1881 / 275 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 23 Nov 1881 18:00:01 GMT) scan diff

[43031] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Frey, Johanna, geb. Weiß, hier, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Dr. Haenisch hier, klagt gegen ihren in unbekannter Abwesenheit leben⸗ den Chemann, den Parfümeriewaarenfabrikanten Isaae Frey, früher gleichfalls hier, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Ehescheidung:

das Band der Ehe zu trennen, den Beklagten auch für den allein schuldigen Theil zu erklären,

und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die 13. Civilkammer des Königlichen Landgerichts I. zu Berlin auf

den 25. März 1882, Vormittags 11 ¼½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 12. November 1881.

Buchwald, Berichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I., Civilkammer 13.

[43032] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Woydtke, Charlotte Dorothee Manon, geb. Chevalier, hier, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Jansen hier, klagt gegen ihren in unbekannter Abwesenheit lebenden Ehemann, den Maler Rudolph Albert Richard Wovydtke, früher gleichfalls hier, wegen böslicher Verlassung mit dem Antrage auf Ehescheidung:

das Band der Ehe zu trennen, den Beklagten

für den allein schuldigen Theil zu erklären

und zu verurtheilen, an die Klägerin den 4. Theil

seines Vermögens als Ehescheidungsstrafe her⸗ lauszugeben,

und ladet den Beklagten zur muͤndlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die 13. Civilkammer des Königlichen Landgerichts I. zu Berlin auf den 30. März 1882, Vormittags 10 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öfsentlichen Zustellung wird die⸗ ser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 15. November 1881.

Buchwald, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I., 8 Civilkammer 13.

[43044] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Arbeitsmann Fritzius, Adolphine, geb. Bartholomäus zu Potsdam, Lindenstraße 21, vertreten durch den Rechtsanwrlt Cunow zu Pots⸗ dam, klagt gegen ihren in unbekannter Abwesenheit lebenden Ehemann, den Arbeitsmann Wilhelm Fritzius, zuletzt in Potsdam wohnhaft, wegen Ver⸗ sagung des Lebensunterhalts auf Ehetrennung, mit dem Antrage: das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die zweite Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Potsdam

auf den 27. Februar 1882, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Potsdam, den 15. November 1881. Reimke, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts, Civilkammer II.

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118081] Oeffentliche Zustellung.

Der Privatier L. A. Mascke, Richardshöhe bei Schönlauke, und der Kaufmann C. J. Klein, Ca⸗ tharinenstraße 21 I., vertrelen durch den Rechtsan⸗ walt Dr. John Jergel, klagen gegen den Kapitän P. J. Eckert, vom deutschen Barkschiff „Margaret Blohm“, unbekannten Aufenthaltes, aus Darlehen zum Ankauf des halben Partes des deutschen Bark⸗ schiffes „Margaret Blohm“, sowie zu Reparaturen des gedachten Schiffes, mit dem Antrage auf Ver⸗ urtheilung des Beklagten zur Zahlung von 23,901 23 nebst Zinsen und Kosten und laden den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die Kammer I. für Handelssachen des Landgerichts zu Hamburg auf

Montag, den 9. Jannar 1882, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellun ser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hamburg, den 21. November 1881.

S. Beschütz, Dr., Gerichtsschreiber des Landgerichts, Kammer I. für Handelssachen.

T Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann M. Bing zu Butzbach klagt gegen den früheren Postgebülfen Schaefer zu Butzbach, derzeit angeblich in Amerika mit unbekanntem Auf⸗ enthaltsorte, aus verkäuflicher Lieferung von Klei⸗ dungsstücken am 23. September 1881 mit dem An⸗

rage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung on 44 und Freigabe der von Kläger behufs Vollziehung des zur Sicherung seiner Forderung er⸗ eirkten dinglichen Arrestes hinterlegten Kaution von 50 und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht l2. zu Frankfurt a. M. auf . Mittwoch, den 25. Jannar 1882, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Aueszug der Klage bekannt gemacht. Schellenberg, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

s Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Tagearbeiter Franke, Henriette, geborene Glatz zu Forst, Amtestraße 691 wohnhaft, vertreten durch den Rechteanwast Lange daselbst, klagt gegen ihren Ehemann, den Tagecarbeites Gott⸗ lieb Franke, dessen Aufenthalt unbekannt ist, en böslicher Verlassung, mit dem Antrage, das 19*ꝙ, ihr und dem Beklagten bestehende Band der Ehe m krrennen und den Beklagten für den schuldi⸗ gen Theil zu erklären und ladet den Beklagten zur mäündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Guben auf den 20. Febrnar 1882, Bermittags 9 Uhr,

die⸗

[43035]

mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Guben, den 17. Rovember 1881. Wesenfeld, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

1430291 Oeffentliche Zustellung.

Der Banquier Fritz Meschede zu Meschede klagt gegen den früher in Bremke wohnenden Handels⸗ mann Ludwig Schmidt, dessen jetziger Aufenthalt unbekannt ist, aus einem Wechsel vom 1. Juni 1881. über 300 ℳ, mit dem Antrage den Verklagten zur Zahlung von 300 nebst 6 % Zinsen seit dem 1. September 1881 zu verurtheilen, auch das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht zu Meschede auf den 18. Januar 1882, Vormittags 9 Uhr.

um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird Die⸗ ses bekannt gemacht.

Noizet, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

113043] Oeffentliche Zustellung.

Der Partikulier Emil Hähnel zu Liegnitz, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Fränkel daselbst, klagt gegen den Kaufmann Anton Knauer, früher zu Breslau, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen 832 rückständiger Zinsen von den auf dem Grundstück Nr. 224 Vorstadt Liegnitz in Abthei⸗ lung III. Nr. 4, 5, 6 und 7 eingetragenen Hypo⸗ theken von zusammen 36 300 ℳ, mit dem Antrage auf Zahlung dieser 832 zur Vermeidung der Zwangsvollstreckung in das dem Beklagten gehörige Grundstück Nr. 224 der Vorstadt Liegnitz und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Civilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Liegnitz auf den 16. Januar 1882, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Liegnitz, den 17. November 1881. 1 Negelein, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. . 8.r

113042] Oeffentliche Zustellung.

Die Handlungsfirma Gebrüder Lipmann in Roß⸗ lau, vertreten durch den Rechtsanwalt Justizrath v. Basedow hier, klagt gegen den Agenten August Seidler von Mosigkau, z. Zt. in unbekannter Ab⸗ wesenheit, wegen Herausgabe für die Klägerin ver⸗ einnahmter, aber nicht abgeführter Geldbeträge, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 8398 36 nebst 6 % Verzugszinsen seit 15. August 1880, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des „Herzog⸗ lichen Landgerichts zu Dessau auf den 16. Februar 1882, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird die⸗ ser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Dessau, 16. November 1881.

Mayländer, Kanzleirath,

Gerichtsschreiber des Herzoglichen Amtsgerichts.

68

[43067] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Dienstknechts Sönderballig, Louise Christine, geb. Sönnichsen, zu Apenrade, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt A. Ipsen in Flens⸗ burg, klagt gegen ihren Ehemann Jes Sönderballig, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Ver⸗ lassung, da Beklagter seit dem 20. August 1876, wo derselbe aus der Strafanstalt in Rendsburg ge⸗ schrieben, daß er kommendes Frühjahr entlassen und nach Amerika zu kommen hoffe, nichts wieder von sich hat hören lassen, mit dem Antrage, die zwischen Partheien bestehende Ehe dem Bande nach zu trennen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die zweite Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Flensburg auf den 4. März 1882, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustelluns wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Pahren,

nebst Edictalladung.

In Sachen des Landwirths Hinrich Hasseler zu Hollen, Gläu⸗ bigers,

gegen den Kolonisten Harm Ammermann in Klein⸗Remels, Schuldner,

soll der dem Letzteren gehörige, Band I., Blatt

Nr. 20, Grundbuchs Remels registrirte Grundbesitz, bestehend aus einem Wohnhause, lfd. Nr. 105 der Gebäudesteuerrolle und sonstigen Grundstücken in

sder Gemarkung Remels, Grundsteuer⸗Mutterrolle

Nr. 87,

groß 1 ha 90 23 qm, Nutzungswerth

24 ℳ, Reinertrag 122/100 Thlr., zwangsweise in dem

dazu auf Montag, den 9. Januar 1882, Vormittags 11 Uhr, im Wirthshause des Lücke Peters zu Klein⸗ Remels anberaumten Termine öffentlich versteigert werden.

Kaufliebhaber werden damit geladen.

Alle, welche daran Eigenthums⸗, Näher⸗, lehn⸗ rechtliche, eeene eesse. fand⸗ und sonstige dingl echte, insbesondere Servituten und Real⸗ berechtigungen zu haben vermeinen, werden aufge⸗ fordert, selbige im obigen Termine anzumelden und die darüber lautenden Urkunden vorzulegen unter dem Verwarnen, daß im Nichtanmeldungsfalle das Recht im Verhältniß zum neuen Erwerber des Grundstücks verloren gehe.

Leer, den 17. November 1881.

Königliches Amtsgericht I. v. Nordheim.

143066] Aufgebot.

Der Häusling Gevert Köhnken Nr. 13 A. in Hüttenbusch, als Vormund der minderjährigen Kinder des weiland Lüer Geffken in Ueberhamm, hat das Aufgebot der zu Gunsten der rubricirten Vormundschaft unterm 13./20. Juni 1863 von der unverehelichten Gesche Margarethe Kück Nr. 10 in Ostendorf ausgestellten Obligation über 50 Rthlr. Courant beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem au

Sonnabend, den 14. Januar 1882, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Ur⸗ kunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. 8 8 Lilienthal, den 19. November 1881. Königliches Amtsgericht. I. gez. Thiemig. 8 Beglaubigt und veröffentlicht: Allermann, Sekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[43065]1 Aufgebot von Verschollenen. Es ist das Aufgebot nachbenannter Personen be⸗ hufs deren Todeserklärung beantragt:; 1 1) des Landwirths Karl Jakob Ernst aus Witterda, jüngsten Sohnes der Heinrich Ernstschen Ehe⸗ leute, geboren am 5. März 1832, welcher im Jahre 1854 nach Nordamerika ausgewandert, bis zum Jahre 1866 bei Manphis im Staat

schollen ist;

mann aus Kühnhausen, Sohnes der Johann

Wisconsin niedergelassen haben soll und angeb⸗

Das inländische Vermögen des Ersteren besteht in 1 ½ Acker Band in Witterdaer Flur, dasjenige des Letzteren in ca. 200 baar.

Es werden daher Karl Jakob Ernst und Johann Nikolaus Hermann Buchmann aufgefordert, spätestens in dem auf b Rrie- den 16. September 1882, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 7, anberaumten Aufgebotstermine sich zu melden, widrigenfalls sie für todt erklärt werden.

Erfurt, den 1. November 1881.

Königliches Amtsgericht, Abtheilung Nr. II.

1 2 1430463636 Bekanntmachung.

In der Manthey'schen Aufgebotssache F. 11./81. hat das Königliche Amtsgericht zu Dt.⸗Crone am 4. November 1881 für Recht erkannt:

Die beiden über die im Hypothekenbuche des dem Ackerbürger Nicolaus Eduard Manthey zu Dt.⸗Crone gehörigen Grundstücks Dt.⸗Crone Nr. 71 Ab⸗ theilung II. Nr. 1 für den Anton Manthey ein⸗ getragenen 98 Thlr. 4 Pf. zu 5 % verzinsliches Vatererbtheil und über die ebendaselbst in Ab⸗ theilung III. unter Nr. 2 für ebendenselben Manthey eingetragenen 104 Thlr. 29 Sgr. 6 Pf. zu 5 % verzinsliches Muttererbtheil gebildeten Hypotheken⸗ documente werden für kraftlos erklärt.

Dt.⸗Crone, den 9. November 1881.

Königliches Amtsgericht.

[43040] In der Woyciech Chudzinski’schen Aufgebotssach hat auf Antrag des Schneidermeisters Wovyeiech Chudzinski in Mogilno das Königliche Amtsgericht daselbst am 17. November 1881 dahin erkannt, daß rücksichtlich der im Grundbuche des Grundstücks Mo⸗ gilno Nr. 19, Abtheilung III. Nr. 1, für die Ju⸗ lianne Friederike Daegebrodt haftenden Post von 108 Thlr. 11 Sgr. 3 Pf. nebst 5 % Zinsen seit dem 4. Mai 1820, welche an die Erben der Gläu⸗ bigerin zwar bezahlt ist, bisher aber nicht gelöscht werden konnte, weil die Legitimation der Erben nicht zu beschaffen war, die genannte Gläubigerin, deren Erben und Cessionare und sonstigen Rechtsnachfolger mit ihren Ansprüchen auf die Post ausgeschlossen werden und die Löschung der Post im Grundbuche

erfolgen wird. Mogilno, den 19. November 1881. Königliches Amtsgericht.

148070 Bekanntmachung. In der Dobbersteinschen Aufgebotssache hat das Amtsgericht zu Dt. Crone am 4. November 1881. für Recht erkannt: 8 die etwaigen Berechtigten des auf dem Grundstücke Nr. 3 Breitenstein sub Nr. 2 in Abtheilung III. und auf den Grundstücken Breitenstein Nr. 36, Nr. 48 und Nr. 55, sowie Dt. Crone Nr. 620 und 904 für jedes der fünf Kinder des Besitzers Joseph Dobberstein in Höhe von zusammen 176 Thaler 2 Sgr. 9 Pf. und der Verpflichtung, diese Kinder gebörig zu erziehen, zu ernähren, zu bekleiden und zur Schule zu halten aus dem Rezesse vom 29. September 1829 eingetragenen Vatererbes werden mit ihren An⸗ spruüͤchen auf die Post ausgeschlossen. Dt. Crone, den 8. November 1881. Koönigliches Amtsgericht. [430511 Im Namen des Königs! I der Rawalski’'schen Aufgebotssache von Neu⸗ mar erkennt das Königliche Amtsgericht zu Stuhm durch den Amtsrichter Dr. Deutschmann für Recht: Alle Diejenigen, welche sich nicht gemeldet haben, werden mit ihren Ansprüchen auf die im Grundbuche von Neumark Nr. 41, Abthl. III. Nr. 7, 11 und 16 für den Gastwirth Heiden⸗ reich zu Altmark, für den Hofbesitzer Aron Müller in Altmark und für den Kaufmann S. Falkenheim zu Christburg eingetragene Hy⸗ pothekenposten ausgeschlossen. Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem Antragsteller auferlegt. 11“ Verkündet am 4. November 1881. v. Sturzewsky, 1 *

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts II.

Tenesee gelebt haben soll, darnach aber ver⸗ 2) des Müllers Johann Nikolaus Hermann Buch⸗ 1 Andreas Buchmann'schen Eheleute, geboren am 22. März 1827, welcher um das Jahr 1854 nach Nordamerika ausgewandert, sich im Staate

lich schon im Jahre 1857 dort verstorben ist.

Bekanntmachung. 8—

[430481 Im Namen des Herzogs!

Auf den Antrag der verwittweten Ritterguts⸗ besitzer Blumenau, Alwine Louise, geb. Wernecke, zu Gruna bei Dresden, erkennt das Herzogliche Amts⸗ gericht zu Sandersleben für Recht:

Die Ausfertigung der Schuld⸗ und Pfandver⸗

schreibung des Meisters Leopold Schütze von

Sandersleben und Se. Ehefrau Wilhelmine, geb. Kersten, für den schreibe: Dreihundert und zwanzig dden 1. Juni 1829, wird für kraftlos erklärt. Von Rechts Wegen. u“ Sandersleben, den 18. November 1881. HKerzoglich Anhaltisches Amtsgericht. gez. Gast. 8 Beglaubigt: andersleben, den 18. November 1881. Die Gerichtsschreib Vinzens. Verkündet am 18. November 1881 Stroemer, Gerichtsschreiber. m Namen des Königs!

8 8 8

[43049]

Auf den Antrag des Besitzers Friedrich Hirthe,

1, jetzt Provinz Posen, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Zem⸗

früher zu Gr. Lutau, jetzt zu Kozielaski,

pelburg durch den Amtsrichter Dr. Stewkowski für Recht:

das über das in dem Grundbuche des Grund⸗ 1

ücks Gr. Lutau Blatt 30 Abtheilung III

rklärt

Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden

em Besitzer Friedrich Hirthe auferlegt. 8 gez. Dr. Stewkowski.

[ĩ43064] B Auf Antrag des Anbauers Christian Schüne⸗ mann, Nr. 8 in Lichtenmoor, als Vormund für das uneheliche Kind der Sophie Schüuemann, wird Termin zur Subhastation der Halbmeierstelle 88 19 18 Halbmeiers Friedrich Meyer in Hol⸗ orf au Sonnabend, den 4. Februar 1882, Morgens 10 Uhr, 7 anberaumt. 1.“ Das Verkaufsobjekt besteht insbesondere aus dem Wohnhause Nr. 169a., dem Nebenhause 16 b., den im Auszuge aus der Grundsteuermutterrolle von Hol⸗ torf Artikel 17 aufgeführten Grundstücken ad 7 h 63 a 7 am, desgleichen von Nienburg Art. 541 a. 76 a 9 quw, desgleichen von Erichshagen Art. 122 ad 90 a 43 qm, dem Antheil an Artikel 91 und Artikel 92 von Holtorf, sowie demjenigen Grundbesitze welcher der Stelle aus der Verkoppelung von Holtorf zugefallen ist. Alle Diejenigen, welche an dem Verkaufsobjekte Eigenthums⸗, Näher⸗, lehnrechtliche, fideikommissa⸗ rische, Pfand⸗ und andere denef ig Rechte, insbe

sondere auch Servituten und Realberechtigungen zu werden zu deren dhid hh bis

haben vermeinen, zu dem obigen Termine bei Meidung des Aussch gegenüber dem neuen Erwerber geladen. Nienburg, den 29. Oktober 1881. Königliches Amtsgericht. 11““

usses

Auf Antrag des Häuslings Friedrich Lof. meyer in Linsburg, wird Termin zur Su hastation der dem Wilhelm Müller gehörenden Anbauerstelle Nr. 41 in Linsburg nebst Zu behör auf

Sonnabend, den 11. Februar 1882, Morgens 10 Uhr, anberaumt.

Das Verkaufsobjekt besteht insbesondere aus dem Wohnhause, der Scheune, sowie dem auf Artikel 3 der Grundsteuermutterrolle von Linsburg aufgeführ⸗ ten . von 10 ha 52 a 76 qm und dem Antheile an Artikel 65 von Linsburg. 3

Alle Diejenigen, welche an dem Verkaufsobjekte Eigenthums⸗, Näher⸗, lehnrechtliche, fideikommissa⸗ rische, Pfand⸗ und andere dingliche Rechte, insbeson⸗

dere auch Servituten und Realberechtigungen zu

haben vermeinen, werden zu deren Anmeldung bis zu dem obigen Termine, bei Meidung des schlusses gegenüber dem neuen Erwerber geladen. Nienburg, den 9. November 1881. Königliches Amtsgericht. Frank. 1

149062] 8 .

Auf Antrag des Gläubigers Kaufmann Daniel Goldschmidt hieselbst wird Termin zur Subhasta⸗ tion des der Erbin des weiland Schmieds Diedrich Behring in Gadesbünden, unverehelichte Louise Behring daselbst gehörige, in der Gebäudesteuer⸗ rolle von Gadesbünden unter Nr. 56 aufgeführten Gebäudes (Schmiede), sowie des auf Artikel 58 der Grundsteuer⸗Mutterrolle von Gadesbünden verzeich⸗ neten Grundbesitzes von 13 à 82 qm auf

Mittwoch, den 11. Januar 1882, Morgens 10 Uhr, anberaumt.

Alle Hiezerigen, welche an den vorbezeichneten Immobilien Eigenthums⸗, Näher⸗, lehnrechtliche, fideikommissarische Pfand⸗ und andere dingliche Rechte, insbesondere auch Servituten und Real⸗ berechtigungen zu haben vermeinen, werden zu deren Anmeldung bis zu dem obigen Termine bei Mei⸗ ½ des Ausschlusses gegenüber dem neuen Erwerber geladen. Nienburg, den 13. November 1881. Königliches Amtsgericht. * Frank.

2

[43050] 1b Das Sparkassenbuch Nr. 15345 der Sparkasse des Schweinitz'er Kreises 6 Herzberg über 1105 65 ₰, auf den Namen August Riesche in Dabern lautend, ist durch Ausschlußurthei des unterzeich⸗ f Gerichts vom 8. November 1881 für kraftlos erklärt. Herzberg a. Elster, 18. November 1881. Königliches Amtsgericht.

nspänner Karl Wernecke aus Belleben über ein Kapital von 320 Rthlr.,

Thalern Ppreuß. Courant lautend, d. d. Sandersleben,

tr. 1 für Michael August Dobberstein einge⸗ tragenen Vatererbe von 189 Thlr. 2 Sgr. 4 ½ Pfennig gebildete Dokument wird für kraftlos

Wohnsi

8 Aufgebot.

Die Wittwe des Kaufmanns Heinrich 8 Lina, geborne Müller, zu Schleusingen, hat das ufgebot der von der Lebensversicherungs⸗Aktiengesellschaft „Germania“ zu Stettin, unter dem 24. Mai 1878 ausgestellten Police Nr. 267 748, durch welche die gedachte Gesellschaft dem Kaufmann Heinrich Koch zu Schleusingen die Summe von 6000 ℳ, zahlbar nach dem Tode des ꝛc. Koch, versichert hat, bean⸗ tragt. Der Inhaber der ÜUrkunde wird aufgefor⸗ dert, spätestens in dem auf

den 20. April 1882, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 45, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu⸗ melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Stettin, den 15. September 1881.

Königliches Amtsgericht.

[43060] Bekanntmachung. 8 Das Verfahren, betreffend das Aufgebot der Nachlaßgläubiger und Vermächtnißnehmer des am 26. August 1880 zu Grabow verstorbenen, in Berlin wohnhaft gewesenen Kaufmanns Albert Carl Hein⸗ rich Liedtmeyer, ist beendet. Berlin, den 18. November 1881. 1 Königliches Amtsgericht I. Abtheilung 54.

Nachstehendes, als [42674] .“ „Aufgebot.

Der Registrator Oelmann hieselbst, als Curator der abwesenden und verschollenen Söhne des Papier⸗ fabrikanten Carl Heinrich Borchert und dessen Ehe⸗ frau Charlotte, geb. Götze, in Räbke, Namens:

1) Carl Heinrich Wilhelm Borchert, geboren am 15. September 1808, .

2) Carl Theodor Borchert, geboren den 9. Juni 1810,

hat die Todeserklärung seiner Kuranden beantragt.

Die genannten Gebrüder Borchert werden daher

aufgefordert, spätestens in dem auf 1 den 30. Dezember d. J., Morgens 10 Uhr, 8 an unterzeichneter Gerichtsstelle anberaumten Termine sich zu melden, unter dem Rechtsnachtheile, daß bei deren Ausbleiben die Todeserklärung erfolgen und deren Vermögen als Erbschaft behandelt werde.

Zugleich werden auf ferneren Antrag des ꝛc. Oel⸗ mann für den Fall der Todeserklärung der genann⸗ ten Gebrüder Borchert etwaige Erbberechtigte der⸗ selben aufgefordert, spätestens im obigen Termine ihre Ansprüche und Rechte anzumelden unter dem Rechtsnachtheile, daß deren geringer Nachlaß, wenn sich kein Erbe findet, für erbloses Gut erklärt, bei

erfolgender Anmeldung aber dem sich Legitimi⸗

renden ausgeantwortet werde, daß der nach dem Aus⸗ schlusse sich Meldende und Legitimirende alle bis dahin über den Nachlaß getroffenen Verfügungen anzuerkennen schuldig, weder Rechnungsablage, noch Ersatz der erhobenen Nutzungen zu fordern, sondern seine Ansprüche auf Das zu beschränken habe, was von der Erbschaft noch vorhanden. Königslutter, den 5. November 1881.‚. Herzogliches Amtsgericht. gez. Schrader.“ wird damit öffentlich bekannt gemacht. Königslutter, den 5. November 1881. Der Gerichtsschreiber:

v. c. F. Bach, Carnzlist.

43052] Bekanntmachung.

Die durch Rechtsanwalt Dahmen vertretene Anna, geb. Krebs, zu Kottenmühle, Gemeinde Höhscheid, Ehefrau des Müllers und Bäckers Robert Heinrichs daselbst, hat gegen diesen beim Königlichen Land⸗ gerichte zu Elberfeld Klage erhoben mit dem Antrage: die zwischen ihr und ihrem genannten Ehemanne be⸗ stehende eheliche Gütergemeinschaft mit Wirkung seit dem Tage der Klagebehändigung für aufgelöst zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung ist Ter⸗ min auf den 1. März 1882, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale der I. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld anberaumt.

Der Landgerichts⸗Secretair: JFansen

1430372 Bekanntmachung.

Bei dem unterzeichneten Königlichen Amtsgerichte ist der bei dem Königlichen Landgerichte esden bereits zugelassene Rechtsanwalt

Herr Karl August pve zur Rechtsanwaltschaft mit dem Wobnsitz in Dresden zugelassen worden. 8

Dresden, am 16. November 1881.

11“ Königliches Amtsgericht. Heink.

148038] Bekanntmachung.

Der Rechtsanwalt von Zöoltowski ist mit dem zu Posen bei dem Landgericht hierselbst zur Rechtsanwaltschaft zugelassen und in die Rechts⸗ anwaltsliste eingetragen worden. Posen, den 21. November 1881. Der Präsident des Königlichen Landgerichts.

Verloosung, Amortisation, Zinszahlung u. s. w. von öffentlichen Papieren.

[43055 Bekanntmachung.

Bei der stattgehabten 2. Ausloo sung der in Ge⸗ mäßheit des Allerhöchsten Privilegiums vom 17./11. 79 ausgegebenen Eberswalder Stadtobli⸗ gationen sind folgende Stücke gezogen worden:

Litt. A. Nr. 38 über. 2000

Z“ C. 133 u. 304 à 500 1000 ß NEEIZEE1 260, 274 à 200 ℳ. 1200

zusammen 5200

Die Inhaber dieser Obligationen werden aufge⸗ fordert, dieselben mit den dazu gehörigen Coupons und Talons bei unserer Stadthauptkasse oder bei der Deutschen Bank in Berlin am 2. Januar 1882 einzureichen und den Kapitalwerth in Empfang zu nehmen. Die Verzinsung der sten Obli⸗ gationen hört mit dem 1. Januar 1882 auf.

Eberswalde, den 16. November 188 2 Der Magistrat.

143036350 Bekanntmachung.

Die Aktie Nr. 4199 unserer Gesellschaft ist dem Eigenthümer abhanden gekommen, und soll dieselbe auf dessen Antrag mortifizirt werden. Gemäß § 17 unseres Statuts fordern wir den Inhaber dieser Aktie auf, dieselbe bei uns einzuliefern oder seine etwaigen Rechte an dieselbe geltend zu machen.

Cöln, den 23. November 1881.

Kölnische Rückversicherungs⸗ Gesellschaft.

8 Der Vorstand.

Bei der in Folge unserer Bekanntmachung vom 24. v. Mts. heute geschehenen öffentlichen Verloosung von Renteubriefen der Provinz Brandenburg sind folgende Apoints gezogen worden: Litt. A. zu 1000 Thlr. = 3000 und zwar die Nummern: 153 487 964 1538 1679 1761 1816 2404 2540 2877 3015 3278 3595 3740 4019 4098 4199 4545 4681 4872 4896 4960 5024 5426 5505 5507 5608 5740 6067 6109 6188 6195 6282 6549 6559 6588 6904 6920 6980 7218 7334 7630 7788 7958 8157 8183 8382 8406 8836 8975 9272 9433 9515 10225 10675 10779 11280 11295 11353 11359 11382 11509 11908 12401 12586 12652 12795 12825 12851 12893 13124 13171 13184 13379 13628 13855 14063 14211 14517 14585 14703 14716 14742 15037 15499 15638 15684 15764 15841 15993 16000 16021 16039 16186 16255 16276. Litt. B. zu 500 Thlr. = 1500 und zwar die Nummern: 92 350 672 720 1004 1092 1331 1598 1654 1704 1936 1971 2190 2244 2462 3056 3219 3294 3476 3671 3834 4185 4187 4455 4567 4867 4982 5192 5245 5367 5576 5622 5667 5947. Litt. C. zu 100 Thlr. = 300 und zwar die Nummern: 139 161 679 956 1124 1475 1514 2023 2322 2375 2489 2719 2924 3269 3488 3511 3857 4099 4104 4294 4339 4541 4622 4640 4908 4945 4949 4996 5196 5250 6007 6116 6244 6562 6767 7128 7147 7323 7368 7377 7391 7720 7925 8217 8373 8401 8501 8505 8879 9331 9392 9457 9568 9635 9649 9958 10069 10099 10101 10138 10165 10450 10494 10522 10954 11386 11526 11547 11561 11766 11888 12162 12763 12998 13219 13321 13556 13588 13676 13829 13934 14014 14141 14206 14280 14283 14616 14670 14898 15045 15130 15440 15533 15996 16047 16071 16241 16302 16324 16448 16526 17136 17523 17572 17600 17635 17742 17834 18061 18085 18095 18227 18241 19049 19234 19349 19491 19519 20366 20415. Litt. D. zu 25 Thlr. = 75 ℳ, und zwar die Num⸗ mern: 342 1035 1263 1502 1819 2089 2170 2264 2322 2577 2588 2606 2705 3013 3193 3204 3300 3376 3470 3552 3780 4324 4337 4361 4698 4803. 4857 5497 5641 5832 5913 6082 6482 6723 6912 6987 7563 7610 7687 7712 7781 7900 8180 8317. 8640 8676 8787 8853 8905 8975 9105 9334 9666 9667 9890 9960 10036 10309 10328 10393 10696 10707 10780 11245 11285 11366 11455 11558 11768 11880 11988 12124 12215 12272 12528 12646 12761 12826 13007 13066 13093 13992 14158 14348 14358 14839 14905 15267 15357 15631 15636 15700 15799 15856 15898 15967 16194 16223. Die Inhaber dieser Rentenbriefe werden aufgefordert, dieselben in coursfähigem Zu⸗ stande mit den dazu gehörigen Coupons Ser. IV. Nr. 16 nebst Talons bei der hiesigen Rentenbank⸗ Kasse, Unterwasserstraße 5, vom 1. April k. Is. ab an den Wochentagen von 9 bis 1 Uhr einzu⸗ liefern, um hiergegen und gegen Quittung den Nenn⸗ werth. der Rentenbriefe in Empfang zu nehmen. Vom 1. April k. Js. ab hört die Verzinsung der ausgeloosten Rentenbriefe auf. Diese selbst ver⸗ jähren mit dem Schlusse des Jahres 1892 zum Vor⸗ theil der Rentenbank. Die Einlieferung ausgelooster Rentenbriefe an die Rentenbank⸗Kasse kann auch durch die Post portofrei und mit dem Antrage er⸗ folgen, daß der Geldbetrag auf gleichem Wege über⸗ mittelt werde. Die Zusendung des Geldes geschieht dann auf Gefahr und Kosten des Empfängers, und zwar bei Summen bis zu 400 durch Postanwei⸗ sung. Sofern es sich um Summen über 400 handelt, ist einem solchen Antrage eine ordnungs⸗ mäßige Quittung beizufügen. Berlin, den 17. No⸗ vember 1881. Königliche Direktion der Renten⸗ bank für die Provinz Brandenburg. Rintelen.

Bei der heute nach Maßgabe der §§. 39, 41 und 47 des Gesetzes vom 2. März 1850 wegen Errich⸗ tung der Rentenbanken im Beisein der Abgeordneten der Provinzial⸗Vertretung und eines Notars statt⸗ gehabten dreizehnten öffentlichen Verloosung von Schleswig⸗Holsteinschen Rentenbriefen sind die im nachfolgenden Verzeichnisse aufgeführten Nummern eogen worden. Sie werden den Besitzern mit der Kefforderung gekündigt, den Kapitalbetrag gegen Quittung und Rückgabe der ausgeloosten Renten⸗ briefe im coursfähigen Zustande mit den dazu ge⸗ hörigen Talons vom 19. März 1882 ab in den Vormittagsstunden von 9 bis 12 Uhr in unserem Kassenlokale, Louisenstr. Nr. 13, tn Empfang zu nehmen. Vom 1. April 1882 nb hört die fernere Verzinsung dieser Rentenbriefe auf. In⸗ habern von ausgeloosten und gekündigten Ren⸗ tenbriefen ist gestattet, die zu waliscgesen Rentenbriefe unter veüte einer vorschrifts⸗ mäßigen Quittung durch die Post an unsere Kasse einzusenden, worauf auf Verlangen die Uebersendung der Valuta auf gleichem Wege auf Gefahr und Kosten des Empfängers erfolgen wird. ebrigens werden die Nummern aller gekündigten noch rück⸗ ständigen Rentenbriefe durch die Seitens der Expe⸗ dition des „Deutschen Reichs⸗ und Königl. Preußi⸗ 8— Staats⸗Anzeigers“ herausgegebene allgemeine

rloosungstabelle seroh im Mai als auch im November Lden Jahres veröffentlicht und ist das betreffende Stück dieser Tabelle von der gedachten Erpedition zum Preise von 25 Pfennigen zu be⸗ ziehen. Rentenbriefe der Provinz Schleswig⸗

olstein. Verloosung am 14. November 1881.

uszahlung vom 19. März 1882 ab bei der König⸗ lichen Rentenbankkasse zu Stettin. Litt. A. 3000 Nr. 162 990 1174 1414 1526 1583 1722 1750 1767 2064 2340 2853 2895 3320 3466 3687 3743 3769 3903 5106 5155 5216 5653 5677 5679 5993 6300 6380 6420 6523 6562 6885 7090 7403 7475 7613 7648 7748 8235. Litt. B. m 1500 Nr. 117 326. Litt. C. zu 300 Nr. 170 228

155 578 717 735 883 2

1221 1407 1685 1729

1781 2518 2639 2708 2802 2876. Litt. D. zu 75 Nr. 350 828 941 1099 1409 1783 2077 2080 2387 2424 2449 2552 3060 3113 3223 3789. Litt. E. zu 30 Nr. 45 167 642 644 728 754 866 1420 1504 1543 1550 1705 1718 1778 1824 1988 2031 2077 2125 2141 2150 2158 2160 2177 2203 2205 2213 2217 2241 2244 2261 2262 2263 2281 2285 2286 2289 2290 2293 2295 2296 2301 2310 2317 2318 2319 2320 2330 2332 2333 2338 2342 2343 2345 2346 2349 2352 2365 2370 2372 2373 2382 2383 2384 2385 2389 2392 2394 2396 2397 2400 2402 2405 2407 2408 2409 2411 2413 2414 2418 2419 2420 2421 2427 2429 2434 2437 2440 2442 2448 2452 2453 2455 2457 2467 2469 2470 2474 2479 2482 2485 2486 2488 2489 2492 2493 2496 2499 2500 2515 2524 2526 2528 2529 2537 2538 2540 2542 2549 2551 2552 2560 2567 2569 2570 2575 2576 2579 2584 2588 2594 2596 2597 2608 2612 2613 2616 2618 2619 2624 2634 2638 2641 bis 2904. Stettin, den 14. November 1881. emihe Direktion der Rentenbank für die Provinzen Pommern und Schleswig⸗Holstein.

Ausloosung von Rentenbriefen. Bei der am heutigen Tage stattgefundenen Ausloosung von Rentenbriefen der Westfalen und der e far das Halbjahr vom 1. Oktober 1881 bis 31. März 1882 sind folgende Apoints ge⸗ zogen worden: 1) Litt. A. à 3000 (1000 Thlr.): Nr. 83 210 323 519 552 561 615 697 740 797 852 919 1507 1572 1601 1643 1667 1850 1878 1944 1963 1989 2070 2082 2158 2252 2288 2626 2729 2910 3196 3472 3814 3825 3903 4019 4032 4087 4260 4491 4501 4779 4952 5007 5198 5321 5338 5458 5842 5896 6033 6060 6339. 2) Litt. B. à 1500 (500 Thlr.): Nr. 34 131 144 286 371 432 483 545 616 901 920 946 1009 1079 1084 1095 1218 1792 1869 2088 2437. 3) Litt. C. à 300 (100 Thlr.): Nr. 62 283 392 523 834 1184 1585 1769 1919 2031 2054 2074 2172 2200 2205 2353 2354 2542 2561 2628 2787 2819 2822 2883 2939 3075 3166 3336 3411 3497 3519 3582 3627 3633 3666 3927 4070 4144 4145 4280 4346 4353 4372 4630 4864 4967 5098 5181 5251 5348 5381 5445 5521 5799 5803 5895 5958 6016 6023 6072 6073 6162 6487 6756 6843 6845 6905 6975 7023 7071 7196 7234 7294 7429 7585 7592 7643 7821 7874 7985 8160 8200 8211 8261 8262 8314 8400 8568 8599 8863 8866 8972 9034 9165 9349 9544 9821 9900 10068 10176 10240 10744 10961 11788 11911 11927 12169 12193 12363 12541 12651 12739 12742 12818 13210 13245 13299. 4) Litt. D. à 75 (25 Thlr.). Nr. 142 426 452 775 827 994 1141 1384 1567 1653 1818 1826 1880 1910 2420 2465 2582 2653 2732 2851 3031 3055 3082 3155 3178 3691 3812 3818 3833 3892 3989 4017 4126 4182 4355. 4374 4451 4456 4647 4806 5054 5069 5256 5257 5258 5343 5742 5844 5885 5906 5983 6313 6518 6563 6761 6914 6958 7216 7284 7355 7382 7509 7543 7600 7765 7820 8009 8011 8109 8176 8196 8249 8698 8846 8847 8943 8987 9081 9115 9128 9291 9348 9429 9555 9967 9986 9997 10102 10272 10342 10463 10606 10676 10945 10977 11116 11329 11383 11430 11442 11541 11596 11619 12081. Die ausgeloosten Rentenbriefe, deren Verzinsung vom 1. April 1882 ab aufhört, werden den Inha⸗ bern derselben mit der Aufforderung gekündigt, den Kapitalbetrag gegen Quittung und Rückgabe der Rentenbriefe im coursfähigen Zustande mit den dazu gehörigen nicht mehr zahlbaren Zinscoupons Serie IV. Nr. 16 und Talons vom 1. April 1882 ab bei der Rentenbank⸗Kasse hierselbst in den Vormit⸗ tagsstunden von 9 bis 12 Uhr in Empfang zu neh⸗ men. Auswärts wohnenden Inhabern der gekündig⸗ ten Rentenbriefe ist es gestattet, dieselben mit der Post, aber frankirt und unter Beifügung einer gehö⸗ rigen Quittung über den Empfang der Valuta, der gedachten Kasse einzusenden und die Uebersendung des Geldbetrages auf gleichem Wege, jedoch auf Gefahr und Kosten des Empfängers, zu beantragen. Schließ⸗ lich machen wir darauf aufmerksam, daß die Num mern aller gekündigten resp. noch rückständigen Ren⸗ tenbriefe durch die Seitens der Redaktion des „Deutschen Reichs⸗ und Königlich Preußischen Staats⸗Anzeigers“ herausgegebene „Allgemeine Ver⸗ loosungs⸗Tabelle“ sowohl im Monat Mai als auch im Monat November jeden Jahres veröffentlicht werden, und daß das betreffende Stück dieser Tabelle bei der gedachten Redaktion zum Preise von 25 bezogen werden kann. Münster, den 19. Novem⸗ ber 1881. Königliche Direktion der Renten⸗ bank für die Provinz Westfalen, die Rhein⸗ provinz und die Provinz Hessen⸗Nassau.

Aufkündigung von ausgeloosten Renten⸗ briefen der Provinz Schlesien. Bei der heute in Gemäßheit der Bestimmungen §§. 41 u. folg. des Rentenbank⸗Gesetzes vom 2. März 1850 im Beisein der Abgeordneten der Provinzial⸗Vertretun und eines Notars stattgehabten Verloosung der na Maßgabe des Tilgungsplans zum 1. April 1882 einzulösenden Rentenbriefe der 2 Schlesien sind nachstehende Nummern im erthe von 715,800 gezogen worden und zwar: 195 Stück Litt. A. à 3000 Nr. 102 302 348 413 440 529 671 694 982 1436 1936 1937 2199 2595 2619 2731 2803 2848 2865 3241 3283 3441 4117 4141 4234 4350 4404 4428 4591 4659 4868 4893 5363 5420 5572 5644 5704 5741 6083 6104 6397 6503 6788 6923 7001 7810 7820 7858 8504 8648 8895 9427 9453 9736 10445 10587 10657 10768 10901 10915 11051 11076 11195 11196 11356 11471 11561 11778 11872 12210 12443 12523 13136 13357 13515 13584 13719 14067 14073 14598 14689 14940 14965 15014 15113 15559 15571 15790 15812 16131 16257 16430 16723 16864 17201 17291 17308 17484 17511 17576 17579 17671 17899 18058 18189 18318 18411 18477 18536 18725 18890 18934 19070 19155 19200 19238 19261 19371 19397 19611 19822 19836 19863 19949 20022 20075 20077 20107 20382 20390 20582

774 20922 21417 21537 21695 21796 21981 22124 22280 22317 22375 22492 5 22591 22978 23121 23243 23376 23441 23 23645 23846 23916 24011 24132 24146 : 24221 24277 24278 24395 24401 24462 24659 24672 24982 25041 25281 25620 25909 26130 26239 26260 26383 26702 26851 26905 27017 27024 27085 27289 27364 27463

7 27580

27515 27557 27639 28084 28085 28405 28453. 46 Stüc Litt. B. à 1500 Nr. 180

g

222 294 1236 1703 1726 1727 1739 1788 2082 2215 2381 2433 2453 2745 2792 2873 2965 2981 2985 3179 3250 3326 3517 3618 3760 3833 4059 4605 4863 4885 4968 5069 5399 5499 5544 5617 6144 6146 6430 6455 6501 6537 6638 6679 6895. 172 Stück Litt. C. à 300 Nr. 309 324 410 443 610 640 693 743 1095 1226 1246 1267 1274 1448 1865 1910 1992 2087 2243 2399 2528 2542 2737 2973 3463 3522 3823 3989 4093 4359 4376 4576 4616 4622 4895 5201 5229 5237 5238 5485 5811 6278 6420 6660 6743 6798 6867 7006 7067 7379 7431 7619 7653 7657 7872 7891 8192 8312 8375 8409 8450 8513 8570 8725 8834 8920 8924 9151 9357 9549 9838 9948 10192 10335 10602 11032 11042 11558 11993 12037 12095 12183 12340 12348 12469 12722 12750 12857 13145 13498 14014 14780 15016 15022 15180 15662 15725 15784 15806 15868 15909 16258 16695 16780 17060 17162 17225 17414 17416 17428 17456 17620 17893 17909 18050 18053 18076 18194 18567 18684 18791 19041 19424 19466 19555 19648 19872 19909 19964 20097 20138 20210 20215 20352 20433 20883 20969 21049 21344 21645 21665 21666 22159 22481 22615 22633 22741 22914 22965 22992 23048 23291 23443 23471 23531 23552 23638 23674 23736 24027 24178 24182 24230 24283 24286 24342 24529 24627 24661 24691 24708 24710. 136 Stück Litt. D. à 75 Nr. 201 211 309 447 617 674 783 1016 1039 1120 1812 1988 2067 2073 2243 2343 2431 2520 3140 3213 3219 3276 3361 3556 3590 3646 3958 4133 4152 4165 4173 4312 4530 4657 4778 4812 4832 4986 5294 5370 5387 5548 5562 5615 5809 5828 5850 58950 6121 6291 6862 6943 7224 7748 8308 8361 8464 8498 8581 8619 8811 8870 8937 9031 9094 9109 9286 9320 9348 9353 10137 10139 10143 10379 10414 10431. 11069 11248 11286 11447 11565 11618 11990 12031 12054 12100 12108 12323. 12994 12998 13103 13579 13691 13791 14424 14652 14733 14794 14821 15328 15400 15669 15720 15763 15850 15911 16694 16924 17127 17243 17420 17486 17710 18161 18324 18366 18385 18453 18574 18714 18721 18756 18772 18891 18923 19133 19206. Indem wir die vorstehend bezeichneten Rentenbriefe zum 1. April 1882 hiermit kündigen, werden die Inhaber derselben aufgefordert, den Nennwerth gegen Zurücklieferung der Rentenbriefe nebst den dazu gehörigen Zins⸗Coupons Serie IV. Nr. 16 nebst Talons sowie gegen Quittung in term. den 1. April 1882 und die folgenden Tage, mit Ausschluß der Sonn⸗ und Festtage, bei unserer Kasse Sandstraße Nr. 10 hierselbst in der Vormittagsstunden von 9 bis 1 Uhr baar in Empfang zu nehmen. Die Empfangnahme der Valuta kann nach Maßgabe der Bestände unserer Kasse, auch schon früher und zwar schon von jetzt ab geschehen, in diesem Falle jedoch nur mit Gewährung der Zinsen bis zum Zahlungstage der Valuta, worau die Inhaber der verloosten Rentenbriefe hiermit be sonders aufmerksam gemacht werden. Auch ist e bis auf Weiteres gestattet, die Rentenbriefe unsere Kasse mit der Post, jedoch frankirt und unter Bei⸗ fügung einer gehörigen Quittung auf besonderem Blatte über den Empfang der Valuta einzusende und die Uebersendung der letzteren auf gleichem Wege, natürlich auf Gesahr und Kosten des Em⸗ pfängers, zu beantragen. Vom 1. April 1882 ab findet eine weitere Verzinsung der hiermit gekün⸗ digten Rentenbriefe nicht statt und der Werth der etwa nicht mit eingelieferten Coupons Serie IV. Nr. 16 wird bei der Auszahlung vom Nenn werthe der Rentenbriefe in Abzug gebracht Die ausgeloosten Rentenbriefe bverfasee nach §. 44 des Sheenbewisbesches vom 2. März 1850 binnen zehn Jahren. Hierbei wird zugleich darauf aufmerk⸗ sam gemacht, daß die die Liste aller gekündigten, resp. noch rückständigen Rentenbriefe enthaltende Nummer der allgemeinen Verloosungs⸗Tabelle vo der Redaktion des „Deutschen Reichs⸗ und Königlich Preußischen Staats⸗Anzeigers“ für 25 jederzeit bezogen werden kann. Breslau, den 19. November 1881. Königliche Direktion der Rentenbau für Schlesien.

In dem am 19. d. Mts. zur Ausloosung von Rentenbriefen der Provinz Hannover für das laufende Halbjahr, 1. Oktober 1881 bis ult. März 1882, in en des Rentenbankgesetzes vom 2. März 1850 abgehaltenen Termine sind folgende Rentenbriefe ausgeloost worden: 1) Litt. A. à 3000 (1000 Thlr.) 4 Stück, nämlich: Nr. 27 44 186 198, 3) Litt. C. à 300 (100 Thlr.) 6 Stück nämlich Nr. 540 667 683 965 1925 1329, 4) Litt. D. à 75 (25 Thlr.) 2 Stück, nämlich Nr. 364 642, 5) Litt. E. à 30 (10 Thlr.) 13 Stück, nämlich Nr. 56 94 214 346 366 523 563 671 693 774 788 801 811. Die Zahl der Beträge derselben erfolgt vom 20. März 1882 ab durch die Kasse der unterzeichneten Rentenbank, Domplatz Nr. 4 hierselbst, in den Vor⸗ mittagsstunden von 9 bis 12 gegen Zurücklieferung der ausgeloosten Rentenbriefe in coursfähigem Zu⸗ tande und Quittungsleistung 1 einem bei

9950 10800 11839 12777 14119 15337 16374 17587

asse in Empfang zu nehmenden Formulare. Aus⸗ wärts wohnenden Inhabern der vorstehend aufgeführ⸗ ten, ausgeloosten Rentenbriefe ist auch bis 2 Wei⸗ teres gestattet, dieselben mit der Post an unsere Rentenbankkasse einzusenden und die Uebersendung der Valuta auf Wege, jedoch auf Gefahr und Kosten des Empfängers, unter Beüfagung einer in nachstehender Form ausgestellten ttung F beantragen. „Qulttung. Die Valuta der nach⸗ stehend verzeichneten LSr. Rentenbriefe der Provinz Hannover, nämlich: 1) Litt. Nr.. . i Kapital, 2) ꝛc., mit zusammen (buchstäblich) . .ℳ von der Königlichen Rentenbankkasse in Mesbebe⸗ baar und richtig empfangen zu haben, bescheinigt durch diese Quittung . den . . ten 18. N. N.“ Mit dem 1. April 1882 hört die weitere Verzinsung der gedachten Rentenbriefe auf, daher müssen me en die dazu gehörigen Zinscoupons Ser. II. Nr. 9 bis 16 nebst Talons unentgeltlich abgeliefert werden, widrigenfalls für fehlende Coupons der Betrag der⸗ elben vom Kapital zurückbehalten wird. Die In⸗

ber der ausgeloosten Renteubriefe fordern wir

erdurch auf, vom 20. März 1882 ab die Zahlung unter den vorerwähnten Modalitäten rechtzeitig in Empfang zu nehmen. Endlich machen wir darauf aufmerksam, daß die Nummern aller 111 resp. noch rückständigen Rentenbriefe durch die Sei⸗ tens der Redaktion des „Deuts Reichs⸗ und Königlich Preußischen Staats⸗ * in Berlin

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