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der interessante Vortrag veröffentlicht, welchen der Geheime Re⸗
gierungs⸗Rath Edelmann in Bautzen zur Säkularfeier der Geseuschaft
am 8. Oktober 1879 gehalten hat. Derselbe hatte einen Rechtsstreit aus dem 45. Jahrhundert zum Gegenstande, der zugleich einen werth⸗ l Beitrag zur Geschichte der Ober⸗Lausitzer Rechsver⸗ assung bildet. In dem folgenden Aufsatz giebt Jul. Bode n Sorau eine Entwickelungsgeschichte der Faustsage; sodann untersucht Theodor Paur den Ursprung und Ausgang der Görlitzschen Poetengesellschaft in Leipzig zu Anfang des 18. Jahr⸗ hunderts, indem er zahlreiche charakteristische Proben ihrer dichterischen Thätigkeit einwebt. Daran reibt sich eine Geschichte des Buch⸗ handels in der Lausitz im 19. Jahrhundert (bis 1879) von Ed. Berger, Buchhändler in Guben, eine Beschreibung der Anfäage des Lehrerseminars zu Altdöbern, von Herm. Ed. Tzschabran, Super⸗ atendert in Pitschen, und Untersuchungen über die Meißner Bis⸗ humomatrikel, soweit sie die Oberlausitz betrifft, von Dr. H Knothe. Ein dankenswerther literarehistorischer Beitrag ist die vom Fymnasiallehrer E. G. Wilisch in Zittau mitgetheilte Auto⸗ biographie des Zittauer Dichters Johann Benjamin Michaelis (geb. àm 31. Dezember 1746, gest. am 30. September 1772), illustrirt burch biographische und literarische Nachweise, Bricfe ꝛc. Die Reihe der Abhandlungen schließt mit einer urkundlichen Untersuchung über die Dobrilugker Klostergrenzen (mit Karte), von Schlobach ind einer Arbeit über die hohe Landstraße durch die Ober⸗ z im Mittelalter, von dem Herausgeber. Angehängt t eine sorgfältige Uebersetzung der vier Bücher von der Nachfolge Christi von Thomas a Kempis welche der Pastor primar. mer. Leopold Haupt nach dem durch den Pastor Karl Hirsche zu Hamburg herausgegebenen Grundtert wort⸗ und formgetreu übersetzt id als Festschrift zum 500 jährigen Jubiläum der Geburt des Ver⸗ fassers bestimmt hatte. — In den dann folgenden Nachrichten aus den Lausitzen wird uͤber das Schutwesen kerichtet, literarische Neuig⸗ eiten besprochen und unter der Rubrik Mincellen a. v. a. eine Beschrei⸗ ung des reichhaltigen ortsgeschichtlichen Museums zu Oyben mit⸗ getheilt. Das Heft schließt mit Nachrichten aus der Gesell⸗ ö den Protokollen der Hauptversammlangen, dem Jahresbericht es Sekretärs, den Nekrologen für 8 verstorbene Mitglieder und dem Etat für 1881. — Nach dem Jahresbericht für 1879 — 80 betrug die Zahl der Ehren mitglieder 33, die der wirklichen 1,2, die der korre⸗ spondirenden 50, zusammen 195 Mitglieder. Vorsitzender der Ge⸗ ellschaft ist der Ober⸗Präsident der Provinz Schlesien, Herr von Seydewitz
Gewerbe und Handez;
Zufolge Nachrichten aus Rio de Janeiro hat das gelbe Fieber daselbst*) nachdem es schon im Monat Dezember 6 Ja. in vereinzelten Fällen vorgekommen war, seit einiger Zeit auf den im L“ eine Steigerung erfahren, welche e Befürchtung zuläßt, daß die Krankheit demnächst einen epidemische öG annehmen könnte. “ In der Zeit vom 5. November 1880 bis 14. Januar d. J. sind auf den Schiffen im Hafen 127 Personen, darunter 28 deutscher Raa. eö. ö““ Von diesen starben 21, wovon Deutsche. Unter den Verstorbenen befanden sich 6 jsen von 3 Schiffen. 1““ In der Stadt Rio de Janeiro ist die Seuche bisher nur ’. radisch aufgetreten: es sind dort in der Zeit vom 1. bis 12. v g nur 6 Fälle tödtlich verlaufen. 8 — Die Direktion der Berliner Viehmarkts⸗Aktien ieh 8⸗ esell⸗ schaft macht bekannt, daß sie das Schlachten aller ö in den der Gesellschaft gehörigen Schlachthaus⸗Anlagen vom 1. März d. J. ab bis auf Weiteres unentgeltlich gestattet. Zur Deckung der Selbstkosten für Gas und Wasser, Vorhalten der Geräth⸗ “ Schweine gelangen zur Erhebung: 5 boro Rind, 25 ₰ für Schweine mit Brühen, 10 — val 5 ₰ pro Hammel. 8 I1 — In der heutigen Sitzung des Verwaltungrathes der B iner Handelsgesellschaft wurde die Bilanz vorgelegt und en Geschäftzinhabern Decharge ertheilt. Dem Reservefonds warde eine halbe Million Mark überwiesen und die Dividende auf 5 ½ % festgesetzt, welche bereits vom 15. Februar cr. ab zur Auszahlung gelangt. M — Der Aufsichtsrath der Deutschen Gummi⸗ und Gutt 2 1h 8 ( 8 * nd d.⸗ vpercha⸗Waarenfabrik, vormals Volpi u. Schlüter, hat die Dividende pro 1880 auf 5 % festgesetzt. London, 8. Februar. (Allg. Corr.) Nach dem h.
8 2 . Allg. Corr. heute ver⸗ öffentlichten Ausweise des britischen Handelsamtes pro Ja⸗ nuar a. cr. beträgt der Ausfuhrwerth des Monats 17 318 911 £ gegen 16 912 858 £ im Januar 1880 und 14 196 518 £ im Januar 1879. Der Gesammtwerth der Einfuhr im Januar beziffert sich auf 26 792 952 f, gegen 32 372 907 ₰£ resp. 26 367 043 £ in dem⸗ selben Monat von 1880 und 1879. Die Einfuhr an Edel⸗ metallen im Januar hatte einen Werth von 990 343 ℳ gegen 9 Wu“ und 3 136 539 £ im Januar 1879 und die Ausfuhr betrug 2 051 528 £ gegen 1 412 381 £ i d 1857 780 in 187 geg 3 8 in 1880, und
Berlin, 10. Februar 1881.
Die Thätigkeit ver preußischen Staatsarchive im Jahre 1880.
Die Benutzung der 16 preußischen Staatsarchive bewegt sich im Jahre 1880 im Allgemeinen in den Verhaltnissen ber Vorjahre, indem Behörden und Privatpersonen, Korporationen und historische Vereine zu amtlichen und außeramt⸗ lichen, zu praktischen und wissenschaftlichen Zwecken die Archive in Anspruch genommen haben. Theils wurden die Archivalien von den Benutzern in den Archivlokalen per⸗ sönlich eingesehen, theils hatten die Beamten auf Grund des archivalischen Materials Bescheide und Antworten zu erthei⸗ Theeg⸗ Referate und rechtshistorische Erörterungen ab⸗ zufassen.
So sind im Ganzen 602 amtliche und 1044 außer⸗ amtliche Benutzungen zu verzeichnen gewesen. Von 125 letzteren haben 419 durch persönliche Einsichtnahme der Archivalien und 625 auf schriftlichem Wege durch Er⸗ be ehl. Bescheide ihre Erledigung gefunden.
ie persönlichen Benutzer haben im Ganzen 4227 Tage in den betreffenden Archiven gearbeitet. Die Gesammtzahl der außeramtlichen Benutzungen vertheilt sich auf 897 verschledene Personen (gegen 1005 im Jahre 1879).
Die Archivverwaltung hat im Jahre 1880 eine größere Publikation, „Kaiserurkunden in Abbildungen, herausgegeben von H. von Sybel und Th. Sickel“ begonnen und von diesem Werke die erste Lieferung, enthaltend 30 Urkunden (Berlin, Weidmannsche Buchhandlung) erschei⸗ nen lassen. Außerdem ist von dem durch die Archiv⸗
verwaltung veranlaßten Werke „Publikationen aus den preu⸗
ßischen Staatsarchiven“ der V. Band „Briefwechs 5 ili — 1: „ echsel Landgr
Aseegen 2n 1eeeE von Hessen mit Lechsen. 8 Weil der Oeffentlichkeit übergeben worden. (Leipzig bei S. Hirzel),
Im Anschluß hieran mögen, abgesehen von einer Reihe kleinerer Mittheilungen in der Allgemeinen deutschen Süch⸗ graphie und in verschiedenen historischen Zeitschriften, noch nach⸗ Ieee er- Archivbeamten ausgegangen
nd, nach ihren Autoren alphabeti usam . Er⸗ wähnung finden. g 1X“ „Beailleu. „Metternichs Memoiren“ in von S bistorscher Zeitschift
1 er Artikel „Hertzberg“ in der Allgemei Deuts Biogrohie g gemeinen Deutschen
„ von Bülow. „Beiträge zur Geschichte des Staats⸗ Ministers von Fuchs“, sowie „Beiträge zur Schulgeschichte aeir. im 16. “ in den Baltischen Studien.
Doebner. „Urkundenbuch der Stadt Hildesheim“ Bd. 1. 1880/81. 8 1u““ „, Die Stadtverfassung Hildesheims im Mittelalter“ in den eeTT“ Jahrgang IX.
Friedlaender. „Ostfriesisches Urkundenbuch“; 1ö Lief. 2—4. Emden 1880. g.
1 „Friedrich Wilhelms I. Instruktion für das General⸗ Direktorium und Friedrichs II. Anmerkungen dazu“ in der Zeitschrift für preußische Geschichte und Landeskunde. „Urkundliche Beiträge zur Geschichte von Rheinland und Westsalen“ in Picks Monatsschrift für die Geschichte West⸗
deutschlands.
Grünhagen. „Geschichte des ersten schlesischen Krieges“; Theil IJ. Gotha. Perthes 1880.
„Regesten zur schlesischen Geschichte“. arbeitete Auflage; Hest 3. 1221—1238. „Die Einrichtung der preußischen Herrschaft in Schlesien“ in den preußischen Jahrbüchern.
„Das Corps des Fürsten von Anhalt im ersten schlesi⸗ schen Kriege“ im Neuen Archiv für sächsische Geschichte.
„Schlesien in den letzten Jahrzehnten österreichischer Herr⸗ schaft 1707 — 1740“ in der Zeitschrift des Vereins für Ge⸗ schichte und Alterthumskunde Schlesiens; Bd. XV. 8 Herg uet. „Cyprische Königsgestalten des Lusignan .Halle; Waisenhausbuchhandlung.
Keller. „Geschichte der Wiedertäufer und ihres Reichs zu Münster“. Münster; Coppenrath. 1880. ““ b “ in Deutschland 1466— 525“ in den Jahrbüchern für Nationalökonomte und Sta⸗ tistik. Bd. XXXIV. 4
Kohlmann. „Fehmarnsche Urkunden und Regesten“ Bd. III. Heft 2 der Urkundensammlung der Gesellschaft für Schleswig⸗Holstein⸗Lauenburgische Geschichte. sch acheh er. „Berliner S aus der Zeit des ersten
hlesischen Krieges“ in der Zeitschrift für preußische Geschichte und Landeskunde.
„Zur Geschichte des deutschen Adels“ in den preußischen Jahrbüchern. 6 8 ““ Altösterreichische Kulturbilder“ ebendaselbst.
von Mülverstedt. „Codex diplomaticus Alvens- ebianus“; 2. Band, 2. Hest. Magdeburg; Baensch 1880.
„Regesta archiepiscopatus Magdeburgensis“; 2. Band bis Bogen 34.
„Wappenbuch des ausgestorbenen Adels der Provinz Sachsen (mit Ausschluß der Altmark)“; 1. und 2. Heft. Nürnberg; Bauer & Raspe 1880.
„Zur Münzkunde der Grafen von Wernigerode“; in der Zeitschrift des Harzvereins. Bd. XII. sej eieharcentcdtisch Infanterie⸗Regiment. einer Geschichte in den Jahren 1713 — 1763“. Jah 7 1763
„Antiquitates Marianae“; ebendort Bd. XII. P 78 ip 2 i (Förr g49rc). „Fpecherr Johann von Schwarzen⸗ berg in Preußen“ in der Zeitschrift des westpreußischen Ge⸗ schichtsvereins. W Philippi (Marburg). 2. und 3. Heft der ersten Ab⸗ theilung II. Bandes von Wilmans Kaiserurkunden der Pro⸗ vinz ö
„Zur Rekonstruktion der Weltkarte des Agrippa.“ Mar⸗ burg; Elwert 1880. ““
„Die Ausgaben der Stadt Minden im Jahre 1335“; in Picks⸗Monatsschrist.
Prümers. „Pommersches Urkundenbuch“; Bd. II. bdis Bogen 30.
Sattler. Chronologisches Verzeichniß der in d
8 * : dem Sudendorfschen Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande abgedruckten be. und 1SSS Hannover 1881.
Sello. „Die Gerichtsverfassnng und das Schöffenrech Berlins bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts“; in 89 Mch kischen Forschungen Bd. XVI.
„ Die sogenannte Märkische Chronik des Engelbert Wuster⸗ wit, ihre Nebverlieferung durch Angelus und Hafftiz und ihre Ausgabe durch Heidemann“; in der Zeitschrift für Preußische S und Landeskunde.
Wilmans. „Einige bisher unbekannte Papstbullen des 12 und 13. Jahrhunderts zur Geschichte des Prämonstratenser⸗ Ordens“; in von Löhers Archivalischer Zeitschrift Bd. V.
Zweite neu be⸗
Hauses
Ebendaselbst.
Auf Einladung des Ausschusses der Berliner Bau⸗ erks⸗ und Innungemeister waren am Mittmwoch Abend ian 8 Bewerte, Architektenhauscs zablreiche Gewerbetreibende versammelt, um zu der neuen Innungesvorlage Stellung zu nehmen. Auch mehrere Mitglieder des Volkswirthschaftsrathes waren anwesend. Der Bau⸗ meister Felisch, der der Versammlung präsidirte, bemerkte einleitend er begrüße die Regierungsvorlage mit Freuden, beartragte aber ein⸗ zelne Abänderungsvorschläge in folgender Resolution zu fassen: „Die Versammlung erklärt; der Entwurf zu einem Gesetz, betreffend die Abänderung der Gewerbeordnung, entspricht in Bezug auf die Organisation der Innungen im Allgemeinen zwar berechtigten An⸗ forderungen, aber gegenüber der großen Menge von Pflichten, welche die Innungémitglieder nothwendig zu übernehmen haben, müssen den⸗ selben mehr Rechte, als aus dem Entwurf sich ergeben, gewährt wer⸗ den, weil sonst zu wevig Geneigtheit zur Bildung von Innungen und zum Eintritt is dieselben vorhanden sein wird und dadurch der Zweck, den der Gesetzgeber hierbei im Auge gehabt, beeinträͤchtizt werden dürfte. Ohne auf jede einzelne etwa wünschenswerthe Ver⸗ besserung des Entwurfes einzugehen, halten wir besonders die Verleihung folgender Rechte für die Entwickelung der Innungen erforderlich: a. Das ausschließliche Recht, für ihren Bezirk und innerhalb ihres Gewerbes die L hrlinge ein⸗ und auszuschreiben und die Lehrbriefe auf Grund einer bestondenen Prüfung auszustellen. b. Die Hand⸗ habung des Gesellenwesens in Beziehung auf Legitimation, die Auf⸗ sicht und Mitwirkung bei deren Kassen und Hülfskassenwesen. c. Die Urtheile der nach den §§. 97a, Abs. b. und 100 d. des Entwurfs einzusetzenden Schiedsgerichte bis zur Höhe von einschließlich 100 ℳ müssen unwiderruflich sein. d. Die Wahl für die, von den ordentlichen Gerichten und Verwaltungsbehörden als Schäͤtzer und Sachverstän⸗ dige zu wäblenden Personen. e. Die Wahl der zur Mitgliedschaft für die vom Staat zu wählenden und mit behördlichen Befugnissen
Beiträge zu;
auszustellenden Gewerbekammern zu berufenden Personen. f. Nur Dirj niger, welche einer Innung angehören und ihre Befähigung zum selbständigen Betriebe des Gewerbes nachweisen, dürfen sich die Bezeichnung „Meister“ beilegen; die Bezeichnung „Innungs⸗ meister“ dürfte in keiner Weise einen Ersatz dafür bieten Die vaerstehend aufgeführten Rechte sollen durch die höhere Verwaltungsbehörde, nach Anhörung der Aufsichtebehörde nur solchen ” 82— Organisation, Aufgaben und Wirk⸗ s ereits bewährt haben. Diese Rechte koöͤn . selben Wege wieder genommen 8 Eases bseh
““ 8 “
Die Installationspläne zur württembergi “ hohenzollernschen ͤ“ Ausstellungsbureau in allen Detzils ausgearbeitet und von der Sek⸗ tion für die Installation gutgeheißen. Da es sich bei der Durch⸗ führung derselben nur noch um unwesentliche Schiebungen innerhalb der einzelnen Gruppen handeln wird, so können wir heute, anknüpfend an frühere Mittheilungen, einen Ueberblick der definitiven Eintheilung im Ausstellungskomplex geben, der sich vom Polytechnikum bis zur Garnisonskirche ausdehnt und inmitten großer Gartenanlagen, mit einer Berglandschaft im Hintergrunde, zur Entfaltung gelangt.
Der Eingang zur Ausstellung von der Lindenstraße aus führt unmittelbar in die Haupthalle und ermöglicht den Fahrenden unbe⸗ helligt von schlechtem Wetter aus dem Wagen in gedeckten Raum zu gelangen. Der andere nur einige handert Schritte vom Babnhofe entfernte eigentliche Haupteingang führt in die Ausstellungsgärten wovon der erstere, der Stadtzarten, fast ausschließlich der Pflanzen⸗ welt gewidmet ist. In größerer Nähe der Ausstellungsbauten be⸗ ginnen die Einzelausstellungen in Pavillons, die in immer größerer Zahl und Mannigfaltigkeit auftreten. Dieser Theil der Gärten welcher zugleich Vorplatz des Hauptportals ist, hat seit urserer jüngsten Berichterstattung, in Folge weiterer Erwerbung ansteßender Grundstücke, eine ebenmäßigere Gestalt erhalten und eianet sich mit seinen alten Kastanienbäumen, Platanen, seinem Pflanzen⸗ und vortrefflich zum Ecfrischungsaufenthalt der Aus⸗ 1““ daselbst geräumige Restaurationslokalitäten
Wie für die Errichtung, so mußte auch für die innere Ei i⸗ 1g der Ausstellungsgebäude der Harplbau x Uürig gietci Bodenslä he dieser Halle mit Galerien faßt 5200 qm und bildet mit dem Ueberbau einen einzigen Raum von 27 m Höhe, der sich, von S Seite man eintritt, den Blicken vollständig entfaltet. Längs 88 vier e der Haupthalle stehen in regelmäßigen Zwischenräumen 8 Galerieträger, welche vom Mittelraum ein umrahmendes G boß ab, renzen. In den beiden Längenseiten derselben werden demrächst die Zwischenmwände eingezogen und hirdurch zwei Fronten von Kabinets hergesteht, welche die Einzelausstellungen der Möbelfabrikanten in fortlaufender Weise aufnehmen werden. Der nördliche Parterre⸗ raum ist für die Musikinstrumente bestimmt, welche bei der großen Ausdehnung dieses Industriezweiges denselben ganz in Anspruch nehmen werden. Sechs große Orgeln, darunter ein für das Frei⸗ burger Münster bestimmtes Instrument von Walker in Ludwigsburg in bedeutenden Dimensionen, werden symmetrisch in der Halle und auf der Galerie verselben placirt werden. Das südlich gelegene Par⸗ terre wird die Ausstelung eines Theils der Gewebe enthalten.
b Der Mittelraum der Halle, welcher der Spannweite des Elas⸗ entspricht, wird im Centrum von einem großen Springbrunnen G sein, 8 welchem sich die beiden Hauptgänge begegnen, die den Raum in vier grofe rechteckige Hauptabtheilungen trennen. Diese Längsvierecke sind daiu bestimmt, große Einzel⸗ und Kollektiv⸗ ausstellungen der Metall⸗, chemischen und textilen Industrie in frei⸗ stehenden Gruppen aufzunehmen. Die dem nördlichen Eingang zunächstliegenden Viertel sind der Metallindustrie gewidmet. Schreitet man von der Fontäne aus den beiden andern Vierteln entlang, so ist C“ 1 Konfektion, links für Chemikalien. 1b
ammenhang mit der Metallabtheilung ste liake Flügelbau, welcher die Kleinmechanik, die E113“ gischen und Präzisions⸗Instrumente (Uhren, Waagen), die Kassen⸗ schränke ꝛc. aufnehmen wird. Der rechte Seitenflügel, welcher, wie der linke, rechtwinklig zu der Haupthalle steht, wird die Möbel⸗ ausstellung fortsetzen und in einer besonderen Abtheilung eine Ausstellung von Chemikalien, Nahrungs⸗ und Genußmitteln enthalten, welche an die Chemikalienausstellung der Haupthalle anschließt. Diese beiden Seitenflügel sind unter sich wieder verbunden durch die 2200 qam Bodenfläche haltende Ma⸗ schinenhalle, welche mit der Haupthalle parallel läuft und den Dampf zum Betrieb der Maschinen von einem angebauten, aus Eisen konstrnirten Kesselhaus bezieht. Diese vier Gebäude bilden ein
Viereck mit inrnerem Lichthof, in den das Vestibül der Haupthalle
vordringt mit Weinstube und Damenkaffé im Erdgescho An Quadrat schließt sich eine weitere große Halle, Pge ihre 8 Längenseite als Eingangsfront gegen den Vorplatz kehrt. Zwei luf⸗ tige Pavillons flankiren das Portal, welches zunächst ins Vestibül der Gesammtauestellung führt. Diese Halle, welche im April zur Frühjahrs „ Gartenbauausstellung verwendet wird, beher⸗ bergt später eigerseits die Erzeugnisse des Wagenbaues, an⸗ dererseits die Ausstellung des Ingenieur ⸗Wesens und der Schiffahrt d.s Landes, ferner das Leder, Schuhe und Reiserequisiten. hol Rechtwinkeig zur Kanzleistraße und als Fortsetzung der Haupt⸗ ba le jieht sich vach der ganzen Breite der Ausstellungsgärten als deren Grenze eine Halle hin, woselbst die landwirthschaftlichen und hauswirthschaftlichen Maschinen aufgestellt werden. An der nörd⸗ W Ecke des Ausstellungsareals biegt diese Halle im rechten E el um und wird nebst dem anstoßenden Palmenhause die
infassung dieses Theiles des Gartens bilden. Gehen wir zurück zur Haupthalle, so führen weite steinerne Treppen zu den Gale⸗ rien, deren ganzen Nordseite den bildenden Künsten reservirt ist.
Aaf der linken Längenseite der Galerie bis zur Mitte der Halle wird der Buchhandel und Buchdruck Stuttgarts und Württem⸗ bergs seine interessanten Erzeugnisse ausstellen, während sich auf der rechten Längenseite gegenüber, Holzschneidekunst, Heliographie, Lithographie und die Papierindustrie beisammen finden werden. Die
anze übrige Hälfte der Gesammtgalerie gegen Süden ist der Textil⸗ ndustrie zugetheilt, die hier ihre Gewebe, Hüte und Konfektions⸗ waaren entfalten wird. Die Mitte der linken Längenseite auf der Galerie ist durch einen großen Saal erweitert, welcher im Vestibül der Gewerbehalle uber dem Damencafé und der Weinstube liegt. Dieser Saal ist zur Aufnahme der kunstgewerblichen Alterthümer bestimmt. Wahrscheinlich werden auch die wissenschaftlichen Samm⸗ lungen in jenen Theil der Halle verlegt werden.
Vom Balkon des Alterthümersaales gewinnt man freien Blick auf die unmittelbare schöne Umgebung der Ausstellung, über welche die Hö en Stultgarts hereinsehen. Die stylvolle Bargewerkeschule, welche von hier aus ins Auze fällt, wird in einer für die Monate Angust und September von der Kommisssion für gewerbliche Fortbildungsschulen geplanten Separatausstellung die Leistungen der württembergischen Lehr⸗ anstalten veranschaulichen. Andere Separatausstellungen werden in un⸗ mittelbarer Nähe des Ausstellungsterrains stattfinden; z. B. die von der K. Centralstelle der Lanwirthschaft für den 21. bis 24. Mai in Aussicht genommene Mastviehausstellung, welche auf dem freien Platz zwischen der Garnisonskirche und der städtischen Turnhalle ab⸗ gehalten werden wird; einer allgemeinen vom Verein der Vogel⸗ freunde in Württemberg unternommenen Geflügelautstellung sind die Räume der Turnhalle zugewiesen.
Redacteur: Riedel.
Berlag der Expedition (Kessel). Druck: W. El
Sechs Beilagen (einschließlich Börsen⸗Beilage).
Berlin:
No. 35.
eee1,,,.“
derjenigen 0. waltungsbehör
ngarischen 1b 1 L vom 25. Februar 1880 einer Beglaubigung nicht
lichen Bestrebungen der Sozialdemokratie vom 21. Oktober 1878 gebildete Reichskommission.
bahnen.
Lothringen.
Königlichen Orden.
zum
———— ömüüengnö
Deutsches Neich.
Bekanntmachung, ff jeienigen obersten Verwaltungsbehör⸗ “ wöberen Verwaltungsbehörden im utschen Reich und in der österreichisch unga⸗ chen Monarchie, deren Urkunden einer Beglau bigung nicht bedürfen. Vom 2. Februar 1881.
8 Verzeichniß 8 1 obersten Verwaltungsbehörden und höheren Ver⸗ den im Deutschen Reich und in der österreichisch⸗ Monarchie, deren Urkunden nach Artikel 4 des
bedürfen.
Deutsches Reich. 8 A. Civilbehörden. a. Reichsbehörden. 1) Der Reichskanzler. 2) Das Auswärtige Amt. 3) Das Reichsamt des Innern. F 4) Der Reichskommissarius für das Auswanderungs⸗ * “ 1“ 5) Das statistische Amt. “ 6) Die Normal⸗Aichungskommission. 7) Das Gesundheitsamt. 1 8) Die auf Grund des Gesetzes gegen die gemeingefähr⸗
9) Das Reichs⸗Justizammtu.
10) Das Reichsschatzamt. 11) Die Verwaltung des Reichskriegsschatzes.
12) 8 Reichsschuldenverwaltung. —
13) Die Reichsbevollmächtigten für Zölle und Steuern. 14) Die Reichs⸗Rayonkommission.
15) Das Reichs⸗Eisenbahnamt.
16) Der Rechnungshof des Deutschen Reichs. 17) Die Verwaltung des Reichs⸗Invalide sond 18) Das Reichs⸗Postamt.
19) Die Ober⸗Postdirektionen. 20) Das Postzeitungsamt.
21) Das deutsche Postamt zu Konstantinopel. 22) Das Reichsamt für die Verwaltung der Reichs⸗Eisen⸗
23) Die Generaldirektion der Eisenbahnen in Elsaß⸗
24) Das Reichsbank⸗Direktorium 25) Die Reichsbank⸗Hauptstellen. “ 26) Die Reichsschuldenkommission. v. Behörden der einzelnen Bundesstaaten.
J. Königreich Preußen. 1) Das Präsidium des Staats⸗Ministeriums. 2) Das Staats⸗Ministerium. 3) Das Central⸗Direktorium der ißischen Staate. — 4) Die Generalkommission in
Vermessungen im
Angelegenheiten der
5) Das Direktorium der Staatsarchive
6) Das Ministerium des Innern.
7) Die Ober⸗Präsidien.
8) Die Regierungspräsidien.
9) Die Bezirksregierungen.
10) Die Landdrosteien. 1b
11) Das Polizeipräsidium zu Berlin.
12) Das Ministerium der öffentlichen Arbeiten.
13) Die Eisenbahnkommissariate.
14) Die Königlichen Eisenbahn⸗Direktionen und die König⸗ lichen Eisenbahn⸗Betriebsämter. 3
15) Die Akademie des Bauwesens zu Berlin, die tech⸗ nischen Prüfungskommissionen in Berlin, Hannover und Aachen, sowie die technische Ober⸗Prüfungskommission zu Berlin. 16) Die Ober⸗Bergämter zu Bonn, Dortmund, Halle g. d. Saale, Breslau und Clausthal. 1
17) Die vereinigte geologische Landesanstalt und Berg⸗ akademie zu Berlin, sowie die Bergakabemie zu Clausthal 18) Das Finanz⸗Ministerium. ) Die Finanzdirektion zu Hannover. “ 20) Die Generaldirektion der Seehandlungssozietät.
21) Die Hauptverwaltung der Staatsschulden.
22) Die General⸗Lotteriedirektion.
23) Die Münzdirektion. 24) Die Generaldirektion der Verpflegungsanstalt.
25) Die Direktionen der Rentenbanken. 1—
26) Die Ministerial⸗Militär⸗ und Baukommission zu
erlin.
27) Die Provinzial⸗Steuerdirektoren.
28) Der Generalinspektor des Thüringischen Zoll⸗ und Handelsvereins zu Erfurt — zugleich als Beamter der übrigen, zum Thüringischen Zoll⸗ und Handelsverei vereinigten Staaten. 8
29) Die Erbschaftssteuerämter.
)) Die Stempelfiskalate.
31) Die Direktion für die Steuern zu Berlin.
32) Das Ministerium der geistlichen, Unterrichts⸗ und Medizinal⸗Angelegenheiten. 33) Der Evangelische Ober⸗Kirchenrath zu Berlin. 34) Die Provinzial⸗Konsistorien.
Allgemeinen Wittwen⸗
ö“
Verwaltung der direkten
— 35) Die General⸗Superintendenten in den Provinzen st⸗ und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Posen,
Schlesien, Sachsen, Westfalen und der Rheinprovinz.
36) Das Landeskonsistorium zu Hannover, sowie die 9 die Konsi⸗
storien zu Hannover, Stade, Osnabrück, Aurich, Qmernvorf,
Konsistorien in der Provinz Hannover, nämlice
missarien für die bischöflichen Vermögensverwaltungen in den erledigten Diözesen.
Berlin. Berlin.
schulen zu Aachen und Hannover.
zu Berlin.
anstalt zu Berlin.
bezw. höheren landwirthschaftlichen Lehrinstitute zu Poppels⸗ dorf, Proskau und Berlin.
zu Hannoversch⸗Münden.
und zu Hannover.
des Aeußern.
anstalten.
Erste Beilage
Berlin, Donnerstag den 10. Februar
—
37) Der evangelische Feldpropst der Armee. 38) Die bischöflichen Ordinariate, sowie die Staatskom⸗
39) Die Universitäts⸗Kuratorien.
40) Die Königliche Bibliothek zu Berlin.
41) Die Akademie der Wissenschaften zu Berlin.
42) Die Generaldirektion der Königlichen Museen zu
43) Der Rektor der Königlichen technischen Hochschule zu 44) Die Direktionen der Königlichen technischen Hoch⸗
45) Die Provinzial⸗Schulkollegien.
46) Die wissenschaftlichen Prüfungskommissionen. 19 Die Medizinalkollegien.
48) Die Direktion der Königlichen Porzellan⸗M.
49) Die Klosterkammer zu Hannover. 50) Die Direktion der Königlichen Turnlehrer⸗Bildungs⸗ 51) Das Ministerium für Landwirthschaft, Domänen und
orsten. “ b 52) Die Direktionen der landwirthschaftlichen Akademien
53) Die höheren Forstlehranstalten zu Eberswalde und
8
54) Die Direktionen der Haupt⸗ und Landgestüte. 55) Die Direktionen der Thierarzeneischulen zu Berlin
56) Das Justiz⸗Ministerium. 57) Die Präsidenten der Ober⸗Landesgerichte. 58) Die Ober⸗Staatsanwälte bei den Ober⸗Landesgerichten. 59) Das Ministerium für Handel und Gewerbe. 60) Die Aichungs⸗Inspektoren. 61) Die Ober⸗Rechnungskammer.
II. Kbönigveich Bayern. 1) Das Staats⸗Ministerium des Königlichen Hauses und
2) Der Reichsherold. 3) Das Geheime Hausarchiv. 4) Das Geheime Staatsarchiv.
5) Die Generaldirektion der Verkehrs⸗
Königlichen 6) Die Ober⸗Postämter.
—————————ösögge
Anzeiger und Königlich Preußischen
Peenv vgnne
20) Die Landrentenbank⸗Verwaltung.
21) Die Altersrentenbank⸗Verwaltung.
22) Die Landeskulturrentenbank⸗Verwaltung 23) Die Lotteriedirektion.
24) Die Kreissteuerräthe.
25) Die Blaufarbenwerkskommission.
26) Das Bergamt.
27) Das Ober⸗Hüttenamt.
28) Das Münzamt. t 29) Die Direktionen der Berg⸗ und der Forstakademie. 30) Die Forsteinrichtungsanstalt. 8
31) Das Finanzvermessungsbureau.
IVv. Königreich Württemberg
1) Das Justiz⸗Ministerium.
2) Das Strafanstaltenkollegium.
3) Das Ministerium der Auswärtigen Angelegenheite (politische Abtheilung und Abtheilung für die Verkehrsanstalten)
4) Die Archivdirektion.
5) Die Generaldirektion der Verkehrsanstalten.
6) Die Eisenbahnbaukommission.
7) Die Eisenbahndirektion.
8) Die Postdirektion.
9) Die Telegraphendirektion.
10) Das Ministerium des Innern.
11) Die Ministerialabtheilung des Innern Straßen⸗ und Wasserbau.
12) Die Ministerialabtheilung des Innern für das Hoch⸗ bauwesen.
13) Das Ober⸗Bergamt. MM“ 14) Die Regierungen des Neckarkreises, des Schwarz⸗ waldkreises, des Jagstkreises und des Donaukreises.
15) Das Kommando des Königlichen Landjäger⸗Corps.
16) Das Medizinalkollegium.
17) Die Centralstelle für Gewerbe und Handel.
18) Die Centralstelle für die Landwirthschaft.
19) Die Centralstelle für die Landeskultursachen.
20) Der Verwaltungsrath der Gebäudebrandversicherungs⸗
stalt.
21) Die Landgestütskommission.
22) Die Stadtdirektion Stuttgart und die Ober⸗Aemter.
23) Das Ministerium des Kirchen⸗ und Schulwesens. 224) Die Kult⸗Ministerialabtheilung für Gelehrten⸗ und Realschulen. “
25) Das evangelische Konsistorium.
26) Die General⸗Superintendenten.
8 Die Zoll⸗ und Steuerdirektion.
für den
7) Die Ober⸗Bahnämter. 8) Das Staats⸗Ministerium der Justiz.
9) Die Ober⸗Staatsanwälte an den Ober⸗Landesgerichten. 10]) Die Verwaltungen der Zuchthäuser und der Gefangen⸗ anstalten.
11) Das Staats⸗Ministerium des Innern. 12) Die Normal⸗Aichungskommission
13) Das allgemeine Reichsarchiv.
14) Das Ober⸗Bergamt.
15) Die Brandversicherungskammer.
16) Die Regierungspräsidien.
17) Die Kreisregierungen.
18) Das Staats⸗Ministerium des Innern für Kirchen⸗ und Schulangelegenheiten. 1b 19) Die erzbischöflichen und bischöflichen Ordinariate. 20) Das protestantische Over⸗Konsistorium und die pro⸗ testantischen Konsistorien.
21) Die Akademie der Wissenschaften.
22) Das General⸗Konservatorium der wissenschaftlichen
Sammlungen des Staats. .
23) Die Direktion der Hof⸗ und Staatsbibliothek.
24) Das Direktorium der Akademie der bildenden Künste. 25) Die Central⸗Gemälde⸗Galerie⸗Direktion. 1
26) Die Direktion des Bayerischen National⸗Museums. 27) Die Senate der Landesuniversitäten (München, Würzburg, Erlangen). v“ 28) Das Direktorium der technischen Hochschule in München. 29) Die Direktion der Central⸗Thierarzneischule in München. 30) Die Direktion der landwirthschaftlichen Centralschule in Weihenstephan. W“
51) Das Staats⸗Ministerium der Finanzen.
32) Der oberste Rechnungshof
33) Die Central⸗Staatskassa. “
34) Die Generaldirektion der Zölle und indirekten
Steuern.
36) Die Staatsschulden⸗Tilgungskommission. 37) Die Rechnungskammer
38) Das Katasterbureau.
39) Das Hauptmünzamt.
40) Das Hauptstempelverlagsamt. 41) Die Baudirektion in Nuüͤrnberg 42) Die Central⸗Forstlehranstalt in Aschaffenburg. III. Königreich Sachsen.
1) Das Gesammt⸗Ministerium. 2) Die Ober⸗Rechnungskammer. 3) Die Direktion des Hauptstaatsarchivs. 4) Das Ministerium des Innern. 5) Die Kreishauptmannschasften. 6) Die Brandversicherungskommission. 7) Die Ober⸗Aichungskommission. 8) Das Landesmedizinalkollegium. 1 9) Die Kommission für das Veterinärwesen.
16
1) Das Justiz⸗Ministerium.
richts. 8 6 13) Das evangelisch⸗lutherische Landeskonsistorium.
14) Das apostolische Vikariat in Dresden. 15) Das katholisch⸗geistliche Konsistorium in Dresden. 16) Das domstiftliche Konsistorium zu Bautzen
ie katholischen Konsistorien zu Hildesheim und Osnabrü ind der Evangelische Ober⸗Kirchenrath zu Nordhorn.
17) Das Finanz⸗Ministerium. 8 1) Die Generaldirektion der Staatseisenbahnen.
35) Die General⸗Bergwerks⸗ und Salinenadministration.
0) Das Ministerium der Auswärtigen Angelegenheiten.
27) Der evangelische Feldpropst. 28) Der katholische Kirchenrath. 29) Das bischöfliche Ordinariat in Rottenburg. 30) Die israelitische Ober⸗Kirchenbehörde. 31) Der akademische Senat, das akademische Rektoramt und das akademische Kanzleramt der Universität Tübingen. 32) Die Direktion der land⸗ und forstwirthschaftlichen Anstalt in Hohenheim. 8
33) Die Direktion der Thierarzneischule.
34) Die Direktion des Polytechnikums.
35) Die Direktion der Baugewerbeschule.
36) Die Kommission für die gewerblichen Fortbildungs
schulen. 8 37) Die Kommission für die höheren Mädchenschulen. 38) Die Kommission für die Erziehungshäuser (Waisen⸗ häuser, Taubstummen⸗ und Blindenanstalten).
39) Die Direktion der wissenschaftlichen Sammlungen des Staates. 1
40) Die Direktion der Kunstschule.
41) Die Direktion der Kunstsammlungen des Staates. 42) Das Konservatorium der vaterländischen Kunst⸗ und Alterthumsdenkmale. “
43) Die Direktion der Staatssammlung vaterländischer Kunst⸗ und Alterthumsdenkmale. 44) Das Finanz⸗Ministerium. 45) Die Domänendirektion 88 Die Forstdirektion.
47) Der Bergrath. — 48) Die Ober⸗Rechnungskammer.
49) Die Staatskassenverwaltung.
50) Das Steuerkollegium.
51) Die Katasterkommission.
52) Das statistisch⸗topographische Bureau.
v. Großherzogthum Baden.
1) Das Staats⸗Ministerium. “ 8 2) Das Ministerium des Großherzoglichen Hauses und der Justiz. 3) Das Ministerium des Innern 4) Die vier Landeskommissäre. 5) Der Ober⸗Schulrath. 6) Der engere Senat der Universität Heidelberg. ) Der Senat der Universität Freiburg. Die Direktion der polytechnischen Schule. Das General⸗Landesarchiv. 10) Der Verwaltungshof. 11) Der Oberrath der Israeliten. 12) Der Verwaltungsrath der General⸗Wittwen⸗ und
Brandkasse. 1 18 Die Kef⸗ und Landesbibliothek. 14) Die Direktion der Großherzoglichen Kunstschule. 15) Das Ministerium des Handels. 16) Die Generaldirektion der Staatseisenbahnen. 17) Die Ober⸗Direktion des Wasser⸗ und Straßenbaues. 18) Das Ministerium der Finanzen. Die Domänen⸗, Steuer⸗, Zoll⸗ und Baudirektion.
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2) Das Ministeri Kultus und öffentlichen Unter⸗ 19 2) Das Ministerium des Ku id öff he 19) Die Munzverwaltung.
21) Der Verwaltungsrath der Wittwenkasse für die An⸗
gestellten der Civilstaatsverwaltung. 8 22) Die Verwaltungskommission der Militär⸗Wittwenkasse.
9 Die General⸗Staatskasse. 24) Die Amortisations⸗und Eisenbahnschuldentilgungskasse.
5) Die Ober⸗Rechnungskammer.