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über in Mentone zu verleben beabsichtigt, angetreten. Vorher hat der Fürst seine Hof⸗ und Domanial⸗Verwaltungs⸗Beamten mit der Bewilligung von Gehaltszulagen bedacht, und zwar in den⸗ selben Sätzen, mit welchen die preußische Regierung nach dem dem Abgeordnetenhause vorgelegten Etat pro 1872 die Gehal
Aufbesserung der preußischen Staatsbeamten beabsichtigt.
* „
1G Wien, 21. Dezember. Der ährische Landtag ist nach Vornahme der Reichs⸗ rathswahlen geschlossen worden. Im oberösterreichischen und krainischen Landtage wurden gleichfalls die Wahlen zum Reichsrathe vorgenommen. Im mährischen Land⸗ tage wurde der Minister für Ackerbau v. Chlumetzky, im „oberösterreichischen Landtage der Minister des Innern v. Lasser gewählt. Von den im krainischen Landtage gewählten dürften fünf slovenische Abgeordnete im Reichsrathe nicht erscheinen.
Czernowitz, 20. Dezember. Acht Abgeordnete des Groß⸗ grundbesitzes des zweiten Wahlkörpers und drei Abgeordnete der Landgemeinden überreichten dem Landeshauptmanne eine Verwahrung gegen die Legalität des Landtages. Die Ver⸗ wahrung ward einem Ausschusse zur Berichterstattung über⸗ wiesen. Hierauf wurden 26 Wahlen verificirt.
Pesth, 20. Dezember. Im Unterhause interpellirte Hoffmann den Minister des Innern, ob er einen Gesetzentwurf über die Sicherung der persönlichen Freiheit der Bürger gegen polizeiliche Uebergriffe einbringen wolle. Der Minister Toth antwortete, in dem Gesetzentwurf über die Organisirung von Pesth⸗Ofen besage ein Paragraph, der Minister des Innern und der Justiz⸗ Minister haben über die Trennung der polizeilichen Thätigkeit von der Polizei⸗ Gerichtsbarkeit einen Gesetzentwurf einzubringen; dies werde nach Annahme des Paragraphen geschehen. Hoffmann erklärte sich mit der Antwort zufrieden. — Der Gesetzentwurf über die Indemnität für die Monate Januar und Februar wurde von der Majorität angenommen. Auf Antrag Zsedenyi's wurde hierauf beschlossen, die Reichstagssitzungen vom 23. De⸗ zember bis 9. Januar zu unterbrechen. Hierauf legte Minister
ng des Polytechnikums
„Der Bericht wurde dem Finanz⸗Aus⸗
chusse zugewiesen. Sodann wurde die Debatte über das Budget es Kultus⸗ und Unterrichts⸗Ministeriums fortgesetzt.
Schweiz. Bern, 20. Dezember. In der heutigen Sitzung des Nationalrathes gelangte derselbe zur Abstim⸗ mung über die Unifikation des Rechtes „Art. 54. Nach deren Ergebniß ist die Gesetzgebung über das ganze Civilrecht mit Inbegriff des Civilprozesses Bundessache und der Bund über⸗ ies befugt, seine Gesetzgebung auch auf das Strafrecht und en Strasprozeß auszudehnen. Auch Art. 60 gelangte zur Er⸗ ledigung. Die Todesstrafe wird abgeschafft, vorbehalten die Bestimmungen des Militär⸗Strafgesetzes. Ferner werden alle körperlichen Strafen untersagt. Arr. 63 — Wegweisung von Fremden, welche die innere oder äußere Sicherheit der Eid⸗ enossenschaft gefährden — wurde nach dem bisherigen Wort⸗ aut von Art. 57 angenommen. Ferner wuͤrde Art. 65 — gesundheitspolizeiliche Verfügungen bei Seuchen — an⸗ genommen. .
Niederlande. Haag, 21. Kammer hat in ihrer heutigen Sitzung den Gesetzentwurf, betreffend die Amortisation der Nationalschuld zur Höhe von 10 Millionen, angenommen. Hierauf vertagte sich die Kammer.
Belgien. Brüssel, 21. Dezember. Die Repräsen⸗ tantenkammer hat gestern die Berathung des Kriegsbudgets unterbrochen, um das Budget der Staatsschulden zu erledigen, welches mit Einstimmigkeit der anwesenden 88 Mitglieder an⸗ genommen wurde.
— Der Senat nahm die Budgetgesetze für den öffentlichen Dienst des Jahres 1872 ohne Debatte an.
Großbritannien und Irland. London „20. Dezember. Ihre Majestät die Königin, welche am 19/ d. in Beglei⸗ tung der Prinzessin Luise Schloß Sandringham verlassen hat und nach Schloß Windsor zurückgekehrt ist, wird dem Verneh⸗ men nach vorläufig nicht nach Osborne übersiedeln, sondern die Weihnachtsfeiertage in Windsor verleben.
— Die Besserung in dem Befinden des Prinzen von Wales macht langsame aber befriedigende Fortschritte. Man hofft, der Prinz werde in drei oder spätestens vier Wochen so weit genesen sein, um Spazierfahrten im Freien machen zu können, und soll derselbe sodann die kalte Jahreszeit unter einem milden Himmelsstriche, Nizza oder Madeira, zubringen.
— In der Privatwohnung des noch immer leidenden Earls Granville fand vorgestern wieder eine längere Kabinets⸗ berathung statt, bei der sämmtliche Minister zugegen waren.
Oesterreich Ungarn.
Dezember. Die Zweite
6 Se“ ausgegebenen Bulletin über das Befinden des Prinzen v Wales hat derselbe eine sehr ruhige Nacht ge abt. Die Krahtn nehmen allmählich wieder zu. 8 ö6u“ Die Kräfte
8
Frankreich. Paris, 19. Dezember. Na dem nal officiel⸗ haben die Militärgerichte bis 16. eh 2022 Ertenntnisse gefaͤllt, in 12,366 Fällen Freilasungen e fügt. In den letzten 5 Tagen sind durchschnittlich 41 Erkennt⸗ nisse gefällt worden; man hofft jedoch, das Verfahren noch be. schleunigen zu können. 1
Spanien. Madrid, 21. Dezember. neue Ministerium hat heute den Eid geleistet. Dasselbe besteht aus: Sagasta Präsident des Conseils und Inneres Malcampo Marine, Topete Kolonien, de Blas Aeußeres, Gri⸗
zard öffentliche Arbeiten, Gamindes Krieg, Colmenares Justiz,
scher verlautet der Regierung zum Praͤsi⸗
Angulo Finanzen. — In parlamentarischen Kreisen Zorilla werde, mit Zustimmung denten der Cortes gewählt werden.
Italien. Nom, 21. Dezember. Der Ausschuß der Deputirtenkammer genehmigte in seiner heutigen Sitzung die außerordentlichen Ausgaben zum Zwecke der Landesver⸗ theidigung. Der Deputirte Gineo konstatirte die Geringfügig⸗ keit der verlangten Summe und spielte dabei auf die Eventug⸗ lität eines Krieges zwischen Italien und Frankreich an. Der Kriegsminister erklärte solche Befürchtungen für unbegründet. Es liege nicht im Belieben Frankreichs, Krieg mit Italien zu
führen, dessen ungeachtet sei es nützlich, sich für alle Fälle vor⸗
zusehen.
Rußland und Polen. zember. Se. Königliche von Preußen hatte
St. Petersburg, 20. De Hoheit Prinz Friedrich Carl gelegentlich seines Besuchs hierselbst zur Entgegennahme der Adresse, welche ihm im Namen der St. Petersburger deutschen Kolonie überreicht wer⸗ den sollte, den 18 d. Mts. bestimmt. Zu diesem Zwecke hatte sich eine Deputation, bestehend aus Vertretern der hiesigen deutschen Korporation, geführt von dem Vize⸗Konsul des Deutschen Reichs, um 5 ½ Uhr in das Winterpalais be⸗ geben, wo dieselbe von Sr. Königlichen Hoheit empfangen wurde. Der bei der Audienz anwesende deutsche Botschafter,
Prinz Heinrich VII. Reuß, stellte Sr. Königlichen Hoheit den Vizekonsul vor, welcher in einer kurzen Ansprache den Prinzen
um die Erlaubniß bat, die Adresse vortragen zu dürfen. Nach⸗ dem Prinz Friedrich Carl seine Einwilligung gegeben, wurde die Adresse verlesen. Dieselbe hatte folgenden Wortlaut:
»Königliche Hoheit! Die deutsche Kolonie St. Petersburgs ist freudig bewegt, Ew. Königl. Hoheit, den ruhmreichen Feldmarschall umringt von den tapfern Helden des letzten Krieges, in ihrer Mitte begrüͤßen zu dürfen. Viele Mitglieder dieser Kolonie erfreuen sich bereits seit einem Menschenalter der Gastfreundschaft Rußlands, viele haben hier im Norden eine zweite Heimath gefunden, aber unser aller Herz schlägt voll und warm für Deutschland, und der Schlachten⸗ donner von Weißenburg und Wörth, von Straßburg und Metz, von Sedan, Orleans und Paris hat in unserer Brust den lebhaftesten Wiederhall gefunden. Mit banger Trauer, aber mit felsenfestem Vertrauen auf deutschen Muth und deutsche Kraft, sahen wir den Kampf entbrennen, mit lautem Jubel begrüßten wir jeden der zahl⸗ reichen Siege, der von deutschen Waffen errungen wurde, und heiße Dankgebete sandten wir empor zum Lenker der Schlachten, als die Bot⸗ schaft von dem schwererkämpften ruhmvollen Frieden uns erreichte, der Deutschland herrliche, ihm vom Erbfeinde geraubte Länder zurückgab, der Deutschland einig, der es groß gemacht hat. Ihnen, Königliche Hoheit, verdankt das Deutsche Reich einen unschäͤtzbaren Theil seines Glanzes, seiner Erfolge. Die Blätter der Geschichte werden Ihren Namen bis zu den spätesten Geschlechtern tragen, aber in der Herr⸗ lichkeit Ihres Ruhmes werden Sie den herzlichen Gruß, den innigen Glückwunsch deutscher Landsleute nicht verschmähen, die Sie, erlauch⸗ ter Prinz und Feldmarschall, in diesen nordischen Gefilden willkom⸗ men heißen. Wir bitten Ew. Königliche Hoheit, der Dolmetscher unserer Gefühle treuer Anhänglichkeit zu sein bei Sr. Majestät dem Seahschen Kaiser und dem Kronprinzen des Deutschen Reiches, wie bei dem gesammten tapfern deutschen Heere. Gott erhalte Ew. Koͤnig⸗ liche Hoheit, Gott schütze den Deutschen Kaiser, Gott segne das Deutsche Reich!«
Nachdem der Prinz in einer längeren Ansprache erwidert, genehmigte derselbe noch die Verlesung eines Telegramms deutscher Staatsangehöriger aus Charkow, welches ähnliche Empfindungen wie die Adresse aussprach. Nach Anhörung
besselben ersuchte der Prinz den deutschen Botschafter, den Un⸗
terzeichnern des Telegramms in seinem Namen zu danken. Schweden. Stockholm, 21. Dezember.
Stadt Stettin genehmigt und das Reichsschuldencomptoir ange⸗ wiesen, die Vergleichssumme im Betrage vom 116,838 Thlrn. schwedisch auszuzahlen
21. Dezember. Laut dem heute Mittags
von der Regierung eine Vorlage,
Der König hat den von den Kammern angenommenen Vergleich mit der
Dänemark.
Kopenhagen, 18. Dezember.
Die
ng des kriegsministeriellen Budgets hat im Folkething
rathu ren Anfang genommen und wird voraussichtli Fhanmen in Anspruch nehmen.
merika. nn hat in Folge der Angaben des H
2 Korruption im New⸗Yorker Zollamt einen Ausschuß ernannt. Ferner nahm derselbe eine
ch noch mehrere
Washington, 18. Dezember (per Kabel). errn Schurz über
Untersuchungs⸗ Resolution an,
welche die Vornahme einer sofortigen strengen Untersuchung aller Zweige der Staatsverwaltung verlangt. Die gesetzgebende Versammlung von Süd⸗Carolina hat durch Abstimmung er⸗
llärt, daß der Staat durch eine Zuviel⸗Ausga
be von Staats⸗
obligationen um 6 Millionen Dollars betrogen worden ist, und es wurde ein Antrag auf Anklage des Gouverneurs
Scott und des Schatzmeisters Parker gestellt.
Toronto, 18. Dezember (per Kabel). In der Legisla⸗ tur von Ontario ist eine Verfassungskrisis eingetreten. Die
durch ein Mißtrauensvotum betroffene Regieru in der Abwesenheit gewisser Mitglieder, die in F
ng weigerte sich olge von Wahl⸗
beanstandungen ihrer Sitze beraubt worden waren, zu resigni⸗
ren. Das Haus nahm hierauf mit 44 eine Adresse an den Vize⸗Gouverneur an, und tion gab ihre Demission.
— Der Großfürst Alexis von Rußland ingetroffen, wo er der Gast von Lord
Aus dem Wolff'schen Telegraphen München, Freitag, 22. Dezember. Der
gegen 25 Stimmen
die Administra⸗ ist in Ottawa
Lisgar ist.
Füreau. König hat den
Professor an der hiesigen Universität, Dr. Pötzl, sowie den
Großhändler Wilhelm von Neuffer zu Regensburg zu lebens⸗
länglichen Mitgliedern der Reichsrathskammer ernannt. München, Freitag, 22. Dezember. Abgeordneten⸗Kam⸗ mer. Abgeordneter Pfahler interpellirte das Gesammtministerium über die Höhe des auf Bayern fallenden Antheils der Kriegs⸗ entschädigung, über die Höhe der an die bayerische Regierung
bereits überwiesenen Summen, sowie darüber
der Kriegsentschädigung, zu erwarten sei. Der
„ob und wann
betreffend die Verwendung
Minister⸗Präsi⸗
dent Graf Hegnenberg⸗Dux erklärte, er werde die Interpellation
beantworten. m die Kammer das Einführungsgesetz buche an.
— Im weiteren Verlaufe der Sitzung nahm zum deutschen Strafgesetz⸗ Abg. Ruland erklärt im Namen seiner Partei⸗
genossen seine Zustimmung zu demselben, verliest aber einen Protest gegen den auf den Mißbrauch der Kanzel bezüglichen
Artikel. Die nächste Sitzung wird am den. Die Reichsrathskammerß genehmigte in
29. Dezember stattfin⸗
ihrer heutigen
Sitzung das Polizei⸗Strafgesetbuch. Das Einführungsgesetz
jum Deutschen Strafgesetzbuche wird zmorgen gelangen. “ 4
Wien, Freitag, 22. Dezember. Die »Vo glaubt melden zu koͤnnen, daß die Einnahmen Jahre 1871 nicht nur kein Defizit betragen, son Ueberschuß von 21 Millionen ergeben haben. hin die Eventualität einer Finanzoperation als auch für 1872 wegfallen.
Haag, Freitag, 22. Dezember.
zur Berathung
rstadt⸗Zeitung⸗ des Staates im dern sogar einen Es würde mit⸗
sowohl für 1871
Der »Staatscourante
veröffentlicht einen Königlichen Erlaß, wodurch das Abschieds⸗
gesuch des Kriegs⸗Ministers General Engelvaa
rt angenommen
und der Marine⸗Minister Broex mit der interimistischen Lei⸗ tung des Kriegs⸗Ministeriums beauftragt wird. London, Freitag, 22. Dezember. Graf Beust hat gestern
seine Kreditive als Botschafter überreicht. —
In einer gestern
stattgehabten Konseilsitzung ist die Einberufung des Parlaments zum 6. Februar k. J. beschlossen worden. — Odo Russell wird
erst Ende Februar k. J. auf seinen Botsch Berlin zurückkehren. — Durch den Schiffbruch
afterposten nach des »Delaware⸗
gingen, wie neuere Nachrichten melden, 48 Menschen zu Grunde. ꝗ London, Freitag, 22. Dezember. Der Prinz von Wales ist von den Aerzten nunmehr außer Gefahr erklärt.
Rom, Freitag, 22. Dezember.
Der Senat hat sich nach
Genehmigung der vorliegenden Etats bis zum 28. d. vertagt. — Die Deputirtenkammer erledigte in ihrer gestrigen Sitzung das Budget des Ministeriums für öffentliche Arbeiten pro 1872.
Washington, Donnerstag, 21. Dezember.
hat sich bis zum 8. Januar k. J. vertagt. — ist zu Toronto wieder eingetroffen.
Der Kongreß Großfürst Alexis
Die »Annalen der Landwirthschaft⸗ Preußischen Staaten haben folgenden Inhalt:
Hrahtseilbahn als Transportmittel für landwirt
Von Dr. E. Perels.
— Ueber den Einfluß des Pflanzenwachsthum. fin⸗
Von Dr. Wilhelm Cohn.
in den Königlich Die Hodgsonsche hschaftliche Zwecke. Lichtes auf das (Schluß) — Die
Ausstellung von landwirthschaftlichen Geräthen und Maschinen in
Gothenburg. Von Dr. L. Wittma (Schluß
erichte und
8 8—
“
Korrespondenzen: Aus den Regierungsbezirken Gumbinnen, Brom⸗ berg und Steitin. — Literatur: landwirthschaftlicher Geräthe und Maschinen. Von Dr. E. P Landwirthschaftlicher Kalender für den tleineren Landwirth.
gegeben von A. Graf zur Lippe⸗Weißenfeld. — Die Landwirthschaft und derselben verwandte Bücher, welche im Jahre 1870 der Bibliothek des landwirthschaftlichen Ministeriums einverleibt sind. Reichs⸗Anzeiger. — Notizen:
Abgeordneten Elsner v. Gronow, die Vorlage, Museums der sammlung deutscher Land⸗ und Forstwirthe. — Ernte der Vereinigten Staaten von Nordamerika im Jahre 1871. — Erwerbung von Dampf⸗ kulturapparaten nach dem Marktbericht. Butterpreise.
Rathgeber bei Wahl und Gebrauch erels. — Heraus⸗ — Die gefiederte Welt. Gebiete betreffende
— Besondere Beilage zum Deutschen Antrag der Mitglieder des Hauses der v. Behr und Genossen, betreffend durch welche die Gründung eines landwirthschaftlichen in Berlin gesichert wird. — Die XXVIII. Wanderver⸗
Fowler'schen Zweimaschinen⸗System. — Viehpreise. Stärkepreise.
Die Meistersinger von Nürnberg. von Richard Frl. Brandt. Hans Sachs: Hr. Betz. Walther von Stolzing: Hr. Niemann. Anfang 6 Uhr.
mene Volkszählung hat
Königliche Schauspiele.
23. Dezember. Im Opernhause. (250. Vorst.) Große Oper in 3 Akten Magdalena:
Sonnabend,
Eva: Fr. Mallinger.
Wagner.
Extra⸗Preise.
Im Schauspielhause. (255. Ab.⸗Vorst.) Bürgerlich und
zomantisch. Lustspiel in 4 Aufzügen, von Bauernfeld. Anfang 2
M.⸗Pr. Sonntag, den 24. Dezember, sind die Königlichen Theater
Montag, 25. Dezember. Im Opernhause. (251. Vorst Der Freischuͤtz mit Fr. Mallinger, Hrn. Niemann und Betz.
Im Schauspielhause. (256. Ab.⸗Vorst.) Don Carlos.
Dienstag, 26. Dezember. Im Opernhause. (252. Vorst.)
(257. Ab.⸗Vorst.)
Der Briefkasten zur Aufnahme der Meldekarten ist am Sonntag, den 24. d. M., Vormittags von 10 bis 12 Uhr, für die Vorstellungen der beiden Weihnachtsfeiertage geöffnet.
geschlossen.
Fantasca.
Im Schauspielhause. Der Kaufmann
von Venedig.
Statistische Nachrichten. Die am 1. Dezember dieses Jahres in Rheydt vorgenon die Zahl der ortsanwesenden Bevoͤlkerung auf 6742 männliche, 7020 weibliche, im Ganzen 13,762 Einwohner ergeben. Die Zahl der Abwesenden betrug 122, die . 18 völferung demnach 13,884. Mit der Zählung vom 3. Dezember 186 verglichen, welche 12,219 erwies, ergiebt sich ein Zuwachs von 1665 Die Zahl der Wohnhäuser ist 1565, die der Haushaltungen 2725)
Produkten- und Waaren-Börse Berlm, 22. Dezember. Marktpr. (nach Ermi
Von Bis Mittel tbr [ez. pf. tbr [ag. nf. r eg. pf. Weiz. Schfl.] 2, 25 — 3/21 3 8 Roggen 213 2 11 gr. 8 5 127
Z. W. Zafer 12n 1. 10 Heu Centn. ane en Stroh Schck. 15— Erbsen Mtz. 8— Linsen — 10—
Bonnen Miz. Kartoffeln Rindfl. Pfd. Schweine- fleisch
Hammelfl. Kalbfleisch Butter Pfd. Eier Mandel
O=gESC See
1SSccee be OcomfgEg SgN
Die Marktpreise des Kartoffel-Spiritus, per 10,000 pCt. nach Tralles, frei hier ins Haus geliefert, waren auf hiesi- gem Platze am
15. Dez. 1871 Thlr. 23. 16. à Thlr. 23. 15.
„ 23. 10. à4 » 23. 6. b— 38 8 1 8 23. 88 ohne Fass. 4 28. 13. à 23. 6 1. 2* „ 23 3 2 88 Berlin, den 21. Dezember 1871. Die Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin
—
Bersin, 22. Dezember. (Nichtamtlicher Getreide- dericht.) Weizen loco 68 — 85 Thlr. pr. 1000 Kilog. nach Qual., bunt galiz 74 —75 Thlr. ab Bahn bez., pr. Dezember 79 — ¼ Thlr. bez., April- Mai 79 i - 79 — ½ Thlr. bez., Mai-Juni 80 — 79 ⅞ Thlr. bez.
Roggen loco 56 — 59 Thlr. gefordert, alter und neuer 57 XH bis 59 Thlr. ab Bahn bez., pr. Dezember 58 ¾ — 59 — 58 ¾ Thlr. bez., Dezembper-Januar 57 ¼ — 56 Phlr. bez., April- Mai 565 — ¼ — ½ Thlr. bez., Mai-Juni 57 — 56 ¾ — ½ Thlr. bez. .““
Gerste, grosse und kleine à 46— 59 Thlr. per 1000 Kilogr.
Hafer 1oco 42 — 50 Thlr. pr. 1000 Kilogr., pomm. 47 — 48 ½ Thir. ab Bahn bez., pr. Dezember 46 Thlr. bez., April-Mai 46 ⅔ Thlr. bez. u. G., Mai-Juni 47 ⅛ — ¼ Thlr. bez. 8
Erbsen, Kochwaare 54 —60 Thlr., Futterwaare 50 — 53 Thlr.
interraps 108 —120 Thlr. interrübsen 106— 119 Thlr.