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9 ““
dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. CEE“
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [20417] Oeffentliche Zustellung.
und B. Dyckhoff Schneider Adam Wilhelm Baumann,
Königlichen Landgerichts zu Osnabrück auf
den 48. November 1887, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Auszug der Klage bekannt gemacht. Fromm, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[20413] Oeffentliche Zustellung.
Die verehelichte Johanne Marie Werkhaupt, ge⸗ borene Schmidt, in Schafstedt, vertreten durch den Justizrath Grube in Merseburg, klagt gegen ihren in unbekannter Abwesenheit lebenden Ehemann, den Schuhmacher Albert Werkhaupt aus Oberröblingen, wegen böswilliger Verlassung, mit dem Antrage auf Trrennung der. Ehe, und ladet den Beklagten zur
mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die
IV. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu
Halle a. S. auf
den 21. Dezember 1887, Vormittags 9 Uhr,
mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗
richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. 1 Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser
Auszug der Klage bekannt gemacht.
Halle a. S., den 12. Juli 1887.
Lem me, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[20425] Oeffentliche Zustellung.
Die Chefrau des Feilenhauers Heinrich Kießling Luise, geb. Hofmann, zu Wiesbaden, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Romeiß daselbst, klagt gegen ihren genannten Ehemann, dermalen unbekannt wo, abwesend, wegen böslicher Verlassung mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe dem Bande nach zu trennen und den Beklagten für den schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die dritte Eivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Wiesbaden auf den 10. Dezember 1887, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Wiesbaden, den 14. Juli 1887.
(L. S.) Kleinschmidt, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[20412] Oeffentliche Zustellung.
Nr. 8390. Die Jacob Füßler Chefrau, geb. Kober, von Wöschbach, vertreten durch Rechts⸗ anwalt B. Baumstark hier, klagt gegen ihren ge⸗ nannten Ehemann von Weingarten, zur Zeit an unbekannten Orten abwesend, wegen grober Ver⸗ unglimpfung und harter Mißhandlung, mit dem Antrage auf Ehescheidung, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Civilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Karlsruhe auf den 19. November 1887, Vormittags 39 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Fhflruhe⸗ den 11. Juli 1887.
.S. Zelzer, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.
204* — 2 120426] Oeffentliche Zustellung.
Nr. 10 059. Die Chefrau des [(Schuhmachers
ranz Philipp Winterbauer, Maria Rosina, geb.
melin, zu Sinsheim, vertreten durch Rechtsanwalt Frantz hier, klagt gegen ihren Ehemann, z. Zt. an unbekannten Orten abwesend, wegen Verschollenheit, mit dem Antrage auf Ehescheidung, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die III. Civilkammer des Großh. Land⸗ gerichts zu Mannheim auf
Dienstag, den 29. November 1887, Vormittags 9 Uhr,
mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an den Be⸗ klagten wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Mannheim, den 15. Juli 1887.
1 Goebel, Gerichtsschreiber des Großherzogl. Landgerichts.
Lisette,
[20407] Oeffentliche Zustellung.
Der Besitzer Carl Mueller zu Petznik klagt gegen die Rechtsnachfolger des zu Zempelburg verstorbenen Tuchmachers Carl Krueger u. A. den nach Amerika ausgewanderten und seinem jetzigen Aufenthalte nach unbekannten Hermann Krueger aus Zempelburg wegen 6 % Zinsen des auf dem den Carl Krueger⸗ schen Erben gehörigen Grundstücks Zempelburg Blatt 197 Abtheilung III. eingetragenen Kapitals von 300 Thlr. = 900 ℳ für die Zeit vom 11. Februar 1885 bis dahin 1887, zum Betrage von 108 ℳ, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten durch vorläufig vollstreckbares Ürtheil zur Zahlung der vorgedachten 108 ℳ nach Maßgabe seines Erbvermögens unter Auferlegung der Kösgen und ladet den Beklagten Hermann Krueger zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König⸗ liche Amtsgericht zu Zempelburg auf
8 82 gHe. Ineecah Vormittags 11 Uhr.
zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird di Auszug der Klage bekannt Fe a 111““ Zempelburg, den 15. Juli 1887. Borchardt,
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird
Die Ehefrau Dorothee Baumann, geb. Zitterding, zu Osnabrück, vertreten durch die Rechtsanwälte J. zu Osnabrück, klagt gegen den zuletzt in Osnabrück, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen bös⸗ licher Verlassung, mit dem Antrage: Königliches Landgericht wolle die zwischen der Klägerin und dem Beklagten bestehende Ehe scheiden und den Beklagten für den schuldigen Theil erklären, ref. exp., und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Civilkammer des
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser
8 8 8 de. 8
[20405] Oeffentliche Zustellung.
Der Königliche Eisenbahn⸗Fiskus, vertreten durch das Königliche Eisenbahn⸗Betriebsamt zu Erfurt, v Justiz⸗Rath Küster in Erfurt, lagt gegen den ehemaligen Eisenbahnstations⸗ Assistenten Carl Thiele aus Erfurt — jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts — wegen in Voraus erhaltenen Gehalt und Wohnungsgeldzuschuß auf die Zeit vom 15. bis 30. Juni 1887, welchen derselbe nach seiner am 15. Juni 1887 stattgehabten Dienstentlassung zurückzuzahlen haben soll, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 95 ℳ 87 ₰ nebst 5 % Zinsen davon seit 15. Juni 1887 und auf vorläufige Vollstreckbar⸗ keits⸗Erklärung des Urtheils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Erfurt, Abthei⸗ lung VII., auf
den 25. Oktober 1887, Vormittags 9 Uhr,
9 Zimmer Nr. 60.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Erfurt, den 12. Juli 1887.
Knobloch, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[20409] Oeffentliche Zustellung. Der Sge jetzige Partikulier Gottlieb Linke aus Landeshut, vertreten durch den Justizrath Schulz zu Landeshut, klagt gegen die Erben des Haus⸗ besitzers und Schneidermeisters Peter Friese aus Petzelsdorf, zuletzt in Forst wohnhaft, nämlich:
1) die Wittwe Friese, jetzt wieder verehelichte In⸗ wohner Matzker zu Landeshut, wohnhaft bei der verwittweten Maurerpolier Ende daselbst, im Beistande ihres Ehemannes,
2) die verehelichte Hausbesitzer Pauline Bartsch, geb. Friese, zu Petzelsdorf, im Beistande ihres Ehemannes,
3) den Schneidergesellen Emil Friese aus Petzels⸗ dorf, dessen jetziger Aufenthalt zur Zeit un⸗
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bekannt ist,
4) die beiden minderjährigen Kinder Julius und Reinhold Friese aus Landeshut, vertreten durch ihren Vormund, den Inwohner Josef Friese zu Forst,
mit dem Antrage: die Beklagten als Erben des Hausbesitzers und Schneidermeisters Peter Friese von Petzelsdorf zu verurtheilen für das auf dem Grundstücke Nr. 79 Petzelsdorf, Abtheilung III. Nr. 9, ein⸗ getragene Kapital von 300 ℳ, die für die Zeit vom 1. April bis 1. Oktober 1886 rückständigen Zinsen zu 6 % mit 9 ℳ bei Vermeidung der Zwangsvollstreckung in das erwähnte Grundstück, sowie in den beweglichen Nachlaß zu zahlen, die Kosten des Rechtsstreites zu tragen, das Urtheil auch für vorläufig vollstreckbar zu erklären,
und ladet den zu 3 genannten, seinem Pegigen Auf. enthalte nach unbekannten Mitbeklagten Emil Friese zur vöö Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Liebau auf
den 22. September 1887, Vormittags 9 ¾ Uhr.
zu verurtheilen, an Kläger zu zahlen 150,05 ℳ, und die Kosten dieses und des vorangegangenen Arrest⸗ verfahrens G. 13/87 zu tragen, und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Jauer auf Freitag, den 21. Oktober 1887, Vormittags 11 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Jauer, den 14. Juli 1887. Kuschmitz i. V., Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[20401] Oeffentliche Zustellung.
bevollmächtigten, klagt gegen
streits vor zig auf
Auszug der Klage bekannt gemacht. Leipzig, am 12. Juli 1887.
[20428] Oeffentliche Zustellung.
Der Stadtpfleger Christian Fischer zu Widdern klagt gegen die mit unbekanntem Aufenthaltsort in Amerika abwesende ledige volljährige Rosine Wester⸗ mann von Widdern wegen Darlehnsforderung mit dem Antrage auf kostenfällige Verurtheilung der Beklagten zur Zahlung des Darlehens von 200 ℳ, nebst 5 % Zins vom 17. März 1885 an, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht zu Neckar⸗ ulm auf Freitag, den 28. Oktober 1887,
Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Neckarsulm, den 15. Juli 1887.
offacker, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[20406] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma C. Schulze zu Nordhausen, Weiden⸗ traße 15, klagt gegen den Johann August Alexander ischof, früher zu Wallhausen, jetzt in unbekannter Abwesenheit, wegen gelieferter Waaren nebst Fastagen im Gesammtbetrage von 185 ℳ 55 32 Waaren⸗ lieferung aus dem Jahre 1883, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Dischof in Gemeinschaft mit seinen Miterben unter solidarischer Haftbarkeit zur Zahlung von 185 ℳ 55 ₰ nebst 6 % Verzugszinsen seit
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellun wird dieser Klage⸗Auszug bekannt gemacht. 58 Liebaun, den 11. Juli 1887. “
Söaemtd. Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [20424]
30. Juni 1883 und vorläufige Vollstreckbarkeits⸗ erklärung und ladet den Beklagten Bischof zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Sangerhausen auf
Oeffentliche Zustellung mit Ladung. Der Fabrikarbeiter Franz Paeth zu Damm hat als Vormund der Kinder des verlebten Fabrikarbeiters Kilian Schneider von dort Namens Adam, Peter, Philipp, Leopold und Ludwig Schneider daselbst am 11. ds. Mts. Klage gegen die Gebrüder Leopold und Baruch Adler dahier, zur Zeit unbekannten Aufent⸗ halts, wegen Löschung einer auf den von der verlebten Wittwe Cheresia Schneider in Damm, die von dem genannten Kilian Schneider'schen Kindern beerbt wurde, hinterlassenen Grundstücken Plan Nr. 6586 und 6587 Steuer⸗Gemeinde Damm zu Gunsten der Gebrüder Adler eingetragenen Hypothek zu 75 Fl. 43 Kr. = 129 ℳ 48 ₰ und Dispositionsbeschränkung erhoben und den Antrag gestellt: J. die Beklagten zu verurtheilen, die auf den er⸗ wähnten Grundstücken zu Gunsten derselben einge⸗ tragene Hypothek bezw. Dispositionsbeschränkung 1 fort löschen zu lassen und für den Weigerungsfall die Klagspartei auf Kosten der Beklagten zur Löschung zu ermächtigen, 1 II. den Beklagten die Kosten dieses Prozesses zur Last zu legen, III. das ergehende Urtheil für vorläufig voöllstreck⸗ bar zu erklären. 8 Zugleich ladet klägerischer Vertreter die Beklagten zur öffentlichen Verhandlung der Sache vor das K. mtsgericht Aschaffenburg in den von diesem auf Mittwoch, den 16. November 1887, Vormittags 9 Uhr,
anberaumten Termin. Dies wird hiemit zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung an die zur Zeit unbekannt wo abwesenden Beklagten Gebrüder Adler bekannt gegeben. Aschaffenburg, den 15. Juli 1887.
Der Gerichtsschreiber des K. Amtsgerichts. Fischer, Sekr.
[20402] Oeffentliche Nr. 14 852. Der Wittwe Emilia Ganter zu Frei⸗ burg, vertreten durch Rechtsanwalt L. Marbe da hier, klagt gegen den Chirurg Friedrich Umhey, zuletzt da⸗ hier, nun an unbekannten Orten, aus Darlehen vom 1. April 1887, mit dem Antrage auf Zahlung von 300 ℳ nebst 5 % Zins vom 1. April 1887, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor das Großherzogliche Amtsgericht zu Freiburg auf Samstag, den 22. Oktober 1887, Vormittags 10 Uhr.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Freiburg i. B., den 12. Juli 1887. Dirrler, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.
[20400] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann Louis Frankenstein zu Jauer, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Kühn zu Jauer, klagt gegen den Schuhmachermeister August Thamm, rüher zu Hennersdorf, Kreis Jauer, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen 150 ℳ 05 ₰ mit dem Antrage,
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. “ ,“
den 15. November 1887, Fen as h 9 Uhr. zdum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diche Auszug der Klage bekannt gemacht, Sangerhausen, den 29. Juni 1887. Hoeritzsch, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts,
Der Kohlenhändler und Fuhrwerksbesitzer Franz Weishahn in Leipzig, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Dr. Max Engel II. daselbst als Prozeß⸗ 8 sch den “ Martin Sabiwalsky, in Eutritzsch vormals wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen 166 ℳ 20 ₰ Kaufpreisrestforderung für vom 1. September 1886 bis 9. April 1887 gelieferte Kohlen und 100 ℳ Darlehnsforderung vom 15. April 1887 mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zah⸗ lung von 266 ℳ 20 ₰ sammt Zinsen zu 6 % vom Tage der Klagzustellung an, auch das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ das Königliche Amtsgericht zu Leip⸗
den 18. Oktober 1887, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser
Der Gerichtsschreiber 86 Keies e Amtsgerichts. roß.
daß der Wohnort des Klägers nicht Niedenhofen sondern Uttenhofen ist. Lörrach, 15. Juli 1887. Der Gerichtsschreiber Amtsgerichts: ppel.
[20410] Oeffentliche Zustellung. Nr. 8461. Die Ehefrau des Bäckers Christian Schempp, Marie, geb. Becht, zu Welschneureuth, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Fr. Weill hier, klagt gegen ihren Ehemann, unbekannten Aufenthalts, mit der Be⸗ hauptung, sie habe den Beklagten am 4. Juni 1881 ohne Abschluß eines Ehevertrags geheirathet und der Beklagte sei, wegen Jagdfrevels angeklagt, unter Zurücklassung zahlreicher Schulden und ohne jedwedes Vermögen zur Deckung derselben geflüchtet, beantragt, sie durch Urtheil für berechtigt zu erklären, ihr Ver⸗ mögen von demjenigen ihres Ehemanns abzusondern, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Civilkammer des Groß⸗ herzoglichen Landgerichts zu Karlsruhe auf Dienstag, den 18. Oktober 1887, Vormittags ½9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. mgeae ser Zustellung und zur eenntnißnahme der Gläubiger wird dieser Aus der Klage bekannt gemacht. far Aucug Karlsruhe, den 13. Juli 1887.
Gerichtsschreiberei des Gro “ Sr SErgthaoglicen Landgerichts.
[20411 % — Oeffentliche Zustellung. Der Kaffeewirth Nikolaus 1 Metz, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Dr. Michelsberg,klagt gegen die Marie Eleonore Liber, seine geschiedene Ehefrau, früher in Metz, jetzt in Paris ohne be⸗ stimmte Adresse sich aufhaltend, mit dem Antrage auf Verweisung der Parteien vor den Notar Bazin in Metz behufs Liquidation und Auseinandersetzung der zwischen ihnen bestandenen Gütergemeinschaft und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Civilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Metz auf den 2. November 1882, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. “ Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Kaiser, 1 Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.
[20360 Bekanntmachung. b Herr Dr. Friedrich Philipp Otto Buerschaper in Oederan ist nach seiner Zulassung als Rechts⸗ anwalt bei dem unterzeichneten Amtsgerichte heute in die hier geführte Rechtsanwaltsliste eingetragen worden. . Oederan, am 14. Juli 1887. 1b Das Köniliche Amtsgericht. S Keller. 8
[20301]
In der Liste der beim Großherzoglichen Land⸗
gerichte zu Rostock zugelassenen Rechtsanwälte sind gelöscht die Rechtsanwälte:
Walther Schnelle zu Rostock,
Hartwig Friedrich Christian⸗
daselbst,
Carl Warnkroß zu Schwaan. Rostock, 13. Juli 1887. 1 .“ Gerichtsschreiberei des Großherzoglich Mecklenburg⸗ Schwerinschen Landgerichts.
F. Keding, L.⸗G.⸗Sekr.
I. Abtheilung.
EmmsEenmmmEEEEEEITEEEm
[20404] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann August Süßmann zu Erfurt, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Kelsch daselbst — klagt gegen den Kaufmann Joh. L. Reuter, bisher in Mühlherg i/Th., jetzt in unbekannter Abwesenheit, wegen am 8. Dezember 1886 resp. 6. Januar cr. gelieferter Waaren, mit dem Antrage auf kosten⸗ pflichtige Verurtheilung von 82 ℳ 60 ₰ nebst 6 % Zinsen und zwar: 1
a. von 72 ℳ 10 ₰ seit 8. April 1887,
b. von 10 „ — „ seit 6. Mai 1887,
sowie vorläufige Vollstreckbarkeitserklärung des Ur⸗ theils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht, Abtheilung III. zu Erfurt, Zimmer Nr. 11, auf den 6. Oktober 18827, Vormittags 9 ¾ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Erfurt, den 12. Juli 1887.
Fröhlich, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts, Abtheilung III.
[20408] Oeffentliche Zustellung.
Der Gastwirth Hans J. Matthiesen zu Flensburg, vertreten durch den Rechtsanwalt Bong⸗Schmidt in lensburg, klagt gegen den früheren Lehrer Fr. rantz zu Barderup bei Flensburg, zuletzt in Revenstorf bei Gettorf, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen eines im Juni 1886 erhaltenen Darlehns von 325 ℳ, welches dem Kläger, der über das Darlehn einen Wechsel ausgestellt eerhalten, am 4. Oktober 1886 in Flensburg zurückzuzahlen war, mit dem
Antrage:
1) daß der Beklagte verurtheilt werde, 325 ℳ nebst 5 % p. a. Zinsen seit dem 4. Oktober 1886 an den Kläger zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits, einschließlich derjenigen des Arrestverfahrens zu tragen,
2) daß das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar erklärt werde,
und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗
lung des Rechtsstreits vor die II. Civilkammer des
Königlichen Landgerichts zu Flensburg auf Sonnabend, den 22. Oktober 1887,
8 Vormittags 10 Uhr,
mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten
Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser
Auszug der Klage bekannt gemacht.
Köhnke, 1 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [20432]
Nr. 10 697. Die diesseitige öffentliche Zustellung vom 7. Juli d. J., Nr. 10 353, in Sachen Florian
[20298] 1 8 Verkauf des fiskalischen Antheils an dem
3) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
ehemaligen Klostergebände zu Habsthal sammt Zubehör betreffend.
Der bis zum Jahre 1875 als Strafanstalt be⸗
nutzte Theil des ehemaligen Klostergebäudes zu
Habsthal, brandversichert zu 75 429 ℳ, soll sammt
den auf dem den Verkaufsbedingungen beigefügten
Situationsplan bezeichneten Appertinenzien, ins⸗
besondere
1) der auf dem Haftsdüg befindlichen von allen Seiten freistehenden Holzremise,
2) den innerhalb der Hofmauer liegenden mit a. und c. bezeichneten Gartenparzellen,
3) dem übrigen, mit b. bezeichneten, mit eine Umfassungsmauer eingefriedigten großen Hef⸗ raum und dem unter dem an die Umfassungs⸗ mauer des Hofraumes angrenzenden Acerfelde
liegenden Keller, .
dem in unmittelbarer Nähe des Kloster⸗
gebäudes befindlichen, 1 ha 30 a und 83 m
großen, als Parzelle 11a bis 11h bezeich⸗
neten Garten — Gras⸗ und Baumgarten — im Wege der Lizitation veräußert werden.
Das Hauptgebäude ist bis unter Dach meistenz mit Stockmauern erbaut, dreistöckig und bildet mit dem anstoßenden Pfarrhause und der Pfarrkirche ein Quadrat. 18 8 Unter demselben befinden sich zwei große gewölbte
eller.
Vor dem Gebäude ist ein übrigens jetzt nicht mehr betriebsfähiger 1 Pumpbrunnen vorhanden. Zwei Brunnenstuben des ehemaligen Kloster⸗ resp. Anstaltsbrunnens mit reichlichem Wafsräaeha in den Grundstücken Parzellen Nr. 47 a und 49 gehören mit zu den Verkaufsobjekten.
Die näheren Bedingungen des Verkaufs, von welchen wir auf Wunsch Abschriften gegen Erstattung der Kosten zu ertheilen bereit sind, können während der gewöhnlichen Geschäftsstunden in unserem Bau⸗ bureau oder bei dem in dem Anstaltsgebäude woh⸗ nenden Lehrer Fritz zu welcher den bei ihm sich meldenden Kauflustigen auch die Kaufobjekte vorzeigen wird, F werden. 3
Die öffentliche Versteigerung der obenbezeichneten Realitäten findet am Samstag, den 6. August 1887,
Vormittags 9 Uhr, 8 an Ort und Stelle statt, wozu Liebhaber eingeladen werden. Sigmaringen, den 13. Juli 1887.
6
durch vorläufig vollstreckbares rtel den Beklagten
7
Seiler gegen Erhard Braun wird dahin berichtigt, 1 6*
Königliche Regierung.