schauung brachte und der zuerst das Wort »welthistorischz für die »Literatur« in Geltung setzte.
Von da beginnt nicht nur eine neue Epoche für die Auf⸗ assung der Literaturentwicklung, sondern es ist auf diesem ie bleibende und fbsolu⸗ gültige Norm gefunden.
Die weitere Aufgabe kann 8 g sammte vorhandene Material nach dem gefundenen Prinzip in seinem inneren Zusammenhang zu ordnen und zu gestalten.
Unter den Autoren, welche sich in der nächsten Zeit an LznS Aufgabe betheiligten, nimmt Goethe eine hervorragende elle ein.
— In der Werkstatt des Bildhauers Pfuhl, Victoriastraße Nr. 29a hierselbst, steht die marmorne E atue des Freiherrn vom Stein vollendet, welche derselbe für das diesem Staatsmanne am 6. Juli d. J. zu errichtende Mo⸗ nument ausgeführt hat. Nahe vor Ems auf einem mittleren Abhang jener waldbedeckten Höhe, deren Gipfel die Ruinen der Burg Nassau krönen, wird dasselbe zu stehen kommen. Ein offener, von Säulen getragener Baldachin, der in eine hohe zierliche, gothische Spitze ausläuft, aus rothem Sandstein earbeitet, erhebt sich an jener Stelle bereits seit längerer Zeit. nter demselben soll diese Statue ihren Platz sinden.
Der Gedanke, das Denkmal zu errichten, ist aus deutschen Abgeordnetenkreisen hervorgegangen; die Mittel dazu sind durch freiwillige Sammlungen beüchagft worden. Die Statue des Freiherrn, aus schönem carrarischen Marmor gemeißelt, hat eine Höhe von 9 Fuß. Die mächtige Gestalt erscheint in die bürgerliche Tracht der ersten Jahre unseres Jahrhunderts ge⸗ kleidet: einen bis unter die Knie reichenden, in der Taille zu⸗
eknöpften, auf der Brust, wo er das reichgefaltete und ge⸗ tickte Jabot sehen läßt, offenstehenden Ueberrock, Kniehosen, Strümpfe und Schnallenschuhe. Auf der linken Brust trägt er den Stern des Schwarzen Adler⸗Ordens. Der Mantel ist über einen dahinter befindlichen Felsblock geworfen. Die Figur ruht fest auf dem rechten Bein, das linke ist vorgestreckt. Die rechte Hand hält ein halb zusammengerolltes Schri stück, auf welchem man die Worte: Nassau, I11. Junius 1807 liest — eine Hindeutung auf die von dort datirte Denkschrift des Freiherrn, welche die Grundzüge zur Reorganisation des preu⸗ ischen Staates zeichnete. ie linke Hand ist vorgestreckt, als ob sie sinnbildlich die Wege wiese, welche zum Ziel dieser Wiederherstellung führen sollen. Der Kopf ist mit bedeutendem Ausdruck etwas zur Rechten hin gewendet. Zeitgenossen, welche den Freiherrn persönlich genau gekannt haben, rühmen die Aehnlichkeit in den Formen, den Zügen, dem Ausdruck des⸗ Unenf: wie in den Verhältnissen der gedrungenen, kraftvollen alt.
Eine Kolossalstatue des Fürsten Blücher von Wahl⸗ statt ist gegenwärtig von ihrem Urheber, dem Bildhauer Tondeur, im Thonmodell vollendet und steht in der Werk⸗ statt desselben, Feilnerstraße 1, zur Ansicht, ehe sie zum Formen auseinander genommen wird.
Diese Statue bildet eine der vier Eckfiguren, welche an dem mittleren Sockeltheil des für König Friedrich Wilhelm III. in Cöln zu errichtenden Kolossaldenkmals, mit dessen Herstel⸗ lung Professor Gustav Bläser in Berlin betraut ist, hervor⸗ treten werden. Den Fuß dieses Sockels umgiebt auf allen
Seeiten ein langer Relieffries von Darstellungen, welche sich
auf die Regierungszeit des Königs beziehen. Jenen mittleren Theil aber schmücken, wie an seinen vier Ecken, auch an seinen Lang⸗ und Schmalseiten Statuen und Gruppen der hervorragendsten preußischen Feldherren, Staatsmänner und Gelehrten aus der Zeit der Regierung des Königs. Als Ecksiguren sind Fürst lücher, Graf Bülow von Dennewitz, Graf Kleist von Nollendorf und Gra ork von Wartenburg gewählt worden. Die Statue d enannten hat der Bildhauer Calandrelli, des Dritten der Bildhauer Büchting, die beiden Ersteren Tondeur nach den von Professor Bläser angegebenen Motiven ausgeführt. aeh dieser Statuen hat mit Einrechnung der Plinthe 9 Fuß 22 Fürst Blücher erscheint in einer zwar statuarischruhevollen eschlossenen Stellung, welcher es indeß nicht an einer, gerade ür die Charakteristik seines eigensten kriegerischen Wesens noth⸗ wendigen, feurigen inneren Bewe theit mangelt. Die Gestalt t auf dem linken Bein, das rechte 9 wie zu stürmi⸗ chem Vorschreiten bewegt. Der kühn geformte Kopf blickt über die linke Schulter zur Seite hin. Die linke Hand hält in energischer Bewegung den Feldherrnstab, die Rechte, nahe am vorgestreckten Schenkel, den Griff des gezogenen Säbels efaßt. Ueber den mit der Schärpe umgürteten Uniformrock ist der
nur darin bestehen, das ge⸗
1 S . 1“ Mantel mit langem Kragen gezogen. am Halse geschlossen,
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ausdrücken.
Vierteljahrs⸗Hefte des Deutschen Reichs⸗Anzeigers und Königlich Preußischen Staats⸗Anzeigers. Fünfter Jahr ang. Erstes Heft: Januar, Februar, März 1872. Druck n 28 88. F Königlichen Geheimen Ober⸗Hofbuchdruckerei
.v. Decker).
Das Heft hat folgenden Inhalttt:t
Chronik des Deutschen Reiches. — Der deutsche Reichsadler. — Zu Art. 4 der Verfassungsurkunde für das eze. Reich. — Die deutsche Münzreform und ihre Literatur. — Das eutsche Ober⸗Han⸗- delsgericht. — Die deutsche Gewerbestatistik. — Deutschlands Kaiser⸗ pfalzen. — der und Bäume im alten Deutschland. — Kaiser⸗ und Friedensbäume in Deutschland. — Der Name der Deutschen. — Das deutsche Heldenepos. — Das deutsche Kirchenlied. — eiträge zur deutschen und preußischen Geschichte und Landeskunde in Schul⸗ programmen I. — Straßburger Gassen⸗ und Häusernamen im Mit⸗ telalter. — Die norddeutsche begeon im Kriege 1870—71. — Ueber⸗ sicht des Handelsverkehrs im Zollverein. — ie Lebens⸗ und Feuer⸗ versicherung im preußischen Staate und im Deutschen Reiche 1867 — 69.— Die Spielwaaren⸗Fabrikation im Königlich sächsf sch. Gerichtsamt Saida.
Das Geburtshaus Sr. Majestät des Kaisers und Königs. — Die Festlichkeiten des Kaiserlichen und Königlichen Hofes im Winter 1872. — Gedächtnißtage des Hauses Hohenzollern. — Die ältesten Standbilder eines hohenzollerschen Markgrafen von Brandenburg und seines Bruders. — Die Königliche Blindenanstalt zu Berlin. — Der Königliche Thiergarten bei Berlin I. 1V. — Die ältesten Berliner Städte⸗ und Gildewappen. — Der Produktenhandel Berlins im Jahre 1871. — Die Anfänge der Buchdruckerkunst in der Mark Bran⸗ denburg. — Zur Wappenkunde der schlesischen Städte. — Ein pom. mersches Her 2 und eine deutsche Ordenskomthurei. — Das Gebiet und die Bevölkerung des preußischen Staates. — Das Re⸗ montewesen des preußischen Heeres. — Zur Geschichte der Entwickelung des preußischen Eisenbahnwesens. — Statistische Mittheilungen über die Geschäftsverwaltung der Justizbehörden in den altländischen Provinzen Preußens im Jahre 1870. — Die gegenwärtige Gestaltung des Landarmenwesens in Preußen — Die im Jahre 1870 für Rechnung des Staates ausgeführten Bohr⸗ arbeiten in Preußen und ihre Resultate. — Verzeichniß . 11. Juni 1870 bis zum Schluß desselben Jahres in die Handelsregister eingetragenen Aktiengesellschaften und Kommanditgesellschaften auf Aktien. — Die im zweiten Halbjahr 1871 eingetragenen Aktiengesell⸗ schaften in Preußen. — Aus dem Emslande.
andzeichnungen des Königs Friedrich Wilhelm IV. — Der eien und Hansestadt Hamburg Ehrenbürgerbrief für den Kanzler des D schen Reiches, Fuͤrssen von Bismarck. — Der Salonwagen des Reichs⸗ Fürsten von Bismarck. — Rückblick auf die Königliche Oper in dem Zeitraum vom 1. Oktober bis 31. Dezember 1871. — Das Köͤnigliche Schauspiel vom Ende der Ferien bis zum 31. Dezember v. J. — Vaterländische Bildwerke auf den Berliner Kunstausstellungen I. —
Die Ausstellung von chinesischen und japanischen Kunst⸗ und Industrie⸗
Erzeugnissen im Ministerium des Innern. — Die Concert⸗Saison bis e 1. Dezember v. J. — Sebastian Bach und das Oratorium. — ie Illustration der deutschen Dichtung III. IV. — Die Halle im deutschen Mittelalter. — Die vorchristlichen Denkmäler im Land⸗ drosteibezirk Stade. — Die Literatur des deutsch⸗französischen Krieges 1870 — 1871. — Zur Literatur des 1““ Krieges. — Die Urkunden des Fürstenthums Münster. — Uebersicht der Fach⸗ kalender. — Hand⸗ und Adreßbücher der Provinzen des Preußischen egs. — Das Winkelmann⸗Fest des archäologischen Instituts zu Rom. Adolph von Pommer⸗Esche. Hindersin. — Karl Friedrich Koch. — Friedrich Adolf Trendelenburg. Zur Geschichte der kaufmännischen Börsen. — Zur Geschichte der transatlantischen Post⸗ und Dampfschiffahrt. — Uebersichtliche Dar⸗ stellung der meteorologischen Beobachtungssysteme und der Beob⸗ achtungsstationen. X“ ““ “ .
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Verzeichniß sämmtlicher in den Vierteljahrsheften des Kö⸗ niglich Preußischen Staats⸗Anzeigers I Sahrgänge 1868, 1869, 1870 — und des Deutschen Reichs⸗Anzeigers und Königlich Preußischen Staats⸗Anzeigers — Jahrgang 1871 — enthalte⸗ nen Artikel. “ und alphabetisch geordnet. Druck ben g. 8 öniglichen Geheimen Ober⸗Hofbuchdruckerei
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8 NeeG der im Preußischen Staat in der Zeit vom 11. Juni 1870 bis 31. Dezember 1871 in die andelsregister eingetragenen Aktiengesellschaften und Komman itgesellschaften auf Aktien. Aus dem Deutschen Reichs⸗Anzeiger und König⸗ lich Preußischen Staats⸗Anzeiger. Druck und Verlag der Kö⸗ niglichen Geheimen Ober⸗Hofbuchdruckerei (R. v. Decker).
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Mit einem Knopf dicht wehen bei dieser Bewegung der Gestalts seine Falten in großen Linien, besonders nach links hin⸗ zurück, so daß sich die Formen von ihnen unverdeckt deutlichf
der seit dem
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— General Gustav Eduard von
zum Präsidenten der Königlichen Regi
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1 Thlr. 2 Sgr. 6 Pfg. für das Vierteljahr.
Insertionspreis für den Naum einer Druchzeile Sgr.
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In⸗- und
für Hertin die Expedition: Zietenplatz Nr. 3.
“ 11 92 e k a 1 a 9. u n 8 1 8 Die auf die Dauer der Badesaison berechneten Postverbindungen des Nordseebades Norderney gestalten sich für die 8 8 8 25. Zünt cr. bis 4. Juli cr. wie folgt:
A. Von Norden nach Norderney. 1) Auf dem direkten Wege über Norddeich. Von Norden wird täglich eine Personen⸗ post nach Norddeich abgefertigt, welche zu Norddeich mit einem Fähr⸗ schiffe nach Norderney in unmittelbarem Zusammenhange steht.
Die Abfahrt von Norden erfolgt: am 25. Juni cr. um 1 Nachm., am 26. 32n cr. um ¾ Nachm., am 27. Juni cr. um 2 ½⅞ Nachm., am 28. Juni cr. um 3 ½ Nachm., am 29. Juni cr. um 4 ⅞ Nachm., am 30. Juni cr. um 5 ⅞ Nachm., am 1. Juli cr. um 6 ¾ Vorm., am 2. Juli cr. um 7 ¾ Vorm., am 3. Juli cr. um 8¹ Vorm., am 4. 8. er 98 L12
iese Verbindung dient zur Beförderung von Postreisenden und
zur neeee sesen e und Fagrvattegenfcnden
e Beförderung per Post dauert pr. pr. ¾ Stunden, diejenige
per 2 ₰ Se. gers 5 8 “ 8
„In Norden treffen die Personenposten von Emden nach einer
3zstenegeh. 8 88 88 früh, 4,50 Nanach und
9 55 Abends und aus Jever nach einer pr. pr. 11 stündigen Fahrt um 4 8 früh, 4/0 Nachm. und 1ss Abende 8 andiae 989
Surch das Walt. Diese Berbioung 1oird vom 1. Jukf er. ab auf
der ganzen Strecke durch eine tägliche Personenpost vermittelt, bei
2) Auf dem Wegs über ages Hilgenrichersphl und
welcher eine Beforderung von Reisenden, sowie von Brief⸗ und Fahr⸗
ostgegenständen stattsindet. Die Transportdauer beträgt ca. 4 Stun⸗ ben. Die Abfahrt von Norden erfolgt: am 1. Juli cr. um 11 ½ Uhr Vormittag, am 2 Juli cr. um 12 ½ Uhr Nachmittag, am 3. Juli cr. um 1 ½ Uhr Nachmittag, am 4. uli cr. um 2 Uhr Nachmittag. Frgen 8 Postverbindungen von Emden und von Jever nach Norden iehe A. 1.
Von Emden nach Norderney. Die Verbindung wird durch Dampfschiffe unterhalten, deren Abfahrt von Emden nach Norderney stattfindet: am 25. Juni cr. um 10 ½ Vorm., am 26. Juni cr. um 12 Mittag, am 27. Juni cr. um 12 ⅔ Nachm.) am 28. Juni cr. um 1 Nachm.,/ am 29. Juni ecr. um 2 Nachm, am 30. Juni cr. um 10 Vorm., am 1. Juli cr. um 12 Mittag, am 2. Juli er. um “ am 3. Juli cr. um 12 Mittag, am 4. Juli cr. um Rachm.
Diese Verbindung wird zum Transporte von Briefpost⸗Gegen⸗ ständen benutzt.
Die Fahrzeit von Emden nach Norderney beträgt circa 4 Stunden.
C. Von Geestemünde nach Norderney. Die Verbindung wird gleichfalls durch Dampfschiffe vermittelt, welche aus Geestemünde üfahren . benr 1. Juli cr. um 1 ¼ Uhr Nachm., am 3. Juli cr. um
r früh.
An Postsendungen werden mit diesen Schiffen nur Briespost⸗ Gegenstände befördert. Die Fahrzeit von Geestemünde nach Norderney beee. Si S 6 6. Zul
„Wie sich die Verbindungen vom 5. Juli er. ab gestalten bleibt weitere Publikation vorbehalten. 8 49 ““
Oldenburg, — 19. Juni 1872.
aiserliche Ober⸗Post⸗Direktor. 1“
88
Hdie Lelegraphen Stationen zu Westerland und Heiligendamm fand für die Zeit vom 1. Juli bis Ende September d. J. dem Verkehr net. Hamburg, den 21. Juni 1872. Kaiserliche Telegraphen⸗Direktion.
“ Königreich Preußeneä. Majestät der König haben Allergnädigst geruht: Den Ober⸗Regierungs⸗Rath von Eichhorn zu Oppeln
erung in Minden/
in Holstein in Glinike eingetroffen.
Den Regierungs⸗Assessor Tobias zum Landrathe des Krei⸗ ses Saarburg; EE]
Die Regierungs⸗Assessoren und Mitglieder Königlicher Eisen⸗ bahn⸗Direktionen Carl Göring, Ludwig Brefeld, Fer⸗ dinand Rapmund und Dr. jur. Hermann Frölich zu Königlichen Eisenbahn⸗Direktoren mit dem Range derz Räth vierter Klasse zu ernennen;
Dem als Geheimer Rechnungs⸗Revisor bei der Ober⸗ Rechnungskammer angestellten Rechnungs⸗Rath Schneider Pensionirung den Charakter als Geheimer Rechnungs⸗
7 8
Dem Vorsitzenden des Vorsteher⸗Amtes der Kaufmann⸗ schaft, Kommerzien⸗Rathe Goldschmidt in Danzig, 88 Cha⸗ rakter als Geheimer Kommerzien⸗Rath; und
Dem General⸗Direktor des Bergwerks⸗ und Hüttenvereins »Georg⸗Marien⸗Hütte« Wintzer zu Georg⸗Marien⸗Hütte den Charakter als Kommerzien⸗Rath zu verleihen. u“
va“ 8 nigliche Hoheit der Prinz Carl 23. d. Mts Sonnenburg
8 u““ von
Heute erfolgte in der Kirche zu Nicolscoie bei Glinike die
Konfirmation Ihrer Königlichen Hoheiten der Prinzessinnen Marie Elisabeth Luise Friederike 1e“
8 „Eilisabeth Anna, Töchter Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen Friedrich Carl von Preußen, in Gegenwart Sr. Majestät des Kaisers und Königs, Ihrer Majestät der Königin⸗Wittwe, der Durchlauch⸗ tigsten Eltern und Großeltern, der zur 8 anwesenden Prinzen und Prinzessinnen des Königlichen Hauses, Ihrer Hoheiten des Herzogs und der Herzogin von Anhalt, Ihrer Hoheiten der
erzogin und der Feünpegen Marie von Sachsen⸗Altenburg, hrer Königlichen Hoheit der Landgräfin Friedrich von Hessen, Ihrer Excellenzen des Oberst⸗Kämmerers Grafen von Redern, des Staats⸗Ministers und Ministers des Königlichen Hauses Freiherrn von Schleinitz und des Staats⸗Ministers und Mi⸗ nisters der geistlichen, Unterrichts⸗ und Medizinal⸗Angelegen⸗ eütent. Dr. Falk, sowie mehrerer Mitglieder der höheren Geist⸗ ichkeit.
Die heilige Handlung wurde durch den Ober⸗Konsistorial⸗
rath, Hof⸗ und Domprediger Dr. Kögel verrichtet, welcher Ihren Königlichen Hoheiten den Konfirmations⸗Unterricht er⸗ theilt hatte. „Nachdem Ihre Königlichen Hoheiten in der Unterredung über die Glaubensl'hren die an Sie gerichteten Fragen aus⸗ führlich beantwortet und Ihre Antworten durch Aussprüche der Heiligen Schrift begründet hatten, bestätigten Höchstdieselben Ihren Taufbund durch Beantwortung der in der Agende vor⸗ eschriebenen Fragen, verlasen das von Ihnen Selbst aufgesetzte
ekenntniß und Gelübde und wurden in die Rechte und Pflichten der evangelischen Kirche aufgenommen.
1 . wurden den Neu⸗Konfirmirten in Gemeinschaft mit den Durchlauchtigsten Eltern und Großeltern das heilige Abendmahl gereicht.
Glinike, 21. Juni.
Ihre Königliche Hoheit die Frau Friedri
“
Landgräfin ch Wilhelm von Hessen ist vom Schlosse Panker
8