— Nr. 5 des „Archivs für Post und Telegraphie
hat folgenden Inhalt: Aktenstücke und Aufsätze: Die Erklärung des Kaiserlichen General⸗Postmeisters Dr. Stephan auf die Inter⸗ pellation des Abg. Dr. von Komierowski in der Reichstagssitzung vom 13. März. — Das russische Telegraphenwesen im Jahre 1874. Postversandt der Harzer Kanenvigel — Ueber die Auswanderung aus dem Deutschen Reiche nach überseeischen Ländern im Jahre 1875. — Die Alphabete des Erdkreises. — Die englische Nordpolexpedition. — Kleine Mittheilungen: Flaschenpost. — Geschwindigkeit des elek⸗ trischen Stromes. — Unterirdische Telegraphie. — Das neue Post⸗ dampfschiff „Sophus Danneskfold⸗Samsdes. — Verschmelzung der Anglo American und der Direct Cable Companyv. — Die durch Eisenbahnunfälle verursachten Kosten. — Literatur des Verkehrs⸗ wesens: Die Zeitschrift „L. Elettricista“. — Zeitschriften⸗Ueberschau.
Statistische Nachrichten.
Mortalitäts⸗Statistik und Gesundheitsverhält⸗ nisse. Gemäß den Veröffentlichungen des Kaiserlichen Gesund⸗ eitsamts sind bis zu der am 10. März cr. beendeten zehnten ahreswoche von je 1000 Bewohnern auf den Jahresdurchschnitt be⸗ rechnet, gestorben: in Berlin 25,3, in Breslau 25,9, in Königs⸗ berg 36,7, in Cöln 32,6, in Hannover 23, 3, in Magdeburg 34, 4, in Stettin 19,4, in Altona 28,4, in Straßburg 33,2, in München 34,0, in Augsburg 37,9, in Dresden 26,°, in Leipzig 26,1, in Stutt⸗ gart 28,98, in Braunschweig 31,4, in Karlsruhe 20,3, in Hamburg 29,6, in Wien 33,7, in Budapest 39,7, in Prag 58,°, in Basel 26 , in Brüssel 22,3, in Paris 28,1, in Amsterdam 25,7, in Rotterdam 28,0, im Haag 25,1, in Kopenhagen 21,7, in Stockholm 30,, in Christiania 26,9, in Warschau 27,8, in Neapel 372, in Turin 25/4, in Bukarest 28,3, in Odessa 30,7, in London 26,3, in Glasgow 34, in Liverpool 24,8, in Dublin 34,7, in Edinburgh 22, in Alexandria (Aegypten) 43,8, in New⸗York 19,9, in Philadelphia 15,8, in Boston 21,7, in San Franzisko 21,6, in Calcutta 34,5, in Madras 118,9, in Bombay 40,0. 3 1 Der im Beginn der Woche durch scharfen Frost sich auszeich⸗ nende ungewöhnliche Kontrast der beiden östlichen Beobachtungsorte Conitz und Breslau gegen die westlichen und südlichen Stationen, glich sich gegen Mitte der Woche, in Folge des Einflusses südwest⸗ licher Luftströmungen an den östlichen Stationen allmählich aus. Vom 8. ab begann jedoch unter überall herrschenden Nordwinden, unter allseitigem Steigen des Luftdruckes und unter Abnahme der Niederschläge, ein gleichiäßiger Temperaturniedergang (am meisten in Conitz, wo die Temperatur bis zu 10,7 Gr. R. sank); die Gesammt⸗ sterblichkeitsverhältnißzahl ist von 27,0 der Vorwoche (auf 1000 Be⸗ wohner und aufs Jahr berechnet auf 28, gestiegen, und ist diese Stei⸗ gerung fast ausschließlich der Zunahme der Todesfälle an Schwindsucht die von 526 auf 600), an entzündlichen Prozessen der Athmungs⸗ organe (die von 366 auf 448) stiegen, sowie deren Anwachsen der Schlagflüsse (von 134 auf 161) zuzuschreiben. Dementsprechend nahm auch das mittlere und höhere Alter einen größeren Antheil an der Gesammtsterblichkeit als das kindliche, daß einen Rückgang auf 32,9 % gegen 34,2 % der vorhergegangenen Woche aufweist. Von großem Einflusse auf die Zunahme dieser Todesursachen ist wohl der in den letzten Wochen auffallend unvermittelt auftretende Witterungswechsel gewesen, weshalb auch in den westdeutschen Städten und an der Nordsee⸗ küstengruppe diese Steigerung eine viel erheblichere ist als in den öst⸗ lichen Gruppen und im süddeutschen Hochlande, wo diese Temperatur⸗ schwankungen und die Trockenheit der Luft nicht eine derartige war. Die Infektionskrankheitgn weisen im Allgemeinen einen Rückgang auf; nur die Masern zeigen L88 in der oberrheinischen Niederung vermehrt. Doch treten Scharlach und Diphtherie noch immer in vielen Städten (Elberfeld, Barmen, Stuttgart, Potsdam, Dortmund) häufig als Todesursachen auf. Der Typhus in Oberschlesien scheint noch im Wachsen zu sein. Auch aus Wien wird von sehr zahlreichen Typhus⸗ erkrankungen berichtet, obgleich die Zahl der Todesfälle nur wenig gegen die der Vorwoche erhöht ist. Die Pocken zeigen in London wieder eine Zunahme, auch in Prag ist die Zahl der Todesfälle etwas größer, während sie in Wien etwas abgenommen hat. — In Paris herrscht Diphtherie und Croup; in den amerikanischen Städten lassen
diese Epidemien an Heftigkeit nach. — In Madras sind in der am 19. Januar beendeten Woche 445 Personen der Cholera erlegen.
Kunst, Wissenschaft und Literatur.
Am 18. März starb zu Düsseldorf der Historien⸗ und Genremaler Professor Gustav Stever (geb. zu Riga 1823).
— Das demnächst erscheinende Heft von Petermanns Geo⸗ graphischen Mittheilungen (Gotha, Justus Perthes), bringt den Wortlaut des offiziellen Berichts des Professor Nordenskjöld über seine Expedition von Tromsoe durch das Karische Meer zum Jenissei, vom 25. Juli bis 18. September 1875, sowie den Wortlaut der schon erwähnten Bill, welche am 8. Januar d. J. im Kon⸗ greß der Vereinigten Staaten zu Washington zur Ausrüstung und F- v einer oder mehrerer Polarexpeditionen eingebracht wor⸗ den ist.
— Unter dem Titel „Das Gehirn, sein Bau und seine Verrichtungen“ von J. Luys, Arzt an dem Hospital der Sal⸗ pétridre zu Paris, (als 26. Band der internationalen wissenschaftlichen Bibliothek im Verlage von F. A. Brockhaus in Leipzig erschienen) hat der Verfasser diejenigen Ansichten über das Gehirn, welche er seit Jah⸗ ren in der Salpétrière vorgetragen hat, zusammengefaßt der Oeffent⸗ lichkeit übergeben. Im ersten anatomischen Abschnitt werden zunächst die technischen Hülfsmittel besprochen, die bei der Unter⸗ suchung des Gehirnbaues in Anwendung gezogen worden sind: regelmäßige durch dicht an einander gereihte Schnitte hergestellte dünne Scheiben von Gehirnsubstanz, deren photographisch, event. vergrößert aufgenommen worden. Durch dieses neue Unter⸗ suchungsmittel ist der Verfasser in bis dahin noch unbekannte Re⸗ gionen der Nervencentren eingedrungen. Der physiologische Abschnitt zerfällt in zwei Theile. Zuvörderst werden die Grundeigenschaften der Nervenzellen (Sensibilität, organische Phosphorescenz und Automatismus) besprochen, und dann untersucht, wie dieselben sich an den wesentlichsten Erscheinungen des Gehirnlebens betheiligen können. Bei allen seinen eingehenden Untersuchungen hat sich der Verfasser das Ziel gestellt, nachzuweisen, daß alle auch noch so komplizirten Aeußerungen physisch⸗intellektueller Thätigkeit sich nur als wirkliche Leistungen der Gehirnthätigkeit herausstelle und daß die Physiologie des Gehirns gleichberechtigt und auf ebenso sicherer Basis dasteht, wie die Physiologie des Herzens, des Athmungsapparats und des Muskelsystems. 8 88
Gewerbe und Handel. 88 “
Die gestrige Generalversammlung der Aktionäre der Preu⸗ ßischen Hypotheken⸗Aktien. Bank (Spielhagen) geneh⸗ migte die Bilanz pro 1876. Der Reingewinn beziffert sich auf 997,937 ℳ Dem Reservefonds fallen hieraus zu 99,793 ℳ, so daß derselbe sich auf 501,827 ℳ, gleich ca. 8 ½ % des Aktienkapitals be⸗ läuft. Außerhalb des Reingewinns sind 344,764 ℳ, als Provisions⸗ reserve für das laufende Jahr vorgetragen. Für 1876 kommen 12 ¾ % des Aktienkapitals, wie in den beiden Vorjahren, an die Aktionäre als Dividende zur Vertheilung.
— In der vorgestrigen Generalversammlung der Neuen Berliner Messingwerke, Aktien⸗Gesellschaft, wurde die Dividende für das Geschäftsjahr 1876 nach dem Antrage des Aufsichtsrathes auf 8 % festgestellt. Der Reservefonds wurde laut Statut mit 5 % im Be⸗ trage von 5046 ℳ dotirt, zu Abschreibungen 34,535 ℳ verwendet und — nach Kürzung von 19,092 ℳ für Aufsichtsrath, Direktion und Beamte — 4583 ℳ auf neue Rechnung vorgetragen. Die Pro⸗ duktion des abgelaufenen Jahres betrug 1,193,377 Kilo, gegen 1,337,661 Kilo des Vorjahres, also weniger 144,284 Kilo oder 10,80 %. Der Absatz erreichte 1,165,826 Kilo, gegen 1,292,336 Kilo, mit einem Verkaufswerthe von 2,328,682 ℳ, gegen 2,698,364 ℳ, also ist der Absatz um 126,510 Kilo oder 9,79 %, der Umsatz um 369,682 ℳ oder 13,1 % kleiner, als in 1875. Die Gesammtverluste in den vier Jahren 1873 bis 1876 beziffern sich auf 25,858 ℳ
— Aus dem Geschäftsbericht der Magdeburger Berg⸗ werks⸗Aktiengesellschaft pro 1876 sind folgende Daten mitzu⸗ theilen: Der Saldo des Gewinn⸗ und Verlustkontos ergab einen Betrag von 323,076 ℳ Seitens des Aufsichtsraths wurde be⸗ schlossen, denselben in nachstehender Weise zu vertheilen: Abschrei⸗ bungen auf Dampfziegelei⸗Anlagekonto 9000 ℳ, auf Maschinenkonto 24,000 ℳ, auf Eisenbahnbaukonto 5000 ℳ, auf Inventarkonto
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48,842 ℳ ꝛc., zusammen 91,838 ℳ Zuschreibung auf Delcredere⸗
konto 5000 ℳ 7 % Dividende auf 2,100,000 ℳ tamm⸗ aktien und 900,000 ℳ Stamm⸗Prioritätsaktien 210,000 ℳ, Tantièmen 16,238 ℳ Die verschiedenen Anlagekonti haben in 1876 keine Aenderung erfahren. Auf Beschluß des Aussichtbraths wurden die beiden Konti, Grundstücke für Arbeiterwahnungen per 104,318 ℳ und Beamten⸗ und Arbeiterwohnungen⸗Baukonto per 619,398 ℳ zu einem Konto von 723,716 ℳ zusammengelegt, und in Anbetracht, daß diese Summe dem eigentlichen Werthe nach gegenwärtiger Schätzung der Anlagen, so wie den Einnahmen und Reinüͤberschüssen aus diesen Anlagen nicht entspricht, dem Reservefondskonto der Be⸗ trag von 353,716 ℳ entnommen und dem erwähnten neuen Konto abgeschrieben, welches dadurch auf 370,000 ℳ reduzirt wird. Dem Reservefonds wurden ferner noch 1200 ℳ entnommen zur Entschädi⸗ gung für Bodensenkungen ꝛc.
— Dem Geschaͤftsbericht des Rheinisch⸗Nassauischen Bergwerksvereins für das Jahr 1876 sind folgende Daten ent⸗ nommen: der Bruttogewinn betrug 1,184,712 ℳ gegen 1,157,416 ℳ in 1875. An demselben partizipiren: die Gruben mit 959,720 ℳ, die Hütten mit 321,395 ℳ ꝛc,, zusammen 1,297,225 ℳ Hiervon ab die Generalunkosten mit 122,984 ℳ, bleiben 1,174,241 ℳ Dazu Vortrag aus 1875: 10,471 ℳ, zusammen 1,184,712 ℳ%ℳ Zu Amorti⸗ sationszwecken sind 493,127 ℳ verwendet und auf neue Gruben⸗ antheile abgeschrieben 16,642 ℳ Es bleibt also ein Reingewinn von 677,942 ℳ Davon gehen zum Reservefonds 45,038 ℳ, zur Dotirun des Delkrederekontos 32,500 ℳ, 8 % Dividende auf 6,600,000 ℳ mi 528,000 ℳ Tantième für den Aufsichtsrath 33,897 ℳ zc. Die vrug stellt sich in folgender Weise: Silberhaltige Bleierze ,,704,991 Tonnen, Zinkerze 17,960,319 Tonnen, zusammen 24,665,360 Tonnen zum Geldwerthe von 2,911,084 ℳ, Rohzink 5,296,105 Ton⸗ nen, Blei und verkäufliche Bleiprodukte 7,710,372 Tonnen, Fein⸗ silber 7,932,354 Kilo. Der Werth der verkauften Metalle hat
.“ A (Köln. 3
aris, 19. März. öln. Ztg.) In der letzten Session des Oberen Handelsrathes verlangte ein Mitglied veßessio für die französischen Baumwollenspinner das Recht, ihre im Elsaß bedruckten Stoffe zollfrei einführen zu dürfen, natürlich unter der
Bedingung der Ausfuhr. Der Obere Handelsrath erachtete die Frage
damals nicht für reif genug, um seine Ansicht aussprechen zu können,
und vertagte die Verhandlung bis zur Prüfung der Frage der zeit⸗ weiligen Ausfuhr. Der Ackerbau⸗ und Hrüfung er Frag Tesssetenc de Bort, hat, dem Wunsche des Oberen Rathes folgend, über diesen Gegenstand die Handelskammern befragt. — Laut dem „Moniteur“
nehmen die Geschäfte seit einigen Tagen wieder einen besseren
Gang; die Krise in den Lvoner Seidengeschäften ist so gut wie beseitigt; auch in einigen anderen Artikeln, die seit einiger Zeit leidend waren, zeigt sich wieder Lebhaftigkeit.
Verkehrs⸗Anstalten.
Man schreibt der „Allg. Ztg.“ aus dem Haag unter dem 15. März: Die Handelskammern von Venlo und Tilburg haben sich mit denen Rotterdams und Dortrechts zur Fenderung der An⸗ legung eines Rhein⸗Maas⸗Kanals in Verbindung gesetzt und dieselben aufgefordert, sich an die Spitze der Agitation zu stellen. Die beiden letztbezeichneten Kammern werden sich aber erst mit dem in Crefeld tagenden Comité ins Einvernehmen setzen müssen, da dasselbe die Initiative in dieser Angelegenheit ergriff. Noch in an⸗ derer Hinsicht dürfte der niederländisch⸗deutsche Verkehr nächstens wesent⸗ lich erleichtert werden. Die niederländisch⸗rheinische Bahngesellschaft steht nämlich mit der Köln⸗ Mindener Eisenbahn riücksichtlich der Einrichtung der von Amsterdam, Rotterdam, Haag und Utrecht nach Emmerich, resp. den übrigen nächstbelegenen preußischen Knotenpunkten, abzulassenden Schnellzüge in Verhandlung. Bekanntlich bildet Utrecht den Knotenpunkt der niederländischen Bahnan. Nach der dortigen Ver⸗ schmelzung der aus den übrigen drei Städten eingetroffenen Züge würde der Schnellzug die Strecke nach Emmerich ohne anzuhalten zurücklegen. Die Eisenbahnverbindung (über die Maas) in Rotter⸗ dam soll, wie nunmehr endgültig festgestellt ist, am 1. Mai d. J. dem öffentlichen Verkehr übergeben werden.
New⸗York, 20. März (W. T. B.) Der Hamburger Postdampfer „Frisia“ ist heute Morgen 8 Uhr hier eingetroffen.
Berlin, 21. März 1877. Königlich Preußische Lotteri (Ohne Gewähr.) 1“
Bei der heute fortgesetzten Ziehung der vierten 155. Preußischer Klassenlotterie fielen:
1 Gewinn à 300,000 ℳ auf Nr. 64,448Z. 8
2 Gewinne à 15,000 ℳ auf Nr. 43,467. 93,779.
6 Gewinne à 6000 ℳ auf Nr. 25,978. 30,552. 40,472. 42,938. 48,040. 51,336.
35 Gewinne à 3000 ℳ auf Nr. 8656. 11,514. 12,107. 12,570. 15,597. 17,019. 18,491. 19,807. 22,617. 22,675. 23,724. 27,224. 27,454. 29,192. 29,895. 31,525. 35,186.
53,758. 54,574. 55,591.
37,847. 40,183. 42,273. 42,876. 71,599. 72,459. 76,838. 78,888. 80,413.
66,258. 68,883. 87,907. 88,339. 92,674. Gewinne à 1500 ℳ auf Nr. 3855. 5069. 5621. 6557. .13,080. 17,838. 20,895. 24,031. 24,613. 28,037. . 30,777. 31,288. 32,333. 33,209. 33,530. 33,580. . 34,498. 34,904. 37,986. 39,751. 44,332. 46,235. .49,767. 50,065. 54,512. 57,547. 59,410. 59,722. .64,402. 65,489. 65,609. 71,180. 71,556. 72,093. 75,580. 79,492. 83,218. 83,327. 83,515. 84,226.
85,664. 88,192.
66 Gewinne à 600 ℳ auf Nr. 5243. 5371. 6370. 7733. 8190. 8238. 10,847. 11,314. 13,464. 15,338. 22,361. 25,496. 27,905. 32,062. 33,236. 33,554. 34,539. 34,ͤ622. 36,355. 36,495. 37,317. 38,224. 39,363. 44,798. 45,011. 46,235. 47,073. 47,781. 49,111. 50,094. 50,448. 50,782. 52,830. 53,149. 53,998. 54,684. 60,073. 64,084. 64,122. 68,084. 68,313. 69,660. 70,101. 70,492. 71,814. 72,358. 76,073. 77,686. 77,797. 79,287. 80,384. 81,708. 82,552. 83,054. 83,551. 83,912. 84,636. 85,677. 85,944. 88,848. 89,046. 89,392. 90,675. 91,630. 91,819. 93,275.
Klasse
Am 22. d. Mts. wird die dritte Ausstellung in den Räumen des Obergeschosses der Königlichen National⸗ galerie eröffnet werden. Dieselbe umfaßt die Werke (Ge⸗ mälde, Aquarellen, Skizzen und Zeichnungen) der Maler Rudolf Henneberg (1826— 1876), Wilhelm Schirmer (1802 bis 1866) und Hugo Harrer (1836—1876).
m 22. März d. J. werden die Astronomen die Sonnen⸗ scheibe sehr sorgfältig durchmustern, denn auf diesen Tag hat Leverrier mit einiger Wahrscheinlichkeit den Vorübergang eines bisher unbekannt gewesenen Planeten vor der Sonnenscheibe “]
Auf das Vorhandensein eines oder mehrerer solcher kleinen laneten innerhalb der Merkursbahn hatte Leverrier schon vor etwa 18 Jahren aus gewissen in anderer Weise nicht vollständig zu erklärenden Besonderheiten der Bewegung des Merkur geschlosfen. 88* solge dieser Vermuthung hat man alsdann, nachdem am 26.
ärz 1859 ein französischer Liebhaber der Astronomie,
Herr Lescarbault, einen schwarzen Punkt auf der Sonnen⸗ scheibe bemerkt hatte, welcher nach kurzer Zeit wieder ver⸗ schwunden war, alle ähnlichen früheren Mittheilungen über Beobachtungen, bei denen gewisse dem Kern der Sonnen⸗ flecken ähnelnde Gebilde nur kurze Zeit auf der Sonnenscheibe wahrgenommen worden waren, sorgfältig durchforscht, um in Wahrnehmungen dieser Art einen Anhalt für die weitere Entwickelung der Hypothese des Herrn Leverrier zu finden.
Im vorigen Jahre hatte wiederum ein unermüdlicher Beobachter der Sonnenoberfläche, Herr Weber zu Peckeloh in Westfalen, während eines kurzen wolkenfreien Zeitraums einen scharf begrenzten dunklen Fleck auf der Sonnenscheibe gesehen, welcher mehrere Stunden vorher und nachher nicht vorhanden gewesen zu sein schien.
Obgleich sich später ergab, daß letztere Annahmen irrig waren, daß man es vielmehr bei dieser Gelegenheit mit einem nur vorübergehend erkennbaren Sonnenfleck zu thun gehabt hatte, welcher aber längere Zeit hindurch seinen Ort auf der Sonnenscheibe nicht erheblich verändert hatte, wurde doch durch diese Wahrnehmung eine neue Anregung zur Nachforschung nach den von Leverrier zwischen Merkur und Sonne noch vermutheten Planeten gegeben, und Leverrier selbst übernahm es nun mit bekannter Meisterschaft, alle bisherigen Wahr⸗ nehmungen solchen schnell vorübergehenden Erscheinens von kleinen schwarzen Flecken vor der Sonnenscheibe genauer zu untersuchen. .
Er sat hierbei unter einer großen Zahl solcher Erscheinungen endlich fünf aufgefunden, deren Deutung als Sonnenflecken selbst unter der Annahme einer ungewöhnlich veränderlichen Beschaffenheit der Flecken Schwierigkeiten bot, insofern bei denselben Bewegungen beobachtet porden waren, wie sie bei Sonnenflecken sonst nicht vorkommen. Es ist ihm ferner ge⸗ lungen, diese fünf Erscheinungen, welche am 10. Oktober 1802, am 2. Oktober 1839, am 12. März 1849, am 26. März 1859 und am 20. März 1862 beobachtet worden waren, durch die Umlaufsbewegung eines einzigen Planeten zwischen Merkur und Sonne ziemlich angenähert darzustellen, und Hind in London hat später noch bewiesen, daß auch eine sechste ähnliche Erscheinung, welche am 9. Oktober 1819 beobachtet worden war, sich in diese Umlaufsbewegung eines einzigen Planeten zwanglos einfügt. Hieraus hat dann Leverrier für den 22. März 1877 einen neuen Vorübergang desselben Planeten vor der Sonnenscheibe vorausberechnet; da jedoch die Grund⸗ lagen dieser Berechnung noch etwas unsicher sind, hat er die Astronomen au S auch am 21. und 23. März auf Er⸗ scheinungen derselben Art vor der Sonnenscheibe zu fahnden.
Würde die Wahrnehmung an diesen drei Tagen durch Ungunst des Wetters vereitelt, so würde man erst nach mehre⸗ ren Jahren eine ähnlich günstige Konstellation für die Auf⸗ suchung desselben Planeten benutzen können.
Natürlich werden nun alle Pehet e die im Besitz eines hinreichend starken Fernrohrs sind, in diesen Tagen alle wolkenfreie Momente benutzen, um vor der Sonnenscheibe nach einem kleinen schwarzen Fleck von kreisrunder Begren⸗ zung, welcher sich im Verlaufe weniger Stunden über
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die Sonnenscheibe hinwegbewegen müßte, auszuspähen. Da die Astronomen aller Erdtheile rechtzeitig benachrichtigt sind, ist anzunehmen, daß diese Gesammtüberwachung der Sonne eine nahezu vollständige sein wird. Würde trotzdem nichts von dem Erwarteten bemerkt, so würde darin ein An⸗ eichen liegen, entweder daß die Thatsachen, aus denen die orausberechnung abgeleitet ist, noch nicht hinreichend genau er⸗ mittelt waren, um die Berechnung genügend zu sichern, oder daß, wie einige sehr erfahrene Beobachter der Sonnen⸗ oberfläche behaupten, ein schnelles Erscheinen und Ver⸗ schwinden und selbst schnelle Bewegung von kleinen punkt⸗ artigen Sonnenflecken doch nicht so ungewöhnlich sei, als man vielfach angenommen hat, und daß demnach die angenäherte Darstellbarkeit einer verhünnisgngece kleinen Anzahl solcher Erscheinungen durch eine angenäherte planetarische Theorie möglicherweise auch ein Spiel des bloßen Zufalls sein könne. „Endlich würde in letzterem Sinne auch noch die Annahme übrig bleiben, daß alle beobachteten Erscheinungen schnell bewegter dunkler Flecken vor der Sonnenscheibe einer größe⸗ ren Anzahl kleinerer Planeten angehören, deren getrennte Identifizirung durch die bisherigen Untersuchungen von Le⸗ verrier noch nicht gelungen sei. F.
Berlin. Nach der am 19. d. Mts. erfolgten Uebergabe der neuen Kaserne bei Schöneberg durch die ““ an das 1. Bataillon des Eisenbahn⸗Regiments hat das genannte Bataillon dieselbe gestern bezogen. 11X“
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Theater.
Die erste Aufführung von Byrons „Manfred' im König⸗ lichen Opernhause mit Hrn. Kahle in der Titelrolle wird nach den bisherigen Bestimmungen am Dienstag, den 27. März, stattfinden.
— Nach erfolgter Rückkehr des Hrn. Direktor Lebrun gelangen morgen Donnerstag, im Wallner⸗Theater wieder „Die Rosa⸗ Dominos“ und „Blitzableiter“ zur Aufführung. Letztere wird mit der Bialschen Jubel⸗Ouverture und einem von O. F. Gensichen gedichteten und gesprochenen Prologe eröffnet werden. Am Sonn⸗ abend erfolgt dann bestimmt die erste Aufführung der Pohlschen Posse „Julinka“ mit Fräul. Ernestine Wegner in der Titel⸗ rolle und den Herren Helmerding, Engels, Formes, Blencke, Meißner, Kurz, Neuber in den übrigen Hauptrollen.
— Die Wiener Gäste des Residenztbeaters Fr. Wolter und Hr. Lewinsky werden am Freitag den 23. d. M. noch einmal in „Maria Magdalena“ zusammen auftreten. Am Sonnabend, den 24., spielt dann Hr. Lewinsky den „Franz Moor.“ Der gestrigen ersten Vorstellung von „Maria Magdalena“ wohnten Se. Koͤnigliche Hoheit der Ghehzsrgz9 von Sachsen⸗Weimar und Se. Kö⸗
nigliche Hoheit der Großherzog von Oldenburg nebst Familie bei.
Redacteur: F. Prehm.
Verlag der Expedition (Kessel). Druck: W. Elsner
Drei Beilagen (einschließlich Börsen⸗Beilage).
Berlin:
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hs⸗Anzeiger und Königlich Preußise
Berlin, Mittwoch, den 21. März
*q Inserate für den Deutschen Reichs⸗ u. Kgl. Preuß. Etaats⸗Anzeiger, das Central⸗Handelsregister und das Hosiblatt nimmt ant die Königliche Expedition den Heutschen Reichs⸗Anzeigers und Königlich Preußischen Staats-Anzrigers: Derlin, 8. N. Wilhelm⸗Straßze Nr. 32.
—
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11455]
Deffentlicher Anzeiger. —
1. Steckbriefe und Untemuch
u. dergl. . Verkäufe, Verpachtungen, Submizsionen ete.
2. Subhastationen, Aufgebo 3
42
to, Verladungen
4. Verloosung, Amortisation, Zinzzahlung
u. s. w. von öffentliabem Pagieren.
ST. PETERSBURG.
Nummern der Billette der 5 % englisch-holländischen Anlerhe vom Jahre 1866, welche bis zum Jahre 1877 gezogen, aber zur Auszahlung des Kapitals noch nicht vorgestellt worden sind.
* nehmen an: das Central⸗Annoneom⸗ urcau der deutschen — zu Ber Mohrenstraße Nr. 45, die Annoncen⸗Expeditionen „Invalidendank“, Rudolf Mosse, Haasenstein 1 er er, sowie alle übrigen — In dar Bẽrasan- Annoncen⸗Burtans. 89 beilage. 2
5. Industrielle Etabliasements, Fabriken und Grozahandel. 6. VTerschiedane Bekanntmachungen. 7. Literarische Anzeigen.
I1OHSSCHULDEN IIIGUNGSKOMNIISSION. Srrser „
Termin der Einstel-
lung der Procente.
Nummern der Billette.
— 8— 8 8
Werth der Billette.
19. September
*
1871
1872 1873
1874
22,396, 22,465, 22,513,
24,173, 24,191, 24,233,
1,361, 13,838, 19,377. 25,79.
1,497, 1,718, 3,064, 3,643, 3,709, 3,965, 3,992, 4,819, 5,264, 7,753, 9,067, 9.182, 9,617, 9,723, 12,083,
241
4.
⁷ 13,220,
13,546, 13,602, 15.521, 15,846, 17,909, 18,085, 20,876, 21,701, 21,830, 21,955, 22,971, 23,419, 23,985, 24,435, 24,468, 24,904, 24,908, 25,845, 26,871, 27,451, 28,798, 31,263.
1,114. 1,823, 1,847, 2,986, 8,598, 9,869, 21,910, 26,800, 30 621.
644, 656, 662, 678, 698, 866, 1,010, 1,452, 1,683, 1,900, 2,376, 3,020, 3,265, 4,357, 4,529, 5,350, 5,589, 5,880, 6,253, 6,552, 6,570, 8,289, 8,695, 10,155, 10,259, 10,346, 10,766, 11,096,
11,290, 11,401, 12,374, 12,407, 12,528, 16,069, 17,235, 19,700, 20,774, 22,881, 22,
14,329, 14,941, 15,880, 19,123, 19,419, 19,478, 22,231, 22,575, 22,708,
914,
17,249, 21,127,
24,411, 24,825, 25,153, 25,870, 26,085, 26,693, 27,442, 27,534, 27,542, 27,810, 27,860, 28,038, 30,239, 30,722. 344, 544, 671, 735, 750, 2,666, 2,737, 3,833, 4,326, 4,633, 4,735, 4,738, 4,842, 5,485, 5,905, 5,934, 5,956, 7,594, 7,873, 8,810, 9,024, 9,078, 9,123, 9,348, 9,406, 9,684, 9,694,
10,510, 11,921, 13,740, 15,444, 16,848, 19,455, 20,943, 22,711, 23,755, 26,417,
10,727, 11,961, 14,127, 15,468, 17,112, 19,768, 21,420, 22,963, 24,537, 26,502,
10,985, 12,025, 14,523, 15,609, 17,728, 20,132, 21,675,
11,115, 12,053, 14,592, 15,810, 18,103,
26,744,
11,210, 11,301, 12,398, 12,545, 14,702, 15,013, 16,099, 16,250, 18,341, 18,607, 20,213, 20,570, 20,646, 20,836, 21,897, 22,216, 22,590, 23,136, 23,137, 23,183, 24,858, 24,972, 25,109, 25,355, 26,901, 27,253, 27,291, 28,356, 28,652, 28,808, 28,884, 29,095, 29,134,
23,028,
17,298, 21,465, 23,811, 27.255,
11,857, 12,577, 15,192, 16,311, 18,926,
22,665, 23,318, 25,394, 27,889, 29,754,
29,933, 30,067, 30,118, 30,242, 30,917, 30,953, 31,033, 31,316, 31,833, 32,407, 32,576, 32,951, 33,392.
72, 125, 220, 298, 344, 380, 437, 438, 473, 491, 610, 632, 635, 688, 799, 917, 989, 1,000, 1,004, 1,033, 1,044, 1,059, 1,144, 1,248, 1,250, 1,327, 1,331, 1,403, 1,504, 1,524, 1,601, 1,700, 1,709, 1,866, 1,959, 1,992, 2,032, 2,094, 2,121, 2,177, 2,199, 2,217, 2,564, 2,614, 2,618, 2,631, 2,738, 2,950, 2,957, 2,978, 3,015, 3,041, 3,146, 3,292, 3,416, 3,501, 3,532, 3,557, 3,649, 3,722, 3,762, 3,845, 3,849, 3,860, 3,876, 3,943, 4,006, 4,012, 4,023, 4,200, 4,272, 4,276, 4,324, 4,378, 4,379, 4,707, 4,512, 4,521, 4,532, 4,642, 4,653, 4,740, 4,796, 4,882, 4,936, 4,962, 5,136, 5,146, 5,173, 5,194, 5,371, 5,395, 5,409, 5,498, 5,597, 5,656, 5,679, 5,751, 5,800, 5,971, 6,188, 6,219, 6,247, 6,328, 6,592, 6,649, 6,682, 6,684, 6,742, 6,779, 6,797, 6,824, 6,872, 6,875, 6,894, 7,098, 7,187, 7,288, 7,335, 7,356, 7,357, 7,366, 7,629, 7,681, 7,701, 7,705, 7,725, 7,815, 7,928, 7,950, 8,180, 8,229, 8,230, 8,236, 8,307, 8,440, 8,447, 8,489, 8,517, 8,518, 8,590, 8,615, 8,616, 8,745, 8,818, 8,896, 8,934, 8,991, 9,071, 9,102, 9,137, 9,143, 9,157, 9,190, 9,257, 9,262, 9,292, 9,382, 9,635, 9,677, 9,796, 9,807, 9,930, 10,204, 10,238, 10,249, 10,303, 10,378,
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10,826, 11,421,
22,855, 22,962, 22,995, 23,787, 23,854, 23,890,
24,510, 24,519, 24,660, 24,924, 24,983, 24,988, 25,563, 25,673, 25,741, 26,058, 26,060, 26,171, 26,431, 26,480, 26,538, 27,145, 27,160, 27,190, 27,399, 27,453, 27,674, 28,119, 28,202, 28,255, 28,660, 28,755, 28,773, 29,141, 29,189, 29,396, 29,414, 29,561, 29,645, 29,671, 29,708, 30,041, 30,141,
10,836, 11,456, 11,814, 12,186, 12,576, 13,145, 14,279, 15,125, 16,309, 16,952, 17,106, 17,440, 17,876, 18,616, 19,070, 19,631, 20,128, 20,490, 20,961, 21,735, 22,761, 23,121, 23,976, 24,073, 24.278, 24,699, 25,206, 25,885, 26,232, 26,732, 27,233, 27,687, 27,733, 28,341, 28,411, 28,903, 28,910, 29,432, 29,767, 30,386, 30,557, 30,685, 30,825,
10,853, 11,476, 11,818, 12,244, 12,840, 13,196, 14,635, 15,265, 16,382, 16,959, 17,143, 17,473, 17,879, 18,761, 19,157, 19,869, 20,144, 20,548, 21,143, 21,738, 22,777, 23,262,
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5,430,
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1,766, 2,530, 3,265, 4,004, 4,579, 5,052, 5,366, 5,758, 6,311, 7,133, 7,577,
1,869, 2,544, 3,387, 4,119, 4,712, 5,108, 5,379, 5,818, 6,413, 7,143, 7,703,
2,212
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1,619, 2,315, 3,151, 3,843, 4,458, 5,012, 5,293, 5,740, 6,164, 6,839, 7,469, 7,999,
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1
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8,216, 8,235, 8,431, 8,490, 8,603, 8,736, 8,843, 8,873, 8,892, 9,018, 9,048, 9,273, 9.288, 9,441, 9,544, 9.554, 9,598, 9,822, 9,945, 9,984, 9,985, 9,995, 10,062, 10,087, 10,252, 10,306, 10,359, 10,400, 10,428, 10,554, 10,687, 10,724, 10,854, 10,996, 11,018, 11,062, 11,067, 11,105, 11,143, 11,256, 11.340, 11,446, 11,448, 11,471, 11,567, 11,705, 11,811, 11,862, 11,867, 11,964, 11,967, 11,989, 12,006, 12,019, 12,031, 12,079, 12,155, 12,302, 12,344, 12,379, 12,391, 12,736, 12,796, 12,816, 12,819, 12,840, 12,925, 12,960, 13,045, 13,162, 13,176, 13,267, 13,345, 13,348, 13,359, 13,364, 13,411, 13,567, 13,607, 13,728, 13,758, 13,973, 14,061, 14,107, 14,188, 14,194, 14,316, 14,485, 14,503, 14,721, 14,729, 14,815, 14,831, 14,846, 14,886, 14,914, 15,024, 15,037, 15,089, 15,123, 15,163, 15,317, 15,336, 15,367, 15,513, 15,516, 15,547, 15,592, 15,712, 15,808, 15,862, 15,910, 16,006, 16,244, 16.360, 16,367, 16,375, 16,428, 16,467, 16,515, 16,575, 16,656, 16,826, 16,827, 16,963, 16,993. 17,182, 17,185, 17,201, 17,235, 17,274, 17,336, 17,846, 17,877, 18,018, 18,077, 18,279, 18,289, 18,346, 18,371, 18,446, 18,449, 18,591, 18.593, 18,664, 18,713, 18,739, 18,764, 18,775, 18,814, 18,852, 18,975, 19,083, 19,217, 19,242, 19,294, 19,320, 19,350, 19,364, 19,472, 19,527, 19,578, 19,744, 19,773, 19,806, 19,819, 19,862, 19,878, 19,948, 20,133, 20,235, 20,592, 20,606, 20,637, 20,663, 20,680, 20,682, 20,684, 20,686, 20,724, 20,743, 20,766, 20,810, 20,853, 21,029, 21,082, 21,168, 21,176, 21,190, 21,278, 21,283, 21,447, 21,463, 21,476, 21,510, 21,548, 21,576, 21,752, 21,770, 21,958, 22,078, 22,162, 22,238, 22,307, 22,355, 22,411, 22,414, 22,445, 22,490, 22,608, 22,618, 22,645, 22,648, 22,920, 22,967, 23,027, 23,098, 23,274, 23 287, 23,352, 23,447, 23,494, 23,519, 23,531, 23,549, 23,578, 23,591, 23,668, 23,773, 23,785, 23,949, 24,012, 24,025. 24,052, 24,125, 24,126, 24,162, 24,168, 24,196. 24,263, 24,320, 24,345, 24,448, 24,504, 24,692, 24,740, 24,898, 24,958, 24,979, 25,011, 25 029, 25,044, 25,260, 25,273, 25,395, 25,458, 25,850, 25,860, 25.872, 26,131, 26,154, 26,233, 26,477, 26,496, 26,664, 26,703, 26.737, 26,807, 26,869, 27,240, 27,292, 27,322, 27,349, 27,405, 27,473, 27,497, 27,503, 27,512, 27,536, 27,546, 27,551, 27,558, 27,641, 27,788, 27,823, 27,834, 28,000, 28,050, 28,080, 28,082, 28,214, 28,243, 28,410, 28,414, 28,500, 28,507, 28 509, 28,547, 28,665, 28,720, 28,780, 28,929, 28,956, 29,007, 29,043, 29,202, 29,211, 29,314, 29,393, 29,423, 29,460, 29,487, 29,538, 29,551, 29,558, 29,641, 29,666, 29,690, 29,719, 29,728, 29,777, 29,788, 29,805, 29.936, 29,974, 30,134, 30,313, 30,323, 30,432, 30,444, 30,496, 30,767, 30,772, 30,795, 30,797, 30,826, 30,971, 31,067, 31,175, 31,317, 31,421, 31,559, 31,720, 31,747, 31,794, 32,036, 32,365, 32,394, 32,460, 32,565, 32,655, 32,662, 32,675, 32,676, 32,738, 32,751, 32,788, 33,033, 33,129, 33,152, 33,191, 33,322.
Im Ganzen
Essener Bergwerk „Centrum.“
In Verfolg des Beschlusses der Generalversammlung vom 15. c., eine hypothekarisch sicher⸗ gestellte Anleihe in b von Grundschuldbriefen, im Betrage von Mark 1,800,000. — aufzunehmen und den Aktionären auf je Mark 1800 Aktien je einen Grundschuldbrief von Mark 300. — nebst drei Genußscheinen zur Verfügung zu stellen, werden 1 8
die Aktionäre des Essener Bergwerk „Centrum“ hiermit aufgefordert, ihr Bezugsrecht bis spätestens den 5. April a. c., Vormittags 12 Uhr, gegen Hinterlegung ihrer Aktien 8 in Essen bei der Essener C reditanstalt, in Cöln bei dem A. Schaaffhausen'schen Bankverein, in Leipzig bei den Herren Becker & Co., in Berlin bei Meyer Ball, . in Berlin bei Herrn E. J. Meyer
8
auszuüben. “ 1 Die näheren Anleihebedingungen, sowie Formulare zur Ausübung des Bezugsrechtes, können bei den vorerwähnten Bankhäusern entgegengenommen werden. Die Einzahlungen, nebst 6 % p. a. Zinsen vom 1. Januar c. ab sind wie folgt zu leisten: bei Ausübung des Bezugsrechtes 40 %, vom 10.—15. Juni c.. .30 %, vom 1.— 5. Oktober c.. . 30 %. Vollzahlungen sind an den für die Einzahlungen festgesetzten Terminen gestattet. Zeche „Centrum“, den 17. März 1877.
Der Aufsichtsrath des Essener Bergwerk „Centrum.“
28 Dr. Hausmaftn.
Braunschweigische Eredit⸗Anstalt.
1b Laut Beschluß der heutigen (5. ordentlichen) General⸗Versammlung jahr 1876 eine Dividende von 4 %
[2508] mit 12 Mark per Aktie gegen Einlieferung der Dividendenscheine Nr. 1 der neuen Aktien (mit blaue morgen ab: “ 1“ ö 111X1“”“ an unserer Kasse, “ 1
sowie an den auswärts bekannt gemachten Stellen,
in Berlin bei Herrn S. Bleichröder
zur Auszahlung. “ “.“ 1 Die wenigen noch in Umlauf befindlichen, für das Geschäftsjahr 1876 bestimmt gewesenen Dividendenscheine Nr. 5 der alten Aktien (mit braunem Ueberdruck) werden nicht eingelöst, sondern mit den betr. Aktien gegen neue Dokumente bei unserem Effekten⸗Bureau umgetauscht. 1
Verschiedene Bekanntmachungen.
Schlesischer Bank. Verein.
In Gemäßheit des §. 20 unseres Gesellschaftsvertrages laden wir hierdurch unsere st der zwanzigsten ordentlichen Versammlung aller Betheiligten .
anf Freitag, den 20. April d. J., präcise 3 Uhr Nachmittags,
im Saale des Hôtel de Silésie, ergebenst in. ur Berathung kommen die im §. 23 des Gesellschaftsvertrages bezeichneten Gegenstände. 1““ Zur Ausübung des Stimmrechts (§. 19 des Gesellschaftsvertrages) haben die Betheiligten ihre Antheilsscheine spätestens drei Tage vor obigem Termine in den Vormittagsstunden von 10 bis 12 Uhr in unserem Wechsel⸗Comtoir zu deponiren, oder deren Besitz uns glaubhaft nachzuweisen und dagegen die Einlaßkarten in Empfang zu nehmen. 8 88 Breslau, den 14. März 1877.
Schlesischer Bank⸗Verein.
Fromberg. Moser.