1881 / 262 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 08 Nov 1881 18:00:01 GMT) scan diff

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[40836] Klageausszug. Maria Koch, Ehefrau des Versicherungsagenten Wilhelm Schlehuber, genannt Berndt, beisammen zu Ban St. Martin bei Metz wohnhaft, klagt gegen ihren genannten Ehemann wegen Ueberschuldung, mit dem Antrag, Gütertrennung zwischen Parteien aus⸗ zusprechen, sie behufs Auseinandersetzung ihrer Rechte vor Notar zu verweisen und dem Beklagten die Kosten zur Last zu legen.

„Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits ist die öffentliche Sitzung der I. Civilkammer des Kai⸗

Oeffentliche Zustellung. Carl Hahn zu Berlin, Alexan⸗ drinenstraße Nr. 66 wohnhaft, vertreten durch den Rechtsanwalt Lüders hierselbst, klagt gegen den Kaufmann Emil Drescher, zuletzt hierselbst Schäfer⸗ traße Nr. 3 wohnhaft, dessen jetziger Aufenthalt unbekannt ist, aus dem Wechsel vom 10. April 1881 mit dem Antrage auf Zahlung von 652 nebst 6 % Zinsen seit 10. Juli 1881, 8 20 Protestkosten und 4 34 Provision, sowie auf Kostentragung und ladet den Beklagten zur münd⸗

grober Verbrechen und Versagung des Unter⸗ altes.

Sie wird beantragen, das Band der Ehe zwischen den Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die II. Civilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts zu Graudenz auf

den 17. März 1882, Mittags 12 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Ehemann, den Handarbeiter Heinrich Julius Pötzsch, genannt Böttcher, zuletzt in Chemnitz, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, 2) der Amalie Emilie Schenk, geb. Fischer, in Altendorf, Klägerin, gegen ihren Ehemann, den Handarbeiter Karl Friedrich Schenk, früher in Frankenberg, jetzt unbekannten Aufenthalts, Be⸗ klagten, 3) der Amalie Ernestine Linke, geb. Uhlig, in Kleinrückerswalde, Klägerin, gegen ihren Ehe⸗ mann, den Handarbeiter Johann Friedrich Linke, zuletzt in Einsiedel, jetzt unbekannten

140797] Oeffentliche Zustellung.

Die Kaufleute Kaltenbach, Engler & Cie. in Saigon vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Reinach klagen gegen: 1) Frau Henriette, geborene Dietis⸗ heim, ohne Gewerbe in Basel wohnhaft, Wittwe des zu Mülhausen verlebten Kaufmanns Constant Bernheim, handelnd eigenen Namens der Güter⸗ gemeinschaft wegen, die zwischen ihr und ihrem ver⸗ storbenen Ehemann bestanden hat;

2) Valentine Bernheim, Ehefrau des Kaufmanns Moritz Guggenheim in Basel, und diesen Letzteren

1) b22 5 Füagn. Wil⸗ helm Mertens hierselbst, das auf den Namen 1 . 8 2 h des verstorbenen Fabrikarbeiters Gottfried Becker. Der Kaufmann Julius Emil Lehde zu Zeitz, vo zu Iserlohn lautende Quittungsbuch Nr. 7812 treten durch den Rechtsanwalt Große zu Hobenstein, übe Einlagen dessellen und dessen Wittwe, klagt gegen den Handelsmann Karl Oswald Emm⸗ jetzigen Ehefrau Mertens, welche am 1. Januar rich, früher zu Hohenstein, jetzt unbekannten Aufent⸗ 1881 einschließlich der Zinsen 234 79 be⸗ haltes, wegen 135 25 Kaufpreisforderung, mit trugen fer. -vv 82 122 Antrag des Brennermeisters JI idden⸗ Zahlung von 25 samm oigen Sentn des efenssbnestes, Zose emnmdrh EaE—— f Hesteiben an f „rechnet, sowie zu p . g; das auf den Namen desselben lautende Quittungs nes ien 4584 und 4089 bezeichneten Fässer event.

1) Der Tischlerlehrling Franz Kuczynski, mit Ge⸗ nehmigung seines Vaters Tischlermeisters Franz Kuczynski in Freystadt,

2) der Magistrat zu Rosenberg Westpr., vertreten durch den Bürgermeister Doffeng und den Stadt⸗ kämmerer Simon hierselbst,

3) die Besitzer August und Wilhelmine, geb. Czenkusch⸗Drozellaschen Eheleute in Guhringen

4) der Landrath a. D. v. Bruenneck zu Ho Rosenberg,

haben das Aufgebot

selbst; 8 3) Moritz Bernheim, Kaufmann in Basel;

4) Lucian Bernheim, Kaufmann, früher in Phnom⸗ Penh (Cambodge) wohnhaft, zur Zeit ohne bekann⸗

ten Wohn⸗ und Aufenthaltsort; 5) Bertha Bernheim, Ehefrau von Julius Weill Kaufmann in Straßburg, und diesen Letzteren selbst

6) Marcelline Bernheim, Ehefrau von Edmund Blum, Kaufmann in Genf, und diesen Letzteren,

Beklagte,

mit dem Antrage: 1) den Belieferungsakt vor Notar Diemer in Mülhausen, vom 24. September 1879, 2) die Theilung vor dem nämlichen Notar, vom 16. Oktober 1879, 3) die Vormundschaftsrech⸗ nung vor dem nämlichen Notar vom nämlichen Tage, und endlich 4) den Abschluß der Vormundschafts⸗ rechnung und die Quittung vor Notar Diemer am 27. Oktober 1879 als simulirt, jedenfalls den Klä⸗ zern gegenüber unwirksam zu erklären, sodann die Theilung und Auseinandersetzung des Nachlasses von Gütergemeinschaft

Lonstant Bernheim und der zwischen ihm und seiner Ehefrau 12 Dietis⸗ heim zu verordnen, die Beklagte T

gehalten zu erklären, einen Notar mit Aufstellung der Masse und mit Vornahme der Theilungsverhand⸗ lungen zu beauftragen, zu verordnen, daß die etwa zur Masse gehörigen Grundstücke öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden, von dem Erlöse des Nachlasses jedem der Kinder Bernheim ein Fünftel zuzusprechen, zu verordnen, daß der Antheil des Lucian Bernheim dem Kläger bis zur Höhe seiner Forderung zu überweisen sei, den Beklagten die Kosten zur Last zu legen, und laden die Beklag⸗ ten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Civilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Mülhausen i./Els. auf den 17. Januar 1882, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an den ab⸗ wesenden Beklagten Lucian Bernheim wird dieser

Auszug der Klage bekannt gemachht. Der Landgerichts⸗Sekretär

Stahl.

aa Oessentliche Zustellung.

Die verwittwete Frau Auguste Dahlheim, geb. Birch, zu Rügenwalde, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Goldstein in Rügenwalde, klagt gegen den Kaufmann George Emil Birch, unbekannten Auf⸗ enthalts, wegen Auflassung des Rügenwalder Gar⸗ tens Nr. 326 mit dem Antrage, den Beklagten zu verurtheilen, der Klägerin das Grundstück Rügen⸗ walder Garten Nr. 326 aufzulassen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ 1 vor das Königliche Amtsgericht zu Rügen⸗ walde auf den 30. Januar 1882, Vormittags 10 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

1— Rügenwalde, den 24. Oktober 1881. . y (qüe Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[40796] Oeffentliche Zustellung.

Joseph Schmidt, Schuhschäftenfabrikant, in Landau wohnhaft, hat gegen Adam Doppler, Schuhmacher, in Essingen wohnhaft, z. Zt. unbekannt wo ab⸗ wesend, Klage zum Kgl. Amtsgerichte dahier erhoben mit dem Antrage: den Beklagten zu verurtheilen, an Kläger 150. als Entschädigung für durch Beklagten dem Kläger im Laufe des verflossenen und zu Anfange dieses Jahres in dessen Laden entwendete Schuhmacherwaaren und Schuhschäfte nebst Zinsen vom Klagetage an, sowie die Prozeßkosten incl. der⸗ jenigen der Pfändung durch Gerichtsvollzieherstellver⸗ treter Wilhelm in Landau zu bezahlen, auch das er⸗ gehende Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären.

Zur mündlichen Verhandlung über diese Klage ist Termin anberaumt auf 17. Dezember 1881, Mor⸗ gens 8 ½ Uhr, im Sitzungssaale des Kgl. Amts⸗ gerichts dahier und wird Beklagter hierzu, nachdem die gegenwärtige Zustellungsart bewilligt ist, andurch öffentlich vorgeladen.

Landan (Pfalz), den 5. November 1881.

Der K. Amtsgerichtsschreiber: Rettig.

[40794] Oeffentliche Zustellung.

Der Lederhändler Carl Srocka zu Swinemünde, vertreten durch den Justiz⸗Rath Lindemann zu Swinemünde, klagt gegen den Kaufmann Adalbert Wegner, zuletzt zu Swinemünde, jetzt dem Aufent⸗ balt nach unbekannt, aus einem zwischen den Par⸗ teien am 30. September 1880 geschlossenen und bis zum 31. Oktober 1882 verlängerten Miethsvertrage, nach welchem der Beklagte vom Kläger in dessen biesigem Hause einen Laden mit Wohnung für einen in Quartalsraten pränumerando zahlbaren Mieths⸗ zins von 825 pro Jahr vom 1. Oktober 1880 ab gemiethet hat und wovon die am 1. Oktober 1881 fällige Miethsrate mit 206,25 nicht bezahlt ist, mit dem Antrage:

den Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, an den Kläger 206 25 nebst 5 % Zinsen seit dem 1. Oktober 1881 zu zahlen und das AMUrtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht zu Swinemünde auf den 15. Dezember 1881, Vormittags 10 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird die⸗

ser Auszug der Klage bekannt gemacht.

W 1 9 Gerichtsschreiber des Aönkälichen Amtsgerichts.

1282 Oeffentliche Zustellu In seder der nachbezeichneten Fefüzen: 1

Vittwe Bernheim zur erneuten Ablegung der Vormundschaftsrechnung

Aufenthalts, Beklagten, und

b Beklagten,

. 9

der Verhandlung auf den siebenundzwanzigsten Dezember 1881, Vormittags neun Uhr,

zu Chemnitz Beklagten hierzu geladen. Chemnitz, den 3. November 1881.

Civilkammer III. Fischer.

Aufgebot.

[407690ö)

dem Gerichte angezeigt, daß er wegen eines ihm aus der Landes⸗Kreditanstalt in Hannover zu bewilligen⸗ den Darlehns Hypothek mit seinem im Bezirke des unterzeichneten Amtsgerichts zu Bohlsen unter Nr. 6 belegenen Vollhofe zu bestellen beabsichtige. Derselbe besteht:

a. aus den Gebäuden unter Hausnummer 6 zu Bohlsen,

b. aus den Grundstücken, welche in der Grund⸗ steuer⸗Mutterrolle der Gemeinde Bohlsen unter Artikel 6 zu 106,75,96 ha beschrieben sind,

c. aus den sonstigen etwaigen Zubehörungen und Gerechtigkeiten ꝛc.

Unter den oben sub b. gedachten Grundstücken sind auch die begriffen, welche sich in dem Auszuge aus der Grundsteuer⸗Mutterrolle unter der Nr. des Kartenblatts 1 und 2 und resp. der Parzelle 90 und 11 zu 12,759 ha und 9,1680 ha aufgeführt finden und welche Seitens des Anleihers im Jahre 1876 von dem früheren Hoevermannschen Hofe Haus Nr. 2 zu Bohlsen angekauft sind.

Nachdem der Provokant als verfügungsfähiger Eigenthümer des zu verpfändenden Grundbesitzes sich allhier vorläufig ausgewiesen hat, so werden unter Bezugnahme auf die §§. 25 und 26 der Verordnung vom 18. Juni 1842 und den §. 18 des Fefehes vom 12. August 1846 alle Diejenigen, welche an die bezeichneten Pfandgegenstände Ansprüche irgend einer Art erheben zu können glauben, mögen diese in Eigenthums⸗ oder Ober⸗Eigenthumsrechten, in hypo⸗ thekarischen und sonst bevorzugten Forderungen, in Reallasten, Abfindungs⸗, Dotal⸗ oder Leibzuchts⸗An⸗ sprüchen oder anderen Verhaftungen und Belastungen bestehen, hierdurch vorgeladen, solche Ansprüche in dem dazu auf *

Freitag, den 30. Dezember 1881, Morgens 10 Uhr, angesetzten Termine anzumelden. Durch die Nicht⸗ anmeldung geht der Anspruch nicht überhaupt, son⸗ dern nur im Verhältnisse zu der der Landes⸗Kredit⸗ anstalt zu bestellenden Hypothek verloren. Einer Anmeldung bedarf es daher nur dann, wenn die Rechtsbeständigkeit und das Vorzugsrecht der der Landes⸗Kreditanstalt zu bestellenden Hypo⸗ thek nicht eingeräumt werden soll. Von der Anmeldungspflicht sind nur Diejenigen befreit, denen über ihre Ansprüche von der Direktion der Hannoverschen Landes⸗Kreditanstalt Certifikate ausgestellt worden. 1““ Uelzen, 3. November 1881. * 1“ Königliches vgregerncht. 1. 1 v. d. Beck.

Nachdem der Vormund des Peter Umbach von Linz, Franz Joseph Umbach daselbst, den Antrag auf Todeserklärung des Peter Umbach gestellt hat, wird der Letztere, Peter Umbach, geboren am 30. Dezember 1810 als Sohn der weiland Eheleute Kellereidiener Wilhelm Umbach und Sophie, ge⸗ borene Schmidt, zu Engers, im Jahre 1832 als Schlossergeselle dahier wohnhaft gewesen, 1836 an⸗ eblich in Wien beschäftigt und von da auf Wander⸗ chaft nach Italien gegangen, auf welcher er u. a. nach Rom gelangt sein soll, aufgefordert, sich späte⸗ stens in dem auf den

. 31. Januar 1882, h. 11,

Zimmer Nr. 8 des hiesigen Amtsgerichts bestimmten Termine persönlich oder durch einen Bevollmächtigten zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt und sein Vermögen den Erben wird ausgeliefert werden. Linz, den 19. Oktober 1881. W Königliches Amtsgericht.

140777] Aufgebot. „Auf Antrag der Heinrich Joseph Prickarts Erben in Mainz, wird der Inhaber der Urkunde Nr. 1049 der Renten⸗ und Lebensversicherungs⸗Gesellschaft zu Darmstadt vom 22. März 1858, welche den Betrag von 300 Gulden auf den Namen am 16. Dezember 1880 verstorbenen Heinrich Joseph Prickarts, Buchdruckereibesitzer zu Mainz, geboren den 20. Juli 1809 in Mainz, und zu Gun der Erben desselben lautet, aufgefordert, spätestens seine Rechte im Aufgebotstermin gseh; den 24. Dezember 1881, 1 ormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht um so gewisser an⸗ r und die oben bezeichnete Urkunde vorzu⸗ hen, als sonst die Kraftloserklärung derselben er⸗ folgen wird. Darmstadt, 29. Oktober 1881. Großherzogl. Am t Darmstadt 1 Far dhe glüs. gung: K l 1

““

1) der A Minna Pötzsch, genannt Böttcher, gek r in Chemnitz, Klägerin, gegen ih

4) der Emilie Bertha Fritzsche, geb. Reinhold, in Glauchau, Klägerin, gegen ihren Ehemann, den Tischler Gotthard Louis Fritzsche, zuletzt in Schloßchemnitz, jetzt unbekannten Aufenthalts,

ist in Verfolg bedingten Ehescheidungsurtheils Ter⸗ min zur Eidesleistung der Klägerin und Fortsetzung

vor der III. Civilkammer des Königl. Landgerichts anberaumt und werden die betreffenden

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts,

Der Vollhöfner Christoph Timm zu Bohlsen hat

die öffentliche

zu 1. des auf den Namen des Tischlerlehrlings Franz Kuczynski in Freystadt ausgestellten über 34 lautenden Sparkassenbuchs Nr. 4784 der Spar⸗ kasse des Kreises Rosenberg; zu 2. der Hypothekenurkunden:

a. über die im Grundbuche des Grundstücks

* Goldau Blatt 41 Abtheilung III. Nr. 5 für den Kürschnermeister Seelig Salinger in Rosenberg auf Grund der notariellen Schuld und Verpfändungsurkunde vom 15. Dezember 1866 eingetragene und mittelst notarieller Cessionsurkunde vom 7. Januar 1867 dem Stadtkämmerer Simon in Rosenberg cedirte Darlehnsforderung von 600 Thlrn. = 180) ℳ, Eintausend achthundert Mark,

. über die im Grundbuche des genannten Grundstücks Abtheilung III. Nr. 6 für den Letzteren auf Grund der Schuldurkunde vom 12. Dezember 1868 eingetragene Darlehns⸗ forderung von 250 Thlrn. = 750 ℳ, sieben⸗ hundert und fünfzig Mark; der Hypothekenurkunden:

. über die im Grundbuche des Grundstücks Guhringen Blatt 128 Abtheilung III. Nr. 1 für die Rudolph und Anna, geb. Jeglin⸗ Schilkeschen Eheleute, auf Grund des gericht⸗ lichen Kaufvertrages vom 22. Mai 1848 ein⸗ getragenen rückständigen Kaufgelder von 100 Thlrn. = 300 ℳ, Dreihundert Mark,

.über die im Grundbuche des genannten Grund⸗

sthücks Abtheilung III. Nr. 3 für den Krug⸗ pächter Rudolph Schilke zu Goldau auf

Grund der gerichtlichen Verhandlung vom 4. Oktober 1852 eingetragenen 100 Thlr. = 300 ℳ, Dreihundert Mark;

zu 4. der Hypothekenurkunde über die im Grund⸗ buche des Ritterguts Heinrichswalde Abtheilung III. Nr. 5 für den Oberburggrafen v. Bruenneck auf Grund des Kaufkontrakts vom 21. März 1844 eingetragenen rückständigen Kaufgelder von 1000 Thlrn. 3000 ℳ, Dreitausend Mark, beantragt. Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 29. Dezember 1881, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf⸗ gebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkun⸗ den vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.

Rosenberg Westpr., den 18. Oktober 1881.

Königliches Amtsgericht. III.

v. Chmielewski. u“ EEEE 8 [407661 Kaiserliches Amtsgericht Straßburg. Aufgebot.

Dir Firma Adolphus Sington & Cie., Kaufleute

in Manchester, Grafschaft Lancaster, England, ver⸗ treten durch Rechtsanwalt Blumstein dahier, hat das

Aufgebot zweier, angeblich verloren gegangener

Wechsel. beide ausgestellt von gedachter Firma, datirt

Manchester, den 31. März 1881, nummerirt 5615

und 5616, für die Summe von 20 000 ℳ, zahlbar am nächsten 31. Juli, bezw. am nächsten 31. August, auf A. Gelly von Hüttenheim im Elsaß beantragt.

Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, späte⸗

stens in dem auf Donnerstag, den 2. März 1882,

Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗

richte, Gutenbergplatz 10, Sitzungssaal, anberaumten

Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die

Urkunden vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftlos⸗

erklärung erfolgen wird.

Straßburg, den 31. Oktober 1881. 8 Weber, Hülfs⸗Gerichtsschreiber.

[40771] Oeffentliche Zustellung.

Subhastations⸗Patent.

Auf Anstehen des Jacob Dahm, junior, Kauf mann zu Bonn, sollen die gegen die Eheleut August Bezold, Porzellanmaler, und Gertrud, geb Rief, ohne Gewerbe, früher zu Endenich wohnend, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, in gerichtlichen Beschlag genommenen Immobilien am Montag, den 9. Januar 1882, ormittags 9 Uhr,

vor dem Kgl. Amtsgerichte Bonn, II. Abtheilung, an ordentlicher Gerichtsstelle zur Versteigerung aus⸗ gestellt und dem Meist⸗ und Letztbietendenden zuge⸗ schlagen werden. 2 1

ꝛc. Bonn, den 13. Oktober 1881. Königliches Amtsgericht. II. gez. de Fries, Amtsgerichts⸗Rath. Der vorstehende Auszug wird zum Zwecke der öffentlichen Zustellung bekannt gemacht und dessen Richtigkeit bescheinigt. Bonn, den 5. November 1881. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. 11“ e];

[40835] Klageauszug. Elise Maertian, Näherin, klagt ge mann Wilhelm Lmefrs. Bautechniker, beisammen ss Diedenhofen wohnhaft, wegen Ueberschuldung des⸗ elben mit dem Antrag:

Vermögensabsonderung zwischen den Parteien aus⸗ bspeehen und dieselben behufs Feststellung ihrer behriche vor Notar Feilzer in 8— zu ver⸗ „wie dem Beklagten die Kosten zur Last zu egen.

Zur mündli Verhandlung des Rechtsstreits i 1— ung der I. Civilkammer des Landgerichts zu Metz vom 21. Dezember 1881, veregsee 9 ngpe⸗ beftiame 9. v. 8/7. 75 ublizirt gemäß §. usfg. G. v. 8./7. 79. Metz, den 3. November 1es e ——

en ihren Ehe⸗

serlichen Landgerichts zu Metz vom 21. Dezemb 1881, Vormittags 9 Uhr, bestimmt. ember Gemäß §. 4 A. G. vom 8./7. 79 publizirt. Metz, den 5. November 1881. Der Landgerichts⸗Sekretär Metzger.

140798]° Bekanntmachung.

Das kgl. b. Landgericht Traunstein hat laut Be⸗ schlusses vom 4. November I. Irs. die öffentliche Zustellung der Klage des Mathias Neumayer, Haus⸗ besitzers in Aibling, gegen Paul Neumayer, ehe⸗ maligen Gütler von Heufeld, nun unbekannten Aufenthaltes, wegen Forderung zu 800 angeord⸗

der II. Civilkammer

vom Samstag, den 4. Febrnar 1882,

1 Vormittags 8 ½ Uhr, bestimmt.

Die e ist auf Verurtheilung des Beklag⸗ ten zur Zahlung von 800 nebst 5 % Verzugs⸗ zinsen seit dem Tage der Klagezustellung und der Streitskosten, sowie darauf gerichtet, das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären und wird in der Klage der Beklagte aufgefordert, rechtzeitig einen Anwalt aus der anwälte zu bestellen. Traunstein, am 5. November 1881.

Der Kgl. Obergerichtsschreiber: tadler.

Im Namen des Königs! In Sachen, betreffend

das Aufgebot der auf dem Grundstück Paterswalde Nr. 24 eingetragenen Stolzschen Forderung von 233 Thlr. 10 Sgr. hat das Königliche Amtsgericht durch den Amtsrichter Falkenthal für Recht erkannt:

Die etwaigen Berechtigten der Hypothekenpost on 233 Thaler 10 Sgr., eingetragen für 88 vier Geschwister Therese, Albert, Louis, Ma⸗ bhilde Stolz aus Nickelsdorf in Abtheilung III. Nr. 4 des dem Besitzer Emil Hoff gehörigen Grundstücks Paterswalde Nr. 24 aus der Schuldurkunde vom 14. März 1859 werden mit hren Rechten auf die Post ausgeschlossen; die iber die Post gebildete Hypothekenurkunde wird für kraftlos erklärt.

[40820]

Besitzer Emil Hoff auferlegt. Wehlau, den 6. Oktober 1881. Königliches Amtsgericht.

[40773] Vermögensbeschlagnahme.

In der Untersuchungssache gegen 1) Florenz, Emil, geboren am 20./5. 1858 zu Gebweiler, 2) Peter, Emil, geboren am 30,/5. 1858 in Geb⸗ weiler, 3) Winckler, Peter Eduard, geboren am 19./6. 1858 in Gebweiler, 4) Zimmerlin, Johann Baptist, geboren am 2./12. 1858 in Gebweiler, 5) Grimm, Andreas, geboren am 28./11. 1858 in Niederhergheim, 6) Huger, Franz Anton, geboren am 14./7. 1858 in Hirzfelden, 7) Koenig, Eduard, geboren am 21./2. 1858 in Rufach, 8) Habecker, Josef, geboren am 28./2. 1858 in Sulz, beschuldigt der Nichterfüͤllung der Wehrpflicht (§. 140 Absatz 1 St⸗G.⸗B.) ist bezüglich der unter Nr. 1, 6 und 7 genannten durch Beschluß der Strafkammer des Landgerichts hier vom 23. September 1881, bezüg⸗ lich der unter Nr. 2—5 und 8 genannten durch Beschluß des Strafsenats des Oberlandesgerichts hier vom 12. Oktober 1881 die Beschlagnahme des im Deutschen Reiche besindlichen Vermögens der Angeklagten bis zur Höhe von je 1200 Mark verfügt worden. Colmar, den 3. November 1881. Der Kaiserl. I. Staatsanwalt. 16“ 1“ [407722 Vermögensbeschlagnahme.

In der Untersuchungssache gegen 1) Soltner, Emil, geboren am 16./10. 1860 zu Bollweiler, 2) Bischof, Josef Anton, geboren am 5./5. 1860 zu Ensisheim, 3) Deybach, Vohann Julius, geboren am 5./11. 1860 zu Geberschweier, 4) Weck, August Hieronymus, geboren am 15./4. 1860 zu Gebersch⸗ weier, 5) Capon, Carl Josef, geboren am 4./11. 1860 zu Gebweiler, 6) Etter, Carl Sebastian, ge⸗ boren am 15./1. 1860 zu Gebweiler, 7) Mehlinger, Carl Albert, geboren am 5./6. 1860 zu Gebweiler, 8) Milletre, Eduard, geboren am 12./5. 1860 zu Gebweiler, 9) Salch, Johann Jakob, geboren am 8./7. 1860 zu Gebweiler, 10) Schickele, Andreas Eugen, geboren am 30./11. 1860 zu Gebweiler, 11) Vogel, Johann Baptist, geboren am 27./10. 1860 zu Gundolsheim, 12) Bruxer, Augustin, ge⸗ boren am 14./6. 1860 zu Hartmannsweiler, 13) Jaegge, August, 7„ am 4./5. 1860 zu Hart⸗ mannsweiler, 14) Abt, Faver, b am 8./7. 1860 zu Ensisheim, 15) Ritter, Karl Gangolf, ge⸗ boren am 11./5. 1860 zu Lautenbachzell, 16) Boog, Carl Barromäus, geboren am . 1860 zu Meienheim, 17) Groß, Martin, geboren am 5./3. 1860 zu Pfaffenheim, 18) Dirr, Victor, geboren am 25./3. 1860 zu Regisheim, 19) Mey, Leo, geboren am 7./4. 1860 zu Regisheim, 20) Isner, Franz Faver, geboren am 15./12. 1860 zu Rufach, 21) Dietrich, Jakob Michael, geboren am 8./5. 1860 zu Sulz, 22 Schmitt, Alexander, geboren am 3./3. 1860 zu Sulz, 23) Studer, Carl, geboren am 17./11. 1860 zu Sulz, beschuldigt der Nichterfüllung der Wehrpflicht §. 140 Absatz 1 St. G. B. ist bezüg- lich der unter Nr. 1— 4, 11, 13, 15 17 und 20 ge⸗ nannten durch Beschluß der Strafkammer des Land- gerichts hier vom 23. September 1881 unter Nr. 5—10, 12, 14, 18, 19, 21— 23 genannten durch Beschluß des Strafsenats des Ober⸗Landes⸗ gerichts hier vom 12. Oktober 1881 die Beschlag⸗ nahme des im Deutschen Reiche befindlichen Bermögens der Angeklagten bis zur Höhe von je 1200 verfügt worden. Colmar, den 1. No⸗

vember 1881. Der Kaiserliche I. Staatsanwalt.

7 8

8 Auszug der Klage

net und ist zur Verhandlung der Klage die Sitzung

Zahl der hiesigen Rechts⸗ 1

Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem

bezüglich der

lichen Verhandlung des Rechtsstreites

Kammer für Handelssachen des Königlichen Land⸗

ichts I. zu Berlin auf gerichi9. Dezember 1881, Vormit Jüdenstr. mit der richte zugelassenen Anwalt. b cke der öffentlichen Zustell a-ganderhogs gint enah , den 27. ober b Athenstaedt, Gerichtsschreiber des Königlichen

Der Dr. med. Carl Wellenkamp

vertreten durch die Rechtsanwälte Wellenkamp und

klagt gegen den

n, Dr. Klußman krüben

inrich Christian Dierks, Penunherannben Aufenthalts, aus Schulddokumente vom 6. April 1874

uf Verurtheilung zur Zahlung mit dem Antrage auf zg. be Zeh 8G il bis 1. Oktober 1881 mit 525 un

1 die Zahlung 85 nicht Fäkelcs ist, 6 % Zi it ,, sowie der Kosten, un ist, 6 % Zinsen mi mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor 86 I. .“ des König⸗ ichts zu Osnabrück au 1“ Vormittags 10 Uhr, mit der Aüfforderung, 1 gedachten Ge⸗ i Anwalt zu bestellen. richte ꝛugggassäne der de .“ wird di Auszug der Klage bekannt gemacht. vie ee abeng, den 3. November 1881.

der rückständigen Zinsen zu 5 %

ladet den Beklagten zur

den 7. Februar 1882,

Zum Zwecke

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

140857] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Emilie Perdelwitz, gebo Berlin, im Beistande ihres manns Leopold Perdelwitz, Rechtsanwalt

kannt ist, wegen 792 dem Grundstücke des Beklagten, verurthe

Antrage, den Beklagten zu

792 nebst 6 % Zinsen seit dem 1. Oktober 1877 k5 E Zwangsvollstreckung in das Pfandgrundstück zu zahlen und die Kosten zu tragen, Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ Rechtsstreits vor die EWö““ onitz Vormittags 9 Uhr,

rer 8 den ung de 1. Königlichen Landgerichts auf den 20. Januar 1882, 2 mit der Aufforderung, einen bei der richte zugelassenen Anwalt Zum Auszug der Klage bekannt gemacht. Konitz, den 1. November 1881. Sieber, Gerrichtsschreiber des Königlichen

zu

140856] Oeffentliche Zustellung.

& Obermeyer zu Mann⸗ Rechtsanwalt Sachs zu Kattowitz, klagt gegen die Erben des Brauereibesitzers ch: a— d zc., e. den

Amerika Aufenthalt 150 60 ₰, mit dem An⸗

ten zu verurtheilen, in Höhe der

Die Firma Morgenroth heim, vertreten durch den Carl Paul zu Kattowitz, nämli Farmer Heinrich Paul in unbekannt wegen trage:

1) die Verkla

Erbschaftskräfte an die Kläge

zu zahlen,

n 2) das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu er⸗

klären,

und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗

Vormittags 9 Uhr. chen Zustellung wird die⸗ ser Auszug, der Klage bekannt gemacht. 2. November 1881.

gericht zu Kattowitz au den 26. Januar 1882 Zum Zwecke der zffentli

* Kattowitz, den

8

bolzt, Gerichtsschreiber des Königlichen

110853) Oeffentliche Zustellung.

Auf den Antrag: 1) des Kaufmanns B. Marx⸗ hine⸗ zu Wiesbaden, vertreten durch Rechtsanwalt

r. Brück daselbst, wegen Forde 85 3 Zinsen und Kosten und 2) d

Bauer bier, vertreten durch Rechtsanwalt Forderung ad 614 9 nebst Zinsen den Namen des Heinrich Schlachter und dessen E 2 Sophie, geborne Käß⸗

uche eingetragene Braun⸗

hier, wegen und Kosten, ist die au

berger hier, im Ber eisenstein⸗Zeche ändet, durch 8 ier vom heutigen aße die und x —9 88 am VFermitt

in das Gemeindelokal zu Wildsachf Die angebli Erben des verstorbenen Wilhelm, Louis und

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hiervon zur ihrer Rechte im n

öffentlichen Zustellun Kenntniß

Wiesbaden, den 3. November 1881. Der Gerichtsschreiber enbe Amtsgerichts, III.:

[40860] Die Arbeiterfrau Berte Stanislawie

Arbeiter Wilhelm Obe, zuletzt zu

59, Zimmer 73, einen bei dem gedachten Ge⸗ Anwalt zu bestellen.

Landgerichts I., 5. Kammer für Handelssachen.

140852] Oeffentliche Zustellung.

einem notariellen

hemannes, des Kauf⸗ vertreten ö“ Thste elagt 1 89

ü 1b midt, dessen Aufenthalt unbe⸗ IE“ 8 Zinsen, welche auf Hüttenbusch Blatt 87 Abtheilung III. Nr. 1, eingetragen stehen, mit dem

zu bestellen. wecke der öffentlichen Zustellung wird dieser

nebst 6 % Zinsen seit dem 30. Januar 1879

Rheinberg“ Be vhluß Köni lichen

17. Dezember 1881, ags 10 Uh

in dan gir wohnenden Kinder und

Oe entliche stellung. ’1 8⸗*Pn⸗ vertreten durch den Rechtsanwalt Müller in Schwetz, klagt gegen ihren Ehemann, den

vor die fünfte

tags 10 Uhr,

ung wird dies er

zu Osnabrück,

Zimmermeister zu Osnabrück,

über 21 000

rene Richter, zu

durch den

ilen, an Kläger

gedachten Ge⸗ 8

Landgerichts.

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Wildsachsen ge⸗ mtögerichts eeigerung verfügt

r, en bestimmt.

lachter: lachter, werden

Wege der

gesetzt.

geb. Janke, zu

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8 Graudenz, den 31. Oktober 1881. Idekowski, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[40851] Oeffentliche Zustellung.

Der Notar Watrin zu Kneutingen, vertreten durch Rechtsanwalt Dourt, klagt gegen den Julius Rode, früher Angestellter bei dem Hüttenwerke zu Hayingen, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufent⸗ haltsort, aus einem Schuldschein über 500 Frcs. vom 29. August 1869, mit dem Antrage auf Ver⸗ urtheilung des Beklagten zur Zahlung der Summe von 400 nebst Zinsen zu 5 % vom 23. August 1869 an, sammt Kosten, sowie auf vorläufige Voll⸗ streckbarkeit des zu erlassenden Urtheils, und ladet den Beklagten zur mündlichen des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des Kaiser⸗ lichen Landgerichts zu Metz

richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. 3 1 Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Metz, den 3. November 1881.

Metzger, . Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.

808S8] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Anna Margaretha Elisabeth Kiese⸗ wetter, geb. Hagen zu Wandsbek, vertreten durch den Rechtsanwalt Jonas daselbst, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann Friedrich Hans Julius Kiesewetter, Aufent⸗ haltsort unbekannt, wegen böslicher Verlassung mit dem Antrage auf Ehescheidung und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Civilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts zu Altona auf den 26. Januar 1882, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. 8 b Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird die⸗ ser Auszug der Klage bekannt gemacht. Altona, den 3. November 1881.

C. Stahl, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

140844] Oeffentliche Ladung.

Nachdem der Bürgermeister Karl Bierschenk zu Krauthausen Namens der dortigen Gemeinde die Eintragung des in der Grundsteuermutterrolle von Krauthausen unter dem Namen des Jakob Linnhose und Konsorten eüingetscpenen. im alten Kataster nicht verzeichneten Grundstücks

Kartenblatt 5 Nr. 34 Hofraum im Dorf 86 gm in das Grundbuch von Krauthausen beantragt hat, so hat das Königliche Amtsgericht Termin auf den 21. Dezember 1881, früh 10 Uhr, bestimmt, in welchem entgegenstehende Rechte bei Meidung der Rechtsnachtheile des §. 32 Gesetz vom 29. Mai 1873 anzumelden sind.

Sontra, Reg.⸗Bez. Cassel, am 20. Oktober 1881.

Der Gerichtsschreiber Königlichen Amtsgerichts:

Warnke.

* Armensache. 8

[40859] Oeffentliche Zustellung.

Philippine Elisabethe Amalie, geb. Bieger, ohn Gewerbe, in Mainz domizilirt, dermalen in Igstadt sich aufhaltend, vertreten durch Rechtsanwalt Fduard Mayer in Mainz, klagt gegen ihren Ehemann Jo⸗ hann Busch, Taglöhner, in Mainz domizilirt, jetzt ohne bekannten Aufenthalt, wegen Ehescheidung mit dem Antrage, die Ehe zwischen den Parteien getrennt zu erklären und den Beklagten in die Prozeßkosten zu verurtheilen, auch zu verfügen, daß die beiden Kinder der Parteien Namens Margaretha und Bern⸗ hard Busch der Klägerin zur Erziehung überlassen bleiben sollen, und ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des Großherzogl. Landgerichs zu Mainz auf den 27. Jannar 1882, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zweck der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Moyat, 1 Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.

140880] Oeffentliche Zustellung. 1 Der Gemeinderath Friedrich Rühle in Stuttgart, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Göz hier, klagt gegen Johanne Friederike, geb. Sohn, und deren Ehbemann Kaufmann Gottfried Handel, Beide mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, wegen einer Darlehnsforderung, mit dem Antrage: 1) die beklagte Ehefrau sei schuldig, dem Kläger den Betrag von 1165 71 ₰nebst 5 % Zins vom 1. November 1881 an zu bezahlen, 2) der beklagte mann sei [. wegen dieser Forderung die Zwangsvollstreckung in das Ver⸗ mögen seiner Ehefrau zu dulden, und ladet die Beklagten zur mündlichen Per⸗ des Rechtsstreits vor die zweite Civil⸗ dammer des Königlichen Landgerichts zu Stuttgart auf Dienstag, den 18. April 1882, Bormittags 9 Uhr,

mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt .Sen. Zum Zwecce der öffentlichen Zustellung wird dieser

Auszug der Klage bekannt gemacht. Stuttgart, den 2. November 1881.

Burger, Gerichtsschreiber des Königlichen

110849] Aufgebot. Nachstehende,

angeblich verkoren gegangene

11A4“

doerichts

Jeziorken, böcwilliger

auf den 17. Januar 1882, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗

buch Nr. 4865 über Einlagen, welche am 1. Ja⸗

nuar 1881 inkl. Zinsen sich auf 1763 28

beliefen. 3 Es werden daher alle Diejenigen, welche an diesen Sparkassenbüchern irgend ein Anrecht zu haben ver⸗ meinen, aufgefordert, sich binnen einer Frist von 6 Monaten bei dem unterzeichneten Gerichte und spä⸗ testens in dem auf den 9. Juni 1882, Morgens 11 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 20, anbe⸗ raumten Termine zu melden und ihre Rechte näher nachzuweisen, widrigenfalls die gedachten Sparkassen⸗ bücher für kraftlos erklärt werden sollen. Iserlohn, 31. Oktober 1881.

Königliches Amtsgericht.

Verkaufs⸗Anzeige

nebst 8

Edictalladung. In Sachen 8

des Rechtsanwalts Bösche zu Leer, als General⸗

Mandatars der Rhauderfehn⸗Compagnie, Gläubigers,

gegen den Lübbert Börchers zu Ost⸗Rhauderfehn, Schuldner, 8

soll der dem Schuldner gehörige, Band III. Blatt Nr. 112 Grundbuchs von Ost⸗Rhauderfehn registrirte Grundbesitz, bestehend aus einer mit einem Wohnhause lfd. Nr. 136 der Gebäudesteuerrolle bebauten Fehn⸗ stelle, Nr. 139 der Grundsteuermutterrolle, in Größe von 2 ba 62 a 63 qm, Nutzungswerth 18 bezw. Reinertrag 31/100 Thlr., zwangsweise in dem dazu auf

Donnerstag, den 29. Dezember d. J.,

Nachmittags 12 ½ Uhr,

im Verlaatshause zu Ost⸗Rhauderfehn

anberaumten Termine öffentlich versteigert werden. Kaufliebhaber werden damit geladen. Alle, welche daran Eigenthums⸗, Näher⸗, lehnrecht⸗ liche, fideikommissarische, Pfand⸗ und senstige ding⸗ liche Rechte, insbesondere Servituten und Real⸗ berechtigungen zu haben vermeinen, werden aufge⸗ fordert, selbige im obigen Termine anzumelden und die darüber lautenden Urkunden vorzulegen, unter dem Verwarnen, daß im Nichtanmeldungsfalle das Recht im Verhältniß zum neuen Erwerber des Grundstücks verloren gehe.

[40845]

Vergütung des Werthes derselben mit 24 und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Hohenstein⸗Ernstthal auf 3 den 20. Dezember 1881, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Irmschler, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerich

[40832] Gütertrennung.

Durch rechtskräftig gewordenes Urtheil der I. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Bonn vom 4. Oktober 1881 ist die zwischen den Eheleuten Wilhelm Mühlhaus, Handelsmann, und Henriette, geb. Hardt, ohne Gewerbe, Beide zu Hespert, be⸗ standene eheliche Gütergemeinschaft für aufgelöst er⸗ klärt worden.

Bonn, den 28. Oktober 1881.

Teusch,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landger [40833] Gütertrennung.

Durch rechtskräftig gewordenes Urtheil der I. Ci⸗ vilkammer des Königlichen Landgerichts zu Bonn vom 3. Oktober 1881 ist die zwischen den zu Bonn woh⸗ nenden Eheleuten Bernhard Jakob Hagen, Juwelier, und Margaretha, geb. Müller, ohne Geschäft, be⸗ standene eheliche Errungenschaftsgemeinschaft für aufgelöst erklärt.

Bonn, den 28. Oktober 1881.

Teusch, 1 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts

[40834] Gütertrennung. 1

Durch rechtskräftig gewordenes Urtheil der I. Ci⸗ vilkammer des Königlichen Landgerichts zu Bonn vom 4. Oktober 1881 ist die zwischen den Eheleuten Peter Hubert Kann und Catharina, geb. Rüdes⸗ heim, Beide ohne Gewerbe, zu Honnef, bestandene eheliche Gütergemeinschaft für aufgelöst erklärt worden. 3

Bonn, den 28. Oktober 1881.

Teusch, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[408241 Im Namen des Königs! In Sachen, betreffend das Aufgebot der auf dem

Leer, den 29. Oktober 1881. Koöhnigliches Amtsgericht. Abth. 1. 1“ v. Nordheim. [40840 Aufgebotsverfahren.. Zwischen der Herzoglichen Kammer, Direktion der Forsten, zu Braunschweig und der Wittwe des weiland Kothsassen Wilhelm Schütte, Auguste, geb. Sinram, zu Gittelde, zugleich als Vormünderin ihrer minderjährigen Tochter Sophie Louise Auguste Schütte, ist mittelst Rezesses Nr. 21629 die Ab⸗ lösung der dem Großkothhofe Nr. ass. 114 zu Gittelde aus den Herrschaftlichen Forsten des vor⸗ maligen Communion⸗Harzes zu prästirenden Brenn⸗ holzgeldrente zu 12 jährlich gegen eine Ent⸗ schädigung von 300 nebst Zinsen zu 4 Prozent jährlich seit dem 2. Januar 1881 vereinbart.

Auf Antrag der pflichtigen Herzoglichen Kammer, Direktion der Forsten, zu Braunschweig ist Termin zur Auszahlung des Ablösungskapitals nebst Zinsen

au den 7. Januar 1882, WMgorgens 11 Uhr‧, anberaumt, zu dem Alle, welche Ansprüche in Be⸗ ziehung auf die abgelöste Reallast oder das Ab⸗ lösungskapital zu haben glauben, damit bei Ver⸗ meidung des Ausschlusses der Herzoglichen Kammer gegenüber geladen werden. Erfolgen keine Anmel⸗ dungen, so wird Kapital nebst Zinsen ausgezahlt. Seesen, den 30. Oktober 1881. Herzogliches Amtsgericht. Buartels.

1308471à3 Aufgebot.

Die wegen Abwesenheit hier bevormundete Friede⸗ ricke Chrigtane Karoline Himmelreich, gebürtig aus Oberweißbach, ist nach esdlicher Versicherung ihrer nächsten Verwandten vor länger als 20 Jahren nach Amerika ausgewandert und hat seitdem von dort keine Nachricht über ihr Leben und ihren Aufent⸗

haltsort gegeben. 1 Antragsgemäß wird genannte immelreich 362 aus irgend einem

owie Die, wel sengrce an deren Vermögen zu haben glauben, v1I1“1“

aufgefordert, in dem auf früh 11 Uhr. I11““

den 23. Februar vor dem unterzeichneten Amtsgerichte anstehenden Aufgebotstermine zu erscheinen und ihre Rechte gel⸗ tend zu machen, widrigenfalls die ꝛc. Himmelreich für todt erklärt und das Vermögen derselben an die nächsten Erben ausgeantwortet wird, dritte Berech⸗ tigte aber ihrer Ansprüche verlustig gehen.

Rudolstadt, den 1. November 1881. Fürstlich Schw. Amtsgericht.

Aufgebot.

[40770]

hat das Aufgebot eines von Tilsit, den 10. Mä⸗

1878 datirten, von E. Faak auf

nommenen sels über 1200 Monate à dato an die Ordre des F

8 in dem auf 42 g2. 14. Juni 1882, Vormittags 12 vor dem nte ee e Gerichte anb⸗ caumten gebotsterminf eine dhh.⸗ vüamne kunde vorzulegen, 2 der Urkand erfolgen wieo. unkehmen, den ¼. Nonember 1881.

Königliches Amtsgericht.

uittungsbücher der rkasse zu Iserlohn werden aufgeboten:

Der Partikulier Gottfried Schweitzer in ilsit 2 ne M er⸗ ’1 eenen, von Letzterew an⸗ tinkus in Norweischen gezog⸗ belr . uan. untragt. Der Inhaber der Ürkunde wird aufgefordert, srate⸗

nre,. einrich August zen und die Ur⸗ die Kraftloserklä-

Grundstück Nr. 59 Ober⸗Hannsdorf Abtheilung III. Nr. 4 für den Gärtnerauszügler Anton Kasper zu Nieder⸗Hannsdorf eingetragen gewesenen 50 Thaler

Jnebst 5 % Zinsen,

hat das Königliche Amtsgericht in Glatz am 20. September 1881 durch den Amtsrichter

Grützner b für Recht erkannt:

etwaigen Ansprüchen an die Subhastations⸗Spezial masse von 151 67 ₰, welche aus den auf dem Grundstück Nr. 59 Ober⸗Hannsdorf für den Gärtner auszügler Anton Kasper zu Nieder⸗Hannsdorf cing. tragen gewesenen und bei der Zwangsversteigerung des Pfandgrundstücks baar zur Hebung gelangten 50 Thaler (Abtheilung III. Nr. 4 des Grundbuches aus der Urkunde vom 31. Mai 1864) gebildet wor⸗ den, ausgeschlossen und die Kosten des Aufgebots⸗ verfahrens aus dieser Masse entnommen; der ver⸗ wittweten Steueraufseher Barbara Fochler, geb. Klein, aus Nieder⸗Schwedeldorf werden ihre Rechte vorbehalten.

Glatz, den 20. September 1881.

Königliches Amtsgericht. III. Belanntmachung. Im Namen des Königs.

In der Janckischen Subhastationssache von Grem⸗— banin 41, betreffend das 45 der Samuel- Schwichnerschen und Benjamin Schapsschen Spezial⸗ massen, hat das Königliche Amtsgericht zu Kempem durch den Amtsrichter Fröhlich in der öffentlichen Sitzung vom 20. September 1881 für Recht erkannt:

Die unbekannten Interessenten werden mit ihren Ansprüchen an die Partikulier Samuel Schwichnersche Spezialmasse x Janckesche Subhastation von Grembanin 41 in Höhe von 12 Thlr. 16 Sgr. 3 Pf., und an die us⸗ besitzer Benjamin Schapssche. Spezialmasse er Janckische Subhastation von Grembanin 4 ¼ in Höhe von 22 Thlr. *,3 Sgr. 9 Pf. au’, ge⸗ schlossen, dem Samuel Schwichner werden, seine Rechte an die erstgen unnte Spezialmoce, sowie der Wittwe Rosalf Schaps ibre Rechte an die letztgenannte Spe ialmasse behuze neberce-ijung dieser Massen v orbehalten, die

Kosten des Ver⸗ „2 a, einschließlich der Gebühren des

ven Provokanten Rosalie Schaps br2 K.. Schwichner zu gleichen auferlegt. Kempen „den 31. Oktober 1881.

Königliches Amtsgericht. 1“

[40812]

am 14. Juli 1843 zu Lvock gehorene Heinrich üst Gardin, ein Sohn der Kaufmann Martin

[40848 De Aug

un’

ℳ. Amalie, geborene Eberhard⸗Gardin'schen Ehe⸗

ute, ist im Jahre 1869 angeblich nach Armenien ausgewandert, und ist seit jener Zeit sein Aufenthalt

unbekannt. Die Schwester desselben, Emilie Ottilie 3] Rosenthal, geb. Gardin, hat daher beantragt, den⸗ selben für todt zu erklären.

Demgemäß werden der Heinrich August Gardin und dessen unbekannte Erben hierdurch aufgefordert, ich spätestens in dem von dem Amtsrichter Dr.

ritzschen auf

den 16. September 1882, M. 12 Uhr, anberaumten Termin sn melden, widrigenfalls der edin für iodt erklürt und sein Rachlaß den legitimirten Erben resp. in Ermange⸗ lung solcher dem Magistrat resp. Fiskus ausgeant⸗ wortet werden wird. Lyck, den 22. Oktober 1881. 8 Königliches

1nereae m.

Alle unbekannten Interessenten werden mit ihrem