[926]
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„Anzeiger und Königlich Preußischen
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ei .F. Menzer, Weingroßhandlung, Neckargemünd. d. * . Gegründet 1840. —
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111““ 1 Deutschen
ᷓ˙˙ee
Deffentlicher Anzeiger.
G . b Bureau der deutschen Zeitungen zu Berlin, 1. Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen. . Industrielle Etablissements, Fabriken und Mohrenstraße Nr. 45, die Annoncen⸗Expeditionen des 2. Subhastationen, Aufgebote, Vorladungen Grosshandel. „Invalidendank“, Rudolf Mosse, Haasenstein
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Station der Köln- Mindener-, Hannoverschen und Löhne-
R. feaserate für den Deutschen Reichs⸗ u. Kgl. Preuß. Staats⸗Anzeiger, das Central⸗Handelsregister und das Postblatt nimmt an: die Königliche Expedition
des Deutschen Reichs-Anzeigers und Königlich
88 5 8 9
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Thermalbäder werden das ganze Jahr hindurch, Soolbäder vom 1. Mai ab verabreicht. Aus- kunft jeder Art ertheilt die
Königliche Bade-Verwaltung.
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1
[3240]
Sonnabend, den 5.
im Geschäftslokal der Gesellschaft, Nr. 171 Friedrichsstraße, abzuhaltenden
General⸗Versammlung ein.
Ges chäftsbericht des Bericht über
und
Tagesordnung: Vorstandes und des Aufsichtsraths.
1
1“
Die Legitimationspapiere der Vertreter müssen mindestens . H * Legitimationskarten zur General⸗Versammlung können vom
dem Vorstande überreicht werden. Die 1. Mai cr. in den Geschäftss werden. ö Berrlin, den 12. April 1877.
J. Lefebre.
„Union“.,,VW— Allgemeine Versicherungs⸗Actien⸗Gesellsch
Auf Grund des §. 24 des Statuts laden wir hiermit die Herren Actionaire zu der am
Mai 1877, Mittags 12 Uhr,
die stattgefundene Revision der Ertheilung der Decharge. Abwesende Actionaire können sich nur
tunden von 9 b
„Union“, Allgemeine Versicherungs⸗Actien⸗Gesellschaft zu Berlin. Der Vorstand:
vierten ordentlichen
Rechnung unter Vorlegung der Jahresbilanz
2 Tage vor der General⸗Versammlung
is 4 Uhr in unseren Bureaur in Empfang genommen
“ “
Carl Braumann.
vm Starg
Die nach §. 1 des Statuten⸗Nachtrages vom 16. November 1867 in diesem Jahre abzuhaltende ordentliche General⸗Versammlung der Stargard⸗Posener Eisenbahn⸗Gesell⸗
schaft findet statutenmäßig am
Gegenstand
1) Wahl von 5 Mitgliedern und 3 2) Anderweite Bestimmung eines Spenerschen Zeitung gemäß §. Diejenigen Herren Aktionäre,
30. April d. J. in den gewöhnlichen Geschäftsstunden und Königlichen Direktion, xe Vorschrift des §. 56 des Statuts zu führen und werden daselbst
mittags vor dem Bevollmächtigten der Nord hierselbst, ihre Legitimation nach V ihre Stimmzettel in Empfang nehmen können. Stettin, den 10. März 1877.
Der
der Stargard⸗Posener Ferd.
Gadebusch.
ard⸗Posener
Dienstag, den 1. Mai d. J., Vormittags 11 Uhr,
im hiesigen Börsenhause
Publikationsorgans an 29 des Gesellschafts⸗Statuts. welche der General⸗Versammlung beiwohnen wollen, haben am
Verwaltungsratb
Eisenbahn.
“
der Verhandlung ist: üiut. Stellvertretern für den Verwaltungsrah. Stelle der eingegangenen Haude⸗ und
am Tage der Verhandlung bis 10 Uhr Vor⸗ Eisenbahn⸗Sekretär Bayer, im Hötel du
ae.
Eisenbahn⸗Gesellschaft.
Jahn. Lieckfeld.
Gladbacher Feuerversicherungs⸗ 8 Aktien⸗Gesellschaft.
Zu der au
Donnerstag,
Nachmittags 4 Uhr,
im Gasthofe des Herrn Th. Herfs hier anberaumten vierzehnten ordentlichen *
Generalversammlkung
werden die nach § 41 des Statuts zur Theilnahme berechtigten Aktionäre ergebenst eingeladen.
Tage
1) Bericht der Direktion über die Lage des Geschäfts im Allgemeinen und über
des Jahres 1876 insbesondere. 2) Neuwahl für
Bureau der Gesellschaft verabreicht. M. Gladbach, den 31. März
1877
die in Gemäßheit .33 Direktions⸗ und fünf Verwaltungsraths⸗Mitglieder. M Eintrittskarten werden an den der Generalversammlung vorhergehenden beiden Tagen im
sordnung: “ die Resultate §§. 22, 33 und 35 des Statuts ausscheidenden drei
Die Direktion.
Aachen⸗Mastrichter Eisenbahn⸗Gesellschaft.
Die Herren Aktionäre unferer Gesellschaft beehren wir uns
“ Donnerstag, den 17. Mai d. J., Vormittags im Direktionsgebäude, Marschiersteinweg Nr. 2/4 zu Aachen, stattfindenden gewöhnlichen
ralversammlung ergebenst einzuladen.
In derselben werden die Resultate 9 gab b owie die statutenmäßigen Wahlen vorgenommen werden.
zur Theilnahme an der Versammlung und wegen Ausübung des 24 und folgende des Statuts. Die Eintrittskarten werden entweder auf Vorzeigung der
Diskonto⸗Gesellschaft, der Herren Gebr. Veit 8 8 & Cie, in Berlin, über den Besitz derselben kurz vor der Generalversammlung, am 15. und 16. Mai
der Geschäfte der Gesellschaft mitgetheilt, s Wegen der Berechtigung Stimmrechts verweisen wir auf den Art.
Direktion der
in unserem Bureau hierselbst ertheilt. Aachen, den 13. April 1877.
d. .
zu der am 8
10 Uhr,
Gene⸗
der Rechnungsablagen und ein Bericht über den Zustand
Aktien oder eines Zeugnisses der & Cie., oder der Herren A. H. Heymann
4
Nachmittags 5 Uhr, im Geschäftslokale der Bank statt.
neral⸗Versammlung im Geschäftslokale, i Berlin. ausgetheilt.
testens 10
meldestellen abzugebenden Formulare Vormittags im
Aktionäre bereit liegen.
[3239]
Die ordentliche General⸗Versammlung
der Aachener Bank für Handel und Gewerbe
findet am 30. April, Nachmittags 2 Uhr, im großen Saale des Karls⸗ hauses statt und laden wir unsere Aktionäre hierzu ergebenst ein. .
Tages⸗Ordnung: 1) Rechenschafts⸗Bericht und Bilanz. 2) Neuwahl für das im Laufe des Jahres ausgetretene durch das Loos ausscheidenden: vier Herren des Aufsichtsraths, 1131 8 fünf Herren der Kredit⸗Kommission, 8 “ nwei Herren der Spezial⸗Kredit⸗Kommission. „ 3) Neuwahl von drei Revisoren für den Rechenschafts⸗Bericht pro 1877. 1 Die Wahl der Abgeordneten für die Kreditnehmer findet am 23.
Aufsichtsraths⸗Mitglied und der
April,
dieses Mts. werden die Stimmzettel zur Ge⸗ 2. Thüre, Nachmittags von ½ 4—6 Uhr [3259]
“
Von heute an bis zum 27.
Aachen, den 13. April 1877. 1 1 i 2. 8 Für den Aufsichtsrath:
Der Vorsitzende, H.
nbahn.
Butenberg.
Weimar⸗
Die geehrten Aktionäre werden hierdurch zu der Sonnabend, den 28.
April d. J.
b e in Weimar stattfindenden fünften ordentlichen Generalversammlung eingeladen. Dieselbe wird im durch andere stimmberechtigte Actionaire vertreten Rathhause abgehalten werden und Vormittags 11 Uhr beginnen. “
Die Tagesordnung ist folgende:
1) Erstattung des Celgegbesberichts unter Vorlegung der 2) Feststellung der Dividende, 1
3) Dechargeertheilung an Aufsichtsrath und Direktion, 4) Genehmigung zum Abschlusse von Darlehnsverträgen,
5. Aufsichtsrathswahlen. b t ur IrNuffichnare an dieser Versammlung sind nur diejenigen Aktionäre berechtigt, welche spã⸗ 8 Anmeldestellen deponiren:
Jahresrechnung 1876,
age vor derselben ihre Aktien bei einer der folgenden S. Bleichröder in Berlin, acob Landan in Berlin und Jacob Landau in Breslau, A. von Rothschild & Söhne in Frankfurt a./M., Geraer Bank in Gera, 8 Geraer Handels⸗ und Kreditbank in Gera, Weimarische Bank in Weimar, 1 Julius Elkan in Weimar und Julius Elkan in Jena, Allgemeine ee. Kreditanstalt in Leipzig, 1 Allgemeine Deutsche Kreditanstalt, Lingke & Co. in Altenburg, Merck, Christian & Co. in München, 1— 116“ DSDirektion ber Meüsneregeneen ““ “ m Uebrigen wird auf die §§. is e atuts verwiesen. b e en wie auch E wolle man sich gefälligst der von den An⸗ edienen. Die Stimmkarten werden am 28. April vor Beginn der Versammlung von 9 bis 10 ⅜ Uhr Rathhause zu Weimar ausgegeben.
ericht wird 3 Tage vor der Generalversammlung bei den -
Der Geschäfts
Weimar, am 1. April 1877. Der Aufsichtsrath der Weimar⸗Geraer Dr. Wagner. M
Eisenbahngesellschaft. .Veth.
Rechnungs-Abschluss der Brandenburger Spiegelglas- Versicherungs-Gesellschaft pro 187656.
Per 8 Creditoeren . . . E“ 1 Capital-Reserve-Conto 1 Prämien-Reserve-Conto.. Schaden-Reserve-Conto.
Gewinn- und Verlust-Conto 8
PAsSsIVA. 461 83 10000 — 10000 — 5030 98 303 78
An Cassen-Bestand . 3958 16 „ Effecten-Conto . 7488 20] „ Mobilien-Conto.. 1298 30 . Drucksachen, Bücher etc.. . 450— 8 Aussenstände bei den Agenten 12601 93 „ — 18 ℳ 25796 59 ℳ 25796 59 Gewinn- und Verlust-Conto. CREDIT. Per Verwaltungs-Kosten-Conto, als: Porto, Drucksachen, Insertionen, Reisen, b Gehalt und Salair, Miete . . . 12611 29 Agentur-Provision und Aufnahmegebühr] 15884 92 Entschädigungs-Conto . . . . 3306570 Mobilien-Conto, 10 % Abnutzung. 133.— Schaden-Reserve-Conto. 5030 98 Gewinn-Saldo ℳ 4933. 50. Hiervon wurden zuertheilt: g. dem Capital-Reservefonds-Conto.. b. „ Prämien-Reservefonds-Conto c. Abschreib. auf unsichere Forderung d. Gewinn-Saldoc .
.
DEBET. An Saldo-Vortrag aus dem Jahre L A1A4“ 437 20 Prämien-Einnahme . .698297 59 Eintrittsgelder 2583 winnes, Uenteo .. Coursgewinn aus den Effecten and Agio ...
2578,72
ℳ 71558 30 (Ag. Brabrg. 24.)
39 Brandenburg a. H., 28. März 1877. . Das Directorium
“
voräddeutscher Lloyd. 9 Postdampfschifffa
von Bremen nach New-York und Baltimor e.
21. April nach New⸗York D. Lelpzlg 9. Mai nach Baltimore 25. April nach Baltimore D. Hfaha 12. Mai nach New⸗York 28. April nach New⸗York D. Weser M19. Mai nach New⸗York D. Neckar 5. Mai nach New⸗York D. Braunsochwelg 23. Mai nach Baltimore pa age Preise nach New⸗York: 1. Cajüte 500 ℳ, II. Cajüte: 300 ℳ, Zwischendeck 120 ℳ assage⸗Preise nach Baltimore: Cajüte 400 ℳ, Zwischendeck 120 ℳ Zur Ertheilung von eebelnen für obige Dampfer, sowie für jede andere Linie zwischen Europa und Amerika sind bevollmächtigt Johanning & Behmer, Berlin, Louisenplatz 7.
von Bremen maen Rio, Montevideo wa Buenos Ayres
via Antwerpen und Lissabon am 25. jeden Monats. .
Die Direction des Norddeutschen Lloyd in Bremen.
D. Oder D. Nürnberg D. Rhein 8
Die Direktion.
““ 8
Preußischen Staats-Anzeigers: Berlin, S. W. Wilhelm⸗Straße Nr. 32.
3. Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen ete. 4. Verloosung, Amortisation, Zinszahlung
98 u. s. w. von öffentlichen Papieren.
.Literarische Anzeigen.
. Theater-Anzeigen. In der Börsen-
Annoncen⸗Bureaus.
R
. Familien-Nachrichten. beilage. .
Steckbriefe und Untersuchungs „Sachen.
Steckbrief. Gegen den Handelsmann Friedrich Wilhelm Heinrich Strauß ist die gerichtliche Haft wegen schweren Diebstahls in den Akten Litt. S. No. 1141 de 1876 beschlossen worden. Die Verhaftung hat nicht ausgeführt werden können. Es wird er⸗ sucht, denselben im Betretungsfalle festzuneh⸗ men und mit allen bei ihm sich vorfindenden Ge⸗ genständen und Geldern an die Königliche Stadt⸗ voigtei⸗Direktion hierselbst abzuliefern. Berlin, den 11. April 1877. Königliches Stadtgericht. Abtheilung für Untersuchungssachen. Komm. II. für Voruntersuchungen. Beschreibung. Alter: 47 Jahre, geboren am 19. August 1829. Geburtsort: Berlin. Größe: 165 Centimeter. Haare: schwarz⸗ braun. Augen: braun. Augenbrauen: blond. Nase: spitz. Gesichtsbildung: oval. Gesichtsfarbe: blaß. Zähne: vollständig. Gestalt: mittel. Sprache: deutsch. Besondere Kennzeichen: Der ꝛc. Strauß hat am Unterbauch links eine große vertiefte Narbe, dicke Lippen und einen kahlen Oberschädel.
Erledigter Steckbrief. Der hinter den Dach⸗ decker Wilhelm Ferdinand Freyer in den Akten F. 150 de 1876 Deput. III. unterm 26. März d. J. erlassene Steckbrief ist erledigt. Berlin, den 9. April 1877. Königliches Stadtgericht, Abthei⸗ lung für Untersuchungssachen. Deputation III. für Verbrechen und Vergehen.
Stessshess,. Ennnera. Der hinter den Stadtreisenden Bruno Schwarz wegen wieder⸗ holter Unterschlagung unter dem 23. November 1876 in den Akten S. 1322 de 1876 C. II. erlassene Steckbrief wird hierdurch erneuert. Berlin, den 12. April 1877. Königliches Stadtgericht. Abthei⸗ lung für Untersuchungssachen. Kommission II. für Voruntersuchungen. Beschreibung. Alter: 23 Jahr, geb. den 15. April 1853, Geburtsort: Woll⸗ stein, Größe: 5 Fuß 2 Zoll, Haare: schwarz, Augen: braun, Augenbrauen: dunkel, Kinn: oval, Nafe: gewöhnlich, Mund: gewöhnlich, Gesichts⸗ bildung: oval, Gesichtsfarbe: brünett, Zähne: voll⸗ ständig, Gestalt: untersetzt, Sprache: deutsch, Be⸗ sondere Kennzeichen: schwerhörig.
oE“ Der unter dem 3. No⸗ vember 1873 und 23. Februar 1874 hinter den Handelsmann resp. Kutscher Johann Friedrich Hermann Bastian wegen Urkundenfälschung und Betruges in den Akten B. No. 518 de 1873 und B. 158. 74. Comm. II. erlassene Steckbrief wird hier⸗ durch erneuert. Berlin, den 10. April 1877. König⸗ liches Stadtgericht, Abtheilung für Untersuchungs⸗ sachen. Kommission II. für Voruntersuchungen. Beschreibung. Alter: 31 Jahre, geb. am 6. Sep⸗ tember 1845, Geburtsort: Potsdam, Größe: 5 Fuß 2 Zoll, Haare: blond, Augen: graublau, Augen⸗ brauen: dunkel, Kinn: schmal, Nase: gewöhnlich, Mund: klein, Gesichtsbildung: voll, Gesichtsfarbe: blaß, Zähne: defekt, Gestalt: untersetzt, Sprache: deutsch.
Steckbrief wider den wegen Unterschlagung ge⸗ richtlich verfolgten Mechanikus Richard Janelt von Freiberg in Sachsen, mit Ersuchen um Fest⸗ nahme und Ablieferung anher. Cassel, den 11. April 1877. Königliche Staatsanwaltschaft. von Ditfurth.
Offene Strafvollstreckungs⸗Requisition. Der frühere Rechtsanwalt Schörke von hier, zuletzt in Teplitz, ist durch Erkenntniß des hiesigen Ge⸗ richts vom 9. November 1874 und beziehungsweise des Königlichen Appellationsgerichts zu Cöslin vom 12. Mai 1875 rechtskräftig wegen Beleidigung zu einer Gefängnißstrafe von 6 Wochen verurtheilt worden. Wir ersuchen denselben im Betretunsgsfall zu verhaften und zwecks Strafvollstreckung an die nächste Gerichtsbehörde abzuliefern. Belgard, den Königliches Kreisgericht. I. Abth.
8. April 1877.
Subhastationen, Aufgebote, Vor⸗ ladungen u. dergl.
277 — t: 2 1773] Subhastations⸗Patent.
Die den minderjährigen Geschwistern Maultzsch, a. Elise Auguste Henriette, b. Anna Emilie Klara, c. Friedrich Reinhold Maximilian, 4. Antonie Emilie, gehörigen, in Rixdorf belegenen, im Grund⸗ buch von Deutsch⸗Rixdorf Band 11 Bl. Nr. 402 und Band 11 Blatt Nr. 405 verzeichneten Grund⸗ stücke nebst Zubehör sollen
den 14. Mai 1877, Vormittags 11 ½ Uhr, an Gerichtsstelle, Zimmerstraße 25, Zimmer Nr. 12 im Wege der nothwendigen Subhastation öffentlich an den Meistbietenden versteigert, und demnächst das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags ebenda
den 15. Mai 1877, Nachmittags 1 Uhr, verkündet werden. „Die zu versteigernden Grundstücke sind zur Grund⸗ steuer, bei einem derselben unterliegenden Gesammt⸗ Flächenmaß von 4 Ar 73 Qu.⸗M., resp. 5 Ar 22 Qu.⸗M. mit einem Reinertrag von 33 ₰ resp. 36 ₰ veranlagt.
Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift der Grundbuchblätter, ingleichen etwaige Abschätzungen, andere die Grundstücke betreffende Nachweisungen und besondere Kaufbedingungen sind in unserm Bureau V. A. 3 einzusehen.
Alle Diejenigen, welche Eigenthums⸗ oder ander⸗ weite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingetragene
Realrechte geltend zu machen haben, werden aufge⸗ fordert, dieselben zur Vermeidung der Präklusion spätestens im Versteigerungstermine anzumelden. Berlin, den 12. März 1877. 2 1 Königliches Kreisgericht. Der Subhastations⸗Richter.
88 b111u1e 12791]1 Resubhastations⸗Patent.
Das dem Partikulier Paul Engelhardt zu Berlin gehörige, in Lichterfelde belegene, im Grundbuch von Lichterfelde Band I., Blatt Nr. 11, verzeichnete en. und Schmiedegrundstück nebst Zu⸗ ehör so
den 27. April 1877, Vormittags 11 ½ Uhr, an Gerichtsstelle, Zimmerstraße Nr. 25, Zimmer Nr. 22, im Wege der nothwendigen Resubhastation öffentlich an den Meistbietenden versteigert, und demnächst das Urtheil über die Ertheilung des Zu⸗ schlags
den 28. April 1877, Mittags 12 Uhr, ebenda, Zimmer Nr. 12, verkündet werden.
Das zu versteigernde Grundstück, 76 Ar 87 Qu.⸗M. groß, ist zur Grundsteuer, bei einem dersel⸗ ben unterliegenden Gesammt⸗Flächenmaß von 72 Ar 97 Qu.⸗M. mit einem Reinertrag von 12 ℳ 60 ₰ und zur Gebäudesteuer mit einem jähr⸗ lichen Nutzungswerth von 219 ℳ veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle und Abschrift des Grundbuchblattes, ingleichen etwaige Abschätzungen, andere das Grundstück betreffende Nachweisungen und besondere Kaufbedingungen sind in unserm Bureau V. A. 3 einzusehen.
Alle Diejenigen, welche Eigenthums⸗ oder ander⸗ weite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingetra⸗ gene Realrechte geltend zu machen haben, werden aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Prä⸗ klusion spätestens im Versteigerungstermin anzu⸗ melden.
Berlin, den 22. März 1877.
Königliches Kreisgericht. Der Subhastations⸗Richter.
25 — v ¹ 2 18256] Subhastations⸗Aufhebung.
Die Subhastation der der Brandenburger Stärke⸗ und Syrup⸗Fabrik in Liquidation ge⸗ hörigen, Band 37 Blatt Nr. 1774 und Blatt Nr. 1775 des Grundbuches der Neustadt Brandenburg verzeichneten Grundstücke und die auf 26. und 31. Eg d. J. anberaumten Termine werden aufge⸗ hoben.
Brandenburg, den 7. April 1877.
Königliches Kreisgericht. Der Subhastations⸗Richter
[3246] Vorladung unbekannter Erben.
Am 7 Dezember 1875 verstarb zu Forst der Fabrikarbeiter Ernst Moritz Emil Lange.
Die unbekannten Erben desselben werden hierdurch aufgefordert, sich bis zu dem auf den 25. Januar 1878, Vormitt. 11 Uhr, im Zimmer Nr. 1 des unterzeichneten Gerichts an⸗ beraumten Termine persönlich oder schriftlich zu melden. Bei unterbleibender Meldung werden die unbekannten Erben mit ihren Ansprüchen an die Nachlaßmasse präkludirt und solche als herrenloses Gut dem Fiskus überwiesen, dergestalt, daß bei späterer Meldung die Erben alle Handlungen und Verfügungen des Fiskus über den Nachlaß aner⸗ kennen und übernehmen müssen, von ihm weder Rechnungslegung noch Ersatz der Nutzungen fordern können und sich mit dem begnügen müssen, was als⸗ dann von dem Nachlaß noch vorhanden ist.
Forst i. L., den 12. März 1877.
Königliche Kreisgerichts⸗Deputation.
[3245]
Es ist auf Todeserklärung des Johann Christoph Jacobi aus Rüdigershagen, welcher an⸗ geblich im Jahre 1850 nach Amerika ausgewandert ist, und seit dem 22. März 1852 von seinem Auf⸗ enthaltsorte und Leben keine Nachricht gegeben hat, angetragen. 1
Der Jacobi, resp. dessen von ihm etwa zurückge⸗ lassenen Erben und Erbnehmer, werden hierdurch aufgefordert, sich vor oder in dem auf den 15. Februar 1878, Vormittags 11 Uhr, vor dem Herrn Kreisgerichts⸗Direktor Kramer an hiesiger Gerichtsstelle (Zimmer Nr. 23) anberaumten Termine entweder schriftlich oder persönlich zu mel⸗ den, widrigenfalls der Jacsbi für todt erklärt und seine Verlassenschaft den sich meldenden und legi⸗ timirenden Erben, und in Ermangelung solcher dem Fiskus wird ausgeantwortet werden.
Worbis, den 3. April 1877.
Königliches Kreisgericht. I. Abtheilung.
Die verehelichte Werner, Pauline, geborne Spott hierselbst, hat gegen ihren früher hier wohn⸗ haft gewesenen Ehemann, den Schlosser Gustav Werner, welcher im Februar 1874 Halle verlassen und sich in Landsberg und Berlin aufgehalten, von da aber sich nach Hamburg abgemeldet und seitdem seiner Ehefrau keine Nachricht gegeben haben soll, die Klage auf Trennung der Ehe wegen böslicher Verlassung angestellt. ur Beantwortung dieser Klage ist Termin auf den 19. September cr., Mittags 12 Uhr, an hiesiger Gerichtestelle, Zimmer Nr. 10, vor Herrn Kreisgerichts⸗Rath Dr. Thümmel, anberaumt, wozu der Verklagte
Schlosser Gustav Werner, unter der Verwarnung hierdurch vorgeladen wird, daß bei seinem Ausbleiben der Inhalt der Klage für zugestanden erachtet werden muß. Halle a./S., den 7. April 1877. Königliches Kreisgericht. I. Abtheilung.
Die verehelichte Fricke, Bertha, geborene Debold, hier, hat gegen ihren früher hier wohnhaft gewesenen Ehemann, den Tischler August Fricke, welcher im Februar 1876 Halle verlassen, und seit⸗ dem keine Nach icht von sich gegeben haben soll, die Klage auf Trennung der Ehe wegen böslicher Verlassung angestellt. Zur Beantwortung dieser Klage ist Termin auf den 4. September er., Vormittags 11 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 11, vor Herrn Kreisgerichts⸗Rath Bosse anberaumt, wozu der Verklagte Tischler August Fricke unter der Verwarnung hierdurch vorgeladen wird, daß bei seinem Ausbleiben der Inhalt der Klage für zugestanden erachtet werden muß.
Halle a./S., den 7. April 1877.
Königliches Kreisgericht. I. Abtheilung.
Verkäufe, Verpachtungen Submissionen ꝛc. [3244] 8 Die Artillerie⸗Schießschule sucht im Sub⸗ missionswege zu beschaffen: 100 M. 78 Cm. Rock⸗ schoßfutter, 600 M. do. grau Futterleinen, 600 M. do. Futternessel, 600 M. do. weiß Hosenleinen, 800 M. 92 Cm. Drell, 205 Drillichjacken, 391 Drillichhosen, 733 Halsbinden, 158 Paar Wild⸗ lederhandschuhe bester Qualität. Lieferungsbedingungen im Bureau, Vormittags, einzusehen. Offerten mit Proben bis 20. d. ein⸗ zusenden. Berlin, den 12. April 1877. Direktion der Artillerie⸗Schießschule.
Bekanntmachung. Im Wege beschränkter Submission sollen beschafft werden: 92 Ertra⸗ mützen für Unteroffiziere (von ponceau Tuch), 2705 Halsbinden, 134 Paar Lederhandschuhe von Wild⸗ leder, 50 Pelzmützen mit Ledergestell, 200 Feld⸗ zeichen, 100 Kochgeschirre für Kavallerie, 200 Paar Sporen mit gebogenen Hälsen, 100 Futtersäcke von Drillich, 200 Freßbeutel von Drillich, 1000 Meter graue Futterleinwand, 76 c. breit, 1200 Meter grauer Futter⸗Callicot, 76 c. breit, 300 Meter Wat⸗ tirleinwand, 86 c. breit, 30 Meter schwarze Franz⸗ leinwand, 1000 Meter Segelleinwand, 78 c. breit, 1300 Meter Callicot (Schiertuch) zu Unterhosen, 76 c. breit, 900 Meter Callicot (blaugestreift), 80 c. breit, zu Hemden, 200 Meter Callicot (blaugestreift), 83 c. breit, zu Hemden, 3000 Meter Kantenschnur, weißes, 5000 Meter Plattschnur, weißes, 1400 Me⸗ ter Hosenbogt, weiße, 350 Meter silberne faconnirte Tressen, 5 Meter silberne glatte Tressen, 5 Meter goldene glatte Tressen, 300 Dutzend Attila⸗Rosetten von Brittannia⸗Metall, 200 Dutzend Attilla⸗Knebel von Brittannia⸗Metall, 50 Dutzend Mantelknöpfe von Brittannia⸗Metall, 100 Dutzend Nummerknöpfe von Brittannia⸗Merall. Nur probemäßige Stüͤcke und gute Qualitäten finden Berücksichtigung. Liefe⸗ rungs⸗Unternehmer wollen ihre Offerten mit Preis⸗ angabe und Proben bis zum 25. d. Mts. kosten⸗ frei an die unterzeichnete Kommission einsenden. Rathenow, den 10. April 1877. Die Beklei⸗ dungs⸗Kommission des Brandenburg. Husaren⸗ Regimeuts (Z. H.) Nr. 3. [3170]
[3229v)0 Bekanntmachung. Die Lieferung von ca. 8— Flacheisen,
2,700 Ko. 1,050 quadratischem Eisen, 700 Rundeisen, 400 Eisenblech und 8000 bis 10,000 „ Grubenschienen soll im Submissionswege vergeben werden.
Verzeichniß der Eisensorten und Lieferungsbedin⸗ gungen können im hiesigen Geschäftslokale eingese⸗ hen, auch gegen Einsendung von 50 ₰ in Brief⸗ marken abschriftlich bezogen werden.
Offerten sind versiegelt unter der Bezeichnung: „Submission auf Lieferung von Eisen⸗ materialien“ bis zum
30. April c., Morgens 11 Uhr, einzusenden.
Vor dem Rammelsberge b. Goslar, den
11. April 1877. Königliche und Herzogliche Komm. Berg⸗ Inspektion. [2844]
Durch Zunahme des Gefangenen-Personals sind die Arbeitskräfte von 100 Zuchthaus⸗Gefan⸗ genen in der Strafanstalt zu Werden a./d. R. zu vergeben. Der desfallsige Vertrag ist auf drei Jahre abzuschließen, die zu stellende Kaution beträgt 2500 Mark und die einzuführende Beschäftigung darf nur verhältnißmäßig geringen Arbeitsraum er⸗ fordern, wobei von Hause aus die bereits in der Anstalt bestehenden Arbeitszweige, als Schusterei, Schlosserei, Plüschweberei, Goldleisten⸗ und Bür⸗ stenfabrik ausgeschlossen sind.
Unternehmer wollen ihre Offerten bis spätestens den 1. Mai cr. einreichen.
Werden, den 31. März 1877.
Königliche Strafanstalts⸗Direktion.
Kelbling.
vk;. Bekanntmachung.
Für die unterzeichnete Werft soll der voraus⸗ ichtliche Bedarf für das Etatsjahr 1877/78 an Ambossen, Aexten, Bohrern, Stemmeisen und sonstigem Handwerkszeug im Wege öffentlicher Submission beschafft werden.
Lieferungsofferten sind versiegelt mit der Aufschrift „Submission auf Lieferung von Ambossen, Aexten, Bohrern ꝛc.“ bis zu dem am 30. April er., Mittags 12 Uhr, im Bureau der unterzeichneten Behörde anberaumten Termine einzureichen.
Die Lieferungsbedingungen, welche auf portofreie Anträge gegen Erstattung der Kopialiengebühren von 1,25 ℳ abschriftlich mitgetheilt werden, liegen nebst den näheren Bedarfsangaben in der Registratur der Kaiserlichen Werft zur Einsicht aus. Kiel, den 25. März 1877.
Kaiserliche Werft. Bekanntmachung.
Für die Kaiserliche Werft sollen na Hölzer, und zwar: ca. 41,780 Met. kieferne Kernbretter v. 1— 3,5 Cm. 16,670 Met. kieferne Kernplanken v. 5—10 Cm. 23,190 Met. kieferne Decksplanken v. 6,5—10 Cm. 3,050 Met. fichtene Stellungsdielen v. 7,5 Cm. 40 Met. eichene Bretter v. 1 Cm. Met. Ahornbretter v. 2,:— 3,5 Cm. Met. kieferne Mauerlatten v. 16,16 Cm. und 26,26 Cm. 26 Stück kieferne Spieren 6 Met. lang und darüber beschafft werden. 3 Lieferungsofferten sind versiegelt mit der Auf⸗ schrift: „Submission auf Lieferung von kiefer⸗ nen ꝛc. Hölzern“ bis zu dem am 30. April er., Nachmittags 4 Uhr, im Bureau der unterzeichneten Behörde anberaumten Termine einzureichen. Die Lieferungsbedingungen, welche auf portofreie An⸗ träge gegen Erstattung der Kopialien abschriftlich mitgetheilt werden, liegen nebst den näheren Be⸗ darfsangaben in der Registratur der Werft zur Ein⸗ sicht aus. (a Cto. 109/4.) Wilhelmshaven, den 9. April 1877.
Kaiserliche Werft.
Verloosung, Amortisation, Zinszahlung u. s. w. von öffentlichern Papieren.
[10161] Bekauntmachung.
Am 7. d. Mts. sind die nachbenannten Soldiner Entwässerungs⸗Verbands⸗Obligationen vor⸗ schriftsmäßig ausgeloost:
Nr. 76 80 88 98 123 154 161 181 186 229 273 278 282 289 299 305 321 333 334 339 343 345 347 348 354 361 394 476 482 491 523 526 527 537 538 544 545 547 548 551 552 563 585 589 591 600 653 663 718 747 750 756 784 787, und es werden dieselben den Inhabern zum 1. Juli 1877 mit der Aufforderung gekündigt, die Kapital⸗ beträge von je 100 Thlr. = 300 ℳ gegen Quittung und Rückgabe der Schulddokumente (Obligationen) mit zugehörigen Zinscoupons (vom 1. Juli k. Is. ab laufend) an diesem Tage bei der Entwässerungs⸗ Verbandskasse hierselbst abzuheben.
Gleichzeitig wird der Inhaber der bereits früher ausgeloosten Obligation Nr. 397 aus dem Fällig⸗ keitstermine am 1. Juli 1876 hierdurch wiederholt aufgefordert, diese nebst den zugehörigen, nicht fälli⸗ gen Zinscoupons nunmehr baldigst an die hiesige Verbandskasse abzuliefern.
Soldin, den 9. Dezember 1876.
J. A. des Vorstandes des Soldiner Entwässe⸗ “ rungs⸗Verbandes, der Schaudirektor, Landrath
von Cranach.
hbezeichnete
Bekunntmachung. Tage sind nachverzeichnete 4 ½ %ige vorschriftsmäßig
[1994]
Am heutigen Soldiner Kreis⸗Obligationen ausgeloost:
Littr. A. Nr. 229. 230. 347. 377. 381. 531. 539. 543. 548. 671. 756. 761. 791. 841. 879. 913. 916. 992. 1074 je über 300 ℳ, Littr. B. Nr. 39. 69. 83. 214. 268 und 299 je über 150 ℳ
Diese Obligationen werden den Inhabern zum 1. Juli 1877 mit der Aufforderung gekündigt, gegen Quittung und Rückgabe der Obligationen nebst Zins⸗Coupons mit Talons den Nennwerth der Obligationen, sowie die rückständigen Zinsen bei der Kreis⸗Chausseebau⸗Kasse hierselbst am gedachten Kündigungstage, mit welchem die weitere Verzin⸗ sung aufhört, in Empfang zu nehmen.
Gleichzeitig werden die Inhaber folgender, bereits früher ausgelooster Soldiner Kreis⸗Obligationen aus dem Fälligkeits⸗Termine am 1. Juli 1876 und zwar Littr. A. Nr. 686. 878 und 1051 je über 300 ℳ, hierdurch wiederholt aufgefordert, die Do⸗ kumente nebst den zugehörigen, nicht fälligen Zins⸗ Coupons mit Talons nunmehr baldigst an die Kreis⸗Chausseebau⸗Kasse hier zurückzuliefern.
Soldin, den 7. Dezember 1876.
J. A. des Kreis⸗Chausseebau⸗Comité: Der Landrath von Cranach.