1876 / 195 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 19 Aug 1876 18:00:01 GMT) scan diff

Allgemeiner

Kubmissions-

meiger.

Amtliches Publikationsorgan [181]

.

Erscheint in Stuttgart, 3 mal wöchentlich. Derselbe enthält zuver⸗ lässig alle Submissionsausschreiben jealichen Gewerbes in äußerst be⸗ quemer chronologisch und branchenweise geordneter Uebersicht. Avonnementspre’s 4 ½ pro Quartal inkl der Submissionsberichte, durch jede Postanstalt zu beuteben. Inserate 25 pro Zeile.

III. Jahrgang.

Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen ꝛc.

888 Herzoglich

Die Herzogliche Anhaleische Landesdomaine Schiel⸗

64 Klm. von der Stadt Harzgerode und 20,9 Klm. von der

Kreisstadt Ballenstedt entfernt ist, soll mit ““

Mrg. 18 Qu⸗Rih. Hofraum und Baupstellen, 4

Vorwerk zu Abberode, w lche erstere Eisenbahn belegenen . Hect. 67,009 Ar =

37,45 125 88,,11 30 21,60 65,98

16,73

24,96

.“ 8

I

8 00 02— do*

36,45

48,79

83 85,65

22 68,54

2 83,40 1 73,91

328 88 11

6

Swvsehen

1 Mrg. 1

5 62 135 118 176

77 Qu.⸗Rth.

164 78 153 18 146

2 2 2 7

v

Anhaltische Domainen⸗Verpachtung.

und das 5,8 Kim davon eutfe nt belegene an der

Acker, Wiesen,

Anger,

Unland,

Teich,

Hofraum und Baustelle, Garien,

Acker,

Wiesen,

Anger,

Unland,

280 Hect. 18,66 Ar =

verpachtet werden.

1097 Mrg. Wirthschaftegebäuden und dem Feldinventar an gegen das Meistgebot auf achtzehn hintereinand

69 Du Rth. Areal in Summa, br. Aussaat, Düngung und Pflugarten, anderweit öffentlich er folgende Jahre von Johannis 1877 bis dahin 1895

Wir haben dazu einen Termin auf Montag, den 30. October d. J., von Vormittags 10 bis 12 Uhr,

in unserem in dem hiesigen Behördenhause befindlichen Sitzungszimmer anberaumt

festgestellten Geschäftsstunden eingesehen werden und sind auch

lustige dazu ein

Die für die Verpachtung

ferner mit den Wobn und

und laden Pacht⸗

Bedingungen können in unserer Kanzlei während der

gegen Erlegung der Copiaien

in Abschrift zu beziehen.

Ein jeder Pachtbewerber hat sich vor dem Termine über seine Qual ficat on als Landwirth und

über seine Vermögensverhältnisse bei un

hinterlegen.

August 1876. Herzogl. Anhalt

s auszuweisen, auch eine

Bierungscaution von 3000 zu

Zur Uebernahme der Pachtung ist ein disponibles Vermögen von 100,000 erforderlich. 14

Finanz⸗Direction. Bartels.

loosung, Amortisation, Zinszahlung u. s. w. von öffentlichen Papieren.

uüumtausch der Aktien

Magdebur

g⸗Coethen⸗Halle⸗ Leipziger Eisenbahn⸗Gesellschaft.

In E füllung der durch Wertrag mit der Magdeburg Coethen⸗Halle Lapzeger Eisenbahn⸗Gesell.

schaft vom 17. März d. Js. übernommenen Verp Magdeburg Coethen⸗Halle L mithin gegen Einlieferung ihrer Aktien nebst den dazu gehörigen,

Liquidation getretenen Liquidationsansprüche,

fl chtungen, offeriren wir den

Aktionären der nunmehr in

eipziger E senbahn Gefellschaft gegen Abtretung ihrer

1876 ab laufenden Dividendenscheinen und Talons:

1) für jede bisher mit 4 % iger Staatsgar

antie ver

sebene Magderurg⸗Coethen⸗Halle Leipziger Stamm⸗

aktie Litt. B. 300 Mark Nom. 4 ½ % ige Maadeburg L ipziger Prioritäts⸗Obli⸗

gationen der Magdeburg⸗

laufenden Coupons vom IJ. Januar 1876 Magdeburg Coethen⸗Halle⸗ Magdeburg⸗Leipziger Prioritäts⸗Obligationen der

Eisenbahn⸗Gesellschaft Litt. B. nebst laufenden Coupons vom 1. Januar 1876 ab und

2) für jede alte

Talons.

Halberstädter ab und Talons; Leipziger

Eisenbahn⸗Gesellschaft Litt. A. nebst

Stammaktie: 900 Mark Nom. 4 %ige Magdeburg⸗Halberstädter

Diesen von unserer Gesellschaft in Gemäßheit der Allerböchsten Privilegien vom 21. Juni 1876

(Amtsblätter der Königlichen Regi rungen zu in Höhe von 42,000,000 Mark Nom. emitt und in Höhe von 51,000,00 1 Mark Nom. emitt

ist und zwar den Obligationen Litt. A. mit

Vorzugsrecht anf das frühere Magdeburg Coeth eingeräumt,

auf unsere Gesellschaft übergegangen ist,

Erlös und die Erträgnisse

letzteren haftbar.

dagegen vom Jahre 1885 ab mit jährlich

al pari amortisirt.

tember bis 30. November d. J.

in Magdeburg bei unserer Hauptkassse, Fürstenwallstraße Nr. 6 in Berlin bei der Direktion der Diskonto⸗Gesellschaft, bei dem Bankhause S. Bleichröder; in Frankfurt a./M. bei dem Bankhause M A. von Rothschild & Söhne, und außer bei diesen Stellen, jedoch nur während des Monats für Handel und In⸗

in Berlin bei der Bank dustrie,

bei der Berliner Handels⸗Gesell-

schaft; in Bernburg bei Gebrüder Wolff

in Braunschweig bei N. S. Nathalion Nach⸗ in Hamburg bei der Norddeutschen Bank in

folger;

in Bremen bei J. Schultze & Wolde,

bei E. C Weyhausen; Cassel bei L. Pfeiffer; Cöln bei Sal. Oppenheim jun Dessau bei J. H. Cohn;

bei der Dresden;

1

der gedachten ehem

8 8

& Co.;

Dresden bei der Dresdener Bank, Sächsischen Bank

Magdeburg Nr. 32, Merseburg Nr. 30 und Porsdam Nr. 29) irten Magdebur⸗Leipzioer irten Magdeburg Leipziger Prioritä’s⸗Obligationen Litt. B Priorität vor den Ovligationen Litt B en⸗Halle⸗Leipziger Eisenbahn Untern hmen, soweit dasselbe

aligen Magdeburg⸗Leipziger Bahostrecke in erster Stelle, daher vor allen übrigen Gläubigern der Magdeburg⸗Halberstädter Eisenbahn⸗G sellschaft Anspruch haben. Außerdem und unbeschadet dieses Vorzugsrechts ist denselben das gesammte Vermögen der Magdeburg⸗ Halberstädter Eisenbahn⸗Gesellschaft hinter den bereits früher eingegangenen Schuldverbindl chkeiten dieser Die 4 ½ % igen Masdeburg⸗Leipziger Obligationen Zeitraums von mindestens 25 Jahren der Amortisation nicht, die 4 % igen Obligationen Litt. B. werden ½ % des Nomivalbetrages unter Zuschlag der ersparten Zinsen

Der Umtausch der Aktien gegen die Obligationen findet Statt innerhalb der Zeit vom 1. Sep⸗

zu

in Eisleben bei der Eisleber Diskonto⸗Ge⸗

sellschaft; in Erfurt bei Adolph Stürcke;

Bei den Umtauschstellen sind die Aktien nebst Dividendenscheinen pro 1876 urd folgende Jahre, sowie mit Talons jede Sorte für sich

Verzeichnisses einzureichen, Coupons vom 1. Januar 1876 ab tansche Dividendenscheine fehlen sollten entsprechenden Jahre zurü behalten.

Formulare zu den Nummern⸗Verzeichnissen werden von den Umtauschstellen kostenfrei verabfolgt.

Die Besitzer von alten Magdeburg⸗Coethen⸗Halle⸗Leipziger Aktien und garantirten Aktien Litt. B,

welche nicht innerhalb der Frist vom 1. September bis 30. brauch gemacht haben, werden dieses Rechtes definitiv verlustig.

Aktien erhalten nach Ablauf des gesetzliche Eisenbahn⸗Gesellschaft lediglich den auf ih Bahnstrecken erzielten Reinerlöses, nämlich für eine einen Baarbetrag von 600 nebst 5 % Zinsen von eine Magdeburg⸗Coethen⸗Halle Leipziger Stammaktie Litt. B. einen Zinsen vom Nominalaktienbetrage seit dem 1. Januar 1876.

Eine Verlängerung der Umtaus oder eine nachträgliche Zutheilung von

Aktien findet unter keinen Umständen Statt.

Magdeburg, den 15. August 1876.

Direktorium 1A“ der Magdeburg⸗Halberstädter Eisenbahn⸗Gesellschfft.

1

Hannoversche Bank.

Der Einberufungstermin für die früher von uns

ausgegebenen auf

unter Beifügung eines wogegen neue Obligationen in dem oben angegebenen Verhältnisse nebst Zins⸗ und Talons im Umtausch verabfolgt werden. werden die Coupons der neuen Prioritäts Obligationen für die

n Liquidationsjahres für die Magdeburg⸗Coethen⸗Halle⸗Leipziger ren Besitz entfallenden aliquoten Theil des für die verkauften

E“ den 30. November d. Is. hinaus, Obligationen auf e nicht umge

Thalerwährung lautenden Noten

läuft mit dem 31. dieses Monats ab und werden

diesem Beirage seit dem 1. Januar 1876, und für

Prioriäts⸗Obligat onen Litt A., ein unbedingtes

so daß dieselben für Kapital und Zinsen auf den

L tt A unterliegen während eines

September d. J.

in Gotha bei der Privatbank zu Gotha;

in Halberstadt bei Carl Kux sen;

in Halle S. bei dem Halleschen Bank⸗Ver⸗ üeeeein von Kulisch, Kaempf ö

bei H. F. Lehmann;

Hamburg, be L. Behrens & Soehne; in Hannover bei Hermann Bartels, bei M. J. Frensdorff & Co.; in Leipzig bei der Leivziger Bank, bei der Allgemeinen Deutschen Credit⸗Anstalt; in Magdeburg bei Louis Maquet, bei F. A. Neubauer; in Weimar bei A. Callmann, bei Julius Elkan.

arithmetisch geordneten Nummern⸗

Sofern bei dem Um⸗

November d. J von dem Umtanschrechte Ge⸗ Die Inhaber solcher nicht umgetauschter

alte Maadeburg⸗Coethen⸗Halle⸗Leipziger Stammaktie

Baarbetrag von 270 nebst 4 %

[6890]

sämmtliche bis dahin etwa nicht einger Thalernoten unserer Bank werthlos. Hannover, den 18. August 1875.

Die Direktion.

vom 1. Januar

1

Hessischen Ludwigsbahn, errichten versucheweise gemeinschaftlich eine

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—————é—é—é—öäeBr ——-— 1

Grosse Preisermässigung!!

phRISTER & RSSMMWYS

FPamilien-Nähmaschinen seit vielen eöG und in bereits

100.000 Stück

im Gebrauch⸗ sind, mit den neuesten und praktischsten Verbesserungen versehen, die be⸗ liebtesten für den Hausg⸗brauch, sowie für gewerbeiche Zwecke, bei größter Geräuschlosig⸗ keit arbeiten sie gleich schön in leichten und sturken Stoffen, vom feinsten Mull bis zum dicksten Double Trotz der regelmäßigen Hinweise auf die Merkzeichen für die Aechtheit der Frister £ . Rossmann Maschine den Abdruck der vollen Firma nebst gerichtlich deponirter Fabrikmarke auf der Deckplatte und das F & R im Gestell, sind in neuerer Zeit angestrengte Versuche zu Täuschungen durch andere Fabrikate gemacht worden, ee wird deshalb jetzt jeder Maschine außerdem ein 2 Ursprungs-Zeugniss der Fabrik beigegeben, ohne ein solches ist keine Maschine ächt. ö““ Der seither schon anerkannt b llige Preis für die Frister & Rossmann Näh⸗ maschine ist vom 1. Juni ab um ein Bedeutendes weiter ermässigt und werden außer⸗

dem bei Baarzahlung 3 10 % Rabatt

Verkäufe auf Abzahlung obne Preiserhövung. Garantie wird geleistet, Unterricht frei, Verpackung nicht berechnet, Preislisten und Näh⸗

proben gratis. Verkaufslokal Ecke der auerstrasse.

W., Leipzigerstr. 112, Xx

Die Fabrik errichtet in jeder Stadt von Bedeutung ein Depot, und wollen sich Reflektanten von Prätzen, die noch unbesetzt dieserhalb an uns wenden.

6684]

u 1“

vergütet.

Eisenbahn⸗

eE

im Innern der stadt Frankfurt a. M.

6944] Die Verwaltungen dr in Frankfurt a. M. mündenden Staats Eis

sowie Eisenbahn⸗Billet⸗Verkaufstelle 88 m Innern der genannten Stadt. 88

Diese Verkaufstelle wird am 19. August I. J. eröffnet und befindet sch im Eedge-chousse des Frankfurter Hofes

neben dessen Haupteingang in der Bethmannstraßze.

Die Verkaufst le ist täglich

geöffnet, nur an Sonn⸗ und Feiertagen blerbt sie Vormittags 9 bis 12 Uhr geschlossen. 8

Schuellzüge als für Personenzüge, sowie Retour und Randreise Billets. Billets zu haben sind, ist aus den an zu ersehen.

aber auch Billete ausgegeben, die mit dem Datum des nächstfolgenden Tages gestempelt sind.

k

betreffenden Frankfurter Eisenbahnstation erhoben wird, vermehrt um

s

Billete I. und II. Klasse verkauft, und zwar sowohl für Nach welchen Stationen

dem Schaufenster der Verkaufstelle ausgestellten Verzeichnissen

E werden bei derselben nur

Die bei der Verkaufstelle ausgegebenen Billets werden mit dem Stempel des Tages der Aus. abe versehen und gelten für diesen ganzen Tag, nicht für einen bestimmten Zug Auf ge. vesn 1 it diesen ann aber selbstverständlich die Reise nicht an dem Tage der Lösung angetreten werden. Der Preis der bei der Verkaufstelle ausgegebenen Billets ist derjenige, welcher auf de einen, zur Deckung der be⸗ onderen Kosten der Verkaufstelle, bestimmten Zuschlag, welcher beträgt: pro Billet bei einem Beilletpreise bis zu 10 Mark 10 Pfennige 9 von 19Co. . 90 1 6881ö1 . 1 50 1 Mehr als 50 Pfennige Zuschlag werden auf kein Billet erhoben. Eme Gewähr dafür, doß ein Reisender mit einem in der Verkaufstelle gelösten Billet ir end en Zug noch erreichen könne, wird nicht übernommen. 8 8 6 Gepäck wird bei der Verkaufstelle nicht expedirt. Darmstadt, den 16. August 1876. S Im Namen und Auftrag der betheiligten Eisenbahn⸗Verwaltungen:

Die Direktion der Main⸗Neckar⸗Eisenbahn.

30 4

Norddeutscher Lloyd.

mächtigt Johanning & Behmer,

13 September nach Baltimore

26 August nach New⸗York D. Nürnberg 2 16. September nach New⸗York

30. August nach Baltimore D. Oder S 2. September nac New YPerk D. Naln 23. September nach New⸗York 9. Sept mber nach New York D. Lelpzig 27. September nach Baltimore Passage Preise nach New⸗York: I. Cafüte 500 ℳ, II. Cafüte 300 ℳ, Zwischendeck 120 Passage⸗Preise nach Baltimore: Cafüte 400 ℳ, Zwischendeck 120

Von Bremen nach New-Orleans

via Havre und Havanna D. Strassburg 7. September. D. Frankfart 27. September. Passage⸗Preise: Kajüte 630 ℳ, Zwischendeck 150 Zur Ertheilung von Passagescheinen für obige Dampfer, sowie für jede andere Linie sind bevoll⸗ Berlin, Louisenplatz 7.

Von Bremen nach dem La Plata

Braunschweig .Donaun Rhein

auf der Hin⸗ und Rückreise Antwerpen und Lissabon anlaufend

8

Mit den im Herbst abgehenden, sowie mit den im Frühjahr zurückkehrenden

des früheren Inhabers erledigten Kreisthierarzr⸗ stelle des Crossener Kreises mit dem Wohnsitze

i

600 ℳ, werden Thierärzte I Klasse, Fähigkeitszeugniß zur Verwaltung einer Kreisthier⸗

nach Bahia, Rio, Montevideo una Buenos Ayres

D. Habsburg 25. August, D Hohenzollern 25. September 1.““ und ferner am 25. jedes Monats. 85

„Passagiere nach und von Madeira Beförderung. Die Direction des Norddeutschen Lloyd in Bremen.

Behufs der Wiederbesetzung

arztstelle besitzen, hierdurch aufgefordert, unter Ein⸗ reichung 1) der Approbation als Thierarzt I. Klasse, 2) des vorerwähnten Fähigkeitszeugnisses, 3) eines Lebenslautes, sich binnen 6 Wochen beizuns zu melden. Frankfurt a./O., den 14. August 1876. Königliche Regierung. Abtheilung des Innern. Rudloff.

der durch den Tod

n der Stadt Crossen und einem Jahresgehalte von welche das

““ 1“

von Morgens 7 Uhr bis Abends 8 Uhr unnnterbrochen

Dampfern finden 8”

Zweite Beilage chen Reichs⸗Anzeiger und Königlich Preußi

GX Berlin, Sonnabend, den 19. August

In Rese I bis auf Weiteres außer den gerichtlichen Bekanntmachungen über Eintragungen und Löschungen in den Handels⸗, Zeichen⸗u. Musterregistern, sowie über Konkurse veröffentlicht: e, . . Beeeg 85 - . 1 2) die Uebersicht der anstehenden Konkurztermine, 8 7) die von den Reichs⸗, Staats⸗ und Kommunalbehörden aus eschriebenen Submisstonstermine, 8 8 Vereenegic der deen zu besetzenden Stellen, 9 dis Ee111“ .“ 5) die Uebersicht E11““ 10) die Uebersicht der bestehenden Postdampfschiff⸗Verbindungen mit transatlannschen Ländern, . 16 2à. Lehi⸗ 8 11) das Telegraphen⸗Verkehrsblatt. 6) die Verpachtungstermine der Königl. Hof⸗Güter und Staats⸗Domänen, sowie anderer Landgüter,

1 Der Inhalt dieser Beilage, in welcher auch die im §. 6 des Gesetzes über den Markenschutz, einem besonderen Blatt unter dem Titel

Central⸗Handels⸗Register für das Deutsche Reich. 220

Das Cenrral⸗Handels⸗Register für das Deutsche Reich kann durch alle Host⸗Anstalten des In⸗ Das Central⸗Handels⸗Register für das Deutsche Reich erscheint in der Regel täglich. Da und Austandes, sowie durch Carl Heymanns Verlag, Berlin, SW., Königgrätzerstraße 109, und Alle Abonnement beträgt 1 50 für das Vierteljlahr. Einzelne Nummern kosten 20 Buchhandlungen, für Berlin auch durch die Expedition: SW., Wilhelmstraße 32, bezogen werden. Insertionspreis für den Raum einer Druckzeile 30 ₰.

b

chen Staats⸗Anzeiger.

1876. 8

vom 30. November 1874, vorgeschriebenen Bekanntmachungen veröffentlicht werden, erscheint auch in

Die Nr. 33 des „Preußischen Handels⸗ archivs“ hat folgenden Inhalt: Gesetzgebung: Bekanntmachung des Reichskanzler⸗Amts, betreffend die Uebereinkunft mit Luxemburg wegen gegenseitigen Markenschutzes. Bekanntmachung, betreffend den An⸗ theil der Reichsbank an dem Gesammtbetrage des steuerfreien ungedeckten Notenumlaufs. Freund⸗ schafts⸗, Handels⸗ und Schiffahrtsvertrag zwischen der Republik Peru und China. Abänderungen im grie⸗ chischen Zolltarif. Zeitweilige Einstellung der Aus⸗ münzung silberner Fünffrankenstücke für Privatrech nung (in Frankreich). Staristik: Handelsbericht aus Odessa für 1875. Handels⸗ und Schiffahrtsbericht aus Havre für 1875. Handel und Schiffahrt von Grimsby im Jahre 1075. Handels⸗ und Schiff⸗ fahrtsbericht aus Bangkok für 1875. Mittheilungen über den Handelsplatz Takuschan in der Provinz Schingking. Mittheilungen: Mailand, Galatz, Mil⸗ ford Haven.

‿2.

eines Skontos verlustig gehen, und endlich würde dieses System im Effekte doch dazu führen, die Preise, zu welchen der Geschäftsmann verkaufen kann und will, um den Betrag des Rabatts zu erhöhen. Es soll daher nach Ansicht der Kammer nicht eine Prämie auf die Baarzahlung, sondern eine Auflage auf die säumige Zahlung in Form von Verzugszinsen bestimmt werden.

2) Bei Gewerbtreibenden, welche Lieferungen, Re⸗ paraturen zu besorgen haben, empfiehlt sich, wenn nicht Baarzahlung erfolgt, monatliche Rechnungs⸗ stellung, bei späterer Zahlung Berechnung von Ver⸗ zugezinsen. Die Einführung von Halbjahres⸗ oder Quartalsrechnungen würde an der Sachlage wenig andern und erscheint deehalb monatliche Rechnungs⸗ stellung, um eine gründliche Reform zu erzielen, un⸗ bedingt nothwendig.

Bezüglich der Form dieser Monatsrechnungen wird al nothwendig erklärt, die Regel zu beobachten, daß, wenn im Laufe des Monats die Rechnuag nicht be⸗ glichen werden sollte, der Saldo des vorhergehenden Monats nebst den hieraus berechneten Verzugszinsen

Huͤckeswagen resp. Wermelekirchen. Hoffentlich wird nun auch, bei Wiederkehr von Vertrauen und besseren Zeit⸗ und Geldverhältnissen, die Weiter⸗ resp. Durch⸗ führung der Strecken Huͤckeswagen⸗Wipperfürth und Wermelskirchen⸗Cöln nicht mehr lange auf sich war⸗ ten lassen, da recht eigentlich erst nach einer solchen Vervollständigung des Bahnnetzes ersprießliche Folgen für den allgemeinen Verkehr zur Geltung gelangen können.

Bei dieser Gelegenheit unterlassen wir es nicht, betreffend die beabsichtigte Uebernahme der Eisen⸗ bahnen durch das Reich unsere Ansicht dahin zu äußern, daß, mag das Endresultat der desfallsigen Verhandlungen sein, wie es wolle, wir es nur freudig begrüßen können, entweder durch eine einheitliche Verwaltung, die wohl nur in den Händen des Staats ausführbar ist oder mindestens durch ein umfassendes, alle Verhältnisse berücksichtigendes Eisenbahngesetz die Interessen des Handels und des Verkehrs mehr wie disher gefördert zu sehen. Die so verschiedenen Tarife des weitverzweigten deutschen Eisenbahnnetzes, s die Anwendun ganz verschiedener Verwaltungsnormen . auf die nächst⸗ Monatsrechnung gesetzt werden sollte, bereiten dem Verkehr Schwierigkeiten, die je länger, 3 8 nicht blos damit der Schuldner stets an seine Ver⸗ ie unerträglicher zu werden drohen.

ö Ftifgeit verhe sondern auch um Streitig⸗ eiten möxglichst zu vermindern. (Arbeitermarkt.) Ueber die landwirth

3) Im Großhandel empfiehlt sich, daß der Fabri⸗ EEL31’“ äͤußert sich kant und der Kaufmann in den Fäͤllen, wo nicht der Jahresbericht der Handels⸗ und Gewerbe⸗ Baarzahlung erfolgt, in der Reget ein Ziel auf kammer zu Stuttgart für 1875: drei Monate gewährt und sich durch Acce⸗pte deckt, Die allgemeine Lage der Landwirthschaft, wie sie wesche zur Bequemlichkeit beider Theile Mitte und sich auch im vergangenen Jahre gestaltet hat, wird Ende des Monats zahlbar gestellt werden tönnen. eine immer schwierigere. Zwischen den Preisen der Als Rezel ist daher die Baarzahlung oder die Re⸗ landwirthschaftlichen Produkte, die schon seit langerer gulirung durch Drei⸗Monat⸗Tratten einzuhalten Wo Zest ziemlich sich gleich geblieben sind, und den von die Verhältnisse einer einzelnen Branche es noth⸗ Jahr zu Jahr steigenden Ausgaben des Landwirths, wendig machen, einen längeren Kredit als 3 Monate namentlich den gegen früher um 80 100 % gestie⸗ zu beanspruchen, sind anderweitige Vereinbarungen

1— Wen, 5. enen Dienstboten⸗ und Taglöhnen, ist nicht ausgeschlossen. Die Besorgniß, welche von 8

gese kein richtiges Verhältniß; wenn auch die Er⸗ mancher Seite ausgesprochen wurde, daß im Falle löse aus Vieh und Wiehprodukten günstige sind, einer Krisis der Aussteller der Wechsel durch das

(Erkenntniß des Reichs⸗ Ausste . so können sie bei den durchschnittlichen Betrieben der Ober⸗Handelsgerichts, I. Sen., vom 16. Juni d. J.) massenhafte Zurückströmen unbezahlt gebliebener häuerlichen, auf parzellirtem und vielfach weglosem Tratten in Verlegenheit komme, kann die Kammer nicht Grundbesitz wirthschaftenden Bevölkerung die aus

1 85 theilen; es ist nicht anzunehmen, daß sämmtliche Tratten

1 umtli gedachtem Mißverhältniß fließende mißliche Lage Bei der Sicherstellung einer Schuld durch Ueber⸗ unbezahlt und auf einen Tag ihm präsentirt werden; nicht ganz beseitigen. Zu den ökonomischen Miß⸗ tragung resp. Cession von Gegenständen oder For⸗ dies insbesondere deshalb, weil von dem Zeitpunkte ständen kommit die in dem größten Theile des Lan⸗ derungen, die an Werth den Schuldbetrag bei Wei⸗ an, von weishem Jedermann weiß. daß er die ein⸗ des herrschende Tagelöhner⸗ und Dienstboten⸗ tem übersteigen, unter dem Vorbehalt des Rück⸗ gegangenen Verpflichtungen pünktlich zu erfüllen hat, noth. Vielfach sind Arbeiter und Arbeiterinnen trotz kaufs, spricht die Vermuthung für ein Darlehn⸗ diese selbst nicht mehr üͤpermäaͤßig ausgedehnt werden guter Löhne und guter Verköstigung nicht in genügen⸗ und Pfandgeschäft und demgemäß nur für eine simu⸗ Und Niemand sich mehr Waaren hinlegen wird, als der Zahl zu erhalten, und treffen den Landwirth bei lirte Uebertragung der bezüglichen Gegenstände. er für sein Geschäft gebraucht. Der Hauptvortheil

de far sein eschsl get Hartr. daß es die Möglich ungünstiger Erntewitterung Verluste, 8. ohne Ar⸗ Wird diese Ve ung vom Schuldner durch einen des Tra ensystems liegt darin, daß es die Möglich⸗ beiterman el vermieden worden vwären. Gar traurig ist Wird diese Vermuthung 1 keit giebt, Buchschulden jederzeit mobil zu machen .

Fi äftigt, teht dem Gläubiger nicht das bt, 3 nadh die Wahrnehmung, die in einigen Berichten Ausdruck öbö 882 stegte deage der nicht bezahlten und mit eitenen Mitteln ftatt mit fremdem Kapital fond, daß viele Kleinbegüterte, die ihre und ihrer Schul summe, die ihm cedirten resp. übertragenen zu wirthschaften. „Die Produktion würde uf diese Familie Arbeitskraft auf ihrem Eigenthum nicht Gegenstände als Eigenthum zu behalten, vielmehr Weise in die den Bedürfnissen angepaßten Schranken vollständig ausnützen können, im falschen Grund⸗ haben sie nach wie vor den Charakter als Pfand⸗ einigermaßen zurückgeführt, die Ueberprodukt on besitzerstolze sich schamen, Taglohn⸗ oder Akkordar⸗ gegenstände für den eigentlichen E (Er⸗ v Vertrauen und die Solidität beit zu 1“ leber ibfe Sh.

Ober⸗Tri 8 röß den. weise vertrödeln. ieser Hochmuth ist au⸗ er kenntruß des Ober 116“ Wir brauchen wohl die Vortheile, welche eine

9. Mai d. J.) 8 V Grund, daß solche Leute mit fremdem Geld zu un⸗ 3 Reform der Zahlungsweise in dem vorgeschlagenen sinnigen Preisen Güterstücke kaufen, von denen sie

Sinne bieten würde, nicht weiter einzeln aufzufüh⸗ die Rente dem Gläubiger abzutragen haben, so daß ren. Wir halten uns überzeugt, daß der gesammte ihnen nur der Arbeitslohn übrig bleibt. Damit Handels⸗ und Gewerbestand Deutschlands eine der⸗ sind aber die parzellirten Grundstücke überhaupt auf artige Aenderung der Zahlungsweise freudigst be⸗ eine unnatürliche Höhe hinaufgeschraubt. . sch grüßen wird. Noch schlimmer als die Taglohnsverhältnisse sind Peill K. Cüpper, mit dem Sitze in Aachen, ist am

Um aber diese Reform allgemein zur Wahrheit diejenigen der Dienstboten. Gute landwirth⸗ heutigen Tage aufgelöst worden und ist das Geschäft zu machen, erscheint das vereinigte Bemühen sämmt⸗ schaftliche Dienstboten sind eine Seltenheit ge⸗ mit Aktiven und Passiven auf den einen ihrer bis⸗ licher kaufmännischer und gewerblicher Korporationen worden. Unzuverläßlichkeit, ungehorsames, unge⸗ herigen beiden Theilhaber, Johann Cüpper, Kauf⸗ dringend geboten. S. sittetes Betragen, übertriebene Ansprüche an Lohn, mann in Aachen, übergegangen.

Un diese vereinigten Bemühungen wirksam zu Kost, Freiheiten, geringe Leistung dem Maß und Gedachte Firma wurde daher heute unter Nr. 965 unterstützen, hält es München für geboten, an die der Güͤte nach, sind an der Tagesordnung. Am des Gesellschaftsregisters gelöͤscht. bayerische Regierung die Bine zu richten, sie möge schlimmsten sind die Landwirthe in unseren Land⸗ Sodann wurde unter Nr. 3529 des Firmen⸗ bei Berathung des Reichs⸗Eivilgesetzes dahin wirken, städten und in den äabrikgegenden daran, da die registers eingetragen die Firma: J. Cüpper Sohn, daß die Verjährungsfrist für die Forderungen, welche jungen Leute durch Beschäftigung in der Stadt und welche in Aachen ihre Niederlassung hat, und deren aus dem kaufmännischen oder gewerblichen Betriebe den Fabriken sich ein angenehmeres, namentlich Inhaber der daselbst wohnende Kaufmann Johann entstehen, auf ein Jahr festgestellt werde. ungebundeneres Leben verschaffen können. Gegen Cupper ist. 5

Die Abkürzung der Verfährungsfrist wird dazu Nichtantritt des Dienstes und gegen das Davon- Aachen. den 15. August 1876. 5 beitragen, daß die Reform der Zahlungsweise eine laufen, oft in der allerdringendsten Arbeitszeit, ist Königliches Handelsgerichts⸗Sekretariat all emeine werden wird, weil Jeder, Gewerbe⸗ leider der Landwirth durch die bestehenden Gesetze FFghsegh treibende und Kaufmann, wenn er nicht seine For⸗ nicht genügend geschützt. derung durch Verjährung verlieren will, gezwungeu —— ist, auf promptere Zahlung Seitens seiner Kunden In Betreff der Arbeiterverhältnisse hebt der Bericht zu dringen. Mancher scheut sich j tzt, gegen seinen der Waldenburger Handelskammer hervor, daß Kunden klägerisch aufzutreten; ist aber einmal die die Arbeitslöhne auch in Schlesien gestiegen seien, Verjähru gsfrist auf ein Minimum reducirt, so und daß dies bei der Gewohnheit des schlesischen hindert ihn darau nichts, da ihm das Gesetz zur Arbeiters, nicht, intensiv genug zu arbeiten Seite steht. In dieser Beziehung ist also die Ab⸗ und seine Arbeitsbranche öfter zu wechseln, kürzung der Verjährungsfrist eine Pression auf die sowie bei den eigenthümlichen Fabrikeinrichtun⸗

andel⸗ und Gewerbtreibenden, welche die Aus⸗ gen unsere Industrie gegenüber der Konkur⸗ schließung Einzelner unmöglich wacht. tenz in eine unzünstige Lage bringen müsse. Es werde daher die Aufgabe des schlesischen Fabrikanten

Die Handelskammer zu Lennep beginnt sein müssen, in höherem Grade, als es bisher geschehen, ihren Bericht für das Jahr 1875 mit einem Ueber⸗ seine Maschinen zu vervollkommnen, die Handarbeit üich über Handel und Gewerbe im Allgemeinen: zur Maschinen arbeit überzuführen und die Leistungs⸗

fähigkeit seiner Arbeiter zu vergrößern. Was das Trausportwesen anlangt, so spricht sich der Bericht dahin aus, daß die bedeutende Steigerung der Frach⸗

Patente.

Königreich Sachsen. Auf 5 Jahre, 15. Juli 1876, Wilhelm Leymann in Dessau, Apparat zum Abschneiden von Cigarrenspitzen; 20. Juli 1876, C. C. Merkel zu Chemnitz, Desintegrator um Mais, Roggen, Gerste ꝛc., ohne selbige vorher chrot’n zu müssen, einmaischen zu können; 28. Juli 1876, Petzold u. Sanden, Berlin, Funkenlösch⸗ apparat für Locomotiven, Locomobilen, Dampf⸗ schiffe ꝛc.

Herzoathum Sachsen⸗Meiningen. zienrath H. Gruson, Buckau⸗Magdeburg, Regulator bis Ende 1880.

Fürstenthum Schaumburg⸗Lippe. Eugenio de Zuccato, London, Verfahren zur Herstellung auto⸗ graphischer Abdrücke von Schriften und Zeichnungen, auf fünf Jahre.

Fürstenthum Lippe Detmold. W. Helms⸗ müller, Diepholz, chine mit konischer

Kommer⸗ Cosinus⸗

Dreschmaf Drescht ommel, auf 5 Jahre.

(S. Anzeigen am Schluß.)

Handels⸗Register.

Die Handelsregistereinträge aus dem Königreich

Sachsen, dem Königreich Württemberg und

dem Großherzogthum Hessen werden Dienstags

bezw. Sonnabends (Württemberg) unter der Rubri

Leipzig resp. Stuttgart und Darmstadt ver⸗

öffentlicht, die beiden ersteren wöchentlich, die letz⸗ teren monatlich.

Sachen. Unter Nr. 3528 des Firmenregisters wurde heute eingetragen die Firma Franz Paulssen, welche in Aachen ihre Niederlassung hat und deren Inhaber der daselbst wohnende Bier brauereibesitzer Franz Xavier Paulssen ist. Aachen, den 11. August 1876. Königliches Handelsgerichts⸗Sekretariat.

Aachen. Die Handensgesellschaft unter der Firma Bitsch & Giesen, wesche ihren Sitz in Aachen hatte, ist durch den Tod des einen Gesellschafters, Winand Giesen, zeitlebens Kaufmann in Aachen, aufgelöst worden, und siad auf Grund des Sesell⸗ schaftsvertrages deren Aktiven und Passiven mit der Firma auf den überlebenden Gesellschafter, Kauf⸗ mann Hubert Bitsch in Aachen, übergegangen. Letzterer hat sodann in sein Geschäft den ebenfalls zu Aachen wohnenden Kaufmann Winand Joseph Giesen aufgenommen. Es wurde daher heute 1) die bisherige Firma Bitsch & Siesen unter Nr. 574 des Gesellschaftsregrsters gelöscht; 2) unter Nr. 1337 des nämlichen Registers ein⸗ getragen die Handelsgesellschaft unter der Firma Bitsch & Giesen, welche in Aachen ihren Sitz hat und deren unbeschränkte Ge⸗ sellschafter die vorgenannten Hubert Bitsch und Winand Joseph Giesen sind. 1 Aachen, den 13. Auguft 1876. —Königliches Handelsgerichts⸗Sekretariat.

Die Uebertragung eines Gegenst andes oder die Cession einer Forderunganeinen Gläubiger zu seiner Sicherstellung, wobei für den Fall anderweiter Befriedigung des Gläubigers der Rückrall an den Cedenten, resp. Uebertragenden ver⸗ mittelst einer Resolutivbedingung vorbehalten oder ein Versprechen der Rückcession und Rückgabe der über⸗ tragenen Sache für diesen Fall geleistet wird, ist als eine Eigenthumsübertragung, und nicht als eine Verpfändung der betroffenen Sache oder Forderung aufzufassen. Verfällt der Schuldner in Konkurs, so kann der Gläubiger ohne Weiteres über die zu sea Sichermnellung cedirte Forderung oder über tragene Sache verfügen.

In Beziehung auf Artikel 315 des Handelsgesätz⸗ buchs hat das Reichs⸗Oberhandelsgericht,

II Senat, in einem Erkenntn ß vom 24. Mai d. J. Aachen. Die Handelegesellschaft unter der Firma:

ausgesprochen, daß bei vorschriftsmäßiger Deposition einer streitigen Forderang Seitens des Schuldners dieser befugt ist, die Herausgabe der retinirten Ob⸗

jekte zu verlangen.

Zur Reform des Zahlungsverfahrens. XV. (S. Nr. 190 des Reichs⸗Anz, Nr. 216 des Central⸗ Handels⸗Reg.)

Das „D. Hdblatt“ enthält folgende merkungen: 1“

Alljeitig stimmt man darin überein, daß das Publikum in Deutschland an pünkilichere Erfüllung bezw Baarzahlung gewöhnt werden müsse, und daß die Zustände, welche gegenwärtig in Bezug auf die Zahlungsweise bestehen, unhaltbar geworden sind. Ueber die Frage, wie diese Aenderung herbei⸗ zuführen sei, sind die Ansichten im Publikum ge⸗ tbeilt Die Handels⸗ und Gewerbekammer in München ist der Ansicht, daß zunächst eine Unterscheidung zwischen Detail⸗ und Großhandel gemacht werden müsse und zwar:

1) Bei dem Detailverkaufe in Läden und Maga⸗ zinen ist Baarzahlung unbedingt als Regel festzu⸗ halten; wenn jedoch ausnahmsweise Kredit bean⸗ sprucht und vereinbart wird, sind Verzugszinsen zu Das System der Fr

aarzahlun lt sich nicht. ieses Sy ick el un 8 dera eheegta ten Zustand sanktiontren, „Gleich seinem Vorgänger, so hat auch das abge⸗ indem es die Baarzahlung prämnirt 8. esfern 1 11878, 2 Fesc tcge Feen 1198

8 d ei ane t, währen efriedig 1 .— Auch 9. re vas Re fen olis, ue niemnbmee msteick, das sich der Einfluß der auf die Ueberspannung aller ten in den letzten Jahren sehr schmerzlich gefese

orgen nur die Ausnahme bilden und daher Kräfte gefolgten Reaktion in gleicher Weise gel⸗ worden sei⸗ Diesem Uebelstande werde vene eca⸗ dem Kreditnehmer eine Auflage gemacht werden tend, auf fast allen Gebieten des Verkehrs und abgeholfen werden können, Prseg die isen 8 nen sollte die Vergütung von Verzugszinsen. der Industrie hielt die matte Stimmung unpver⸗ in den Händen vieler Gese schaften seisse aher Rabatt zu gewähren, würde bei kleinen Beirägen seaens an, bunxe so hat F 8 h 26; b2”9 V en bE vn gtesgete behs Fen nahezu undurch übrbar und dem im Rechnen weni⸗ wung gebracht, der vielseitig im Begi .tornen, wen

e 1 ein; selben erwartet überall sicherlich erhofft wurde. einzelnen Eisenbahnen das a gemeine Interesse der ne der bewemnenien Gewerbiteibenden unbesinngset Ein für den Kreis bedeutsames Ereigniß ist die Tranzporterleichterung und der möglichsten Billig⸗ witz aus 889 1 dung erhält, würde in der Regel des Vortheils bevorstehende Eröffnung der Bahnstrecken Lennep⸗ keit des Transportes träte. lals Bevo mäch ig

Be⸗

Aachen. Unter Nr. 3530 des Firmenregisters wurde heute eingetragen die Firma: Aug. Peill, welche in Aachen ihre Niederlassung hat und deren Fenn der daselbst wohnende Kaufmann Auguft eill ist. Aachen, den 15. August 1876. Königliches Handelsgerichts⸗Sekretariat.

Alfelcd. Bekanntmachung. In das hiesige Handelsregister ist auf Fol. 158, laufende Nr. 1 heute eingetragen die Firma: „Marie Dierking“, als Ort der Niederlassung alfeld, als Inhaberin die Ehefrau des Fabriktischlers Friedrich Dierking Marie, geb. Führ, in Alfeld. G Alfeld, den 17. August 1876. Königliches Amtsgericht. H. Erxleben.

Bekanntmachung.

Altenhurg. der unterzeichneten Be⸗

n dem Handelsregister w zoͤde Fol. 8 Bd. II. (Meuselwitz) ist lt. Be⸗ schlusses vom heutigen Tage verlautbart worden, daß Arno Schönefeld und Louis Spengler in Meusel⸗ und Georg Werner das. Brannkohlen⸗Aectien⸗