1871 / 138 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 09 Oct 1871 18:00:01 GMT) scan diff

Elsenbann-Prioritäik-Akiien und Obligahonen Rheinische 3. Em. v. 58 002811 u.705 5bz d

Eisen bahn-Stamm-Aktien.

Fisenbahn-Prioritäts-Akfien und Obligationezn. Div. pro 1869 1870 . . 8

Aschen-Hastriehter 4 1/1 u. 7.

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do. Lit. B. do. Lit. C. FIIV. Serie V. Serie VI. Serie Asch. Düsseld. I. Em. do. do. II. Em. do. do. III. Em. do. Düsseld.-Elbf. Priorit. 70. do. II. Serie do. Dortmund-Soest de. do. II. Serie do. Nordb. Fr. 3 C.-K.-Gld. I. Ser. do. II. Ser. do. III. Ser. hhe eiee hesn

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Lit. B... Berlin-Hamburger.

II. Em. do. 121 bes B.-Potsd.-Magd. Lit. A. u. B.

Verlin-Stettiner do. 8 do. do. do.

I. Serie II. Serie do. KI. III. Serie IV. S. v. St. gar. VI. do. do. do. kl. Sreslau-Schweid.-Freib. do. Lit. G. Döln-Mindener I. Em. d0. II. Em. do. lIl Um. III. Em. III. Em. do. kKi.

do. 8

Magdeburg-Wittenberge.

Niederschl. Mark. I. Serie ¹

do. II. Ser. à 62 Thh. N.-Mrk. Oblig. L u. Hl. ger. do. III. Ser. do. IV. Ser. Niederschlesische Zweigb. Nordh.-Erfurter I. Em.., Oberschl. Lit. A4 do. 64 1 ½“ do. 1““ do. 581““ do. ““ do. E11“ do. IEII EH do. Em. v. 1869. do. do. kleine., Oberschl. PBrieg-N eisse).. do. III. Em..

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Prioritäten.

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Bank- und Industrie-Papiere.

Div. pro 1869 1870 88 86 ¾8 Ahrens' Braueres do. 89 ½ 0 12 3 1/59 11 89 bz B I 1/3 u. 9. 89 B 8 1/1 u. 7 90½ G 1/5 u 11 90 bz 1/2 n. 8. 90 ½bz G do. 90 G do. 94 bz 1/5u 11 89 ½ bz do. 1/4u 10- do. [90 ½ bz 1 u 11

do. do. do. do. 1/fu. 7.

Berl. Aquarium. do. Br. (Tivoli) 12 ½⅔ do. Br. Friedrh. Badische Bank. Berliner Bank. Böhm. Brauh.-G. Berl. Bock-Brau. Berl. Immobil.-G. do. Pferdeb... Hess. Kredit-B.. Elbing. Eisenb. B. Harpen. Bgb. Ges. Henrichshütte.. Hoerd. Hütt.-V. [Int. Bank Hamb. Mgd. V.-Ver.-G. do. Bankver.. Moldauer Bank. A. E. Ompibus-G. Brl. Passage-Ges. Brl. Centralstr. G. Kenaissance-G.. Obsehl. Eisenb. B. Pomm. Hyp. PfA.

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Constanti.a. Goth. Grd. Cred. Bresl. Wechslerb. Bresl. Wagg. Fab. 37 B Höpn. Chem. Fab. 95 ½ bz B Adler-Brauerei.

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Oranienb. Ch. F. Petersb. Disk. Bk. Centr. Genosssch. Nordd. Hyp. A S Sächs. Credit-B. Königsb. Vulcan Berl. Centralheiz. do. Bauges Born do. Msch. Freund do. Porz. Manuf. do. Br. Schönebg.

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No 138.

bestreitende Auslagen betrifft.

Berichtigung. Am Sonnabend Berliner Handelsgesell schaft, neue 143 etw. bez.

Redaction und Rendantur: Schwieger.

(R. v. Decker).

Berlin, Druck und Verlag der Königlichen Geheimen Ober⸗Hofbuchdruckerei

zum De Reichs⸗An

8

Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 7. Oktober. Die »W. Oe. C.« widerlegt das Gerücht, daß die Weltausstellung 1873 verschoben worden sei. ““

Die »Wiener Abendpost« bekämpft die an die Kund⸗ gebungen einzelner Landtage geknüpften Besorgnisse bezüglich der neuen Schulgesetze. Das genannte Blatt verweist auf die entschieden abwehrende Haltung des Statthalters von Ober⸗ Oesterreich gegenüber einem gegen die Schulgesetze gerichteten Antrage des Ober⸗Oesterreichischen Landtages zum Beweise, daß die Regierung den Werth der neuen Schulgesetze und deren Rückwirkung auf das Wohl der Bevölkerung wohl kenne.

Der Stand der gesammten konsolidirten Staats⸗ schuld stellt sich mit Ende Juni l. J. nach dem so eben ver⸗ öffentlichten Ausweis der Staatsschulden⸗Kontrolkommission auf 2,566,769,662 Fl. 54 Kr., um 5,963,739 Fl. 46 Kr. weniger als zu Ende Dezember 1870. Die schwebende Schuld be⸗ trug zu dieser Zeit 14,140,954 Fl. 40 Kr., um 66,020 Fl. 70 Kr. weniger als mit Ende Dezember. Es beziffert sich so⸗ mit die gesammte Staatsschuld mit Ausschluß der Grundent⸗ lastungsschuld und den alizischen Landesschuld auf 2,639,541,199 Fl. 87 Kr., um 13,641,823 Fl. 78 Kr. weniger als mit Schluß des Vorjahres. Die Grundentlastungsschuld betrug 237,792,303 Fl., 3,314,650 Fl. 50 Kr. weniger als zu Ende Dezem⸗ ber 1870.

Linz, 6. Oktober. In der gestern Abends abgehaltenen Sitzung des Landtags fand eine lebhafte Debatte über die Petitionen um Abänderung der Volksschulgesetze statt, und wurde folgender Beschluß gefaßt: Der Landesausschuß wird beauf⸗ tragt, das Schulgesetz einer gründlichen Durchsicht zu unter⸗ iehen, Erhebungen zu pflegen, hierbei die Regelung des Ver⸗ hallnisses der Kirche zur Schule und die Frage der achtjährigen Schulpflicht in besondere Beachtung zu ziehen und in der näch⸗ sten Session die betrefsenden Anträͤge zu stellen.

Der vom Landesausschusse vorgelegte Gesetzentwurf, nach welchem Abgeordnete, die ohne Urlaub von den Sitzungen ausbleiben oder dem Landtage ihre Mitwirkung versagen, ihres Mandates verlustig werden, wurde in allen drei Lesungen an⸗ genommen.

Brünn, 6. Oktober. Der Gesetzentwurf über die Ein⸗ führung von Bezirksvertretungen in Mähren wurde von dem Landtag an den Ausschuß zurückgewiesen, weil der Regierungs⸗ vertreter Abänderungsvorschläge der Regierung in Aussicht stellte.

Czernowitz, 6. Oktober. Nachdem auch heute bei Eröff⸗ nung der Sitzung des Landtags die nöthige Anzahl Ab⸗ geordneter zur Fortsetzung der Verhandlung üͤber die Regie⸗ rungsvorlagen nicht vorhanden war, wurden einige Rechnungs⸗ abschlüsse und Petitionen, sowie einige minder wichtige Gesetz⸗ entwürfe erledigt. Nächste Sitzung morgen Vormittags. Auf der Tagesordnung befindet sich unter Anderem auch die Vor⸗ nahme der Reichsrathswahlen.

Prag, 7. Oktober. Der Entwurf eines Memorandums des böhmischen Landtages knüpft an die pragmatische Sanktion an: Derselbe anerkennt den sanktionirten Ausgleich mit Ungarn und beantragt zur Feststellung der Grundlagen über die Stellung des Königreichs Böhmen zu den Ländern der unga⸗ rischen Krone und den übrigen Königreichen und Ländern folgende Fundamentalartikel, welche als Grundgesetz gelten sollen. Das Königreich Böhmen anerkennt als gemeinsame Angelegenheiten üußere Angelegenheiten und Kriegswesen mit Ausschluß der Rekrutenbewilligung, die Gesetzgebung über die Art und Weise der Erfüllung der Wehrpflicht, der Verfügung hinsichtlich der Dislozirung und Verpflegung des Heeres und der Regelung der bürgerlichen Verhältnisse der Mitglieder des Heeres. Das Königreich Böhmen anerkennt ferner als gemein⸗ sam das Finanzwesen, soweit dasselbe gemeinschaftlich zu Das gemeinsame Ministerium

t nur gemeinsame Angelegenheiten zu verwalten. Die An⸗ ordnungen bezüglich der Leitung, Führung und inneren Orga⸗ nisation der gesammten Armee steht ausschließlich dem Kaiser sa. Das Köͤnigreich Böhmen anerkennt die Delegation; der föhmische Landtag wählt in diese Delegation aus seiner Mitte unfzehn Delegirte und acht Ersatzmänner. Böhmen nimmt

estimmungen als gültig an, welche über die Einrichtung en Wirkungskreis und die geschäftliche Behandlung der Dele⸗ bationen mit Ungarn vereinbart sind. Böhmen tritt dem

ntag den 9. Oktober.

finanziellen Ausgleiche Quotensystem Provianzialisirun kommen mit Un

gemeinen

samen Angelegenheiten

des böhmischen Landtages.

handlung

der Königreiche und

bei, sowie

anderer gemeinsamen

mit Ungarn nach dem vereinbarten dem Uebereinkommen bezüglich enze und dem Ueberein⸗ 8 Beitrages zu den Kosten

1— Staatsschuld. Böhmen anerkennt ferner das mit Ungarn abgeschlossene Handelsbündniß.

niß. Alle nicht gemein⸗ gehöͤren grundsätzlich zur Gesetzgebung Da jedoch die gemeinschaftliche Be⸗ Angelegenheiten im Interesse

nder selbst rathsam und wünschenswer

ist, so erkennt der höhmische Landtag das Bedür niß an die Behandlung solcher Angelegenheiten Vorege. zu ehg

Solche gemeinsame Angelegenheiten sind: Die Handels⸗, See⸗ Maß, Gewicht und Erfindungspatente,

die Gesetzgebung über über den Schutz des

geistigen Eigenthums,

Zollgesetzgebung und Wechselrecht, über über den Musterschutz, über Zettelbanken,

indirekte Ausgaben, Mon opole, Regalien, Stempel und Gebühren, Münzwesen, Verkehrsanstalten, über Feststellung des Wehrsystems und alle Gesetze, welche zur Erhaltung, Einheit und Schlagfertigkeit

des Heeres erforderlich tung des Gesetzgebung über die Aufenthalt

welches aus Ressort⸗Mi

Ministern der einzelnen Länder besteht. Angelegenheiten

den gemeinsamen tation des Landtages

sowie eine zu vereinbarende

diesem Behufe wird

Vermittelung der Regierung G und Länder Böhmen ist ferner bereit, mit den

übrigen Königreiche

Ländern ein Uebereinko rechts, des Paßwesens,

in Vollstreckung richterlicher mischer Würden und Schulzeugnisse, gebung über die Form und gelegenheiten. Ein zu bildender Senat,

lichen, theils aus

sind; samen Angelegenheiten das unbeweglichen gemeinsamen

es gehoͤren ferner zu diesen gemein⸗ Staatsschuldenwesen, die Verwal⸗ - Staatsvermögens, die Staatsbürgerschaft, sowie über den

und die zeitweise Niederlassung von Ausländern. Diese Angelegenheiten werden einem Ministerium

1 übertragen, nistern und Hof⸗Kanzlern eventuell den Böhmen trägt zu eine durch eine Depu⸗ ermittelnde Prozentualquote bei, Quote zur Staatsschuld. Zu die Deputation des Landtages unter mit den Devputationen der in Verhandlung treten. übrigen Königreichen und mmen zu treffen bezüglich des Heimath⸗ der Fremdenpolizei, der Gegenseitigkeit Urtheile, in Anerkennung akade⸗ sowie bezüglich der Gesetz Behandlung der gemeinsamen An⸗ welcher theils aus erb⸗

zu

auf Vorschlag des Landtages vom Kaiser auf

Lebenszeit zu ernennenden Mitgliedern besteht, in welchem auch die Prinzen des Kaiserhauses, die Erzbischöfe und Fürstbischöfe Platz nehmen, prüft und genehmigt die Staatsverträge, welche

das Reich belasten oder

E“ bezwecken. Der

Senat entscheidet über Streitigkeiten zwischen den Ländern,

über Kompetenzstreitigkeiten zwischen dem tirten und den Landtagen und

Kongreß der Depu⸗ beschließt über Anträge auf

Aenderung der Fundamentalgesetze.

In dem Adre

tages, einem sehr langen Aktenstück, wird die mit Ungarn ausgesprochen, die Regelung

des Uebereinkommens

ßentwurf des böhmischen Land⸗ Anerkennung

der staatsrechtlichen Verhältnisse Böhmens dargelegt und die Bitte gestellt, die unterbreiteten Fundamentalartikel, die die

Nationalität und die

Wahlordnung betreffenden Gesetzentwürfe

einem dieser Wahlordnung gemäß zu wählenden Krönungs⸗

landtage schon jetzt zur diesem Krönungslandta lichen Verhältnisse Volke zu verkünden

zu stellen. In der Adresse

Vereinbarung vorzulegen, und die auf ge erzielte Feststellung der staatsrecht⸗ hmens in einem Majestätsbrief dem

und unter den Schutz des Krönungseides

heißt es ferner, man habe mit herz⸗

lichem Bedauern bei der Berathung der Vorlagen die Mitwir⸗ kung der deutschen Abgeordneten entbehrt, aber um so mehr es

für Pflicht erachtet,

die Wahrung der geistigen und materielle

Interessen der Deutschen im Auge zu halten.

Die Landtags⸗

Kommission hat in der Berathung der

Regierungs⸗Vorlage, betreffend die Landtags⸗Wahlordnung mehrere Aenderungen beschlossen, unter denen besonders hervor⸗ zuheben ist, daß die Erwerbung des böhmischen Inkolats als Bedingung des Wahlrechts im Großgrundbesitz aufgestellt wird/ in der Großindustrie wird das Wahlrecht auf diejenigen Aktien⸗

gesellschaften beschränkt,

welche selbständig und inländischen Ur⸗ 8

sprungs sind, deren Verwaltungsrath in Böhmen seinen Sitz hat, die Zahl der städtischen Abgeordneten wird um 3, die der Abgeordneten der Landgemeinden um 16 Stimmen vermehrt.

Lemberg

„7. Oktober Wahlen für den Reichstag

Heute vollzog der Landtag die