1877 / 280 p. 1 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 27 Nov 1877 18:00:01 GMT) scan diff

lungen.

Paris., 24. November. (W. T. B.) 10/13 pr. Norember per 100 Kilogr. 54,75, Nr. 5, vember pr. 100 Kilogr. 60,75. Weisser Zucker pr. 100 Kilogr. pr. November 63,00, pr. Dezembe Jannar-April 64 25 Seu-York, 24. November. (W. T. B.) Wazarenbericbt. Orbaas 10 ½

Mechl 5 D. 50 C. Racber Winterweizer

Baumwolle in New-York 11 ¼, do. in Nom Petioleum in Newn-York 13 ½, do. in Philsdelphis 13 ⅜⅞. 1 h. 44 G.

Pr. 1 mixed) 64 C. 7/9 pr. Ne- 17 ¾ ruhig. Nr. 3] Getreidefracht 6 ¼

ing Seotuagslz (Marke Wilcor) 8 C.

Speock eshort slear) 7 ½

r 63,25, Pr. Augweise von

Verwohler Grubenfelder. Bilanz

Ins. der Nr. 278.

Mais 8 (olc

Woochen-Uebersicht von 2 deutschen Zettelbarsken p. 23. No- vember; s. unter Ins. der Nr. 278. Deutsche Asphalt-Aktien-Gesellschaft der Limmer und

Banken etc.

Schweine Hammel:

p. ult. Dezember 1876; s. unter

Rindvich pro 100 Pid... . 98 20 23 Kilo Kälber: Mittelpreise.

hlachtvieh war au

Nove mber. An

C. Rindrich 2386 Stück, Schweine 5999 Stück, Schasvieb Kälber 859 Stück. EGö

8* 8 Fleischpreise.

höchster mittel

60,63 51.54

53,54 48.50

42,45 23,24 17,18 -

Königliche Schauspiele. Dienstag. Opern⸗ haus. 245. Vorstellung. Alessandro Stradella⸗ Romantische Oper in 3 Abtheilungen mit Tanz von W. Friedrich. Musik von F. v. Flotow. Tanz

von Paul Taglioni. (Hr. Wachtel.) Anfang 7 Uhr. Verehelicht: Hr. Prem.⸗Lieut. Hugo v. Besser

Schauspielhaus 234. Vorstellung. Der Frauen⸗ Advokat. Schauspiel in 3 Akten von H. Bürger. Vorher: Euphrosyne. Schauspiel in 1 Akt von Otto Franz Gensichen. Anfang 7 Uhr.

Mittwoch. Opernhaus. 246. Iphi⸗ genia in Tauris. Große Oper in 4 Akten, nach dem Französischen übersetzt von Sander. Musik von Gluck. Ballet von Paul Taglioni. Anfang 7 Uhr.

Schauspielhaus. 235. Vorstellung. Medea. Trauerspiel in 4 Akten von Franz Grillparzer. (Medea: Frl. Theisen, vom Hoftheater in Braun⸗ schweig, als Gast.) Anfang 7 Uhr.

Wallner-Theater. Dienstag: Zum 24. M.

Größenwahn. Schwank in 4 Akten von J. Rosen. Mittwoch u. die folgenden Tage: Dieselbe Vor⸗ stellung.

Victoria-Theater. Direktion: Emil Hahn. Dienstag: Zum 4. Male: Rübezahl. Großes

V

Geboren:

Gestorben: Hr. Oberst⸗Lieutenant a. D.

Perlobt: Frl. Thekla v. Brauchitsch mit Hrn. Lieutenant Georg v. Eichel (Potsdam). 122 Martha Lindenblatt mit Hrn. Kataster⸗Controlleur Carl Ledon (Bublitz) Frl. Clara Wichmann mit Hrn. Pastor Eduard Lüling (Groß⸗Ehren⸗ berg Mandelkow).

mit Frl. Toni v. Normann (Hirschberg). Hr. Regierungs⸗Assessor Paul Greinert mit verw. Frau Louise Gehlen, geb. Wiede (Breslau— Eisenach). Hr. Hauptmann und Compagniechef v. Massow mit Frl. Hedwig v. Arnim (Anger⸗ münde). Hr. Pastor Gustav Schubert mit Frl. Anna Baltzer (Sieversdorf i. M. Wernsdorf bei Glauchau). Eine Tochter: Hrn. Kreisgerichts⸗ Rath Albert Larenz (Lübbecke). Hrn. Pastor Adam (Hochkirch bei Trebnitz). Hrn. Major v. Carlshausen (Guhrau in Schl.). Hrn. auptmann und Compagnie⸗Chef Ernst Becker Darmstadt). F. W

Kreßner (Görlitz). Hr. Advokat⸗Anwalt Carl Hartzfeld (Cöln). Verw. Frau Justiz⸗Räthin Emilie Kunitz, geb. Effenbart (Potsdam). Hr. emer. Prediger E. Friedrich Schumann (Lands⸗ berg a. W.). Frau Landschafts⸗Rath M. Ban⸗ delow, geb. Richter (Crefeld).

phantastisches Voltsmärchen in 4 Akten und 18 Bil⸗ dern mit Gesang und Ballets von E. Pasqué und H. Wilken. Musik von A. Mohr.

Mittwoch: Rübezahl. —— 8

Friedrich-Wilhelmstädtisches Theater. Dienstag: Jeanne, Jeannette und Jeanneton. Mittwoch: Die Fledermaus.

RKesidenz-Theater. Dienstag: Auftreten

der Frau Niemann⸗Raabe: Dora.

Krolls Theater. Dienstag: Weihnachts⸗

Ausstellung. Im Römersaal: Das Reich des Schlaraffen⸗Königs. Im I. Zwischensaale: Weih⸗ nachts⸗Lotterie. Im II. Zwischensaale: Beth⸗ lehem. Im Rittersaale: Der Ring des Nibe⸗ Neu bearbeitet: Die Tannenfee, oder: Die drei Steine. Weihnachtsmärchen mit Gesang und Tanz von A. L'Arronge. Konzert. Anf. 5, der Vorst. 6 ½ Uhr. 1

Mittwoch: Weihnachts⸗Ausstellung. Dazu: Die Tannenfee.

1

National-Theater. Dienstag: Wohlthätig⸗ keits⸗Vorstellung: Der beste Ton. Vorher: Der gerade Weg der beste.

Mittwoch: Benefiz für den Kapellmeister Hrn. Wiedecke. Bianca Cappello.

Stadt-Theater. Dienstag: Gastspiel des Hrn. Carl Mittell: Zum 10. Male: BéEbé (Hänschen). Vorher: Zum 3. Male: Bis zum Champagner.

Mittwoch: Dieselb Vorstellung.

Woltersdorff-Theater. Oper. Direktion Habelmann. Waffenschmied. Komische Oper in 3 Akten von Lortzing. Marie: Frl. Vetter aus Dresden als Debut. Anfang 7 Uhr. 8

Mittwoch: Der Troubadour von Verdi.

Belle-Alliance-Theater. Dienstag: 11. Gastspiel des Hofschauspielers Hrn. Otto Lehfeld. Zum 2. Male: Doctor Martin Luther, oder: Die Weihe der Kraft. Historisches Schauspiel in 4 Akten von Werner. (Martin Luther: Hr. Otto Lehfeld als Gast.) 3 Mittwoch: Halbe Kassenpreise: Don Carlos, Infant von Spanien. Dramatisches Gedicht in 5 Akten von Fr. v. Schiller. (Philipp II., König von Spanien: Hr. Adler. 8

Zweite Berliner Dienstag: Der

Böttcher’'s instructive Soiréc. Königl. Schauspielhaus. Saaltheater. Täglich, Abends 7—9 Uhr: 1) Das romantische Spanien. Pitoreske Gebirgs⸗ und Waldnatur. Volksleben, Feste, Schau⸗ spiele. Architektonische Prachtgebilde von Burgos, Sevilla, Cordova u. s. w., vor Allem aber die Zauberschlösser der Alhambra. 2) Die Him⸗ melswunder, Kometen, Meteore. 3) soirée fantastique. Farbenmagie. Entrée: Fauteuil 20, Parquet 15, 10 und 5 Sgr. Kinder zahlen Wochentags die Hälfte. Tages⸗Verkauf: Schau⸗ spielhaus, Südseite. Letzter astronom. Cyelus.

Bilse.

Circus Renz. Unterbaumsbrücke. Haltestelle der Ringbahn. Dienstag, Abends 7 Uhr: Gala⸗ Vorstellung. Zum ersten Male: Großes Chine⸗ sisches Fest, neu arrangirt. Quadrille, geritten von 20 Damen. Die eisernen Ritter des Mittel⸗ alters. Das engl. Vollblutpferd D. B., geritten von Frau Amanda Hager⸗Renz.

Mittwoch: Vorstellung.

Familien⸗Nachrichten.

[9950] Todesanzeige. Meine geliebte Frau Emilie, geborene Riedel, wurde mir am 21. November c., Nachmittags fünf Uhr, nach einjährigem Leiden, durch den Tod ent⸗ sen. 8 Hicustadt O./S., den 22. November 1877. Fleischmann,

Concert-Haus. Concert des Kgl. Hof⸗Musikdirektors Herrn

Steckbriefe und Untersuchungs⸗Sachen.

(gegen den flüchtigen Schneider August Eickel von Witzenhausen erlassene Steckbrief hat seine Er⸗

vember Richter.

aus Grünberg, des unterzeichneten Gerichts vom 13. November d. J. wegen einfachen Diebstahls die gerichtliche Unter⸗ suchung eröffnet worden. 2 Aufenthalt unbekannt ist, ersuchen wir alle öffent⸗ lichen Sicherheitsbehörden, 1. vigiliren, ihn im Betretungsfalle zu verhaften und 8 unser Gefängniß abzuliefern. I. Abtheilung.

Königlichen 1 18. September d. J. ist durch Beschluß des unter⸗ zeichneten Gerichts vom 21. September cr. gegen den Leberecht Richard Conrad Hoppe aus Som⸗ merfeld, geboren am 30. Mai 1857, wegen uner⸗ laubter Auswanderung aus §. 140 des Reichs⸗Straf⸗ gesetzbuchs und §. 10 des Gesetzes vom 10. März 1856 die Untersuchung eröffnet, und zum mündlichen Verfahren ein Termin auf den 18. Januar 1878, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungszimmer des unter⸗ zeichneten Gerichts anbexaumt. enthalte 1 klagte wird zu obigem Termine öffentlich mit der Aufforderung vorgeladen, zur festgesetzten Stunde zu erscheinen und die zu seiner Vertheidigung die⸗ nenden Beweismittel mit zur Stelle zu bringen oder solche dem unterzeichneten Gericht so zeitig vor dem Termine anzuzeigen, daß sie noch zu demselben herbeigeschafft werden können.

und Entscheidung in contumaciam verfahren werden.

gericht. Abtheilung I.

Steckbriefs⸗Erledigung. Der unterm 21. d. M.

Frankfurt a./ M., 23. No⸗

edigung gefunden. iffur Königliche

1877. Der Untersuchungs⸗

Dr. Fabricius. 8 Steckbrief. egen den Stellmacher Otto Bieß 30 Jahre alt, ist durch Beschluß

Da sein gegenwärtiger auf den ꝛc. Bieß zu

Grünberg, den

November 1877. Königliches Kreisgericht.

Oeffentliche Vorladung. Auf die Anklage der vom

Staatsanwaltschaft hierselbst

Der seinem Auf⸗

nach nicht zu ermitteln gewesene Ange⸗

Im Falle des Aus⸗ bleibens des Angeklagten wird mit der Untersuchung

Sorau, den 14. Oktober 1877. Königliches Kreis⸗

Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen ꝛc. [9971] 8 Berliner Stadt⸗Eisenbahn. Gebände⸗Abbruch. Die auf dem Grundstücke * Louisenstraße Nr. 19 befind⸗ Aalichen Hintergebäude sollen im ge der Liz in auf Abbruch verkauft werden. Die Bedingungen können in unserm Centralbureau, Beethovenstraße Nr. I, bei dem Bureauvorsteher Weltermann, in den Vormittagsstunden von 9—1 Uhr eingesehen, auch von demselben gegen Erstattung von 1 bezogen werden. Gebote sind portofrei und versiegelt mit der Auf⸗ schrift: „Offerte auf Abbruch von Baulichkeiten Louisenstraße Nr. 19“ bis Mittwoch, den 5. De⸗ zember d. J., Vormittags 11 Uhr, an uns einzu⸗ reichen und wird die Eröffnung in Gegenwart der erschienenen Lizitanten erfolgen. (a Cto. 204/11.) Berlin, den 24. November 1877. Königliche Direktion der Berliner Stadt⸗Eisenbahn⸗Gesellschaft.

[9970]

Berliner Stadteisenbahn.

Gebäude⸗Abbruch.

Die auf dem Grundstücke

Schiffbauerdamm Nr. 9/11

¹ =b befindlichen Beaulichkeiten sollen im Wege der Lizitation auf Abbruch verkauft werden. Die Bedingungen können in unserm Central⸗Bureau, Beethovenstraße Nr. 1, bei dem Bureauvorsteher Weltermann in den Vormittags⸗ stunden von 9—1 Uhr eingesehen, auch von dem⸗ selben gegen Erstattung von 1 bezogen werden. chsnne sind portofrei und versiegelt mit der Auf⸗ schrift: „Offerte auf Abbruch der Gebäude Schiffbauer⸗ damm Nr. 9/11“*

bis Sonnabend, den 8. Dezember d. J., Vormittags 11 Uhr, an uns einzureichen, und wird die Er⸗ öffnung in Gegenwart der erschienenen Lizitanten erfolgen. Berlin, den 22. November 1877. Cto. 205/11.) Königliche Direktion

unterschriebenes Verzeichniß derselben, zu welchen Formulare bei der Controle der Staatspapiere un⸗

Bekanntmachung. Die auf dem östlichen Theile des Bauplatzes der Königlichen National⸗Galerie befindlichen beiden Materialien⸗Schuppen sollen verkauft werden. Die Verkaufsbedingungen, sowie die Taxren und Zeichnungen liegen im Baubureau, Cantianstraße Nr. 5, während der Dienststunden zur Einsicht aus. Der Verkauf erfolgt im Wege des Meistgebots, und ist ein Termin hierzu auf Frei⸗ tag, den 7. Dezember cr., Vormittags 11 Uhr, in dem vorbezeichneten Baubureau angesetzt, zu wel⸗ chem Bietungslustige hiermit eingeladen werden. Berlin, den 24. November 1877. Im Auftrage: Der Baumeister Fröhling. [9965]

——ä——

“;

[9969] Königliche Ostbahn. . Die Lieferung von 50 vierrädrigen Arbeitswagen mit, und 100 dergl. ohne Bremse soll verdungen werden. Submissionstermin im Centralbureau der Direction am 7. Dezember cr., 11 Uhr Vormittags, bis zu welchem Offerten, bezeichnet: „Offerte auf Lieferung von Wagen“ einzureichen s'nd. Die Be- dingungen liegen in unserem maschinentechnischen Bureau hierselbst aus und siad nebst Offerten- Formular von demselben auf frankirte Anträge zu erhalten. Bromberg, den 21. November 1877. Kö- nigliche Direction der Ostbahn. (a Cto. 193/11.)

Verloosung, Amortisation, Zinszahlung u. s. w. von öffentlichen Papieren.

Preußische Renten⸗Versicherungs⸗ [9952] Anstalt.

Vom 2. Januar 1878 ab werden die Renten für das Jahr 1877 nach den durch das Kuratorium unterm 28. Mai d. J. und die Rechenschaftsberichte bekannt gemachten Beträgen gegen die mit Lebens⸗ Attest versehenen fälligen Coupons bei unseren sämmtlichen Agenturen, sowie in Berlin bei unserer Hauptkasse, Mohrenstr. 59, zur Auszahlung gelangen. Berlin, den 16. November 1877. Direktion der Preußischen Renten⸗Versiche⸗ rungs⸗Anstalt. 1

[9968] Auf Grund des in der Generalversammlung vom 19. d. M. gefaßten Beschlusses bezüglich der Reduk⸗ tion unseres Grundkapitals um einen Betrag bis zu 549,000 ℳ, also bis auf ein verbleibendes Aktien⸗ kapital von 1,800,000 ℳ, fordern wir hiermit unsere Gläubiger auf, etwaige Ansprüche anzumelden. Berlin, den 24. November 1877.

Berliner Immobilien⸗Aktien⸗Gesellschaft.

duard Neisser. Jaeckel.

Ausreichung neuer Zinscoupons und Talons zu den Prioritäts⸗Obligationen der Münster⸗ Hammer Eisenbahn. Zu den Prioritäts⸗Obligationen der Münster⸗ Hammer Eisenbahn werden die neuen Zinscoupons Serie V. Nr. 1 bis 8 über die Zinsen vom 1. Januar 1878 bis 31. Dezember 1881 nebst Talons bei der Controle der Staatspapiere hierselbst, Oranien⸗ straße Nr. 92, unten rechts, vom 10. Dezem⸗ ber d. J. ab, täglich von 9 bis 1 Uhr Vormittags, mit Ausnahme der Sonn⸗ und Festtage und der Kassenrevisionstage, gegen Abgabe der alten Talons vom 15. Oktober 1873 ausgereicht. Letzteren muß ein unter Angabe des Wohnorts vom Inhaber

entgeltlich zu haben sind, beigefügt sein.

Die Besitzer der Obligationen können in gleicher Weise die Talons auch bei der Hauptkasse der West⸗ fälischen Eisenbahn in Münster behufs der Be⸗ förderung an die Controle der Staatspapiere ein⸗ reichen und die neuen Coupons und Talons dort in Empfang nehmen.

Berlin, den 21. November 1877.

Haupt⸗Verwaltung der Staatsschulden. B. Graf zu Eulenburg. Löwe. Hering. Rötger.

In der nach den Bestimmungen der §§. 39 und 47 des Gesetzes vom 2. März 1850 und nach unserer Bekanntmachung vom 26. v. Mts. heute stattge⸗ fundenen öffentlichen Verloosung von Renten⸗ briefen sind nachfolgende Nummern gezogen worden: Litt. A. à 3000 28 Stück. Nr. 256 667 837 867 1108 1336 1833 2394 2995 3619 3781 3922 3979 4122 4140 4463 4606 4820 5048 5123 5167 5229 5287 5307 5311 5610 5899 6691. Litt. B. à 1500 17 Stück. Nr. 118 132 261 1280 1508 1512 1610 1638 1723 1866 1914 2032 2060 2113 2119 2153 2158. Litt. C. à 300 109 Stück. Nr. 100 217 247 445 1051 1195 1485 1614 1648 1714 1821 1859 1903 1919 1926 2075 2130 2170 2185 2217 2389 2839 2870 2945 2975 3046 3122 3165 3457 3592 3642 3672 3682 3814 3960 4027 4192 4204 4320 4323 4348 4403 4623 4823 4929 5022 5218 5235 5294 5340 5355 5667 5685 5694 6039 6196 6223 6373 6559

2747. 2999. 3038. 3142.

7168. 7199 7309. 7570.

7132 7271 7301 7413 7443 7567 7690 7769 7911 7935 7953 8035 8101 8107 8160 8191 8205 8230 8242 8268 8301 8341 8375 8391 8409 8461 8490 8638 8782 8917 8923 9052 9055 9117 9170 9251 9354 9437 9621 9646 9677. Litt. D. à 75 95 Stück. Nr. 294 355 404 495 574 780 835 876 1001 1175 1195 1548 1567 1590 1627 1668 1727 1963 2544 2828 2972 3157 3208 3249 3267 3372 3501 3635 3740 3759 3783 4123 4206 4225 4236 4272 4311 4436 4576 4744 4810 5046 5152 5153 5186 5294 5316 5336 5353 5388 5395 5397 5474 5485 5512 5548 5580 5584 5628 5736 5910 5925 5932 6025 6086 6088 6285 6319 6446 6482 6677 6679 6682 6697 6766 7079 7204 7245 7277 7333. Litt. E. à 30 sind sämmtliche Rentenbriefe von Nr. 1 bis inkl. 4683 bereits früher ausgeloost und ge⸗

kündigt. Die Inhaber werden aufgefordert, gegen Quittung und Einlieferung der ausgeloosten Renten⸗ briefe in coursfähigem Zustande nebst den dazu ge⸗ hörigen Coupons Serie IV. Nr. 8 bis 16 und Talons, den Nennwerth von unserer Kasse hierselhst, Poststraße Nr. 15a., vom 1. April

k. J. ab, in den Wochentagen von 9 bis 12 Uhr Vormittags, in Empfang zu nehmen. Die Ein⸗ lieferung mit der Post ist gleichfalls direkt an

unsere Kasse zu bewirken, und falls die Ueber⸗ sendung der Valuta auf gleichem Wege beantragt

wird, kann dies nur auf Gefahr und Kosten des Empfängers geschehen. Formulare zu den Quittun⸗ gen werden von unserer Kasse gratis verabreicht

Vom 1. April künftigen Jahres ab hört die Ver⸗ linsung der ausgeloosten Rentenbriefe auf, und es wird der Werth der etwa nicht mit eingelieferten

Coupons hei der Auszahlung vom Kapital in Ab

zug gebracht. Die Verjährung der ausgelooste

Rentenbriefe tritt nach den Bestimmungen de

§. 44 1, c. binnen 10 Jahren ein. Hierbei mache

wir zugleich darauf aufmerksam, daß die Nummern

aller gekündigten, resp. zur Einlösung noch nicht

präsentirten Rentenbriefe durch die von der Re⸗

daktion des Königkich Preußischen Staats⸗Anzeigers herausgegebene „Allgem ine Verloosungs⸗Tabelle“ im Mai und November jeden Jahres veröffentlicht werden. Das Stück dieser Tabelle ist bei der ge⸗

4149 4173 4580 4585 5303 5304

1e Redaktion für 25 käuflich. Königsberg den

20. November 1877. Königliche Direktion der Renteubank für die Provinz Preußen. 8

Bekanntmachung, betreffend die Ausloosung Hohenzollernscher Reutenbriefe. Bei der am 12. d. M. stattgehabten Ausloosung Hohenzollern⸗ scher Rentenbriefe behufs Zahlung auf den 1. April

1878 sind folgende Nummern gezogen worden

Litt. A. à 500 Fl. 42 Stück. Nr. 327. 442. 576. 754. 1196. 1341. 1631. 1679. 5250. 2476. 3422. 3619. 3801. 3969. 5570. 5678. 5716. 5849. 6801. 6858. 6896. 7023. 7881. 7898. 8957. 9039. Litt. B. à 100 Fl. 2 Stück. Nr. 306 422. 576. 578. 867. 1282. 1527.

4028. 4287. 4628. 5196. 6234. 6489. 6575. 6642.

Die vorbezeichneten Rentenbriefe werden den Inha⸗ bern zum 1. April 1878 hierdurch mit der Auf⸗ forderung gekündigt, den Kapitalbetrag derselben von dem genannten Tage ab gegen Quittung und Rückgabe der Rentenbriefe in coursfähigem Zu⸗ stande, also wenn dieselben außer Cours gesetzt waren, nach vorheriger Wiederincourssetzung bei

unserer Landeskasse hier in Empfang zu Mit dem 1. April 1878 hört die weitere Verzin⸗ sung der ausgeloosten Rentenbriefe auf und es müssen mit denselben die nicht mehr fällig wer⸗ denden Zinscoupons Serie III. Nr. 3—16 nebst

genfalls der Betrag der fehlenden Coupons vom Kapital zurückzubehalten sein würde. Die Einlö⸗ sung der Rentenbriefe kann auch vermittelst deren frankirter Einsendung durch die Post an die Kö⸗

nigliche Landeskasse hier erfolgen und ist in die⸗

über den Empfang der in Zahlen und Buchstaben fügen. Kosten des Empfängers. Gleichzeitig werden die

noch nicht eingelösten Rentenbriefe und zwar aus der Verloosung pro 1. April 1875: Litt. A. Nr.

hierdurch wiederholt erinnert. Sigmaringen, den 15. November 1877. Königliche Regierung.

Verschiedene Bekanntmachungen. [9961]

digung, ist von uns zu besetzen.

Zeugnissen und einem selbstgeschriebenen Lebenslaufe

6582 6615 6822 6829 6922 6991 7018 7112 7120

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Königl. Haupt⸗Zoll⸗Amts⸗Rendant.

der Berliner Stadteisenbahn⸗Gesellschaft.

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bei uns melden. Der Magistrat.

zur goldenen Gans,

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Litt. C. à 25 Fl. 2 Stück. Nr. 86. 274. 542. 578. 782. 930. 974.

Talons unentgeltlich zurückgeliefert werden, widri⸗

sem Falle eine von dem Inhaber auszustellende

auszudrückenden Valuta lautende Quittung beizu⸗ Die Uebersendung des Kapitals erfolgt dann ebenfalls durch die Post auf Gefahr und

Inhaber der in früheren Terminen ausgeloosten und

2181; pro 1. Oktober 1876: Litt. A. Nr. 61563

pro 1. Oktober 1877: Litt. A. Nr. 415. 1329.

2738. 7793. 9078; Litt. B. Nr. 865. 1152 zur Ver⸗

meidung weiterer an die Einlösung t

Die Stelle eines Polizei⸗Gefangenwärters und Magistrats⸗Dieners mit 36 Monatsgehalt und freier Dienstwohnung, bei 3 monatlicher Kün⸗

Versorgungsberechtigte, noch rüstige und nüchterne Militär⸗Invaliden, welche lesen und schreiben kön⸗ nen, wollen sich bis zum 10. Januar 1878 mit

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für Berlin außer den Post-Anstalten auch die Expe-

No 280.

Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht: den nachbenannten Offizieren ꝛc. des Auszeichnungen zu verleihen, und zwar: 8 den Rothen Adler⸗Orden zweiter Klasse mi Eichenlaub und Schwertern am Ringe: dem Contre⸗Admiral Batsch;

den Rothen Adler⸗Orden dritter Klasse mit der Schleife: dem Kapitän zur See Freiherrn von der Goltz; den Rothen Adler⸗Orden vierter Klasse: dem Korvetten⸗Kapitän Deinhard, 1 dem Maschinen⸗O Budding, dem Marine⸗Pfarrer Fromholz und dem Marine⸗Intendantur⸗Rath Berndt;

den Königlichen Kronen⸗Orden zweiter K ddem Kapitän zur See Berger; sowie

den Königlichen Kronen⸗Orden vierter Klasse: dem Maschinen⸗Ingenieur Prorxr.

Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht: dem General⸗Major z. D. Freiherrn von Wangenheim zu Cassel, bisher von der Armee, den Rothen Adler⸗Orden weiter Klasse mit Eichenlaub; dem Gymnasial⸗Oberlehrer, Profeser Dr. Steiner zu Creuznach, den Rothen Adler⸗ rden dritter Klasse mit der Schleife; dem Oberförster Stoltze zu Sorsum, Amts Hildesheim, dem Rittmeister a. D. und Rittergutsbesitzer von Treskow auf Radojewo, im Kreise Posen, und dem Steuer⸗Einnehmer Müller zu Nakel, im Kreise Wirsitz, den Rothen Adler⸗Orden vierter Klasse; dem Oberst⸗Lieutenant Bliesener, Ingenieur vom Platz in Neisse, dem Amtmann a. D. Carthaus zu Anröchte, im Kreise Lippstadt, dem Departements⸗Kassen⸗ und Rechnungs⸗ RNevisor, Rechnungs⸗Rath Kaiser zu Arnsberg, und dem Papierfabrikanten C. A. Koch zu Kieppemühle, Gemeinde Bergisch⸗Gladbach, den Königlichen Kronen⸗Orden dritter Klasen dem Gräflich stolberg⸗wernigerodischen Forstmeister Roth zu Hasserode und dem Revierförster Lehmann zu Forsthaus Tettenbüsch, im Kreise Prüm, den Königlichen Kronen⸗Orden vierter Klasse; dem Volksschullehrer Schienke 9 Dammfelde, im Kreise Marienburg W./Pr., den Adler der nhaber des Königlichen Haus⸗Ordens von Hohenzollern; dem Förster a. D. Beyer zu Landsberg a./W., früher zu Hammelbrück, im Kreise Landsberg, dem Hausvater am städtischen Armenhause zu Potsdam, Johann Gottlieb Witte, dem Gemeindevorsteher Oetting zu Harrienstedt, Amts Stolzenau, dem Kreisgerichts⸗Boten und Exekutor Berndt zu Treptow a./R., und dem pensionirten Säge⸗ mühlenmeister Carl Dege zu Lautenthal, Amts Zellerfeld, früher zu Hütschenthal, desselben Amts, das Allgemeine Ehren⸗ zeichen; sowie dem Tagelöhner Johann Anton Pfeiffer zu Canzem, im Kreise Saarburg, und dem Knecht Andreas Gajewski zu Lojewo, im Kreise Inowrazlaw, die Rettungs⸗ Medaille am Bande zu verleihen.

Königreich Preußen. Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht: dem Rechtsanwalt und Notar Bormann in Laasphe den Charakter als Justiz⸗Rath zu verleihen.

Ministerium der geistlichen, Unterrichts⸗ und

Medizinal⸗Angelegenheiten.

& Dem ordentlichen Lehrer Dr. Ferdinand Büsgen

„am Gymnasium zu Wiesbaden ist das Prädikat „Oberlehrer“ beigelegt worden.

16 CEImachung.

rf ch Vorschrift des Gesetzes vom 10. April 1872 (Gesetz

S. Ph sind bekannt gemacht:

1) der Allerhöchste Erlaß vom 17. August 1877, betreffend die Verleihung des Enteignungsrechts an die Rittergutsbesitzer Ludendorff zu Ratteick, Glagau zu Zowen, Grootten zu Wendisch⸗Buckow, Reder sn Zwölfhufen und die Stadtgemeinde Zanow im Kreise Schlawe

ezüglich der zu dem von ihnen unternommenen Bau einer Chaussee bis zur Cöslin⸗Pollnower Chaussee bei Nadebahr erfor⸗ derlichen Grundstücke, durch das Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Cöslin Nr. 39 S. 173, ausgegeben den 27. September 1877;

2) der Allerhöchste Erlaß vom 27. August 1877, betreffend die Genehmigung des Uebergangs des Rechts zur Erhebung des Chaussee⸗ auf dem von dem Kreise Züllichau⸗Schwiebus erworbenen

heile der Chaussee von der Frankfurt⸗Drossener Aktien⸗Chaussee in

der Feldmark Neu⸗Bischofssee über Reppen, Sternberg und Schwiebus bis zur Grenze mit dem Großherzogthum Pelen vor der Feldmark Brätz auf den genannten Kreis und die Verleihung des Enteignungs⸗ rechts bezüglich der zum Bau einer Chaussee von Züllichau nach der Kreisgrenze bei Trebschen erforderlichen Grundstücke, sowie des Rechts zur Erhebung des Chausseegeldes 8 dieser Straße an den Kreis Züllichau⸗Schwiebus, durch das Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Frankfurt a. d. O. Nr. 42 S. 304, ausgegeben den 17. Oktober 1877; 3) der Allerhöchste Erlaß vom 31. August 1877, betreffend die Gene migung einer anderweiten Fassung des §. 15 des Regulativs über die Verwaltung des Landarmenwesens und das Verfahren gegen

Panzer⸗Geschwaders

die zur Korrektion zu ziehenden Landstreicher, Bettler und Arbeits⸗ scheuen in dem E Niederlausitz vom 17. Mai 1846, durch das Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Frankfurt a. d. O. Nr. 40 S. 291, ausgegeben den 3. Oktober 1.

4) das unterm 31. August 1877 Allerhöchst vollzogene Statut des Münsterwaldeschen Deichverbandes durch das Amtshlatt der Kö⸗ niglichen Regierung zu Marienwerder Nr. 40 (Exrtrablatt), ausge⸗ geben den 3. Oktober 1877. 1.“ 1aö1uu.“*

Preußen. Berlin, 27. November. Se. Majestät der Kaiser und König nahmen heute im Beisein des kommandirenden Generals des Garde⸗Corps, Prinzen August von Württemberg, Königliche Hoheit, und des Kommandanten von Berlin, General⸗Lieutenants von Neumann, militärische Meldungen entgegen und hörten die Vorträge des Chefs der Admiralität, Generals von Stosch, des General⸗Adjutanten von Albedyll und des Polizei⸗Präsidenten von Madai.

„— Wie bereits amtlich gemeldet, ist der neuernannte chinesische Gesandte Liu⸗Hsi⸗hung gestern von Sr. Majestät dem Kaiser und Könige in Privataudienz empfangen worden. Das Beglaubigungsschreiben, welches der⸗ selbe bei diesem Anlaß überreichte, lautet in der Uebersetzung: g üede Laiceh 82 China erkundigt güc⸗ Sheen Kaiser von Deutschlan erßehi. Das Reich Es. Majestät i feit Abschluß des Vertrags mit China sogleich in dauernd innige Be⸗ ziehungen getreten. n

Mit Ehrfurcht haben Wir den Befehl des Himmels entgegen⸗ genommen: das große Uns überlassene Erbtheil zu schützen. Fhena und alle übrigen Reiche bilden zusammen eine Familie ohne auseinander⸗ gehende Interessen; daher befehlen Wir, 8 der Staatsbeamte zweiten Ranges, Unser Kammerherr Liu⸗Hsi⸗hung, sich nach der Ew. Majestät verehrten Landes begebe und dort als Ge⸗ andter und bevollmächtigter Minister sich aufhalte, und be⸗ fehlen demselben, Ew. Majestät dieses Reichsschreiben einzu⸗ händigen als Beweis wahrer und zuverlässiger Freundschaft. Wir kennen diesen verdienstvollen hohen Beamten seit langen Jahren als treu, aufrichtig, als im Besitze wahrer Aus⸗ dauer, beiderseitigen Geschäften obzuliegen, als vollkommen fähig, mit vollem Verständniß Alles zu ordnen und ersuchen Ew. Majestät in⸗ ständigst, ihm wirkliches Vertrauen zu schenken und Schutz angedeihen zu lassen, damit die sehr freundlichen Beziehungen sich mehren und ununterbrochener Friede erhalten werde.

Wir leben in der größten Hoffnung.

Ta⸗Ch'ing Dynastie, am 5 ten Tage des 7 ten Monats des dritten Jahres der Regierung.

(gez.) Kwang⸗Hsü.“ .

Mit Allerhöchster Genehmigung hielt der Gesandte bei der Uebergabe des Schreibens seines Souverains eine Anrede in chinesischer Sprache, deren nachstehend mitgetheilte deutsche Uebersetzung durch den bei der Audienz anwesenden Dolmetscher von Braun⸗Brown 7 darauf vorgetragen wurde:

Der chinesische Gesandte Liu⸗Hsi⸗hung überreicht ehrfurchtsvoll mit beiden Händen Ew. Majestät dem Kaiser von Deutschland dieses Reichsschreiben.

Nachdenkend zeigt es sich, daß nach Beginn des Handels mit fremden Reichen bis auf die Jetztzeit ein Zeitraum von zehn Jahren und mehr abwechseln Geae vorgekommen sind, jedoch sind die Beziehungen des Reiches Ew. Majestät mit China außerordentlich freundliche gewesen, ohne die allergeringsten Differenzen. Mein Kaiser ist von ganzem Herzen hierüber er⸗ freut und bin ich als Gesandter besonders berufen worden, Ew. Kaiserlichen Majestät dieses Reichsschreiben persönlich zu über⸗ reichen, und habe ich den Befehl erhalten, mich hier aufzuhalten, um domit 1b Beweis aufrichtiger und unveränderlicher Freundschaft zu esiegeln.

Ich hoffe, Ew. Majestät mögen geruhen, in der Hauptsache der⸗ selben Meinung zu sein als der Kaiser von China, wodurch der Freundschaft Vortheile hinzugefügt würden und in der That ein deueruder Friede gesichert wäre zum Wohlergehen der Völker beider eiche.“

Se. Majestät der Kaiser und König geruhten auf diese Anrede die nachstehende Erwiderung zu ertheilen:

„Ich nehme mit Befriedigung das Schreiben entgegen, durch welches Sie als Gesandter Sr. Majestät des Kaisers von China bei Mir beglaubigt werden. Auch Mir gereicht es zu be⸗ sonderer Genugthuung, daß die Beziehungen zwischen Deutschland und China sich seit Abschluß des Vertrages zu so freundlichen und vertrauensvollen gestaltet haben, und gern werde Ich Mir jederzeit angelegen sein lassen, dieselben zum wahren Nutzen beider Reiche zu fördern und ungetrübt zu erhalten. In diesem Sinne heiße Ich Sie, Herr Gesandter, in Meiner Hauptstadt willkommen, indem Ich Sie zugleich ersuche, Ihrem erhabenen Souverain die Versicherung Meiner aufrichtigen Freundschaft sowie der guten Wünsche zu über⸗ mitteln, von denen Ich für Sein persönliches Wohl und für das Gedeihen des Seinem Scepter unterstellten großen Reiches erfüllt bin.“

Der Bundesrath, die vereinigten Ausschüsse für Handel und Verkehr und für Rechnungswesen, sowie der Aus⸗

schuß für Rechnungswesen hielten heute Sitzungen.

den 27. November, Abends.

es Ew⸗ J“ dem

dition: SW. Wilhelmstr. Nr. 32.

In der heutigen (22.) Sitzung des Hauses der Abgeordneten, welcher am Ministertische der Minister der geistlichen ꝛc. Angelegenheiten Dr. Falk und mehrere Regierungs⸗ Kommissarien beiwohnten, theilte der Präsident mit, daß von dem Minister des Innern ein Gesetzentwurf, betreffend di Zuständigkeit der Verwaltungsbehörden in städtischen Ver⸗ waltungsangelegenheiten im Bereiche der Provinzialordnung, und von dem Abg. Richter (Hagen) ein Antrag, betreffend die Verwaltung des mit Beschlag belegten Vermögens des Königs Georg, eingegangen sei.

9 zweiter Berathung wurde der Gesetzentwurf, betr. die Verpflichtung des Fiskus zur Beitragsleistung zu den Wege⸗ verbandumlagen in der Provinz Hannover, ohne Debatte un verändert genehmigt.

„Darauf wurde die zweite Berathung des Etats des Ministeriums der geistlichen ꝛc. Angelegenheiten fortgesetzt, und mit der Diskussion der Position „Katholische Bisthümer“.

is zum Schlusse des Blattes hatten das Wort die Abg Bachem, Götting, Freiherr von Schorlemer⸗Alst und Biesenba

„— Bis Ende Oktober d. J. sind für Rechnung des Reichs an Landes⸗Silber⸗ zur Einziehung gelangt: A. Landes⸗Silbermünen Thalerwährung 720 053 845 73 ₰, süddeutsche Guldenwährung 195 688 406 56 ₰, ran 1 e28 7 974 020 11 ₰, Konventionsmünzen des Zwanziggulden fußes 1 910 327 J, Silbermünzen Kürfürftch Königlich sächsischen Gepräges 591 567 42 ₰, Silbermünzen schleswig⸗holsteinischen Gepräges 1 617 855 49 ₰, Silber⸗ münzen hannoverischen Gepräges 1613 45 ₰J, mecklenbur⸗ gische Währung 204 517 63 ₰, e Courantwäh-⸗ rung 1 766 967 25 J, Lübische Währung 754 996 05 ₰, Gesammtwerth A. 930 564 116 69 J; B. öe münzen: Thalerwährung 2 550 204 08 ₰, süddeutsche Währung 647 208 44 ₰, mecklenburgische Währung 49 083 4% 03 J, Gesammtwerth B. 3 246 795 55 ₰, hierzu Gesammt⸗ werth A. 930 564 116 69 ₰, Summe 933 810 612 24 3.

Der Minister des Innern hat in einem Spezialfalle, die Bestrafung der bezüglich der Pflicht zur An⸗ zeige von Geburtsfällen säumigen Personen betref fend in einem Reskript vom 31. Oktober d. J., darauf auf⸗ merksam gemacht, daß nach wiederholten Entscheidungen des Ober⸗Tribunals (s. Oppenhoff, Rechtsprechung Bd. 12, S. 562, Bd. 14, S. 606) bei Omissivdelikten der Lauf der Ver⸗ jährungsfrist erst mit dem Aufhören der Verpflichtung, nicht aber mit dem Ablaufe der für die Erfüllung der Ver⸗ pflichtung bestimmten Frist beginne. Es komme dies um so mehr in Betracht, als, gemäß der von dem Minister des In⸗ nern in Uebereinstimmung mit dem Justiz⸗Minister erlassenen Verfügung vom 24. Oktober 1875, die von den Standes⸗ beamten zur Erzwingung der Anzeigepflicht zu erlassenden Exekutivstrafen im Falle des Unvermögens in Haft nicht um gewandelt werden können.

Die öffentliche an die katholischen Kirchenvorfrände eines erledigten Bisthums gerichtete Aufforderung, mit dem von der Regierung zur Verwaltung des Bisthums bestellten Kommissar in keinerlei schriftlichen Verkehr zu treten, ist, nach einem Erkenntniß des Ober⸗Tribunals, vom 3. Novem⸗ ber 1877, als Aufforderung zum Ungehorsam gegen die Staatsgesetze auf Grund des §. 110 Str.⸗G.⸗B. zu bestrafen.

Der Kaiserlich deutsche Botschafter in außerordent⸗ licher Mission bei der Hohen Pforte, Prinz Heinrich VII. Reuß ist nach Beendigung des Sommeraufenthaltes in Bujuk⸗ dere mit dem Botschaftspersonal nach Pera zurückgekehrt.

Der Königlich großbritannische Botschafter Lord Odo Russell ist nach Berlin zurückgekehrt und hat die Geschäfte der Botschaft wieder übernommen.

S. M. gedeckte Korvetten „Hertha“, 19 Geschütze und „Gazelle“, 18 Ceschübe befinden sich unter dem Kom⸗ mando des Geschwader⸗Chefs, Kapts. z. S. Kinderling, seit d. 13. d. Mts., behufs Abhaltung von Tünbnng SAenches e auf veburle Rhede und beabsichtigten demnächst nach Smyrna zurück⸗ zukehren.

Bayern. München, 27. November. (W. T. B.) Der König hat an Stelle des Bankdirektors von Landgraf, der wegen Kränklichkeit abgelehnt hatte, den Ministerialdirektor von Riedel zum Finanz⸗Minister ernannt.

Sachsen. Dresden, 26. November. Beide Kam⸗ mern hielten heute Vormittag Sitzungen. Die Erste Kam⸗ mer trat in die Berathung des Berichts der ersten Deputa⸗ tion über den Gesetzentwurf, Bestimmungen zur Ausführung des Gerichtsverfassungsgesetzes vom 27. Januar 1877 und über die Zuständigkeit der Gerichte in Sachen der nicht⸗ streitigen Rechtspflege ein. Die Verhandlungen wurden auf übermorgen vertagt. Die Zweite Kammer genehmigte den Gesetzentwurf, die Form der Eidesleistungen betreffend, mit den von der Gesetzgebungsdeputation beantragten Zu⸗ sätzen, daß der Schwörende bei der Eidesleistung die rechte Hand erheben soll, und daß der Eidesleistung gleich geachtet

wird, wenn ein Mitglied einer Religionsgesellschaft, welcher

und Kupfermünzen