.) vereinigt

Provinz Hannover,

dr Her ber 88 imn snsch (bisher nd diese em Forstinspektionsbezirke Laut Hotzen) zugelegt worden. 8 Die Oberförsterstelle Lützel zu Hilchenba Reg.⸗Bez. Arnsberg, ist nach der Versetzung des Oderförsbeach Bern h ard, auf die forstliche Versuchsstation in Neustadt E.⸗W. dem zum Oberförster ernannten bisherigen Oberförster⸗Kandidaten und

Hülfsarbeiter bei der Regierung zu 8 . .ennA g g zu Arnsberg, v. Krogh, ver

Auf die durch Pensionirung des Oberförsters Lelm zur Erledigung gekommene Oberförsterstelle 1u“ Rig⸗ Bez. Potsdam, ist der Oberförster Denicke zu Garlstorf, Pro⸗ vinz Hannover, und auf die durch Pensionirung des Oberförsters Reinecken vakant gewordene Oberförsterstelle Neuendorf, Reg.⸗ Bez. Potsdam, der Oberförster Kahle zu Sellhorn, Provinz Hannover, versetzt. Die beiden Reviere Garlstorf und Sell⸗ horn sind zu der einen Oberförsterei Garlstorf vereinigt und diese ist dem Oberförster Döring zu Fredelsloh übertragen worden. Die Oberförsterei Fredelsloh ist aufgelöst und die Be⸗ standtheile derselben sind den Oberförstereien Ertinghausen und Rotenkirchen zugetheilt worden.

Die Forstmeisterstelle Potsdam⸗ Cöpenick welche dur

den Tod des Forstmeisters v. Witzleben zur Erledigung 2 kommen ist dem zum Forstmeister beförderten bisherigen Oberförster Meyer zu Cummersdorf verliehen, auf die Ober⸗ försterstelle zu Cummersdorf bei Zossen, Reg.⸗Bez. Potsdam, der Oberförster Weißwange zu Königsbruch, Reg.⸗Bez. Marienwerder, versetzt und die Oberförsterstelle Königsbruch dem zum Oberförster ernannten Oberjäger und Lieutenant im reit. Feldjäger⸗Corps Hempel übertragen worden.

Nach der Pensionirung des Oberförsters Buchenthal zu Kämmerzell, Reg.⸗Bez. Cassel, ist dem dortigen Reviere das Revier Michelsrombach zugelegt und diese neu gebildete Ober⸗ försterei Kämmerzell dem Oberförster Ef chstruth bisher in Michelsrombach verliehen worden. 3

Der Oberförster Storck ist von Sandberg, Reg.⸗Bez. Cassel, auf die durch die Pensionirung des Oberförsters Kehr zur Erledigung gekommene Oberförsterstelle Bischofferode in demselben Reg.⸗Bez. versetzt, das bisherige Revier Sandberg aber mit dem Reviere Thiergarten zu der einen Oberförsterei eFatien unter dem Oberfoͤrster Kaufholz daselbst vereinigt

orden.

Nach Vereinigung der beiden Reviere Riechenberg und Liebenburg, Provinz Hannover, zu der einen Oberförsterei Liebenburg, ist dem Oberförster Lange diese neue Oberfoͤrsterei mit einstweiliger Beibehaltung seines jetzigen Wohnsitzes in Riechenberg, und dem Oberförster Niesmann zu Liebenburg auf seinen Wunsch und unter Belassung des Titels als König⸗ licher Oberförster die neu gebildete Revier⸗Försterstelle zu Lieben⸗ burg übertragen worden.

und Tit. Revierförster Fratzscher

Die durch Vereinigung der Forstreviere Freren 8 Pes h Hannover, neu gebildete Iberrbes⸗Snr e Fäingen, 8 evegʒx. Maseb urg zu Lingen, und die neugebildete Revier- 5 rsterstelle Freren in der letztern Oberförsterei dem Oberförster Knust zu Freren auf seinen Wunsch und unter Belassung des Titels als Königlicher Oberförster verliehen worden. 8 Oberförster v. Etzel zu Hangelsberg, Reg. Biz. Frank⸗ h ist nach dem Elsaß kommittirt und seine Stelle dem Ober⸗ örster Scheden zu Hoyerswerda übertragen worden. Nach Hoyerswerda, Reg. Bez. Liegnitz, ist der Oberförster v. Kusjawa bu Puppen, Reg. Bez. Königsberg, versetzt, und die letztere Sn E befürderte Hberförster⸗Kandidat 8 erimisti jerft Res. Bes Lass⸗ gi ten. 8 ö“ „Die elle des pensionirten Oberförsters Grüssau zu Ullersdorf, Reg.⸗Bez. Liegnitz, hat der Oberförster S6. Lüene Plesun zu neneh, Reg.⸗Bez. Breslau, und Eeehenger Füeen erförster ernannte reit. Feldjäger Lt. 1 a er Pensionirung des Oberförsters Re⸗c Schleswig, Forst⸗Raths Kopp zu Treia, sind die E Sere 1 udn II. zu der einen Oberförsterei reinigt und diese ist dem Oberförst Sünam 2) Auf die dur ensionirung des Oberförsters Erledigung kommende Oberförsterstelle zu Laseta, h hde gar Frankfurt, ist der Oberförster Schulze zu Dammendorf in demselben Reg. Bez., und auf dessen Stelle der Oberförster Beerm ann zu Scharzfeld, Provinz Hannover, versetzt. e ist aufgelöst und sind die Bestandtheile n.;-. en Oberförstereien Kupferhütte und Lonau zugelegt Die Stelle des nach dem Elsaß kommittirten Oberför Meerw ein zu Kudippen, Reg.⸗Bez. Gumbinnen, ist 98 5 Srilsssene⸗ vhehe Obersüssen and daten interimistischen Revie e zu Groß⸗Sär . übertragen worden. b

Rücker für

für Gottorf II.,

„Königsberg, 26. Juni. In der heutigen Sitzung des Pr ovinzial⸗Landtages wurden nenaäͤch esügliabung Wes⸗ waltung der Provinzial⸗Hülfskasse folgende Beschlüsse gefaßt:

Für das in Gemäßheit der Beschlüsse des 19. Provinzial⸗ Landtages aufzustellende neue Verwaltungs⸗Reglement ist, um

dasselbe mit den Vorschriften des Allerhöchst bestätigten Statuts

vom 27. September 1852 in Einklang zu bringen, in eine

Se. Majestät den Kaiser und König 8 Denkschrfft, um die Genehmigung der Abänderung der Letzteren dahin nachzusuchen, daß Fabriken und sonstige gewerbliche Anlagen nur mit der Hälfte des Beleihungswerthes ihrer Gebäude be⸗ liehen werden dürfen, und bei Normirung des Beleihungs⸗ werthes von sonstigen Gebäuden soll ferner, gegenüber dem Beschlusse des vorigen Landtages, eine Beschränkung dahin eintreten, daß statt des 25 fachen Betrages des Grundsteuer⸗ Nutzungswerthes nur der 20 fache zu Grunde gelegt wird, weil die Veranlagung der Gebäudesteuer auf dem Brutto⸗ Nutzungswerth ohne Berücksichtigung der Unterhaltungskosten und Abgaben beruht. Der nach dem Königlichen Proposi⸗ tionsdekrete, vom 8. Juni 1871 in Gemäßheit des §. 35 des Gesetzes vom 8. März c., betreffend die Ausführung des Bun⸗ desgesetzes über den Unterstützungswohnsitz, für den Betrag der Erstattungsforderungen der Armenverbände vom Minister des Innern nach Anhörung des Provinzial⸗Landtags festzustellende Tarif wurde begutachtet und neu redigirt. Sodann wurde eine Petition mehrerer Mitglieder des Landtags wegen Ver⸗ legung des Sitzes der westpreußischen Deputation für das Hei⸗ mathswesen von Marienwerder nach Danzig abgelehnt, weil nicht genügende Gründe vorhanden, ersterer Stadt ihre Bedeu 38 5 Westpreußischen Kreise streitig

m . Schließlich fanden Berathungen 8 Petitionen, sowie Wahlen statt. ““ Püss

Breslau, 27. Juni. In der heuti 4 des Provinzial⸗Landtags kam nach & schäftlichen Mittheilungen i Deputation über die Verw zum Vortrag.

Hierauf erfolgten die Wahlen von 3 Mitgliedern und vo eben so viel Stellvertretern zu der für die Provinz Schlesie zu errichtenden Deputation für das Heimathwesen.

Die Petition des Verwaltungsraths des deutschen Sama

riter⸗Ordensstiftes zu Kraschn tz um Unterstützung dieses wohl.

thätigen Instituts aus den Ueberschüssen der Provinzial⸗Dar lehnskasse fand entsprechende Berücksichtigung, jedoch hges di Feststellung der Höhe der zu gewährenden Unterstützung noch vorbehalten bleiben. Bezüglich des von der Landes⸗Deputation