1871 / 138 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 09 Oct 1871 18:00:01 GMT) scan diff

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Der Kaiser von Brasilien ist

Pesth, 7. Oktober. Derselbe reist morgen wieder nach

gestern hier eingetroffen. J1I11I1““ 1 Großbritannien und Irland. London, 6. Oktober. Ueber das Befinden der Königin schreibt das »British Medi⸗ cal Journal: Ihre Majestät leidet seit ganz Kurzem an hefti⸗ gem Rheumatismus am Fuße und an der Hand, aber es ist erfreulich, auf beste Autorität hin konstatiren zu können, daß die Königin sich sonst wohl befindet und daß keinerlei Ur⸗ sache zur Besorgniß vorhanden ist. 1

Der Premier⸗Minister Gladstone hat das Königliche Hoflager in Balmoral verlassen und sich nach dem Süden Englands begeben.

Gestern starb hier der Vize⸗Admiral Bosanquet in seinem 66. Lebensjahre. Der Dahingeschiedene trat 1821 in die Königliche Marine, wurde 1839 wegen seiner Verdienste bei der Wegnahme des »Diogenes« unter den Batterien von Mo⸗ zambique zum Kommodore ernannt und schützte in 1845 ein portugiesisches Fort erfolgreich gegen einen Aufstand der Schwarzen. Im Jahre 1864 wurde er Contre⸗ und 1871 Vize⸗Admiral.

Frankreich. Paris, 7. Oktober. Herr Thiers empfing am 5. d. M. den Herzog von Aumale. Die permanente Kommission hielt gestern ihre

zweite Sitzung. Der General⸗Gouverneur, Admiral Gueydon, kehrt

heut von Versailles nach Algier zurück.

8. Oktober. (W. T. B.) Der Minister des Innern, Lambrecht, ist heute Morgen um 9 Uhr zu Versailles in Folge des plötzlichen Aufbruchs einer Pulsadergeschwulst (Aneurysma) gestorben.

Versailles, 7. Oktober. Das vierte Kriegsgericht, vor welches die Untersuchung gegen Rossel zur nochmaligen Ent⸗ scheidung verwiesen war, hat sein Urtheil gefällt und Rossel gleichfalls mit 6 gegen eine Stimme zum Tode verurtheilt. Ueber die Verhandlungen des Kriegsgerichts gegen Rossel verlautet, daß der Gerichtshof den Uebertritt Rossels zur Kommune einer Desertation zum Feinde gleich erachtete und deswegen auf Todesstrafe erkennen mußte.

Lyon, 8. Oktober. (W. T. B.) Der Gerichtshof von Lyon verurtheilte in seiner gestrigen Sitzung den Polen Dom⸗ browloski, den Hauptanstifter der gegen die Deutschen in Lyon verübten Excesse, zu 2 Monaten Gefaͤngniß und einer Geldbuße von 100 Fres.

Eine Depesche der »Times« aus Lyon vom 5. d. M. meldet: »Das Journal »L' Anti⸗Prussien«, das unter dem Titel »Le Chatiment« (die Züchtigung) weiter erschien, ist unterdrückt worden und wird nicht wieder erscheinen. General Bourbaki hat energische Maßregeln getroffen, um jeden gegen die Deut⸗ schen gerichteten neuen Versuch zu unterdrücken.⸗

Der »Times« schreibt man aus Paris vom 5. d.: »Die französischen Journale meldeten, daß die aufständischen Stämme in Algier in tunesisches Gebiet geflüchtet seien, wo sie in freundlichster Weise aufgenommen worden, und daß die fran⸗ zösische Regierung einige Kriegsschiffe nach dem Hafen von Tunis abgeordnet habe. Aus soeben hier eingegangener In⸗ formation geht indeß hervor, daß diese Berichte üͤbertrieben sind und daß der Vorfall die französische Regierung höchstens ver⸗ anlassen wird, einige Vorstellungen an den Bey von Tunis

zu richten.«

Spanien. Madrid, 7. Oktober. Feldmarschall Piel“ tain, bisheriger Generalkapitän für Valencia, ist zum Gene“ ralkapitän für Madrid ernannt worden. Zum Gou⸗ verneur von Madrid wurde Merelo, bisheriger General⸗ Direktor des öffentlichen Unterrichts, ernannt.

Die Manifestationen in den Provinzen haben aufgehört, und es herrscht überall vollkommene Ruhe. Ueber die Stellung des gegenwärtigen Ministeriums zu dem vom zurückgetretenen Ministerium noch vorbereiteten Gesetzentwurf, betreffend die Verfolgung der Internationalen, verlautet, daß der Minister des Innern, Candau, mehreren Cortesmitgliedern gegenüber erklärt habe, er erkenne die Nothwendigkeit an, die durch das Umsichgreifen genannter Gesellschaft in Unruhe versetzte Be⸗ völkerung durch strengste Handhabung der einschlagenden Ge⸗

Italien. Rom, 7. Oktober. (W. T. B.) Heute Mor. gen haben Agenten der Regierung von zwei Klöstern. ungeachtet des Einspruchs der Insassen und der geistlichen Behörden Besitz

ergriffen. 8 Florenz, 7. Oktober. Der »Opinione« zufolge wird die

Session des Parlaments in der zweiten Hälfte des No vember beginnen und mit einer Thronrede eröffnet werden.

Türkei. Konstantinopel, 7. Oktober. Die nachgelassen. Seit einigen Tagen ist kühle Witterung einge. treten. Die Cholera dürfte als erloschen anzusehen sein Gestern kamen drei Cholerafälle, heute kein einziger mehr vor⸗ Im Ganzen hat die Epidemie 150 Opfer gefordert.

Nußland und Polen. St. Petersburg, 6. Oktober Der »Regierungs⸗Anz.« veröffentlicht nachstehendes Telegramm: Tislis, 4. Oktober. Gestern empfing der Kaiser die Spitzen der Civil⸗ und Militärbehörden und die Deputirten des Adels und der anderen Stände. Nach dem Manöver, welches von den im Lager versammelten Truppen ausgeführt worden, em⸗ pfing Se. Majestät in Audienz die türkische und die persische Gesandtschaft, die zur Begrüßung des Kaisers nach Tiflis ge⸗ kommen waren. Darauf wohnte der Kaiser den von dem Adel gegebenen Diner und Abends der Festvorstellung im Wintertheater bei. .

Die noch nicht bestätigten Projekte des Unterrichts⸗ Ministers, die Reformen des Unterrichtswesens betreffend, wer⸗

den, wie die »R. S. P. Z. 4 erfahren hat, am 9. d. M. im

Reichsrathe durchgesehen werden.

Schweden und Norwegen. (W. T. B.) Der König hat heute den Reichstag geschlossen. In der kurzen Thronrede wird dem Bedauern darüber

Ausdruck gegeben, daß die Lösung der Vertheidigungsfrage nun neuerdings einen Aufschub erlitten habe.

Dänemark. Kopenhagen, 4. Oktober. Der König hat heute Vormittag am Bord der auf der hiesigen Rhede liegenden Schiffe der schwedischen Grönlands⸗Expedition einen Besuch abgestattet und das auf Grönland gefundene Material in Augenschein genommen.

Die Nr. 40 des »Preuß. Handels⸗Archivss« enthält Folgendes. Gesetzgebung: Deutsches Reich: Preußen: Regulativ, betreffend die Zollerleichterungen für den Handel mit fremden Weinen und Spiri⸗ tuosen. Oesterreich: Erlaß des Finanz⸗Ministeriums, betreffend die Erweiterung der Befugnisse des Hauptzollamtes II. Klasse zu Warns⸗ dorf und die Errichtung einer Exposttur desselben im dortigen Grenz⸗ bahnhofe. Frankreich: Gesetz, betreffend die Abgaben von Wein, Obst weinen, Meth, Alkohol, Spirituosen, Bier, Spielkarten und Zucker. Veränderungen des Zolltarifs. Großbritannien: Vorschriften, betreffend die Werthsermittelung bei Erhebung der Einfuhrstatistik. Tunis: Ausfuhrzoll von Spartogras. Costarica:; Münzgefetz. Statistik: Zollverein: Vergleichung der gemeinschaftlichen Zollein⸗ nahmen an Ein⸗ und Ausgangsabgaben im 1. und 2. Quartal 1871 mit denen des Vorjahres. Provisorische Abrechnung über die ge⸗ meinschaftliche Einnahme an Salzsteuer für das 1. und 2. Quartal 1871. Oesterreich: Bericht des Konsulats des Norddeutschen Bundes zu Pesth üͤber die Handels⸗ ꝛc. Verhältnisse im Jahre 1870.— Colum⸗ bien: Bericht des Konsulats zu Bogota über das Finanzwesen und den Handel der Vereinigten Staaten von Columbien vom 1. Auguft 1859 bis zum 31. Juli 18è70. Mittheilungen: Memel. Tilst, Stralsund. Stettin. Görlitz. Gleiwitz.

Kunst und Wissenschaft.

Die »Gazzetta dell' Emilia« meldet unterm 3. Oktober aus Bologna, daß am 1. d. die Stadt festlich geschmückt war und viele Gäste dort eingetroffen waren, um der Eroöͤffnung des archäolo⸗ gischen Kongresses beizuwohnen. Der große Bibliotheksaal der Universität war geschmackvoll eingerichtet: zwei Galerien waren für

diejenigen bestimmt, welche besondere Billets hatten, in der Mitte des

Saales befand sich der Sitz des Präsidenten, gegenüber der Sessel des Ehrenpräsidenten Prinzen Humbert. Italienische Fahnen waren mit denen anderer Nationen verflochten; Inschriften gaben die Orte und Daten an, wo die früheren Kongresse stattgefunden hatten. Prä⸗ sident des Kongresses ist Graf Gozzadini, Sekretär Prof. Cagallini, die übrigen Mitglieder der Kommission, der Syndikus von Ravenna und der dänische Archäologe Worsace, schließen sich diesen an. Bei dem Eintritt des Präsidiums spielte das städtische Musik⸗Corps einen von Antonelli komponirten »Hymnus der Nationen«. Der Präsident er⸗ öffnete die Sitzung durch eine Rede in französischer Sprache, in welcher er die eingetroffenen Mitglieder willkommen hieß und auf die archäologischen Funde in Italien und die Erforscher derselben hinwiez. Die fünfte Sitzung vorhsstorischer Archäologie in Bologna, für welche die Regterung eine angemessene Summe bewilligt habe, möge 9 sonders auszeichnen. Hierauf sprach Graf Bardesono die Freude de Königs aus, daß der Kongreß Italien beehre. Aehnliche Gesinnungen ließ der Unterrichts⸗Minister aussprechen, der, durch Staatsangelegenbeit abgehalten, einige Tage später eintreffen würde, sowie der Pri Humbert, der in nächster Woche dem Kongreß beizuwohnen gedente Dr. Worsage dankte dafür, daß der Kongreß 1867 sich in Kopenhagen vereinigt habe und begrüßte das schöne Italien und die berühm. Universität Bologna. Graf Gozzodini bat, sich nun zur Ausstebng zu begeben und lud zu einer Abendsitzung cin, in welcher der e Präsident gewählt werden sollte. Die an hropologische Ausstellu

wurde besucht und sehr interessant besfunden. V. Schrift des Prof. Spano über die sardinische Paläontologie.

Stockholm, 7. Oktober.

forderung vorgeladen, i ünktlich

1 en, in diesem Termine pünktlich zu erscheinen und

dir zu ihrer Vertheidigung dienenden Beweismittel mit d. Stelle zu agen oder folche dem unterzeichneten Gerichte so zeitig vor dem

können.

verfahren werden. Potsdam, den 30. S. Vertheilt wurde eine Potsdam, den 30. September 1871.

Landwirthschaftt. Berliner Nennbahn zu Hoppegarten 1871. Meeting. 2. Tag. Sonntag, 8. Oktober, Nachmittags 1 Uhr.

und ohne Unfall abgehalten wurden.

I. Hoffnungs⸗Nennen, gestiftet aus 5 pCt des Verkaufs⸗ ertrages der am 20 Juni 1870 zu Hoppegarten versteigerten linge bis zur Höhe von 500 Thlr, für dann zweijährige am Siff⸗ tungstage des Rennens daselbst versteigerte Jährlinge, nebst 25 Thlr Eins, ganz Reug. Gew. 108 Pfd., 1“ und Wal. 3 Pfd. erlaubt. 1 V em zweiten Pferde die E bis 100 Thlr. Geschlossen 20. Juni 1870, Das Rennen datte den.

Dist. 250 Ruthen zweijährige Bahn.

2.

schriften, da aber 8 derselben zurückgezogen wurden, so gi E. v. Oppenheimes schwbr. St. Barbara (105 Pft. Racergi ge Herh

uͤber die Bahn und gewann dadurch 725 Thlr. Es fo . 1 ¾ Uhr. IHI. Staatspreis II. Kl. 1

preis I. Kl. gewonnen haben. 80 Thlr. Einfatz, halb Reug.

Stuten 3 Pfd. erlaubt.

laufenden Jahre 7 Pfd. mehr Dist. 1500 Pferde die Hälfte der Eins. und del Ruthen.

v. d. Schulenburg's (Brandenburg. Drag. Regt. Nr. 3) br. St.

Jimp um 2 Längen des Kommissions⸗Rath Landau F. H. Flo⸗

ö“ Jimp erhielt 1680, Florington 180 Thlr. Es

2 Uhr. III. Verkaufs⸗Rennen. Vereinspreis 350 Thlr. 2⸗ und 3jähr. Pferde in Deutschland und der archie geboren. 25 Thlr Eins, p o. p. Gew. 2jähr. 110 Pfd., Zjähr. 134 Pfd., Stut. und Wall. 3 Pfd. erlaubt. Der Sieger ist, wenn gefordert, für 800 Thlr. käuflichk; ist er für 600 Thlr. kaͤuflich, so sind 7 Pfd., bei 400 Thlr. 14 Pfd., bei 200 Tblr. 21 Pfd. erlaubt. Dist. 300 Ruthen. Der Sieger wird gleich nach dem Nennen öffentlich versteigert und faͤllt der etwalge Mehrbetrag der Rennkasse zu. Er⸗ reicht kein Gebot den angesetzten Kauspreis, so verbleibt das Pferd dem hisherigen Eigenthümer. (§. 70 des Renn⸗Reglements findet hierauf keine Anwendung) Zu nennen bis 28. Sepibr. Nennungen sind auch noch bis zum Tage vor dem Rennen, Abends 10 Uhr, mit dem doppelten Eins., resp. doppelten Reug. zulässig.

Zu den 2 Unterschriften dieses Rennens wurden mit doppeltem Einsatz noch 3 Pferde nachgemeldet, und es erschienen, da eines Reu⸗ geld zahlte, 4 Pferde am Pfoßten. Es siegte Kapt. Schulz's Zjähr. br. St. Nettchen egen Grf. Renard's 2jähr. F.⸗St. Pasilalie und er⸗ hielt 550 Thlr. ie mit 400 Thlr. Vertaufpreis angesetzte Siegerin E gn. 88 888 dann sogleich an Lieut.

ein. Hus.⸗Regt. Nr. ür 625 Thlr.

* aügbieh Bönne 58 g für 625 Thlr. verkauft. .,2 Uhr. Herrenreiten. Staatspreis von 300 Thlr. für Zjähr. und ältere inländische oder in Ungarn geb. Henaste und Vea ür 20 Thlr. Eins, halb Reug. Gew. 3jähbr. 130 Pfd., 4jähr. 148 Pfd., 5jähr. und ältere 155 Pfd., Stuten 3 Pfd. erlaubt. Pferde, die nie gesiegt haben, 7 Pfd. weniger; für jede im laufenden Jahre ge⸗ wonnenen 100 Thlr. 1 Pfd. extra. Dist. 320 Ruthen. Dem zweiten Pferde die Hälfte der Eins. und Reug. Geschlossen 28. September.

Herbst⸗ ag, Der Besuch der Bahn war zahlreicher, als am ersten Tage, ab

Wetter nicht so günstig. Namentlich wohnten sehr tsice Iizlare dem Verlauf der Rennen bei, welche in nachstehender größter Ordnung

3 51,3 1500 Thlr. füͤr ja

und ältere inländische Hengste und Sturen, welche 188 883 jähr. 122 Pfd., 5jähr. 128 Pfo., 6jähr. und ältere Pferde 130 Sf. Der Sieger des Staatspreises II. Kl. im Geschiossen 31 Rugann . . 1 . es 3 gaust. Von den 6 Unterschriften, die dieses Rennen hatte, zahlten 3 Mengeld und 3 Pferde erschienen am Pfosten, von denen Rittmeister Graf

Hrn.

Zjähr. inländische preis I., II. oder Reug. Gew. 110 Pfd. Stut. 3 Pfd erlaubt. Gewinner von Preisen

tragen für jeden solchen Sieg im laufenden Jahre 3 Pfd.

und Reug. dieses Rennens zahlten 5 Reugeld.

rewach Bankvereins⸗ halern, wovon vorerst 500,000 Thlr. emittirt werden, u it⸗ wirkung der Berliner Bank stattgefunden. Das gesattimie i7, hnr wurde von den Mitgliedern des Gründungskomites gezeichnet.

*

3 Von den 10 Unterschriften des Rennens zahlt d ' 1 en 3 * Allerd. starteten. Es siegte zwar Hrn. R. gkadleen F. Hr. A. Leppien), da jedoch der Reiter während des Kampfes W g vnnd der zweite Protest erhoben, 1 von dem Schiedsgericht distanzirt und als Sieger des Hrn. Kapitän Schul ã en ger b 3 5jähr. br. H. der E 892f Landstallmstr. Graf G. Lehndorff) 8 als 82. Söanz 8 813 Fführ. br. 8. Tirsas. Reiter. Prem Lieut. Baron . Garde⸗Ulanen⸗Regt.) er 1 385 1 lezjerer 5 Für Es folgte vieralt; 1 Ir. v. Zucht⸗Rennen. Preis 500 Thlr. R gne. Für alle im Norddeutschen Buntes eote 1868 ee. Zjähr 103 Pfd, Aabr 1mg gn. Sehase 68 erklärt wird. Gew. Pfund, Stut. und Wal. 3 Psd wlngg⸗ ö11“ w . . . Gewinner eines Rennens (bis zur Zeit des Ablaufs) von 1000 Loi 3 solche Rennen, 5 Pfd. mehr. Distanz *. 5 öä“ hält so lange das Recht, an dem Kehesn T ““ : l zu nehmen, als es in vergangenen Jahre entweder in derkalsen e dari Reugeld von 25 Thlrn. gezablt hat; sob n S v der folgenden Jahre weder gelaufen, noch 25 88 e. st es von der ferneren Konkurrenz aus schl is 8 die Prämie von 500 Thlr und die Halflo vlen zweite Pferd die andere Häͤlft, menlae 92 8 Eins. und Reug; das das dritte Pferd erhält, wenn die Hälft 8. eraee i dies nicht der Hell tn an düs sechsfachen Eins. err icht; 31. Dezbr. 1867. (49 Anterschr, von dene enüchts. Geschlossen güst, 3 verfohlt, 16 zahlen 10 Tblr heua g fr aschhn B 1 2 1 Zlr. . ält voch Sn TMelb a che er eht s 1abEI- 18. 252 lrde m Reu⸗ 25 T erschienen am Pfosten, von denen Kapitä Stachel's 3jähr. F. H. Stachel des G 1— ras en ternich's Zjähr. br. H. Ludolf im Eenccrecwtt en 31 8 4 1 . 8 ei egh. Espenschield's F. St. Goldelse erhielt den eger. Saghe, schlug. erste Preis betrug 930 Thlr., der zweite 280 Thlr., der dritte 150 Thlr.

Bö“ 8

Den Schluß des Tages bildete um

3 ⅔eUhr. VI. Staatspreis IV. Kl. von 500 Thlr. für alle

engste und Stuten, welche noch keinen St ’— II. Kl. gewonnen haben. 40 Thlr. EnS vath

Dist. 600 Ruthen. Dem zweiten Pferde die Häͤlfte der Ei Geschlossen 14. September. Von den 8 Iles dft Kinf

G Es siegte des Königl. estüts Graditz br. St. Soll und Salng und Hemnech

en ersten Preis von 610 Thlr., den zweiten Preis mit 110 Thlr. an

Graf Joh. Renard's br. H. Taberlak überlassend.

1 Gewerbe und Handel.

Berlin, 9. Oktober. Der Erscheinungstag für die 40proz. In⸗

terimsaktien der Makler⸗Bank ist auf d . Regulirung der auf 8 Tage k88 1en ge8 1eder sadel se ments erfolgt demnach am 17. d.

schwebenden Engage⸗

Heute hat hier die Konstituirung des mit einem Kapital von sth Meilllonen

Erfurt, 8. Oktober.

Oeffentlicher Anze

8

Steckbriefe und Untersuchungs⸗Sachen. Oeffentliche Vorladung. Durch Beschluß der Rathskammer

des unterzeichneten Gerichts vom 30 September 1871 a

1 1 8 uf die An⸗ bese der hiesigen Koͤniglichen Staatsanwaltschaft vom 25. September 18 1 ist gegen folgende Personen wegen unerlaubten Verlassens des

eutschen Reichs und nach erreichtem militärpflichtigen Alter Sich⸗ zufhaltens außerhalb des Gebiets des Deutschen Reichs, um sich stech dem Eintritt in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu entziehen, in Gemäßheit des §. 110 des Strafgesetzbuchs em 14. April 1851 und §. 140 des Strafgesetzbuchs vom 31. Mat 1 890 in Verbindung mit den §§. 3, 4, 6 des Gesetzes vom 10. März W (esez. Samm lung Seite 130) die Untersuchung eröffnet: 1) den udwig Ruden, geb. den 24. Oktober 1840 zu Siethen;

den Gustav Adolph Wolfert, geb. den 19. Januar 1841 zu eenbes, 3) den Magnus Friedrich Bader, geb. den 19. Oktober 8 zu Nowaweß, sämmtlich vor mehreren Jahren angeblich nach Fönerlta ausgewandert. Zur mündlichen Verhandlung der Sache ist se, Termin vor der Gerichts⸗Abtheilung auf den 26. Januar Nr 25 Vormittags 9 Uhr, in unserem Gerichtslokal, Lindenstraße Auf ”9 im Audienzsaal anberaumt, und werden die gedachten, ihrem ufenthalt nach unbekannten Personen zu demselben mit der Auf⸗

E. Krause hier heute eingetragen worden.

kermine anzuzeigen, daß sie zu demselben noch herbeigeschafft werden Erscheinen die Angeklagten oder ihre Bevpollmächtigten in ermine nicht, so wird mit der Verhandlung in contumaciam

Königliches Kreisgericht. Abtheilung I.

Handels⸗RNegister.

n unser Gesellschaftsregister ist bei Nr. 87, die H Friedrich Friedenthal 1“

betreffend, Folgendes eingetragen worden:

der Gerichts⸗Assessor a. D. Paul Gaspard Frieden 1 Hseegees aug ger Heseolchaft ausgenrn In der Dr. sur ch esellschafter in die G t ei Breslau, 30. September 1871. Königliches Stadtgericht. Abtheilung I.

In unser Firmenregister ist bei Nr. 2395 das öschen der Firma

Breslau, 2. Oktober 1871. Königliches Stadtgericht. Abtheilung I.

In unser Prokurenregister ist bei Nr. 464 das Erlöschen der dem Herrmann Frause

hier für die Nr. 2395 des Firmenregisters eingetragene

E. Krause

hier ertheilten Prokura heute eingetragen worden.

Breslau, den 2. Oktober 1871. Königliches Stadtgericht. Abtheilung I.

In unser Prokurenregister ist bei Nr. 515 das Erl Dr. jur. Otto Gordan öschen der dem

hier (von der Nr. 87 des Gesellschaftsregisters eingetragenen Handels⸗

gesellschaft Friedrich Friedenthal hier) erthei tragen worden. ih d hal hier) ertheilten Prokura heute einge

Breslau, den 2. Oktober 1871.

Königliches Stadtgericht. Abtheilung I.