stone ist kühn, aufrichtig und lo richtigkeit und Loyalität scheinlich, daß die irischen schen Freunde nach den neuen ihren Gunsten abrüsten werden
(W. T. B.)
ndenden Kanals von 240 km Für die Herstellung
in den Golf von Gabu mün Verbindung zu setzen. dessen Ausgrabung durch Menschenhände eine benutzt man die na in Wirkli⸗
von dem Weibe Havraneks zerrissen wurde. Die Verhaftung affengewalt bewirkt werden, die Wunden des Verhafteten sind indeß nicht gefährlich. Die be⸗ dieser Gelegenheit erfolgte Ansammlung wurde sodann durch Die Gerüchte von Zusammenrottunge In wenigen Tagen dürfte
In der heutigen (3.) Sitzung des Reichstags, welcher der Staats⸗Minister von Boetticher und mehrere Bevoll⸗ mächtigte zum Bundesrath nebst Kommissarien desselben bei⸗ wohnten, machte der Präsident zunächst Mittheilung von dem Ableben des Dr. Pfaff. Das Haus ehrte dessen Andenken in üblicher Weise durch Erheben von den Plätzen. trat man in die Tagesordnung ein. Ge⸗ selben war: die erste Berathung des Entwurfs eines Gese es betreffend die Abänderung der Gewerbeordnung.
Bei Schluß des Blattes sprach der Abg. Dr. Lasker.
— Nach einem Beschlusse des Staats⸗Ministeriums vom 17. März d. J. sind die Kosten, welche durch die Stellver⸗ tretung eines suspendirten Beamten und durch die Untersuchung entstehen, stets sofort auf die betreffenden Etats⸗ fonds definitiv zu übernehmen, der innebehaltene Theil des Diensteinkommens aber bis. zur Beendigung des gegen den Beamten eingeleiteten Verfahrens in Rest zu halten und dann je nach dem Ausfall desselben Befriede weder des Beamten oder der Staatskasse, hinsichtlich der letz⸗ teren in der Art zu verwenden, daß der der Staatskasse zu⸗ sofern nicht aus besonderen Gründen, z. B. wegen einer festgesetzten Geldstrafe, eine besondere Ver⸗ einnahmung geboten erscheint, als erspart bei der Restausgabe in Abgang gestellt wird.
— Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat den König⸗ lichen en ünibererürn und Betriebs⸗Aemtern durch ü vom faͤcr⸗ ”“
rafbaren Ingefahrsetzun . Avg z1e. der Staatsanwaltschaft und der betr. Ortspolizeibehörde in allen wichtigeren Fällen zugleich auch der zuständigen Kreispolizeibehörde (Landrath ꝛc.) behufs Er⸗ mittelung der Thäter sofort Kenntniß zu geben.
— Erfolgt in einem öffentlichen Strafverfahren auf Anordnung des Vorsitzenden die Räumung eines Theils des Zuhörerraums behufs Aufrechterhaltung der Ordnung, so ist, nach einem Urtheil des Reichsgerichts, III. Strafsenats, vom 11. Februar d. J., dadurch nicht das Prinzip der Oeffentlichkeit der Verhandlung verletzt.
— Die Zusetzung eines Farbstoffes zu Fleischwaaren, um denselben ein frischeres Ansehen zu geben, ist, auch wenn die Farbe weder gesundheitsschädlich noch ekelerregend ist, nach einem Urtheil des Reichsgerichts, 18. Februar d. J., als Verfälschung der Waare aus dem Nahrungsmittelgesetz zu bestrafen.
8 — Der General⸗Lieutenant von .“ „General⸗ Inspecteur des Militär⸗Erziehungs⸗ und Bildungswesens, hat eine Dienstreise zur Besichtigung der Kriegsschule in Engers am Rhein angetreten.
Osnabrück, 5. Mai. . 8 gestrige Festmahl toastete der Bischof Dr. Höting auf Kaiser Wilhelm und Papst Leo, der Ober⸗Präsident von Leipziger auf den Bischof von Osnabrück, der ehemalige Armeebischof Namszanowsky auf das deutsche Vaterland. Bei der Kon⸗ sekration assistirte der Bischof von Fulda, nicht der Weih⸗ bischof von Paderborn.
Cassel, 4. Mai. Der Ober⸗Präsident Graf zu Eulen⸗ burg eröffnete heute den elsften Kommunal⸗Landtag des Regierungsbezirks Cassel unter Hinweis auf die durch die er⸗ forderliche Neuwahl eines Landesdirektors eingetretene Noth⸗ wendigkeit der Zusammenberu
Der Vorsitzende, Obervor
yal und glaubt an die Auf⸗ aber wenig wahr⸗ d ihregtransatlanti⸗ Maßnahmen der Regierung zu
vraneks konnte nur mit eines solchen Beckens, Anderer; es ist Nen 2 Unruhestifter un sein würde,
Melrir, welche lige Salzseen. werden, was ein schon seh 10 m Tiefe unter dem Wasserstand u 100 m haben muß. Indeß h triebenes, und die keineswegs die gew Ausführung des Planes giebt zu seh Was wird einerseits die beiläufige Aus waren sehr verschieden, je nach der Hö wurde, welche auf natürliche Weise die vom Meere in das Becken fließen, Abflusse eine wirkende Kraft, bleiben darf, denn das Füllen des . Man wird also während die ger starke Strömung verfüge ng des Bettes als zum Wegsch eeres befindenden Schutt
türlichen Tiefen von chkeit nichts anderes sind als ehema⸗ Kanal muß auf künstliche Weise h Werk ist, da er zum wenigsten nd eine Breite von ungefähr at dieses Unternehmen nichts Ueber⸗ Ausgabenfrage bei Seite gelassen öhnlichen Mittel,
ufgerufenen und der Kontrolle der Staats⸗
—,28 dem Etatsjahre 1881/82 als gerichtlich
für kraflos erklärt nachgewiesenen Staatsschuld⸗ urkunden.
I. Staatsschuldscheine. b Thlr., 181 D. Nr. 2118 über 300 Thlr., Litt. E. Nr. 13 729 über 200 Thlr., Litt. F. Nr. 3143 3217 9163 28 703 41 342 49 187 54 457 56 093 65 578 71 941 75 879 78 103 101 359 102 850 108 107 111 354 120 067 124 743 125 568 133 389 141 856 144 536 159 663 163 252 177 895 181 589 185 815 188 513 193 196 195 983 201 181 219 718 über 100 Thlr., Litt. G. Nr. 6167 11 634 13³ 544 16 872 34 446 35 878 36 630 42 595 über 50 Thlr., Litt. H. Nr. 2900 4554 5573 7966 15 445 20 828 22 698 44 396 55 681 60 257 über 25 Thlr. Staatsanleihe von 1850. Litt. C. Nr. 404 413 475 über 200 Thlr., Litt. D. Nr. 3670 4987 17 548 über
Litt. D. Nr. 11 849
10 Soldaten zerstreut. in Soborten sind unbegründet. 14 der Strike in allen Bezirken beendet sein. Pest, 4. Mai, Abends. hat die Wehrgesetznovelle angenommen. ö Agram, 4. Mai. (W. T. B.) Der Landtag hat in der Generaldebatte den Ausschußbericht, betreffend die Inartikuli⸗ rung des Gesetzentwurfs bezüglich der Einve Grenze mit 45 gegen 17 Stimmen angenommen.
Haag, 4. Mai.
r bedeutendes Ein Communiqué der
Attentat auf den Baron es Agrarverbrechens ab und sagt: 9 Dem Bericht des zufolge macht das Attentat auf sehr traurigen Eindruck.
arien wurde vorgestern von dem in Gatschina empfangen und Der Fürst ist gestern aus dem Winterpalais übergesiedelt. „Journal de St. P der russischen Fond ort dies lediglich darauf zurück, daß d namentlich
Erster Gegenstand der⸗ Regierung spri
Nolcken den Charakter ein die Ursache sei eher persö Gouverneurs von Kurland die Bauern des Ortes einen Der Fürst von Bulg Kaiser und der Kaiserin zum Frühstück eingeladen. Hotel Demuth in das Ein Artikel des bespricht das Weichen wärtigen Börsen und man im Auslande un von der Unkenntniß russischer Ve⸗ Journalisten stütze Gesühlserwä
(W. T. B.) Das Oberhaus s „ übersteigt es 5451 über über die wir verfügen. r verwickelten Fragen Anlaß. gabe sein? Die Abschätzungen he, wie die Arbeit veranschlagt durch den Abfluß der Wasser, Man hat in diesem deren Macht nicht außer Anschlag ird wahrscheinlich mehrere eser ganzen Zeit über eine deren Wirkung sowohl affen des sich auf dem es benutzt werden kann. diese natürliche Kraft den künstlichen Mitteln schwierig, dies mit Bestimmtheit zu chätzungen, die man bis jetzt gemacht, im Untersuchung wird ohne
nliche Rache.
rleibung der
Niederlande. (W. T. B.) Unter dem Vorsitze des Ministers des Auswärtigen von Rochusse traten heute die Vertreter der Niederlande, Belgiens, Frank⸗ Englands, Dänemarks und Schweden
zu einer Konferenz, behufs Abschlusses der im Oktobe v. J. projektirten Konvention über die Regelung der Nordseefischerei, zusammen.
Konvention findet voraussichtlich in einigen Tagen statt.
Brüssel, 1. Mai. Deputirtenkammer hat heute die 32 ersten Artikel des Staatsarbeiten⸗Budgets angenommen. Der Gesetzentwurf, der die Zahl der Provinzialrathsmitglieder nach dem Maße der zugenommenen Bevölkerung vermehren soll, ist mit 66 Stim
men (gegen 8, während 6 schwiegen) durchgegangen. C . gleiche, die Gemeinderäthe betreffende Vorlage stellt für Brüssel und Antwerpen je 5 und für 22 Gemeinden, die jetzt über 20 000 Einwohner haben, je 4 Schöffen fest; die Zahl der Rathsmitglieder soll in Schaerbeck um 4 und in 62 ander
Gemeinden um je 2 vermehrt, dagegen in 17 Gemeinden, zahl zurückgegangen ist, um je 2 vermindert
étersbourg“
Jahre dauern. s an den aus⸗
mehr oder weni zur Vergrößeru Grunde des in In welchem Maße wi zu Hülfe kommen? Es sagen; deshalb stehen die S Verhältniß von 1 zu 10. Zweifel gestatten, diese werden die der Sonne verbrannten Gegenden über die Einbildungskraft. Eini Wechsel des Klimas anzukündigen Unermeßlichkeiten fläche des geplante Punkt in Nordafr Hypothesen aus. frischen Gürtel u
reichs, Deutschlands, ur Befriedigung ent⸗ h in Deutschland, abgesehen rhältnisse, sich auf die Aus⸗ welche in ihren Raisonne⸗ gungen leiten ließen
Die Unterzeichnung der b lassungen von ments sich mehr von von Zahlen.
Schweden und (W. T. B. Sitzung di und Bohnen
100 Thlr kommende Betrag,
III. Staatsanleihe von 1852. über 100 Thlr. 8 IV. Staatsprämien⸗Anleihe von 1855. E Nr. 33 978 über 100 Thlr., Ser. 365 Nr. 36 446 über 100 Thlr., Ser. 365 Nr. 36 448 über 100 Thlr., Ser. 654 Nr. 65 320 über 100 Thlr., Ser. 946 Nr. 94 575 über 100 Thlr., Ser. 1092 Nr. 109 150 über 100 Thlr., Ser. 1399 Nr. 139 893 über 100 Thlr.
V. Staatsanleihe von 1857. Litt. C. Nr. 15 20.
Litt. D. Nr. 3192
Belgien. (Cöln. Ztg.)
e Grenzen viel eines solchen in den verlassenen und von Hier ist ein weites Feld ge haben sich nicht gescheut, einen dessen Wirkungen sich bis in die bar machen werden.
Norwegen. ) Der Reichstag beschl zollfreie Einfuhr von M
Stockholm, 5. Mai. oß in seiner gestrigen
ais, Getreide, Graupen empfohlen,
der Sahara fühl eines Eisenbahn⸗
n Meeres, die ungeachtet ihrer ika erscheint, schließt,
Aber man darf recht wo 1 m das Wasserbecken und de sehen und in Folge dessen einen bemerkens heber des Planes rechnen auf
Die Ober⸗ Ausdehnung wie ein o scheint es, solche kühne einen mehr oder weniger iI Kanal herum voraus⸗ en Gewinn für den diese Folge, um auf sie verlangen als einzige Unter⸗ heute unbebauten und nicht enfalls auf die Fischereien ern Meere errichten nschaftlichen Erörte⸗ gt, ob in Folge der Verdampfung r des Mittelmeeres unaufhörlich als durch das Regenwasser, rurtheilt ist, welche den öglich machen werde. Meer nicht das Schicksal habe ch die Salzabsetzungen Sättigung der ber des Planes sowie ver⸗ r Wissenschaften, welcher die orgelegt wurde, antworteten Kanal hindurch infol ge
. Egypten. . Der angebliche Prophet Molidi erdings geschlagen
4. Mai. (W. T. B.) hat die egyptischen und sich der Stadt selbe marschirt gegen Kartoum, die che ohne Vertheidigung ist. ei sich in vollem Auf⸗
4269 über 200 Thlr. VI. Staatsanleihe von 1862.
100 1 ö- 11““ von 1868B. Litt. E. Nr. 20 515
Staats⸗
Truppen neu Sennaar bemäch
Hauptstadt von Soudan
deren Einwohner und Kordofan
ihre Kosten zu stützung die Abtretung eines bedeute verpachteten Landstrichs. und die Salzwerke, welche wollen. Betreffs dieses Pu rungen begonnen. Man hat das innere Meer, das von dem Wasse und in viel höherem nicht zu einer wachs Fischen das L
über 50 Thlr.
„ 4. Mai Konsolidirte London
4 ½ prozentige Litt. C. Nr. 777 27 008 33 491 55 991 über 500 Thlr., Litt. D. Nr. 22 129 25 934 59 159 59 877 über 200 Thlr., Litt. E. Nr. 457 23 030 55 594 107 905 111 241 111 242 über 100 Thlr., Litt. F. Nr. 8720 22 587 22 593 22 594 24 299 36 293 37 610 47 037 über 50 Thlr. 3
IX. Konsolidirte 4prozentige Staatsanleihe. Litt. C. Nr. 1293 über 1000 ℳ, Litt. E. Nr. 14 165 14 314 über 300 ℳ, Litt. F. Nr. 13 801 über 200 ℳ
X. Vormals
Sie zählen eb sie im großen nktes haben die wissen
Großbritannien und Irland. 1 (W. T. B.) Im Unterhause richtete heute Wolff die An frage an die Regierung: ob dieselbe Seitens der Führer de Landliga Zusicherungen erhalten habe, daß das bekannte die Zahlung der Pachtgelder verbietende Manifest formell zu Gladstone erwiderte: er habe eine gewisse spontane Mittheilung von einigen Mitgliedern 8 des Hauses erhalten, die vorwiegend dazu beigetragen habe, die Regierung zur Ergreifung der gestern angekündigten Dillon, O'Kelly und Senton hätten eben eine ähnliche Mittheilung gemacht; bestimmtere Erklärungen müsse er ablehnen, weil Parnell im Hause nich anwesend sei. Parnell trat kurz darauf in das Haus ein. — Im weiteren Fortgange der Sitzung gab Forster die Gründe an, die ihn veranlaßt hätten, von seinem Posten zurückzutreten. Er habe der Wiederfreilassung der verhafteten Verdächtigen seine Zustimmung versagt, weil er der Ansicht sei, daß die Freilassung derselben zu neuen Verbrechen ermuthigen werde. Er würde die⸗ selben nicht freigelassen haben, außer gegen die öffentliche und for⸗ “ melle Verpflichtung Parnells und der übrigen Verhafteten, daß sie nicht fortfahren würden, den Gesetzen Trotz zu bieten.
Eine solche Verpflichtung existire nicht. Die neue Politik des Kabinets werde vielleicht zu einer sofortigen Besserung des Zustandes des Landes führen, aber man werde diese Besse⸗ rung zu theuer bezahlen müssen, wenn sich ergeben sollte, daß die Aufrechterhaltung von Gesetz und Ordnung unmöglich werde. Schließlich sprach Forster sein lebhaftes Bedauern aus, aus dem Dienste unter Gladstone scheiden zu müssen. 8
Der Bruder Lord Hartingtons, Lord Frederik Caven⸗ dish, ist an Stelle Forsters zum General⸗Sekretär für Die irischen Deputirten scheinen durch diese Ernennung in ihren Erwartungen sehr herabgestimmt.
— 8 Unterhause wurde von der Regierung die Mit⸗ theilung gemacht, daß Michael Davitt in werden solle. ü8
— 5. Mai, früh. (W. T. B.) 2 klärte der Premier Gladstone gestern nach der Rede Forsters: es habe keine Abmachung zwischen Parnell und der Regierung Vor der Freilassung der Gendssen Parnells habe die Regierung beschlossen, eine Bill, betreffend den Erlaß des rückständigen Pachtzinses, einzubringen. habe 1 die zuverlässige Mittheilung erhalten, daß, wenn die Frage wegen des rückständigen Pachtzinses auf der Basis der Bill Redmonds behandelt würde, die Anhänger Parnells bereit sein würden, sich auf die Seite der gesetzlichen Ordnung zu gte, daß er sich in diesem Sinne
anleihe.
Zeitungsstimmen.
Grade genäh 6 Berliner Briefe der
enden Salzigkeit ve Leben bald unm sogar gefragt, ob das innere zu verschwinden, indem es nach ausgefüllt werde, Wasser zur Folge haben müßte. schiedene Mitglieder der Ak Frage zu verschiedenen Malen v diese Einwendungen,
Grundströmung des Mittelmeeres und denen Hr. de Lesseps, der sich von Anfan zeigte, führte die Bitterseen an, sie mit dem Kanal von
machte gleichfalls Berechnungen wenn man diesem Umstande und dem keine Rechnun eines Beckens, Weise erhöht werde.
rückgezogen werden solle. In dem letzten burger Ztg.“ lesen wir:
Das Tabackmonopol und die Gewerbenovelle schon fertig als Drucksache vor, und diese daher auch zuerst zur Berathung kommen ... Monopol, das während der ganzen freihändlerisch Schreckgespenst gestempelt war, Aufregung un so hat sich doch diese Stimmung jetzt etwas neten, welche hier eingetroffen sind, können d und — wenn sie nicht gerad sie vielfach davon überzeugt, keineswegs im Lande weit davon ent als ein Unglück anzusehen. ökonom Albert Sch erhoben: eine Sach Vertheidiger findet
und nach dur
fand der Reichstag welche die immer
beiden Entwürfe werden Wenn eine Zeit lang das en Aera zu einem wahren Abneigung hervorrief, Die Abgeord⸗ as vielfach bestätigen artei gehöre
Prämienanleihe von 1845. Ser. 1561 Nr. 39 010, Ser. 3141 Nr. 78 517 über 40 Thlr. 1
8 ormals Nassauische Prämienanleihe von 1837. Nr. 64 286 67 722 91 661 über 25 Fl. Berlin, den 8. April 1882.
Königliche Kontrole der Staatspapiere.
Hammerdörfer.
Kurhessische Maßnahmen zu bestimmen. Die Urheber des P
ademie der
daß sich durch den Gleichgewicht inneren Meeres herstellen g an dem Untern deren Salzgehalt Suez in Verbindr
e zur Fortschrittsp daß die antimonopolistische und nachhaltige ist, fernt ist, die Einführung des Mon 6 Letzthin hat auch der bekannte N äffle seine Stimme zu Gunsten e, welche solchen gewissenhaften und „kann doch nicht so g rtschrittspartei glauben machen will. tädten eine sehr starke Strömung wegen und Herabminderung der direkten Steuern vorhanden ist und immer mehr wächst; hie Ueberzeugung zum Durchbruch zu kommen, Monopols allein die Verwirklichung jener und Wünsche garantirt. meErm. *
— Die „Deutsche Volkswi respondenz“ beantworte fähigkeit zurück?“ mit folg
Immer von Neuem und von neue wir Veranlassung, darauf hinzuweisen, gegnerischen Behauptung entsprechen, unsere unter den Wirkungen der Schutzpolitik Noth. ja stets der eigentliche Ausgangspunkt Beweisführung gewesen; daß einheimischen bleiben de) Vortheile m sondern man behauptete stets nur, Weltverkehr werde zurückgehen, ganzen Stand der Indu zöllnerische Politik im G Gesichtspunkte h zu machen gewußt: die vielbeh und namentlich des kleinen Mannes, beschäftigen haben, die aber gleichfa gewiesen oder doch auf ein bescheidenes 2
Was nun die angebliche Benacht keit betrifft, so ist es, von vereinzelten unleugbar, daß unser Export in fortwährendem die Lage unserer Ex bezeichnet werden d wesen. Aber dies ist nicht Alles. Die P die menschliche Leistungsfähigkeit betr. en,
Unternehmungslust Umfange vorhanden
ehmen sehr günstig Shh abgenommen hat, ung stehen. nen hervorgeht, daß selbst, Zuflusse der süßen Wasser werden, ehe der Grund Om tief ist, auf bemerkbare so zu sagen politischen Vor⸗ anes angerufen daß das innere Meer und h. ein beinahe nomadischen und von Tripolis errichten würde. Kriegsmarine einen vorzü
tiefgehende
(W. T. B.) Bei dem gestrigen
des Monopols wissensreichen anz schlecht sein, wie die azu kommt, daß in den Entlastung der Kommunen — nicht erst seit heute — r scheint denn doch auch die daß die Genehmigung des langjährigen Bestrebungen
g trägt, Jahrhunderte vergehen das auf manchen Stellen 5
18. Plenarsitzung des Herrenhauses, Ich muß auch die
Sonnabend, den 6. Mai 1882, Mittags 12 Uhr. 8 Tagesordnung:
Interpellation des Grafen von Schlieben und Genossen. geeege Eahogbeeahune der Denkschrift der Königlichen Staatsregierung über die Ausführung des Gesetzes vom 23. Februar 1881, betreffend die Bewilligung von Staats⸗ mitteln für Hebung der wirthschaftlichen Lage in den noth⸗ leidenden Theilen des Regierungsbezirks Oppeln. M t
Bericht der Kommission für kommunale Angelegenheiten über
die Petition Nr. 29 des Magistrats zu Greifswald. Münd⸗
licher Bericht der Kommission für Eisenbahnangelegenheiten über den Gesetzentwurf, betreffend die Einsetzung von Bezirks⸗ eines Landeseisenbahnrathes
2 man zu Gunsten des Pl. hat. Man macht darauf aufme
der Kanal eine „Schranke gegen die Ba unüberwindliches Hinderniß gegen die schen Stämme der Sahara und sagt auch, daß unsere Handels⸗ Zufluchtshafen für alle Fälle erhalte unkte aus betont man endlich die welche für den tune dieser großen, durch das feste 2 würden. Gewiß ist, daß das s im Mittelpunkte treiben und daß die Eisenbahnen Ufer mit den algerischen Eisenb Ohne mich über die verwickelte und v sprechen zu wollen, glau einer eingehenden Prüf schlage deshalb vor, das bestimmen, zu berücksichtigen.
Ich bitte ꝛc
rthschaftliche Cor⸗
lichen Gesichtsp „Geht unsere Export⸗
. bedeutenden Er⸗ leichterungen,
sischen und algerischen Handel aus and gegrabenen Seestraße folgen neue Unternehmen
eher von Schutzbar, genannt Milchling, gab in seiner Erwiderung den ehrfurchtsvollen Ge⸗ sinnungen des Kommunal⸗Landtags und des ganzen R gierungsbezirks gegenüber Sr. Majestät dem Kaise r und Könige Ausdruck, und die Versammlung schloß sich dieser Kundgebung in einem auf Se. Majestät ausgebrachten dreimaligen Hoch begeistert an.
Hierauf erfolgte die Konstituirung des Büreaux durch Wahl der Sekretäre und wurde nach einer vorläufigen Be⸗ sprechung über die weitere Behandlung der Geschäfte die Sitzung geschlossen.
Württemberg.
t die Frage:
ender Aus Mündlicher
Irland ernannt worden. n. Gesichtspunkten aus finden die Thatsachen der xportfähigkeit leide . In Wahrheit ist dies für alle freihändlerische Handelspolitik
w den Schiffen ge⸗ unserer Besitzungen Handel zu nicht zögern würden, die neuen Verbindung zu setzen. erschiedenartige Frage aus⸗ der Plan des Majors Roudaire ung durch die Regierung würdig ist. 3Z eine große Kommission au ob es sich empfiehlt, den
Freiheit gesetzt eisenbahnräthen
eine schutzzöllnerische Staatseisenbahnverwaltung.
industriellen Verhältnisse ist ja nie bestritten worden, unsere Konkurrenzfähigkeit im ließlich auch für den so sei eine Außer diesem einen geltend chtheiligung des Konsumenten mit der wir uns heute nicht zu ängst als eine Fiktion nach⸗ Maß zurückgeführt worden ist. iligung unserer Exportfähig⸗ Ausnahmen ab
8 be ich doch, daß der Im Unterhause er⸗
88 haben könne, efordert wird, zu
MNajors Roudaire alb das beigefügte
den Antrag des Ich unterbreite Ihnen desh
Der Conseils⸗Präsident, Minister des Aeußern: G. de Freyeinet.
Das Dekret ernennt eine welche Roudaire’s E führung und die wa Meeres, was die physischen, hältnisse betrifft, prüfen soll. die Bedingungen aufstellen für den angenommene Unternehmen an die Privatindustrie sein würde.
Madrid, lona haben sich s erall wiederhergestellt. durch welche die P. Weigerungen,
f und da diese sch strie maßgebend sein müsse, anzen und Großen doch nachtheilig. issens immer nur noch auptete Bena
stattgefunden.
Stuttgart, 3. Mai. (St. A. f. W.) Die Beisetzung der irdischen Ueberreste der Frau Prinzessin Marie von Württemberg, geb. Prinzessin zu Waldeck⸗ Pyrmont, hat nach den Anordnungen, welche den Wünschen des hohen Gemahls der Verewigten, des Prinzen Wilhelm, entsprechend getroffen wurden, gestern Abend auf dem alten Friedhofe in Ludwigsburg stattgefunden.
Karlsruhe, 4. Mai. (M Landtag wird nächsten Sonnabend Mittag durch den Staats⸗Minister Turban im Namen des Großherzogs ge⸗ schlossen werden. — Dem Vernehmen nach wäre dem neu⸗ ewählten Erzbischof Orbin in Freiburg sofort nach der
ahl die Bestätigung derselben telegraphisch ertheilt worden.
60. Plenarsitzung des Hauses der Abgeordneten am Sonnabend, den 6. Mai 1882, Vorneegg⸗ 10 Uhr. 1 LTagesordnung:
weite Berathung des Entwurfs eines essche der in Folge weiterer Reichssteuerreformen an Preußen zu überweisenden Geldsummen. — Dritte Berathung fs eines Gesetzes, betreffend di
Hierauf habe sie ö1“ at man unseres W ntwurf auf die praktischen chen Folgen der Herstellung dieses politischen und bkonomischen Ver⸗ em wird die Kommission Fall, daß das im Prinzip genstand einer Konzession
48 Mitgliedern, Mittel der Aus⸗
Gesetzes, betr. die
Parnell bestäti geäußert habe.
Frankreich. eutigen Sitzung
gesehen, ganz 1 Steigen ist, und daß schon als bedeutend günstiger Freihandelsperiode ge⸗ ee auf Exempel, welche
Dund Selbst⸗
des Entwur
(W. T. B.) Der Hundesteuer.
2 89 portindustrie heute “
Paris, 4. Mai. (W. T. B.) In der arf, wie sie währe
der Deputirtenkammer erklärte in eantwortung einer Anfrage Tenots über das jüngst bei Tigri stattgehabte Gefecht der Minister⸗Präsident de Frey-⸗ cinet: Der Vertrag vom Jahre 1845 gewähre die Ermächti⸗ gung, Marodeure über die Grenze von Algier hinaus zu ver⸗ 1 folgen; der Sultan von Marokko habe seine Befehlshaber an der Grenze aufgefordert, den französischen Truppen ihre Aufgabe zu erleichtern. Das Gefecht habe. auf dem Zwischengebiete zwischen Algier und Marokko stattgefunden, das von un⸗ tämmen bewohnt sei; der Kaiser von Marokko sei in keiner Weise verantwortlich, wenn dieses Gebiet Aufstandsversuche Regierung würde stets von Sicherheit Minister⸗Präsidenten er radikale Deputirte Ballue Algier, angel an Kraft und Stäg zum Vorwurf und verlangte die Okkupation von Figuig. Der V“ ¼ Ieg 2 28* iguig als ein gefährlicher Konzentrirungspunkt diene, 1 Penge ve. — die Nothwendigkeit seine Nach kompetenten militär
Spanien. ustände in Barce uhe ist üb riellen Vero wird, haben die
W. T. B.) Die ehr gebessert. olge einer ministe⸗ atentfrage geregelt die Steuern zu zahlen, auf⸗
hinlänglichem Gehen wir hiervon aus, so darf Entwicklung sich zu einer für uns se Unsere Handelsstädte sch neue Verbindungen an; in Stut Industrie heraus ein Export⸗ ist dieser Gedanke seitdem schon ter und lebens erein für Kolo
der heutigen Handelsregister⸗Beila
e wird Nr. 18 register⸗Bekanntmachungen veröffentlichht.
rch den päpstlichen Stuhl “
1 Zeichen
„man wohl sagen, d hr günstigen gestalten zu lagen neue Wege ein und knüpfen tgart wird aus der Initiative der usterlager ins Leben gerufen, und m vom Auslande her vielfach als ein fähiger anerkannt worden; ein nisation“ hat sich gebildet, um edeuteten Kreis von Fragen zu verh aus unserem Handel, unserem ganzen wirths Es ist uns nicht bekannt des Unternehmungsgeistes sich gezeigt unter der Herrlichkeit des Freihandels lebte, war damals die bedauerli Industrie Muth und Sp doch, als ob nicht nur die ä moralischen Faktoren unsere im Steigen und nicht im Sinken begri Sinne ganz neue F
Italien.
Rom, 4. Mai. hat den Ge
setzentwurf über das Listen g über den Stimmen angenommen.
Der Senat skrutinium bei der
Der Kaiser selben im Ganzen mit 126 gegen 71.
Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 4 Mai. ist gestern Abend nach Pest abgereist. 1
— (W. T. B.) Im Abgeordnetenhause wurde heute die Position des Zolltarifs „Mehl und Mehlprodukte“ nach Ablehnung aller Amendements in der Fassung des Aus⸗ schusses angenommen. 88 n — e aus Budua bei Cattaro berichtet wird, hat der des Gensd'armeriepostens in eputation von Bewohnern des das Heftigste die Einstellung der Landwe Assentirung und den sofortigen Abzug des Postens gefor⸗ dert habe, 2 Compagnien Jäger dorthin aufgeboten. Am Ausgange des an die montenegrinische Grenze anstoßenden Zupa⸗Thales am Saumpfade bei Poborj inferiore wurden die Truppen von den Insurgenten beschossen. erwiderten das Feuer, worauf die Insurgenten spurlos ver⸗
(W. T. B.) Der Strike ist in riffen, auch in Brüx ist die ufgenommen worden. Die Abs
bung aller Unbeschäftigten ist von heilsamstem Erfolge gewesen. Den Gerichten sind im Ganzen etwa 70 Personen überwiesen worden. Nur in einem einzigen Falle mußte von der Waffe Gebrauch gemacht werden. In der sich ein Sozialdemokrat Namens Havrane entriß dem Gensd'armen den
eigener „West⸗ abhängigen den in diesem andeln und von demselben chaftlichen Leben neue Gebiete geworden, daß ähnliche Zeichen
en, während Deutschland sondern, soviel wir wissen, gerade die, da Es scheint sonach ateriellen, sondern auch die ähigkeit auf dem Weltmarkte en seien, ja, daß Schauplatz treten. ens auch gar nichts Natür⸗ zwischen unseren Gegnern und eer Linie die nationalen oder die erücksichtigt werden sollten, chaftliche Entwickelung sich h ternationalen Konkurrenz ode Lebens vollziehe.
Nichtamtliches.
Deutsches Reich. Berlin, 5. Mai.
Hauptquartier Worte ang
& der Sorge Türkei. Konstantinopel, 4. Mai. ranzösische „Turquie“ hebt die von Sagid Er habe die nationale halten und dessen Macht und es sei ihm gelungen, alle aus de ehenden Fragen zu lösen Die „Turquie“ b
eine zeitwe
(W. T. B.) eleisteten Dienste ürde des Reichs Ansehen wieder ge⸗ m Berliner Vertrage und den Kredit der Türkei e Ersetzung Said keit der Situation, u erwarten, bis das den Rath berufe. vergleichende Ex⸗ os nach den Systemen Berdan
zu erschließen.
Se. Majestät der lobend hervor. e. Majestä
pfingen heute den Polizei⸗Präsidenten ntendanten von Hülsen und den rtillerie, General⸗Lieutenant von des Geheimen Ober⸗Regierungs⸗ abinet 1egegen und Wv4 eenwart des Kriegs⸗Ministers und der Vorgesetzten neue 8 roben von Mannschaften der Garde du Corps und des de⸗Kürassier⸗Regiments. 8n Kachmällags vahmen Se. Majestät den Vortrag des Ober⸗Ceremonienmeisters Grafen Stillfried entgegen.
— Se. Kaiserliche und Königliche Hoheit der nprinz wohnte heute Mor Bornstedter Felde bei.
patriotischen Erklärungen. — interpellirte dem Kabinet den
9 26 König em von Madai, den General⸗ General⸗Inspecteur der Bülow, nahmen den Vortra Anders vom Civil⸗
Statthalter auf die Meldun
chste Erscheinung eriore, daß eine
annkraft verloren gingen. ußerlichen, materiellen, r Konkurren
Poborj in
Ortes au zu heben.
Paschas als welche ihm gestatte, Vertrauen des Sult Sultan gestattete, mit Torped
etrachtet die ilige Nothwendi ruhig den Augenbli ans ihn von Neuem im Bosporus
aktoren jetzt erst auf den Allerdings kann es unseres Erachtens licheres geben. Der Hauptgegensatz uns wurzelt in der Frage Weltverkehrsverhältnisse Worten, ob die wirthf den Antrieben einer in lichen bezw. nationalen Erachtens kann nun daß die wirthscha rodukt seiner ritt seine Ab nun die Verhältn Seiten des wirth liche Entwickelung
Standpun
veeene es doc esetzung sei nicht nachgewiesen. enten m 8 Uheilen würde es nicht genügen, nur bis Figuig, son⸗ ch 300 km weiter darüber hinaus zu gehen. Kammer beschloß über die Interpellation Ballue die von Kabinet beantragte einfache Tagesordnung. — Der Bericht, welcher dem Dekret, betr. die Ein⸗ setzung einer Kommission für das innere Meer in Alge⸗ rien voran
en besetzen
Die Truppen perimente
Lay anzustellen.
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St. Petersburg, 4. Mai. erungs⸗Anzeiger“ empfing ieutenants Dannenhauer und — Dasselbe Blatt be⸗ wallen in Gombine, Gouvernement wei Läden und eine Schänke, und in Jeka⸗ 8 Laden zerstört wurden. Es attgefunden, in Gombine allein 16. — Petersbourg“ s
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7 Industriezweige lieber nicht vorhanden sein sollten, oder daß 12. es sich gefallen lassen müßte, wenn dieselben wieder zu Grunde gehen. Der einzig richtige Standpunkt für die Behandlung dieser Angelegen⸗ heit scheint uns vielmehr der nationale bezw. einzelstaatliche zu sein. Wird von diesem Standpunkte aus daran gearbeitet, unser Gewerbe zu einem bestandsfähigen und blühenden zu machen (was noch lange nicht in sich schließt daß man sich für jeden einmal bestehenden, wenn auch vielleicht in Wahrheit nicht lebensfähigen Betrieb interessiren müßte), so ist der Vortheil offenbar ein doppelter: fürs Erste finden alle diejenigen Umstände eine billige Be⸗ rücksichtigung, welche bei Entstehung und Herausbildung der einzelnen ß gewesen sind, und fürs Zweite wird natic zen an und für sich gekräftigt und gewinnt an Fee und an Expansionsfähigkeit, was wiederum auf die wirth⸗ schaftlichen Verhältnisse befruchtend rückwirken muß. In dem Zu⸗ sammenwirken dieser beiden Punkte liegt unseres Bedünkens der Schlüssel dafür, daß auf allen Gebieten unseres wirthschaftlichen Lebens neue Unternehmungen und selbst ganz neue Gesichtspunkte auf⸗ tauchen, und daß in Folge hiervon unsere Exportfähigkeit nicht nur im Wachsen begriffen ist, sondern sogar im Begriffe scheint, sich auf eine ganz andere, höhere Stufe emporzuschwingen.
—. Die „Politische Wochenschrift“ macht betreffs des Tabackmonopols u. A. folgende Bemerkung:
Die Besorgniß, daß der Staat allmählich einen Betrieb nach dem andern und zuletzt alle aufsaugen würde, ist eine Absurdität. Man könnte ebenso gut schließen, daß, wenn erst ein oder zwei Monopole eingeführt sind, man nachher desto weniger geneigt sein wird, noch mehr einzuführen. Preußen hat Jahrzehnte lang das Salzmonopol, andere Staaten haben das Taback⸗ monopol gehabt, und es ist keinem Menschen eingefallen zu schließen, daß deshalb auch alle anderen Objekte monopolisirt werden müßten. Darum aber, weil ein oder der andere Be⸗ trieb an den Staat übergeht und der individuellen Konkurrenz ent⸗ zogen wird, läßt sich noch nicht behaupten, daß dieses beengte Gebiet, nunmehr gleich übermäßig beschränkt und zu eng geworden sei. Das Gebiet der industriellen Thätigkeit hat sich seit 100 Jahren nicht verdoppelt oder verzehnfacht, sondern man kann dreist sagen verhun⸗ dertfacht. Daß nunmehr einige Striche dieses ungeheuren Gebiets abgetrennt und dem Staate überwiesen werden, kann nimmermehr als
eine für den Charakter der Nation gefährliche Beschränkung auf⸗ gefaßt werden.
— Der „Norddeutschen Allg. Ztg.“ schreibt man aus dem badischen Tabackland, Anfang Mai:
Nach und nach scheint auch in den landwirthschaftlichen Kreisen das Tabackmonopol sich immer mehr Freunde zu gewinnen. Nachdem in der Versammlung der Vertreter des landwirthschaftlichen Central⸗ ausschusses im März d. J. drei hervorragende Männer, und darunter der der nationalliberalen Partei angehörende ehemalige Land⸗ und Reichtagsabgeordnete Roder, sich gegen den An⸗ trag des Präsidiums auf Verwerfung des Monopols er⸗ klärten und die beiden Vertreter des badischen Pfalzgaues sich der Abstimmung enthielten, und nachdem endlich der Vorsitzende des Cen⸗ tralausschusses darüber sein lebbaftes Bedauern auss rach, daß gerade die Vertreter des Gaues, in dem hauptsächlich Tabackbau betrieben werde, zu dieser so hochwichtigen Frage keine entschiedene Stellung eingenommen haben, — zog der in diesem Monat in Heidelberg zu⸗ sammengetretene Pfalzgau⸗Ausschuß den Gegenstand ebenfalls in Be⸗ rathung und sah sich veranlaßt, das ablehnende Verhalten seiner
beiden Vertreter in der Verhandlung des Centralausschusses ein⸗ stimmig gut zu heißen.
8 „Düsseldorfer Anzeiger“ bespricht die Phentüecen Ergebnisse des Jahres 1881/82. In dem Artikel eißt es:
Unser leitender Staatsmann ist heute überzeugter Anhänger eines
rationellen Schutzzollsystems und einer aktiven Wirthschaftspolitik, das beweist seine bisherige Haltung in allen Zollfragen, das beweisen auch die mannigfachen praktischen Versuche, welche er in der Richtung einer aktiven Wirthschaftspolitik unternommen hat. Und hierbei sind neben den allgemein wirthschaftlichen auch die finanziellen Erfolge nicht ausgeblieben. Die allgemeine Besserung der Geschäftslage hat auf die Staatseinnahmen im Allgemeinen die günstigste Rückwirkung ausgeübt, wie aus den gesteigerten Verkehrs⸗ einnahmen und dem bedeutend höheren Ertrage der Zoll⸗ und Steuer⸗ verwaltung genugsam hervorgeht.
Die soeben veröffentlichten vorläufigen Ergebnisse der Reichs⸗ Zoll⸗ und Steuerverwaltung für das ult. März abgelaufene Etats⸗ jahr zeigen in ihrer Schlußsumme gegen das Vorjahr ein Mehr in der Solleinnahme von 45 486 518 ℳ, in der Isteinnahme ein sosches von 64 290 218 ℳ Die gesammte Solleinnahme des Vorjahres an Zöllen und Verbrauchssteuern hat 38 ½ Millionen, die Isteinnahme, bei welcher die Verwaltungskosten und Bonifikationen in Ab⸗ rechnung gebracht sind, nahe an 344 Millionen Mark betragen. Die Mehreinnahmen bei den einzelnen Positionen sind aller⸗ dings nicht durchwe der verbesserten Geschäftslage und einem steigenden Konsum zuzuschrei en. Das große Mehrerträgniß der Rübenzucker⸗ steuer von 27 Mill. Mark beruht z. B. in der Hauptsache darauf, daß hier in dem System der Steuerkreditirung im verflossenen Jahre eine wesentliche Aenderung eingetreten ist. Dessenungeachtet weist die beträchtliche Steigerung der Zolleinnahmen und die mäßig fort⸗ schreitende Zunahme der Erträge aller übrigen Verbrauchssteuern
darauf hin, daß die Finanz⸗ wie die Geschäftslage D land ⸗ schieden im Aufblühen begriffen ist. schäftslage Deutschlands ent
ch Mülhauser „Expreß“ wird „aus dem Reichstage“ geschrieben:
Was das Tabackmonopol anbelangt, so haben die in Berlin an⸗ wesenden elsässischen Abgeordneten sich vom fiskalischen wie vom volke⸗ wirthschaftlichen Standpunkte aus als Anhänger dieser Maßregel er⸗ klärt, ohne indeß irgend eine Verpflichtung bezüglich ihrer östim⸗ mung einzugehen. Vom finanziellen Ge chtspunkte aus würde Elsaß⸗ Lothringen sicherlich viel von der Anna me des Monopols profitiren
Marineverordnungsblatt. Nr. 8. — nhalt: U . berichte. — Maschinenraumjournale. — Miescgin atolt;pdlehunge⸗ Mützenbänder. — Zeugnisse für Militä ichtige. — Schiffsbücher⸗ kisten. — Schiffsartilleriezeichnungen. — ersonalveränderungen. — Benachrichtigungen.
Central⸗Blatt der Abgaben⸗Gesetzgebung und Ver⸗ waltung in den Königlich preußischen Cibunge .er- Inhalt: Anzeige der in der Gesetz⸗Sammlung und im Reichsgesetz⸗ blatte erschienenen I. und Verordnungen. — J. Allgemeine Ver⸗ waltungsgegenstände: ewährung eines Dienstbekleidungszuschusses an Amtsdiener ꝛc. — Gesetz, betreffend die Abänderung des bisherigen Pensionsgesetzes. — Klassen⸗ und Einkommensteuer⸗Erlaß. — uster zu den Uebersichten der Einnahme an Reichssteuern ꝛc. — Verände⸗ rungen in dem Stande und in den gnissen der Zoll⸗ und Steuer⸗ stellen. — Bescheinigung der Kostenrechnungen im zol. der Nieder⸗ schlagung oder Stundung von Reichsgerichtskosten. — III. Indirekte Steuern: S von Tischen von lackirtem Holze (Tabourets). — Denaturirun von Branntwein zur Essigfabrikafion. — Das in die Erledigungsbescheinigungen über den Ausgang von Zucker aufzuneb⸗ mende Gewicht desselben. — v der Ausführun svorschriften sun Gesetz über die Erhebung der Reichsstem elabgaben. — Aue⸗ ührung des Gesetzes wegen Erhebung der lichestemmpelabaabes⸗ — Aufstellung halbmonatlicher Uebersichten über die mit dem Anspruch auf Zoll⸗ und Steuervergütung abgefertigten Zuckermen 2— 1. u Grundsätze für die Be etzung er Subaltern⸗ und Unterbeamtenstellen bei den Reichs⸗ behörden mit Militäranwärtern. ü“