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3 könne, schauung des Abg. Stöcker, fördern, vollständig theile.
einer Frage, in Bezug auf welche er
die Grundan⸗
die Sonntagsruhe möglichst zu
Der Abg. Dr. Reichensperger (Crefeld) glaubte, die Post⸗ verwaltung könne in dieser Angelegenheit noch Vieles thun,
ohne das Verkehrswesen im Mindesten zu
Staatssekretär befinde sich allerdings zwischen Scylla und Charybdis. Was derselbe den Einen zugestehe, müsse den Andern versagen. Auch gestehe er, daß es sein Billigkeits⸗ wenn man nur die Postverwaltung in dieser Frage und nicht auch die Eisenbahnverwaltung angreife. Gleichwohl könne auch die Postverwaltung noch Manches thun und sich England zum Muster nehmen, wo trotz der strengsten Sonntagsruhe, welche sich sogar auf eine Reduktion der Fahr⸗ züge erstrecke, bisher keinerlei Klagen über die Einschränkung
gefühl verletze,
des Verkehrs erhoben worden seien. Darauf wurde Tit. 3 genehmigt, desgl.
Die Tit. 17 bis 29 (Betriebsverwaltung, Besoldungen) werden
noch in der Budgetkommission vorberathen.
Ordinariums wurde bewilligt, desgl. der Etat der Reichs⸗ druckerei, Einnahmen 3 255 120 ℳ, Ausgabe 2 203 880 ℳ Namens der Budgetkommission referirte hierauf der Abg. von Benda über die Forderung in Kap. 9 Tit. 5 des Extra⸗ ordinariums des Etats für das Reichs⸗Schatzamt und empfahl die Genehmigung des Titels in folgender Fassung, die mit allen gegen 3 Stimmen in der Kommission genehmigt ist. „Zum Bau eines Kaiserpalastes in Stra 1 (Terrainerwerb und Projektbearbeitung) 71 200 ℳ“ . Abg. Koehl verwahrte sich gegen den Versuch der elsässischen offiziösen Presse, die Bewilligung dieser Frage zu Der Reichstag sei nicht sondern um unnöthige Ausgaben zu verhindern, zu denen er auch die Erbauung Sei für denselben man auch Nachfor⸗ Posten figurire zwar hier unter den einmaligen Ausgaben, allein die Genehmigung des⸗ eine fortdauernde Belastung des Etats. Denn die Unterhaltung von Dienstpersonal in dem Pa⸗ arten und Mobiliar bedingten alljähr⸗ die nicht gering zu veranschlagen seien.
einer Loyalitätsfrage aufzubauschen. hier, um Gefühlspolitik zu treiben,
eines Kaiserpalastes in Straßburg rechne.
einmal die erste Rate bewilligt, so könne derungen nicht ablehnen. Der
selben involvire
laste, Haus, lich Ausgaben,
— ——
Garten
schädigen. Der
müsse derselbe
Tit. 4 bis 16. Der Rest des
sburg, I. Rate
“ ““
Er halte von seinem Standpunkte die Errichtung eines Neu⸗ baues für diesen Zweck gut entbehrlich: das 1872 wieder auf⸗ gebaute prachtvolle Präfekturgebäude enthalte mehr als ge⸗ nügende Räumlichkeiten für ein Kaiserliches Absteigequartier. Auch ein noch so zahlreiches Gefolge würde sich mit Leichtig⸗ keit unterbringen lassen⸗ Es sei deshalb nicht nöthig, ohne Weiteres für einen Aufenthalt von einigen Tagen ein Paar Millionen unnütz zu opfern. Für die unwiderrufliche Zu⸗ sammengehörigkeit Elsaß⸗Lothringens mit Deutschland seien
S 1“X“
die neuen Besestigungen von Straßburg und Metz ein viel deut⸗
licheres Zeichen, als es ein neuer Kaiserpalast sein könne. Daß das Reich die Reichslande und speziell Straßburg zu einer bleibenden Stätte deutschen Wesens und deutscher Wissenschaft zu machen gedenke, das bezeugten bereits die Aufwendungen von Millionen für den neuen Universitäts⸗ prachtbau. Dazu sei kein neues Beweismittel nöthig. Allein selbst wenn die Gründe für Erbauung des neuen Palastes stichhaltiger wären, als sie in Wirklichkeit seien, so müßte er und seine politischen Freunde aus allgemeinen Gründen da⸗ gegen stimmen. Seine Partei halte die allgemeine finanzielle Lage des Reichs nicht darnach, um Ausgaben für nach ihrer Ansicht unnöthigen Luxus zu machen. Weder das Reich noch die Einzelstaaten könnten die Mittel aufbringen, um viel nöthigere Ausgaben zu bestreiten, als es dieser Schloßbau sei. Er halte die Einbringung eines derartigen Antrages von
Seite der Regierung für vollständig unberechtigt und hoffe, daß der Reichstag, unbeschadet seiner sonstigen loyalen Ge⸗
fühle, aus rein praktischen Gründen die Regierungsvorlage verwerfen werde.
Der Abg. Petersen stimmte der Ansicht zu, daß es sich hier um eine rein sachliche Frage handele, darum, ob für den kaiserlichen Haushalt entsprechende Räumlichkeiten schon vor⸗ handen seien oder erst geschaffen werden müßten. Er müsse nun aus eigener Anschauung die Ausführungen des Bericht⸗ erstatters vollständig bestätigen; es sei nicht richtig, daß das Präfekturgebäude genügende Räumlichkeiten aufweise, es seien in demselben nur wenige Zimmer vorhanden, die für ein Ab⸗ steigequartier, aber nicht für einen dauernden Aufenthalt ge⸗ nügten. So hätte dem letzten Kaisermanöver die Kaiserin aus Mangel an Wohnung nicht beiwohnen können; auch der Kronprinz und andere Fürstliche Gäste hätten in Privatquar⸗
tieren ihr Unterkommen finden müssen. So sehr er und seine politischen Freunde daher auch von der Ueberzeugung durchdrun⸗ gen seien, daß man mit Rücksicht auf die Finanzlage Sparsamkeit zu beobachten habe, so könnten sie doch diese immerhin nicht so bedeutende Ausgabe bewilligen.
Weitere Meldungen zum Wort lagen nicht vor. Ein Antrag des Abg. Stolle auf namentliche Abstimmung fand nicht die genügende Unterstützung. Die Forderung wurde hier⸗ auf genehmigt.
Damit war die Tagesordnung erledigt.
Der Präsident theilte mit, daß ein schleuniger Antrag des Abg. von Magdzinski eingegangen sei, dahin lautend, der Reichstag wolle die Sistirung eines gegen den Abg. von Chlapowski schwebenden Strafverfahrens beschließen, in welchem demselben eine Vorladung zum 9. Dezember erst gestern eingehändigt worden sei. Da Niemand Widerspruch erhob, wurde der Antrag sofort zur Berathung gestellt und ohne Debatte genehmigt.
Der Abg. Frhr. von Minnigerode erklärte Namens seiner politischen Freunde, daß sie der Dringlichkeit des Falles halber dieses Mal von ihrem sonstigen Antrage, die Angelegenheit dsrhtt Geschäftsordnungskommission zu verweisen, absehen wolle.
Der Präsident wollte auf die nächste Tagesordnung unter anderen: Erste und eventuell zweite Berathung des Gesetz⸗ entwurfes, betreffend die Berufsstatistik, setzen.
Die Abgg. Richter (Hagen) und Rickert beantragten der Wichtigkeit des Gesetzentwurfes halber, die zweite Berathung noch nicht mit auf die Tagesordnung zu setzen.
Die Abgg. Dr. Windthorst und Frhr. von Minnigerode widersprachen diesem Vorschlage, da der Reichstag ja nach Schluß der ersten Berathung immer noch in der Hand habe, Verweisung an eine Kommission oder sofortige zweite Bera⸗ thung zu beschließen. Es entspann sich eine Geschäftsordnungs⸗ debatte und der Abg. Frhr. von Minnigerode beantragte zu⸗ letzt die Entscheidung per majora. Die Abstimmung blieb zweifelhaft, und zog der Abg. Frhr. von Minnigerode, um es nicht zur Auszählung kommen zu lassen, seinen Wider⸗ spruch zurück.
Hierauf vertagte sich das Haus um 4 ½ Uhr auf Frei⸗ tag 1 Uhr.
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Preuß. Staats⸗Anzeiger und das Central⸗Handels⸗ register nimmt an: die Königliche Expedition
* NR Inserate für den Deutschen Reichs⸗ und Königl.
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Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen.
Oeffentlicher Anzeiger.
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Inserate nehmen an: die Annoncen⸗Expedittonen des „Invalidendank“, Rudolf Mosse, Haasenstein
8 Fereseis
schen J
Preußischen Staats⸗Anzeigers:
Beerlin SW., Wilhelm⸗Straße⸗Nr. 32. N.
des Heutschen Reichs⸗-Anzeigers und Königlich
u. der
Subhastationen, Aufgebote, Vorladungen
und Grosshandel.
1.
2. 1 gl. 1 6. Verschiedene Bekanntmachungen. Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren
8 Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen etc. 1 8
Verloosung, Amortisation, Zinszahlung N* u. 8. w. von öffentlichen Papieren.
7. Literarische Anzeigen.
[9. Familien-Nachrichten.
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8. Theater-Anzeigen. — In der Börsen- beilage.
& Bogler, G. L. Danbe & Co., E. Schlotte,
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Steckbriefe und Untersuchungs⸗Sachen.
Steckbrief. Gegen den unten beschriebenen Arbeiter Johann August Friedrich Werner, am 23. April 1852 in Storckow geboren, welcher sich
verborgen hält, ist die Untersuchungshaft wegen Dieb⸗
stahls in actis 84 G. 27. 11 81 J. IV. e. 387/81 verhängt. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das Untersuchungsgefängniß zu Berlin, Alt⸗ Moabit Nr. 11/12 N. W., abzuliefern. Berlin, Alt⸗Moabit Nr. 11/12 (NW.), den 3. Dezember 1881. Königliches Amtsgericht. I. Abth. 84. Be⸗ schreibung: Alter: 29 Jahre, Größe 1,67 m, Statur untersetzt, Haare dunkelblond, Stirn hoch, Bart kleiner Schnurrbart, Augenbrauen dunkelblond, Augen grau, Nase ewöhnlich, Mund gewöhnlich, Zähne vollständig, Kinn spitz, Gesicht länglich, Gesichts⸗ farbe blaß, Sprache deutsch. Kleidung: dunkler Stoffrock, schwarze Tuchhose, dunkle Weste, dunkel⸗ graue Mütze, Zugstiefel. 8
145319] 1 Steckbrief. Gegen den unten beschriebenen Agen⸗ ten (Arzt) Samuel Rosenthal, geboren am 2. Ja⸗
nuar 1850 (52) in Schönlanke, welcher sich verbor⸗
gen hält, ist die Untersuchungshaft wegen wieder⸗ holten Betruges und wiederholter Unterschlagung in den Akten R. 167. 77 r. verhängt. Es wird er⸗ sucht, denselben zu verhaften und in das Amts⸗ gefängniß des Betretungsortes abzuliefern. Berlin, den 2. Dezember 1881. Königliche Staatsanwalt⸗ schaft I. Langner, i. V. Beschreibung: Größe 5 Fuß 4 Zoll, Statur schlank, Haare schwarz, Stirn frei, Bart schwarz, Augenbrauen schwarz, Augen braun, Nase gewöhnlich, Mund gewöhnlich, Gesichts⸗ farbe gesund. Besondere Kennzeichen: fehlen.
Steckbrief. Gegen den 29 Jahre alten Knecht Carl Zimmermann aus Gremersdorf, dessen Auf⸗ enthalt unbekannt, soll eine durch Urtheil des König⸗ lichen Schöffengerichts zu Grimmen vom 19. Juni 1880 erkannte Haftstrafe von fünf Tagen, welche an die Stelle der nicht beizutreiben gewesenen Geld⸗ strafe von 25 ℳ getreten ist, vollstreckt werden. Es
8 wird ersucht, denselben zu verhaften, an ihm die er⸗
kannte Strafe zu vollstrecken und uns vom Geschehenen zu bena n 1881. Königliches Amtsgericht. II.
[45320] Scteckbrief. 1“ Der unten beschriebene Kaufmann und Agent
Wagner von Gaggenau, großh.
adischen Bezirksamts Rastatt, ist, nachdem er
Grimmen, den 18. Rovenaber
wegen Beihülfe zu dem Vergehen der versuchten Verletzung der Wehrpflicht zur
— auptverhandlung auf den 18. Nov. d. J. vor die hie ge Strafkammer geladen war, entwichen.
Es wird ersucht, denselben festzunehmen und in das amtsgerichtliche Gefängniß zu Tübingen abzuliefern.
Tübingen, den 5. Dezember 1881.
K. Landgert. Straftammer. äcker.
Gerner. Be erebneg. ahre, Statur: schlank, Größe: mehr als mittelgroß, Haare: hellbraun, am Hinterkopf lang, Augen: raublau, .hns orm: lang. Be⸗ Uahder⸗ Kennzeichen: ungewöhnlich langer Hals und angel einiger oberer und unterer Vorderzähne. ——— 8
Steckbrief. Der unten näher bezeichnete Füsilier (Rekrut) Kliefoot der 11. Compagnie 3. Pommer⸗ nfanterie⸗Regiments Nr. 14 hat am 3. d. M. veae sich entfernt und ist bis jetzt nicht zu⸗ rückgekeh Es liegt Verdacht der Fahnenflucht
—
Alter: 48
lich,
tretungsfalle festzun
Mittheilung mache den 6. Dezember Bataillou 3. ments Nr. 14.
fanterie⸗Regiments 2) Vorname Johau 5 Religion evange August 1860, 7) blond, 9) Stirn 11) Augen blau,
gewöhnlich, 14) Ba⸗
[45488]
egen §. 360 Nr. erselbe wird auf 12 Uhr, vor das
schuldigtem Ausblei der nach
gestellten Erklärung 29. November 1881 theilung I.
[42941] Ladung.
13. Dezember 1863
Aufenthalt unbekan
im Besitz des zu d
wird auf Anordnun hierselbst auf den tags 10 Uhr,
in Alt⸗Moabit
lung ber 1881. lichen Amtsgerichts
vor. Sämmtliche Militär⸗ und Civilbehörden werden er⸗ gebenst ersucht, auf p. Kliefoot zu achten, denselben im Be⸗
abzuliefern und vom Geschehenen hierher gefälligst
Pommerschen Infanter
wald, 4) Aufenthaltsort Clevenow, Kreis Grimmen,
12) Nase gewöhnlich,
gut, 16) Kinn gewöhnlich, 17) Gesichtsbildung läng⸗ 18) Gesichtsfarbe gesund, 20) Sprache deutsch, Narbe an der Stirn. 1 schwarzen Civilmütze, 1 blauen Flanelljacke, 1 Tuch⸗ hose, 1 Halsbinde, 1 Paar Stiefeln (eigene), 1 Hemde.
Der beurlaubte Reservist Theodor Joseph Heilig, zuletzt in Calau sich aufhaltend, ist beschuldigt, ohne Erlaubniß ausgewandert zu
selbst zur Hauptverhandlung geladen.
handlung geschritten und der Beschuldigte auf Grund r nach §. 472 der Strafprozeßordnung von dem Königlichen Landwehrbezirkscommando hierselbst aus⸗
Der Arbeiter Karl Großmann, am
legt wird, zu Schöneberg am 22. August d. J. um⸗ herziehend Streichhölzer feilgeboten zu haben, ohne
lichen Gewerbescheins gewesen zu sein, Uebertretung gegen §§. 1 und 18 des Gesetzes vom 3./7. 1876,
vor das Königliche Schöffengericht Nr. mer Nr. 33, zur Hauptverhandlung geladen. unentschuldigtem Ausbleiben wird zur Hauptverhand⸗ eschritten werden. Berl Drabner, Gerichtsschreiber des König⸗
ehmen, an die nächste Militärwache
n lassen zu wollen.
Stralsund, 1881.
Königliches er. e⸗Regi⸗ wird
en iermit bekannt gemacht. Nr. 14. 1) Familienname Kliefoot, i Bernhard, 3) Geburtsort Greifs⸗
lisch, 6) Alter, geboren den 29. Größe 1 m 63 ecm, 8) Hande 3 frei, 10) Augenbrauen lond,
13) Mund
rt kleinen Schnurrbart, 15) Zähne
Berlich.
19) Gestalt mittel, 28 Besondere Kennzeichen:
Bekleidet ist derselbe mit Buchstaben
Amtsgericht zu Runkel auf
sein — Uebertretung 3 des Reichs⸗Strafgesetzbuchs. den 21. März 1882, Mittags Königliche Schöffengericht hier⸗ Handlupi. 2. Bei unent⸗ ben 9 r . 8 ver⸗ en desselben wird zur Hauptver 145450]
Aufgebot.
verurtheilt werden. Calau, den . Königliches Amtsgericht.
Nr. 38 b sichtige. Dios 8 8 4. zu Neu⸗Ruppin geboren, dessen Dieselbe besteht: unt ist, und welchem zur Last ge⸗ 38a. und b.,
steunermutterrolle der
iesem Gewerbebetriebe erforder⸗
1,3105 ha im
g des Königlichen Amtsgerichts II. schrieben sind, 81. enee 18e, Beremie einem Köthnerantheile 11/12, schaftsforst.
Portal III., Zim⸗
Auch bei Berlin, den 14. Novem⸗ Dingelbe angekauft II.
Subhastatio [45457] „Karl Christia
mann,
zu bestellen.
ladungen u. dergl.
Oeffentliche Zustellung. Nachstehender Aus 8
Umpferstedt, vertreten durch Rechtsanwalt Bach⸗ un, klagen gegen Friedrich Hartung aus Weimar und Genossen und laden die Beklagten zur Verhandlung unter der Aufforderung, einen bei dem hiesigen Landgericht zugelassenen Anwalt
daß Beklagte in Löschung der gegen den kläge⸗ rischen Grundbesitz in Umpferstedt Fol. 201 Nr. 4 und Fol. 232 Nr. 3 eingetragenen Hypo! anzumelden.
i Emil Rodeck und Ehefrau in in Eigenthums⸗
in Reallasten, Abfindungs⸗, Ansprüchen,
1 sprüche in dem dazu auf ie Kläger beantragen zu erkennen,
auf der hiesigen Gerichtsstube
thek für 450 ℳ mit 5 % Zinsen zu willigen haben. Zum Verhandlungstermin ist Dienstag, der 28. März 1882, Vormittags 10 Uhr, vor der I. Civilkammer des Großherzogl. S. Landgerichts zu Weimar anberaumt.“ Re rd zum Zweck der öffentlichen Zustellung für me Signalement des Füsiliers Friedrich Hartung, dessen Aufenthalt unbekannt ist, Kliefoot der 11. Compagnie 3. Pommerschen In⸗ b 1 Weimar, den 5. Dezember 1881. Der Gerichtsschreiber ddes Großherzoglich S. Landgerichts.
15454]· Oeffentliche Zustellung.
Der Friedrich Buhlmann zu Runkel klagt gegen den Wendelin Walter von Runkel, jetzt unbekannt wo? abwesend, aus baarem Darlehn und Vorlagen, mit dem Antrage auf Zahlung von 224,56 ℳ (in Zweihundert vier und zwanzig Mark 56 ₰) und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche
den 24. Jannar 1882, Vormittags 10 Uhr, Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser
Auszug der Klage bekannt gemacht.
11en. Prov. Hessen⸗Nassau, den 1. Dezember 81.
Marx, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. I.
Der Kothsaß Friedrich Leinemann zu Dingelbe hat dem Gerichte angezeigt, daß er wegen eines ihm Ab⸗ aus der Landes⸗Creditanstalt zu Hannover zu be⸗ —spilligenden Darlehnshypothek mit seiner im Bezirke 2 . des unterzeichneten Amtsgerichts zu Dingelbe unter elegenen Köthnerstelle zu bestellen beab⸗
a. aus den Gebäuden unter Haus⸗Nr. 38 und
b. aus den Grundstücken, welche in der Grund⸗ Gemeinde Dingelbe unter Artikel 39 und 203 zu 3,5272 Ganzen zu 4,8377 ha be⸗ 88
c. aus einer Gemeindegerechtigkeit, namentlich an der
Das Grundstück von 1,3105 ha „am Lehmwege“ hat ꝛc. Leinemann laut Kontrakts vom 6. August 1880 von dem Anbauer Heinrich Rose Nr. 86 zu
Nachdem der Provokant als verfügungsfähiger Eigenthümer des zu verpfändenden sich allhier vorläufig ausgewiesen hat: unter Bezugnahme auf die §§. 25 und 26 der Ver⸗ 18. Juni 1842 und den §. 18 des Gesetzes vom 12. Auzust 1846 alle Diejenigen, welche an die bezeichneten Pfandgegenstände Ansprüche irgend einer Art erheben zu können glauben, mögen diese b. oder Ober⸗Eigenthumsrechten, in hvpothekarischen und sonst bevorzugten Forderungen, Dotal⸗ oder Leibzuchts⸗ des oder anderen Verhaftungen und Be⸗ lastungen bestehen, hierdurch vorgeladen, solche An⸗
Freitag⸗ den 27. Jannar 1882, torgens 10 Uhr,
angesetzten Termine
— —
Durch die Nichtanmeldung geht der Anspruch nicht überhaupt, sondern nur im Verhältnisse zu der der Landes⸗Kreditanstalt zu bestellenden Hypothek verloren.
Einer Anmeldung bedarf es daher nur dann, wenn die Rechtsbeständigkeit und das Vorzugsrecht der der Landes⸗Kreditanstalt zu bestellenden Hypothek nicht eingeräumt werden soll.
Von der Anmeldungspflicht sind nur Diejenigen be⸗ freit, denen über ihre Ansprüche von der Direktion der Hannoverschen Landes⸗Kreditanstalt Certifikate ausgestellt worden.
Hildesheim, den 3. Dezember 1881. b
Königliches Amtsgericht V. “ Börner. F Aufgebot behuf Todeserklärung.
Der am 15. August 1842 geborne Wilhelm Brandes, Sohn des weil. Schullehrers und Küsters Joh. Ludw. August Brandes zu Neuenhäusen vor Celle, ist im Jahre 1864 von hier nach Amerika ausgewandert und seit 1865 verschollen.
Auf desfallsigen für zulässig erkannten Antrag und nachdem den gesetzlichen Erfordernissen genügt worden ist, wird der vorbezeichnete
Wilhelm Brandes hierdurch aufgefordert, binnen Jahresfrist spätestens in dem zu diesem Zwecke auf
Sonnabend, den 30. Dezember k. J. 1882,
Morgens 10 Uhr, anberaumten Termine bei dem unterzeichneten Ge⸗ richte so gewiß sich zu melden, als widrigenfalls er sns todt erklärt, sein Vermögen aber den nächsten ekannten Erben oder Nachfolgern überwiesen
werden wird. welche über das Fortleben des
[45449]
und
Alle Personen, Wilhelm Brandes Kunde geben können, werden zu deren Mittheilung, für den Fall der demnächstigen Todeserklärung aber die etwaigen Erb⸗ und Nach⸗ folgeberechtigten zur Anmeldung ihrer Ansprüche im obengedachten Termine unter der Verwarnung auf⸗ gefordert, daß bei der Ueberweisung des Vermögens des Verschollenen auf sie keine Rücksicht genommen werden soll.
Celle, den 5. Dezember 1881.
Königliches Amtsgericht, Abtheilung II. ezw. 4“ [45459) Bekanntmachung. 8
Das über folgende Post: Grundbuch von Rubrica III. Nr. 1 ein Dar⸗ lehn von vierhundert Reichsthalern an das katholische Pastorat und fünfzig Reichsthaler an die katholische Ge⸗ meinde in Holten, vermöge gerichtlicher Gesammtschuld und Pfandverschreibung vom 2. März 1825, zur Sicher⸗ heit des Darlehns, Zinsen und Kosten eingetragen ex mandato vom 12. März ejusdem, gebildeten Hvpothekeninstrument vom 2. März 1825 ist durch Ausschlußurtheil vom 25. Oktober 1881 zwecks Aus⸗ fertigung eines neuen für kraftlos erklärt
Ruhrort, den 2. November 1881.
Königliches Amtsgericht.
Genossen⸗
Grundbesitzes so werden
1
Bekanntmachun 8 22 der amtlichen Bekanntmachungen öͤniglichen Land⸗ und Amtsgerichts Berlin I. neben dem Deutschen Reichs⸗ und Königlich Preußischen Staats⸗Anzeiger das Berliner In⸗ telligenz⸗Blatt bestimmt worden. erlin, den 1. Dezember 1881. Landgerichts⸗Präsident: Beardeleben.
e
Band II. Blatt 38
Für die Dauer des Geschsftssaßres 1882 ist zur
145475] Oeffentliche Zustellung.
Der Besitzer Ludwig Wruck zu Jaschhuette, Klägers, vertreten durch den Justizrath Neubaur in Berent, klagt gegen die früheren Besitzer Ernst Ludwig und Caroline Wilhelmine, geb. Gillmeister, — Kowalke'schen Eheleute, Beklagte, Wohnort un⸗ bekannt, wegen Auflassung mit dem Antrage, die Beklagten zu verurtheilen, dem Kläger das Grund⸗ stück Jaschhütte Nr. 14 aufzulassen, und darin zu willigen, daß der Kläger als Eigenthümer in das Grundbuch dieses Grundstückes eingetragen wird, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gerichts zu Berent auf 1
den 4. Februar 1882, Vormittags 9 Uhr.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berent, den 2. Dezember 1881.
Wodsak,
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
45447 Oeffentliche Zustellung. b Die 1bb Armenrechte zugelassene Ehefrau Chri⸗ stiane Henriette Felber, geb. Macher, in Chemnitz, vertreten durch Rechtsanwalt Hösel daselbst, klagt gegen ihren Ehemann, den Zimmermann Franz Fer⸗ dinand Felber aus Reichenhain, zuletzt in Chemnitz, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Ver⸗ lassung mit dem Antrage auf Ehescheidung, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die III. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Chemnitz auf den 14. Februar 1882, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. .
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Chemnitz, den 7. Dezember 1881.
Akt. Fischer, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[45333] Oeffentliche Zustellung.
Die ledige Dienstmagd Karoline Koch von Oppen⸗ weiler, zur Fiit in Stuttgart, und Genossen, klagen gegen den ledigen Bauern Jakob Bek von Rieth, zur Zeit mit unbekanntem Aufenthalt in Amerika, wegen Kindbettkosten und Alimentenforderung, mit dem Antrage, den Beklagten als Vater des von der Klägerin am 1. April 1881 geborenen Kindes, Na⸗ mens Helene Pauline, zur Bezahlung von:
a. 25 ℳ Tauf⸗ und Kindbettkosten, und b. 90 ℳ jährlichen Alimenten, in vierteljähr⸗ lichen Raten vorauszahlbar, so lange das Kind sich nicht selbst ernähren kann, jeden⸗ falls aber bis zum zurückgelegten 14. Lebens⸗ jahre, zu L und laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Vaihingen auf den 27. Januar 1882, Vormittags 9 9½ Uhr.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. “
Vaihingen, den 5. Dezember 1881.
Steinle, 1 Gerichtsschreiber des K. Württemb. Amtsgerichts.
1453441 Oeffentliche Zustellung.
Die Allgemeine geistliche Wittwenkasse zu Darm⸗ stadt, vertreten durch Rechtsanwalt Purgold daselbst, klagt gegen den Georg Karl Diehl*), Steinkohlen⸗ händler und dessen Ehefrau Agnes, geborne Guth, früher zu Bessungen, nun mit unbekanntem Auf⸗ enthalt abwesend, wegen Zahlung der Zinsen à 5 ½ % eines It. Obligation vom 14./15. März 1871 schuldigen Darlehens von 2200 Gulden oder 3771 Mark 43 Pfg. für das Jahr 1880 = 207 Mark 44 Pfg., mit dem Antrage auf Verurtheilung der beiden Beklagten zur dieser Schuld und der Kosten des Verfahrens, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großherzogl. Amtsgericht Darmstadt I. — Zimmer Nr. 16 — auf
Dienstag, den 10. Januar 1882, Vormittags 9 Uhr.
Gleichzeitig wurde das Darlehen gekündigt.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Darmstadt, den 2. November 1881.
Kümmel,
Gerichtsschreiber des Großherzogl. Amtsgerichts.
*) In dem Inserat Nr. 42061 der ersten Beilage zum Deutschen Reichs⸗Anzeiger Nr. 269 vom 16. November d. Js. ist der Name „Diehl“ irrig in „Viehl“ verdruckt worden. ““ [45334] Oeffentliche Zustellung.
Die verehelichte Schneider Köther, Wilhelmine, geb. Feld hierselbst, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Rieß I. bierselbst, klagt gegen ihren in unbe⸗ kannter Abwesenheit lebenden Ehemann, den Schnei⸗ der Ludwig Köther, zuletzt in Reinickendorf wohn⸗ haft, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein schul⸗ digen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts II. zu Berlin, Dorotheenstr. 7, 1 Tr., Zimmer 14, auf den 23. Februar 1882, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zen
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser
Auszug der Klage bekannt gemacht.
(gez) Gräben,
Gerichtsschreiber des Königlichen Lendeerichte II.
[45335] Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung.
Theodora Maria Wilhelmine arschalk, geb. Riecke zu Hamburg, vertreten durch die Rechts⸗ anwälte Dres. Belmonte, Kleinschmidt und G. Michahelles, klagt gegen ihren Ehemann Anton
arschalk, unbekannten Aufenthalts, wegen Ehe⸗ cheidung und ladet den Beklagten zur Eidesleistung abseiten Klägerin und weiteren mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die dritte Civilkammer des Landgerichts zu Hamburg auf
den 13. — 1882, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht. Hamburg, den 6. Dezember 1881.
W. Rüter, Gerichtsschreiber des Landgerichts, Civilkammer III. “ zu Hamburg,
512 en. Aufgebot. Der Kaufmann Julius L. Katzenstein in Eschwege hat das Aufgebot der drei Stück Prämienscheine der kurhessischen 40 Thaler⸗Loose Serie 5122 Nr. 128 027 Abth. II.,
„ 4784 „ 119 592 Abth. II.,
„ 3676 „ 91 895 Abth. II., welche bei der am 1. Juli d. J. stattgehabten Ver⸗ loosung gezogen worden sind und am 15. Dezember J. zur Auszahlung kommen werden, beantragt. Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 14. Februar 1882*), Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Neues Geschäfts⸗ haus der Gerichte, Hochparterre, Zimmer Nr. 19, an⸗ beraumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraft⸗ loserklärung der Urkunden erfolgen wird. Cassel, den 30. November 1881.
ssnigkiches Amtsgericht, Abtheilung I. *) Nicht 1881, wie in Nr. 286 gedruckt ist.
[184891 Anfa
Aufgebot.
Die nachbenannten Personen haben das Aufgebot der je bei ihren Namen bezeichneten Urkunden bean⸗ tragt:
1) Johanne, verw. Baake, geb. Braun in Gera, des Schuldbuchs der Fürstl. Sparkasse zu Gera Nr. 38 028 über 3122 ℳ 56 ₰, ausgefertigt für die Antragstellerin,
2) Wilhelm Patzsch in Gera, des Schuldbuchs derselben Sparkasse, Nr. 41 704 über 31 ℳ 10 ₰, ausgefertigt für Agnes Bretschneider in Gera, Ftege esosleg des Antragstellers,
3) Henriette, verehel. Diener in Untermhaus, des Schuldbuchs derselben Sparkasse, Nr. 27 536 über 316 ℳ 2 ₰, ausgefertigt für die Antrag⸗ stellerin, 66“
4) Louise Henriette und Ida Marie, Geschwister Reißig in Gera, des Schuldbuchs derselben Sparkasse, Nr. 24 223 über 19 597 ℳ 62 ₰, ausgefertigt für Geschwister Reißig in Gera.
Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert,
spätestens in dem auf Freitag, den 23. Dezember 1881, Vorm. 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte (Landhaus, Schloß⸗ straße II. Treppen, Zimmer 3) anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklä⸗ rung der Urkunden erfolgenzwird. . Gera, den 20. Mai 1881. 1“ Fürstliches Amtsgericht. b
15287]3 Aufgebot. Auf den Antrag des Stallers Maart hierselbst, auf dessen Folium im Schuld⸗ und Pfandprotokoll der Landschaft Nordstrand, Band II. Fol. 437 fol⸗ gende Protokollate aus den dabei bemerkten Urkun⸗ den, deren Verlust glaubhaft gemacht ist, ungetilgt stehen, namentlich: t 1) die Gewährleistung eines verheuerten Hofbesitzes aus Vereinbarungsakte zwischen Dr. Förster und Thomas Johannsen einerseits und Lorenz Thom⸗ sen andererseits, vom 11. September 1824, pro⸗ tokollirt am 11. September 1824; die Verpflichtung zur Berichtigung einer Land⸗ kaufsumme für ein Wohnhaus nebst 121 ½ Ruthen Landes von 1086 ℳ vorm. Cour., nach Maß⸗ gabe Kaufkontrakts vom 18. Dezember 1824, wischen Hans Ingwer Petersen und Johann Lercsen protokollirt den 17. Januar 1825; werden die Inhaber der genannten Urkunden und Dieijenigen, welche aus den Protokollaten glauben Ansprüche erheben zu können, aufgefordert, bei Strafe des Rechtsnachtheils, daß die Urkunden werden für kraftlos erklärt und die “ werden getilgt werden, ihre Rechte spätestens in dem hiermit auf Dienstag, den 7. Februar 1882, Vormittags 10 Uhr, angesetzten Aufgebotstermine hierselbst an⸗ zumelden und beziehungsweise die Urkunden vorzu⸗ legen. Mordstrand, 29. November 188131. Königliches Amtsgerichht. Hansen.
Im Hypothekenbuche für die Stadt Fürth Band III. S. 289 ist auf Plan Nr. 610 und 610 ½ der Steuergemeinde Fürth, Hs. Nr. 3 am Kohlenmarkt und 57 der Schwabacherstraße unterm 2. Juli 1827 eine Kaution von 9 Fl 12 Kr. für die Erbschaft des Vergolders Johann Benz in Fürth auf Grund Hy⸗ pothekenbriefs vom 28. Januar 1804 eingetragen.
Da die Nachforschungen nach dem rechtmäßigen Inhaber dieser Forderung fruchtlos geblieben und vom Tage der letzten auf dieselbe sich beziehenden Handlung mehr als 30 Jahre verstrichen sind, so ergeht hiermit auf Antrag des Gastwirths Gottlieb Steinbauer in Fürth, als derzeitigen Besitzers der Hypothekobjekte an Denjenigen, welcher auf ie 39. liche Forderung ein Recht zu haben glaubt, die Auf⸗ forderung, innerhalb 6 Monaten bei dem unter⸗ Ferthtes Gerichte sich zu melden, widrigenfalls die
ezeichnete eüenas. für erloschen erklärt und im Hypothekenbuche gelöscht würde. “
Der Aufgebotstermin sindet am 1
Donnerstag, den 6. Juli 1882, Vormittags 9 Uhr, 8 Sitzungssaal Nr. 14,
8 8 L111““
dabier statt. Fürth, den 2. Dezember 1881. 8 Keoönigliches Amtsgericht. I (L. 8.) gez. Rauch. 2 Zur Beglaubigung:
n
[45329] Aufgebot.
Der Wirth A. Volkenrath hierselbst hat das Auf⸗ gebot zweier auf seinen Namen lautender Landes⸗
Nr. 3731 vom 6. Juli 1881 über je 51 ℳ bean⸗ tragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 15. Iuni 1882, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte im Zimmer Nr. 1 anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu⸗ melden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Detmold, den 28. November 1881. “ Fürstliches Amtsgericht. II. Zur Beglaubigung: Druͤke, Gerichtsschreiber
1“
Aufgebot.
Der jetzige Assistent Kieckbach bei der Königlichen Staatsanwaltschaft I. in Berlin hat in seiner früheren Stellung als Gerichsvollzieher in Peitz eine Caution von 600 ℳ nom. in 2 preußischen kon⸗ solidirten Anleihescheinen à 300 ℳ bestellt. Wer aus seinem früheren Dienstverhältnisse Forderungen an denselben hat und sich dieserhalb an die gedachte Caution halten will, muß sein Recht spätestens in dem auf Antrag des ꝛc. Kieckbach
zum 1. Februar 1882, Vormittags 9 Uhr, vor hiesigem Amtsgerichte anberaumten Aufgebots⸗ termine anmelden, widrigenfalls die Ansprüche an die bestellte Caution verloren gehen und später nur noch die Person des ꝛc. Kieckbach haftet.
Peitz, den 2. Dezember 1881. .
Königliches Amtsgericht.
Verkaufsanzeige nebst Edictalladung.
In Sachen des Bernhard Muttray in Hamburg, Gläubigers, 8 gegen
den H. Dubbers in Stade, Schuldner,
sollen die auf den Namen des Bauoffizianten Heinr. Friedr. Dubbers in Stade, unter Artikel 578, Kartenblatt 15, Parzelle 199, und Kartenblatt 16, Parzelle 95 der Grundsteuermutterrolle von Stade beschriebenen Grundstücke mit den darauf stehenden Baulichkeiten, nämlich:
g. das unter Nr. 212 an der Flohstraße und
bezw. am Wilhadi⸗Kirchhofe in Stade belegene
gweistöckige Wohnhaus, welches 4 Stuben, 4 Kammern, 3 Küchen, 2 Giebelkammern, Bodenraum und einen Wohnkeller enthält, mit Waschhaus, Abort und Hofplatz,
b. das an der Großen⸗Schmiede und Ecke der
Großstraße in Stade unter Nr. 260 belegene, in Fachwerk erbaute zweistöckige Wohnhaus, worin ein Kaufmannsladen mit Comtoir und außerdem 10 heizbare Zimmer, 7 Kammern, Keller, 2 Küchen, Vorplätze, Bodenräume und diverse Dachkammern sich befinden,
e. das unter Nr. 260 a. an der Großstraße in Stade belegene zweistöckige Nebenhaus, welches
einen Laden mit Comtoir, 4 Stuben, 2 Kam⸗ mern, Keller, Vorplatz und Bodenraum mit
Dachkammern enthält,
d. der zu den Häusern b. und c. in Verbindung stehende Hofplatz mit dem darauf stehenden Waschhause und Abort,
zwangsweise in dem dazu auf Freitag, den 3. März 1882, Morgens 10 Uhr,
[45290]
werden.
Kaufliebhaber werden damit geladen. b
Alle, welche an den beschriebenen Grundstücken Eigenthums⸗, Näher⸗, lehnrechtliche, fideikommissa⸗ rische, Pfand⸗ und sonstige dingliche Rechte, insbeson⸗ dere Servituten und Realberechtigungen zu haben vermeinen, werden aufgefordert, selbige in obigem Termine anzumelden und die darüber lautenden Ur⸗ kunden vorzulegen, unter dem Verwarnen, daß im Nichtanmeldungsfalle das Recht im Verhältniß zum neuen Erwerber der Grundstücke verloren gehe.
Stade, den 2. Dezember 1881. Koönigliches Amtsgericht, Abtheilung I. “ v. Wangenheim.
Ausgefertigt zur Veröffentlichung. Duensing, Sekr., Gerichtsschr. Kgl. Amtsgerichts Stade.
145336]= Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil des hiesigen Gerichts vom 21. November 1881, sind die Inhaber der nachstehenden auf Nr. 20 Wikoline, Abtheilung III. Nr. 1 und 2 eingetragenen Hypothekenposten:
I. 102 Thaler Muttertheil für die Kinder des Besitzers Namens 1) Anna Rosine, 2) Anna Helena, 3) Johann Adam, 4) George Fried⸗ rich, 5) Johann Friedrich, 6) Susanna aus dem vorigen Hypothekenbuch übertragen ver⸗ möge Dekrets vom 6. Mai 1819, .50 Thaler Kaufgelder für Johann Baum ex decreto vom 6. Mai 1819 eingetragen, unter Vorbehalt des von der verehelichten Frei⸗ gärtner Dorothea Klose, geb. Wittig zu Gahle, auf die letztere Post erhobenen Anspruchs mit ihren An⸗ sprüchen ausgeschlossen.
Herrnstadt, den 28. November 1881.
Königliches Amtsgericht. Tietze.
[153100 Cannstatt. (Württemberg.) Testaments⸗Cröffnung. Die am 25. Juli d. J. kinderlos gestorbene zweite Ehefrau des Weingärtners Georg Friedrich Schmid von hier, Jakobine, geb. Raichle, hat in ihrem neuesten Testament vom 6. Juli 1875 ihren Ehe⸗ mann ꝛc. Schmid und ihre Schwester Friederike, geb. Raichle, Wittwe des Gottlob Oechsle, ge⸗ wesenen Kutschers hier, zu Erben ihres Nachlasses ernannt, und ihre übrigen gesetzlichen Erben bei der Erbeinsetzung übergangen. Hiervon wird in Gemäß⸗ heit Beschlusses der hiesigen Theilungsbehörde die etwa vorhandene Nachkommenschaft 1. Grades des am 12. Januar 1852 zu Potsdam gestorbenen voll⸗ bürtigen Bruders der Erblasserin: David Raichle von hier, gewesenen Kutschers in Berlin bei Seiner Königl. Hoheit Prinz August von Württemberg, in Kenntniß gesetzt, mit dem Bedeuten, daß das (mit außern Mängeln nicht behaftete) Testament vollzogen werde, wenn sie sich nicht innerhalb dreißig Tagen, vom Datum dieses Blattes an gerechnet, bei der hiesigen Theilungsbehörde über gerichtliche Anfech⸗
richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Sparkassenscheine Nr. 33
371 vom 1 8
3. Juni 1881 und
tung desselben ausgewiesen haben würde. Veuneft wird noch, daß die Wittwe des ꝛc. Raichle
allhier auberaumten Termine öffentlich versteigert
eritali Auferthaltsort hier nicht bekannt bürend faliger 8.⸗4 von Berlin nach Potsdam ge⸗ zogen ist, und daß ene. Tochter desselben, Namens Anna, im S gen orben sein soll. 6. Dezember 1881. 1 b Königl. württemb. Gerichts otariat.
1“
1“ 11“ In Sachen, betreffend das Aufgebo auf dem. dem Eigenthümer Valentin Szymanowicz gehörigen, zu Gosciejewo belegenen Grundstück Gosciejewo Nr. 26 in Abth. III. unter Nr. 1 für die Geschwister Na pieczek, Justine, Johann und Peter eingetragenen Hypothekenforderung von 142 Thlr. 3 Sgr. 9 Pf. und über diese Post, gebildeten Hypothekendokuments hat das unterzeichnete Gericht in seiner heutigen Sitzung für Recht erkannt: 3 Alle Diejenigen, welche an die auf dem Grund⸗ stuch Gosciejewo Nr. 26 in Abthl. III. sub Nr. 1 ür die Geschwister Napieczek: Justine, Johann und Peter eingetragene Hypothekenforderung von 142 Thlr. 3 Sgr. 9 Pf. und an das über diese Post gebildete Hypothekendokument irgend welche Ansprüche als Eigenthümer, Cessionare, Pfand⸗ oder sonstige Brief inhaber zu machen haben, werden mit denselben aus⸗ geschlossen und wird das über die gedachte Post ge⸗ bildete Hypothekendokument für kraftlos erklärt. Rogasen, den 28. November 1881. Königliches Amtsgericht.
[45291] 1 —
In Zwangsvollstreckungssachen des Vollhöfners Hr. Wildung in Idingen, Gläubigers, wider den früheren Vollhöfner, jetzigen Altentheiler Jacob Westermann in U.⸗Einzingen, Schuldner, wegen Forderung, soll der in U.⸗Einzingen unter Haus⸗ Nr. 1 belegene Vollhof öffentlich meistbietend ver⸗ kauft werden, und steht zu dem Ende Termin auf
Sonnabend, den 28. Febrnar 1882, Vormittags 10 Uhr, auf der Hofesstelle an. Die Verkaufsbedingungen können auf hiesiger Gerichtsschreiberei eingesehen werden. . 8
Das Areal des zu verkaufenden Hofes beträgt 98 Hektar 29 Ar 5 ◻ Meter. Auf dem Hofe befinden ich: ein Wohnhaus, ein Häuslingshaus, zwei Schauer, ein Speicher, ein Haidschauer, ein sog. Imkerspeicher, ein Backhaus mit Backofen, ein Keller und zwei Schafställe. 1b
Zugleich werden Alle, welche an den zu verkaufen den Grundstücken Eigenthums⸗, Näher⸗, lehnrecht⸗ liche, fideikommissarische, Pfand⸗ und andere ding⸗ liche Rechte, insbesondere auch Servituten und Real⸗ berechtigungen zu haben vermeinen, hierdurch auf⸗ gefordert, ihre desfallsigen Rechte in dem anberaum⸗ ten Termine anzumelden, widrigenfalls für den sich nicht Meldenden im Verhältnisse zum neuen Erwerber das Recht verloren geht.
Walsrode, 26. November 1881.
Königliches Amtsgericht. Aumann. 8 [45330] 8
Nach heute erlassenem, seinem g. b nach durch Anschlag an die Gerichtstafel bekannt gemachtem Proclam finden zur Zwangs⸗ versteigerung der bisher der Frau Kämling ge⸗ hörigen Häuslerei Nr. 11 zu Zierzow Termine
1) zum Verkaufe nach zuvoriger endlicher Regu⸗ llirung der Verkaufsbedingungen am
Mittwoch, den 8. Februar 1882, Vormittags 11 Uhr, 2) zum Ueberbot am b Mittwoch, den 1. März 1882, Vormittags 11 Uhr, 3) zur Anmeldung dinglicher Rechte an
Grundstück am
8 Mittwoch, den 8. Februar 1882, Vormittags 10 ½ Uhr,
das
Auslage der Verkaufsbedingungen vom 25. Januar 1882 an auf der Gerichtsschreiberei.
Die Frau Kämling wird Kaufliebhabern nach vorgängiger Anmeldung die Besichtigung des Grund⸗ stücks mit Zubehör gestatten.
Grabow, den 30. November 1881. 4 Großherzogl. Mecklenburg⸗Schwerinsches Amtsgericht. Zur Beglaubigung:
Der int. Gerichtsschreiber:
Freyer,
A.⸗G.⸗Diätar.
[45312 ⁄ Bekanntmachung.
Die Restauration auf dem diesseitigen Bahnhofe Michendorf soll im Wege der öffentlichen Sub⸗ mission vom 14. Februar n. J. anderweit verpachtet, kann event. aber auch von sofort übernommen werden.
Die von dem bisherigen Pächter gezahlte Pacht betrug 300 ℳ und sind Offerten, in welchen ein be⸗ stimmtes Gebot abzugeben ist, mit der Aufschrift:
zu Michendorf’“”“ portofrei und versiegelt bis zu dem auf Montag, den 19. Dezember er., Mittags 12 Uhr, anstehenden Submissionstermine an das unterzeich⸗ nete Betriebsamt einzureichen, welches sich die freie Wahl unter den Bietern vorbehält. W Die Pachtbedingungen liegen bei dem Stations⸗ vorstande zu Michendorf, sowie bei dem Vorsteher unseres Central⸗Büreaus, Neustädtische Kirchstraße Nr. 11, während der Geschäftsstunden von 8 bis 3 Uhr aus, werden auch von dem letzteren auf frankirte Gesuche gegen Erstattung von ₰ Copialien ver⸗ sandt. Berlin, den 19. November 1881. Königliches Eisenbahn⸗Betriebsamt erlin⸗Blankenheim. “ [45337] Erbvorladung. 3 U. V. Nr. 1631. Rosina Lang, geboren im Jahre 1835, seit 1854 in New⸗Orleans, Nord⸗ Amerika, nun vermißt, wird zur Verlassenschafts⸗ verhandlung auf Ableben ihres Vaters Johann Baptist Lang, Taglöhners in Falkensteig, mit Frist von 3 Monaten unter dem Bedeuten geladen, daß, wenn sie nicht erscheint, die Erbschaft Denen zugetheilt wird, welchen sie zukäme, wenn die Gela⸗ dene zur Zeit des Erbanfalles nicht mehr am Leben gewesen wäre. Freiburg, den 3. Dezember 1881. Groß. Bad. Notar: Straub. .
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„Offerte auf Uebernahme der Bahnrestauration