1871 / 172 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 17 Nov 1871 18:00:01 GMT) scan diff

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durch das Gesetz vom 29. Juni 1868, beziehungsweise durch die Land⸗ tagswahlordnung bestimmten Wahlorten vorgenommen werden. Trriest, 16. November. Die Görzer, Triester und Istrianer Abgeordneten haben übereinstimmend die Einladung zu dem Kongresse der Föderalisten in Prag abgelehnt. b Pesth, 16. November. In der heutigen Sitzung des Interhauses hielt der neu ernannte Minister⸗Präsident Lonyay seine Antrittsrede. Derselbe bezeichnete die Ausgleichs⸗ esetze als den Boden, auf welchem das Ministerium stehe und heilsame Reformen weiter entwickeln werde. Der Minister bat das Haus, daß ihm für diese Zwecke das Vertrauen und die Unterstützung einer starken und einigen Majorität zugewendet

werden möge.

Schweiz. Bern, 16. November. Der Nationalrath ahm im weiteren Verlaufe der heutigen Sitzung den Art. 32 es Verfassungsrevisions⸗Entwurfes an, welcher dem Bunde die Befugniß ertheilt, einheitliche Vorschriften über den Gewerbe⸗ betrieb und die Gewerbepolizei einschließlich der auf die Ver⸗ wendung von Arbeitern und Kindern in Fabriken bezüglichen Verhältnisse aufzustellen. Der Geschäftsbetrieb von Auswan⸗ derungs⸗Agenturen und von Privatunternehmungen im Ver⸗

icherungswesen unterliegt der Gesetzgebung und Aufsicht des

Bundes. b . Der Bundesrath nahm in weiterer Berathung des

Verfassungsrevisions⸗Entwurfes das Verbot der Spielbanken, sowie die Bestimmung an, daß der Bund kompetent sei, gegen Lotterien einzuschreiten.

Belgien. Brüssel, 16. November. Im Senat fanden estern sehr lebhafte Diskussionen bei Gelegenheit einer Inter⸗ pellation statt, die der Senator Tercelin⸗Monjot in Betreff des Mangels an Eisenbahnwagen in den Kohlendistrikten an den Minister der öffentlichen Arbeiten gerichtet hatte. Der Minister rkannte diesen Mangel als so bedenklich an, daß derselbe fast ine industrielle Krisis hervorrufen könnte, und versprach thun⸗ ichste Abhülfe. Nachdem noch ein Antrag des Senators d'O⸗ malius, die Wahlkreise auf 124 mit je 40,000 Einwohnern zu ermehren, zurückgewiesen war, vertagte sich der Senat auf

unbestimmte Zeit.

Frankreich. Paris, 15. November. Das »Journal ficiel« veröffentlicht ein Dekret des Präsidenten vom 24. Okto⸗ er, durch welches die Zahl der Franzosen in den Regimentern

der algerischen Jäger von 5 auf 7 per Compagnie vermehrt

wird.

16. November. (W. T. B.) Die Permanenz⸗ Kommission der National⸗Versammlung beschäf⸗ tigte sich in ihrer heutigen Sitzung mit der finanziellen Frage. Den derselben gemachten Mittheilungen zufolge betrug der Notenumlauf gestern 2350 Millionen Frcs.; nichts⸗ destoweniger ist man der Ansicht, das gesetzliche Maximum werde nicht überschritten werden. Die Absicht, das Kapital der Bank von Frankreich zu verdoppeln, ist wieder in Frage gestellt. Im weiteren Verlaufe der Sitzung wurde Favre getadelt, di⸗ plomatische Aktenstücke, welche Staatseigenthum waren, ver⸗ öffentlicht zu haben. Schließlich gab der Minister des Innern Details über die Entwaffnung der Nationalgarde, aus welchen sich ergiebt, daß die Entwaffnung bis auf wenige Departements vollzogen ist. b

Der »Messager de Paris« will bezüglich des morgen erscheinenden Bankausweises wissen, daß derselbe befriedigender Natur sei. Der Baarvorrath soll gegen den Ausweis der vorigen Woche wenig verändert sein, das Portefeuille und die laufende Rechnung der Privaten sich vermindert haben. Das Guthaben des Staates wäre um 5 Millionen gestiegen. Der⸗ selben Quelle zufolge soll die Bank im Laufe der letzten Woche 5 Millionen Fres. Rente verkauft haben.

Spanien. Madrid, 12. November. Das in die Cortes eingebrachte Mißtrauensvotum der Demokraten und Pro⸗ gressisten gegen das Ministerium, dessen Berathung mit 260 Stimmen beschlossen ist, lautet:

Der Kongreß sieht nicht mit Befriedigung, daß ein Ministerium am Ruder bleibt, welches keine große Partei des Landes, selbst nicht einmal eine Fraktion der Kammer repräsentirt.

Rumänien. Bukarest, 16. November. Der Kaiserl. Deutsche Generalkonsul v. Radowitz ist nach Konstantinopel abgereist, um daselbst als Geschäftsträger zu fungiren.

Nußland und Polen. St. Petersburg, 15. Novem⸗ ber. Die Prinzen Eugen und Ssergej Maximiliano⸗ witsch Romanowski, Herzoge von Leuchtenberg, sind

am 11. d. ins Ausland gereist. Die Bildung eines neuen Gouvernements am

Asowschen Meere, welche der General⸗Gouverneur von Neu⸗ rußland vorgeschlagen, wird binnen Kurzem Gegenstand einer

Berathung des Ministerkomite's werden. Das Projekt des Reglements für den Chef des St. Peters⸗

burger Stadtgebiets und dessen Verwaltung ist, wie die »Mosk. Ztg.« schreibt, in seiner endgültigen Gestalt dem Ministerium des Innern zur Bestätigung auf dem Wege der Gesetzgebung eingereicht worden.

Aus dem Wolff'schen Telegraphen⸗Büreau. Wien, Freitag, 17. November. Die großbritannische Re⸗ gierung hat, wie dem »Wanderer« gemeldet wird, die Anzeige hierher gelangen lassen, daß sie die beabsichtigte Ernennung des Grafen Beust zum österreichisch⸗ungarischen Botschafter in Lon⸗ don mit Befriedigung zur Kenntniß nehme.

Rom, Freitag, 17. November. Die dem Königlichen Hause zugehörige Kirche Saint⸗Suaire ist gestern von dem Mr. Angelini mit Zustimmung des Papstes eingeweiht worden. Die Nachricht, daß die Kirche erst jetzt in das Eigenthum des Königlichen Hauses übergegangen sei, ist ungenau.

Vereinsthätigkeit.

. Frau Marie Simon zu Dresden hat einen Aufruf »An die deutschen Frauen« erlassen, um eine Heilstätte zu gründen, ein Daheim für Invaliden, dem Offtziersstande angehoͤrend, deren Gesundheit durch Hingebung an ihre Pflicht und durch Treue fürs Vaterland in solchem Grade gelitten hat, daß sie einer steten Wartung bedürfen; aber auch für alleinstehende Kranke, den gebildeten Ständen angehörend, welche zu ihrer Genesung einer gewissenhaften und liebe⸗ vollen Pflege bedürfen.

Es giebt zwar, wie der Aufruf ausführt, viele reich ausgestattete Krankenhäuser, allein für die Leidenden, welche in diesen Anstalten Aufnahme suchen und finden, ist die Heilstätte, welche jetzt errichtet werden soll, weniger bestimmt, sondern für solche, welche sich ihren körperlichen oder geistigen Zuständen nach nicht für jene Hospitäler eignen, die eine Pflege brauchen und wünschen, wie sie die Theil⸗ nahme einer Familie gewährt, und die doch eine solche nicht besitzen: diese sollen in dieser Anstalt die Sorgsamkeit und Liebe der Mutter und Schwester finden. Viele sind, deren beklagenswerther Zustand herzliche, treuwaltende Sorgfalt verlangt und welche doch, durch Ver⸗ hältnisse und Schicksal von ihrer Familie getrennt, fremder Pflege entgegensehen, ohne sich entschließen zu koͤnnen, sie in einem Hospital zu suchen, wo ihnen ja für Geld Alles geboten wird; eben diesen soll die in Dresden zu gründende Heilßätte zur Wohlthat werden.

Die so geleitete Anstalt wird zugleich dazu dienen, weltlichen Krankenpflegerinnen Gelegenheit zu einer praktischen Vorschule und Weiterbildung zu geben.

Der Aufruf wendet sich nun an alle Frauenherzen mit der Bitte, zu diesem Unternehmen beizutragen, das Zeugniß ablegen soll, was Frauen vermögen, wenn sie zu einer That aufgerufen werden, die den edlen Gefuͤhlen und Bestrebungen ihrer Herzen entspricht.

Koehne (Sächs. Bank).

Das »Amtsblatt der Deutschen Reichs⸗Post⸗Ver⸗ waltung« Nr. 55 enthält folgende General⸗Verfügungen: Vom 11. November 1871: Beförderung von Korrespondenz nach Marocco im Einzeltransit durch Spanien; Eröffnung der Eisenbahn zwischen Arnsberg und Meschede, und Eröffnung der Eisenbahn zwischen Fla⸗ tow und Konitz in Westpreußen; ferner vom 14. November 1871: Bücherbestellzettel im Verkehr mit den Süddeutschen Staaten.

Die »Annalen der Landwirthschaft in den König⸗ lich Preußischen Staaten« Nr. 46 haben folgenden Inhalt: Die Verhandlungen der Kommission zur Berathung über die Förde⸗ rung der Pferdezucht. Die 39. General⸗Versammlung des landwirth⸗ schaftlichen Vereins für Rheinpreußen. (Aus einem Berichte des Dr. C. Filly.) Schluß. Nekrolog. Präsident August Werner von Meding Erwerbungen des Königlichen landwirthschaftlichen Museums im III. Quartal 1871. Aus dem Cirkular Nr. 6 des deutschen Fischerei⸗ Vereins. Berichte und Korrespondenzen: Aus Rußland. (Ernte.)

1 88 9 EE1 Einfluß beim Reichs⸗Kriegs⸗Ministerium dahin geltend

daß der für die Armee⸗Remonten hin geltend machen, preis von 1872 ab auf 200 Thlr.

des Kriegs⸗Ministers, Rittmeister ve

Die Central⸗Sammelstelle ist in Dresden bei dem Bank⸗Direktor

Landwirthschaft.

Am 11. d. M. hat die Kommission, welch

über die Frage wegen Förderung der Pferdezucht einberufen war, ihre Arbeiten beendet. Sie hat nachstehenden, von Herrn von Wedemeyer gestellten und während der Diskussion amendirten An⸗ trag angenommen: »Verwendung von Prämien vorzugsweise auf die heranwachsenden, bildungsfähigen Generationen, die Mutterstuten der Zukunft.« Der Vorsitzende, Geheime Ober⸗Regierungs⸗Rath von Nathusius, nahm bei der Debatte Gelegenheit zu konstatiren, daß die

Staatsregierung der Verwendung der Prämien keinerlei Beschränkung

uferlege. Graf von Lehndorff empfahl durch einen Antrag, der Herr Angelegenheiten moͤge seinen

durchschnittlich zu zahlende Ankaufe⸗

a pro Stück erhöht werde.

Die Kommission stimmte dem Antrage mit der Modifikation

bei, daß es am Schlusse heißen solle: »von 1872 ab angemessen rhöht werde.«

Bei der Berathung dieses Gegenstandes gab der Kommissarius Bredow, die Erklärung ab, daß der Antragsteller von der Voraussetzung auszugehen scheine, als seien die Vorsitzenden der Remonte⸗Ankaufs⸗Kommissionen verpflichtet, unter allen Umständen die Durchschnitts⸗Ankaufspreise einzuhalten. Dem sei nicht so, vielmehr werde, wenn die Ankaufs⸗Kommission zu der Ueberzeugung komme, daß das für itren Bezirk bewilligte Geld nicht ausreiche, weil die Preise hoch ständen, auf einen bezüglichen Antrag eine weitere Summe bewilligt. Der Ankaufspreis richte sich ganz nach den Konjunkturen des Marktes. Er sei ein hoher bei schwachem, ein niedriger bei starkem Angebot. Es sei bedenklich, in die natürliche

Regulirung der Preise durch Angebot und Nachfrage durch eine offi⸗ zielle Erhöhung der Preise einzugreifen.

Der nachstehende von Herrn v. Neumann eingebrachte Antrag:

„Die verehrliche Kommission wolle beschließen, den Herrn

Minister für die landwirthschaftlichen Angelegenheiten zu bitten, für Prämiirung von Hengsten in Händen von Privaten, welche die Qualifikation eines Beschälers haben und zu decken oͤffentlich ausge⸗ boten werden, einen angemessenen Fonds durch Erhöhung des all⸗ ggemeinen Prämienfonds auf den Etat bringen zu wollen.« wurde 8* Debatte angenommen. Auch der Antrag des Herrn von Ra .

1

»„Die verehrliche Kommission wolle beschließen, den Herrn

Minister für die die bereits zu Quedlinburg bestehende und andere Fahrschulen zur Dressur von Wagen⸗ und sachgemäßen Ausbildung von Kutschern,

wärtern, sobald sie sich in

landwirthschaftlichen Angelegenheiten zu ersuchen, re sich etwa bildende

Reitpferden, sowie zur rer dchrene Nentgcgechten, und Stall⸗ d ihrer Thätigkeit bewährt haben, auf an⸗ gemessene Weise durch Staatssubvention zu unterstützen.⸗ e wurde von dem Plenum acceptirt. Der Vorsitzende gab bei Ge⸗ legenheit dieses Antrages und Beschlusses die Erklärung ab, der Minister für die landwirthschaftlichen Angelegenheiten habe der Quedlinburger Reit⸗ und Fahrschule bereits eine Subvention in Aus⸗ sicht gestellt und zwar in ihrer Eigenschaft als Lehranstalt für Pferde⸗ wärter, unter denselben Bedingungen, wie Ackerbauschulen subventio⸗ nirt würden, nämlich, daß die Anstalt unter der Leitung eines aner⸗ landwirthschaftlichen Vereins oder einer Korporation gestellt

e.

Ein Antrag des Fürsten Pleß fand dem Sinne nach die Zu⸗ stimmung der Kommission, es wurde jedoch für denselben folgende Fassung beschlossen:

»Die von dem Minister berufene, hier tagende Kommission er⸗ kennt in ihrer Berufung ein hochgeneigtes Entgegenkommen des Herrn Ministers im Hinblick auf den Wunsch, ein Organ für die Vertretung der Interessen der Landespferdezucht mit berathender Stimme zu bil⸗ 8 1“ in periodischer Wiederberu⸗

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ierauf wurde ein Antrag des General⸗Landschafts⸗Raths Richter den von ihm zu entwerfenden Schlußbericht nicht im ; 2 gültig festzustellen, sondern mit der Schlußredaktion eine Subkommis⸗ sion zu betrauen, bestehend aus dem Vorsitzenden, dem General⸗Sekre⸗ tär des Landes⸗Oekonomie⸗Kollegiums und dem Referenten, sowie aus drei zu wählenden Mitgliedern, angenommen und als Mitglieder ge⸗ wählt: der Oberst Lüderitz, von Neumann und Heemskerck. 19 wurde nachstehender Antrag von Herrn von Schorlemer

»Den Herrn Minister zu bitten, dahin zu wirken, daß bei den Pferde⸗Aushebungen die zur Zucht verwendeten und he dc. Stuten möglichst Berücksichtigung finden; bei eintretender Demobilisirung aber die zur Zucht sich besonders eignenden Stuten in größerer Zahl als bisher, und zwar unter Mitwirkung der Koöniglichen Gestüt⸗Ver⸗ waltung ausgesucht und unter öö verkauft werden, welche ste in die Haͤnde wirklicher Züchter bringen und ihre Verwendung zur

zur Vorberathung

Gewerbe und Handel.

7. November.

deten Leipziger Vereinsbank wuürde Leipziger Kassenvereins, ernannt.

Zum ersten Direktor der neugegrün⸗

Pernitzsch, bieher Direktor des

Te

83. AMg

Bar.

Ort. p. I.

v. M.

degraphische Witte

TFX“ V v. M. V W ind.

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Fruüngsberichte v. 16. November.

R.

Algemeine Himmelsansicht

6 Danzig 333,0

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vvvUNvLSVSUANISU;IN

Homel 331,1 —5,9

Königasbrg 331,5 Danzig 330,9 Cöslin 330,1 Stettin 331,2 Putbus 327, 8 Berlin 330,9 Bosen. 330,1 Ratibor 324,8 ZBreslau 328,1 Torgau 329,8 9 Cöln 332,2 327,1 Flensburg. 332,5 Wiesbaden 330,1 Kieler Haf. 326,5 Wilhelmeh. 331,8 Bremen 331,⸗ Wezezleuchth. 330,9 Brässel 333,4 Haparanda 335,5 Petersburg 333,0 1““ 332, 1 Moskau 330,6 Stockholm. 329,9 Skudesnäs. 333,1 Gröningen 332 5 Helder 332,4 Hernösand 332,7 Christians. 335,0 Helsingör ——

Cb

Frederiksh.

mittag

¹) Reif, gestern mässiger Regen. ³) Regnerisch in Intervallen. ³) Gestern Abend Nordlicht. diesen Morgen Regen. WSW. schwach. Strom S. Strom N. mittag NO. mässig.

Hagel und Regen. Schnee in Intervalien. Min. 0,2. Gestern Sechnee,

—52

—.

0,2

bedeckt.

17. November. 5

2,6 + 2,3 S., mässig. 114†1 SW.

†⸗

stark. . bed., gest. Reg. bedeckt. 8 trübe. 8 bewölkt.

SW., mässig. mässig. mässig.

SW., bewegt ganz trübe. SW., stark. 88

heiter. ¹) heiter.

heiter. bedeckt, Reif. Schnee. trübe, Schnee trübe, Schnee

SW., mässig. S., schwach. W., lebhaft. SW., mässig. SW., mässig. W., mässig. O., s. schw. wolkig. W., schwach. bewöstt.) Wo schwach. neblig. 8 WSW. wechsel. ³) SW., mässig. strübe, Regen WSW., lebhaft. bedeckt. SSW., schw. bedeckt. ⁴) O., mässig. bedeckt. ³) S., schwach. bedeckt. SO., schwach. bedeckt. Windstille. O0. schwach. bedeckt. ) NNW., mässig. heiter. SW., schwach. bedeckt. NW., mässig. NNO., mässig. 08S0., mässig. N., mässig. NNO., mässig.

²) Trübe.

bedeckt heiter. 7)

Gestern etwas ⁴) Regen und

c Max. . 7) Gestern Nach ³) Gestern Nach

Fantasca. Mittel⸗Pr. Im Schauspielhause. (225. Aus der römischen Geschichte. Scene gesetzt vom Direktor Hein. Winkelschreiber. Terenz von A. von Winterfeld. tor Hein.

Königliche Schauspiele. Sonnabend, 18. November. J

Anf.

Musik von Thomas.

M.⸗Pr.

Lustspiel in 4

7 Uhr. Sonntag, 19. November. Mignon. Oper in 3 Akten, Meisters Lehrjahre. Taglioni.

Großes Zauber⸗Ballet

Ab.⸗Vorst.) Zum ersten Male Proverbe in 1 Aufzug. In Hierauf, neu einstudirt: Ber

Aufzügen, nach einer Idee des In Scene gesetzt vom Direk⸗

M.⸗Pr.

nach

Mignon: Fr. Lucca. helm Meister: Hr. Woworsky. Laörtes: Hr. Salomon. thario: Hr. Betz. Anf. 7 Uhr. Im Schauspielhause. spiel in 5 Akten nach Scribe, halb 7 Uhr.

(226. A von

m Opernhause. (220. Vorst. von Taglioni. Anf. 7 Uhr

Im Opernhause. (221. Vorst.)

Goethes Roman: Wilhelm ne Ballet von Paul Philine: Frl. Grossi. Wil⸗

Lo⸗-

M.⸗Pr

b.Vorst.) Feenhände. Lust⸗ Ch. von Graven. Anfang

Produkten- und Waaren-Börse.

Berlin, 17. November. Marktpr. (nach Ermitt. d. K. Poliz.-Präs.

Von

thr [ag. pf.

Bis thz g. pf. thzsg. pf.

Mittel

Weiz. Schfl.

2 25— 27 6

3 21 3

3 8 2 211

Bohnen Mtz. Kartoffeln

Zucht sichern.⸗ Von diesem Antrage wurde das erste Alinea abgelehnt, das 1n6 B ießlich gaben 11 Mitglieder folgende Erklärung zu rotokoll: »Die Mitglieder der Majorität der Kommifstene Prgt am 2 November d. J. die Trennung der Verwaltung der Hauptgestüte von derjenigen der Landgestüte in administrativer und finanzieller Beziehung angenommen haben, glauben ihre Ansicht dahin präͤzisiren zu sollen, daß auch nach durchgeführter Trennung die Leitung so lange in der Person des General⸗Gestüt⸗Direktors vereinigt bleibe, bis etwa

Aus Cleve, 1. November. Aus Oberschlesten, 4. Nozember. Liter tur: Forststatistik über Deutschland und Oesterreich⸗Ungarn von Dr. Ottomar Victor Leo. Milchzeitung. Organ für das gesammte Molkereiwesen einschließlich der Viehhaltung. Herausgegeben von Benno Martiny. Besondere Beilage zum Deutschen Reichs⸗Anzeiger. Notizen: Antrag der Reichstagsmitglieder von Below und Genossen in Betreff des Verfahrens zur Denaturirung des Viehsalzes. Sibi⸗ rische Rinderpest in Rußland. Süddeutsche allgemeine Hagelversiche⸗ 8 rungs⸗Gesellschaft zu Muͤnchen. Landwirthschaftliche Winterschule in b Wittenberg. General⸗Versammlung des landwirthschaftlichen Central⸗ Einwilligung des Papstes in das Eigenthum des Königlichen vereins für den Regierungsbezirk Frankfurt. Preisverzeichnisse. Per⸗ weitere Erfahrungen auch in der obersten Spitze eine Trennung Kindvieh 107 Stück, Schweine 1930 Hauses übergegangen sein. 3 sonalien. Marktbericht. Viehpreise Staͤrk preise . wünschens berth oder nothiwendig machen.“ 8 Stück, Kälber 521 Stück.

b

Rindfl. Pfd.

Schweine- fleisch

Hammelfl.

Portugal. Lissabon, 13. November. Der Steamer »Neeva« ist mit Expeditionstruppen nach Goa abgegangen. Die Infantin Augusta und der neue Gouverneur von por⸗ tugiesisch Indien begleiken diese Truppen. Der König begab sich an Bord, um von den Truppen Abschied zu nehmen.

Italien. Rom, 16. November. Der Prinz Hum⸗ bert und die Prinzessin Margarethe sind hier eingetroffen. Der »Libertà« zufolge soll die Kirche »St. Suaire« mit

erste 21 3 2 76 29 Hafer 2a F.e Heu Centn. 20 See 24 Stroh Schck. 7 15— 815— Kalbfleisch Erbsen Mtz. 6 - 8 6 SButter Pfd. Linsen 8— 10— 8 8Eier Mandel

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Berlin, 17. November. An Schlachtvieh war aufgetrieben: fück, Schafvi

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