1872 / 139 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 15 Jun 1872 18:00:01 GMT) scan diff

Der praktische Arzt Dr. Welbenstein zu Prüm ist zum Kreis⸗Physikus des Kreises Schleiden ernannt worden.

Der praktische Arzt Dr. Loewe zu Löcknitz ist zum Kreis⸗ Wundarzt des Stadtkreises Stettin und des Kreises Randow ernannt worden. 16“

schen Wundärzte erster Klasse innerhalb des Geltungsbereichs der Gewerbe⸗Ordnung vom 21. Juni 1869 zur Ausübung der vollen ärztlichen Praxis befähigt und berechtigt sind und sich als »Aerzte« bezeichnen dürfen, bestimme ich auf Grund des §. 80 der gedachten Gewerbe⸗Ordnung für den Umfang der onarchie, unter Aufhebung der entgegenstehenden Bestimmun⸗ gen, daß die Wundärzte erster Klasse für ihre ärztlichen Be⸗ mühungen, in Ermangelung einer Verabredung, nach den für Aerzte erlassenen Taxen zu liquidiren befugt sein sollen. Die Königliche Regierung ꝛc. hat diesen Erlaß durch das Amtsblatt zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. Berlin, den 7. Juni; Der Minister der geistlichen, Unterrichts⸗ und Medizinal⸗

*

r. Falk.

Die geschäftsführende Direktion des Vereins deutscher Eisen⸗ hahn⸗Verwaltungen hierselbst hat dem Reichskanzler⸗Amt den Wunsch ausgesprochen, von denjenigen Anordnungen der ein⸗ zelnen Bundes⸗Regierungen jederzeit möglichst schleunig unter⸗ richtet zu werden, welche auf Grund der Bestimmungen des Gesetzes vom 7. April 1869 (Bundes⸗Gesetzblatt S. 105) in be⸗ schränkender, beziehungsweise erleichternder Richtung mit Bezug auf die Einfuhr von Vieh, thierischen Produkten ꝛc. getroffen werden. Das Reichskanzler⸗Amt hat die Erfüllung dieses Wunsches Fgefagt.

Mitt Rücksicht hierauf bestimme ich für Preußen, daß dem Wunsche fortan Seitens der Königlichen Regierung ꝛc. durch unmittelbar an die genannte Direktion zu richtende Mitthei⸗ lungen der bezüglichen dortseits erlassenen allgemeinen Anord⸗ nungen Folge gegeben werde. Berlin, den 8. Juni 1872.

Der Minister der geistlichen, Unterrichts⸗ und Medizinal⸗

Angelegenheiten. FIn Vertretung: Dr. Achenbach.

——

Das amtliche Verzeichniß des Personals und der Studi⸗

renden hiesiger Universität für das Sommersemester 1872 ist im Druck erschienen und in dem Geschäftslokal des Königlichen

Universitätsgerichts hierselbst das Exemplar für den Preis von

7 ½ Sgr. zu haben. Weriin, den 11. Juni 1872. C9. 8

ktor und der Richter hiesiger Königlicher Friedrich⸗Withelms⸗Universitiittkt. Dove. Lehnert. 1“

““ 8 18 8

taatsschulden.

812 Bekanntmachung Lesg⸗ 1 der zum 1. Juli d. J. gekündigten Schuld⸗ verschreibungen der fünfprozentigen Anleihe von 1859 und der an demselben Tage fälligen Coupons derselben, sowie der in der 14. Verloosung gezogenen EE“ der Anleihe

von

Die durch unsere Bekanntmachung vom 21. Dezember v. J. 8 sum I. Juli d. J. zur Rückzahlung gekündigten sämmtlichen Schuldverschreibungen der fünfpro⸗ zentigen Anleihe von 1859 werden von der Staats⸗ schulden⸗Tilgungskasse hierselbst, Oranienst. 94, schon vom 22. d. Mts. ab täglich, mit Ausnahme der Sonn⸗ und Fest⸗ tage und der Kassenrevisionstage, von 9 Uhr Vor⸗ bis 1 Uhr Nachmittags durch Zahlung des Nennwerths eingelöst werden, auch findet von da ab die Einlösung der am 1. k. Mts. fälligen Coupons dieser Anlelhe statt

Zu diesem Zwecke sind die Verschreibungen nebst den nach dem 1. Juli d. J. fälligen Coupons Serie IV. Nr. 3 bis 8 und Talons mit den in gewoͤhnlicher Weise aufzustellenden Verzeichnissen, und Se on davon die am 1. k. Mts. fälligen Coupons Ser. IV. Nr. 2 abzugeben. Formulare zu den Verzeichnissen der Schuldverschreibungen nebst den Quittungen über die Kapitalbeträge sind bei der Staatsschulden⸗Tilgungs⸗ kasse unentgeltlich zu haben.

Dagegen ist in den mit den gedachten Coupons Nr. 2 ab⸗ zugebenden Verzeichnissen nur die Stückzahl und der Betrag der verschiedenen Appoints anzuführen; diese Verzeichnisse müssen aufgerechnet, unterschrieben und mit Wohnungsangabe ver⸗ sehen sind. 4 EETEEEE1116ö6

1856 statt, mit welchen die Coupon

1““ ven.

machung vom 16. Dezember v. J. zum 1. k. M. gekündigten 102,600 Thlr. Schuldverschreibungen der Anleihe von

Serie V. Nr. 2 bis 8 nebst Talons abzuliefern sind.

In einen Schriftwechsel wegen Einlosng der Schuldverschreibungen der Anlei hen von 1856 und 1859 kann sich die Staatsschulden⸗Tilgungskasse nicht einlassen. 8

Auswärtige können die in ihrem Besitze besindlichen ge⸗ Feö ten Schuldverschreibungen an die iS.J. ene Regie⸗ rungs⸗ oder Bezirks⸗Hauptkasse oder an die Kreiskasse in Frank⸗ furt a. M. einreichen, welche sie an die Staatsschulden⸗Tilgungs⸗ kasse einzusenden und nach erfolgter Feststellung die Auszahlung zu bewirken hat.

Quittungsformulare find auch bei den genannten Pro⸗ vinzialkassen zu haben. Die Schuldverschreibungen sind an dieselben mit doppelten Verzeichnissen einzureichen.

Bei den letzteren Kassen werden ebenfalls vonr 22. d. Mts. ab, mit Ausnahme der oben bezeichneten Tage, die am 1. k. Mts. fänigen. Coupons der fünfprozentigen Anleihe von 1859 eingelöst.

8 Berlin, den 14. Juni 1872. 111“

E“

Abgereist: Se. Excellenz der Staats⸗ und Minister für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten, Graf von Itzen⸗ plitz, nach der Provinz Schlesien.

111111A1AX*“;

Das K nigliche landwirthschaftliche Museum hierselbst ist bei Gelegenheit des Wollmarktes vom 17. bis 22. d. M. täglich von 8 Uhr Morgens bis 5 Uhr Nachmit eltlich Berlin, den 15. Juni 1872. 1““ Die Verwaltung.

1“

Nichtamtliches.

8 2 8 8 88 118,

Preußen. Berlin, 15. Juni⸗

Se. Majestät der

Schloff Bellevue aus nach Potsdam und übernachteten auf Schloß Babelsberg. Gestern besichtigten Allerhöchstdieselben auf dem Bornstedter Felde, an der Seite der Königlichen Prinzen und einer zahlreichen Generalität, das Garde⸗Husaren⸗ Regiment unter Oberst von Hymmen und das 1. Garde⸗ Ulanen⸗Regiment unter Oberst von Eller⸗Eherstein. Nach Ent⸗ militärischer Meldungen begaben Se. Majestät ich nach dem Stadtschlosse, wohin der Hofmarschall Graf Perponcher zum Vortrag befohlen war. Später arbeitete der Kaiser mit dem Obersten von Albedyll, ertheilte Audienz und machte dann Ihrer Majestät der verwittweten Königin und Ihrer Kaiserlichen und Königlichen Hoheit der Kronprin⸗ zessin einen Besuch. Um 3 Uhr kehrten Se. Majestät der Kaiser nach Schloß epieee zurück, woselbst für die Stabs⸗ offiziere des Regiments Gardes du Corps, des 1. und 3. Garde⸗ Ulanen⸗ und des Garde⸗Husaren⸗Regiments ein Diner statt⸗ fand. Nach Aufhebung der Tafet machten Se. Majestät einen Spaziergang im Park von Babelsberg, nahmen die baulichen Einrichtungen und die neuen Anlagen in Augenschein und fuhren darauf spazieren. 1“

11A1“ E111“ . S Bei dem kommandirenden General des Garde⸗Corp Prinzen August von Württemberg, findet heute Nach mittag 5 Uhr ein militärisches Diner statt, zu welchem Se. Majestät der Kaiser und König ebenfalls eine Einladung angenommen haben. 11““ 8

Ihre Majestät die verwittwete Königin von Schwe den traf gestern Abends 6 Uhr über Stralsund im stvengsten mkoßnito auf dem Stettiner Bahnhofe ein und wurde vom schwedischen Gesandten Due empfangen und nach dem Hotel Royal woselbst das Diner „„. u-. wurde. Um 7 Uhr begab Sich Ihre Majestät mit Extrazug nach Potsdam, um daselbst Ihre Majestät die verwittwete Königin und Ihre Kaiserliche und Königliche Hoheit die Kronprinzessin zu be⸗ grüßen. Das Gefolge, welches hier zurückgeblieben war, folgte erst mit dem Nachtzuge, mit welchem die verwittwet Köni in von Schweden die Reise nach Cöln fortsettite.

n

22. d. M. findet zugleich die Einlösung der in der 14. Verloosung gezogenen und durch unsere Bekannt⸗ am Nae. Fateiotische Versammlung, in welcher Friedrich Vischer die Festrede hielt.

azuges Sr. Majestät des Kalsers und Königs an der 8b be der Deutschen Reichsheeres können wir keinen würdigeren Ausdruck verleihen, als indem wir die patriotischen Worte unseres süddeutschen Landsmannes hier wiederholen:

weigen von dem unzweifelhaft reinen, gerechten und heiligen 9 den wir heute vor einem Jahr durch den Friedens⸗

he ber wie unendlich reich, bunt, verwickelt dies Schauspiel, es ist dennoch einfach, wie wohl noch nie ein großer Krieg es ge⸗ wesen ist. Viele Völker in alter und neuer Zeit haben ruhm⸗ voll um ihre Freiheit gestritten, in keinem dieser Kämpfe war Alles so rund und ganz, so beisammen, so klar, geschlossen und fertig. Diese Einfachheit giebt unserem b Antikes, er gleicht keinem andern so sehr, als den Perser⸗Krie⸗

gen des alten Griechenlands. schädliche

a die Reihe gekommen, alle haben ihren Ehrentag, ihre Fheag 19ses, Len wohl uns in allem Weh! auch wir sind daran gekommen ‚wir haben unfre Thermopylen gehabt,

*auch bei uns hat es geheißen: wir lassen Keinen durch, koste es was es wolle! Der Hirsch hat sein Geweih dem Feinde gezeigt und der Löwe seine Tatzen, die schwarzrothe Fahne darf sich in Ehren zerschossen an die schwar weißrothe lehnen.

Haupt⸗Verwaltung der Staatsschulden. von Wedell. Löwe. Hering. Rötger.

ssenschaft, Ordnung, Schule, Zucht mit deutschem Muth,

Weiüheesn Zraßt 2 Tapferkeit, mit dem alten Kampfgeiste der Deutschen.

die rechte Stelle

i st . 1 b 8 8 3 standen, ja die alten Deutschen aus ihren Hünen⸗Gräbern ge⸗

stiegen; sie waren wieder da, die Cherusker, die Katten, die

*

Kaiser und König fuhren am 13. d. M. Abends vom

einzig und unvergleichlich, unvergeßlich für Kind und Kindes⸗

ie Jahresfeier der Ratisfikation des Friedensschlusses be⸗ g* aühsegfen d. J. in Königsbau zu Stuttgart eine

Der Erinnerung an den morgenden Jahrestag des Ein⸗

„— Und hier, wie könnte ich mich länger zurückhalten und

beendigt haben!

Krieg etwas

inigt waren diesmal, endlich! die deutschen Stämme, 99 ifersucht wurde heilsamer Wetteifer. So sind sie

Vernunft⸗Ruhe,

Geeinigt war deutsches Denken, eutsche

So wurde diese Naturkraft endlich einmal an esetzt und nun erst sah man ganz, was sie

Es war, als seien die Nibelungen⸗Recken wieder aufer⸗

ven, die einst die römischen Legionen schlugen, und ganz vn noch, als 8 das her des Prinzen Eugen, paßten als Zuruf die Worte des schle ischen Dichters: 8 2 Nur drauf, du Kern der deutschen Treul Nur drauf, du Kraft aus FSZH Hüften! n veptish 18 r. 51 Urten! AUMnhnd kroöͤn' ihn auch noch i Geeinigt war 1 Schlage des Schwerts die Mensch⸗ ichkeit, das heilige Mitleid. lichkeitz daa 5 A. die Stände, verschwunden die Kluft eines unseligen Kastengeistes, die einst den Soldaten vom Bürger Nur in den reinsten Kriegen der Geschichte war so das Herz des Bürgers bei seinen Kriegern, begleitete er sie so mit innigem, liebendem Gedenken, mit seiner Sorge, seiner Hoffnung, ü’en Sehnen, seinen Thränen, seinem ertrauen d seinem Dank. C“ b 8. in den reinsten Kämpfen für die höchsten Güter einer Nation ist so der Krieger mit dem Herzen bei den gäne. Seinen gewesen, so gestärkt vom Bewußtsein: für sie, für Wei und Kind, für eg. Ee Fe für sie, die Theuren, und dulde ich da es! EE“ wagüind als sie mit Blumen statt mit mörderischen Kugeln überschüttet, das war nicht ein Jubel, wie ihn gemeine Freude sich gönnt, das war ein Jubel, vom Schmerze, vom höchsten Ernste geheiligt, denn nicht vergessen waren die, S nicht mehr zurückkehrten, nicht vergessen, was die gelitten die zurückkehrten von den Armen der Liebe empfangen: ein Fest,

ee. endlich: geeinigt war, was in jenen Befreiungskrie⸗

die uns nun als bloßes Bruchstück und Vorspiel erschei⸗ * nicht geeinigt war: That und Erfolg, Mittel und Zweck, Samen und Frucht: Deutschland ist erstanden, wir haben ein

einmal: ferne sei uns die Selbstüberhebung!

ergessen wir nie, was Alles noch zu thun bleibt, uns e eslen ien im neugebauten stattlichen Hause! Jetzt heißt es, wohl auch ferner die Waffen pflegen, aber weit mehr noch das Leben des Geistes, denn er ist es, durch den wir gesiegt haben und groß geworden sind; jetzt heißt es, arbeiten am

Bau des Rechtes und Gesetzes, jetzt heißt es, all die Fwe

und Ordnungen erweitern und befestigen, auf den

en ein schenwürdiges Dasein beruht.« 1““

E11I1““ *

8

8₰

Die vereinigten Ausschüsse des Bundesrathes für

ndelstages wird auf die gefällige Ge Hrehassn daß das Reichskanzler⸗Amt zur Zeit noch Anstand nehmen muß, die anderweite gesetzliche Regelung der Verhältnisse der Fluß⸗ und Binnenschiffahrt bei dem Bundesrathe in Anregung zu bringen. . bend sind, stehen mit einer Anzahl anderer handelsrechtlichen Ma⸗ e g. Leus Zusammenhange, daß es erheblichen Bedenken unterliegt, die ersteren abgesondert von den letzteren einer Umgestal⸗ tung zu unterziehen. hlag vrn 1n vene0ge über die Verbältnisse der Fluß⸗ und Binnenschiff⸗ fahrt wird vielmehr in Gemäßheit des Beschlusses des Bundesraths vom 3. Juni 1870 Fweewmäs 0 erst bei Gelegenheit der Revision des r

Handelsgesetzbuchs in nähere

besondere extraordinäre Einnahmen von dem

ö 1111“ e“

Auf Anregung der Korporation in Memel hatte der bleibende us gecher des deutschen Handelstages sich an das Reichskanzler⸗Amt mit dem Antrage gewendet, dem im Jahre 1869 ausg . 1

hältnisse der Binnenschiffahrt, weitere Folge zu geben. Es ist darauf folgende Antwort ertheilt worden:

earbeiteten Gesetzentwurf, betreffend die Rechtsver⸗

Dem bleibenden Ausschuß des deut⸗

8 Juni 1872. b Berlin, 5. Juni 182 uschrift vom 29. Mai d. J.

Die Rechtsgrundsätze, welche gegenwärtig für dieselben maß⸗ Die vorgeschlagene Abänderung der bestehenden

wägung zu nehmen sein. Das Reichskanzler⸗Amt. E Sn

Die Gesammtausgabe des Deutschen Reichs für

d““

1873 beträgt nach dem Etat 118,834,377 Thlr., wozu nach den Beschlüssen des Reichstags 8000 Thlr. für das germanische Museum und 2720 Thlr. für den Reichstag treten, wogegen 608 Thlr. Rationsgelder für Marineoffiziere und 4000 Thlr für den vee. vn; abgehen.

sich daher auf 11.

Die Summe der Ausgabe stell

840,489 Thlr.

123,077 Thlr. enthalten, welche durch ierunter sind 15,123,07 h h bann —— edeckt werden und 840,686 Thlr., an denen Bayern, Württem erg, Baden und Elsaß⸗Lothringen n t Theil nehmen. Es ver

bleiben daher für die Gesammtheit 102,876,726 Thlr. Ausgaben, wovon 56,395,105 Thlr. aus eigenen Einnahmen bestritten wer⸗ den und 46,519,924 Thlr. (einschließlich 38,303 Thlr. Nachläss an den Ausgaben für die Bundesgesandtschaften) anderweiti aufzubringen sind.

Von dieser Summe berechnet sich der Antheil Bayerns

5,561,149 Thlr., derjenige Württembergs auf 2,074,605 Thlr., vescen zuf 1288 8 enge Enag⸗Lothrengens auf 1,148,696 Thlr., Südhessens auf 405,381 Thlr., der Staaten des vor⸗ maligen Norddeutschen Bundes (nach Abzug von 4,001,702 Thlr. Ueberschüsse des Haushalts 1871) auf 18,104,623 Thlr. 14,149,470

Thlr. werden durch die Steuer auf Bier und Branntwein ge⸗ deckt. t Hiernach ergeben sich für das Jahr 1873 im Ganzen 24,647,867 Ther vöresh zahlende Rokr nunlarbeitra e, die sich auf die einzelnen Staaten san⸗ im werge zum Etat für 1872) wie folgt vertheilen: 1) Preußen 11,101,989 Thlr. (— 1.o509 Thlr.), 2) Lauenburg 25,816 Thlr. (— 10,496 hlr.), 3) Bayern 5,561,149 Thlr. 110,204 Thlr.), 4) Sachsen 1,249,377 Thlr. (— 527,430 Thlr.), 5) Württemberg 774,605 Thlr. (— 46,616 be⸗ 6) Baden 1,563,331 Thlr. (— 70,545 Thr), 7 Hessen, und zwar Nordhessen 128,369 Thlr., Süd⸗ hessen 409 1 Thlr., zusammen 533,750 Thlr. 76,315 Whlr) 8) Mecklenburg⸗Schwerin 293,513 Thlr. 125,542 Thlr.), 9 Sachsen⸗Weimar 106,190 Thlr. 33,716 hlr. 10) Mecklen⸗ burg⸗Strelitz 53,714 - (s— 19,103 Thlr.), 11) Oldenburg 165,149 Thlr. (— 43,84 Thlr.), 12) Braunschweig 136,029 Thlr. 68,971 Thlr.), v- Sachsen⸗Meiningen 67,691 Thlr. 21,194 Thlr.), 14) Sachsen⸗Altenbur 59,036 88 13,563 Thlr.), 15) Sachsen⸗Coburg⸗Gotha 59,279 Thlr. + 17,986 Thlr.), 16) Anhalt 66,417 Thlr. (— 23,415 Flg9) 7) Schwarzburg⸗Sondershausen 25,080 Thlr. (— 8044 Thlr.), 18 FChweusc. Rudolstadt 28,505 Thlr. 8 8531 Thlr.), 19) Waldeck 22,187 Thlr. (— 6840 Thlr.), 20) Reuß ä. L. 18,489 Thlr. (— 3950 vhnag, 21) Reuß j. L. 34,039 Thlr. 9276 Thlr.), 22), Schaumburg⸗Lippe 12,541 Sre g 3378 hlr.), 23) Lippe 48,335 Thlr. 11,051 Thlr.), Lübeck 17,062 Thlr. (— 5637 Thlr.), 25) Bremen 47,132 Thlr. 18,499 Thlr.), 26) Hamburg 128,764 Thlr. (s— 51,602 Thlr.), 8 Elsaß⸗Lothringen 1,148,698 Thlr. (s— 67,635 Thlr.), Summa 24,647,867 Thlr. 18 7,467,917 Thlr).

am weitern Verlauf der gestrigen Sitzung des Reichs⸗ tags Fvnsen in der ersten Eecheen des Gesetzentwurfs, betreffend die Beschränkung des Rechtes E,. Aufenthalt der Jesuiten im Deutschen Reich, noch die Abgg. Dr. Windthorst (Meppen), Dr. Völk und Probst; demnächstewurde ein Antrag des Abg. Dr. Windthorst (Meppen), die Vorlage einer Kom⸗ mission zu Abermesent I. ; die zweite Berathung wird o im Plenum stattfinden. 8 88 der heutigen (44.) Sitzung des Reichstages, wel⸗ cher am Tische des Bundesraths die Staats⸗Minister Delbrück, Graf von Roon, Dr. Fäustle und von Bülow, der Geheime

Eisenbahnen, Post und Telegraphen und für Zoll⸗ und Steue wesen dserken Posl eine Sitzung ab. b

Ober⸗Regierungs⸗Rath Dr. Michaelis, Oberst⸗Lieutenant von