15 Männer (0,92 %), 4 Frauen (0,24 %), Hessen 7 Männer (0,43 %), 6 Frauen (0,37 %), sonstige Deutsche 16 Männer (0,98 %), 5 Frauen (0,31 %), Oesterreicher und Ungarn 59 Männer (3,60 %), 38 Frauen (2,32 %), sonstige Ausländer 13 Männer und 8 Frauen.
— Wie die „Allg. Corr.“ meldet, sind, einem parlamentarischen Ausweise zufolge, im abgelaufenen Jahre in London 54 Per⸗ sonen Hungers gestorben.
Kunst, Wissenschaft und Literatur.
Der dritte Band des jetzt in zweiter (Stereotyp⸗) Ausgabe erscheinenden Musikalischen Konservations⸗Lexikons l(eine Eneyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften für Ge⸗ bildete aller Stände) von “ Mendel und August Reißmann (Verlag von Robert Oppenheim in Berlin, Pr. des Bandes 6,50 ℳ) enthält die Artikel „Costa“ bis „Fortschreitung“. Aus der in diesem Bande ganz ausnehmend großen Fülle von Artikeln greifen wir nur einige der ihrem Gegenstande oder der Art ihrer Behandlung nach bedeutenderen heraus, nämlich: Cramer, Crescendozug, Cymbalum, Czerny, Darmsaiten, Deutsches Lied und Deutsche Musik (von August Reißmann, der sich durch Publikationen auf diesem Gebiet einen Namen gemacht hat), Dittersdorf, Donizetti, Doppelschlag, Dorn, Drahtsaiten, Drama, dramatische Musik, Dreiklang, Dur, Durch⸗ gehende Akkorde, Durtonleiter, Echo (mit wissenschaftlicher Darlegung der Ursachen und interessanten Beispielen), Enge und weite oder zer⸗ streute Lage der Harmonie, Enharmonische Akkorde, Ausweichung, Intervalle, Mehrdeutigkeit, enharmonisches Tongeschlecht, enhar⸗ monische Umnennung ꝛc. (Artikel mit besonders zahlreichen Noten⸗ beispielen), Erk, Esterhazy, Fasch, Fermate, Fingersatz, Flageolet, Flöte (eine umfängliche, gediegene Monographie dieses schönen In⸗ struments, von C. Billert), Flotow (der erfreulicher Weise hier ein⸗ mal gegen das unbegreifliche langjährige Vorurtheil, jene nationale Schwäche der Deutschen gegen ihre bedeutenden Landsleute, in Schutz genommen und mit Kreutzer und Lortzing in eine Folge gebracht wird) und Fortschreitung (ein umfassender Ab⸗ schnitt, der erst im 4. Bande seinen Abschluß findet). — Wie erschöpfend diese treffliche Encyklopädie ist, dafür dürfte der Artikel Farbenklavier (Augenklavier, Augenorgel, clavecin oculaire) ein Beispiel bieten. Der gelehrte, zu früh verstorbene Carl Billert macht uns darin mit einem höchst eigenthümlichen Instrument be⸗ kannt, welches der Jesuit Louis Bertrand Castel im Anfang vorigen Jahrhunderts erfand, und welches, dem Klavier nicht unähnlich, beim Niederdrücken der Tasten die entsprechenden Farben vor Augen führte. Später fügte der Erfinder dem Instrumente noch Orgelpfeifen hinzu. welche die Uebereinstimmung des Eindrucks der Töne und Farben (eine Uebereinstimmung, für die auch Goethe in seiner „Farbenlehre“ ein⸗ getreten ist) dokumentiren sollten.
Gewerbe und Handel.
In der außerordentlichen Generalversammlung der Aktionäre der Deutschen Baugesellschaft vom 28. d. M. fanden die auf der Tagesordnung stehenden Anträge der Gesellschaftsvorstände ein⸗ stimmige Genehmigung. Es wird demnach das Aktienkapital der Ge⸗ sellschaft auf 7 500 000 ℳ in der Weise reduzirt, daß an Stelle eines Interimsscheines à 70 Thlr. eine auf Namen lautende Aktie à 150 ℳ oder auf 2 Interimsscheine à 70 Thlr. eine Inhaberaktie à 300 ℳ ausgegeben wird. Die Gesellschaft erzielt durch diese Ope⸗ pation einen buchmäßigen Gewinn von 3 000 000 ℳ, welche mit den jetzt bereits zu diesem Zweck vorhandenen ca. 900 000 ℳ zu Ab⸗ schreibungen auf die Immobilien der Gesellschaft verwendet werden wird.
— Die Juni⸗Nummer der Zeitschrift des Bayerischen Ge⸗ werbemuseums zu Nürnberg, „Kunst und Gewerbe“ (redi⸗ girt von Dr. Otto von Schorn, Druck und Verlag von G. P. J. Bieling [G. Dieg in Nürnberg), bringt einen fachlich interessanten Beitrag von J. Jaennicke über Maestro Giorgio und die Fayencen des durch diesen Kunstgewerbzweig berühmten Städtchens Gubbio im ehemaligen Herzogthum Urbino. Dann bespricht C. A. Regnet den künstlerischen Nachlaß des bekannten Münchener Baumeisters Friedrich von Gärtner, dessen Originalpläne und Studien Hans Moninger kürzlich publizirt hat. Daran reihen sich Mittheilungen aus Museen, Vereinen, Schulen und über Ausstellungen (Eröffnung der bayerischen Landesausstellung, Spezialausstellung der König⸗ lichen Porzellan⸗Manufaktur im Berliner Kunstgewerbe⸗Museum ꝛc.) Notizen für die Werkstatt, Nachrichten aus dem Buchhandel und kleinere Mittheilungen. Der Text ist u. a. durch mehrere Abbil⸗ dungen von Baulichkeiten der Nürnberger Ausstellung geziert. Unter den Beilagen dieser Nummer verdient ein Blatt mit zwei in Gold⸗ und Farbendruck reproduzirten Buchdecken von einfachen linearen, verschiedenfarbigen Ornamenten (italienischen Ursprungs, aus dem 16. Jahrh.) Hervorhebung. Auch die beiden anderen Blätter zeigen Aufnahmen guter älterer Arbeiten, nämlich einen Altarleuchter aus getriebenem Silber im Barockstyl (das Original befindet sich in der Stadtkirche zu Annaberg) und einen Schrank mit reicher eingelegter Arbeit aus dem 17. Jahrhundert. Gleichzeitig mit der Juni⸗Num⸗ mer der Zeitschrift wurden die Nummern 10 und 11 der „Mitthei⸗ lungen“ des Bayerischen Gewerbe⸗Museums ausgegeben.
laut werden.
Für Winterweizen ist Mitte Juni der Termin, nach dessen Ablauf man von den Elementen keinen Schaden mehr be⸗ fürchtet; für dieses Hauptprodukt ist somit ein reicher Ertrag als ge⸗ sichert zu betrachten. Das dieswöchentliche Wetter hat sich aber auch für die anderen Getreidearten als sehr segensreich erwiesen, nament⸗ lich für Mais, auf dessen Gedeihen man im Mai bereits verzichten zu müssen glaubte. Auch Baumwolle steht so gut, daß man den Ausfall an bepflanztem Areal durch einen quantitativ wie qualitativ reichen Ertrag ausgeglichen zu sehen hofft. So⸗ mit ist die verbesserte Stimmung vollständsg gerechtfertigt. — Ueber das Geschäft am Wäaaren⸗ und Produktenmarkt ist auch in dieser Woche nicht viel Erfreuliches zu berichten. Brod⸗ stoffe waren sehr ruhig, und weder Weizen noch Mais fanden für Export, trotz der rückgängigen Tendenz des Marktes in den letzten Tagen, viel Beachtung. Am Frachtenmarkt scheint endlich eine Besse⸗ rung zur Geltung gelangen zu wollen. Baumwolle in disponibler Waare war nicht ganz so lebhaft wie in der Vorwoche, während das Termingeschäft einen äußerst schleppenden Verlauf nahm. Der Markt für Rohzucker verharrte in sehr stiller Lage. Brasil⸗ kaffees waren still aber fest; für westindische Sorten zeigte sich mäßige Nachfrage, ostindische waren dagegen ganz geschäftslos. Schmalz büßte einen Anfangs der Woche erzielten Avanz wieder ein, Schweine⸗ fleisch blieb still, während Rindfleisch feste Tendenz hatte, Speck aber nominell war Tervpentinöl und Harz waren fest, und für ersteres herrschte guter Exportbegehr. Raff. Petroleum ruhig aber gut behauptet. Der Import fremder Webstoffe für die heute be⸗ endete Woche beträgt 1 879 148 Doll. gegen 1 194 663 Doll. in der Parallelwoche des Vorjahres.
Prag, 29. Juni. (W. T. B.) In der heutigen Generalver⸗ sammlung der Turnau⸗Kralup⸗Prager Bahn wurde be⸗ schlossen, aus dem Reingewinn von 575 250 Fl. außer 5 % Dividende noch 4 ½ % Superdividende auszuzahlen sowie den bisherigen Til⸗ gungsfond von 660 709 Fl. in eine Spezialreserve und einen Er⸗ neuerungsfond umzuwandeln. Der Fusionsvertrag mit der böhmischen Nordbahn wurde einstimmig angenommen.
Prag, 30. Juni. (W. T. B.) Die Generalversammlung der Böhmischen Nordbahn beschloß, die Fusion mit der Turnau⸗Kralup⸗Prager Bahn nach den hekannten Moda⸗ litaten durchzuführen und die Dividendenzahlung und Zinsenzahlung für die Prioritäten vom Jahre 1882 ab wieder aufzunehmen. Hierauf erfolgte die Wiederwahl der ausgeloosten Verwaltungsräthe.
Paris, 29. Juni. (W. T. B.) Die außerordentliche General⸗ versammlung der Aktionäre der Panama⸗Kanal⸗Gesellschaft beschloß einstimmig, daß alle Gesellschaftsaktien in auf den Inhaber lautende Stücke konvertirt werden können. In der ordentlichen Generalversammlung wurde die Genehmigung dazu ertheilt, daß 1. Emittirung von Obligationen Anleihen aufgenommen werden
iunen.
New⸗York, 29. Juni. (W. T. B.) Der Ueberschuß der Waareneinfuhr über die Ausfuhr im Monat Mai betrug 19 Millionen Dollars, der Ueberschuß der Edelmetallausfuhr über die Einfuhr 14 Millionen Dollars.
Verkehrs⸗Anstalten. Triest, 29. Juni. (W. T. B.) Der Lloyddampfer „Venus“ ist heute früh aus Konstantinopel hier eingetroffen. Friest R((IFSer Lloyddampfer „Danae“ ist heute Morgen mit 197 Passagieren aus Alexandrien
hier eingetroffen. 8 New⸗York, 29. Juni. (W. T. B.) Der Hamburger
Postdampfer „Lessing“ ist hier angekommen.
Berlin, 30. Juni 1882.
Die Kreissynode Berlin⸗Land tagte gestern im Evangeli⸗ schen Vereinshause. Der Superintendentur⸗Verweser Pastor Hosemann (Malchow) machte in seinem Bericht über die kirchlichen und sittlichen Zu⸗ stände in der Diözese darauf aufmerksam, daß vom Magistrat zu Berlin im Synodalkreise vier Rittergüter angekauft worden seien, um zu Riesel⸗ zwecken verwendet zu werden. Es würden in Folge dessen Tausende von Arbeitern herbeiströmen, um auf den Rieselfeldern zu arbeiten. Da gelte es, dahin zu wirken, daß diese Arbeiter einerseits den Gemeinden keine Gefahr brächten und andererseits auch selbst die größte Pflege fänden, auf welche sie ein Anrecht hätten. Er beantragte zu beschließen: „Synode hält es für dringend nothwendig, daß bei Zeiten Veran⸗ staltungen getroffen werden, damit die zuströmende Arbeiterbevölkerung auf den neuerworbenen Rieselfeldern bei Wartenberg, Malchow, Blankenburg, Blankenfelde und Rosenthal kirchlich möglichst aus⸗ reichend versorgt werden. Synode ersucht nicht nur die betreffenden Pfarrer, die Sache gemeinsam in die Hand zu nehmen, sondern bevoll⸗ mächtigt diese auch, geeignet erscheinende Schritte zur Erreichung dieses Zweckes in ihrem Auftrage zu thun, über welche sie auf ihrer nächsten Versammlung Bericht erwartet.“
normirt, am 18. Juli: Gesellschaftsreise nach Norwegen und Schwe⸗ den. Am 6. Oktober: nach Italien. Programme werden von Carl Riesels Reisekontor, Berlin, Centralhotel, gratis verabfolgt.
Die Redaktion der „Illustrirten Zeitung“ in Leipzig erläßt in der neuesten Nummer dieses Blattes folgende Warnung an die Abgeordneten des deutschen Reichstags und des preußischen andtags: 185
Ein in Berlin sich herumtreibender Mensch, der sich den Namen Dr. Traube, Traub, Taube oder Taubes beilegt, auch Visiten⸗ karten führt, welche auf „Josef Taubes, Redacteur, Berlin“ lauten, hat sich bei verschiedenen Mitgliedern des Reichstags und des preußischen Landtags eingeführt mit der Behauptung, er sei Mitarbeiter der „Illustrirten Zeitung“ und Verfasser der in derselben erschienenen „Porträts aus dem deutschen Reichstag“. Auf Grund dessen hat er bei den betreffenden Herren Abgeordneten den Versuch gemacht, Geld zu erheben, angeblich zu dem Zweck, dafür deren Porträts herstellen zu lassen, und mit dem Versprechen, dieselben mit dem erforderlichen Text in unserem Blatte zu begleiten.
Von mehreren Herren Abgeordneten auf dieses Treiben aufmerk⸗ sam gemacht, haben wir sofort bei der Staatsanwaltschaft des Ber⸗ liner Landgerichts I. davon Anzeige gemacht. Der genannte Hoch⸗ stapler hat sich jedoch der verfügten Verhaftung entzogen, und es ist bis jetzt nicht gelungen, Kiner habhaft zu werden.
Wir halten uns für verpflichtet, den hochgeehrten Herren Ab⸗ geordneten hiervon Nachricht zu geben und sie vor diesem Schwindler zu warnen.
Alle seine Angaben über ein zwischen ihm und uns bestehendes Verhältniß sind erlogen. Er hat von uns niemals irgend einen Auf⸗ trag erhalten. Er ist niemals unser Mitarbeiter gewesen. Wir kennen ihn überhaupt nicht. Auch ist zweifelhaft, ob er ein Recht
Im National⸗Theater wird am Sonntag, den 2. Juli, Hr. Adolf Klein vom Kaiserlichen Hofburgtheater in Wien ein Gast⸗ spiel beginnen, und zwar als „Nathan der Weise“. Während dieses Gastspiels, welches eine Reihe der interessantesten Rollen dieses treff⸗ lichen Charakterdarstellers bieten soll, ist der Anfang der Theater⸗ vorstellungen auf 7 Uhr festgesetzt.
Im Wilhelm⸗Theater gelangt morgen, Sonnabend, und Sonntag Lortzings reizende Oper: „Der Wildschütz“ zur Aufführung. Hr. Pollack (Baß⸗Buffo) vom Stadt⸗Theater i ü als Baculus zum ersten Male auf. 2
Nhs 8
Literarische Neuigkeiten und periodische Schriften
Milch⸗Zeitung. Nr. 26. — Inhalt: Die Bedeutung der internationalen landwirthschaftlichen Thier⸗Ausstellung in Hamburg 1883. Von C. Petersen. — Verschiedene Mittheilungen Deutsch⸗ land. Kiel. Einfuhr von Vieh nach Dänemark. — Flensburg. He⸗ bung der Pferdezucht. — Darmstadt. Zwangs⸗Viehversicherung. — Frankreich. Paris. Verkauf von Kunstbutter. — Amerika. New⸗ York. Milchhandel. — Ausstellungen. Deutschland. Prämien⸗Ver⸗ theilung für die Westerwälder Rindvieh⸗Race. — Oesterreich⸗Ungarn. III. Mastvieh⸗Ausstellung in Wien 1883. — Allgemeine Berichte. Das Wesentlichste aus dem Jahresberichte des milchwirthschaftlichen Instituts zu Proskau, 1. April 1881 bis ebendahin 1882. Von Fr. M. Schmoeger. — Käse⸗Vergiftung. — Halten von Vorvieh bei Schäfereien. — Rindvieh⸗Herdbücher für holländisches Vieh. — Aus den Karpathen. — Die neue Ernte, Methode von Nielsen in Hale⸗ wood. — Gesetz zur Hebung der Rindviehzucht in Steiermark. — Erfahrungen in der Praxis. Beziehungen von Kraftfuttermitteln und künstlichem Dünger zum Käse. — Statistik. Schlachtvieh⸗Verkehr und Fleischkonsum in München 1881. — Geräthe⸗, Maschinen⸗ und Bau⸗ kunde. Ein neuer Apparat zum Ausscheiden der Sahne aus srischer Milch. — Biologie. Die Ursache der Tuberkulose. — Sprechsaal. Anfrage. — Centrifugenbetrieb und Käsefabrikation. Zur Scherffschen Milch. — Milchwirthschaftlicher Verein. Generalversammlung des milchwirthschaftlichen Vereins in Hamburg am 16. Mai 1882. — Genossenschaftswesen. — Markt⸗ und Ausstellungs⸗Kalender. — Markt⸗ berichte. — Anzeigen.
„Humboldt“. Heft 7. — Inhalt: Dr. Fr. Heincke: Blicke i. d. Leben der nordischen Meere. — Dr. Th. Stein: Die neuesten Fortschritte der Telephonie. (Mit Abbild.) — Professor Dr. Samuel: Die Pest im Gouvernement Astrachan im Winter 1878/79. — Prof. Dr. August Vogel: Reizwirkungen im Thier⸗ und Pflanzenreich. — Oberlehrer F. Henrich: Korallenbauten. (Mit Abbild.) — Dr. G. Schulz: Das Naphthalin. — Ingen. Th. Schwarze: Dr. Bjerknes hydrodynamische Versuche. (Mit Abbild.) — Julius Römer: Inter⸗ essante Kinder der siebenbürg. Flora. (Mit Abbild.)
Politische Gesellschaftsblätter. 28. Heft. — Inhalt: Was nun weiter? — Kapital und Staat. — Das österreichisch⸗un⸗ garische Heer. — Die Immobilien⸗Bank. — Flachskultur und länd⸗
hat, einen der Namen zu führen, deren er sich bedient hat.
n Brünn tritt darin
zum Deutschen Reichs⸗Anzeiger und Königlich
Pre
Berlin, Freitag, den 30. Juni
Inserate für den Deutschen Preuß. Staats⸗Anzeiger und das Central⸗Handels⸗ hregister nimmt an: die Königliche Expedition des eutschen Reichs-Anzeigers und Königlich Preußischen Stunts-Anzeigers: Berlin SW., Wilhelm⸗Straße Nr. 32.
NE N
Reichs⸗ und Königl.
Aufgebote,
ap
D ic Deffentlicher 1. Steckbriefe und Unterss 2. Subhastationen, u. dergl. 3. Verkünfe, Verpachtangen, Submisszi 4. Verloosung, Amortisation, N u. s. w. von öffentlichen P
chungs-Sachen. Vorladungen
ieren.
dissionen etc. 7. L. Zinzzahlung
nzeiger. 5. Industrielle Etablisse te⸗ 1 und Grosshandel. X“ 6. Verschiedene Bekanntmachungen. iterarische Anzeigen. “
8. Theater-Anzeigen. In der Bör- V 9. Faaixas-Nachrichten.] -.ne ing 8
Interate nehmen ant die Annoncen⸗Expeditionen des „Invalidendank“, Nudolf Mosse, Haasenstein & Vogler, G. L. Daube & Co., E. Schlotte Büttuer & Winter, sowie alle übrigen größeren Annoncen⸗Bureaux.
8
Steckbriefe und Untersuchungs⸗ Sachen.
Die Gläubiger sind genöthigt,
dieselbe zu betrei⸗
Steckbrief. Gegen den unten beschriebenen Kauf⸗ 8
mann Leopold Iglück, geboren am 29 Dezemb 1851 in Posen, welcher flüchtig ist, jst di sim 8
sacungtea flüchtig ist, ist die Unter en Akten 83 G. 1717. 82. J. II. c. 405 82 ver⸗ hängt. Es wird ersucht, denselben zu vea a. und in das Untersuchungsgefängniß zu Berlin, Alt⸗ Moabit Nr. 11/12 (NW.), abzuliefern. Berlin, Alt⸗ Moabit Nr. 11/12 (NW.), den 28. Juni 1882. Königl. Amtsgericht I., Abth. 83. Beschreibung: Alter Jahre, Größe 1,65 m, Statur schlank, Haare dunkel, Stirn niedrig, Bart starker Vollbart, Augen⸗ brauen dunkel, Augen graublau, Nase gewöhnlich Mund gewöhnlich, Zähne etwas defekt, Kinn spitz, sdesicht opal. Hesichtosarbe gesund, Sprache deutsch, cht sehr schnell, Kleidung e 1c zug und Ueleniichsc⸗ 8
Beschlagnahme schließen:
2487 ½ — 1 Ar beim
Nummer
Steckbrief. Gegen den unten Arbeiter Andreas Frauzkowiak, November 1852 in Pol. Wilkowo, Kreis Kosten welcher sich verborgen hält, ist die Untersuchungshaft wegen Knterschlagung in den Akten 83 G. 1720. 82 J. I. e. 436. 82 verhängt. Es wird ersucht, den⸗ selben zu verhaften und in das Untersuchungs⸗ Gefängniß zu Berlin, Alt. Moabit Nr. 11/12 (NW.) abzulicfern. Berlin, Alt. Moabit Nr. 11/12 NW.),
en 28. Juni 1882. Königliches Amtsgericht 1 Abth. 83. Beschreibung: Alter 29 “ 1,70 — 74 m, Statur stark, Haare schwarz, Stirn frei Bart dunkler Vollbart, Augenbrauen dunkel Augen dunkel, Nase gewöhnlich, Mund gewöhnlich, Gesicht rund, Gesichtsfarbe gesund, bräunlich, Sprache deutsch, polnischer Dialekt.
beschriebenen geboren am 23.
dem Streitweg;
änderung,
Der am 28. März cr. gegen den Oekonomie⸗ dandwerker Franz Wilhelm Bäumer diesseitiger 12. Compagnie erlassene Steckbrief wegen Fahnen⸗ flucht hat durch Wiederergreifung des ꝛc. Bäumer seine Erledigung gefunden. Detmold, den 29. Juni 1882. Das Kommando des Füsilier⸗Bataillons 6. Westfälischen Infanterie⸗Regiments Nr. 55. von L’'Estocg, Oberst⸗Lieutenant. J1“
nannt werden.
[296052 Nagold. Surückgenommen 6 Beöeder gegen “ Alber, Dienstknecht von FSgenhausen, wegen Betrugs erlassene Steckbrief Den 28. Juni 1882. 8 öu“ Königliches Amtsgericht. Lehnemann, H.⸗R.
achtzig.
1“
und
[29356]
Gegen den Knecht Carl Cany aus Alt⸗Ruppin welcher des Diebstahls einer silbernen Taschenuhn, verübt am 14. Juni d. J. in Niendorf bei Ludwigs⸗ lust, beschuldigt ist, ist der gerichtliche Haftbefehl erlassen. Ich ersuche um Vigilanz, Verhaftung und Ablieferung in die Gefängnisse des hiesigen Groß⸗ herzoglichen Landgerichts. (J. 397/82.)
suches:
und stellen sowie eines Grundsteuerkata auszuges an Königliches wegen betrügerischen Bankerutts in elbe wolle zum Zwecke der
einer Majestä
Johannes Bernhard,
nachbezeichneter
1) Plan Nummer 1847 Quadratmeter Acker unten am 2) Plan Nummer Quadratmeter Acker i 3) Plan Nummer:
unter
Vorlage
2431 ½ m Mühlenflur;
Fläche mit einem darauf stehenden Wohnh
7) Plan Nummer 2305 — 19 Aren meter Acker auf dem Wackenberg; 8) Plan Nummer 2611 meter Acker im Mühl Alles Erbach⸗Reiskircher Bann. Mit Bezug auf Artikel Subhastationsordnung w .1) Die Versteigerung in Artikel 55 der Subh. stillschweigenden Be . daß den Ansteigern Steigpreises sechs Termine, achtzehnhundert drei und acht genden Jahren bewillig 2) Die Versteige
Schließlich wolle die öffentliche Zu Schuldner gestattet werden. Homburg, den zehnten
Orte
im
ause und Stall, Plar 50 Quadratmete Plan Nummer 2495 ½ — 50 Haus, Plan Nummer raum mit Brunnen, (ein Drittel Anth
2488*
t werden.
Im Namen
8. 8 g 85. Beschlagnahme⸗Beschluß. Nach Ansicht und Warafndef —
In
Leopold Hirsch und Moses Levy, in Homburg wohnend, vertreten und Zustellungsbevollmächtigten Geschäftsmann, in Homburg wo
Sachen
gegen
Juni achtzehnhundert
Hochachtungsvoll gezeichnet Rammel, Prozeßbevollmächtigter.
on Bayern!
der Urkunde sters und Hypotheken⸗ Amtsgericht die Bitte, das⸗ Zwangsversteigerung die Immobilien be⸗
24 Aren Reiskircherweg; 14 Aren zehn
2494 — achtzig Quadratmeter Reiskirchen n Nummer Die r Garten im Dorf; Quadratmeter Garten eine Ar Hof⸗ 233 und 1036 ganze Fllichet ugt Wefi malen), Alles beisammen gelegen; 4) Plan Nummer 2576 — 18 Acker in der Dell; 5) Plan Nummer Erbacher Schmalau; 6) Plan Nummer 2182
he acht Dezi⸗ 3Aren 90 Quadratmeter 1616 ½ — 16 Aren Acker in der — 17 Aren Acker über 10 Quadrat⸗
1¼ — 12 Aren 20 Quadrat⸗ enflur;
eel 24 Abs. 5 und 6 der ird Folgendes bemerkt: sbedingungen sollen aus dem bhastationsordnung aufgeführten dingungen bestehen, mit der Ab⸗ zur Bezahlung des beginnend an Martini zig und den fünf fol⸗ rung soll im Orte Reiskir bei dem Wirthe Braß an einem Monta hettei abgehalten werden.
3) Als Versteigerungsbeamte wolle Amtsverweser des Königlichen Notärs
g Nachmittag
der jeweilige Bartels
stellung an die
orstehenden Ge⸗
Beide Handelsleute durch ihren Prozeß⸗ Heinrich Rammel, hnend, Gläubiger,
zwanzig
er⸗
zwei
Wird die öffentliche Zustellun schen Eheleute Brliche 8 bewilnäe Homburg, den 23. Juni 1882. e ezeichnet Hatry. Voranstehende Schriftstücke andurch de obengenannten Schuldnern, öffentlich zugestellt. Homburg, den 25. Juni 1882. Der K. Amtsgerichtsschreiber: Schlimmer, Vertreter.
[29619] Oeffentliche Zustellung.
Groß⸗Rade bei Kohlow, anwalt Glünicke hier,
scheidung: das zwischen den Parteien bestehende Band de
üe 1“ aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verha
lung des Rechtsstreits vor die üre mechans Königlichen Landgerichts I. den 29. November mit der Aufforderung, Gerichte zugelassenen
zu Berlin auf
einen bei dem gedachter Anwalt zu bestellen. 8 8 Auszug der Klage bek
annt gemacht. Berlin, den 24. c 3 8
Fen 1882. 9 3 uchwald, “ Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I.
Civilkammer 13.
Aufgebot.
“
[29615]
Beyer), in der Z 20. April 1881 niedergelegten, eingelösten und seit länger als 6 Monaten ver⸗ fallenen Pfandstücke, bestehend aus Gold⸗ und Silbersachen, Kleidungsstücken, Wäsche u. . W..
Vorm. 8 Uhr,
sollen
am 18. September 1882,
in dem gedachten Pfandleih⸗Institut durch den Ge⸗ richtsvollzieher Herrn Langer öffentlich meistbietend versteigert werden. Alle Diejenigen, welche in jener Zeit bei dem ge⸗ nannten Pfandleiher Pfänder niedergelegt haben werden aufgefordert, diese noch vor dem Versteige⸗ rungstermine einzulösen, oder wenn sie gegen die kontrahirte Schuld begründete Einwendungen zu haben vermeinen sollten, solche dem unterzeichneten Gericht zur weiteren Verfügung anzuzeigen, wi⸗ drigenfalls mit dem Verkaufe der Pfandstücke ver⸗ fahren, aus dem Erlöse der Pfandgläubiger wegen seiner in dem Pfandbuche eingetragenen Forderungen befriedigt, der etwa verbleibende Ueberschuß an die Ortsarmenkasse abgeliefert und demnächst Niemand weiter mit Einwendungen gegen die kontrahirte
schuldner⸗
Eheleute Bernhard,
Frau Löpert, Wilhelmine, geb. Weidner, zu vertreten durch den Rechts⸗
klagt cegen ihren, dem Aufenthalte nach unbekannten Ehemann, den Ar⸗
beiter Johann Friedrich Löpert, frü⸗ eiter har Löpert, früher hier, wegen böslicher Verlassung mit dem Antrage auf Ehe⸗
Ehe zu trennen, den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären und ihm die Kosten
13. Civilkammer des
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser t 1
Die in dem Brunschwitz'schen Pfandleih⸗Institut zu Breslau, Mäntlergasse Nr. 14 (Inhaber Albert eit vom 1. Dezember 1880 bis zum zur Verfallzeit nicht
in dem Jahre 1881 gelieferte Lederwaar Antrage, den Beklagten zur Zahlung 45 ₰ nebst sechs Prozent Zinsen vom 30. 1881 ab an den Kläger und in die verurtheilen und ladet den Beklagten n Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Ab⸗
theilung des Königlichen Amtsgericht zu Bublitz auf
den 31. Oktober 1882, Vormittags 9 Uhr. 8 Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Bublitz, den 17. Juni 1882.
“ Lother, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
1 Ua Aufgebot. “ ie Handlung de Chapeaurouge u. Co. Hamburg hat das Aufgebot 8 8 A. Spieler et Co. in Smyrna am 31. Oktober 1881 über 1627 ℳ auf C. Marioth et Co. in r Düsseldorf gezogenen, von Letzteren acceptirten, auf Antragstellerin indossirten, am 31. Januar 1882 fälligen Wechsels beantragt. Der Inhaber der Ur⸗ kunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf 8 Dienstag, den 31. Oktober 1882, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 9
2₰
5 Prozeßkosten zu zur mündlichen
1882, Vormittags 10 ¼ Uhr, des Justizgebäudes, anberaumten Aufgebotstermine
n seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulege widrigenfalls die Kraftloserklä e 1 5 e ftloserklärung der Urkunde er⸗
Düsseldorf, den 27. Februar 1882.
Königliches Amtsgericht. III. Abtheilung. gez. Hartwich,
Amtsrichter.
111100308 Aufgebot.
„Auf A ntrag von Rechtsanwalt Dr. hierselbst als Vertreter der 11 Nachlaßverfahren von Johann Harjes, wird der un bekannte Inhaber des Interimsscheins zur Aktie der Bremer Gewerbebank Nr. 1599 über 300 ℳ, aus⸗ gestellt auf den Namen von Joh. Harjes in Walle in welchem die Einzahlung von 150 ℳ bescheinigt ist, hiermit aufgefordert, spätestens in dem zum “
weiteren Verfahren auf 1 Dienstag, den 5. Dezember 1882, 8
Nachmittags in der Amtsgerichtsstube, unten im Stadthause Nr. 9, stattfindenden Aufgebotstermine unter An⸗ meldung seiner Rechte die gedachte Urkunde hier vor⸗
zulegen, widrigenfalls dieselbe für kraftlos erklärt werden soll. Bremen, den 23. März 1882. 8 Das Amtsgericht.
(gez.) Blendermann. Zur Beglaubigung: 8 Stede, 1 Gerichtsschreiber.
LDel aspebot. Der Kaufmann Eduard Mager zu Königstein i.
8
licher Nothstand. — Im europäischen Morgenlande (Fortsetzung). — Vermischtes. — Correspondenz.
Mittheilungen der K. und K. österreichisch⸗unga⸗ rischen Konsulats⸗Behörden. Inhalt: Deutsches Reich. Karlsruhe. (Wirthschaftliche Zustände im Jahre 1880.) — Lübeck. (Wirthschaftliche Lage im Jahre 1881.) — Geestemünde. (Schiff⸗ fahrt und Handel im Jahre 1881.) Großbritannien. London. Wange dem Kinn zu und auf der Rückfläche des 1I1““ Deas Ze (Wirthschaftliche Verhältnisse von Großbritannien im Jahre 1881.) — linken Daumens. 8 Phrer Paro bir 4 3 a Paftor Keinrich (Wallgorf) . Portsmouth. (Handel und Schiffahrt im Jahre 1881.) — Montreal. Schwerin i. M., den 27. Juni 1882.
3 . — 12 Berh e v ame 388Zb . Po ₰ . 8 1 5. des Innern für Kirchen⸗ und Schulangelegenheiten herausgegeben vom Fürsorge für die entlassenen Strafgefangenen, und proponirte eine IIWA en audel n, Menhe Jahre 1880.) — “ “ ₰ bayerischen Gewerbemuseum, bearbeitet von Dr. J. Stockbauer und Anzahl Thesen, in denen den Geistlichen und Gemeindekirchenräthen Marseille. ( zandel und Sene. im Jahre 1881.) — Spanien.
.Otto, Nürnberg, Korn, 1876; „Gefäße der deutschen Renaissance“ die Fürsorge für entlassene Gefangene zur Pflicht gemacht wird und Manila. (Hande und Schiffahrt der Philippinen in 1881.) EEII Nürnberg, Korn, 1878; „Entwürfe für Gold⸗ in welchen die Spnode ausspricht: „1) die entlassenen Gefangenen Rußland. Kiew. (Handelsbewegung in den drei süd⸗ schmiede“ von Siebmacher, mit Text von Dr. O. von Schorn, Nürn⸗ sind verirrte Schafe „ an denen die suchende und ret⸗ westlichen Gouvernements im Jahre 1880) — Nowosielitza. berg, Korn, 1879), die in Fachkreisen sehr hoch geschätzt werden. tende Liebe zu beweisen ist, 2) bei jugendlichen Ent⸗ (Wirthschaftliche Lage im Jahre 1881.) Romanien. Jassv. Daran reihen sich Proben der musterhaften Vorbildersammlung, lassenen (von 12—18 Jahren) ist besonders auf Unterbringung in (Handelsverhältnisse der oberen Moldau im Jahre 1880.) — Giurgewo. welche jetzt bereits nicht weniger als 36400 Blätter umfaßt. Als Familien oder Rettungshäusern, in Lehre oder Dienst hinzuarbeiten.“ (Waarenverkehr des Donauhafens Giurgewo⸗Smarda im Jahre 1881.) Zeugniß für die Leistungsfähigkeit des chemischen Laboratoriums ist — Nach längerer Debatte gelangten die Thesen des Referenten sowie Ottomanisches Reich. Widdin. (Wirthschaftliche Verhältnisse der in sehr interessanter Weise die Herstellung der Nesselfaser und die ferner der vorerwähnte Antrag des Pastor Hosemann, betreffend die Donouhäfen Widdin, Lompalanka und Rahowa im Jahre 1880. — Verwendung eines Asphaltpräparats ausgestellt. icht minder in⸗ be für die Arbeiter auf den zu errichtenden Rieselfel⸗ Prisren (Produktionsverhältnisse und Handelsbewegung im Vilaypet struktiv ist die Sektion der Lehrwerkstätte für Gießerei und Sand⸗ dern zur Annahme. — Endlich wurde noch folgender Antrag des Pastor Kossovo und im Sandschach Prisren wahrend des Jahres 1881.) — formerei; äußerlich den Glanzpunkt der Ausstellung des Museums Hosemann genehmigt: „Spvnode beschließt, den Gemeindekirchenräthen Valona. (Schiffahrt und Handel im Jahre 1881). — Beiruth. aber bilden die Erzeugnisse der Lehrwerkstätte für Galvanoplastik, die des Svnodalkreises ans Herz zu legen, daß sie der Gemeinde Rahns⸗ (Handel und Schiffahrt im Jahre 1880). — Brussa. (Handelsver⸗ sich eines weiten Ruses erfreut. Diese Anstalt ist durch die vollstän⸗ dorf bei ihrem beabsichtigten Kirchbau durch Bewilligung einer Bei⸗ hältnisse). — Vereinigte Staaten von Amerika. Richmond. (Handels⸗ dige Reproduktionssuite einer Kanne bis zum fertigen Gegenstande steuer aus den Kirchenkassen zu Hülfe kommen“. — Die Spnode erledigte bewegung im Jahre 1880). — Columbien. Panama. (Wirthschaftliche vertreten, nämlich mit: einem Stück roher gewöhnlicher Guttapercha, hierauf ihre Etats⸗ und Rechnungsangelegenheiten. Alsdann wurde Verkialnefse) — Personalnachrichten. einem Stück feiner englischer Guttapercha, einer rohen Gutta⸗ dieselbe mit Gesang und Gebet geschlossen. Illustrirte Berliner Wochenschrift „Der Bär“. Nr. Zeit unhbekannt no abwestag Solien sendan
perchaform der Kanne, einer graphirten ebensolchen, einer 8 EHn. 40. — Inhalt: Die Tochter der Gießerin (Anna Sydow,, eine bran⸗ olgende Betra — aphirten Guttaperchaform mit Niederschlag, einem rohen. Der Magistrat von Berlin hat bei der Stadtverordnetenver⸗ denburgische Geschichte von Oskar Schwebel. (Fort —8 e ℳ 1 8 ger .— zu fordern: 8 diederschlag, der fertig montirten und der fertig versilber⸗ sammlung beantragt, sich damit einverstanden zu erklären, daß dem heimer Baurath Professor Friedrich Adler von P. Wallée. (Mit e ement 2 F 2 3. ₰ Comits für die allgemeine deutsche Ausstellung auf dem Ge. Porträt.) — Ein Gelehrtenheim von Dr. M. (Mit der Illustration vom sechszehnten Februar acht. „Wohnhaus des Professor Leop. von Ranke“.) — Voltaire in Pots⸗ sehnhundert ein und achtzig an pr. m dam von Dr. G. Horn. (Mit der Illustration „Friedrich der Große 3) Kosten der Urkunde . .. 25 89 und Voltaire“ von Camphausen.) Vergnügtes Alter, Zeichnung 4) Subhastationskosten von Knut Ekwall. — Die Berliner Sprache, mit Seitenblicken au 85 bige Hauptfumme war zahlbar in sechs .2 die englische Volkssprache von einem Berliner. — Zwei Monumental⸗ beginnend an Martini achtzehnhundert ein und achtzic brückenbauten. — Denkmal im Thiergarten. — Berliner Markt⸗ und den folgenden fünf Jahren. Der erste Termin hallen. — Versuche mit Edisonschen Glühlampen. — Zeck. — Alt⸗ itt schon längst fällig gewesen, bis heute aber wurde preußische Monatsschrift ꝛc. — Brief⸗ und Fragekasten. — Inserate. pon den Schuldnern, die inzwischen ausgewantern sind, keine Zahlung geleistet; dieselben können sonach ddeenn Vortheil der Zeitbestimmung gemäß Artikel ein⸗ 8 8 kKausend einbundert acht und achtzig c. c. für sich
EEbbbe““; nicht mehr in Anspruch nehmen.
4. “ Die Schuldner haben sich in der erbähnten Ur⸗ Gotthardbahn bis Locarno am Lago Maggiore und der Boromeischen Verlag der Expedition (Kessel). en eeee an
Inseln, von Andermatt (Teufelsbrücke) via Oberalpstraße, von Chur, et es 8 Ragaz, Bodensee, Nürnberg — wird bestimmt am 8. Juli cr. an⸗ Drei Beilagen getreten. Die Dauer ist auf 14 Tage und der Preis auf 500 ℳ! chließlich Börsen⸗Beilage).
1 Fabrikarbeiter, und dessen ge⸗ werblose Ehefrau Catharina Lamm, Beide heften. ⸗ Reiskirchen wohnend, zur Zeit unbekannt wo ab⸗ wesend, Solidarschuldner, beschließt das Königliche Amtsgericht Homburg zur Sicherheit 3 1) Hauptsumme vonn ℳ 1633. 00 ₰ 2) 7 % Zins hieraus vom sechs⸗ zehnten Februar 1881 ang. 3) Kosten der Urkunde. 4) Subhastationskosten 8 zum Zwecke der Zwangsversteigerung die nahme der nachbezeichneten Immöbel, ernennt als Versteigerungsbeamten den Königlichen Notar Bar⸗ tels beziehungsweise dessen jeweiligen Amtsverweser in Homburg. Beschreibung der Immöbel:
1) Plan Nummer 1847 24 Aren zwanzig Quadratmeter Acker unten am Reiskircherweg;
2) Plan Nummer 2431 ½ — 14 Aren zehn Qua⸗ dratmeter Acker im Mühlenflur; 8
3) Plan Nummer 2494 — 80 Quadratmeter äche mit darauf im Orte Reiskirchen stehendem Wohn⸗ hause und Stall, Plan Nummer 2487 ½ — 1 Ar 50 Quadratmeter Garten im Dorf, Plan Nummer 2495 ½ — 50 Quadratmeter Garten beim Haus, Plan Nummer 2488 — eine Ar Hofraum mit Brunnen (ein drittel Antheil mit Besitz Nummer 233 und 1036 ganze Fläche acht Dezimalen) Alles beisammen gelegen;
Cany ist 30 Jahre alt, 1,74 m' gro b bartlos, hat blaue Augen, fchlerhafte Aehce sanne und ist von schlanker Statur, Sprache hochdeutsch. Er hat am rechten Hinterkopf eine 0,05 m lange
arbe, ferner Narben links am Kopf und rechts in der Haargrenze der Stirn, sowie auf der rechten
Taunus hat das Aufgebot eines Wechsels über 200 ℳ (Zweihundert Mark), fällig am 1. Dezember 1880, welcher von Schlesinger & Co. zu Berlin am 28. August 1880 O,/Eigene auf das Handlungshaus Behnck zu Rostock gezogen, von diesem accep⸗ tirt, durch Giro an die Firma G. C. Hofmann zu Offenbach a. Main gekommen und von letzterer an den Antragsteller girirt ist, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 17. Januar 1883, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Abtheilung B. für Civilsachen, Zimmer Nr. 11, anberaumten Auf⸗ ebotstermine seine Rechte anzumelden und die Ur⸗ unde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Rostock, den 6. Juni 1882. Großherzogl. Mecklenburg⸗Schwerinsches Amtsgericht. 11“ Urkundlich ausgefertigt: (L. Ss.) Otto Bobzien, Akt.⸗Geh.
(108481 Aufgebot.
Die Frau Hauptmann Theiß, verwittwet ge⸗ wesene Dorothea Lange, geb. Kraehnke, hat das Aufgebot von vier abhanden gekommenen, auf sie lautenden, von dem Comtoir der hiechen anf si für Werthpapiere hier sub Nr. 182055, 182056, 182058, 182059 unter dem 4. November 1881 aus⸗ gestellten Reichsbank⸗Depotscheinen, laut welchen fol⸗ gende Werthpapiere deponirt sind: 9000 ℳ b5prozentige Obligationen der Brest⸗ 819 v——
500 ℳ 4 (prozentige neue Pfandbriefe
II. Serie der Westpreuß. Landschaft, . 1500 ℳ Feügzwn rioritäts⸗Obligation der
Schuld gehört werden wird. Breslau, den 14. Juni 1882.
“ Königliches Amtsgericht.
Beglaubigt: Nemitz, Gerichtsschreiber.
[29614] “ In Sachen des Kothsassen Wilhelm Beulshausen zu Ahlshausen, Klägers, „ die Chef a M wider ie Ehefrau des aurermeisters Ernst Bo nsack, Amalie, geb. Schrader, zu Greene, Beifs Sohnf — „wegen 8 Hypothekkapitals, Zinsen und Kosten, sind nachbezeichnete Grundstücke der Beklagten durch Beschluß vom 15. Juni 1882, eingetragen in das Grundbuch am 16. Juni 1882, behuf der Zwangs⸗ verste genmg beschlagnahmt, als: as sub No. ass. 28 zu Erzhausen belegen Anbauerwesen nebst Zubehör, namentlich; 1) 85 Rth. im Dorfe Nr. 46 der Karte, 8 8 dct daseist Nkr. 5 Karte, 5 Mrg. 70 CRth. auf der neuen „Nr. 94 der Karte. 88 Termin zur Zwangsversteigerung ist 1A6““ den 19. Oktober 1882, “ 8 ns 22—g9 1 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte im Voß’'schen Gast⸗ hagse 2 Werfen ofssast. 8 8 ee hypothekarischen Gläubi Hab 1 vo⸗ N. 825. e. 2576 — 18 Aren 90 Quadrat⸗ thekenbriefe im W. zu E g negyr Hlcker in er Leen Die Versteigerungs⸗Bedingungen, laut welcher 18 21.2 2 6 ½ — 16 Aren Acker in jeder Bieter auf Verlangen eines Betheiligten Sicher⸗ 6) Pla 1—— aemh. 8 8 beit bis zu 10 Prozent seines Gebotes durch Baar⸗ . 1— 2182 — 17 Aren Acker über ahlung. Viederlegung kursfähiger Werthpapiere oder BBEWPW geeignete Bürgen zu leisten hat, sowie der Grund⸗ 14233ö 90. —2 19 Uren 10 Quadrat⸗ buch⸗Auszug, können innerhalb der etten Bwei Woce. 8 . vauf n enberg; vor dem Versteigerungstermine auf der Gerichts⸗ 8 an Nummer 2611 ¼ — 12 Aren 20 Quadrat⸗ schreiberei eingesehen, auch die Grundstücke selbst be⸗
meter Acker im Müuhlenflur; ichtigt w Alles im Banne von Erbach⸗Reiskirchen gelegen. g Sen. — 22. Juni 1882. 1
Homburg, den zehnten Juni achtzehnhundert Herzogliches Amtsgericht. 8 G. Müller. den 22. September 1882, Vormittags 10 Uhr,
zwei und achtzig.
Geeichnet b Kebataliches Amtsgericht. 8 — eꝛei önigli 8 üet
chnet Hatry, Königlicher Oberamtsrichter. (IL. S.) [29425] Oeffentliche Ladung 8 x chte, Jüdenstraße 58,
. Treppe, Zimmer . 21, anberaumten Auf⸗
Die Handlung R. Rieß und Comp. zu Colber 8 eee seine Rechte anciumelden und die iif.
Eingeschrieben nach dem hinterlegten Aus u eechgcen . Juni achtzehnhundert vmei und achtzig Ban Artikel 74. Empfangen eine vertreten durch den Justi t f 3 t Justiz⸗Rath Leopold daselbst, kunden vorzulegen, widrigenfalls 5 1b klagt gegen den Schuhmachermeister J. Ludwig — der Urkunden erfol en beehekarrhen früber hierselbst, jetzt unbekannten Aufenthaltsorts — Berlin, den 3. März 1882.
Mark fünf Pfenni 1““ wegen Zahlung von 43 ℳ 45 ₰ für den Beklagten Königliches Amtsgericht I., Abth
Pastor Rettig (Pankow) beantragte: „Synode beschließt: Um den Gemeindekirchen⸗Organen die Mithülfe an der Waisenverwaltung zu ermöglichen, beauftragt die Synode den Vorstand, dahin zu wirken, daß den Gemeindekirchenräthen regelmäßig Verzeichnisse über die in ihren Parochien vorhandenen Waisen zugestellt werden, sowie ferner, daß die Gemeindewaisenräthe veranlaßt werden, zu ihren Sitzungen wenigstens alljährlich einmal die Geistlichen und Gemeindeltesten
Wie das Museum auf der von ihm aus angeregten gegerwärtigen Bayerischen Landes⸗Ausstellung vertreten ist, ergiebt eine besondere kleine Schrift, die uns vorliegt. Der Bestimmung der Anstalt nach ist ihre Ausstellung der Abtheilung für fachgewerbliches Bildungswesen zugetheilt worden. Dort finden wir außer den Jahr⸗
ängen 1874 bis 1881 der oben angezeigten periodisch erscheinenden 522 eine Reihe anderer Publikationen des Museums, darunter mehrere mit großer Munificenz ausgestattete Werke (wir nennen nur: „Die antiken Thongefäße in ihrer Bedeutung für die moderne Gefäß⸗ Industrie“, mit Unterstützung des Kgl. bayerischen Staats⸗Ministeriums
pr. m.
29. 89 r. m. eschlag⸗
V.: Büchner.
Subhastationen, Aufgebote, Vor⸗ ladungen u. dergl. “
96201 Oeffentliche Zustellung.
Zum Königlichen Amtsgerichte Homburg. Beschlagnahme Gesuch. 1“
Leopold Hirsch und Moses Levy, Beide Handels⸗
leute, in Homburg wohnhaft, vertreten durch ihren Progeß⸗ und Zustellungsbevollmächtigten Heinrich ammel, Geschäftsmann, in Homburg wohnend,
haben laut anliegender unterm sechszehnten Februar achtzehnhundert ein und achtzig aufgenommenen Schuldurkunde an: Johannes Bernhard, Fabrik⸗ arbeiter und dessen gewerblose Ehefrau Catharina Lamm, Beide früher in Reiskirchen wohnend, zur
ten und vergoldeten Kanne. Der Bericht konstatirt die fortschrei⸗ tende Blüthe der Anstalt, die sie nicht zum geringsten Theile dem mit dem Nationalmuseum in München zu Stande gebrachten Ueber⸗ einkommen verdankt, wonach dasselbe der galvanoplastischen Anstalt Originale zur galvanoplastischen Reproduktion leihweise überläßt und wodurch sie in die Lage 5 ist, stets neue prächtige Kunstwerke oder Reproduktionen von s⸗ chen zu bieten, deren sie bereits 93 vollendet hat. Der kleinen Schrift ist ein Abriß der Geschichte des Museums und seiner Organisation sowie ein Abdruck der Statuten der Anstalt vorangeschickt. 8 88 . Die „New⸗Yorker Hdls.⸗Ztg.“ äußert sich in ihrem vom 6. d. M. datirten Wochenbericht über die Geschäftslage fol⸗ gendermaßen: Die allgemeine Geschäftslage ist seit dem Schlusse des EEb5 Referats insofern unverändert geblieben, als die in P.e. des legitimen Handels herrschende Stille, wie in die⸗ onat nicht anders zu erwarten, fortbesteht; die Stimmung hat sich jedoch in dieser Woche von Tag zu Tag gehoben. Berichte aus allen Theilen des Landes lassen den Saatenstand als vorzüglich erscheinen, wenn auch vereinzelte Klagen über Auftreten des Heerwurms ꝛc. dazwischen
biete der Hygiene und des Rettungswesens in Berlin zur Errichtung des Ausstellungsgebäudes und Durchführung des durch den Brand am 12. Mai für das laufende Jahr vereitelten Unternehmens aus dem Ueberschusse des Rechnungsjahres 1881/82 ein unverzinsliches Darlehen von 200 000 ℳ, welches aus den Erträgen der Ausstellung nach Deckung aller eigenen Kosten und Ausgaben des Unter⸗ nehmens und ohne Inanspruchnahme des Garantiefonds desselben rückzahlbar ist, in der Erwartung bewilligt werde, daß der geschäfts⸗ ührende Ausschuß des Ausstellungscomités durch Kooptation einiger Mitglieder der städtischen Behörden verstärkt werde. Die Versamm⸗ lung genehmigte gestern diesen Antrag fast einstimmig.
Carl Riesels 26. Gesellschaftsreise nach den schönsten Heheberpeparten der Schweiz, einschließlich des Besuches der
II Berlin⸗Potsdam⸗Magdeburger Eisenbahn⸗ 188-eu,e — tige B S
500 ℳ 4prozentige Berliner Stadt⸗Obligatio⸗ 8 nen de 1870, 1 1G beantragt.
PDer Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, sspätestens in dem auf
kunde behufs Erfüllung aller übernommenen Ver⸗ pflichtungen der sofortigen Zwangsvollstreckung unter⸗ worfen.
Gezeichnet Bouda. (L. S.)
Fönigliches Hypothekenamt.