1877 / 79 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 04 Apr 1877 18:00:01 GMT) scan diff

ganzen Reiche im Gange und dürfte daher mit der Ausfüha: rung dieses Gesetzes, nach dessen Votirung, noch im Lause dieses Monates begonnen werden. Kreisen glaubt man, daß, da die politis⸗ gebessert hat, selbst wenn der Friede mi! bis zum 13. ds. nicht zu Stande kommen sollte, es deshalb dennoch zu keinem Blutvergießen mehr kommen werde. Die türkische Regierung hat Weisungen an die kommandirenden Offiziere am Navor und an der Drina ergehen lassen, und zwar an die Ersteren, eine Kette von Hochplateaus gegenüber Novi⸗ Bazar und Sjenitza und an die Letzteren, die In Drina zu räumen, wodurch die Evakuation des bis jetzt Terrains vollständig wird. Die serbische Regierung ihrerseits hat ihren an der Drina und dem 8 sich mit den türk

mit dem 1. April eines jeden Jahres. Heute liegt der detaillirte Ausweis über Staats⸗Einnahmen Ausgaben vom 1. April 1876 bis zum vorgestrigen lesammten Einnahmen betragen er 1,433,343 Pfd. Sterl. mehr als die Einnahmen des vorhergehenden Finanzjahres und unge⸗ 636 Pfd. Sterl. mehr als die Voranschläge des An diesem Zuwachs der Staatseinkünfte sind fast alle Einnahmequellen betheiligt, mit Ausnahme der Zölle und Stempelgefälle. Die Zölle lieferten einen Ertrag von 19,922,000 Pfd. Sterl. gegen 20,020,000 Pfd. Sterl. im Vorj Accisegefälle 27,736,000 Pfd. Sterl. gegen 27,62 im Vorjahre; die Stempelsteuer 10,890, fd. Sterl. im Vorjahre; die Grund⸗ und Ge⸗ 2,000 Pfd. Sterl. gegen 2,496,000 Pfd. Sterl. 280,000 Pfd. Sterl. Vorjahre; 5,950,000 Pfd. Sterl. 1,305,000 Pfd. Sterl. die Kronlän⸗ 395,000 Pfd. Sterl.

iebe der im §. 59 der Gewerbeordnung uni 1869 benannten Gewerbe wegen man⸗ edürfnisses versagt worden, die Klage bei dem ungsgerichte nicht zulässig sei, für zutre end Der Umstand, daß in dem §. 131 des 76 ein besonderer is a nicht enthalten sei, erscheine der entgegen Eines solchen Hinwei 9 der Gewerbeordnung bezeich⸗ Nr. 4 aufgeführten mit⸗ §. 59 also keine besonderen Arten von vielmehr nur bestimme, unter welchen Bedingungen der Betrieb gewisser Arten rbe zuzulassen sei. Daß s vom 256. Juli 1876 rksverwaltungsgerichte der zuständigen Behörden, durch tionsschein zum Betriebe der im §. 59 der bezeichneten Gewerbe versagt worden, habe lasse des Kompe⸗ Verhandlungen deutlich zu ent⸗ der dem Landtage Seitens der

Gesetzentwurf die von Legitimationsscheinen zum allen Fällen

zum Betr

vom 21. otiru b 1 In hiesigen diplomatischen

Situation sich sehr

einschließlich vor. 28 Montenegro

ezirksverwaltm 78,565,036 Pfd. Sterl.

nicht erachtet. petenzgesetzes vom 26. Juli 18 §. 59 der Gewerbeordnung

die Richtigkeit

inweis auf 8 fähr 153, 8 esetzten An⸗ nahme zu begründen. es habe es 8 t bedurft, weil die im §. 5 neten Gewerbe unter den im §. 55 begriffen werden, der Gewerben aufstelle, Voraussetzungen und der im §. 55 Nr. 4 bezeichneten Gewe durch den §. 131 des Kompetenzgesetze die Zulässigkeit der Klage auch gegen Verfü welche der Legitir Gewerbeordnung ausgesprochen werden sollen, s tenzgesetzes voraufgegangenen Während nämlich vorgelegte

iseln in der estrittenen d. Sterl. gegen Navor stationirten Offizieren ischen Offizieren ins Einver⸗: Uebergabe der in Rede stehenden Positionen auf jede mögliche Weise zu erleichtern. Der Neffe und Abgesandte Jakub Begs aus Kaschgar, Said Jakub hier eingetroffen. eschenke und auch eines Schreibens seines Souveräns an den Sultan, in welchem dieser sich bereit er⸗ klärt, die Oberhoheit der Pforte anzuerkennen, s schon bei Lebzeiten des Sultans Abdul Aziz gethan Zugleich bittet er, die Pforte möge sich diplomatisch bei den Seemächten Europas verwenden, auf daß diese den chinesi⸗ , von seinem begonnenen Feldzuge

11,002,000 bäudesteuer 2,53 im Vorjahre; die Einkommensteuer 5, gegen 4,109,000 Pfd. Pfd. Sterl. Telegraphenlinien gegen 1,245,000 Pfd. Sterl. dereien 410,000 Pfd. Sterl. im Vorjahre, und verschiedene andere Einnahmen 4,49 Pfd. Sterl. gegen 4,288,693 Pfd. Sterl. im Vorjahre. Was die Ausgaben des abgelaufenen Finanzjahres betrifft, so im vorjährigen Budget einschließlich der fd. Sterl. veranschlagt.

Befehl ertheilt, nehmen zu setzen und die endliche bei dem Bezi 6,000,000

Vorjahre; Derselbe ist der

G Khan, ist richt im Vorjahre; bringer vieler

ei aus den dem sowie er es

Staatsregierung dung über die Verfügun Gewerbebetriebe Verwaltungsbeschlußbehörden der XII. Kommission des Hauses der A worden, diese Entscheidung übera Hervorhebung der Fälle des §. den Verwaltungsgerichten zu überweisen, demnächst von dem Hause der erhoben und von den übrigen ge falls angenommen worden sei.

Die rechtswidrige noch nicht zur Erl terie verwendeten J., II., III. oder IV. Kla⸗ Ober⸗Tribunals vom 15. terschlagung zu bestrafen. t auch dann nicht ausgeschlossen, händler gestohlen respektive unterschlagen werden, t werden dürfen.

wurden dieselben 1 Etatsüberschreitungen auf 79,020,000 P Am Freitag starb Sir David Dundas, Mitglied des Geheimraths, im Alter von 78 Jahren.

Frankreich. Paris, 1. April. Die „Ag. Hav.“ veröffent⸗

licht folgende Note: „Man sucht vergebens in gewissen Kreisen dem Zwischenfall, welcher von den Senatoren herbeigeführt (soulevé) wurde, die von dem Herzog Decazes Erklärungen über die dem Papste bereitete Lage gefordert haben, eine künstliche Wichtigkeit zu geben. Dieser Zwischenfall führt sich selbst auf seine wahren Verhältnisse zurück. Der Minist wärtigen Angelegenheiten hat auf die Interpe Rede vom 20. Januar 1874 paraphrasirt, deren bei Niemand den geringsten Zweifel über den Willen der französischen Regierung haben übrig lassen können, mit Ita⸗ lien die besten Beziehungen zu unterhalten.“ . Der französische Botschafter am großbritannischen Hofe, Marquis d'Harcourt, ist heute früh in Paris eingetroffen. Morgen beginnt in Paris der sechste atholische Kongreß unter den Aus Erzbischofs von Paris, der H von Belcastel und Genossen.

schen Hof bewe gegen Kaschgar a

Der Entwurf des Vilajetgesetzes manischen Parlament zunächst unterbreitet wird, ist, wie man der „Turquie“ entnimmt, auf der Grundlage des De⸗ zentralisationsprinzipes und der auf die Provinzverwaltung en Artikel der neuen Verfassung ausgearbeitet. e Einführung dieses Gesetzes zu ermöglichen, hat der Großvezier ein langes Cirkular erlassen, in welchem di Gouverneure der einzelnen Provinzen aufgefordert werden, sofort zur Abgrenzung der Gemeinden zu schreiten. Jede Gruppe von Dörfern und Marktflecken, die zusammen eine Bevölkerung von mindestens 5000 und höchstens 10,000 Köpfen zählt, wird künftighin eine Gemeinde bilden, deren uptsitz der bedeutendste Punkt dieser Gruppe sein soll. iese vorbereitende Arbeit soll in jedem Vilajet unverzüglich von einer aus sachverständigen Leuten gebildeten Spezial⸗ Kommission vorgenommen werden.

Aus Konstantinopel, 27. März, schreibt man der „Die Wiederaufnahme der Rüstungen macht welche die Re⸗

Umherziehen überwiesen eten vorgeschla⸗ , der dem otto⸗ mit besonderer 59 der Gewerbeordnung welcher Vorschlag zum Beschlusse

Abgeordneten setzgebenden Faktoren gleich⸗

er der Aus⸗ llation seine Ausdrücke

Zueignung von abgespielten, aber angung neuer Loose für die nächste Lot⸗ Loosen der Preußischen Klassen⸗Lotterie der sse ist nach einem Erkenntnisse des Februar 1877 als Diebstahl re⸗ Die Strafbarkeit dieser

spektive Un wenn die Loose

Handlung is einem Loose er gesto dem reglementsmäßig keine Loose verkauf

Der seitherige interimistische Geschäftsträger in Kon⸗ stantinopel, Wirkliche Legations⸗Rach Dr. Busch Zwecke der Wiederaufnahme s

Auswärtigen Amte Konstantinopel verlassen, Geschäfte der Kaiserlichen Botschaft dem Botschafts⸗Rath Grafen von Radolinsky übergeben.

Karlsruhe, 31. März. Eine Straßburger Korrespondenz des „Frankfurter welche inzwischen auch in einige bringt die angeblich daß Verhand⸗

2. April.

pizien des Kardinal⸗ erren Chesnelong, de Mun, Der Kongreß tagt als Privat⸗ versammlung, zu der man nur gegen eine besondere Ein⸗ ladungskarte Zutritt erhält. In einer Polemik mit dem veröffentlicht die „Petite Republique frangcaise“ Mitgliedern des katholischen Klerus und seiner Partei in Frankreich, die seit dem 1. nuar d. J. wegen brechen gegen die Sit worden sind. 1

(Köln. Ztg.) Das „Univers“ theilt mit, der Conseilspräsi Jules Simon habe vor seiner Abreise nach Venedig dem Pol eben, eine Verordnung zu erlassen, Paris auf⸗ ffentlichen Bauten hat

„Pol. Korr.“: natürlicherweise neue Fonds nothwendig, 1 durch eine neue Papiergeld⸗Emission zu bescha denkt. Zu diesem Ende greift die Pforte auf die frühere zurück, welche die Ziffer des auszugebenden Papier⸗ che Lire, das ist 230 Millionen

Bis jetzt hat sie erst die Hälfte dies Durch die Umstände gedrängt, hat sie soeben die fünf weiteren Millionen in Umlauf zu wir sonach mit Papiergeld während baare Münze immer seltener 70 Prozent.

einer Dienstobliegenheiten im nachdem er d

Maßnahme geldes auf zehn Millionen türkis Francs, festsetzte. trages emittirt.

beschlossen, auch Binnen Kurzem werden überschwemmt sein, werden wird.

MUnivers“ Die „Karlsr. Ztg.“ eine Liste von 22 . d. 8 gemeiner und Dancals, nam en 8bEG ist tlichkeit strafgerichtlich verurtheilt 4 erg hmen beruhende Mittheilung, und der badischen Regieru elsaß⸗lothringischen dem badischen Eisenbahnnetze Direktion mit dem Sitz zu Karls⸗

den Stand gesetzt, diese zu erklären. Mi Frkf. J.“ zufolge, mit Ver⸗ die altkatholische Gemeinschaft Gemeinde anerkannt, nachdem 8 ffende Nachweisung die Zahl der selbständigen Mit⸗ glieder zu 340 angegeben hat.

Mecklenburg. Schwerin, 2. April. (H. „M. A.“ vor einigen Tagen meldet Schmidt in Neustrelitz zu Mi Ober⸗Kirchenrathes Dienste treten.

auf gutem Verne lungen zwischen dem Reich einer Vereinigung des Eisenbahnnetzes mit unter einer gemeinsamen ruhe im Gange seien. Wir sind in Mittheilung für grundlos nisterium des Innern fügung vom 27. v. M unheim als staatliche

Das Agio beträgt jetzt bereits Die neue Emission wird das Papier zweifelsohne voll⸗ ständig entwerthen und das öffen Deputirtenkammer hat gestern aberma Sitzung gehalten. Die Deputirten versammeln sich täglich Sonntag und Freitag ausgenommen in geheimer Sitzung und nur ein⸗ oder zweimal die Woche läßt der Kammer⸗Prä⸗ sident Achmed Vesik Effendi einige der Blätter der Rei gleichzeitig und einige andere Per so daß insgesammt etwa 80 bis 100 Zu⸗ d sind. Die parlamentarischen Arbeiten scheinen es sind 10 Tage seitdem die Kammer zusammengetreten ist und noch hat sie ihre Geschäftsordnung nicht durchberathen und votirt. Die Debatten der gestrigen öffent⸗ lichen Sitzung boten kein größeres

präfekten den Befehl ge durch welche das katho gelöst wird. Der Minister dem von der Deputirtenkammer nach der Berathung über die Verschmelzung mehrerer Eisenbahngesellschaften weiten Ranges mit der Bahn von Orleans ausgedrückten

unsche entsprochen und Unterhandlungen zum Rückkauf der die⸗ 1 Linien eingeleitet. Zwischen dem chiedsrichterliche ommission

itliche Elend erhöhen. Die

amité von e ; ls eine öffentliche

hat, dem

folge nach, nicht alle lichkeiten einladen,

hörer anwesen nicht vorwärts zu gehen;

sen Gesellschaften concedirten Minister und den Gesellschaften wurde das s Verfahren vereinbart. Vorgestern wurde eine er zum Rückkauf der Gesellschaft von Charentes Schiedsrichter sind beauftragt, den Werth nach Kosten der Herstellung der Linien zu bestimmen.

schaften der Vendée, diejenigen von Bressuire⸗Poitier Saumur u. s. w. stimmen diesem Verfahren bei. Zu gleicher verfolgt der Bauten⸗Minister die Unterhandlungen mit kleans⸗Gesellschaft betreffs der Uebernahme dieser Linien und einiger anderer, welche den Eisenbahngesellschaften von Nantes, von Maine⸗Loire, von Clermont⸗Hulle u. s. w. ge⸗ hören. Diese Unterhandlungen können im Monat April be⸗ endigt sein und ein neuer Entwurf würde dann bei Wieder⸗ aufnahme der Session vorgelegt werden können.

.April. Das „ZJournal officiel“ veröffen Dekret des Präsidenten, welches dem Marine⸗Minister, Vize⸗ die Vertretung des Ministers der während der Der Herzog Decazes ufolge, am Sonntag nach Cannes m 10. April verweilen wird. Das e der Minister Jules Simon und talien Besprechungen bezüglich des Han⸗ wird von der

.N.) Wie die en, wird der Regierun aelis d. J. als Mitglied des in Großherzoglich mecklenburg⸗s Nachdem der Bau eines Schlosses an der Seite des Alten Gartens seit 1842, also 35 ‚„ist in diesen Tagen an derselben Stelle in Angriff genommen worden. . Friedrich wollte hier sein Residenz⸗ Tode aber blieben die bereits te bis zu diesem Augenblicke liegen und werden um benutzt, welches u werden verspricht. itende Architekt bei

den wirklichen Die Gesell⸗

8, Poitiers⸗ Interesse, als jene der vor⸗

Und ohne den durch einige Ulemas erufenen Zwischenfall, dieselben änderung der Artikel, betreffend während der Präsident ohne diesen hauspiel unseres

ausgegangenen. griechische Deputirte hervor bestehen nämlich auf der A die Interpellationen an die Minister, dieses Kapitel absolut Zwischenfall also h alten Staatsrathes Schweigen verharrten und nur ab (Ja, Herr!) hören ließen. Das gesamn votirt und der von der Majorität geschlagene P. tagte die Berathung auf eine andere Sitzung. Noch ist das berathen und es werden diese Berathungen Gange der Arbeiten noch mehrere Es ist somit mehr als zweifelhaft, ob

nördlichen geruht hat eines Museums storbene Großherzog Paul schloß erbauen. fertigen Fundamen jetzt, so weit es angeht, für das neue Muse eine architektonische Zierde der Residenz Hr. Hof⸗Baurath Willbrandt ist der

durchbringen ätte die Sitzung nur das S t gebildet, dessen Mitglieder in vollständigem b und zu das Evet Effendim ite Kapitel wurde nicht räsident ver⸗

Nach seinem

Admiral Fourichon, Auswärtigen Angelegenheiten, Herzogs Decazes, Abwesenheit desselben überträgt. ist, der „Corr. Hav. gereist, wo er bis zu Gerücht, wonach die Léon Say nach J delsvertrages mit Italien zum Zweck hätte, „Corr. Hav.“ für unbegründet erklärt.

Griechenland. Einberufung der Depu lichen Session ist, dem Ver in Aussicht genommen. D einer außerordentlichen samkeit treten; bildet werden.

Türkei. Konstantinopel, 3. April. Auch heute hat wiederum ein Ministerrath der sich aller Wahrscheinlichkeit nach mit der Frage des tokolls beschäftigt hat. Dasselbe wird, obwohl es der ihren Botschafter in London, Musurus Pascha, offiziell durch die Geschäftsträger der Mächte t Ende der Woche notifizirt werden und als⸗ forte die Aufforderung ergehen, sich mit Rußland wegen der Abrüstungsfrage in Verbindung zu n der Pforte in Betreff des Proto⸗ eren Nachrichten vor. wird aus Konstanti⸗ Wie in den hiesigen Regie⸗ rungskreisen versichert wird, begebe sich Abdul Kerim Pascha nur zu dem Zwecke zur selbe zu inspiziren und dürfte er s ierher zurückkehren. Das Leg anesischen Küste, womit erst vor wenigen Tagen begonnen wurde, soll noch im Laufe dieser Woche wieder ein⸗

estellt werden. Die Vorarbeiten zur Ausführung des

ilajetgesetzes, das vorgestern der Kammer zur parla⸗

mentarischen Verhandlung unterbreitet wurde, .

halbe Reglement zu langsamen Sitzungen ausfüllen. alle durch das Rundschreiben Safvet Pas Gesetzentwürfe noch in dieser

chas angekündigten r Session zur Votirung gelangen.

Ueber die Absendung Mr. Layards nach Konstan⸗ „Times“: „Jene, welche Sir Henry berwindlichen Parteilichkeit für schwerlich besser zufrie⸗ welcher als Regierung während der in welcher diese so viele an sich zog und damit so wenig Herr Layard, ob er nun ein Turkophile gerade deshalb, weil er einer chwächen der Regierung und des

Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 3. April. Das jüngste Bulletin über das Befinden der Frau Erzherzogin Mari: „Ihre Kaiserliche Hoheit di e haben mehrere Stunden kleinen Stellen no haben ihre Stelle zum Theile

owie die Fieberbewegungen

e Frau Erz⸗

ut geschlafen, mit Exsudat

Therese lautet: herzogin Marie There die Rachengebilde sind nur an Die Gelenksschmerzen gewechselt und sind im Ganzen

Prag, 31. März. schwerden von czechis blatt“ nach,

tinopel schreiben die Elliot auf Grund seiner unü die Türken angegriffen haben, werden den mit der Anstellung eines Gentlemans sein, ein starrer Kämpe der ottomanischen Periode bekannt war,

Millionen englischen Goldes Gutes that.

bleibe oder ni ist, besitzt die

Athen, 3. April. (W. T. B.) Die tirtenkammer zur außerordent⸗ nehmen nach, für den 7. k. Mts. as Gesetz über die Aufstellung Reserve soll sofort in Wirk⸗ würden drei Uebungslager ge⸗

Gegenüber den tendentiösen Be⸗ zweifelhaften er Seite weist das „Prager Abend⸗ tatthalterei ihr Möglichstes zur För⸗ fentlichen Erwerbsthätigkeit beitrage bei der Vertheilung der Spenden für die Nothleiden⸗ ine Rücksicht auf die Nationalität genommen werde, ischer Seite bisher noch nichts für die Noth⸗ Bei der Bewilligung von neuen nationalen Gleichberecht da im Vorjahre 46 czechische und 5 czechische und 57.

wie es heißt, und viellei Fähigkeit, die Volkes zu sehen, den Muth, kräftig dem d er aufzutreten und den gesunden Sinn, seine

Paschas gegenüb heit den Interessen Englands und der

eigene Voreingenommen Cürde seiner Stellung unterzuordnen.“

die Lage

trotzdem von czech leidenden eingeflossen sei. tgefunden, Schulen werde ebenfalls der ständig Rechnung getragen, 24 deutsche Schulen neu gegründet und 8 deutsche Schulen erweiter

Pest, 31. März.

der Christen Albanien schreibt man der „Pol. Korr.“ aus Prisrend, 16. März:

geschlossen und Fürst Milan si unterwerfen mußte, ist der Ueb Serbien auf das Höchste gestiegen. namentlich aber auf die Serben, mit grenz und erlauben sich Ausschreitungen, die illusorisch machen. P

inhaltlich dur bekannt ist, voraussichtlich er dann gleichzeitig an die

t wurden. Ueber die Stärke der verschiedenen arteien im Abgeordnetenhause vperöffentlicht „Hon“ die lgenden Daten: Die Zahl der verifizirten Abgeordneten be⸗ trägt 441; von diesen sind in das Klubbuch der liberalen Partei 253, der unabhängigen Liberalen 69, der Op⸗ position der Rechten 26, der äußersten Linken 31 einge⸗ tragen; bleiben somit 62 Abgeordnete, wovon ein Theil zwar eine bekannte Parteistellung einnimmt, jedoch keinem der ge⸗ nannten Klubs angehört, während die politischen Prinzipien des Restes unbekannt sind. Zu den ersteren gehören 20 säch⸗ sische Abgeordnete. Von den Kroaten sind drei keinem beigetreten, während drei Andere sich in den Klub der Rechten eingezeichnet haben.

Großbritannien und Irland. (A. A. C.)

bekannt wurde, daß Serbien Frieden mit der Pforte ch abermals als Vasall dem Sultan ermuth der Mohamedaner in Alt⸗ Sie schauen auf alle Christen. enloser Verachtung herab die allgemeine Sicherheit 1— schtina, dieser neuen Haupt⸗ neu errichteten Kossower Vilajets, sind Raub „IEs vergeht keine Nacht, in welcher nicht ein oder der andere Christ ausgeraubt und ermordet wird. Aber mmen Mißhandlungen empörendster Art vor. den Konsuln haben durch Ausflüge nach wo bis jetzt noch keine Konsulate installirt wurden, traurigen Lage der Dinge persönlich überzeugt. örden fehlt es nicht; leider bleibt

setzen. Ueber die Ansichte kolls liegen noch keine s emdenbl.“ nopel, 2. April, gemeldet:

onau⸗Armee, um die⸗ Mord an der Tagesordnung.

on nach einigen Tagen

egen von Torpedos an auch am hellen Tage ko

Die in Prisrend residiren Prischtina, von dieser Schritten bei den kompetenten Beh aber Alles erfolglos. Noch trauriger gestaltet sich die Lage der Dinge nsitze des Serbenthums und des seit

London, 2. April. England beginnt sein Finanzjahr

sind schon im em uralten Stan

in Ipek, dies

Jahrhunderten eingegangenen serbischen Patriarchats. Diese Stadt besitzt eine schöne Kirche, die auf Kosten des außerhalb der türkischen Grenzen in glücklicheren Verhältnissen lebenden serbischen Volkes ge⸗ baut wurde. Die Kirche ist nun seit Wochen geschlossen, da man einen türkischen Ueberfall der Kirchenbesucher befürchtet. Die Furcht vor dem gewaltig überhandnehmenden Fanatismus ist so groß, daß selbst die Ipeker Schule geschlossen wurde. Man wagt nicht, die Kinder in die Schule zu schicken. Diese wilden Leidenschaften werden tbeireec durch die Rezierung selbst entflammt. Um die Aufopfe⸗ rungsfähigkeit der Mohamedaner, die jetzt zur Landsturmverpflichtung angehalten werden, künstlich zu erhöhen, wird von Amtswegen dargestellt, daß Rußland die Absicht hege, das Reich des Sultans zu zertrümmern, den Glauben zu vernichten und alle Rechtsgläubigen zu Sklaven zu machen. Die Hodzas schildern diese Gefahren in den düstersten ssanben und auf den Fanatismus wird in bedenklichster Weise ge⸗ ündigt. Die armen, gehetzten und eingeschüchterten Christen werden andererseits wieder auf alle mögliche Art in Anspruch genommen und im Interesse der Mohamedaner zu Dienstleistungen angehalten. So müssen 800 christliche Arbeiter, allerdings von einem Bataillon Redifs unterstützt, die unpraktikabel gewordene Straße zwischen Mitrovitza und Novibazar theilweise ganz neu bauen. Diese Straße ist für die Beförderung von Truppen und Kriegs⸗ material nach Bosnien und der Her egowina äußerst wichtig. Die Arbeiten sind schon ziemlich vorgeschritten und es ist zu erwarten, daß dieselben in sechs Wochen beendet sein werden.

Belgrad, 3. April. (W. T. B.) In der Wohnung des italienischen Konsuls waren vorgestern bei Gelegen⸗ 2 des Zapfenstreichs einige Fenster zertrümmert worden.

as „Amtsblatt“ drückt heute das Bedauern der Regierung über diesen Vorgang aus, der, wie die eingeleitete Unter⸗ suchung ergeben, von zwei fremden Knaben verübt worden sei und welchem keinerlei gegen den Vertreter der italienischen Regierung gerichtete Absicht zu Grunde liege. Zur Aus⸗ arbeitung des Entwurfs einer neuen Heeresorgani⸗ sation ist eine besondere Kommission niedergesetzt worden.

Rußland und Polen. St. Petersburg, 2. April. Der „Regierungs⸗Anzeiger“ erhält folgendes Telegramm aus Kischinew vom 31. März: Nach einer zwölftägigen Reise zur Besichtigung der Truppentheile der aktiven Armee ist Se. Kaiserliche Hoheit der Ober⸗Kommandirende heute um 5 Uhr Nachmittags in Begleitung Sr. Hoheit des Herzogs Eugen Maximilianowitsch von Leuchtenberg, des Stabs⸗Chefs und der Suite nach Kischinew zurückgekehrt. Auf dem Bahn⸗ hofe wurde der Großfürst von allen Chefs, den anwesenden Offizieren und den Chargen des Stabes empfangen. Alle in Kischinew befindlichen Truppen bildeten die auschanskaja entlang Spalier. Beim Palais war eine Ehrenwache aufge⸗ stellt. Der Empfang Seitens der Truppen und des Volt⸗ war ein begeisterter.

Afrika. Aegypten. Alexandria, 1. April. (Daily News.) Der Kapitän Burton verließ gestern Suez im be⸗ sonderen Auftrage des Khedive. Der Zweck ist unbekannt. Der Bestimmungsort ist Morlah, ein Seehafen an der ara⸗ bischen Küste des Rothen Meeres, nahe dem Eingange zum Golf von Akabah. Kapitän Burton fuhr auf dem ägyptischen Kriegsschiffe „Sennaar“ ab und war begleitet von zwei euro⸗ päischen und zwei ägyptischen Stabsoffizieren sowie einer Leib⸗ wache von auserlesenen Truppen.

Nr. 13 des „Central⸗Blatts für das Deutsche Reich“, herausgegeben im Reichskanzler⸗Amt, hat folgenden In⸗ halt: Allgemeine Verwaltungssachen: Verweisung von Ausländern aus dem Reichsgebiet. Münzwesen: Uebersicht über die Ausprä⸗ gung von Reichsmünzen. Zoll⸗ und Steuerwesen: Errichtung von Steuerstellen. Maß⸗ und Gewichtswesen: Bekanntmachung, be⸗ treffend die zur Beglaubigung der periodischen Nacheichung der guß⸗ eisernen Gewichte deutscher Form in Elsaß⸗Lothringen anzuwenden⸗ den Stempel. Militärwesen: Bekanntmachung, betreffend Berich⸗ tigung der Landwehrbezirks⸗Eintheilung. Marine und Schiffahrt: Ertheilung eines Flaggenattestes. Post⸗ und Telegraphenwesen: Einheitlicher Packetporto⸗Tarif im Verkehr zwischen Deutschland und Dänemark: Beitritt fremder Länder zum Allgemeinen Post⸗ verein; Briefverkehr zwischen Deutschland und Canada; Briefverkehr mit Tunis, Tripolis und mit St. Helena. Konsulatwesen: Todesfall.

Nr. 8 des Armee⸗Verordnungs⸗Blattes hat folgenden Inhalt: Diesjährige größere Truppenübungen. Behandlung nach⸗ gemachter und verfälschter Reichsbanknoten. Einführung eines einheitlichen Papierformats. Ausbildung der zu den Pionier⸗Ba⸗ taillonen behufs Unterweisung im Feld⸗Pionierdienst kommandirten Unteroffiziere der Infanterie, sowie der Jäger und Schützen. An⸗ legen der Uniform Seitens der einjährig⸗freiwilligen Pharmazeuten. Vorräthighaltung von Formularen aus dem Reglement über die Remontirung der Armee bei der Königlichen Staatsdruckerei. I. Nachtrag zu der Instruktion zur Ausfühtung des Gesetzes vom 17. Juli 1865, einige Abänderungen des Reglements für die Offi⸗ zier⸗Wittwenkasse vom 3. März 1792 betreffend, vom 26. September 1865. Extraordinäre Verpflegungszuschüsse pro 2. Quartal 1877.

Nr. 6 des „Marine⸗Verordnungs⸗Blatts“ hat fol⸗ gende, Inhalt: Revision und Lüften der Munition resp. der Pulver⸗ und Granatkammern an Bord S. M. Schiffe und Fahrzeuge. Eßgeräth der Mannschaften auf in Dienst gestellten Schiffen. Zu⸗ saf zu dem §. 1 des Kontraktschemas für Stewards und Köche. (Marine⸗Verordnungs⸗Blatt für 1873, Nr. 66, Seite 70.) Abgabe der Schiffsausrüstungsgegenstände bei der Außerdienststellung in ge⸗ reinigtem Zustande. Vermeidung und Bekämpfung von Infektions⸗ Krankheit n. eebG-; in Barbadoes. Verpflegungs⸗ zuschuß für das 2. Quartal 1877. Bemerkung zur „Zusammenstel⸗ lung der vorhandenen Geschützkaliber ꝛc. Berlin, 1873.“ Fertig⸗ machen von Uebungsgranaten. Umarmirung S. M. Korvetten „Ariadne“, „Luise“ und „Freya.“ Personal⸗Veränderungen. Be⸗ nachrichtigungen.

Neichstags⸗Angelegenheiten

Dem Reichstage ist der Entwurf eines Gesetzes, betreffend die Feststellung des Landeshaushalts⸗Etats von Elsaß⸗ Lothringen für das Jahr, 1878, nebst Gesetzesanlagen A., B. und C. und Etatsanlagen I. bis XIII. vorgelegt worden. Der Etat schließt in Ausgabe und Einnahme mit 39,353,315 Von den Ausgaben sind 32,911,712 fortdauernde, 6,441,603 einmalige und außerordentliche.

Sttatistische Nachrichten.

Mortalitäts⸗Statistik und Gesundheitsverhält⸗ nisse. Gemäß den Veröffentlichungen des Kaiserlichen Gesund vE sind bis zu der am 24. März cr. beendeten zwölften

ahreswoche von je 1000 Bewohnern auf den Jahresdurchs nitt be⸗ rechnet, gestorben: in Berlin 26,5, in Breslau 33,5, in Königs⸗ berg 31,8, in Cöln 25,8, in Hannover 18, v, in Magdeburg 38, , in Stettin 19,9, in Altona 32,7, in Straßburg 41,5, in ünchen 33,1, in Augsburg 45, /7, in Dresden 33,4, in Leipzig 21,1, in Stutt⸗ gart 19,3, in Vranssch weig 33,7, in Karlsruhe 18,0, in Hamburg 26,6, in Wien 35,8, in Budapest 49,8, in Prag 54,3, in Basel 29 1

in Amsterdam 29,8, in Rotterdam Haag 21,5, in Kopenhagen 24,½8, in Stockholm 332, in Warschau 23,2, in Neapel

in Brüssel 26,5, in Paris 30,7, auf Verlangen eine Unterstützung bei Ausführung der Kul⸗ turen durch Unterweisung und Anleitung Seitens der Staatsforst⸗ beamten gegen Gewährung der regulativmäßi Theil werden zu ; 8 die Ges ie erforderlichen Pflanzen sollen in solchen Fällen um den Selbstkostenpreis abgegeben *4 A gär

Gewerbe und Handel.

Der Rechnungsabschluß der Berliner Cichorien⸗Fabrik (H. L. Voigt) gestattet die Vertheilung einer Dividende von 12 %. Die Abschreibungen betrugen für Gebäude 3 %, Maschinen und Utensilien 10 %, Pferde und Wagen 20 %; dem Reservefonds wur⸗ den 10 % vom Reingewinn überwiesen. Am 31. Dezember 1876 hatte die Gesellschaft eine Hypothekenschuld von 180,000 Es be⸗ abrikationsbestände 233,618, Bankier⸗

Christiania 20,4, in Odessa 31,8, 36,5, in Turin 31,7, in Bukarest 33,8, in London 26,6, in Glasgow in Liverpool 30%, in Lissabon 34,7, in Dublin 31,3, in Edin⸗ burgh 23,0, in Alexandria (Aegypten) 43,1, in New⸗York 27,1, Philadelphia 19, 1, in Boston 20,1, in San Franzisko 21,3, in Cal⸗ cutta 303, in Madras 132,°, in Bombay 47,.

Während der Berichtswoche hielt sich die Luftwärme im Ganzen auf derselben Höhe wie in der Vorwoche und zeigte nur gegen die zweite Hälfte der Woche in den südlicheren Stationen nebst Breslau ne Auch der Gang des Luftdrucks war ein mäßig schwankender und so niedrig wie in der Vorwoche; nur in München war die Schwankung desselben am 20. bei bedeutender Wärmesteigerung (bis iu + 13 Gr. R.

Die allgemeine Sterblichkeit in Deutschland hat gegen die vor⸗ die Sterblichkeitsver⸗ sank von 29,8 auf 28,5 (auf 1000 Bewohner und aufs Jahr berechnet). Die Verminderung betraf fast ausschließlich das Kindesalter bis zu 5 Jahren, hauptsächlichste Steigerung die Sterblichkeitsabnahme im süddeutschen Hochlande und in den beiden östlichsten Städtegruppen, wo Woche am meisten zugenommen hatte. mitteldeutschen Gruppen, vorzugsweise in der Altersklasse von 20 bis 40 Jahren, die in der vorangegangenen Woche eine Minderung der Sterblichkeit aufwiesen, eine erhöhtere; namentlich ist die Zahl der an Schwindsucht und an entzündlichen Prozessen der Athmungs⸗ organe Gestorbenen eine namhaft größere. Es machten sich also in diesen Gegenden die Folgen der übeln, bis dahin herrschenden Witterungseinflüsse erst eine Woche später geltend. Verhalten dieser Todesursachen zeigt sich auch in den klimatisch milder gelegenen größeren außerdeutschen Städten Wien, Paris und Unterleibs⸗ Vorwochen abgenommen, Schar⸗

Auslösungen zu

waldungen gestatten.

eine Wärmesteigerung.

) eine größere. trugen die Debitoren 289,008,

guthaben 10,837, Wechsel 4,164, Kasse 18,916 und Utensilien stehen mit 150,251, die Gebäude mit 388,343, der Grund und Boden mit 311,824 zu Buch.

Am 3. April fand in Frankfurt a. M. die Generalver⸗ nkf. Rückversicherungs⸗Gesell⸗ Dem Berichte des Direktors ist zu entnehmen, daß geleistete Rückversicherungen in den und Lebensversicherung

Die Maschinen

hergegangene Woche etwas abgenommen;

hältnißzahl

welches in der Vorwoche die

erlitten hatte. der Frankfurter

chaft statt. die Prämieneinnahmen Zweigen * Fere bersicherrn belich

836 beliefen, wogegen für Feuerschäden und Sterbefälle aus 1876 274,277 zu vergüten v88 8 gaben, welche dem Jahre 1876 zur Last fallen, ist ein Reingewinn von 124,638 erzielt worden, wovon, nach Zuwendung von 10 %, Summe von 113,144 als Dividende inschließlich der Jahreszinsen er⸗

sie in der vorhergegangenen Dagegen war dieselbe in den

Nach Bestreitung aller Aus⸗

an die Gewinnreserve, die an die Aktionäre vertheilt wird. hält demgemäß jede Aktie 14 % der Baareinlage.

Nach dem Geschäftsbericht der Bank von Frankreich für das Jahr 1876 betrug der Gesammtumsatz 4189 Milliarden gegen 6 Mil zor Die eigenen Geschäfte der Bank be⸗ liefen sich auf 9,1 Milliarden gegen 11,6 Milliarden Fres. 8 eskomptirte die Bank 3,204,150 Wechsel in Höhe von 2,541,430,410 den Filialen 3,189,393 hat die Bank in

Ein ähnliches

Sacber ien 46 Milliarden im Vorjahre.

Diphtherie, typhus haben im Ganzen gegen die lach, Flecktyphus (in Oberschlesien) auf derselben Höhe gehalten. In Wien läßt die Typhusepidemie nach; als hauptsächlichstes Motiv zur Entstehung der Epidemie hat sich der alten, längere Zeit unbenutzt gebliebenen, Kaiser⸗Ferdinands (Donau) Wasserleitung ergeben, die wegen Mangel an Hochquellen⸗ wassers angeordnet war und in dessen Saugkanälen das dort stagni⸗ rende Wasser mit Zersetzungsprodukten überhäuft war. In P hl der Typhen wieder erheblicher geworden. Die rag und London Nachlässe, in Wien wieder eine Auch in Indien wüthen sie noch sehr heftig, während die holera daselbst etwas milder aufzutreten scheint.

Die Bitterfelder Thonröhrenfabrikanten haben dem Handels⸗ Minister eine Eingabe überreicht, in welcher sie verschiedene Vergün⸗ Diese Eingabe ist auch unter dem Titel: „Die Lage der Bitterfelder Thonröhren⸗Industrie“ im Druck Nach derselben beschäftigen sich gegenwärtig bei Bitter⸗ ößere Fabriken mit der Herstellung von glasirten Thon⸗ Im vergangenen Jahre wurden 6 Millionen lfd. Meter Sämmtliche Fabriken konsumirten ca. 1 Million 160,000 Ctr. böhmische 50 nkohlen. Während einige Hunderte Arbeiter ihr direkt dienen, beschäftigt die Bitterfelder Thonröhrenfabrikation, worin jetzt ca. 2 Millionen Mark angelegt und thätig sind, noch eine be⸗ trächtliche Anzahl von Nebengewerben. Bekanntlich sind auch die für die Kanalisation in Berlin verwendeten Thonröhren aus den Bitter⸗ felder Fabriken hervorgegangen.

Die vor Kurzem erschienenen Hefte III. und IV., Jahrgang 1876, der Zeitschrift des Königlich Bureaus, herausgegeben von dessen Direktor Dr. Viktor Böh⸗ mert, enthalten eine größere Arbeit des sächsischen Gesandten in Berlin, O. v. Nostiz⸗Wallwitz, über „die Finanzwirthschaft des Kö⸗ nigreichs Sachsen seit dem Jahre 186 bis zum Jahre 1834 zurück übersichtlich dargestellt und insbesondere die Entwicklung des sächsischen Finanzwesens seit dem Eintritt Sachsens in den Norddeutschen Bund eingehend behandelt wird. Fer⸗ ner bringen diese Hefte einen Artikel des Direktors des Dresdener Polytechnikums, Dr. Gustav Zeuner, Statistik“, worin ausgeführt wird, daß nach Monaten und Tagen zum Zwecke tabellarischer Zusammenstel⸗ lungen von statistischen Beobachtungen und für hierher gehörige Rechnungen unpraktisch sei und daß es sich für die Statistik empfehle, die Unterabtheilungen des Jahres, wie es in der Astronomie geschieht, nach Dezimalbruchtheilen darzustellen. Der Direktor Dr. Böhmert hat aus dem Gebiete der Bevölkerungsstatistik eine Reihe von Aufsätzen über Ge⸗ schlecht, Civilstand, Alter und Staatsangehörigkeit der sächsischen Bevölkerung am 1. Dezember 1875 und 40 jährige Rückblicke auf die sächsische Bevölkerung nach Stadt und Land und nach den Religions⸗ bekenntnissen geliefert; ferner Aufsätze über die Statistik des Fleisch⸗ verbrauchs und zur Statistik des Bierbrauerei⸗ und Branntwein⸗ brennereibetriebes in Sachsen von 1836—1875, sowie über den inter⸗ nationalen statistischen Kongreß in Budapest. giebt eine Umschau auf dem volkswirthschaftlichen Literatur und eine „Wirthschaftliche Umschau im Königreich Sachsen“, in welcher letzteren insbesondere der Haupt⸗ inhalt der Jahresberichte der sächsischen kammern vergleichend dargelegt wird. veröffentlicht eine „Vergleichende Statistik der Geburts⸗ und Sterb⸗ lchkeitsverhältnisse in Sachsen von 1834 1875“ und einen Aufsatz über „die Farbe der Augen, der Haare und der Haut bei den Schul⸗ kindern Sachsens, mit einer farbigen Tafel“. rektor des Leipziger städtischen statistischen Bureaus „die Schnellig⸗ keit des Wohnungswechsels und die Wohnungs⸗Miethpreise in Leipzig im November 1875“ behandelt. „Repertorische Rückblicke auf die wichtigsten Begebenheiten, welche die Verfassung, Gesetzgebung, Verwaltung und Volkswohlfahrt des Deutschen Reiches und des Königreichs Sachsen berühren, auf das zweite Halbjahr 1876 nach offiziellen Quellen.“ Die Zeitschrift, welche im Kommissionsverlag von R. v. Zahn, vormals G. Schön⸗ feldsche Buchhandlung, erscheint und jährlich 3 kostet, kann durch die Post und alle Buchhandlungen bezogen werden.

Kunst, Wissenschaft und Literatur. „Bei H. S. King & Co. in London erscheint im Mai ein Wer über „deutschen Pessimismus“ der Feder von Mr. James Sully. Der Verfasser sucht den Ur⸗ 8 und pessimistischen Anschauungen vom eben zu erläutern und unterzieht das System Schopenhauers und die Ansichten seiner Anhänger einer eingehenden Kritik.

Von dem Prachtwerk „Das Schweize rland, eine Sommerfahrt durch Gebirg und Thal“, in Schilderungen von Woldemar Kaden 5 1 von F. Engelhorn ist soeben ein Doppelheft 15., 16. Lief.) erschienen, welches besonderes Interesse bietet, weil es die den Touristen bekanntesten und besuchtesten Gegenden der Schweiz, In⸗ terlaken, Thun, Meiringen, das Lauterbrunner Thal u. s. w. umfaßt. Auch die Tonbilder und die Text⸗Illustrationen dieses Heftes sind besonders Die ersteren sind: Auf der Alp, von Schwinget auf dem Hasleberge, von Konrad Grob; bei Faido auf dem St. Gotthard, von Alb. Hertel; Hof des Rath⸗ on Gust. Bauernfeind; Innfall bei St. Moritz, Die Text⸗Illustrationen

3,118,224,493 Fres. Höhe von 280 Millionen

8 Monate niedrigsten

Vorschußgeschäfte (327, Millionen Fres. in 1875) Diskonto 4 Monate umlauf stellte 8 Millionen), am höchsten am 30. November (2617 Millionen). fluktuirte zwischen 1672 Millionen (1. Januar) und 2182 Millionen (31. Dezember). Die nothleidenden Wechsel betrugen 7,820,532 Frcs. in Paris und 637,658 Fres. in den Filialen. Bank hat 76 Filialen; 14 sind im Entstehen begriffen. sammtnutzen betrug 35,813,900 Frcs. gegen 47,782,069 Fres. im Vor⸗ Die Gesammtspesen beliefen sich auf 14,622,963 Fres. den 182,500 Aktien eine Dividende von 149,47 Frcs. (87,62 im ersten und 61,81 im zweiten Semester) zu geben, mußte die Bank ihrer Re⸗ An den Staat beza r Die Reserve beträgt 17, Nach dem Geschäftsbericht der Frankfurter ahr 1876 beträgt das Aktienkapital 00 Fl. mit 40 % Einzahlung) 3,428,571 ℳ, Auf die bis 1. April 1877 zu leistende Einzahlung waren bereits 30,643 anticipirt. Pfandbriefe

die Benutzung eines Theiles Der Noten⸗

ist dagegen die Metallschatz

Pocken zei en in

stigungen erbitten. serve 4,375,000 für Steuern 4,889,600 Frcs.

lt die Bank 94,000 Frcs.

res. entnehmen.

ferd 6 grö b „Sm,. kenbank für das Gesch Röhren fabrizirt. 5000 Akti à 1

Centner Bitterfelder Braunkohlen, G 539— 50,000 Ctr. Steinkohlen.

unverändert

G t Die Summe der emittirten beträgt 33,;⸗ Millionen Mark gegen 26,5 Millionen Mark im Vorjahre. Von dem erzielten Gewinne kommen auf Hypothekenzinsen Diskonten 67,400

Provisionen (1875: 177,300 1,672,500 (1875: 1,388,800 ℳ), 59,700 ℳ), Sonstiges 17,600 (1875: 24,900. Brutto 1,938,744 (1875: 1,668,9 0 ℳ). bleiben 292,962 (1875: 393,700 ℳ) = 8,54 % des Aktienkapitals g 1 Hiervon werden der Reserve 18,698 ℳ. überwiesen, an Tantiemen und Gratifikationen 27,899 gezahlt, und sollen an die Aktionäre 240,000 = 7 % Dividende vertheilt werden (1875: 811⁄24 %). Die im Vorjahre beschlossene Umwandlung jeder 1000 l.⸗Aktie in 2 solche zu je 1000 erhielt nicht die han⸗ 1 -. Einstweilen wird durch die eingerufene Einzahlung (12 ½ %) der eingezahlte Betrag sich auf 900 ab⸗

Dem ZJahresberichte der Wei marischen Bank sind fol⸗ gende Mittheilungen entnommen: Die in 1875 begonnene Einschrän⸗ kung im Geschäftsbetrieb wurde in 1876 fortgesetzt, die Auflösung der Agentur in Leipzig, sowie der Kommanditbetheiligung in Stutt⸗ gart durchgeführt und die Einlösung der Banknoten bis auf einen kleinen Rest von 114,290 beendigt. winn beträgt 822,443 ℳ, gegen 1,241,563 im Vorjahre. kommen in Abzug gezahlte Zinsen 278,631 ℳ, Kosten der Regie⸗ rungsaufsicht 4200 und Verwaltungskosten 239,656 ℳ, zusammen 522,487 ℳ, und es verbleibt ein Reingewinn von 299,955 ℳ, der zu Abschreibungen und zwar auf zweifelhafte Forderungen mit 169,438 ℳ, auf Inventar mit 3847 und auf Konsortialbetheiligungen mit 126,669 verwendet werden soll. unverändert 1,105,278

London, 2. April.

gewinn ver⸗

sächsischen statistischen gegen 11,48 % im Vorjahre.

worin der Staatsaufwand

delsgerichtliche Genehmigung.

„über das Zeitmaaß in der unsere Theilung des Jahres

Der für 1876 erzielte Ge⸗

Der Reservefond beträgt

(A. A. C.) Unter den Schiffsbauern in Stockton⸗on⸗Tees ist in Folge der Weigerung der Meister, eine nachgesuchte Lohnerhöhung von 10 % zu gewähren, ein Strike Es feiern bereits über 1000 Arbeiter.

ri Der Lyoner „Moniteur des Soies“ charakterisirt unter dem 31. März die Lage der Seidenindustrie in wenigen Worten wie folgt: „Zu unserem Bedauern sehen wir unsere Fabriken in vollständigster Arbeitsruhe. Taffetbänder, deren Absatz in Saint⸗Etienne wieder etwas zunimmt, bleiben sämmtliche Seidenartikel nahezu unverkäuflich, an Aufträgen fehlt es ganz und gar.“ 1

Verkehrs⸗Anstalten.

Auf der indo⸗europäischen Telegr Monat März 1877 an gebührenpflichtigen Depe a. aus London, dem übrigen England und Amerika nach Persien und Indien 1556 Stück; b. aus Persien und Indien nach London, dem uüͤbrigen England und Amerika 1911 Stück; exklusive Rußland 371 Stück; d. aus Persien und Indien nach dem europäischen Konti⸗ nent exklusive Rußland 384 Stück. Summa 4222 Stück.

Die Große Berliner Pferde⸗Eisenbahn⸗Gesell schaft beabsichtigt, nach Meldung hiesiger Blätter, im laufenden Jahre folgende Bauten in Ausführung zu bringen: 1) Den Ring⸗ bahnschluß vom Landsberger Thor durch die Straußbergerstraße, die Frankfurter Linden, die Andreasstra 2) Von dem Zoolo und Schillstraße über den b das Schöneberger Ufer, 1

Wilhelm⸗ und Kochstraße nach dem Dönhofsplatz, beziehentlich, Kronenstraße nach dem ie Linie von der

Der Assessor Arthur ebiete der statistischen und

entstanden. andels⸗ und Gewerbe⸗ Paris, 2. April.

Der Assessor Dr. med. Geißler Mit Ausnahme der

Endlich hat der Di⸗

Der Schluß des Heftes bringt henlinie sind im en befördert worden

c. vom europäischen nach Persien und

(On german pessimism) aus

Her hee ttischen etwa 2000 Meter Doppel⸗

arten durch die Kurfürsten⸗ ützowplatz, die Lützow⸗ und Flottwell⸗

die Schöneberger⸗, Anhaltische⸗

utt Stuttgart, Verlgg unter Benutzung der und ausvoigteiplatz, 4700 Meter Doppelgeleise. 3) 2. ndenstraße, dur h die Oranien⸗, Brandenburg⸗, Ritter⸗ und Reichen⸗ bergerstraße bis zum Kottbuser Thore, 1800 Meter Doppelgeleise. Die Linie Schlesisches Thor —Treptow, 3100 Meter einfaches Geleise. 5) Die Verlängerung der Pankower Linie vom Schön⸗ hauser Thor durch die Alte und Neue Schönhauserstraße nach dem 6) Eine Bahn von der Wilhelms⸗ durch die Behren⸗, Mauer⸗, Französische, Werderstraße über den Schloßplatz und die Breitestraße nach dem Köllnischen Fischmarkt. Im Betriebe ich gegenwärtig im Ganzen 88,306 Meter Geleise. U Das Postdampfschiff berg“ vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 14. März von Bremen und am 17. März von Southampton abge⸗ gangen war, ist heute Vormittag wohlbehalten hier angekommen. New⸗York, 1. April. Das Postdamfschiff „Rhein“ vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 17. März von Bremen und am 20. März von Southampton abgegange ist gestern 11 Uhr Abends wohlbehalten hier angekommen.

aul Meyerheim; Piottaschlucht hauses in Ba Hacke'schen Markt. von Ludw. Dill; Thun von G. Franz. zeigen Ansichten aus Bern, Interlaken, Thun, Meiringen, vom Reichenbach, vom Brienzer See, dem brunner Thal, das Faulhorn u. s. w., von äberlin, Ernst Heyn, Ad. Schrödter, A. E. Disen, Th. v. Ecken⸗ echer, G. Franz, Arth. Calame und Diethelm Meyer.

Land⸗ und Forstwirthsch

Dresden, 29. März. des Wiederanbaues abgeholzter Ministerium beschlossen, waldbesitzenden Gemeinden und Privaten

Gießbach, aus dem Lauter⸗

ust. Bauernfeind, Carl timore, 29. M

sthunlichster Befs lächen hat das Finanz⸗