upon. ter Serie v. 8 [I Kreises. is⸗Obligation de anzlebener Kreises. Ur⸗ 8. 519 IV. Emission, über Thaler zu fünf Prozent Zinsen, über Thaler Silbergroschen.
Der Inhaber dieses Zinscoupons empfän t gegen dessen Rück⸗ abe am Januar resp. am ten Juli 1cr. und späterhin die Zinsen der vorbenannten Kreis⸗Obligation für das Halbjahr vom bis. 8I“ mit (in Buchstaben) Thalern Silbergroschen bei der Kreis⸗Kommunalkasse zu Wanzleben. 8
Wanzleben, den ten.. .1“ Deie ständische Kreis⸗Kommission für den Chau „IoIIN§. Dieser Zinscoupon ist ungürtige wenn dessen Geldbetrag nicht innerhal vier Jahren nach der Fälligkeit, vom Schlu des be⸗ treffenden Kalenderjahrs an gerechnet, er⸗ hoben wird.
BZEI1 . —*
Anmerkung. Die Namensunterschriften der Mitglieder der Kom⸗
mission können mit Lettern oder Facsimilestempeln gedruckt werden, doch muß jeder Zinscoupon mit der eigenhändigen
eines Kontrolbeamten versehen werden. Provi z Sachsen. 1 JC
reis⸗Obligation des Wanzlebener Kreises, IV. Emission.
Der Feaber dieses Talons empfängt gegen dessen Rückgabe zu der Obligation des Wanzlebener Kreises Littr. .
IV. Emission über Thaler à fünf Prozent Zinsen die.. Serie Zinscoupons für die Jahre 18. bis 18. bei der Kreis⸗ Kommunalkasse zu Wanzleben.
Wanzleben, den tenF. 8 Die saͤndische Kreis⸗Kommifsion fis dem Chausseebau im Wanzlebener
18 “ e seise.
Anmerkung. Die Namensunterschriften der Mitglieder der Kommission können mit Lettern oder Faecsimilestempeln gedruckt werden; doch muß jeder Zinscoupons mit der eigenhändigen Namens⸗ unterschrift eines Kontrolbeamten versehen werden.
Nichtamtliches. “ ch.
Baden. Karlsruhe, 11. Juli. (Karlsr. Ztg.) Der Großherzog hat sich gestern früh nach Appenweier begeben, wo nach 11 Uhr der Kaiser und die Kaiserin von Rußland sowie die Großfürstin Marie und die Großfürsten Wladimir und Alexis, von Petersthal kommend, eintrafen. Um 11 ½ Uhr fuhr Se. Königliche Hoheit mit den russischen Herrschaften neeinem Sonderzug nach Kehl. Hier wurden Allerhöchst⸗ und
öchstdieselben schon von dem Kaiserlich deutschen General⸗ ouverneur für Elsaß und Lothringen, dem General Grafen Bismarck⸗Bohlen, begrüßt und begaben sich sodann zu Wagen nach Sebebn. Bei dem Besuche der Stadt hatte der General⸗ Gouverneur die Ehre, die hohen Reisenden zu begleiten. Am Nachmittag trafen dieselben wieder in Appenweier ein, von wo aus der Kaiser und die Kaiserin sowie die Großfürsten in Be⸗ gleitung des Großherzogs die Reise nach Baden fortsetzten, während die Großfürstin Marie nach etersthal zurückkehrte. In Baden wurden die hohen An ommenden von Ihrer Majestät der Kaiserin Augusta begrüßt und unternahmen so⸗ dann mit Allerhöchstderselben eine gemeinsame Ausfahrt. Am Abend war Familienvereinigung in den Salons der Deutschen Kaiserin. “ Iraa⸗ Morgen verließen die russischen Majestäten mit den Kaiserlichen Prinzes Baden, um sich nach Friedrichshafen zum Besuch des Königs und der Königin von Württemberg zu begeben. Der Großherzog begleitete Allerhöchstdieselben bis senebetuhe, wo derselbe sich von den hohen Reisenden verab⸗ edete. Obgleich der Kaiser Alexander im strengsten Inkognito reiste, hatte Se. Majestät doch gestattet, daß die hier anwesenden Generale während des kurzen Aufenthalts auf dem hiesigen Bahnhof bei Allerhöchstdemselben sich meldeten. 8 — Der heute erschienene »Staats⸗Anzeiger⸗ Nr. 28 enthält: 1. Unmittelbare Allerhöchste Entschließungen des Großherzogs: die Wahlen zur Ständeversammlung betreffend. Dadurch wird 1) die Erste Kammer der Ständeversammlung aufgelöst. 2) Die Vor⸗ Pereitungsarbeiten zu den Wahlen der grundherrlichen Abgeordneten und der Abgeordneten der Landes⸗Universitäten zur Ersten Kammer, so wie der Abgeordneten zur Zweiten Kammer der Ständeversamm⸗ ung sollen unverzüglich begonnen werden. 3) Die Wahlen der Ab⸗
Ulen nach Beendigung dieser Vorarbeiten angeord⸗
Namensunterschrift “ g 8
net werden. 4) Zur Leitung der Abgeordnetenwahlen werden die in der Anlage bezeichneten landesherrlichen Kommissare er⸗
nannt.
Hessen. Darmstadt, 11. Juli. Der Prinz und die rssle sin Ludwig sind gestern Nachmittag mit dem Schnellzug von Straßburg wieder hier eingetroffen, nachdem Höchstdieselben am 7. von hier nach 2. 8228 waren, um die Schlachtfelder und die Gräber der Gefallenen zu besuchen.
Mecklenburg. Schwerin, 12. Juli. Die Großherzo⸗ gin Alexandrine reist am 13. d. M. mit dem 4 Uhr⸗Zuge
von hier nach Berlin, am 14. d. M. bis Hannover, am
d. M. von dort nach dem Haag zur Vermählung der Prin-
zessin Marie der Niederlande mit dem Fürsten von Wied.
Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 12. Juli. gesetzblatt veröffentlicht den Staatsvertrag vom 29. September 1869 zwischen Oesterreich⸗Ungarn und Sachsen über die Eisen⸗
bahnanschlüsse an der böhmisch⸗saͤchsischen Grenze bei Weipert,
Georgswalde und Warnsdorf; und den Staatsvertrag vom 24. Bezember 1870 zwischen Oesterreich⸗Ungarn und Sachsen wegen Abänderung des §. 6 des die Erbauung einer Eisenbahn zwischen Reichenberg und Zittau betreffenden Staatsvertrages, d. d. Wien, am 24. April 1853, dann betreffend die weitere
Entwickelung der Eisenbahnverbindungen an der sächsisch⸗böh⸗
mischen Grenze. . — Aus dem Berichte des Budget⸗Ausschusses der Reichs⸗
raths⸗Delegation geht hervor, daß der Budget⸗Ausschuß das ordentliche Heereserforderniß für das Jahr 1872 mit 80,392,276 Fl., somit mit einem Gesammt⸗Abstrich von 7,040,924 Fl. von der ursprünglichen Forderung der Regierung in Antrag bringt. .
— In der heutigen Sitzung genehmigte die Reichs⸗ rathsdelegation ohne ebatte das Mehrerforderniß anläßlich der Erhebung des Berliner Gesandtschaftspostens zum Botschafterposten, sowie das Gnadengehalt für die Mutter des verstorbenen Vize⸗Admirals von Tegetthoff. Hierauf wurde die Berathung des Kriegsbudgets fortgesetzt. In der General⸗ debatte ; Falkenhein Namens der Rechten Anträge an, betreffend Erhöhung der vom Ausschusse aufge ellten Positionen. Figuly legte seinen persönlichen Standpunkt klar, der auf Ver⸗ meidung der Kriege gerichtet sei. Der Kriegs⸗Minister erklärte hierauf, daß er alle möglichen Ersparungen bewirkt habe, aber die Ausführung des Wehrgesetzes und die successive Wehrhaftmachung von 800,000 Mann bedinge wachsende Auslagen. Er sei schon jetzt in der Lage, 650,000 Mann aufstellen zu können. Der Reichskanzler Graf Beust empfahl der Delegation das Kriegsbudget aufs Angelegentlichste. Die Wehrhaftmachung sei nothwendig, um jedes Unrecht mit eigner Macht zurückweisen zu können. Sein Grundsatz sei, jeden möglichen Vorwand zu feindseliger Gesinnung gegen Oesterreich u benehmen. Deswegen sei gerade der gegenwärtige ruhige Moment geeignet, die Heeresorganisation durchzuführen, ohne zu Mißtrauen Anlaß zu geben. Neben der Beruhigung, welche die Friedenspolitik gebe, müsse auch der Armee die Beruhigung gegeben werden, daß ihr an Bedeutung Nichts genommen wer⸗ den soll. Die Armee habe eben so wie das Volk die Ueber⸗ zeugung, daß der Krieg ein Unglück ist, aber ein Gedanke lebe in der Armee: Oesterreich⸗Ungarn dürfe keinen unglücklichen Krieg mehr führen, wenn es zum Kriege gezwungen werden sollte. — Der von der Regierung geforderte Betrag zur Er⸗ richtung eines dreizehnten Artillerie⸗Regimentes wurde nach längerer Debatte, in welcher der Kriegs⸗Minister die Noth⸗ wendigkeit der Errichtung eines solchen betonte, mit 26 gegen 25 Stimmen abgelehnt, dagegen wurde die Forderung der Regierung von 89,991 Fl. für Errichtung neuer Cadres bei der Artillerie mit 28 gegen 26 Stimmen bewilligt.
Pesth, 11. Juli. Das heutige Amtsblatt bringt die Liste der Amtssitze für die 80 Gerichtsh öfe Ungarns und für die 22 Gerichtshöfe Siebenbürgens. 297 Bezirksgerichte werden in
Ungarn, 63 in Siebenbürgen errichtet.
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Schweiz. Bern, 12. Juli. (W. T. B.) Der Natio⸗ nalrath bewilligte in seiner heutigen Sitzung weitere 4,828,800 Francs für die Volksbewaffnung. Die Session wird nächste Woche geschlossen. “
Belgien.
Brüssel, 12. Juli. (W. T. B.) Die Re sentantenkammer hat in ihrer heutigen Sitzung die Ab⸗
schaffung der Schuldhaft nach der Regierungsvorlage mit 53 gegen 19 Stimmen angenommen. 10 Deputirte enthielten sich Großbritannien und Irland. Loꝛ Im Oberhause kündigte gestern Abend nach Sitzung der Herzog von
8 1
ndon, 11. Juli eröffneter
““
100 Kilogramme, von anderswoher 240 Art. 11. Muskat ohne Schale und Muskatblüthe: von außer⸗
5 Fr. der Hektoliter; Liqueurweine: 20 Fr. der
e Reprä⸗
ichmond in seiner Eigenschaft als.
ührer der Opposition einen Antrag für die zweite Lesung des rmee⸗Regelungsgesetzes an.
In gestriger Nachtsitzung des Unterhauses erklärte der Premier⸗Minister in Erwiderung einer Interpellation, ob Unterhandlungen mit der Regierung der Vereinigten Staaten bezüglich der Einführung eines Penny⸗Portos zwischen beiden Landern angeknüpft worden seien, daß bis jetzt wenig in er⸗ wähnter Angelegenheit geschehen sei. Es wäre beabsichtigt ge⸗ wesen, zuerst in nicht formeller Weise den Gegenstand Shs regen, aber die späte Ankunft des neuen amerikanischen Ge⸗ sandten hätte bisher die Ergreifung irgend welcher Schritte in dieser Sache verhindert. Der Unter⸗Staatssekretär des Auswärtigen theilte auf eine Anfrage mit, Lord Lyons habe mit der französischen Regierung darüber korrespon⸗ dirt, ob irgend eine Erleichterung in dem gegenwärtigen Paß⸗ system zu gewärtigen wäre, sei aber benächrichtigt worden, daß unter den jetzigen Verhältnissen weder Pässe noch Visa er⸗ lassen werden könnten. In Beantwortung einer vom Oberst Stacpole angemeldeten Interpellation mit Bezug auf Her⸗ stellung einer Königlichen Residenz in Irland erklärte der Premier⸗Minister, die Regierung habe die erwähnte Angelegen⸗ heit von einem praktischen Gesichtspunkte aus erwogen, und sei zu dem Entschluß gelangt, dieselbe in gegenwärtiger Session nicht mehr dem Parlamente vorzulegen. — Das Haus nahm alsdann die Komiteberathung der Ballot⸗Bill (Gesetz, behufs Einführung geheimer Wahlabstimmungen) wieder auf.
Frankreich. Paris, 9. Juli. Das von der National⸗ 2sn am 8. d. M. angenommene Steuergesetz lautet wie folgt:
Art. 1. Die S'euer auf Zucker jeder Herkunft ist auf ¾⁄6 erhöht worden. Art. 2. Die Zucker, welche vermittelst Baryt gewonnen, und die sogenannte gereinigte Melasse sind einer Steuer von 15 Fran⸗ ken für 100 Kilogramme unterworfen. Art. 3. Die nicht zur De⸗ stillation bestimmten Melassen, welche wenigstens 50 pCt. Saccharum enthalten, werden eine Steuer von 18 Fr. 60 für 100 Kilogramm erlegen. Art. 4. Die Glykosen im Syrup und konkreten Zu⸗ stande werden eine Steuer von 10 Franken für 100 Kilogramm erlegen. Art. 5. Kaffee in Bohnen: von außereuropäischen Laäͤndern, die französischen Besitzungen mit inbegriffen: 150 Fr. 100 Kilogr., anderwärtsher 170 Fr. 100 Kilogr., gebrannter oder gemahlener Kaffee 200 Fr. 100 Kilogr. Art. 6. Cichorien, gebrannt oder gemahlen, 55 Fr. 100 Kilogr. Art. 7. Thee: aus außereuropäischen Ländern: 200 Fr. 100 Kilogr., von anderswo 260 Fr. 100 Kilogr. Art. 8. Cacao in Bohnen: von außereuropäischen Kändern, die französischen Besitzungen mit inbegriffen: 100 Fr. 100 Kilogr., von anderswoher 120 Fr. 100 Kilogr. Art 9. Chocolade und gemahlener Cacao 160 Fr. 100 Kilogr. Art. 10. Pfeffer, Piment, Nelken, Caneel, Cassia lignea, Muskat in der Schale aus außereuropaͤischen Län⸗ dern, die französischen Besitzungen mit inbegriffen 200 Fr. r. 100 Kilogramme. europäischen Ländern, die französischen Besitzungen inbegriffen 300 Fr. 100 Kilogr., von anderswoher 350 Fr. 100 Klggr. Art. 12. Vanille jeder Herkunft 4 Fr. das Kilogr. Art. 13. Weine: Hektoliter. Art. 14. Alkohol, Branntwein in Flaschen 30 Fr. der Hektoliter, in Fässern
0 Fr. der Hektoliter reinen Alkohols. Andere Alkohole 30 Fr. der ektoliter reinen Alkohols. Art. 15. Liqueure: 35 Fr. der Hektoliter. rt. 16. Taback und Cigaretten, deren Einfuhr erlaubt, 36 Fr. das ilogramm. Art. 17. Petroleum und Schichtenöl aus dem Auslande kommend, im rohen Zustande von außereuropäischen Ländern 20 Fr. 100 Kilogr., von anderswoher 25 Fr. 100 Kilogr.; gereinigt: von außereuropäischen Ländern 32 Fr. 100 Kilogr., von anderswoher 37 Fr. 100 Kil. Essenz nes Petelenm, außereuropaäische 40 Fr. 100 Ki⸗ logr., von anderswoher 45 Fr. 100 Kilogr. 8 — Wie man vernimmt, hat Gambetta die Absicht, wie⸗
der eine große Thätigkeit zu entfalten. Vorerst wird er sich in
die beiden Departements, wo er gewählt wurde, begeben, um dort Vorlesungen zu halten.
— Aus der Kapstadt wird gemeldet, daß daselbst am
10. Mai ein Telegramm aus Dredas Dorp mit der Meldung
e des französischen Schiffes »Souvenance« einge⸗
as Schiff sei von Pondichery auf dem Wege
. Ueber 150 Leichen sollen ans Land
Portugal. Lissabon, 10. Juli. Die Abgeordneten⸗ wahlen, welche gestern vorgenommen wurden, sind im ganzen Lande ohne Ruhestörung vorübergegangen. Die Ergebnisse
nd erst zum Theil bekannt, doch glaubt das Mini erium chon zu wissen, daß die ihm befreundeten Kandidaten eine er⸗ hebliche Mehrheit unter den Gewählten darstellen.
MRNumänien. Bukarest, 11. Juli. (W. T. B.) Die Subskription auf das neue rumänische Anlehen wird über⸗ morgen ausschließlich im Inlande bei den Regierungskassen eröffnet werden.
Amerika. New⸗York, 10. Juli (per Kabel). Die irischen Katholiken bewaffnen sich und drohen, die am Mittwoch
lichen Krawall.
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stattfindende Orangisten⸗Prozession a imenter haben Befehl empfangen,
riedens in Bereitschaft zu halten; man
befürchtet einen ernst⸗
11““ 58
Vereinsthätigkeit für die Armee.
Nach der in den »Annalen der Landwirthschaft« veröffentlichten 10. Bekanntmachung des Ministers der landwirthschaftlichen Ange⸗ legenheiten sind bis zum 8 Juli 16,804 ¾ Thlr. zur Abhülfe von Noth in westlichen Grenzländern Deutschlands bei dem genannten Ministerium eingezahlt worden.
1.“ Statistische Nachrichten.
Die Produktion des Bergwerks⸗, Hütten⸗ und Salinenbetriebes im Königreiche Bayern war im Jahre 1570 (verglichen mit 1869) nach einer vom Käniglichen Ober⸗Bergamte in München aufgestellten Tabelle folgende: ½ 1I. Bergwerke: Steinkohlen 53 betriebene Werke (36), 7,225,074 Zoll⸗Ctr. (6,811,423 8. im Geldwerthe am Ursprungsorte von 1,942,409 Fl. (1,789,738 ffl.); Braunkohlen 13 Werke (8), 630,093 Ctr. (535,791 Ctr.), 65,061 Fl. (60,313 Fl.); Eisenerze 44 Werke 887 1,940,615 Ctr. (2,120,300 Ctr.), 403,975 e 1 Fl.); Zink⸗ und Blei⸗ erze 1 Werk (1), 60 Ctr. (56 Ctr.), 480 Fl. (448 Fl.); gold⸗ und silberhaltige Erze 5 Werke (6), 1/066 Zollpfund Gold (0,979 Zollpfund.), 773 88 710 Fl.); Vitriolerze 4 Werke (4), 39,337 Ctr. (36,145 Ctr.), 9533 Fl. 12,048 Fl.); Graphit 39 Werke (33), 13,618 Ctr. (17,600 erh 8,527 Fl. (37,400 Fl.); Ocker und Farbenerde 18 Werke (13), 20,614 Ctr. (21,238 Ctr.), 4597 Fl. (32,456 Fl.); Porzellanerde 24 Werke (16), 40,412 Ctr. (28,827 Ctr.), 20,400 Fl. (8417 Fl.); Thonerde 35 Werke (39), 279,950 Ctr. (355,539 Ctr.), 94,077 8
(115,234 Fl); Speckstein 5 Werke (6), 4872 Ctr. (5924 Ctr.), 4658 Fl. 4549 Fl.); Schmirgel 3 Werke (3), 1361 Ctr. (1101 Ctr.), 1243 S e28-. 1); Fluß⸗ und Schwerspath 9 Werke (5), 31,300 Ctr. (88,000 entner), 2605 Fl. (12,000 Fl.); Dach⸗ und Tafelschiefer 12 Werke 9) 30,900 Ctr. (31,838 Cir.), 19,503 Fl. (21,667 Fl) Der Gesammt⸗ werth aller auf 265 Werken (217) geförderten Bergwerksprodukte be⸗- lief sich auf 2,587,841 Fl. (2,519,605 Fl.); die Zahl der beschäftigten Arbeiter war 4370 (3979). II. Hütten: Roheisen in Gängen und Masseln 20 Werke (20), Produktion 879,361 Centner (914,896 Centner), Geldwerth 2,138,877 Ft (2,201,483 Fl.); Gußwaaren aus Erzen 79,790 Centner (76,548 Centner), 487,065 Fl. (459,468 Fl)); ußwaaren aus Roheisen 22 Werke (20), 152,872 Centner (147,810 Centner), 1,014,621 Fl. (991,671 Fl.), Stabeisen 26 Werke (21), 1,205,577 Ctr. (1,266,080 Centner), 7,429,255 Fl. (7,468,436 Fl.), Schwarzbleche 3 Werke (1), 10,492 Centner (6181 Centner), 97,760 Fl. 49,450 Fl.); Eisendraht 2 Werke (2), 25,396 Ctr. (25,432 Ctr.), 245,970 . (169,520 Fl.); Vitriol 2 Werke (2), 9569 Ctr. (12,312 Ctr.) 43,041 b 652 446 F1.). Stahl, wovon im Jahre 1869 1 Werk 40,000 Ctr. im von 280,000 Fl. lieferte, ist in 1870 nicht hergestellt worden. Im Ganzen standen 75 Hüttenwerke (67) mit 3629 Arbeitern (3511) im Betriebe, welche für 11,456,589 Fl. (11,672,474 e produzirt haben. III. Salinen: Steinsalz 1 Werk (1), 73,095 Ctr. (129,935 rl 22,017 Fl. (38,980 g1; Siedesalz 6 Werke (4), 624,646 Ctr. Kochsalz (611,507 Ctr.) und 295,945 Ctr. Vieh⸗ und Gewerbesalz (226,711 Ctr., zusammen im Werthe von 764,469 Fl. (670,574 Fl.). Der Werth der Gesammtproduktion der Salzwerke, welche 509 Arbeiter (461) be schäftigten, belief sich auf 786,486 Fl. (709,554 Fl.). G Von den im Jahre 1870 im Betrieb gewesenen Werken hefanden sich im Besitze des Staats: 11 Bergwerke mit einer Produktion von 1,160,103 Fl., 12 Hüttenwerke mit 924,091 Fl. und 5 Salzwerke mit 779,105 Fl. Der Gesammtwerth aller im Königreich Bayern im ahre 1870 gewonnenen Erzeugnisse des Bergwerks⸗, Hütten⸗ und alinenbetriebes belief sich auf 14,830,916 Fl. gegen 14,901,633 Fl.
im Jahre 1869. Kunst und Wissenschaft. 8
Der Rheinische Kunstverein hat auf seiner, diesjährigen, im Juli zu Heidelberg stattfindenden Ausstellung, 288 Gemälde und Zeichnungen vereinigt, darunter 39 Oelgemälde, Skizzen und Zeich- nungen aus dem Nachlaß von Feodor Dietz, u. A. das Oelbild veine amerikanische Familie passirt den St. Jamesfluß«. Die übrigen Bei⸗ träge haben meist süddeutsche Künstler geliefert, doch ist auch die Düsseldorfer, die Dresdener und die niederländische Schule vertreten. Vierzig und einige der ausgestellten Kunstwerke sind Werke älterer Meister oder Copien nach solchen, die sich im Privatbesitz befinden, darunter Originale von L. Cranach, van der Meulen, Rubens, H.
Holbein u. A. Leipzig, 12. Juli. Für die dramatische Genossenschaft hat Führ. v. Putlitz die Tantismefrage und Heyse die Frage wegen des erkehrs der Autoren mit den Bühnenvorständen zur Bearbeitung
übernommen. Die Zahl der bei den Berathungen anwesenden Mit⸗
glieder beträgt 85. Landwirthschaft.
Im Kanton Zabern ist laut amtlicher Bekanntmachung die Rinderpest ausgebrochen. G Verkehrs⸗Anstalten.
Am 15. d. M. findet die Betriebs⸗Eröffnung der Strecke Berlin⸗Spandau der Berlin⸗Lehrter⸗Bahn statt. Die Strecke Span⸗ dau⸗Stendal⸗Gardelegen ist bereits seit einiger Zeit im Betriebe, so daß nunmehr mehr als zwei Drittheile dieser Bahn vollendet sind.
Paris, 12. Juli. Die Einnahmen der gesammten Lombardi⸗ schen Eisenbahn betrugen in der Woche vom 25. Juni bis zum 1. Juli 2,804,223 Fres., ergaben mithin gegen die entsprechende Woche des Vorjahres eine Mehreinnahme von 284,403 Fres.