aacz] Oeffentliche Zustellung.
—
Nr. 11,132. Der Seligmann Bodenheimer hier, ver⸗
1 treten durch Rechtsanwalt Dr. Günzburger, klagt gegen
den Karl Riedel in Offenburg z. Zt. an unbekannten Orten abwesend, aus Miethe, mit dem Antrage auf Ver⸗
urtheilung des Beklagten zur Zahlung von 180 ℳ
nebst 5 % n — auf vorläufige Vollstreckbarkeitserklärung des Urtheils
Zins vom Klagezustellungstage an, sowie
und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor das Großherzogliche
Dienstag, den 8. August 1882, Vormittags 9 Uhr. 1 1 Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Offenburg, den 23. Juni 1882. Krauth.
Amtsgericht zu Offenburg auf
Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.
2 ; 2 29461] Oeffentliche Zustellung.
Die Landescreditkasse zu Cassel, vertreten durch
Justizrath Eberhardt in Hanau, klagt gegen die Ehe⸗ rau des Louis Rauch, Theresia, geborene Scheidler, rüher zu Liebhards, jetzt unbekannten Aufenthalts,
wegen hypothekarischer Forderung mit dem Antrage
auf Zahlung von 180 ℳ und die Beklagte weiter u verurtheilen, zur Befriedigung der Landescredit⸗
kasse wegen dieser Schuld und der. Kosten des Pro⸗
zesses den öffentlichen
Zum
Verkauf ihres in der Klage bezeichneten, in der Gemarkung von Liebhards ge⸗ legenen Grundeigenthums geschehen zu lassen und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Hilders auf den 29. August 1882, Vormittags ½11 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird ieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Mackenroth, . Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
122c2 Oeffentliche Zustellung.
Der Johann Heinrich Beuscher, Ackerer zu Argen⸗ schwang, als Miterbe seiner verlebten Eltern Johann Beuscher II. und Anna Maria Wasem, vertreten durch Martin Weber, Geschäftsführer zu Strom⸗ berg, klagt gegen die Ehefrau Schäffer, Maria, geborene Beuscher, ohne Geschäft, und deren Ehemann Karl Schäffer, früher zu Argenschwang, jetzt ohne bekann⸗ ten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, als Erben ihres verlebten Vaters Heinrich Beuscher III., wegen des ihm von dem Erblasser der Beklagten zustehenden Steigpreis⸗Antheiles für im Jahre 1872 versteigerte Immobilien, mit dem Antrage auf Verurtheilung der Beklagten zur Zahlung von 208,59 ℳ nebst Zinsen zu 5 % vom 7. Juni 1882 ab, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht zu Strom⸗ berg auf
Mittwoch, den 20. September 1882,
Vormittags 9 ½ Uhr. 1 Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Stromberg, den 26. Juni 1882.
Bielert, —
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
1294471 Oeffentliche Zustellung.
Der Former Georg Schuhmacher von hier, ver⸗ treten durch Rechtsanwalt Dr. Meyer hier, klagt gegen seine Chefrau Anna Maria Schuhmacher, ge⸗ borene Erlansen, früher in Bockenheim wohnhaft, jetzt unbekannt wo abwesend, wegen Ehescheidung auf Grund böslicher Verlassung und regellosen Lebenswandels mit dem Antrage, die zwischen den Streittheilen bestehende Ehe dem Bande nach zu trennen, die Beklagte für den allein schuldigen Theil zu erklären und dieselbe zur Tragung der Kosten zu verurtheilen und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Civil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Frankfurt a./Main auf den 28. November 1882, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. 88
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Frankfurt a./Main, den 20. Juni 1882.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
128490] Oeffentliche Zustellung.
Das Königliche Amtsgericht zu Neunkirchen ver⸗ fügt auf den Antrag des Kaufmanns Carl Kausch zu Ottweiler, Extrahenten,
gegen die Eheleute Schneidermeister Jacob Zill und Eli⸗ sabeth, geb. Schmidt, früher zu Neunkirchen, jeßt ohne 1 Wohn⸗ und Aufenthaltsort, Sub⸗ hastaten, die Beschlagnahme der den letzteren zuge⸗
hörigen Immobilien Flur 2 Nr. 54 Wohnhaus
Nr. 32 im Ober⸗Langenstrich und Ruhstock zu Neun⸗ kirchen mit Bering, groß 2 Are 8 Meter, verordnet die Eintragung dieser Verfügung in die Hvpotheken⸗ register, sowie die Zustellung an die Subhastaten in den für die Vorladungen bestimmten gesetzlichen Formen und Fristen. 8 Neunkirchen, den 31. März 1882. Königliches Amtsgericht. (gez.) Clarenbach. Beglaubigt: 8 Hartmann, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
129401 Oeffentliche Zustellung.
Das Königliche Amtsgericht zu Neunkirchen ver⸗ fügt auf den Antrag der Saarbrücker Knappschafts⸗ kasse, repräsentirt durch den Vorstand des Saar⸗ brüͤcker Knappschaftsvereins zu St. Johann, dieser vertreten durch seinen Vorsitzenden Gustav Pfähler, Geheimer Bergrath zu Sulzbach und den Knapp⸗ chaftsdirektor Bergrath Wilhelm Barthold zu St.
ohann, Extrahentin
gegen die Erben und Rechtsnachfolger des zu Elversberg verstorbenen Bergmanns Franz Witt, als: I. dessen Wittwe, Maria, geborene Peter, ohne Gewerbe zu Elversberg, II. dessen Kinder, bez. Enkel, als: ) Johann Will, Bergmann zu Elversberg,
2) Anna Maria Schiffmann, Ehefrau Nicolaus Loch zu Elversberg, in eigenem Namen als güter⸗ gemeine Ehefrau und als Vormünderin ihrer in erster Ehe mit dem verlebten Tagelöhner Jacob Will erzeugten minderjährigen Kinder Namens: Maria und Mathias Will, die Kinder als Erben ihres Vaters Jacob Will,
3) die Elisabeth Will, ohne Gewerbe, und deren Ehemann Jacob Lacker, Tagelöhner, Beide früher in Worms, jetzt in Elversberg,
4) Margaretha Schmidt, ohne Gewerbe, Wittwe des verlebten Bergmanns Peter Will zu Elversberg in eigenem Namen als gütergemeine Ehe⸗ frau und als Vormünderin ihrer mit dem gedachten Peter Will erzeugten noch minderjährigen Kinder, als: a. Johann, b. Katharina, c. Jacob, d. Georg, e. Maria, f. Margaretha, g. Peter Will, die Kinder als Erben ihres Vaters.
5) Elisabeth Welsch ohne Stand, Wittwe von Franz Will, Bergmann zu Diedenhofen, in eigenem Namen als gütergemeine Ehefrau und als Vormün⸗ derin ihrer mit dem gedachten Franz Will erzeugten noch minderjährigen Kinder als Anna, Maria, Franz und Johann Will, die Kinder als Erben ihres Vaters, Subhastaten, die Beschlagnahme des nachbezeichneten, in der übergebenen Beschreibung näher beschriebenen Immöbels, als:
Flur 4 Nr. 10, früher Flur 7 Nr. 348/33 im Elversberg, Gebäudefläche mit aufstehendem Wohn⸗ hause und allem sonstigen An⸗ und Zubehör, 6 Ar 39 Meter, verordnet zum Zwecke der Subhastation die Eintragung dieser Beschlagnahme⸗Verfügung in das betreffende Hypothekenregister, sowie die Zustel⸗ lung derselben und der ihr zu Grunde liegenden Verhandlung an die Schuldner in den für die Vor⸗ ladungen bestimmten Formen und Fristen. “
Neunkirchen, den 13. Januar 1882.
Königliches Amtsgericht. gez. Clarenbach. Beglaubigt: — Hartmann,
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts [29446] Oeffentliche Zustellung.
Der Taglöhner Philipp Wißmer zu Frankfurt ag. Main, vertreten durch Rechtsanwalt Becker in Bockenheim, klagt gegen seine Ehefrau Sophie Wißmer, geborne Reitz, früher hier wohnhaft, jetzt mit unbekanntem Aufenthaltsorte abwesend, wegen Ehescheidung auf Grund böslicher Verlassung mit dem Antrage, die Ehe der Streittheile zu scheiden und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die zweite Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Frankfurt a. Main auf den 28. November 1882, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Frankfurt a. Main, den 20. Juni 1882.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
29451] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau des Arbeiters August Knaak, Alwine, geb. Medow, zu Bredow, Karlstraße 89, vertreten durch Justizrath Kuechendahl, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter August Knaak, früher zu Bredow, jetzt unbekannt abwesend, aus §. 699 f. II. 1. Allgem. Land Rechts wegen lebens⸗ und gesundheitsgefährlicher Mißhandlungen mit dem An⸗ trage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die 1. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Stettin, Zimmer 27, auf den 10. Oktober 1882, Vormittags 10 ¼, Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Stettin, den 19. Juni 1882.
Baar, 1 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[29457] 1 KNaiserliches Amtsgericht Hochfelden.
Oeffentliche Zustellung.
Der zu Wingersheim wohnhafte Ackerer Andreas Debes klagt gegen Marie Josephihe Stauff, ge⸗ schiedene Ehefrau des Gastwirths Anton Schott, früher in Straßburg, jetzt unbekannten Aufenthalts⸗ orts, aus 2 Schuldscheinen vom 30. September 1877 und 20. März 1878 über ein dem in Wingers⸗ heim verlebten Vater Anton Stauff der Beklagten vom Kläger gegebenes Darlehn mit dem Antrage auf Verurtheilung der Beklagten als Tochter und Miterbin ihres Vaters zur Zahlung von 270,80 ℳ nebst 5 % Zinsen seit Zustellung dieser Klage und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kaiserliche Amtsgericht zu Hochfelden auf Mittwoch, den 30. Fgas 1882,
Vormittags 9 Uhr. u“ wecke der öffentlichen Zustellung wird dieser ekannt gemacht.
Gerichtsschreiber.
1“ 1
Zum Auszug
[29437]
Ferfc Niederlegung eines Grund⸗ und Hypo⸗ thekenbuchs für die Erbpachthufe Nr. I. zu Rambow werden auf Antrag des Inhabers derselben, Erb⸗ pächters Johann Synwaldt daselbst, alle, welchen eine in die zweite oder dritte Abtheilung des Grund⸗ und Hypothekenbuchs gehörige dingliche Helacn vorbehaltlich der Bestimmung unter §. 9 Nr. und 3 der transitorischen Bestimmungen zur Domanial⸗
vpotheken⸗Ordnung zusteht, aufgefordert, dieselbe pätestens in dem
am 18. August 1882, Morgens 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgerichte anberaumten Aufgebotstermine anzumelden, widrigenfalls die be⸗ üglichen dinglichen Ansprüche und Rechte für nicht mehr Bestand habend erklärt werden. Waren, den 27. Juni 1882. Großherzoglich Mecklenburg⸗Schwerinsches Amtsgerichts. Zur Beglaubigunng: Der Gerichtsschreiber Graye, Act.⸗Geh.
129428] Aufgebot.
Durch Rezeß Nr. 21693 ist zwischen Herzoglicher
Kammer, Direktion der Forsten, zu Braunschweig
und den Erben weiland Kleinköthers Heinrich Noth⸗
durft zu Herrhausen, als:
1) dem Bierbrauer Ludwig Nothdurft zu St. Petersburg,
2) dem Faktor Carl Nothdurft zu Vitzenburg,
3) dem Lokomotivführer Theodor Nothdurft zu Braunschweig,
4) der Wittwe des Tapezierers Braunschweiger, geb. Nothdurft, daselbst,
5) der Ehefrau des Ackerbürgers Heinrich Probst, geb. Nothdurft, zu Seesen,
sämmtlich vertreten durch den Ackerbürger Heinrich
Probst allhier, die Ablösung der dem Gehöfte
No. assec. 17 in Herrhausen anhaftenden, auf den
Herzoglichen Forsten des vormaligen Communion⸗
harzes lastenden Bauholzberechtigung gegen eine
Kapital⸗Entschädigung von 1066 ℳ 24 ₰ nebst
Zinsen zu 4 Prozent seit dem 12. Februar cr. ver⸗
einbart.
Auf den Antrag der Herzoglichen Kammer ist
Termin zur Auszahlung des Ablösungskapitals nebst
Zinsen auf den 22. August 1882,
Morgens 11 Uhr, anberaumt, zu welchem Alle, welche Ansprüche be⸗ züglich der abgelösten Berechtigung oder des Ablösungskapitales zu haben glauben, damit bei Vermeidung des Ausschlusses der Herzoglichen Kammer gegenüber geladen werden. Seesen, den 26. Juni 1882.
Herzogliches Amtsgericht.
(Unterschrift)
129436. Aufgebot.
In Folge Erklärens der Erben des weiland Fabrikdirektor Heinrich Winter zu, Altkloster, des Letzteren Nachlaß nur unter Rechtswohlthat des In⸗ ventars antreten zu wollen und desfallsigen Antrags auf Erlaß eines Aufgebots, werden Alle, welche An⸗ sprüche auf Befriedigung an die Verlassenschaft des⸗ selben zu haben vermeinen, zu deren Anmeldung in
dem am
Montag, den 14. August d. J.,
Vormittags 10 Uhr, vor hiesigem Amtsgerichte anstehenden Termine unter der Rechtsverwarnung geladen, daß die nicht ange⸗ meldeten Ansprüche den Erben gegenüber nur auf denjenigen Theil der Erbmasse sich beschränken sollen, welche nach Berichtigung der angemeldeten Erb⸗ schaftsschulden und Lasten auf die Erben über⸗ kommen ist. Buxtehnde, den 26. Juni 1882. Königliches Amtsgericht. I
v. Düring.
r20 5 118 Auszug.
Durch Urtheil vom 2. Mai 1882 hat das Königl. Landzericht zu Cöln die zwischen den in Cöln woh⸗ nenden Eheleuten Heinrich Klett, Schuhwaaren⸗ händler, gegenwärtig im Fallitzustande befindlich, und Wilhelmine, geb. Nothen, ohne Geschäft, bestandene gesetzliche Gütergemeinschaft für aufgelöst erklärt, an deren Stelle vollständige Gütertrennung ausge⸗ sprochen und die Parteien zum Zwecke der Liqui⸗ dation vor Notar Cardauns in Cöln verwiesen.
, ben . e*“
Sieger, Rechtsanwalt. Veröffentlicht: Breuer, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
3 Klage⸗Auszug. 88 8 (Armensache.)
Die Margaretha Perrin zu Klangen, Gemeinde Kemplich, klagt gegen den Franz Lemmervy, Arbeiter in Klangen, ihren Ehemann, wegen Vermögensver⸗ fall desselben, mit dem Antrage:q 1
Kaiserl. Landgericht wolle die zwischen Parteien bestehende Gütergemeinschaft für aufgelöst er⸗ klären, dieselben behufs Auseinandersetzung ihrer gegenseitigen Vermögensansprüche vor einen Notar verweisen und drm Beklagten die Kosten zur Last legen.
Zur Verhandlung des Rechtsstreits ist die öffent⸗ liche Sitzung der ersten Civilkammer des Kaiserl. Landgerichts zu Metz vom 18. Oktober 1882, 9 Uhr Morgens, bestimmt. Gemäß Ausf.⸗Gesetz vom 8. Juli 1879 bekannt gemacht.
Metz, den 27. Juni 1882.
1 Der Landgerichts⸗Sekretär: Metzger.
[29439]
1294402302 Bekanntmachung.
Durch rechtskräftiges Urtheil der Ersten Civil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Bonn vom 23. Mai 1882 ist die zwischen den Eheleuten Kauf⸗ händler und Wirth Johann Neuhoff und Anna Maria, geb. Schmid, zu Oberellingen bestandene eheliche Gütergemneinsehaßt aufgelöst erklärt worden.
Bonn, den 27.
Klein, . Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
Juni 1882.
[29438] 1
Durch rechtskräftiges Urtheil des Königl. Land⸗ gerichts zu Cleve vom 30. Mai 1882 wurde auf Gütertrennung erkannt zwischen den zu Sevelen wohnenden Eheleuten Ackerer Anton Raves und Anna Gertrud Schmitz.
Mende, I. Gerichtsschreiber des Landgerichts. 85 [29442205) EEEEE Die Ehefrau des Schuhwaarenhändlers Engelbert Schnock, Veronika, geborene ohne Geschäft zu M.⸗Gladbach, hat gegen ihren genannten daselbst wohnenden Ehemann bei der 2. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu à Klage auf Gütertrennung erhoben, hierzu 8. jerhandlungs⸗ . am 10. November 1882, Morgens
r. . Düsseldorf, den 26. ent 1882.
olz, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
400 ℳ für kraftlos erklärt.
wohnenden Ehemann bei K. Landgerichts zu Düsseldorf
8 [294642 Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Herzog⸗ lichen Amtsgerichts vom 24. dieses Monats ist die auf den Inhaber lautende, unterm 13. November 1877 von Herzoglicher Leihhaus⸗Admistration hieselbst ausgestellte Leihhausobligation Litt. G. Nr. 49 über Gandersheim, den 26. Juni 1882. Herzogliches Amtsgericht. gez. H. Wegmann. Zur Beglaubigung: Bremer, Gerichtsschreiber
[29441]
Die Ehefrau des Schenkwirthes Theodor 1
Ackern, Johanna Catharina, geb. Urselmanns, ohne Ge⸗
schäft zu Linn, hat gegen ihren genannten daselbst der 2. Civilkammer des arf Klage auf Güter⸗ trennung erhoben; hierzu ist Verhandlungstermin am 10. November 1882, Morgens 9 Uhr. Düsseldorf, den 26. Juni 1882.
Holz, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts. Verkündet
am 3. Juni 1882.
Pfeiffenbring,
Gerichtsschreiber.
Im Namen des Königs! In Sachen, betreffend das Aufgebot der Hypothekenurkunde über die auf dem Grundstücke Vorwerk Nr. 19 Abthei⸗ lung III. Nr. 5 eingetragene Post von 8 Thlr. 3 Sgr. 3 Pf., erkennt das Königliche Amtsgericht zu 1“ durch den Amtsrichter Lippmann für Recht: 1) Die Hypothekenurkunde über 8 Thlr. 3 Sgr.
3 Pf. (acht Thaler drei Silbergroschen drei Pfennig), eingetragen aus dem Erbvergleiche vom 11. Juli 1838 für die Geschwister Catharina Elisabeth und Johann Gustav Dirschauer in Abtheilung III. Nr. 5 des dem Arbeiter Johann Lange zu Vorwerk ge⸗ hörigen Grundstücks Vorwerk Nr. 19, gebildet aus dem Hypothekenrekognitionsscheine vom 10. Oktober 1838 und dem Erbvergleiche vom 11. Juli 1838, wird für kraftlos erklärt.
2) Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem Arbeiter Johann Lange zu Vorwerk auferlegt. Lippmann,
Amtsrichter.
Zur Beglaubigung:
8 König, 8 Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Verkündet am 3. Juni 1882.
Pfeiffenbring, Gerichtsschreiber. Im Namen des Königs!
In der 8 Bastian'schen Aufgebotssache F. 10/81 erkennt das Königliche Amtsgericht zu Tiegenhof durch den Amtsrichter Lippmann für Recht: 1 1) die Hypothekenurkunde über 33 Thlr. 10 Sgr. Muttererbtheil, eingetragen auf Grund des Erb⸗ vergleichs vom 21. März 1829 vigore decreti vom 12. Juni 1829 für Peter Baumann junier in Ab⸗ theilung III. Nr. 1 des dem Todtengräber Peter Bastian zu Tiegenhof gehörigen Grundstücks, Schloß⸗ grund Tiegenhof Nr. 17, gebildet aus dem Hypotheken⸗ Rekognitionsschein vom 12. Juni 1829, wird für kraftlos erklärt; 8 2 2) der vorbezeichnete Hypothekengläubiger, resp. dessen Rechtsnachfolger, werden mit ihren Ansprüchen an die vorbezeichnete Hypothekenpost ausgeschlossen; 3) die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem Antragsteller auferlegt. 11“ Lippmann, Amtsrichter. Zur Beglaubigung: ““ König, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
*
[29468]
Verkündet
am 3. Juni 1882.
Pfeiffenbring, Gerichtsschreiber. Im Namen des Königs!
In der ·
Gellern'schen Aufgebotssache F. 13/81 erkennt das Königliche Amtsgericht zu Tiegenhof durch den Amtsrichter Lippmann
für Recht: 8 1) die Hypothekenurkunde über 105 Thlr 10 Sgr.
Kaufgelderrest, eingetragen auf Grund der Kontrakte vom 28. Januar und 31. März 1863 ex decreto vom 1. April 1863 für die Cornelius und Elisabeth, geb. Arke⸗Krause’'schen Eheleute in Krebsfelde, in Abtheilung III. Nr. 12 des dem Besitzer Hermann Gellern in Krebsfelde gehörigen Grundstücks Krebs⸗ felde Nr. 61, gebildet aus dem Kaufvertrage vom 28. Januar 1863, der gerichtlichen Verhandlung vom 31. März 1863 und dem Hypothekenbuchsauszuge vom 1. April 1863, wird für kraftlös erklärt,
2) die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem Besitzer Hermann Gellern in Krebsfelde auferlegt. Lippmann,
8 2 3 Zur Beglaubigung: ““ 8 3 König, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[29465] Im Namen des Königs! 8
Auf Antrag des Hauptmanns a. D. von Brehmer zu Gadderbaum erkennt das Königliche Amtsgericht zu Sielefen; Shrc⸗ den Amtsgerichts⸗Rath Hillen⸗ kamp für Recht:
Die Urkunde vom 14. Juni 1851 nebst Hypotheken⸗ schein, aus welcher für die Wittwe Henriette Louise Siekmann, geborene Schwarz, zu Blielefeld, 500 Thaler rückständige Kaufgelder auf die Band 4 Blatt 191 des Grundbuchs von Sandhagen aufge⸗ führten Grundbesitzungen des Handarbeiters Bernard Obermeier Nr. 73 zu Sandhagen Abth. 3 Nr. 1 eingetragen sind, welche von diesem dem Kaufmann Heinrich Philipp Potthoff und von den Erben des⸗ selben laut Urkunde vom 16. Juni 1870 dem
au tmang a. D. von Brehmer cedirt sind, wird ür kraftlog erklärt. “
ielefeld, den 15. Juni 1882.
Königliches Amtsgericht. IV b
[14523]
8. Aufgebot. Der Tischler Johann Heinrich Beck von
roda, welcher im Jahre 1849 nach Nor
wandert ist 1900 gerichts II.
ei
Beck zu Friedrichswerth sein Leben und seinen sich gegeben.
geht daher an den
und resp. an dessen Erben hierd d rung, sich in Person “
und für welchen ein V 7. SeeFlan des ; zu Ohrdruf sich befindet, dlich erhärteten
1 ermögen ℳ in
Auf den von Christian Beck
abwesenden Johann
Bevollmächtigte spätestens in dem auf
m fo
hann Heinrich Beck, f
Kaution aber, „welche sich ansprüchen werden
W
be
zu u
19442]
büchen hat das
Füblich verloren gegangenen Lebensversicherungspolize
den 1. Juni 1883,
Vormittags 10 Uhr 8 anstehenden Aufgebotstermin “ Amtsgerichtsstelle ermin an der unterzeichneten
ü zu melden, si iren und ihre
rderlichen Bescheinigungen geltend zu
nicht gemeldet, ; ausgeschlossen werden. Gegen das
hiesigen
zirks wohnhaften Betheiligten
2.
r Annahme künftiger gerichtlicher Ausfertigungen
bestellen. Ohrdruf, den 23. März 1882. 6 Herzogl. S. Amtsgericht. IV. Busch. Zur Beglaubigung: Ohrdruf, den 27. März 1882. Helbig, Gerichtsschreiber. “ Aufgebot. Der Ziegeleibesitzer Heinrich Rahlfs in Neuwarm⸗ Aufgebot der ihm zugefertigten, an⸗
10 621, ausgestellt von der caisse générale des
familles zu Paris, wonach bei seinem Ableben seinen
rben von der
genannten Gesellschaft ein Kapital
von 10 000 Fr. auszuzahlen ist, beantragt. Der In⸗
C
dem auf
vor dem unterzeichneten gebotstermine seine
kur
der Urkunde erfolgen wird.
ber der Urkunde wird aufgefordert,
spätestens in
Montag, den 6. November 1882, Formsketag⸗ 10 Uhr, Gerichte anberaumten Auf⸗ Rechte anzumelden und die ÜUr⸗ nde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung
Burgwedel, den 22. April 1882.
[29604] Folgende Personen:
Königliches Amtsgericht. Lauenstein.
“ 9 “
) der Haussohn Lambert Heinrich Wilhelm Roth⸗
“]
werden auf Anordnung des
hie
vor das Königliche Schöffengericht hierselbst
Ha
lage, geboren den 10. Dezember 1856 zu Roth⸗ lage, zuletzt wohnhaft zu Berge, welcher hin⸗ reichend verdächtig erscheint, als beurlaubter Reservist ohne Erlaubniß ausgewandert zu sein, .
und der Schuster Johann Heinrich Pohlmann, ge⸗ boren den 22. Dezember 1859 zu Voltlage, zu⸗ letzt wohnhaft in Voltlage, welcher hinreichend verdächtig erscheint, als Ersatzreservist erster Klasse ausgewandert zu sein, ohne von der bevorstehenden Aus⸗ wanderung der Militärbehörde Anzeige erstattet zu haben, Uebertretung gegen §. 360 Nr. 3 des Strafgesetzbuchs. . Königlichen Amtsgerichts rselbst auf
Sonnabend, den 12. August 1882, Vormittags 10 Uhr, 88
zur uptverhandlung geladen. 8
Bei unentschuldigtem Ausbleiben werden dieselben
auf
von dem Königlichen
Grund der nach §. 472 der Strafprozeßordnung Bezirkskommando zu Lingen
ausgestellten Erklärungen verurtheilt werden.
Fürstenau, den 9. Juni 1882.
Werth, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
129
430]
Der Pastor emerit. Christian Conradi hieselbst,
frü
her zu Ankershagen, ein Sohn des zu Waren
verstorbenen Kirchenraths Carl Conradi und dessen
Eb
ewesenen Kuntze
letz
auch, soviel ermittelt worden, bürtige 8 kinder nicht nachgelassen.
Marie Dorothea Louise, verwittwet (auch Kunze) geb. Conradi, ist all⸗
efrau,
hier am 28. Februar d. Js. ohne Hinterlassung einer
twilligen Verfügung kinderlos verstorben und hat Ascendenten, voll⸗ und vollbürtige Geschwister⸗ Als nächstberechtigte In⸗
Geschwister
testaterben seines Nachlasses, welcher vom unterzeich⸗
neten Gerichte regulirt wird,
haben sich Kinder
seiner verstorbenen Halbgeschwister, nämlich:
I.
1) die
die Kinder seiner Halbschwester, der verstorbenen Ehefrau des Kantors Christlieb, Friederike Louise Charlotte, geb. Kuntze zu Zarrentin, als Lehrerwittwe Engelbrecht, Friederike Sophie Elisabeth, geb. Christlieb in Schwerin,
2) die Kantorwittwe Halbach, Emilie Sophie
“
—
9*
*
6) die verwittwete
m.
Wilhelmine, geb. Christlieb, in Zarrentin,
II. die Kinder seiner Halbschwester, der in Grabow
verstorbenen Ehefrau des Goldschmidts Joach.
Christ. Madauß in Parchim, Johanne Friederike
Charlotte, geb. Kuntze, als
3) der Zahnarzt Friedrich Madauß in Grabow
4) die Pastorwittwe Zander, Elisabeth Henriette Marie, geb. Madauß, daselbst,
5) Die unverehelichte Dorothea Sophie Caroline Madauß ebendaselbst,
Amtsprotocollist Jentzen
Marie Louise Dorothea, geb. Madauß, in
amburg, die Kinder seines Halbbruders, des verstorbenen pnstort Wilhelm Gottlieb Peter Kuntze in oggenstorf, als b ) der Postdirektor a. D. Wilhelm Kuntze in werin,
Herzogl. Amts⸗ b p hat nach der Angabe seines Bruders Christian seit dem Jahre 1865 über Aufenthalt keine Kunde von
gestellten Antrag er⸗ Heinrich Beck Aufforde⸗ oder durch gehörig legüimirte
mel ich gehörig zu legiti⸗ Ansprüche unter Beigabe e 1 machen, außerdem aber zu gewarten, daß der Abwesende, Jo⸗
1 ch 2 ür todt erklärt und sein Ver⸗ ögen an die sich legitimirenden Erbberechtigten, be⸗ züglich in Ermangelung solcher an den Fiskus ohne ausgehändigt werden wird, seine Erben mit ihren Erb⸗
1b zu erlassende Ausschlußurtheil welches 8 Mittags 12 Uhr ertheilt werden nnh findet eine 1 jedereinsetzung in den vorigen Stand nicht statt, auch haben die außerhalb des s Gerichts⸗ 8 bei Verlust ihrer Ansprüche Bevollmächtigte am Sitze des Gerichts
8) der Heinrich Kuntze in Warrnambok in Australien,
9) die unverehelichte Emma Kuntze in Wismar
10) der Carl Kuntze in Eaglehawk in Australien,
11) die verehelichte Schliemann, Caroline, geb. Kuntze, in Blackstation in Californien,
12) der Friedrich Kuntze in Guayaquil in Ecua⸗
13)
7
dor, der verschollene Theodor Kuntze, vertreten durch seinen Curator, den Postdirektor a. D.
.Kuntze in Schwerin, gemeldet und zur Verrvollständigung ihrer Legiti⸗ mation die Erlassung eines Erbschaftsproklams beantragt.
Es werden daher in Gemäßheit des §. 3 der Ver⸗ ordnung vom 25. Mai 1857, betreffend die Legiti⸗ mation in Erbfällen, alle Diejenigen, welche ein näheres oder gleich nahes Erbrecht zu haben ver⸗ meinen, zur Anmeldung und rechtsgenüglichen Bescheinigung desselben spätestens in dem auf
Dienstag, den 12. September d. h. Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anstehenden Termine unter dem Nachtheile hiedurch aufgefordert, daß die Extrahenten oder die sich Meldenden und Legitimirenden für die rechten Erben angenommen, ihnen als solchen der Nachlaß qu. überlassen und das Erbenzeugniß ausgestellt, daß ferner die sich nach der Präklusion Meldenden näheren oder gleich nahen Erben alle Handlungen und Dispositionen derjenigen, welche in die Erb⸗ schaft getreten, anzuerkennen und zu übernehmen schuldig sein sollen.
Neubrandenburg, den 23. Juni 1882. Großherzogliches Amtsgericht.
v. Düring. C. Latendorf I.
1506131 Bekanntmachung.
Nr. 7749. Gemäß Anwalts⸗Ordnung §. 20 wird bekannt gemacht, daß in die Liste der bei diesseitigem Gericht zugelassenen Anwälte eingetragen wurde:
Herr Rechtsanwalt Leopold Jung in Konstanz.
Konstanz, den 27. Juni 1882.
Großh. Landgericht. K. v. Stoesser. [29612]
In die Liste der bei dem unterzeichneten Land⸗ gerichte zugelassenen Rechtsanwälte ist der Rechts⸗ anwalt Herr 8
Hugo Theile in Leipz eingetragen worden. Leipzig, den 27. Juni 1882. Königliches Landgericht. Werner.
1““
Verkäufe, Verpachtungen, Submssionen ꝛc.
1226071 Bekanntmachung.
Das unterzeichnete Polizei⸗Präsidium beabsichtigt eine Anzahl ausgetragener Bekleidungs⸗ und Aus⸗ rüstungsstücke der hiesigen Schutzmannschaft und des Nachtwachtpersonals als: Röcke, Tuchhofen, Reit⸗ hosen, Reitermäntel, Mützen, Stiefeln ꝛc., welche auf der Montirungskammer der Schutzmannschaft, Poststraße Nr. 5, im rechten Seitenflügel, 5 Trep⸗ pen hoch, an den Wochentagen von 9 bis 12 Uhr Vormittags besichtigt werden können, an den Meist⸗ bietenden zu verkaufen. Die Verkaufsbedingungen liegen in der diesseitigen Kalkulatur. Poststraße Nr. 16, im Erdgeschoß, während der Dienststunden von 9 bis 4 Uhr zur Einsicht aus.
Die Preis⸗Anerbietungen, in welchen der ange⸗ botene Betrag deutlich in Zahlen und Buchstaben anzugeben ist, sind bis Dienstag, den 18. Juli d. Js., Vormittags 10 Uhr, versiegelt mit der Aufschrift: „Preisanerbieten für ausgetragene Bekleidungsstücke der Schutzmannschaft und des Nachtwachtpersonals“ im Central⸗Büreau, Molkenmarkt Nr. 1, Zimmer 27, abzugeben.
Die Eröffnung der Angebote, zu welcher die Be⸗ theiligten erscheinen können, findet an demselben Tage, Vormittags 11 Uhr, in der Kalkulatur statt. Berlin, den 27. Juni 1882. 8 Königliches Poligei-Präfidium. 6 v 8 828 “ ““ G pp [29470] Bekanntmachung. Offerten auf Abnahme von 650 bis 750 t Thon⸗ stein (feuerfesten Materials) auf Grund vorher gegen Kopialgebühren zu beziehender Bedingungen werden bis zum 25. Juli d. J., Nachmittags 3 Uhr, von der Unterzeichneten entgegengenommen. Heinitz, Reg⸗Bez. Trier, den 27. Juni 1882. Königliche Berginspeection VII. Täglichsbek.
Verloosung, Amortisation, Zinszahlung u. s. w. von öffentlichen 8 8 Papieren.
I“ Verlooste Zauch⸗Belzig'scheKreis⸗Obligationen.
Bei der am 1. d. M. stattgehabten planmäßigen Ausloosung von Zauch⸗Belzig'schen Kreis⸗Obligatio⸗ nen sind folgende Nummern gezogen worden: Litt. A. Nr. 37 über 500 Thlr. = 1500 ℳ, Litt. B. Nr. 3 39 und 76 über je 200 Thlr.
= 600 ℳ, Litt. C. Nr. 32 44 70 78 252 285 359 und 371 über je 100 Thlr. = 300 ℳ, Litt. D. Nr. 134 198 236 und 252 über je 50 Thlr. = 150 ℳ An die Inhaber dieser Kreis⸗Obligationen ergeht hierdurch die Aufforderung, vom 2. Januar 1883 ab denn Nennwerth derselben nebst den bis zu diesem Termine fälligen Zinsen gegen Rückgabe der Kreis⸗ Obligationen und der Coupons bei der Kreis⸗Kom⸗ munal⸗Kasse hierselbst zu erheben. Für fehlende Zins⸗Coupons wird der Betrag vom Kapitale ab⸗ gezogen. Vom 1. Januar 1883 ab werden die ausgeloosten Schuldverschreibungen nicht mehr verzinst. Von den bereits früher ausgeloosten bezw. gekün⸗ dgten, Freit⸗Obllgationen sind folgende noch nicht eingelöst: Litt. B. Nr. 36 über 200 Thlr. = 600 ℳ, Litt. C. Nr. 17 33 79 311 und 312 über e 100 Thlr. = 300 ℳ, Litt. D. Nr. 97 176
und 219 über je 50 Thlr. = 150 ℳ
Die Besitzer lauten, zur Vermeidung
tionen und der Coupon Belzig, den 5. Juni
[29621] nuar 1883 diesseitigen 101, 102,
gedachte Nummern zur
geloosten Obligationen 1883 auf.
18
[16442] Kündigung Bei der
Bestimmungen des A 10. Juli 1881 im
gabe des Tilgungsplans Anleihescheine des Tost⸗ stehende Nummern aus
im Werthe zwar:
Nr.
Nr. 40 101 196 202
ich die Inhaber derselbe heeecefeSan⸗ der qu. denselben gehö
tung vom 1. Oktober
erfolgen, doch werden
Juli
[14190]
vom einzulösenden A
Privilegium 1883
zeichnete Nummern
und hiermit den gekündigt. Ferner sind bei der
am 1. Oktober 1882 ein Stadt Oranienburg de
158 198 258 271 Die vorstehend bezeich
[24602] Die Reichssecl
abgedruckt ist,
555.951 568.101 569.601 575.851 648 101 651.251 651.601 660.001
30.351 111.551 136.951 139.201 143.051 178.401 189.051
R„.
Tagercours stattünden. Die Coupons.
fehlenden Coupons von
ieser Schuldverschreibungen werden aufgefordert, die Kapitalbeträge, über welche le ztere weiterer Zinsverluste bei der ckgabe der
s zu ercheben.
Kreis⸗Kommunalkasse gegen Rü
Ausschusses stattgehabten Verloo
Kreiskommunalkasse in Empf
Der Geldbetrag der etwa feh mit abzuliefernden Zinscoupons wird von dem zurück⸗ zuzahlenden Kapitale eventl. zurückbehalten werden.
Die Erhebung der Nennwerthe der aufgekündigten Anleihescheine kann auch vor dem 1. Oktober 1882 die Zinsen von 1. Oktober 1882 eingelösten Anleihescheinen für das
zeichnete Nummern gezogen w Buchstabe A. zu 500 ℳ die Nr. 154.
B. zu 200 ℳ die Nr. 10 63 112 278 416 562 615 666 905.
bis No.
müssen mit den Oblig
1882.
Der Kreis⸗Ansschuß des Kreises von Stülpnagel.
Bekanntmachung. Bei der diesjährigen Ausloosung
zur Amortisation Stadtobligationen 141, 142, 210 lautend, ausgeloost worden.
Litt. C., Einlösung
1883 gekündigt und sind dieselben demgemäß mit dem Talon und den noch ni ¹ vom 2. Januar 1883 ab unserer Rückkauf zu präsentiren.
hört mit
den 23. Juni 1882. Der Magistrat.
Bekanntmachung. der ausgeloosten des Kreises Tost⸗Gleiwitz. am 24. März
1882 llerhöchsten
Beisein der Mitglieder des Kreis⸗ sung der nach Maß⸗ pro 1882/83 einzulösenden; Gleiwitzer Kreises sind nach⸗
der III. Emission von 17 000 ℳ gezogen worden und
18 “ Litt. A. à 1000 ℳ 9 274 337 450 556 607 672 1001 1091 1106 111 1188 8 6 Stück Litt. B. à 500 ℳ
Nr. 50 114 120 536 547 und 651. 5 Stück Litt. C. à 200 ℳ
und 243.
Indem vorstehend bezeichnete Anleihescheine hier⸗ mit zum 1. Oktober 1882 gekündigt werden, fordere f, den Nennwerth gegen Anleihescheine nebst den zu ens gehörenden, nach dem 1. Oktober 1882 fälligen Zinscoupons nebst Talons
n auf,
1882 ab
Quartal September 1882 nicht mehr gezahlt. Gleiwitz, den 7. April 1882. Der Königliche Landrath: Strachwitz.
Bei der Ausloosung der nach dem Allerhöchsten
16. Juni 1880 an 2.
nleihescheine der Stadt
Oranienburg de 1880 (I. Ausgabe) sind nachbe⸗
gezogen worden:
u1u A. zu 500 ℳ die Nr. 18
*½
8 B. zu 200 ℳ die Nr. 84
z C. zu 100 ℳ die Nr. 39 111.
Die vorstehend bezeichneten Anleihescheine werden am 2. Januar 1883 bei der Kämmerei⸗Kasse hier⸗ selbst durch Baarzahlung zum Nennwerthe eingelöst Inhabern zum
Ausloosung der nach dem Allerhöchsten Privilegium vom 25. Februar 1881 zulösenden Anleihescheine der Ausgabe) nachbe⸗ orden:
1881 (II.
neten Anlei
am 1. Oktober 1882 bei der Kämmerei⸗Kasse hier⸗
REICHSSCHUIDEN-TI
gelangenden 4 ½ % sind die Nummern Es werden daher vor⸗
cht fälligen Zinscoupons
Die Verzinsung der aus⸗
in Gemäßheit der
ang zu nehmen. lenden unentgeltlich
2 8»
Obliga⸗
Zauch⸗Belzig.
er am 1.
je über 200 ℳ
am 2. Januar
Hauptkasse zum
dem 1. Januar
Anleihescheine
Privilegii vom
selbst durch B und hiermit gekündigt.
Ueber diese Termine hinaus erfolgt eine Verzin⸗ sung derselben nicht. Mit den zur Empfangnahme des Kapitals eingereichten Anleihescheinen sind auch die dazu gehörigen Zinsscheine und Zinserneuerungs⸗ scheine der späteren Fälligkeitstermine zurückzuliefern und werden hierzu 7 ormulare von der Kämmerei⸗ Kasse verabfolgt. Für die fehlenden Zinsscheine wird der Betrag vom Kapital abgezogen.
Oranienburg, den 23. März 1882.
14 Der Magistrat. Stange.
arzahlung zum Nennwerthe eingelöst den Inhabern zum 1. Oktober 1882
[11605] b Von den in Gemäßheit egii vom 13. Februar 1865 ausgegebenen Chodzie⸗ 8 g. Sress.Sbligationen sind bei der F. „um 24. Januar d. IJs. planmäßi ssss,Seen.; die Hhlintfggen⸗ hie erfalgten itt. C. Nr. 73 143 176 227 und 279 über j 100 Thlr. = 300 Mark, Litt. D. Nr. 4 5 7 29 49 55 66 70 76 104 und 115 über je 40 Thlr. = 120 Mark und Litt. E. Nr. 19 20 35 65 66 76 87 91 105 109 111 143 167 170 171 178 185 196 198 199 888 28 1 83 305 307 340 345 354 60 478 484 und 494 ü “ über je 20 Thlr. gezogen 8 Diese Obligationen werden hiermit den Inhaber ndigt und Letztere aufgefordert, am 1. Oktober z. Js. den Nennwerth derselben mit den bis dahin fälligen Zinsen gegen Rückgabe der Obligationen und der zu denselben gehörigen Zinscoupons der spã⸗ teren Zinstermine bei der hiesigen Kreis⸗Kommunal⸗ Kasse in Empfang zu nehmen. Kolmar i. P., den 4. März 1882. Der Landrath: von Colmar.
8
und gegen Quit⸗ in der hiesigen
den vor dem
Januar
69 104. 167 190 269 445 638.
Januar 1883
hescheine werden
25 2 — Bekanntmachung, die Ausgabe neuer Rentenbogen zu den König⸗ lich Sächsischen 3 % Rentenschulvverschneh⸗
Ge en r 6 Fahrr 1876 betreffend. G kuckgabe der im Termine 30. Juni 2 ablaufenden Rentenleisten Schuldverschreibungen sollen
„ vom 15. Juni dieses Jahres an
neue Rentenbogen, bestehend aus Rentenleiste und Rentenscheinen auf die 12 Halbjahrestermine 31. Dezember 1882 bis mit 30. Juni 1888, bei der Staatsschulden⸗Buchhalterei in Dresden und der Lotterie⸗Darlehnskasse in Leipzig, wochentags während der Vormittagsstunden, ferner bei Herrn S. Bleich⸗ röder in Berlin, bei den Herren M. A. von Roth⸗ schild & Söhne in Frankfurt a./M. und bei der Norddeutschen Bank in Hamburg zur Ausgabe ge⸗ langen.
Die abgelaufenen Rentenleisten sind nach den Gat⸗ tungen getrennt und nach der Nummerfolge geordnet abzugeben, auch an denjenigen Umtauschstellen und in den Fällen, wo der Umtausch nicht sogleich abge⸗ wartet werden kann, mittels doppelter, die gleiche Ordnung einhaltender Verzeichnisse, zu welchen For⸗ mulare bei den genannten Stellen zu haben sind, “ as
Der Umtausch der Rentenleisten erfolgt bei der Staatsschulden⸗Buchhalterei in Dresden thunlichst nach der Reihenfolge der Anmeldung und Zug um Zug. Kleinere, bis 10 Leisten zählende Posten, haben aber hierbei, um größeren den schnellen und eregelten Geschäftsgang hemmenden Personenan⸗
des Allerhöchsten Privi⸗
der oben bezeichneten
ee-e, . vorzubeugen, größeren Posten voranzu-
gehen. Können die Einreicher ihre sofortige Abfer⸗ tigung nicht abwarten, so ist denselben ebenso, wie dies bei der Lotterie⸗Darlehnskasse in Leipzig, bei Herrn S. Bleichröder in Berlin, bei Herren M. A. von Rothschild & Söhne in und bei der Norddeutschen Bank in Hamburg ge⸗ schehen wird, zunächst das eine Eremplar des Liefer⸗ scheins quittirt auszuhändigen, gegen dessen Rückgabe die neuen Rentenbogen 10 Tage später in Empfang genommen werden können.
rankfurt a./ MWM.
Auswärtige Staatsgläubiger haben, da die Um⸗ 8
tauschstellen wegen der Rentenleisten⸗Auswechselung Schriftenverkehr nicht führen können, den Umtausch entweder persönlich oder durch im Orte wohnhafte Beauftragte zu besorgen. Dresden, am 1. Juni 1882.) Der Landtagsausschuß zur Verwaltung der Staatsschulden.
Bönisch.
ST. PETE
aulde
stattgefunden hat. Es wurden folgende Nummern gezogen:
No. 528.201 bis No. 528.250
556.000 568.150 569.650 575.900 648.150 651.300 651.650 660,050
30.400 111.600 137.000 139.250
1 - 1
Zusammen
ationen zusammen vo
Tilgungscommission bringt hiermit zur an emeinen Kenntniss 1.— 13. Mai 1882 die Ziehung 8
übereinstimmend mit der Amo
1GUNGSKODIISSI
RSBURGCG.
dass am
der 4 % consolidirten russischen Eisenbahn-Obligationen 6. Bmis rtisations-Tabelle, welche auf der Rückseite einer jeden Obligation
2 625 Rub. (rünfrache).
No. 718.751 734.101 741.351 764.551 827,551 840.051 858.201 968.151
E““
661.301 bis No.
661.3500 No. 718.800 734.150
öö
982.251 bis No.
988.151 1.034.951 1.052.701 1.098.001 1.170.051 1.195.151
982.300
988.200 1.035.000 1.052.750 1.098.050 1.170.100 1.195.195
764.600 827.600 840.100 858.250 968.200
99989 9 9 9
à 125 Rub.
2 8
.241.151 bis 284.101 295.401 301.001 322.651 377 601 380,.751
— Obligationen
928
v 9 2 9 „
1
Im Ganzen 1.177 obligationen im Betrage Uebereinstimmend mit dem am 12 Texte der Obligationen angeführt, die Zahl (nach der Ziebung in Petersburg,
— 24. Mai 1880 Allerhöchst erlassenen Edikt Lung des Kapitals einer jeden Obligation
No. 241.200 284.150 295 450 301.050 322 700 377.650 380,800 . à 625 Rub. — 155,625 Rub. „ 125 „ — 116,000 Raub.
von 271.625 Rub.
No. 390,801 bis No. 397.401 489,.751 497.801
510,301
sechs Monate
durch die Reichsbank, in Goldmüunze oder in Credit-Billeten zum
der auszuzahlenden Summe
3“
welche erst nach der festgesetaten Zeit zur Capital-Zahlung fällig werden, rgestellt werden, widrigeufalls wird der Betrag der
in Abzug gebracht.
8o1
8
8
e wird, wie im