1872 / 140 p. 1 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 17 Jun 1872 18:00:01 GMT) scan diff

über der Erde. Dadurch ist dieses Grab weit und breit bekannt Endlich sei eines Hünengrabes bei Leisten mit drei

rabkammern gedacht, einer größeren mit 2 Decksteinen, welche zu jeder Seite eine kleinere ohne Deckstein hat. .

n Schwinds Fresken im Landgrafensaale der Wartburg.

Die nach den Kartons von Moritz v. Schwind ausgeführ⸗ ten Wandgemälde des Landgrafen⸗Saales auf der Wartburg sind jetzt, von Gaber in Holz geschnitten, mit beigefügtem Text von B. v. Arnswald, Kommandant auf der Wartburg, bei Alphons Dürr in Leipzig erschienen.

Das Titelbild zeigt die Wartburg von der Südseite und zwar in dem Zustand vor der im Jahre 1842 begonnenen Restauration, welche die Burg in ihrem ursprünglichen Bau⸗ styl, ganz so wie sie im 12. und 13. Jahrhundert beschaffen war, wieder herstellen sollte. Man begann mit dem sogenannten »Palas«, jenem einzig noch erhaltenen Festhause, wo sich noch am meisten Ueberreste der ersten Perioden vorfanden. Erstieg man die Freitreppe nach dem zweiten Stocke des Palas, so man durch eine Vorhalle in den Empfangsraum, an en sich gegen Süden der Sängersaal mit seiner Vorgalerie und nach Norden die Wohnkemenate des landgräflichen Paares reihte; der darüber gelegene große Festsaal aber nahm das anze dritte Stockwerk ein. Der erwähnte Empfangsraum, Paltss oder Landgrafenzimmer genannt, diente auch zu den erichtsverhandlungen und kleinen Versammlungen des Hofes, alt daher als eines der vornehmsten Zimmer der Hofburg. ie nähere Untersuchung dieses im 16. Jahrhundert fast gänz⸗ lich im Renaissancestyl umgewandelten Raumes ergab genü⸗ gende Anhaltepunkte zu dessen dem ursprünglichen Baustyl entsprechenden Wiederherstellung. Zugleich erhielt der verstor⸗ bene Maler Moritz v. Schwind von dem Großherzog den Auf⸗ trag, denselben mit Freskogemälden aus dem Leben der Land⸗ grafen zu schmücken. “““

Die einzelnen Gemälde stellen folgende Scenen aus der sagenreichen Geschichte der alten Landgrafen dar:

Das erste Bild, zunächst der Fensterwand rechts: Ludwig der Salier, im Volksmunde der Springer genannt, mit seinem Gefolge den Gipfel des Berges erklimmend, bricht in die Worte aus: »Wart' Berg, du sollst mir eine Burg werden!« Rasch schritt er, wie die Chronik berichtet, zur That, und alle Hemm⸗

nisse besiegend, die man ihm entgegensetzte, erbaute er von

067 1070 die Wartburg.

Das zweite Bild zeigt Ludwig IV., den Eisernen, den „hart⸗ geschmiedeten« Landgrafen. Auf seinem Lager in der Schmiede wird er von den Schlägen des wackern Schmieds aus seinem trügerischen Traume erweckt. Die Strafe folgte den Vasallen unmittelbar; darum läßt der Maler schon in der Fernsicht rechts jene Vasallen den Pflug ziehen, während der Landgraf selber die Geißel schwingt.

Auf dem dritten Bilde sehen wir denselben Landgrafen, wie er um die Neuenburg (bei Freiburg) eine lebendige Schutz⸗ wehr aufführt. Sein hoher Gast, der Kaiser Barbarossa, verwunderte sich darob, daß die Burg keine Mauern habeo, rief dann aber voll. freudigen Staunens: »Ja, Landgraf, solche treue Mannen sind die beste Wehr.“.

Das folgende Gemälde stellt Ludwig den Heiligen, der 2 Elisabeth Gemahl, dar, den auf dem Wartburgshof ent⸗ esselten Löwen vor dem Palas, unter den Augen seiner er⸗ schrockenen Gemahlin, durch seinen Blick bändigend. Um aber Ludwig den Heiligen oder Milden nicht blos in seiner Un⸗ erschrockenheit als Mann, sondern auch in einer seinen Regenten⸗ eigenschaften zu zeigen, wählte Schwind aus dessen Leben für

ie Darstellung im fünften Bilde den Zug: wie dieser Land⸗ graf einem Eselskrämer, seinem Unterthanen, zu seinem Rechte erhilft wider den Bischof von Würzburg. Im Vordergrunde iebkost, während der Landgraf befriedigt das Schwerdt in die Scheide zuruͤückstößt, der Krämer seinen wiedergefundenen Esel.

Albrecht der Unartige und die schöne Kunigunde von 8 ist der Gegenstand des sechsten Bildes. »Der Künstler stellt jenen Moment des Hochzeitsmahles dar, in welchem Albrecht an reich besetzter Tafel neben seiner Gemahlin (Tochter des Kaisers Friedrich II.) sitzend, dieselbe rsten Mal erblickt. Kunigunde, eben eingetreten, steht, ihren ersten Hofdamen⸗Dienst zu verrichten, vor der Tafel. Schon beim ersten Auftreten scheint sie auch ihres Sieges ge⸗ wiß denn Albrecht ist mit Aug' und Sinn ganz ihr zuge⸗ wendet. Margaretha, ihre Zurücksetzung schon fühlend, wagt nicht aufzublicken, um ihr Inneres nicht zu verrathen.

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2 Das letzte Bild zeigt den Landgrafen Friedrich den Ge⸗ bissenen, sein Kind auf dem Wege nach Reinhardsbrunn von der Amme säugen lassend, mit den Worten: »Das Kind soll trinken, und kostete es mein ganzes Thüringer Land.“ Dann wendete, wie die Sage meldet, der Held sein b den verfol⸗

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Vierteljahrs⸗Hefte des Deutschen R zeig und Königlich Preußischen Staats⸗Anzeigers. Fünfter Zahrgang. Erstes Heft: Januar, Februar, März 1872. Druck und Verlag der Königlichen Geheimen Ober⸗Hofbuchdruckerei (R. v. Decker). 16“ Das seft hat folgenden Inhaltt Chronik des Deutschen Reiches. Der deutsche Reichsadler. Zu Art. 4 der Verfassungsurkunde für das vb⸗ Reich. Die deutsche Münzreform und ihre Literatur. Das deutsche Ober⸗Han⸗ delsgericht. Die deutsche Gewerbestatistik. Deutschlands Kasser. pfalzen. Wälder und Bäume im alten Deutschland. Kaiser⸗ und Friedensbäume in Deutschland. Der Name der Deutschen. Das deutsche Heldenepos. Das deutsche Kirchenlied. Beiträge

1

zur deutschen und preußischen Geschichte und Landeskunde in Schul⸗ programmen I. Fensae F. Gassen⸗ und H

äusernamen im Mit⸗ telalter. Die norddeutsche Feldpost im Kriege 1870 —-71. Ueber⸗ sicht des Handelsverkehrs im Zollverein. Die Lebens⸗ und Feuer⸗ versicherung im preußischen Staate und im Deutschen Reiche 1867— 69.— Die Spielwaaren⸗Fabrikation im Königlich sächsisch. Gerichtsamt Saida.

Das Geburtshaus Sr. Majestät des Kaisers und Königs. Die Festlichkeiten des Kaiserlichen und Königlichen Hofes im Winter 1872. Gedächtnißtage des Hauses Hohenzollern. Die ältesten Standbilder eines hohenzollerschen Mar ses von Brandenburg und seines Bruders. Die Königliche Blindenanstalt zu Berlin. Der Königliche Thiergarten bei Berlin I.—1V. Die ältesten Berliner Städte⸗ und Gildewappen. Der Produktenhandel Berlins im Jahre 1871. Die Anfänge der Buchdruckerkunst in der Mark Bran⸗

denburg. Zur Wappenkunde der schlesischen Städte. Ein pom⸗ Herzogthum und eine deutsche Ordenskomthurei. Das

mersches Gebiet und die Bevölkerung des preußischen Staates. Das Re⸗

montewesen des preußischen Heeres. Zur Geschichte der Entwickelung des preußischen Eisenbahnwesens. Statistisch

Mittheilungen über die Geschäftsverwaltung der Justizbehörden

in den altländischen Provinzen Preußens im Jahre 1870. Die gegenwärtige Gestaltung des Landarmenwesens in Preußen Die im Jahre 1870 für Rechnung des Staates ausgeführten Bohr⸗ arbeiten in Preußen und ihre Resultate. Verzeichniß der seit dem 11. Juni 1870 bis zum Schluß desselben Jahres in die Handelsregister eingetragenen Aktiengesellschaften und Kommanditgesellschaften a Aktien. Die im zweiten Halbjahr 1871 eingetragenen Aktiengese schaften in Preußen. Aus dem Emslande.

Handzeichnungen des Königs Friedrich Wilhelm IV. Der H und Hansestadt Hamburg 1.er für den Kanzler des Deut⸗ schen Reiches, Fürsten von Bismarck. Der Salonwagen des Reichs⸗ kanzlers, Fürsten von Bismarck. Rückblick auf die Königliche Oper in dem Zeitraum vom 1. Oktober bis 31. Dezember 1871. Das Köoͤnigliche Schauspiel vom Ende der Ferien bis zum 31. Dezember v. J. Vaterländische Bildwerke auf den Berliner Kunstausstellungen I. Die Ausstellung von chinesischen und japanischen Kunst⸗ und Industrie⸗ Erzeugnissen im Ministerium des Innern. Die Concert⸗Saison bis zum 31. Dezember v. J. Sebastian Bach und das Qratorium. Die Illustration der deutschen Dichtung III. IV. Die Halle im deutschen Mittelalter. Die vorchristlichen Denkmäler im Land⸗ drosteibezirk Stade. Die Literatur des deutsch⸗französischen Krieges 1870 1871. Zur Literatur des deutsch⸗französischen Krieges. Die Urkunden des Fürstenthums Münster. Uebersicht der Fach⸗ kalender. Hand⸗ und Adreßbücher der Provinzen des Preußischen Shes⸗ Das Winkelmann⸗Fest des archäologischen Instituts zu Rom.

Adolph von Pommer⸗Esche. General Gustav Eduard von Hindersin. Karl Friedrich Koch. Friedrich Adolf Trendelenburg. Zur Geschichte der kaufmännischen Börsen. Zur Geschichte der

transatlantischen Post⸗ und Dampfschiffahrt. Uebersichtliche Dar⸗

stellung der meteorol achtungsstationen.

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chen Beobachtungss steme und der Beob⸗

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Verzeichniß sämmtlicher in den Vierteljahrsheften des Kö⸗

n Preußischen Staats⸗Anzeigers InJahrgänge 1868, 1869,

1870 und des Deutschen Reichs⸗ Anzeigers und Königlich

Preußischen Staats⸗Anzeigers Jahrgang 1871 enthalte⸗

nen Artikel. Gruppenweis und alphabetisch geordnet. Druck

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Verzeichniß der im Preußisch taat in de 11. Juni 1870 bis 31. Dezember 1871 in die Handelsregister Lingeiragenen Aktiengesellschaften und Kommanditgesellschaften auf Aktien. Aus dem Deutschen I“ und König⸗

lich Preußischen Staats⸗Anzeiger. der Kö⸗

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Druck und Verla

niglichen Geheimen Ober⸗Hofbuchdruckerei (R. v. Decker).

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Orden vierter Haufs zu Kiel den Königlichen Kronen⸗Orden vierter Klasse

und dem Kirchenvorsteher Gottfried Moche zu Leippa im Kreise Rothenburg O.⸗L., das Allgemeine

den nachbenannten Personen die Erlaubniß zur Anlegung der

ihnen verliehenen

und zwar:

Thoß zu Bischwitz bei Breslau, dem Rittergutsbesitzer, Pre

mxer ettehent g. 8 Ferans von 1.“

Kitzscher, zur Zeit in Montreux, dem 2 er⸗Ri Fe 8 E1.“ auf Ponischowitz bet Rudainieg. nn 8

Das Abdonnement beträgt i Thir. 2 Sgr. 6 Pig. für das Vierteljahr. 88 Ansertionspreis für den Kaum einer Drudzeile £ Sgr.

post-Anstalten des In⸗- und Auslandes nehmen Hestellung an,

gerrichts⸗Rath und Abtheilungs⸗Dirigenten Schulze zu Schwetz pericgtachen Adler⸗Orden dritter Klasse mit der Schleife; dem

von . zinietz und dem von Franken berg⸗Ludwigsdorf auf Killwitz bei B in

Ordens: dem Freiherrn Balduin von Eller⸗Eberstein

———

Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht: Dem Kreisgerichts⸗Rath und Direktor der Kreisgerichts⸗ eputation zu Mchersleben, Fügemann, und den Kreis⸗

obles, Kreis Merseburg, den Rothen Adler⸗

astor Geier zu B dem Ober⸗Bootsmann a. D. Rom⸗

lasse;

ihrenzeichen zu

Se. Majestät der König haben Allergnä igst geruht, fremdherrlichen Dekorationen zu ertheilen, des Königlich württembergischen Olga⸗ dem Rittmeister a. D. Freiherrn von Seherr⸗

Witzleben auf

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Schlesien; des Ritterkreuzes zweiter lasse des Königlich bayerischen Militär⸗Verdienst⸗ auf Mohrungen; des Königlich bayerischen Verdienst⸗ vg fün 187 0 71: Len Regierungs⸗Assessor von Frantzius zu Danzig und dem Apotheker Wilhelm Her⸗ manni jun. zu Breckerfeld in Westfalen sowie des König⸗ lich füchsischen Erinnerungskreuzes für 1870 71: dem Stud. theol. Ernst Jungk zu Berlin. u“

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Deutsches Neich.

Se. Majestät der Kaiser und König haben im Namen des Deutschen

Reiches den Kaufmann Friedrich Christian Sieben in Arroyo (Puertorico) zum Vize⸗Konsul des Deutschen Reiches zu ernennen geinhpt. „Von dem Kaiserlich deutschen Konsul Harjsen in Ali⸗ cante ist Herr Horatius Jav aloyes im Altea zum Kon⸗ sular⸗Agenten bestellt worden. . .“

Von dem Kaiserlich deutschen Konsul Th. Williams in Nassau (New⸗Providence) ist Herr Frederick Williams auf Inagua (Bahama⸗Inseln) zum Konsular⸗Agenten für Inagua

und Mayaguana bestellt worden.

Von dem Kaiserlich deutschen Konsul Bardot in Nantes ist Herr L. R. Th. Quirouard zu Saint Nazaire zum

Konsular⸗Agenten bestellt worden.

u Fischbach in Schlesien ist für die Dauer der Anwesenheit Jhne ellchh c8 Königin⸗Wittwe von Bayern eine auch zur An⸗ nahme von Privat⸗Depeschen ermächtigte Kaiserliche Telegraphen⸗ station am 15. Juni cr. exöffnet worden. 1 8*

„Dresden, den 15. Juni 1872. Kaiserliche Telegraphen⸗Direktion.

n Gemar, Kreis Nappoltsweiler, wird am 1. Juli c elegaphentation mit beschränktem Fagesdienst eröffnet werden.

5 2

9

SISg Das 17 gegeben wird, enthält unter

Ordnung des Norddeutschen Bundes vom 21. Bayern und die Abänderung einiger Strafbestimmungen der

Gewerbe⸗Ordnung.

Germanica.

Stück des Reichs⸗Gesetzblatts, welches heute aus⸗

Nr. 832 das Gesetz, betreffend die Verlängerung der Wirk⸗

samkeit des Gesetzes über die Ausgabe von Banknoten vom

27. März 1870 ( unter

undesgesetzbl. S. 51). Vom 16. Juni 1872/

Nr. 833 das Gesetz, betreffend die Cinfaͤhzung der Sn Juni

Vom 12. Juni 1872; unter

Nr. 834 die Bekanntmachung, betreffend die Pharmacopoea Vom 1. Juni 1872; unter

Nr. 835 Ernennungen zu Vizekonsuln des Deutschen

und unter

Nr. 836 Exequatur⸗Ertheilung. 1“ Berlin, den 17. Juni 1872. 1 Kaiserliches Post⸗Zeitungsamt.

dem Maltestg⸗Nitter Fedgtk.

igreich Preußen. Berl in, 17. Juni.

185

t der Fürst von Schwarzbu rg⸗Rudol⸗ Abend abgereist.

Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche

Der bisherige Baumeister Johann Eduard Jacobs⸗ thal zu Berlin ist zum Königlichen Landbaumeister ernannt und demselben die zweite technische Hülfsarbeiter⸗Stelle bei der Königlichen Ministerial⸗Baukommission verliehen worden.

Bekanntmachung, betreffend die der Stadtgemeinde Schmalkalden ertheilte landes⸗ herrliche Konzession zum Bau und Betriebe einer Eisenbahn

von Schmalkalden nach Wernshausen.

Des Königs Majestät haben mittelst Allerhöchster Kon zessionsurkunde vom 3. Juni 1872 der Stadtgemeinde Schmal kalden den Bau und Betrieb einer Eisenbahn von Schmal⸗ kalden nach Wernshausen unter gleichzeitiger Verleihung des Erpropriationsrechts zu gestatten geruht. Die vorgedachte Ur⸗ kunde wird durch das Amtsblatt der Königlichen Regierung in Cassel veröffentlicht weden.

Der Minister für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten. Im Auftrage: Weishaupt. 8

MNinisterium des Innern.

Cirkular⸗Erlaß vom 10. Juni 1872 betreffend den Vertrag zwischen Preußen und Oesterreich vom 4. September 1865 (G. S. S. 1036), bezüglich der Legalisirung der von öffentlichen Behörden 86 ausgestellten oder beglaubigten Urkunden. Durch den zwischen Prezaßea und Oesterreich abgeschlossenen Ver⸗ trag vom 4. September 1865 (G. S. S. 1036) sind üe Förderun

der Rechtspflege und des wechselseitigen Verkehrs gewisse Erleichterun gen Kechtazih 8. Legalisirung der von öffentlichen ehörden aus⸗ gestellten oder beglaubigten Urkunden eingeführt. Einzelne der letzte⸗ ren bedürfen darnach einer weiteren Legalisirung überhaupt nicht, andere nur einer solchen durch die zunächst höhere inländische Ve waltungsstelle. Ine Widerspruch hiermit wird die Kaiserlich Deutsche Botschaft in Wien, wie dieselbe dem Herrn Reichskanzler berichtet hat, häufig von Königlich preußischen Behörden und von Privatpersonen in Bezug auf Urkunden, welche bei Gerichten oder öffentlichen Kassen

Straßburg i. E., den 12. Juni 1872. F Kalserliche Telegraphen⸗Direktion. .

gebraucht werden sollen, um Legalisirung ersucht, obwohl dieselben

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