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während der Sommerszeit sich reichlich Staub sammelt, der den Bildern schädlich werden könnte. ““ 1 Sehr wohlthätig und empfehlenswerth für die Lichtwirkung die Beseitigung des Eindringeng des Zenithlichtes. Die glänzende Glasfläche über den Köpfen der Besucher von Ober⸗ ebenso wie Seitenfenster, wenn auch in 1 blendend, sobald der Blick sich nach auf⸗ wärts richtet. Ist aber der Zenith dunkel, wie in der alten Pinakothek zu München, so trifft kein störendes Licht mehr das Auge. Es wird in diesem Falle auch die Wandfläche relativ der hellste Theil des Raumes. In dem sogenannten Rottmann⸗ Saal der neuen Pinakothek zu München ist ein sinnreicher, wenn auch räumlich bedrückend wirkender Versuch für den Aus⸗ sscchluß aller störenden Lichtwirkungen gemacht worden. Die gegebenen Bedingungen für die Berliner Anlage ließen es nicht zu, eine besondere derartige Vorkehrung für den Aus⸗ schluß des Zenithlichtes zu treffen, und es ist deshalb die An⸗ bringung von Gardinen vorgesehen, welche zu helle Lichtwirkun⸗ gen dämpfen werden. Es ist außerdem der Fußboden dunkel gehalten und die Aufstellung eines großen, länglich rundlaufen⸗ en Sitzplatzes unter der Deckenöffnung in Aussicht genommen, um jedenfalls einen hellen Beleuchtungseffekt des Fußbodens zu vermeiden. Von großer Wichtigkeit für die gute Ausführung der Ober⸗ lichtanlagen ist die Auswahl der zu verwendenden Glassorten. Die Glasbedeckung über den Sälen der Münchener alten Pinakothek ist vor Kurzem durch die Fürsorge des zeitigen Direktors Foltz erneuert worden, weil das beim Bau des Gebäudes verwendete Glas in überraschender Weise sich dunkel gefärbt hatte und dadurch die Helligkeit des Lichtes in den Räumen in nicht geringem Mafße beeinträchtigt wurde. Ein unwesentlicher Gehalt des Glases an Mangan bringt durch Insolation dieses störende Dunkelwerden hervor; man wird daher wohl thun, das für Oberlichtfenster zu verwendende Glas auf seinen Mangangehalt prüfen zu lassen. Nach den für das Berliner Museum geführten Untersuchungen wird ein Mangangehalt von mehr als 0 pCt. diese der Lichtwirkung nachtheilige . c im Laufe einer Reihe von Jahren hervorrufen Für die Eindeckung der Dachglasfläche sind für den Probe⸗ bau Rohglastafeln von circa 4 Fuß Länge und 2 Fuß Breite gewählt worden. Die Stärke des Glases beträgt schwach 7z Zoll. Die Eindeckung der Feee selae geschah mit Doppelglas, das möglichst fein mattgeschliffen worden ist. Bei diesem Glase ist vorzugsweise darauf gesehen worden, eine Sorte zu wählen, welche im Durchschnitt einen schwach bläulichen Schein zeigte, da angestellte Versuche ergeben hatten, daß hier⸗ durch das Licht, welches in den Saal gelangt, möglichst weiß gefärbt erscheint. Anders gefärbtes Glas bewirkte eine ent⸗ prechende Färbung des Lichtes und übte demgemäß Einfluß auf die Farbengebung der Bilder. 8 Bei der Konstruktion des Dachfensters war das Bestreben 62 gerichtet, eine der Dachfläche sich nahe anschließende und daher von außen wenig bemerkbare, solid hergestellte Glasfläche zu schaffen. Die über dem Dache der Münchener Pinakothek und anderer Galerien sich erhebenden Glasaufsätze wirken in keinem Falle vortheilhaft und würden bei dem Schinkelschen Museum in Berlin, bei welchem durch seine Lage an einem weiten Platz auch die Dachflächen völlig übersehen werden kön⸗ nen, außerordentlich ungünstig gewesen sein. Das ausgeführte Glasfenster ist daher an seinem höchsten Punkte nur circa 1 Fuß über der Dachfläche erhaben.
Zur Erwärmung des Saales ist die seit Eröffnung der Galerie vortrefflich bewährte warme Luftheizung beibehalten worden und nur Sorge getragen, zur besseren Bewegung der
Luft in dem Raume Ventilationsröhren bis auf den Saalfuß⸗ boden herabzuführen, welche früher nicht existirten.
. Die alte Schinkelsche Tapete in der Gemäldegalerie ist für den neuen Saal einfach erneuert und an die Stelle des kiehnen fournirten Parquets ist ein Stabfußboden von Eie
8 Paul Konewka. B 8
Den älteren Meistern deutscher Kunst, die der Tod in diesem Jahre uns geraubt hat, ist eine jüngere Kraft nach⸗ gefolgt. Paul Konewka, der feine und geistvolle Silhouetten⸗
eichner, ist am 10. Mai in Berlin gestorben. Sein äußerer ebensgang ist ein ziemlich einfacher. Am 5. April 1840 wurde er, wie die »Europa⸗Chronik⸗ berichtet, in Greifswald ge⸗ boren, wo sein Vater als Universitätsbeamter lebte. Auf dem Gymnastum zeigte er künstlerisches Gestaltungsvermögen, das
bei sorgfältiger Ausbildung schöne Früchte verhieß. Man schickte ihn deshalb zum Bildhauer Drake, doch fühlte der Jüng⸗ ling bald, daß der Meißel nicht sein Beruf sei, und wurde ein Schüler Adolf Menzels. Von diesem lernte er die unfehlbare Richtigkeit der Zeichnung, den scharfen Blick für die charak.⸗ teristische Besonderheit der Erscheinung. Seine eigenen Schöpfungen begann er zu Anfang der sechsziger Jahre in dem Fach der Silhouette. Die ersten Schattenrisse, die er dem Holzschneider auf den Stock zeichnete, waren Bilder zu deutschen Volksliedern. Noch schöner zeigte sich seine geniale Anlage in seinen beiden folgenden Arbeiten: »Spaziergang aus dem Faust« und »Zwölf Blätter zu Goethe’'s Faust«. Nicht blos in Deutschland, sondern auch in England und Amerika machte er sich durch seine wunderbaren Bilder zum »Sommernachts⸗ traum« berühmt. Sein geistvoll schaffender Humor zeigte sich hier sowohl in den barocken Handwerkergestalten, als in den lieblichen Formen und herrlichen Linien der Feen⸗ und Elfen⸗ welt. Mit ungemein reicher Erfindungsgabe stattete er seinen »Schwarzen Peter« aus, von dem in diesem Herbst ein zweiter Theil erscheinen wird. Noch ein größeres Werk, »Falstaff und seine Genossen«, ist aus seinem achlaß zu erwarten. Außer
diesen vorzüglichen, in kurzer Zeit geschaffenen Arbeiten hat er sehr viele Bilder, meistens Porträts, geschnitten. Auch das Thier⸗
leben, für das er ein feines Verständniß besaß, hat er in an⸗ muthigen Gruppen dargestellt. Im Dorfe Höfen bei Wildbach hatte er im vorigen Herbst durch eine nicht beachtete Erkältung sich eine Krankheit zugezogen, an der er staalb.
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öC1616“ Vierteljahrs⸗Hefte des Deutschen Reichs⸗ Anzeigers und des Königlich Preußischen Staats⸗ Anzeigers. Vierter Jahrgang. Zweites Heft: April, Mai, Juni 1871. Druck und Verlag der Königlichen Geheimen Ober⸗Hofbuchdruckerei (R. v. Decker).
Das Heft hat folgenden Inhalt:
8 Der letzte Reichstag des heiligen roͤmischen Reichs deutscher Nation. — Die letzten Verhandlungen des heiligen römischen Reichs deutscher
Nation. — Chronik des Norddeutschen Bundes, des Deutschen Zollvereins und des Deutschen Reichs. — Chronik des Deutschen Reichs. — Das Kaiserhaus zu Goslar. — Zur Verfassungsgeschichte deutscher Städte. — Zur Geschichte der Straßburger Universität. — Die deutschen Dialekt⸗ und Landschaftsdichter. — Die deutsche Heldensage I. II. — Die direkten Steuern im Königreich Bayern. — Die Resultate der Lebens⸗ und Feuerversicherung in Deutschland. — Die Banken im Deutschen Reiche.
Zur Geschichte König Friedrich Wilhelms III. — Die Urbar⸗ machung der Netzbrüche und die Kolonisation daselbst unter König Friedrich II. (1I. III.) — Die neueste amtliche Ortschafts⸗Statistik des preußischen Staates. — Zur Geschichte der altpreußischen Landschaften. — Handel und Industrie von Berlin im Jahre 1870. — Zur Ge⸗ schichte der Obstbaumzucht in der Mark Brandenburg. — Die Austernbänke an der Westküste Schleswigs. — Das Nahe⸗ und Saarthal. — Das Kyllthal. b
Chronik des deutsch⸗französischen Krieges 1870 —71. — Eine Chronik des deutsch⸗französischen Krieges aus der Schweiz. — Zur Geschichte des deutsch⸗französischen Krieges — Se. Majestät der Kaiser und König im Felde. — Die Berliner Felddiakonie II. — Zur Geschichte des Befestigungswesens. — Aus der Aula der Friedrich⸗ Wilhelms⸗Universität zu Berlin. — Berliner Sieges Einzüge.
Löwe und die deutsche Ballade. — Fürst Herrmann von Pückler⸗ Muskau und die deutsche Gartenkunst I. — Goethe's Sprüche in Prosa. — Deutscher Kunstausstellungs⸗Kalender für 1871. — Aus München. — Historische Monumente im Elsaß. — Karl Ritter und Albrecht von Roon. — Vaterländische Kunstwerke auf den Berliner Ausstellungen. — Kunstausstellung von vaterländischen Transparent⸗ Kriegsbildern. — Aus den Berliner Bildhauerwertstätten. — Erwerbungen des Königlichen Museums an Antiken in den Jahren 1869 — 70. — Die Königliche Oper in dem Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. März d. J. — Steatistischer Rückblick auf die König⸗ lichen Theater zu Berlin, Hannover, Cassel und Wiesbaden im Jahre 1870. — Die Feier zur Eröffnung des Königlichen Schau⸗ spielhauses zu Berlin am 26. Mai 1821. — Die Frithjofssage, Epos und Oper. — Das Dienstgebäude des Generalstabes der Armee zu Berlin. — Der Fortgang des Baues der Königlichen National⸗Galerse in Berlin während des Jahres 18ꝗ70. — Wand⸗ malereien in der Aula der Königsberger Universität II. — Kunst⸗ denkmale und Alterthumer im Fürstenthum Calenberg. — Der alte Thurm zu Mettlach. — Das Institut für archäologische Korrespondenz in Rom. — Die via triumphalis im alten Rom.
Bogumil Goltz. — Karl Ludwig Hencke. — Theodor Rötscher.
Rußlands Eisenbahnen im Jahre 1869. 88 Die Vierteljahrs⸗Hefte des Deutschen Reichs⸗ und Königlich
— Peter von Heß.
e Staats⸗Anzeigers erscheinen am Schlusse jedes
uartals und enthalten sämmtliche in den⸗Besonderen Beilagen⸗ des Reichs⸗ und Staats⸗Anzeigers publizirten Artikel. Dieselben sind durch alle Post⸗Anstalten und Buchhandlungen fü den Preis von 7 ½ Sgr. vierteljährlich zu beziehen.
Lieutenant a. D. von Wi Peeihenas von Prittwitz⸗
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6. Feld⸗Lazareth
scheidt⸗Hüllessem,
Nassauischen 2. Infanterie⸗Regiment, zuletzt im
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Alle post⸗Anstalten des In⸗ und Auslandes nehmen Hestellung an,
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Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht: Dem Ober⸗Forstmeister Rtenber z früher zu Stettin, est zu Naumburg a. S., den Rothen Adler⸗Orden zweiter lasse mit Eichenlaub, sowie dem Rendanten Knappe zu
Kattowitz im Kreise Beuthen und dem Schulrektor Schreier
zu Ratibor den Königlichen Kronen⸗Orden vierter Klasse zu verleihen. “ 111“ 1 vi1X1I1n1““”“]; Se. Majestät der Fönig haben Allergnädigst geruht: den nachbenannten Mitgliedern der freiwilligen Krankenpflege die Erlaubniß zur Anlegung des von des Großherzogs von Mecklenburg⸗Schwerin Königliche Hoheit ihnen verliehenen Militär⸗Verdienst⸗Kreuzes zu ertheilen, und zwar: am
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Bande für Kombattanten: dem Rittmeister von Salisch
von der Kavallerie des 2. Bataillons (Schweidnitz) 2. Schlesi⸗ schen Landwehr⸗Regiments Nr. 11 am Bande für Nicht⸗ kombattanten: dem Premier⸗Ljeutenant a. D. und Landes⸗ ältesten von Zawadzki auf Ponischowitz, dem Premier⸗
leben auf Kitzscher und dem affron genannt Kreckwitz auf
ennersborf.
Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht: den nachbenannten Offizieren ꝛc. die Erlaubniß zur Anlegung der ihnen verliehenen fremdherrlichen Dekorationen zu ertheilen, und zwar: des Kaiserlich russischen St. Wladimir⸗ Ordens dritter Klasse mit Schwertern: dem Major von Kiesenwetter, Flügel⸗Adjutanten Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs von Sachsen; des Commandeurkreuzes erster Klasse des Kaiserlich österreichischen Franz⸗
oseph⸗Ordens:
djutanten Sr. Hoheit des Herzogs von Anhalt; des Ritter⸗ Königlich
itze⸗
Militär⸗Verdienst⸗Ordens: dem Rittmeister von
witz vom Pommerschen Husaren⸗Regiment (Blüchersche Husaren)
Nr. 5, den Stabsärzten Dr. Götsch und Dr. Sorauer vom des VI. Armee⸗Corps; des Königlich bayerischen Militär⸗Verdienst⸗Kreuzes: dem Lazareth⸗ Fhülfen, Unteroffizier Sander vom 6. Feld⸗Lazareth des I. Armee⸗Corps; des Comthurkreuzes zweiter Klasse
des Königlich sächsischen Albrechts⸗Ordens mit Kriegsdekoration: dem Obersten Freiherrn von Meer⸗ Commandeur des 5. Ostpreußischen Infanterie⸗Regiments Nr. 41; des Ritterkreuzes des Königlich sächsischen Albrechts⸗Ordens: dem Premier⸗ Lieutenant a. D. Keller, früher im ehemaligen Herzoglich Infanterie⸗
Regiment Nr. 88;, der Königlich sächsischen sil⸗ bernen Albrechts⸗Medaille: dem Garde du Corps Meyer im Regiment der Gardes du Corps; des Ritterkreuzes erster Klasse mit Schwertern des Großherzoglich badischen Ordens vom Zähringer Löwen: dem Hauptmann von Jahn, à la suite des Mecklenburgischen Füsilier⸗Regiments Nr. 90 und Di⸗ rektions⸗Mitglied bei der Militär⸗Schießschule der Großberzoglich badischen Felddienst⸗Medaille mit der Schleife 1870 — 71: dem General⸗Lieutenant von Glümer, Commandeur der 29. Division, dem Obersten Frei⸗ herrn von Willisen, à la suite des Neumärkischen Dra⸗ goner⸗Regiments Nr. 3 und Commandeur der 28. Kavallerie⸗ Brigade, den Gefreiten Zimmer mann und Ohm vom Neu⸗ märkischen Dragoner⸗Regiment Nr. 3, bisher kommandirt beim
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vom
dem Obersten von Berenhorst, Flügel⸗
Stabe der Großherzoglich badischen Kavallerie⸗Brigade; des Ritterkreuzes erster Klasse des Großherzoglich hes⸗ sischen Ludwigs⸗Ordens: dem Major von Paczin ki⸗ Tenczin, Commandeur des Mecklenburgischen Jaäger⸗Batail- lons Nr. 14, dem Masor von Niesewand vom Rheinischen Dragoner⸗Regiment Nr. 5, kommandirt als Adjukant beim Ober⸗Kommando der II. Armee; des Großherzoglich meck⸗ lenburgischen Militär⸗Verdienst⸗Kreuzes zweiter Klasse: dem Oberst⸗Lieutenant Freiherrn von Heintze, Com⸗ mandeur des Schleswig⸗Holsteinischen Husaren⸗ Regiments Nr. 16, dem Rittmeister und Escadron⸗Chef von Carls⸗ hausen von demselben Regiment, dem Hauptmann von Wildemann vom Hannoverischen Jäger⸗Bataillon Nr. 10, dem Premier⸗Lieutenant von Heimbrachts vom Schleswig⸗ Holsteinischen Husaren⸗Regiment Nr. 16, kommandirt als Ad⸗ jutant zur 20. Kavallerie⸗Brigade; derselben Dekoration am rothen Bande: dem als Brigade⸗Schreiber bei der 17. Kavallerie⸗Brigade kommandirten Sergeanten Roloff 2. Brandenburgischen Ulanen⸗Regiment Nr. 11, dem Feld⸗Aktuar Lange vom Stabe der 17. Division, den Intendantur⸗Expedienten Goldammer und Carstensen von der Feld⸗Intendantur der 17. Division, dem Magazin⸗Assistenten Stoc vom Feld⸗Proviant⸗Amt der 17. Division, dem Feld- Lazareth⸗Inspektor Plentz vom Feldlazareth Nr. 9 des IX. Armee⸗Corps, dem Feld⸗Apotheker Tuͤtscher vom Feld- Lazareth Nr. 7 des XI. Armee⸗Corps; der Schwerter zum Ehren⸗Comthurkreuz des Großherzoglich oldenbur⸗ ischen Haus⸗ und Verdienst⸗Ordens des Herzogs eter Friedrich Ludwig: dem Obersten von Arnim, Commandeur des Westfällischen Kürasster⸗Regiments Nr. 4 der Schwerter zum EET1““ erster Klasse desselben Ordens: dem Major von Kuylenstjerna vom Westfäͤlischen Kürassier⸗Regiment Nr. 4; der Schwerterzum Ehren⸗Ritterkreuz zweiter Klaͤsse desselben Ordens: dem Rittmeister von Liebermann und dem Premier⸗Lieutenant reiherrn von Lilien vom Westfälischen Kürassier⸗Regiment dr. 4, des Ritterkreuzes zweiter Klasse mit Schwer⸗ 8 tern desselben Ordens: den Rittmeistern Freiherr von Fürstenberg, Freiherr von Elverfeldt, von Wurmb, den Premier⸗Lieutenants Graf von Korff⸗Schmising, von Buttlar, von Quast, den Seconde⸗Lieutenants Eichelberg, von Alt⸗Stutterheim und dem Stabbarzt Dr. Schünemann vom Westfälischen Kürassier⸗Regiment Nr. 4 des Allgemeinen Ehrenzeichens erster Klasse mit Schwerterndesselben Ordens: dem stellvertretenden Assistenz.⸗ Arzt Dr. Müller vom Westfälischen Kürassier⸗Regiment Nr. 44
des Commandeurkreuzes zweiter Klasse mit Schwer⸗ tern des Herzoglich braunschweigischen Ordens Hein- richs des Löwen: dem persönlichen Adjutanten Sr. König⸗
lichen Hoheit des Prinzen Friedrich Carl von Preußen, Major von Krosigk, dem Major von Niesewand vom Rheini⸗ schen Dragoner⸗Regiment Nr. 5, kommandirt als Adjutant 2 beim Ober⸗Kommando der II. Armee; des Ritterkreuzes
mit Schwertern desselben Ordens: dem persönlichen Ad- jutanten Sr. Königlichen Hoheit des Prinzen Friedrich Carl von Preußen, Rittmeister von Normann à la suite des Schleswig⸗Holsteinischen Husaren⸗Regiments Nr. 16, dem zur Dienstleistung bei Sr. Königlichen Hoheit dem Prinzen Friedrich Carl von Preußen kommandirten Premier⸗Lieutenant Grafen von Kanitz I., à la suite des Brandenburgischen Husaren⸗- Regiments (Zietensche Husaren) Nr. 3; des Ritterkreuzes erster Klasse des Herzoglich sachsen⸗ernestinischen
Haus⸗Ordens: dem Hauptmann von Nickisch⸗Rosenegk,
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