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jhas enorme nwachsen der Bevölkerung Berlins, die andauernde Vergrösse- rung der Stadt nach allen Richtungen und demgemäss die grosse Anzahl von Jeubauten, hat den Bedarf und die Preise der Baumaterialien von Jahr. 70 Jahr gesteigert, und die Produktion von Baubedarf namentlich in der Nähe Berlins, . einem höchst lukrativen Geschäft gemacht. — Sogar die entfernter liegenden Ziegeleien und Cement-Tabriken haben einen lohnenden Absatz nach Berlin gefunden und beispielsweise hatte die Stettiner pordland-Cement-Fahrik seit 1867 eine vVon 30 his 1870 auf 35 plt. gestiegene Dividende pro Jahr. vertheit. Auf dem Rittergute Hermsdorf bei Berlin, 1 4 Meilen von dem Nittel- unkte der Stadt entfernt, durch 7wei Chausseen, die Tegler- und die Gesund- runnen-Chaussee mit der Stadt verbunden, befndet sich eine seit fünfunddreissig ahren durch ihr reichhaltiges, in Jahrhunderten unerschöpfliches Lager des
esten Thons und durch ihre gediegenen Fabrikate an Verblendziegeln, Form-.
steinen, Thonarbeiten weit über Berlin hinaus bekannte und renommirte Ziegelel In neuerer leit sind in den der liegelei nahe gelegenen Wiesen durch Vel- fache Aufdeckungen und Bohrungen an fünfundfünfzig verschiedenen Stellen so über-
raschende Lager von Kalk gefunden, dass die Anlage einer Portland-
gement-Fabrik gerade hier, wo sich die reichhaltigsten Thonlager neben denen von Kalk befinden, von der Natur geboten scheint und nirgends günstige situirt sein dürfte. “ Is sind von dem bisherigen Eigemhümer zwei Schachtöfen in Betrieb geselll und die bisher produzirten ca. 10,000 Tonnen Portland-Cement haben, nach de- ttesten der Ministerial-Bau-Kommission, sowie des Chemikers Dr. Ziureck, Sich als ein vorzügliches, allen Anforderungen entsprechendes Fabrikat bewährt. Hie Unterzeichneten haben hierauf und auf die bisherigen Frfolge der Fahrl, gestützt, dieselbe mit Allen vorhandenen Bauliechkeiten, DHampfmaschinen, Utensilier- die allein einen Feuerkassen- und Taxwerth von Thlrn. 125,000 haben, nehst einem z7u Hermsdorf gehörigen Arenl von circa 416 Morgen Terrain, in welchem sich die reichen Thon-, Kalk befinden, ferner das Nutzungsrecht auf audere
circa 200 Moergen Thonlager, nehst darauf befindlicher Ziegelei zu dem daran grenzenden Dorfe Lübars gehörend, für den Preis von Thlr. 310,000
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„ um ne estehenden Ziegeleien und in Betrieb gesetzten Cementöfen, noch eine nach allen neuen Frfahrungen und mit allen jetzt bekannten Verbesserungen gebaute grossartige, auf eine Produktion jährlich 100,000 Tonnen Cement, eingerichtete Fabrik zu erbauen. die Leitung derselben ist eine hervorragende Kraft in d des Herrn Stadt-Bauraths Gerstenberg gewonnen, der h Intlassung aus dem städtischen Dienste beahtragt hat. .
Die bisherigen Resultate der Ziegelei, welche in den letzten sechs Jahren durchschnittlich circa 4 ½% Millionen Verblendziegeln, Röhren etc. (erstere im Preise
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Die Produktionskosten der Tonne Cement stellen sich jetzt h günstigen Verhältnissen und bei dem billig zu beschaffenden Brennmaterial (guter Torf wird an Ort und Stelle gewonnen) auf noch nicht zwei Thaler pro
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Das Justandekommen der Berlin-Ktralsunder Fisenbahn, für welche dorf selbst eine Haltestelle projektirt ist, wird den Bezug der 7u den Cementöfen nöthigen Kohlen und Coaks und die Abfuhr der Cement-Tonnen noch wesentlich
iger stellen und den Nutzen erhöhen.
Von dem Kaufpreise von. . eiben auf 10 Jahre unkündbar à 5 pCt. pro anno hypothekarisch.
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für den Neubau bleiben reservirt als Betriebs-Kapital
gLusammen Thlr. 425,000 8o dass das Aktien-Kapital sich auf 425,000 beläuft. — Von diesen Aktien sind. „ 125,000 sest übernommen und wird der Rest von. 300,000
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von uns Zur öffentlichen Subskription aufgelegt.
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