1872 / 134 p. 1 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 10 Jun 1872 18:00:01 GMT) scan diff

ie Ausstellung der Konkurrenzskizzen zu einem 8 Goethedenkmal für Berlin.

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(Vergl. Bes. Beil. Nr. 22 p

Das Brunnenmotiv ist ferner von Büchting verwendet. Auf dem Sockelvorsprung seines sechsseitigen Postamentes sind sseechs allegorische Figuren, drei an der Vorder⸗, drei an der Ruͤckseite, sitzend angebracht; jene die Poesie (ein Apoll in der Mitte), diese die Wissenschaft (Plato als deren Vertreter) reprä⸗ sentirend. An den vier schmaleren Seiten v- dem Sockel Wasserstrahlen aus Löwenrachen. Goethes estalt ist stehend dargestellt im Alter von etwa 38 Jahren, den Mantel umgeworfen, den Kopf begeistert ,in der einen Hand eine Nolle, die andere mit der Geberde eines Redenden ausgestreckt. Pohle Gerlin) gab seinem Goethe, der gesenkten Hauptes, sinnend auf eine Herme des Homer gelehnt, steht, das Gepräge der Jugendjahre. Das Postament ist achtseitig. An dessen Sockel sind Schwäne angebracht, deren Schnäbel asserstrahlen in die davor befindlichen Becken ergießen. Vier freisitzende Ge⸗ stalten an den vier Schmalseiten des Postaments erkennen sich leicht als Faust, Götz, Iphigenie und Drei der brei⸗ teren Flächen desselben aber sind durch Reliefs aus Goethe’ 8 Dichtungen geschmückt: König von Thule, der Fischer, Alexis und Dora, die vordere vierte durch das einer mit dem Kranz in den erhobenen Händen sich aufschwingenden Psyche. Selbach (Berlin) bildete die Goethegestalt stehend im Man⸗ tel, die Linke auf die Lyra stützend, die Rechte auf die Hüfte estemmt. Um das cylindrische Postament zieht sich ein Relief⸗ ies: kranzwindende Gestalten, welche die Lebensalter reprä⸗ 1 sentiren. uf vier Sockelvorsprüngen sind die Personifika⸗ lionen der Dichtung, der Philosophie, der Archäologie und der Naturwissenschaft sitzend SS. Se.. Moser’s Gerlin) kizze ist Goethe in höherem Lebensalter aufgefaßt, und sitzend, zurückgelehnt, mit dem Arm auf des Sessels Lehne, dargestellt. Das vierseitige Postament zeigt zur Linken und zur Nechten je eine symbolische Gruppe: dort die Poesie, hier die Wissenschaft, jede urch eine weibliche Idealgeftal mit einem Genius zu ihrer Seite versinnlicht. uch Helmer (Wien) bildete die Dichtergestalt sitzend, in nachsinnender Stellung, gesenkten Hauptes. Ein achteckiger Sockel, der sich zu einem oberen schmäleren mit Guirlanden geschmückten zusammenzieht, trägt auf vier halbrunden Aus⸗ führungen die halb liegenden Gestalten der lyrischen Dichtung, der Forschung, des Drama's und des Vaterlandes.

Müller's EStuttgart) Goethefigur ist im Mantel dar⸗

estellt. Das sech seitige Postament ist mannigfaltig geschmückt.

us Blumenkelchen an dreien seiner Seitenflächen erheben sich mit dem Oberkörper drei nackte, weibliche Gestalten, welche über die dazwischen liegenden Flächen ihre Hände verflechten. Auf drei unteren Sockelvorsprüngen sind die shehe allego⸗ rischen Gestalten des Drama's, der Lyrik und der wissenschaft⸗ lichen Forschung angebracht.

Pfuhl (Berlin) bildete Goethe's Gestalt im mittleren Lebensalter, mantellos, in einer gestickten oftracht der achtziger Jahre, neben einem Eichenstamm stehend, die Hand in der Brust, auf achtseitigem Postament, an welchem auf drei unte⸗ ren Sockelvorsprüngen die sitzenden Figuren der lyrischen Poesie, in deren Lyrasaiten ein Genienknabe greift, des Dramas, der

. Naturforschung und anscheinend der lehrenden Weisheit ruhen. b Brodwolf’s (Berlin) Skizze zeigt den Dichter im mitt⸗ leren Lebensalter, stehend, sinnend die rechte Hand am Kinn, ein Buch in der linken, in die Tracht der Zeit gekleidet. Der Mantel ist von den Schultern zu dem Arm niedergesunken. Frei um den cylindrischen Sockel stehen die symbolischen Grup⸗ pen: Die Poesie mit der Lyra, neben ihr ein fackeltragender Genius; die sich entschleiern e Weisheit, ein Buch in der Linken, in welches ein Genius hineinblickt, (eine Gestalt mit der Mauer⸗ krone) welcher ein Genius den Kranz reicht. Flachreliefs schmücken, durch Pilasterstreifen von einander getrennt, den ylindrischen Körper des Postaments. 1 Wagner (Wien) stellt den Dichter im Alter von etwa sechzig Jahren, mit aufgerichtetem Haupt, übereinandergesch. genen Händen, welche eine Rolle halten und gleichzeitig den uüͤber die Schulter geworfenen Mantel zusammenfassen, stehend dar, auf cylindrischem Postament, das nach unten hin in einen. breiteren Sockel ausladet. Der obere Absatz ist mit einem Re⸗ lief des Apoll mit den neun Musen, der untere mit einer Zu⸗ Gheeeʒkah ects von Gestalten aus Göthe’scher Dichtung ge⸗ ziert. 1 Auch Costenoble’s (Wien) Skizze zeigt den Dichter stehend, aufgerichteten Hauptes, den Mantel umgeschlagen, in kühner

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Stellung, in der Linken ein Buch, den Griffel in der weg⸗

gestreckten Rechten. Der einzige Schmuch

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seines vierseitigen

Postaments aber sind die als Karyatiden dessen Simsplatt b er alten Kalliope, Thalia, Erato, Melpomene.

ei Fleige in den einfachen, langen Ueberrock gekleidet, in der linken Hand eine Rolle, die rechte an der Brust; an dem vierseitigen Posta⸗

welches sich aus einem sechsseitigen Unterbau, zu dem vier Stufen hinanführen, erhebt, sind vier Eckgruppen an⸗ ebracht: Herrmann und Dorothee, der Harfner und Mignon

aust und Greichen, der Fischer und das Meerweib.

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Vierteljahrs⸗ efte des deutschen Reichs⸗Anzeigers und Königlich Preußischen Staats⸗An eigers. Fünfter Jahrgang. Erstes Heft: Januar, Februar, März 1872. Druck uUnd Verlag der Königlichen Geheimen Ober⸗ Hofbuchdruckerei

(R. v. Decker). 8 11“ Das Heft hat folgenden Inhalt: Chronik des Deutschen Reiches. Der deutsche Reichsadler.

Zu Art. 4 der Verfassungsurkunde für das Deutsche Reich. Die

deutsche Münzreform und ihre Literatur. Das deutsche Ober⸗Han⸗

delsgericht. Die deutsche Gewerbestatistik. Deutschlands Kaiser⸗ pfalzen. Wälder und Bäume im alten Deutschland. Kaiser⸗ und Friedensbäume in Deutschland. Der Name der Deutschen.

Das deutsche Heldenepos. Das deutsche Kirchenlied. Beiträge

zur deutschen und preußischen Geschichte und Landeskunde in Schul⸗

programmen 1. Straßburger Gassen⸗ und Häusernamen im Mit⸗ telalter. Die norddeutsche Feldpost im 6 1870 71. Ueber⸗ sicht des Handelsverkehrs im Zollverein. Die Lebens⸗ und Feuer⸗

versicherung im preußischen Staate und im Deutschen Reiche 1867 69.—

Die Spielwaaren⸗Fabrikation im Königlich sächsisch. Gerichtsamt Saida. Das Geburtshaus Sr. Majestät des Kaisers und Königs.

Die Festlichkeiten des Kaiserlichen und Königlichen Hofes im Winter

1872. Gedächtnißtage des Hauses Hohenzollern. Die ältesten

Standbilder eines hohenzollerschen Markgrafen von Brandenburg und

seines Bruders. Die Königliche Blindenanstalt zu Berlin. Der

Königliche Thiergarten bei Berlin I.—IV. Die ältesten Berliner

Städte⸗ und Gildewappen. Der Produktenhandel Berlins im

Jahre 1871. Die Anfänge der Buchdruckerkunst in der Mark Bran⸗

denburg. Zur Wappenkunde der schlesischen Städte. Ein pom⸗

mersches Hersogtgum und eine deutsche Ordenskomthurei. Das

Gebiet und die Bevölkerung des preußischen Staates. Das Re⸗

montewesen des preußischen Heeres. Zur Geschichte der

Entwickelung des preußischen Eisenbahnwesens. Statistische

Mittheilungen über die Geschäftsverwaltung der Justizbehörden

in den altländischen Provinzen Preußens im Jahre 18è70.

Die gegenwärtige Gestaltung des Landarmenwesens in Preußen

Die im Zahse 1870 für Rechnung des Staates ausgeführten Bohr⸗

arbeiten in Preußen und ihre Resultate. Verzeichniß der seit dem

11. Juni 1870 bis zum Schluß desselben Jahres in die Handelsregister

eingetragenen Aktiengesellschaften und ommanditgesellschaften auf

Aktien. Die im zweiten Halbjahr 1871 eingetragenen Aktiengesell⸗

chaften in Preußen. Aus dem. aslande.

Fandzeichnungen des Königs Friedrich Wilhelm IV. Der freien

und Hansestadt Hamburg Ehrenbürgerbrief für den Kanzler des Deut⸗

schen Reiches, Fürsten von Bismarck. Der Salonwagen des Reichs⸗

kanzlers, Fürsten von Bismarck. Rückblick auf die Königliche Oper 1. Oktober bis 31. Dezember 1871. Das

in dem Zeitraum vom b Königliche Schauspiel vom Ende der Ferien bis zum 31. Dezember v. J. Vaterländische Bildwerke auf den Berliner Kunstausstellungen I. Die Ausstellung von chinesischen und japanischen Kunst⸗ und Industrie⸗ Erzeugnissen im Ministerium des Innern. Die Concert⸗Saison bis zum 31. Dezember v. J. Sebastian Bach und das Oratorium. Die Illustration der deuischen Dichtung III. IV. Die Halle im deutschen Mittelalter. Die vorchristli drosteibezirk Stade. Die Literatur des deutsch⸗französischen 1870 1871. Zur Literatur des deutsch⸗französischen Krieges. Die Urkunden des Fürstenthums Münster. Uebersicht der Fach⸗ kalender. Hand⸗ und Adreßbücher der Provinzen des Preußischen g v Das Winkelmann⸗Fest des archäologischen Instituts zu Rom. 8

Adolph von Pommer⸗Esche. General Gustav Eduard von Hindersin. Karl Friedrich Koch. Friedrich Adolf Trendelenburg.

Zur Geschichte der kaufmännischen Börsen. Zur Geschichte der transatlantischen Post⸗ und Dampfschiffahrt. Uebersichtliche Dar⸗ Peter der meteorologischen Beobachtungssysteme und d

8

Verzeichniß sämmtlicher in den Vierteljahrsheften des Kö⸗ niglich Preuzischen Staats⸗Angiggre Jahrgänge 1868, 1869, 1870 und es Deutschen Reichs⸗Anzeiger und Königlich Preußischen Staats⸗Anzeigers Jahrgang 1871 enthalte⸗ nen Artikel. Gruppenweis und alphabetisch geordnet. Druck

und Verlag der Königlichen Geheim Ober⸗Ho buchdruckerei . v. Dech 8

Verzeichniß der im Preußischen Staat in der Zeit vom 11. Juni 1870 bis 31. Dezember 1871 in die Handelsregister eingetragenen Aktiengesellschaften und Komman itgesellschaften auf Aktien. Aus dem Deutschen Reichs⸗Anzeiger und König⸗ lich Preußischen Staats⸗Anzeiger. Druck un erlag der K niglichen Geheimen Ober⸗Hofbuchdruckerei (R. v. Decker)

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Münster) erscheint Goethe in höherem Alter,

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Thlr. 2 Sgr. G Pfg. fuͤr das vierteijahr. Insertionspreis für den Raum einer Druckzeile 2 Sgr.

e. Majestät der König haben Allergnädigst geruht: Dem Kaiserlich österreichischen Rath und Landes⸗Historio⸗ graphen, Professor Dr. Dudik zu Brünn, den Rothen Adler⸗ rden dritter Klasse; dem Obersten von Stülpnagel, Com⸗ andeur des Grenadier⸗ Regiments Prinz Carl von Preußen (2. Brandenburgischen) Nr. 12, den Rothen Adler⸗Orden dritter ife und Schwertern am Ringe; dem Major demselben Regiment, dem Stadtrath Vol⸗ n und dem Haupt⸗Steueramts⸗Assistenten Rahn zu Frankfurt a. M. den Rothen Adler⸗Orden vierter Klasse; dem reisgerichts⸗Rath Gartzzu Verlin und demStadtrath Krugeben⸗ daselbst den Königlichen Kronen⸗Orden dritter Klasse? dem interarzt a. D. Heinrich Christen zu Minden den König⸗ lichen Kronen⸗Orden vierter Klasse; Schließer zu Berlin, den Rathsdienern: Nußbeck und Franczok ebendaselbst und dem Magistrats⸗Ausreiter Scholz zu Breslau das Allgemeine Ehrenzeichen; sowie dem Hand⸗ lungs⸗Commis August Gautschi zu Straßburg i. E. und dem Kutscher Franz Ignatz Schorenberger zu Sennheim im Ober⸗Elsaß die Rettungs⸗Medaille am B de zu verleihen.

1.

Se. Majestät der König haben Allergnädigst. ruht: den nachbenannten Beanmtten der Reichs⸗Post⸗ ziehungsweise Telegraphen⸗Verwaltung die Erlaubniß zur Anlegung der ihnen verliehenen fremdherrlichen Dekorationen zu ertheilen, und zwar: des Großkreuzes des Königlich bayerischen Verdienst⸗Ordens vom heiligen Michael: dem General⸗Post⸗Direktor Stephan zu Berlin; des Com⸗ mandeurkreuzes zweiter Klasse des Großherzoglich badischen Ordens vom Zähringer Löwen: dem Geheimen Ober⸗Post⸗Rath Dunkel zu Berlin und dem Geheimen Regierungs⸗Rath Blindow bei der General⸗Tele⸗ raphen⸗Direktion; des Ritterkreuzes erster Klasse des⸗ elben Ordens: dem Geheimen Rechnungs⸗Rath Kurtzmann bei dem General⸗Postamt; des Ritterkreuzes zweiter Klasse desselben Ordens: dem Geheimen Rechnungs⸗Rath Gott⸗ brecht und dem Rechnungs⸗Rath Schulze bei dem General⸗ Postamte; des Kaiserlich russischen St. Stanislaus⸗ Ordens zweiter Klasse: dem Ober⸗Post⸗Direktor Sachße zu Berlin; der dritten Klasse desselben Ordens: dem Ober⸗Post⸗Kommissarius Hoffmann zu Berlin; des Kaiser⸗ lich russischen St. Annen⸗Ordens dritter Klasse: dem Post⸗Rath Bergemann zu Berlin und des dem Herzog⸗ lich sachsen⸗ ernestinischen Hausorden affiliirten Verdienstkreuzes: dem Telegraphen⸗Sekretär Eberlein, Vorsteher der Telegraphenstation in Meiningen. ““

Deutsches Neich.

Dem Kaufmann F. Beste in eutschen Reiches das E equatur al Kaiserlich und Königlich österreichisch⸗ungarischer ize⸗Konsul daselbst erthei

8 Bekanntmachung. Während der diesjährigen Badesaison in Helgoland w zwischen Hamburg bezw. Geestemünde (Bremerhafen) und Helgoland in der Zeit vom 17. Juni bis 30. September folgende Postverbin⸗ ungen unterhalten werden: 8

4. zwischen Hamburg und Helgoland [per Dampfschiff »Cux⸗ haven«) aus Hamburg in der Zeit vom 17. Juni bis 13. Juli⸗ jeden Montag und Donnerstag 9 Uhr Vormittags, aus Helgoland jeden Dienstag und Freitag Morgens; B. zwischen Geestemünde (Bremerhafen) und Helgoland (per

npfschiff »Nordsee⸗) aus Geestemünde in der Zeit vom 25. Juni

1öb 1.“ 8

arburg ist Namens des

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bis 6. Juli jeden Dienstag und Sonnabend 9 ½ Uhr Vormittags, aus Helgoland jeden Mittwoch und Montag Vormittags.

Mit dem Dampfschiffe von Hamburg nach Helgoland erhalten sämmtliche für Helgoland bestimmte ostsendungen Beförderung, welche spätestens am Abend vor dem Abgange desselben über Har· burg und Altona bezw. von Lübeck und am Morgen des Abgangs⸗ tages mit dem Courierzuge aus Berlin, ferner Briefpostsendungen, welche am Morgen des Abganßstagks mit dem Schnellzuge von Kiel bzw. über Hakburg fahrplanmäßig in Feenäase eintreffen.

Mit dem Dampfschiffe von Gee emünde (Bremerhafen) nach elgoland werden die spätestens mit dem ersten Eisenbahnzuge aus annover am Morgen der Abfahrt in Geestemünde eingehenden riefpostsendungen und die mit dem letzten Zuge am Abend vorher

dort angekommenen Fahrpostsendungen weitergesandt.

Hamburg, den 7. Juni 1872.

Der Kaiferliche Ober⸗Post⸗Direktor, Geheime Post⸗Rath Schulze

Koönigreich Preußen.

Se. Majestät der König baben Alleranädigst geruht: Dem Kabinets⸗Sekretär Ihrer Majestät der Königin Witbe. Hardern den Chowalter als Geheimer Regierungs⸗ Ralh mit dem Nange eines Rathes dritter Klasse; und Dem Kreis⸗Physikus Dr. Kalt zu Wipperfürth den Cha⸗

rakter als Sanitäts⸗Rath zu verleihen.

1 Berlin, 10. Juni. 1“

Se, Durchlaucht der Fürst von Schwarzburg⸗Rudol. stadt ist heute früh hier eingetroffen und im Königlichen Schlosse abgestiegen. 8

8

rbe un

Ministerium für Handel, Gewe

Arbeiten.

Der Schiffskapitän Wilhelm Wagner zu Memel ist Lootsen⸗Commandeur daselbst ernannt worden.

JIustiz⸗Ministerium.

u“ Der Rechtsanwalt und Notar Dittmar in Steinau, Regierungsbezirk Breslau, ist unter Verleihung des Notariats im Departement des Agpellationsgerichts zu Glogau als Rechtsanwalt an das Kreisgericht zu Liegnitz mit Anweisung seines Wohnsitzes daselbst, versetzt werden. 116“

Haupt⸗Verwaltung der Staatsschulde

Bei der Hauptverwaltung der Staatsschulden ist der Buchhalter Sorber zum Kassirer und der Kassen⸗Sekretär Gellenthin zum Buchhalter der Staatsschulden⸗Tilgungskasse und der Diätarius Wildt zum Geheimen Sekretär ernannt

worden.

Abgereist: Se. Erlaucht der Graf Heinrich von Schönburg⸗Glauchau nach Gusow.

Se. Excellenz der General Feldmarschall und Chef des Generalstabes der Armee ec. Graf von Moltke nach Schlesien.

Se. Excellenz der General⸗Lieutenant, Chef des Ingenieur⸗ Corps und der Pioniere und General⸗Inspecteur der Festungen, von Kameke, nach Mainz ꝛc.

Se. Excellenz der General⸗Lieutenant von der Armee vo Hoffmann nach Dresden. 1“

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