Berlin, 7. Februar 1877. 3 Dezember vor. Is. abgeliefert. Da nun inzwischen die Arbeitslosig⸗ gestalten, wollen nicht mit kräftigen, markigen Strichen gezeichnet, E rĩ· st 82 B 2 88 1 “ Sxeevn. Id haben fol⸗ keit auch andere Bezirke erfaßt hat und das Ende dieses Prozesses sondern mit zarten Farben und einer Menge von feinen, sauber aus⸗
. Rektor und Senat der Universität Greifswa üche 2— „ nicht berechnet werden kann, da ferner die Bevölkerung äußerst arm gearbeiteten Nüancen und Zügen, gleichsam wie Porträtbilder, aus⸗ gende Preisaufgaben der Rub 11 ausge und die Kartoffelernte schlecht gerathen ist, so erscheint ein Ein⸗ geführt sein. Zumeist auf seiner genialen Charakteristik beruht der 2) die E“ esehehte Kutscenn hede 8 2— auch der Privatwohlthätigkeit dringend geboten (S s 42 L— bg 2 ge . Jabrr 82 2— 8—— reißigjahrig Kriege; 2 ich 8 61 merhn.) . 1111““ em Jahre 1668) no eine Lustspiele a belo
wärtig der Ferußsischan 8g angeüörigen grgitorinen; 1S “ —C—C——— “ In bei „ peoseischen Begehfitung, e eee 2 — g5
lür⸗ 5 1b 9 1 11.“ 1 Diktion verloren geht. Hr. Wohlmuth hätte seinen Harpagon mi
mäßig kritische Darstellung seines Lebens und Wirkens mit besonderer Theater. einer stärkeren Dosis von Esprit beschenken müssen; er erschien in dem
Beziehung seine I—— Fr. Hedwig Niemann hat ihre kontraltlichen Beziehun⸗ Molisreschen Gewande etwas zu derb und naturalistisch. Auch die
schriften sind in WE“ di 3 b- g — gen zur General⸗Intendantur der Königlichen Schauspiele gelöst, so heimischen Mitglieder des Residenztheaters schienen sich in dem
spätestens bis zum 1. März gecgs Pr ise sind fuüͤr vie ugrdis daß ein ferneres Auftreten der Künstlerin im Königlichen Schau⸗ Kostüme und der kapon de virrs der Zeit Ludwig des XIV. nicht 22
Preise erfolgt am 17. Oktober “ 6 2 1 . 1 jedoch 1 spielhause in dieser Saison nicht mehr stattfindet. In der näch⸗ zu Hause zu finden. Haltung und Spiel waren zu deutsch⸗klein⸗
befundenen Arbeiten je 1200 ℳ Reichsmünze festgesetz 8 jedoch mit sten Saison wird Fr. Miemann zeitweise als Gast dem Residenz⸗ bürgerlich und modern, die Konversation zu steif und nicht
der Maßgabe, daß wenn eine der “ 8 b 22 Theater angehören. Das Gastspiel beginnt am 1. November 1877 genug belebt. Die Einstudirung des Stückes, das wohl nügend, eine andere aber in vorzüglichem ¹ rade gelöst werden sollte, und wird die Künstlerin lediglich in neuen Rollen auftreten. Ueber nur aufgeführt wurde, um dem Gast Gelegenheit zu einer von ihm der Preis für diese andere erhöht werden kann. sddie Novitäten selbst, sowie deren Reihenfolge soll jedoch erst eine bevorzugten Rolle zu geben, machte in Etwas den Eindruck der Ueber⸗
1““ endgültige Bestimmung getroffen werden. eilung. Abgesehen von diesen allgemeinen Schwächen war die Dar⸗
Im Victoria⸗Theater hat Frl. Schamberg die Rolle sieglungnde slagsischen Lustspiels im Fiohflnen 1
NRünchen, 3. Feb Behufs S g von freiwilli⸗ Z1.“ AS e—“ n c 8 essante und fand bei dem zahlreichen Publikum beifällige Aufnahme. es ae ““ Theils von der „Melusine⸗ übernommen. lrwich “ Feerie Das Bemühen der Direktion, das umfangreiche Repertoir durch un⸗
e hat sich gestern hier ein Comité gebildet, das als⸗ erfreut sich noch bb eines zahlreichen Zuspruchs. Bu mittelbare Aufeinanderfolge der einzelnen Akte in den Zeitraum kines
bald einen entsprechenden Aufruf erlassen wird. Den Ausgangspunkt — Das Residenz⸗Theater bot am Montag ein sehr reich⸗ Theaterabends zu zwingen, erwies sich als nicht durchführbar. Fehn
des Nothstandes bildete der „Allg. Ztg.“ zufolge, die Liquidation des 229 Repertoir. Es wurden nicht weniger als 10 Akte gespielt. Akte sind des Guten zu viel. Die Vorstellung dauerte bis 11 Uhr,
Webereiwaarengeschäfts M. Steinhäuser in Hof. Hierdurch kamen ußer den Wiederholungen von: „Ein Fürst des Schwindels“ und was einen großen Theil der Anwesenden veranlaßte, den Schluß nicht
im Frühjahr vorigen Jahres etwa 600 Familien um ihrer Erwerb, „Ein Knopf“ wurde als Novität Molisre’s „Der Geizige“ auf⸗ abzuwarten.
und namentlich die Orte Conradsreuth, Leupoldsgrün und Lipperts geführt, in welchem Hr. Alovs Wohlmuth vom Stadt⸗ — Im Stadt⸗Theater wird von heute, Mittwoch, is Sonn⸗
wurden hart betroffen. Zunächst wurde diesen Orten in Folge Ver⸗ Theater in Magdeburg als Gast den „Harpagon“ darstellte. abend der Rosensche Schwank „O, diese Männer“, zu ö
mittlung des Ministeriums des Innern durch Uebertragung einer Hr. Wohlmuth zeigte sich als routinirten Schauspieler, preisen wiederholt. Am Sonntag soll neu einstudirt „Der 82 chen⸗
Lieferung für die Armee geholfen. Allein diese Arbeit war bis Ende gleichwohl gelang ihm die Rolle nicht ganz. Moliere's Bühnen⸗ fresser“ in der Besetzung des Wallner⸗Theaters in Scene gehen.
1 .
eiger und Königlich Preußischen Staats⸗Anzeiger.
Berlin, Mittwoch, den 7. Februar
18772.
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1,100, 7,055 ,748, 12,830,
ℳ 8,244,100 1,387, 8,404,000
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Staats⸗Anzeiger, das Central⸗Handelsregister und das b 8 b mesm der demtkasen tung G
2 b. 532353,1; 1. Steckbriefe und Untersuch -Sachen. 5. Industrielles Etablizzements, Fabriken und Mohrenstraße Nr. 45, die Annoncen⸗Expeditionen Hestblatt nimmt an: die sõ nigliche Expedition 2. Subhastationen, Üerhweeen Grosshandel. „Invalidendank“, Rudolf Mosse, Hnasenstein den Dentschen Reichs⸗Anzeigers und Königlich u. dergl. 6. Verschiedens Bekanntmachungen. LC'Bogler, G. L. Daube & Co., E. Schlotss, Preußischen Staants-Anzrigers: 1 8. Verkänfe, Verpachtungen, Submiazzionen ete. 7. Literarische Anzeigen. Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren
Berlin, 8. N. Wilhelm⸗Straße Nr. 32. 4. Verloosung, Amortisation, Zinzzahlung 8. Theater-Anszeigen. 1 In der Börzoen- Annouren⸗Bureans.
ie Ane. u. 3. V. von öffentlicben Papieren. 9. Pzmilien-Nachrichtan. deilags. , ₰b₰
Abschnitten zu 20 ℳ 760 1,484,240
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6) präkludirt und bis auf den
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Steckbriefe und Untersuchungs⸗Sachen.
Der hinter den Mühlenpächter Reinhold Gellert aus Neutomischel unterm 9. August 1876
erlassene Steckbrief ist erledigt. Graetz, den.
4. Februar 1877. Königliche Staatsanwaltschaft.
Strafvollstreckungs⸗Requisition. Nachbenannte Militärpflichtige: 1) Carl August Scheibig, ge⸗ boren am 10. Februar 1847 zu Aslau; 2) Heinrich Rosa, geboren am 18. Oktober 1848 zu Thommen⸗ dorf; 3) Ernst August Gückler, geboren am 21. No⸗ vember 1849 zu Siegersdorf; 4) Johann Joseph Hyronimus Schneider, geboren am 19. November 1850 zu Birkenbrück; 5) Carl August Würsig, ge⸗ boren am 4. September 1850 zu Waldau; 6) Jo⸗ hann August Reichstein, geboren am 25. November 1850 zu Klein Krauschen; 7) Fedor Albert Werner, geboren am 14. Februar 1850 zu Tiefenfurth;
andere das Grundstück betreffende Nachweisungen und besondere Kaufbedingungen sind in unserm Bureau V. A. 3 einzusehen.
Alle Diejenigen, welche Eigenthums⸗ oder ander⸗ weite zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingetra⸗ gene Realrechte geltend zu machen haben, werden aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Präklu⸗ sion spätestens im Versteigerungstermin anzumelden.
Berlin, den 31. Januar 1877.
8 Königliches Kreisgericht.
Der Subhastations⸗Richter.
— E 2 111132 Subhastations⸗Patent.
Das zur Konkursmasse des Mechanikers Julius Mellin zu Berlin gehörige, in Steglitz belegene, im Grundbuch von Steglitz Band VIII. Nr. 266 verzeichnete Grundstück nebst Zubehör soll
ihn wechselmäßig zu verurtheilen, 360 ℳ 30 ₰ nebst 6 Prozent Zinsen von 360 ℳ vom 20. November 1876 ab an Kläger zu bezahlen und die Prozeßkosten zu tragen resp. zu erstatten, und ist die Klage eingeleitet. 8 Der ꝛc. Rapsilber wird hiermit aufgefordert, zur Beantwortung der Klage und mündlichen Verhand⸗ lung auf den 1. Juni d. Is., Vormittags 9 Uhr, vor der II. Deputation an hiesiger Gerichtsstelle, 1 Treppe hoch, Zimmer Nr. 18, persönlich oder durch einen gehörig bestellten Bevollmächtigten zu erscheinen, widrigenfalls die in der Klage angeführ⸗ ten Thatsachen und Urkunden, über welche keine Er⸗ klärung erfolgt, auf Antrag des Klägers für zuge⸗ standen und anerkannt geachtet und was den Rech⸗
ten nach daraus erfolgt, im Erkenntnisse ausge⸗ sprochen werden.
Offerten hierauf sind mit der Aufschrift: „Submissions⸗Offerte auf Erdarbeiten“ bis zum Dienstag, den 20. Februar er., Vor⸗ mittags 11 Uhr, versiegelt und portofrei an den unterzeichneten Abtheilungs⸗Baumeister einzureichen, in dessen Bureau, Schloßstraße 31, hierselbst, deren Eröffnung im Beisein der erschienenen Submittenten zu bezeichneter Stunde erfolgen wird.
Submissions⸗Bedingungen, Massen⸗ und Preis⸗ verzeichnisse ꝛc. liegen in dem Abtheilungs⸗Bureau zur Einsicht aus und sind zum Preise von 2,0 ℳ von da zu beziehen.
Coblenz, den 2. Februar 1877.
Der Abtheilungs⸗Baumeist Graff.
Verschiedene Bekanntmachungen. [11001 Monatsübersicht der Weimarischen Ban
stande nichtet kludirt 1 stande
im Be⸗
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7,000 11,139,900
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in Abschnitten zu 100 Fl. in Abschnitten zu
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noch die Geltung einfacher Schuldscheine.
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3,4 Die Guldennoten dieser Banken hab “
gemacht und der Gro Zank zu 100 ℳ sind (s ichtet 972
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aeae alle a. S., den 29. Januar 1877.
8) Carl Friedrich August Dasv, geboren am 11. den 9. April 1877, Vormittags 11 ½ Uhr, “ 8à Abthei 1 “ Kregfe⸗ LE zu Til⸗ Zimmer Nr. 12, im Wege⸗ der ö [1073] “ Gold⸗ und Silber⸗ “ ee Friedrich August Goebel, geboren am Subhastation öffentlich an den Meistbietenden verstei⸗: Nachstehende, v üßkind Brink d dessen münzen ℳℳ 108,320 — E“ 8 8 nher Wet i ütm. der 9eIeee ihres zu Frieda gel Hauses zu Gunsten der FSmpern . thersdorf, sind durch Erkenntniß des unterzeichneten den 10. April 1877, Nachmittags 1 Uhr, Uhres. dn Fr⸗ aus Felsberg desen, ne Jenstecdver⸗ 1 Banken ZZ4““ 528,030 —. Gerichts vom 29. Januar 1874 wegen Entziehung verkündet werden. schreibungen: 1 Bestand an Wechseln 4,327,153
der Militärpflicht, ein Jeder zu Fünfzig Thaler 9
Das zu versteigernde Grundstück hat eine Größe 1) über 350 Thlr., zu 4 % verzinslich, vom 14. Bestand an Lombardforderungen. „ 90,640
Geldstrafe, eventuell Einem Monat Gefängniß, ver⸗ von 9 Ar 42 Qu.⸗Meter und ist zur Gebäude⸗ Febr Bestand an Effekten. 3 538,851 23 urtheilt worden. Es wird ersucht, die Geldstrafe steuer mit einem jährlichen Nutzungswerth von 2) Uber 16 Thlr, zu 41% verzinelich, vom 5. De⸗ Zurückgelegte Weimarische Bank⸗ beizutreiben, eventuell die Gefängnißstrafe zu voll⸗ 1800 ℳ veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle und zember 1849, 6 Dern aktien 11XA“ 930,000 Abschrift des Grundbuchblatts, ingleichen etwaige Ab⸗ 3) Landrentenbank, “ 694,392
schätzungen, andere das Grundstück betreffende Nach⸗ Consortialbetheiligungen 9,441,801
am 31. Januar 1877.
Noten
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Banknoten im Be⸗ stande
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12,850 5,107,800
strecken und uns zu benachrichtigen. Bunzlau, den 1. Februar 1877. Königliches Kreisgericht. I. Abtheilung.
5
An löst.
über 200 Thlr., zu 4 % verzinslich, vom 12. Dezember 1849,
198,780 inge
Subhastationen, Aufgebote, Vor⸗ ladungen u. dergl.
— . . 21 [11100 Subhastations⸗Patent.
Das dem Milchhändler August Ferdinand Grabow zu Teltow gehörige, in Teltow belegene, im Grundbuch von Teltow Band IV. Nr. 160
verzeichnete Grundstück nebst Zubehör soll den 7. April 1877, Vormittags 11 ½ Uhr, Gerichtsstelle, Zimmerstraße 25, Zimmer Nr. 12, im Wege der nothwendigen Subhasta⸗ tion öffentlich an den Meistbietenden versteigert, und das Urtheil über die Ertheilung des Zu⸗ schlags den 10. April 1877, Nachmittags 1 Uhr, ebenda verkündet werden. Das zu versteigernde Grundstück ist zur Grund⸗ steuer bei einem derselben unterliegenden Gesammt⸗ Flächenmaß von 1 Hektar 3 Ar 40 Qu.⸗M. mit einem Reinertrag von 22 ℳ 77 ₰ veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle und Abschrift des Grundbuchblatts, ingleichen etwaige Abschätzungen, andere das Grund⸗ stück betreffende Nachweisungen und besondere Kauf⸗ “ sind in unserem Bureau V. A. 3 einzu⸗ sehen. Alle Diejenigen, welche Eigenthums⸗ oder ander⸗ veite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingetra⸗ ene Realrechte geltend zu machen haben, werden aufgefordert, die selben zur Vermeidung der Präklu⸗ sion spätestens im Versteigerungstermin anzumelden. Berlin, den 30. Januar 1877. Königliches Kreisgericht. Der Subhastations⸗Richter.
— . . 21 (1111] Subhastations⸗Patent. Das dem Baumeister Franz Sydow und dem Maurermeister Emil Herkewitz zu Berlin gehörige, i Wilmersdorf belegene, im Grundbuch von Wilmersdorf Band XII. Nr. 369 verzeichnete Grund⸗ stück nebst Zubehör soll den 9. April 1877, Vormittags 10 Uhr,
an Gerichtsstelle, Zimmerstraße 25, Zimmer Nr. 12, im Wege der nothwendigen Subhastation öffentlich an den Meistbietenden versteigert, und demnächst das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags
den 10. April 1877, Nachmittags 1 Uhr, ebenda verkündet werden.
unserm Bureau V. A. 3 einzusehen.
Alle Diejenigen, welche Eigenthums⸗oder anderweite, zur Wirksamkeit gegen Dritte, der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingetragene Realrechte geltend zu machen haben, werden aufge⸗ fordert, dieselben zur Vermeidung der Präklusion spätestens im Versteigerungstermin anzumelden.
Berlin, den 31. Januar 1877. Königliches Kreisgericht. Der Subhastations⸗Richter.
2 8 11108] Subhastations⸗Patent.
Das dem Kaufmann Salomon Bock zu Berlin gehörige, in Steglitz belegene, im Grundbuch von Steglitz, Band 20 Nr. 628 verzeichnete Grundstück nebst Zubehör soll b
den 11. April 1877, Vormittags 10 Uhr, an der Gerichtsstelle, Zimmerstr. 25, Zimmer Nr. 12, im Wege der nothwendigen Subhastation öffentlich an den Meistbietenden versteigert, und demnächst Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags ebenda
den 13. April 1877, Mittags 12 Uhr, verkündet werden.
steuer bei einem derselben nnterliegenden Gesammt⸗ Flächenmaß von 14 Ar 47 Q.⸗M. mit einem Rein⸗ ertrag von 2 ℳ 4 ₰ veranlagt.
Auszug aus der Steuerrolle bez. Abschrift des Grundbuchblatts, ingleichen etwaige Abschätzungen, andere das Grundstück betreffende Nachweisungen und besondere Kaufbedingungen sind in unserm Bureau V. A. 3 v
Alle Diejenigen, welche Eigenthums⸗ oder ander⸗ weite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingetra⸗ gene Realrechte geltend zu machen haben, werden aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Präklusion spätestens im Versteigerungstermin anzumelden.
Berlin, den 2. Februar 1877.
Königliches Kreisgericht. Der Subhastations⸗Richter. [1087] Proclama. —
Dem Schlossermeister Wilhelm Rapfilber, früher hier, jetzt in unbekannter Abwesenheit, wird hiermit bekannt gemacht, 8 der Rentier C. Urban hier gegen ihn aus einem Wechsel d. d. Halle, den 20. August 1876, über 360 ℳ, gezogen von C. Ur⸗
Das zu versteigernde Grundstück ist zur Grund⸗
leute Levi und Moritz Brinkmann zu Eschwege übergegangen, sind diesen Letzteren angeblich ab⸗ handen gekommen. Auf gehörig bescheinigten An⸗ trag der Zuletztgenannten werden Diejenigen, welche an oder aus diesen Urkunden ein Recht zu haben vermeinen, aufgefordert, solches binnen 4 Monaten dahier geltend zu machen, widrigenfalls die Urkun⸗ den für mortifizirt erklärt werden sollen.
Weitere Bekanntmachungen erfolgen nur durch Anschlag am Gerichtsbrett.
assel, den 2. Februar 1877. Königliches Kreisgericht. Erste Abtheilung. Schulz.
[1067] Bekanntmachung.
Dem Sattler Rudolph Voigt wird hiermit bekannt gemacht, daß er in dem am 21. November pr. eröffneten Testamente des Fabrikanten Friedrich Wilhelm Alexander Voigt und seiner Ehefrau Charlotte Louise Wilhelmine, geb. Müller, — Nr. 33,310 — zum Mitterben berufen ist. Berlin, den 31. Januar 1877.
Königliches Stadtgericht. II. Abtheilung für Civilsachen.
88
Sonnabend, den 17. Februar er., Vormittags 10 Uhr, sollen im Drexyitz'schen Kaffeehause zu Tegel nachstehende Bau⸗ und Nutzhölzer aus dem Forstrevier Tegel öffentlich meistbietend unter freier Konkurrenz verkauft werden. — Belauf Königs⸗ damm: Jagen 46 b. ca. 345 Stück Kief. Bauholz. — Belauf Hermsdorf: Jagen 95 b. 5 Stück Eichen⸗ Nutzenden, 3 Rmtr. Eichen⸗Nutzholz II. Klasse, 1 Stück Birken⸗Nutzende, 923 Stück Kief. Bauholz. — Belauf Tegelsee: Jagen 91 b., 90 und 76, 306 Stück Kief. Bauholz, 10 Rmtr. Kief. Nutzholz II. Klasse. Die Bezahlung des Steigerpreises muß bei Geboten bis zum Betrage von 150 ℳ ein⸗ schließlich sofort im Termine erfolgen. Bei Geboten über 150 ℳ ist mindestens ein Fünftel des Steiger⸗ preises als Angeld sogleich im Termine, der Rest aber bis zum 15. April cr. an die Königliche Forst⸗ kasse in Spandau zu bezahlen. — Die sonstigen Verkaufsbedingungen werden bei Eröffnung ds Termins bekannt gemacht. Tegel, den 6. Februar 1877. Der Oberförster. Seidel.
weisungen und besondere Kaufbedingungen sind in durch Cession vom 11. April 1860 auf die Kauf⸗ Conto⸗Corrent⸗Debitoren. „ 10,448,386
Sonstige Activa .“ 3,081,185 II. Passiva.
Grundkapitaall ℳ 15,000,000 Reservefond. 111““ Conto⸗Corrent⸗Creditoren .... 2,678,727 Noch nicht fällige Einzahlungen
auf Consortialbetheiligungen. 3,000,000 —. Depositen ohne Kündigungsfrist. „ 528,214 35. Depositen mit Kündigungsfrist. 4,102,980 —. Sonstige Passiva . . CCC11““
[1101] Große Berliner Pferde⸗Eisenbahn. Die Einnahmen betrugen:
im Januar 1877 ℳ 248,943. 70. ℳ 8030. 44. 8 „ 18786 189,313. 75. „ 6106. 89. Mehr 1877 ℳ 59,629. 95. (à Cto. 392/2)
[1107] M wnats Uebersich er Ritterschaftl. Privatbank in Pommern,
gemäß §. 40 der Statuten vom 24. August 1849. 8 Activa. Baarbestände . . .. . . 4 1,321,437 II1“ Lombardbestände “ 1,813,624 Staatspapiere und andere Börsen⸗Effekten 525,342 Verschiedene Forderungen und ü1ö11“1“ 2,902,663 Staatsschuldscheine bei der Königlichen General⸗Staats⸗ kasse laut §. 8 der Statuten. 798,000 Passiva. 7) Banknoten und Depositenscheine bööb——.—.²“]; 8) Verzinsliche Depositenkapitalien 8,731,285 9) Guthaben verschiedener Insti⸗ tute und Privatpersonen ... 4,754,321
10) Gegen die Staatsschuldscheine
ad 6 vom Staat realisirte
5 Thlr.⸗Bankscheine . . . .
Stettin, den 31. Januar 1877. Direktorium
798,000
der Ritterschaftlichen Privatbank in Pommern.
Hindersin. Pabst.
im Umlauf, beziehnngsweise im eigenen Bestande der deutschen
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Banken, deren nicht auf Reichswährung lautende Noten präkludirt sind.
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Das zu versteigernde Grundstück ist zur Grund⸗ b 2 . 8 Neubau der Mosel⸗Bakn. Berlin: 8 gne steuer bei einem derselben unterliegenden Gesammt⸗ ban auf Herrn Wilhelm Rapsilber, Schlossermeister, Die Ausführung der Erd⸗, Planirungs⸗ und Be⸗ Verlag der (Kessel). Flächenmaß von 24 Ar 29 Qu.⸗Meter mit einem zahlbar an eigene Ordre am 20. November 1876, festigungsarbeiten des Looses III. von Station 65 Druck: W. Elsner.
einertag von 7 ℳ 14 ₰ veranlagt. angenommen Wilhelm Rapsilber, eine Wechselklage *+ 73 bis Station 94 +. 0 der I. Bau⸗Abtheilung, Ddrei Beilagen Auszug aus der Steuerrolle und begl. Abschrift des vom 14. Dezember 1876 eingereicht hat mit dem veranschlagt zu rot. 129,978,47 ℳ, soll im Wege EE — Grundbuchblattes, ingleichen etwaige Abschätzungen, Antrage: der öffentlichen Submission vergeben werden. (einschließlich Börsen⸗Beilage). “
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