1871 / 135 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 05 Oct 1871 18:00:01 GMT) scan diff

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(vormals H. Kolesch).

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kapital: 1 Million TI.

Sron. 300.000 Taler.

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Die Gesellschaft hat die bisher dem Herrn H. Kolesch gehörige, an der er mit einer Wasserfront von 362 Fuss belegene Besitzung Arthursberg mit einem Areal von ca. 13 %% Morgen gekauft, desgleichen sämmtliche darauf be- findliche Anlagen, die dGurchweg neu sind, wie Maschinenfabrik, Eisengiesserei, Tischlerei, Schmiede- und Schlosserei-Werkstätten, alle Werkzeuge, Vorräthe, Mo- delle, Utensilien etc.

Ausserdem hat sie alle in der alten Fabrik von Herrn H. Kolesch, Schweizer- hof No. 2 u. 3, befindlichen Vorräthe an Maschinen, Werkzeugen und Einrichtungen erworben.

Herr H. Kolesch hat der Gesellschaft die von ihm abgeschlossenen, noch nicht erledigten Kontrakte, im Betrage von Thlr. 200,000 zur Ausführung über- tragen und dafür einen Netto-Gewinn von 15 pCt. mit Thlr. 30,000 garan- tirt. Bis zur vollständigen Abwickelung dieser garantirten Geschäfte belässt Herr H. Kolesch der Gesellschaft ein Depot von Thlr. 50,000.

Die abgeschlossenen Arbeiten bestehen hauptsächlich in Eisenbahnbedarfs- Gegenständen, nämlich Brückenbauten, Weichen, Drehscheiben, Güterwagen, Perron- hallen, v henmasten, eisernen Dächern etc.; indessen befinden sich auch darunter Dampffkessel, Vars pskassehnen, eiserne Geldspinde u. s. W.

Die Fertigstellung dieser kontrahirten Arbeiten dürfte ca. 6 Monate in Anspruch nehmen und würden daher die garantirten Thlr. 30,000 auf die erste Emission von Thlr. 300,000 einem Zins von 10 % im halben Jahr entsprechen.

Es handelt sich hier aber nicht um einen vorübergehenden Gewinn, sondern die ganze Anlage ist auch für die Zukunft vielversprechend.

Arthursberg, in der unmittelbaren Nähe von Stettin, an der Oder belegen, empfängt seine seinem Flächeninhalt von ca. 350,000 Quadratfuss die Möglichkeit zu jeder ge- wünschten Ausdehnung.

8 Schon jetzt sind die Neubauten und Erweiterungen hauptsächlich für den Waggonbau in der Ausführung begriffen. Die Klagen über den Wagenmangel

im Gütertransport sind ganz allgemein. Abgeschen von der durch den Krieg.

ursachten Abnutzung sämmtlicher Betriebsmittel aller Eisenbahnen in Deutschland

und der durch die Erwerbun

steigerten Nachfrage sind in Folge der gewöhnlichen Abnutzung gegenwärtig in

Deutschland allein jährlich etwa 8500 Güter- und 850 Personenwagen erforderlich. Deutschland besass Ende 1870 auf seinen ca. 3200 Meilen langen Bahnen über

28,000 Güterwagen und 13,000 Personenwagen. Es werden jährlich ca. 300 Meilen

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wagen neu zu beschaffen sind. 111X“X“

ohlen, Eisen, Holz etc. direkt aus den Seeschiffen und bietet mit

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der Bahnen in Elsass und Lotbringen ohnebhin ge-

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ugebaut, so dass per Jahr cn. 21,000 güter- und 24

Bahnen n 1

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Die überaus günstige Lage von Stettin zum Bezug von fremdem Eisen, wel- hes zum Export nicht zu versteuern ist, eröffnet aber der Gesellschaft auch noch de besten Chancen zur Versorgung des grossartigen und lukrativen Absatzgebietes

nach Russland ett. 1 8

Im Brückenbau hat sich die Fabrik von H. Kolesch seit Jahren einen allge- n bekannten wohlverdienten Ruf erworben und wird diese Branche um s0 mehr fernerhin besonders gepflegt werden, als die grossen Neubauten in unseren Provin-

zen und anderwärts auf Jahre hinaus eine reichliche Beschäftigung sichern.

Allgemein ist bekannt, dass alle Fabriken, welche diese und andere vv ger Eisenbahnen liefern, floriren, wofür die Abschlüsse 1B6u6“ Coursstand der betref- enden Aktien-Gesellschaften vollen Belag liefern. ““ Herr H. Kolesch hat seit 1843 die Fabrikation von eisernen Geldschränken als besondere Spezialität behandelt und die Erlangung von 131] reismedaillen, sowie Absatz über 600 Stück 8 Jahr und Begehr des In- und Auslandes

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eweis dafür, dass seine Arbeiten an Solidität, anderen Konkurrenten die Spitze geboten

der grosse 1 zu hohen Preisen, liefern den besten

Geschmack und Sicherheit denen aller

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Dass die Gesellschaft den bisherigen Arbeitskräften, unterstützt we. eine neu gewonnene, anerkannt bewährte technische Kapazität, reichliche Beschäftigung finden und grossen Nutzen den Aktionären gewähren wird,

Wir eröfsnen hiermit eine Subskription auf

200,000 in 1000 Stück Aktien Thlr. 200 zum Paricourse,

nlichen Geschäftsstunden auam

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Thlr. und sind Anmeldungen hierz

Fennabend, Montag 1 1b

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2 er-lin bei S§. Abel jun.,

ettim bei der Ritterschaftlichen Privat

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Herren Scheller & Degner,

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111“ 6 abzugeben, woselbst auch Statuten zu erhalten sind.

““ Bei der Anmeldung sind 10 % des Werthes der gewünschten niren. Bei einer Ueberestellun tritt eine Reduktion ein, über welche 17. Oktober in den Gesellschaftsblättern berichtet werden würde. 8 Lr. Oktober 1821 sind die Aktien unter Vergütung der. Stückzinsen, 4 % 88 eLbee 1. September gegen Vollzahlung bei den Anmeldestellen zu

empfangen....

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