ische Nachrich
Nach Nr. 385 der „Mittheilungen der Großberzoglich hessischen genssesn. für die Landesstatistik“ wurden im Feghbenzegiten Hessen im Rechnungsjahr 1886/87 für 47 Betriebsjäl e von Wanderlagern mit einer siebenundpierzigwöchentlichen Dauer des Betriebes 1500 ℳ Gewerbesteuer entrichtet. Davon len auf den Kreis Darmstadt 5 Betriebsfälle mit einer fü tlichen Dauer des Betriebes und 200 ℳ Gewerbesteuer; au den Kreis Offenbach 4 Betriebsfälle mit einer vierwöchentlichen Dauer des Be⸗ triebes und 120 ℳ Gewerbesteuer; auf den Kreis Alsfeld ¹ Betriebs⸗ fall mit einer einwöchentlichen Dauer des Betriebes und 20 ℳ Ge⸗ werbesteuer; auf den Kreis Friedberg 5 Betriebsfälle mit einer fünf. wöchentlichen Dauer des Betriebes und 100 ℳ Gewerbesteuer; auf den Kreis Gießen 3 Betriebsfälle mit einer drei tlichen Dauer des Betriebes und 90 ℳ Gewerbesteuer; auf den 8 Lauterbach
1 Betriebsfall mit einer einwöchentlichen Dauer des Betriebes und 20 ℳ Gewerbesteuer; auf den Kreis Mainz 20 Betriehsfälle mit einer zwanzigwöchentlichen Dauer des Betriebes und 800 ℳ Gewerbe⸗ steuer; auf den Kreis Bingen 3 Betriehsfälle mit einer dreiwöchent⸗ lichen Dauer des Betriebes und 90 ℳ Gewerbesteuer; auf den Kreis Oppenheim 3 Betriebsfälle mit einer dreiwöchentlichen Dauer des Betriebes und 60 ℳ Gewerbesteuer und auf den Kreis Worms 2 Betriebefälle mit einer zweiwöchentlichen Dauer des Betriebes und 60 ℳ Gewerbesteuer. E Kunst, Wissenschaft und Literatur. ““ Professor Friedrich Wilbelm Wolff, der bekannte, in
Künstlerkreisen 9 „Thier⸗Wolff“ genannte, ichnete Bild⸗ veee. st am Pfingstmontag, Abends 10 ½ Uhr, in sere — sanft
Schellingstraße 15, im Kreise seiner SStaaals, der ihn am Pfingstsonntag Vormittag - entschlafen.
Gewerbe und Handel.
Die „New⸗Yorker Hdls.⸗Ztg.“ schreibt in ihrem vom
20. Mai datirten Wochenbericht: Der Geldmarkt sich,
auf Grund ziemlich animirten Börsenverkehrs, verhäl be⸗
q111“A“*“* rüber 8 eist war zu ang
und Darlehen auf bestimmte Termine wie feinste Disconten
*
blieben zu 5— 5 ½4 % zu placiren. — Der Wechselmarkt war siem⸗ lich still, Course indessen recht fest, zogen sogar für beide Sichten Sterling⸗ und Devisen eine Kl. .— Geschäft am Waaren⸗ und Produktenmarkt hat meist einen etwas stilleren Verlauf Ven Brodstoffen verkehrten Weizen und Mais Loco⸗Woare als auch für Termine in
8 1 Umsätze bei Weitem leb. L11““
war immerhin † jer und
Liver · des
eren sehnlich gestiegen; lagen sehr fest. Am arkt nichts von vorgefallen. In F. und ucker trat die Nachfrage — erwas reger auf, ein Anziehen der Preise hervorzurufen. Der Rück⸗
in Schmalz hat sich fortgesetzt, und war auch die Sti⸗ rovisionen im großen Ganzen cine recht lustlose, r Exvort von z eine Kleinigkeit besser gegangen; Schrreinefleisch dokumentirte, im Vergleich mit Schmalz, mehr Festigkeit. Von Metallen waren Blei und Kupfer ziemlich fest, Zink matt, Zinn schließlich williger; Eisen verharrte in der seit Wochen markanten stillen F t. Texpentinöl war entschieden fester, Harz ruhig. Raff. Pekroleum in Fässern und Kisten mühsam behauptet, flau und nominell. In Pipes Uines Certificates herrscht vorwiegend Verkäufen zu 61 ⅞ C. reagirte heute der Markt bis 62 C und 7. C. schwach. Der in unserem eetzten Referate signalisirte 2 bon im Geschäft am Wollmarkt war auch in dieser Woche erkennbar. Die Transaktionen in fremden und einheimischen Manufakturwaaren bhaben sich eine g
besser angelassen. Der Import fremder Webstoffe für die beendete Woche beträgt 1 653 420 Doll. gegen 1 333 173 Doll. in der
b den des Vorjahres. 1 99 8 T. B) Die SaPitssaen von Roheisen betrugen eer vo Woche 7 Tons gegen T elben Woche
9800 Tons in ders des Jahres. St. Petersburg, 1. Juni. 8* B.) Der Prospektus, be⸗ die Konvertirung der 5 % igen Metallpfandbriefe des Russischen Gegenseitigen Boden⸗Kredit⸗Vereins, erscheint heute Abend. Neben dem Umtausch der steuerpflichtigen gen in 4 ½ wige Metallpfandbriefe wird den Besitzern eine baare von 5 ¾ % des Nominalbetrages angeboten neuen 4 ½ igen Metalpfandbriefe sind steuer⸗ frei, innerhalb 56 Jahren al pari rückzahlbar und von der Kaiserlich russischen Regierung für Zinsen und Amortisation absolut 5—2 Außer dieser Garantie genießen sie die volle hopothekarische Sicherheit bei gegens Pfandbriefe — vl- russische Staatsbank und Rußlands werden
jer Haftbarkeit. Die Coupons der neuen ablungen verwendet werden. Die Kaiserlich im 3
Submissionen im Auslande. 8 I. Belgien. 11 1) 20. Juni. Rathhaus zu Alrbeiten am Quai Jordaens. Voranschlag 482 000 Fr. Kaution 30 000 Fr. Pläne, Lastenheft ꝛec. sind im 4. Barcau des Rathhauses zu Antwerpen deponirt. 1 *
2) 22. Juni, Mittags. Börse zu Brüssel. Lieferung von 41 kleinen Waggons für den Transport von Materialien. Näheres beim Ingenieur en chef Direktor Goffin, Rue Latérale Nr. 2 zu Brüssel.
II. Italien.
4. Juni, 10 Uhr. Ministerium der öffentlichen Arbeiten zu Rom. Lieferung und Aufstellung der festen Einrichtu für die Bahnhöfe der Linie Rom— Solmona. Voranschlag 226 550 Fr. Kaution vor⸗ läufig 11 500 Fr., endgültig 23 000 Fr. Lieferungsfrist 5 Monate.
III. Niederlande.
6. Juni, 8. —,n von Etten und
Nord⸗Brabant). Herstellung von Rinnsteinen, Lieferung und reinfassungen und Pflasterung. 8
88 Verkehrs⸗Anstalten.
v 1““ 82 88 8
In verschiedenen Zeitungen findet sich die Angabe, daß bei der jüngsten Anwesenheit von belgischen höheren Beamten in Berlin Seitens der Reichs⸗Postverwaltung eine Konvention über die Leitung der Briefe nach England abgeschlossen worden 2 Diese Nachricht ist, wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren, eine irrige, denn es hat thatsächlich nichts Derartiges stattgefunden und auch nicht stattfinden können, da wegen Leitung der Briefe Konven⸗ tionen überhaupt nicht abgeschlossen werden, vielmehr die Beförderung der Briefe einfach auf demjenigen ee erfolgt, auf welchem sie ihren Bestimmungsort am fruͤhesten .
Hamburg, 31. Mai. (W. T. B.) Der Postdampfer „Albingia“ der ebneg. 1eeegalices Packetfahrt⸗ Aktiengesellschaft hat, von West⸗Indien kommend, gestern Lizard passirt.
Der Postdampfer „Wieland“ derselben Gesellschaft ist, von New⸗York kommend, heute Mittag auf der Elbe eingetroffen.
1
London, 31. Mai. (W. T. B.) Die Castle⸗Dampfer Taymouth⸗Castle“ und „Norham Castle“ sind auf der
867b letzterer 2*₰
Castle⸗Dampfer „
„ersterer am Sonntag in Fisnhes t 8 angekommen. 2 a
Der Union⸗Dampfer „Roman“ ist gestern
reise in Southampton angekommen.
in stle“* hat auf der Ausrreise heute Madeir auf der Heim⸗
b
Berlin, 1. Juni 1887. —
8
Die Rennen des Vereins für Hinderniß⸗Rennen vermieden ees . Charlottenbur 212 s . 884.2☚ 2 vom I. Gardenia⸗Rennen. Preis 8 Flach⸗Rennen. und preijährige und ältere Pferde, welche kein Rennen im Werthe von bant 1500 ℳ gewonnen haben, im Besiß von aktiven der deut⸗ eöpell die geradezu der tendenziösen schen Armee und von solchen zu reiten. Distanz ca. m. Von gczichen und sie und erma nicht dem der 11 angemeldeten Pferden starteten 5. Es sie ach Kampf mit oft⸗ (west⸗) 4 8 seinn zwei Längen des Lieuts. Frhrn. v. Esebeck (3. „vÜl.) 6jähr br. Pfaden zu folgen. — selchen Mineln wagt die polnische Presse 8 St. „Wise“ des Rittmstrs. v. d. Osten (Garde Kür.⸗ kämpfen! Um eine von ihr gehaßte Gesellschaft *. — Regt.) W. „ — *. Des Rittmstrs. v. Schmidt⸗Pauli scheut sie nicht davor einem blich von bverehrten br. W. „ wurde Dritter. — Werth des Rennens: 700 ℳ deutschen, beinahe Worte fälschlich in den der Si 200 ℳ dem Zweiten und 100 ℳ dem Dritten. Mund legen, ind, denselben in den Augen seinert II. Bras-de-fer-Jagd⸗Rennen. Preis 1300 ℳ eigenen auf das lichste herabzusetzen. Reiten. Zu reiten von Femnschen die seit dem 1. 4 1885 E— kein Rennen im Werthe von mie 2000 ℳ im 0 ge⸗ Der Zweite Deut FhLereseh findet zu Leipzig wonnen haben. Jagd⸗Rennen I. Klasse. Distanz ca. m. — am 25, A. und 27. 82 statt. Von 4 angemeldeten zahlten drei Reugeld und des Lieuts. — — Kckule (25. Art.) 5 ähr. br. 22 78 1 (Reiter Lieut. Bremen, 31. i. (W. T. B) Die Rettungstatioa — — Hrs dept) cina die Bahn und erhielt Heisternest der Deutschen Selirerfs lur Rettung eedr häss c Pe ge zeetesher Ens lens hüne, Iectr ehene b. deen g 8E Teus de Hela, 4 Personen gerettet durch den Rakcten⸗Apparat. n. serde waren daru 8 dreifachem amburg, 1. Juni, früh. T. B Abend 9 2. Nacsrsüs⸗ siegte AaAn — s 88 —2 Strand⸗Quagi und X vesesFah 8 Farzimwill Ijähr. br. H. „Androclcs⸗ (2000 ℳ) des Feuer aut, durch walches 6 Schupyen in Asche gelegt aaf bg Grafen Arco 4jühr. der. St. „Dororbve. 2 Sieger —— bei 2ö,— 1,öe Glarvicter der Verstei — Werth des Rennens: 1040 ℳ ferstort wurde. y2 Sieger, 200 ℳ der die — die ein. Um 1 Uhr IV. Tempelbofer Hürden⸗Rennen. 1000 ℳ. cine Autdeh 22 400 m. doch i riten. Für 4 und ältere Pferde. nz ca. 2600 m. Eüeeeh röI ., iiten Pferde ℳ, dem Pferde bis 100 ℳ aus . , *. e-; den und Von den 11 zu diesem Re⸗ — ill Sehe Hene 8 — Mai. (M. T. 1 ten. v. .Hus. aris, 31. Mai. 8 B.) Die rbeiten br. 8. „Stendal“ (fr. — unter s iber in einem den E der Komischen 2* övg. e 25v Rut * 10 Löngen 58 — 82 n. oberen nicht I1 werden können. Der Prisident „Modestie“ unter Graf 2 wei i 8 5 88 zee Been 1 8 Greépp hat für die Hinterbliebenen 10000 Fr. gespendet. ner „ ee tte. — Werth Catania, 31. Mai, Abends. (W. T. B Fcrnert. 000 ℳ dem Sieger, 190 ℳ dem Zweiten, 90 ℳ dem Ausbruch des ECentralkraters des Aetna V. Preis von Schlachtensee 1300 ℳ Jock Nennen. Für Hbnen und 284t 212*. für 5000 ℳ * . Dist Im Königlichen Opernhause gab man am leten Sonn⸗ ca. 5500 m. Dem zweiten Pferde bis 300 ℳ, dem dritten bis 150 abend Gounod „Margarethe“, in Hiedler X11 eldern. 62 5* aus Wien die und mit derselben ihren ersten theatra⸗ von der Osten Kür.) br. H. „Turist⸗ und des lischen Versuch mit se Gelingen absolvirte. Die junge Sängerin Majors Grfn. Schli (2. uI) br. H. „Minx“. Nach⸗ Sb nur freundliche Aufnahme, sondern kann auf einen großen dem die Pferde größ. an Kopf die Bahn durchlaufen, und verdienten zurückschauen. Frl. Hiedler ist eine an⸗ entspann sich zwischen ihnen am Einlauf ein Schlußgefecht, bei dem muthige Erscheinung und besitzt eine schöne., üiebige und wohl an der letzten Hürde der Reiter von „Turist“ (Jodkey Winkler) zu Fall 7 lte Sepranstimme von eigenthümlicher Klangsarbe; das Organ kam und „Minxr“ dadurch nach Gefallen das Ziel passiren konnte. vmpathisch und ausdrucksfäbig. Koloraturen der Künstlerin „Turist“ naurde schleziich noch angehalten, von seinem nochmals sind zwar nicht vollkommen, aber recht anerkennenswerth; die Intona⸗
bestiegen und durch das Ziel geritten, so daß er das zweite Geld Werth des Rennens: 1360 ℳ für „Minx“*, 300 ℳ für „Turist“. — VI. Berg⸗Jagd⸗Rennen. Preis 1000 ℳ Herren⸗Reiten. icap. Für 4jährige und ältere Pferde. Distanz ca. 3000 m. zweiten Pf bis 200 ℳ, dem dritten Pferde bis 100 ℳ aus
den Einsätzen und Reugeldern. — Von 24 angemeldeten Pferden hatten 6 die Gewichte angenommen und von diesen zahlten 3 Reu⸗ eld, so daß 3 am Start erschienen. Es siegte in einem gl den nis des Rittmstrs. Grfn. Bismarck (1. Drag⸗Regt.) bjähr. F⸗W. „Curatel“ (Rittmstr. von Fermfte) mit einer e des Lieuts.
reiherrn von Fuchs⸗Nordhoff a. schwbr. H. „ unter Lieut. den H. Dohna und des Rittmstrs von korchk Pauli 6jähr. dbr. W. „Avppellant“ unter str. von Treskow, welcher 20 Längen
hinter diesem als Dritter landete. — Werih des Rennens: 1240 ℳ
dem Sieger, 200 ℳ dem Zweiten, 100 ℳ dem Dritten.
Die „Historische Gesellschaft für die Provinz Posen“ hielt, wie uns der Vorstand derselben mittheilt, am 21. Mai unter dem Vorsitz des Ober⸗Präsidenten Grafen Zedlitz ihre diesjährige
Gencralversammlung ab. dem von dem Vorstand erstatteten
äfts⸗ und Kassenbericht hat sich die Gesellschaft während ihres
— 35 Best in ununterbrochen aufsteigender Linie entwickelt. ie hat zur
beit einen thatsächlichen E stand von 545 Mit⸗ gliedern, der Jahres⸗Etat stellt sich in Einnahme und Ausgabe auf etwa je 5400 ℳ, und die Sammlungen haben bereits einen solchen Umfang gewonnen, daß zwei große Zimmer, welche der Gesellschaft im Königlichen Staats⸗Archiv zu Posen eingeräumt worden, bereits vollständig angefüllt sind. Die werthvollste Vermehrung erfuhr wäh⸗ rend des verflossenen Jahres die Bikliothek der Gesellschaft, indem ihr auf Veranlassung des Kultus⸗Ministers von Goßler die Dubletten aus den preußischen Universitäts⸗Bibliotheken (ctwa 5000 Bände) überwiesen wurden, so daß die Gesammtzahl der Bände nahe an 10000 beträgt. Zu Ehrenmitgliedern wurden ernannt: der bis⸗ herige Vorsitende, Ober⸗Präsident a. D. von Guenther in Frank⸗
furt a. O., sowie der Direktot der Königlichen Staats⸗Archive, Wirkliche Geheime Ober⸗R „Rath. Prof. Dr. von Sybel in Berlin. Was die literarische Thätigkeit der Gesell⸗
schaft anbetrifft, so wird außer der in Vierteljahresheften von je 7 bis 8 Bogen erscheinenden Zeitschrift, an der im vergangenen Jahre nicht weniger als 31 Herren mitgearbeitet für das neue Jahr die Herausgabe des ersten Bandes einer im tren Maßstabe gedachten Veröffentlichung „Geschichtsquellen der Provinz Posen“ beabsichtigt. Der Band soll die älteren Urkunden der von deutschen Cisterciensern im Polenland gegründeten und lange Zeit ausschließlich deutsch bliebenen Klöster Wongrowitz, Obra und Lond enthalten und wird einen völlig neuen und erschöpfenden Aufschluß über die im 16. Jahr⸗ hundert von der polnischen Staatsgewalt gewaltsam durchgeführte olonisirung der im Lande vorhandenen deutschen Klöster ergeben. Nachdem früher bereits für dieses Urkundenbuch die Posener, Gnesener, Warschauer Archive ꝛc. sbeute gewährt hatten, ist unlängst im Archiv der Stadt Köln, von welcher aus die Gründung des Klosters Wongrowitz erfolgt war, noch ein überraschender Reichthum
6 berre an einschlägigen, bisher zum großen Theil gänzlich unbekannten Ur⸗ kunden ensdecss worden. — za bas der Bericht von der Versammlung
einstimmig genehmigt war, wurde der bisherige Vorstand wieder⸗ gewählt.
„ An die Versammlung schloß sich ein Vortrag des berühmten 8 Breslauer Historikers, Prof. Dr. R. Röpell: „Ueber die
J. Rousseau's über die polnische Verfassung,“ der so zahl⸗ reich besucht war, daß Hunderte keinen Platz mehr in dem geräumigen Saale fanden und unvetrrichteter Dinge wieder umkehren mußten.
Aus dem veeh wird hervorgehen, welche Bedeutung die Historische Gesells t für das öffentliche Leben Posens gewonnen bat und wie wichtt für die innere Erstarkung und Kräftigung des in der Provinz Posen von dem Slaventhum hark bedrängten Deutsch⸗ thums geworden ist. Daß sie deshalb von der polnischen Presse be⸗ kämpft wird, ist wohl erklärlich; in welcher Weise dies jedoch geschieht, dafür folgendes Beispiel dienen. In der an den Porteat
tion war, 0
sie ihre Aufgabe er „König in Thule
Versuch als einen
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ttretenen 2
als Gastin auf.
sie nicht zu die Elisa Gefiel die
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der
machte diese Eli
Tüchtiges, wie sie namentlich legenheit hatte. Im Ganzen können wir diesen ersten theatralischen 8 Schritt zu einer aussichtsreichen Entwickl ansehen, denn die junge Künstlerin hält sich selbst offenbar noch ni vollkommen, und mag den ihr Lee fortzustudiren und n
Gestern trat im Opernhause in Wagner'’s „Tannhäuser“
als Elisabeth FrIl. Ternina vom Stadt⸗Theater in
die Leistung⸗ der Dame einen nicht gewährt,
1—
; sie verstand 8
von der Art, wie die Gastin Gesang und wirkungsvollen Ganzen zu verbinden wußte stalt der Elisabeth dramatisches Leben
an der gesanglichen
eich das Bewußtsein des ersten Auftretens unverkennbar in einzelnen Momenten die Leistung beeinträchtigte, zumeist tadellos. Schon das erste Erscheinen der Dame und ihre ersten Worte nahmen für sie ei
und der Beifall, den sie fand, steigerte sich bis zum
t studirt, z. B. in dem Vo *; auch schauspielerisch leistet sie in der
ersten spendet
kün L0
sch chen bes
hatte, durch ihr Spiel die eerrscht wird, zu ü
so durch ihre schauspielerische Leistu der Partie viellei der Stimme die In vielleicht eine zu tiefe war, wodurch der Ton zuweilen etwas Unfrrich erhielt. Die Stimme an und für und bewältigt die ihr gestellte Aufgabe. Die tiefe aus dem Sviel der Dame sprach, bescelte auch ihren sabeth den Zuhörern durchaus zeitig mit Frl. Ternina trak eine sti 42 ames B * -L; 1 —8 ohne jedo e. olg erz Der Tannhäuser wurde von — 8
üb⸗ —ö—1 sich zeugt von
andere Gastin,
R Niemann mi
lußscene zu erweisen Ge⸗
den g. fortzuschreiten
— .2n
Sie zeigte vom bereits recht
Beifall als auf der
Bremen so ist deg⸗ se da, wo mn
258
autschan. tonation
n58 Le vom
chengkeit
gesungen; die Herren B Biberti, Kalis d Krolop, welche die — Haupttollen 8sebe betas — — Bäder⸗Statistik. Aachen *) am 29. Mai (verweilende Fremde) Baden⸗ bis zum 27. Mai (Fremde) . . Burtscheid bis zum 29. Mai (Fremde) . . . . . .. 314 Elster bis zum 28. Mai (161 Nrn.). . . . . . .. 2⁰0 Ems bis zum 22. Mai eür 557 Durchreisenden, Kurgäste) 999 Neuenahr bis zum 27. “ 488 Scgee - zum 27. Mai (nebst 662 Durchreisenden) vr Reinerz bis zum 23. Mai (außer 72 Erholungsgästen und zum 22. Parteien, E6. — een.2— 8-1 1 18 (Fremde, mit hda der W *) Veral. Dr. I. M. Lersch, Hurtscheih uvnd Umgebang Neuester Fübee für ste und Tou 4. Mit chnitten, Karte der 3 174 S.). 1 ℳ 20 ₰. Redacteur: Riedel. Berlin:
Röpell’s sich anschließenden zwanglosen Vereinig der Gesellschaft sprach Professor Dr. Röpell in de E derung csnes auf ihn on
Druck der Norddeutschen Bu
Verlag der Expedition (Scholn).
Berlin SW., Wilbelmstraße Nr. 32. Acht Beilagen (cinschließlich Börfen⸗Beilage).
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ruckerei und vBglaos. Unstalt