in Baden, für todt zu erklären. Die bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 17. September 1902, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr 17, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeser “ erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der zu ertheilen vermögen, er⸗ geht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen. Baden, den 8. Februar 1902. 68S III- Katt.
roßh. Bad. Amtsgeri Der Gerichtsschreiber: 1 Aufgebot. —
1) Der Abwesenheitspfleger Jakob Meißner VIII. und der Taglöhner Christian Rein in Niedereisen⸗ hausen haben beantragt, den verschollenen Dachdecker Georg Rein, geb. am 25. Juni 1853 in Nieder⸗ 8h cen zuletzt wohnhaft daselbst, für todt zu er⸗
ären;
2) der Abwesenheitspfleger Färber August Plitt V. in Biedenkopf hat beantragt, die verschollene, von Bieden⸗ kopf ausgewanderte Katharine Elisabetha Wehn, geboren am 27. Juni 1831 in Biedenkopf, angeblich verheirathet gewesen mit B. Metzen in New York, für todt zu erklären;
3) der Steinhauer Andreas Bamberger und Eli⸗ sabetha Koch, beide von Herzhausen, haben beantragt, den verschollenen Johann Georg Koch, geboren am 10. Oktober 1854 zu Herzhausen, zuletzt dort wohn⸗ haft gewesen, für todt zu erklären. 8
Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf Freitag, den 31. Ok⸗ tober 1902, Vorm. 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Biedenkopf, 7. Februar 1902. Königliches Amtsgericht.
Das Amtsgericht Bremen hat am 17. Februar 1902 das folgende Aufgebot erlassen: „Auf Antrag des Rechtsanwalts Dr. Kühtmann, hierselbst, als Pflegers der abwesenden Meta Elise Boom, wird die Letztere, geboren am 4 April 1870 in Bremen, Tochter der verstorbenen Eheleute Kahnschiffer Her⸗ mann Conrad Boom und Anna, geb. Ripken, auf⸗ gefordert, spätestens in dem hiermit auf Donners⸗ tag, den 6. November 1902, Nachmittags 5 Uhr, vor dem Amtsgericht, im Gerichtshause hierselbst, Zimmer Nr. 73, anberaumten Aufgebots⸗ termine sich zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt werden soll. Mit dem Bemerken, daß an⸗ Fg Ermittelungen zufolge die genannte Meta Elise Boom sich im Februar 1887 aus dem Hause ihres Dienstherrn, Bleicher August Hauer in Gröpe⸗ lingen, entfernt hat und seitdem verschollen ist, ergeht an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der
Verschollenen zu ertheilen vermögen, die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.“
Bremen, den 18. Februar 1902.
Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Stede, Sekretär.
[93384] * Das Amtsgericht Bremen hat am 17. Februar 1902 das folgende Aufgebot erlassen: „Auf Antrag 1) der unverehelichten Margaretha Köhler in Offen⸗ bach a. M., 2) des Kunstgärtners Johann Christian Hescher daselbst, als Pflegers des abwesenden Heinrich Köhler, genannt Schremer, wird der letztere, ge⸗ boren am 28 Februar 1850 in Rödelheim, Sohn der verstorbenen unverehelichten Margarethe Köhler, aufgefordert, spätestens in dem hiermit auf Donners⸗ tag, den 6. November 1902, Nachmittags 5 Uhr, vor dem Amtsgerichte, im Gerichts⸗ hause hierselbst, Zimmer Nr. 73, anberaumten Auf⸗ gebotstermine sich zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt werden foll. Mit dem Bemerken, daß angestellten Ermittlungen zufolge der genannte Heinrich Köhler, genannt Schremer, am 26. Juni 1876 von Bremen abgereist und seitdem verschollen ist, ergeht an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen.“
Bremen, den 18 Februar 1902.
Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Stede, Sekretär.
192631] Das Kgl. Amtsgericht Homburg⸗Pfalz hat unterm 15. Februar 1902 folgendes Aufgebot erlassen: Unterm 18. Mai 1901 hat Rechtsanwalt Hessert in Zweibrücken für Adam Mehrbreier, Ackerer in Martinshöhe, gegen Johann Mehrbreier, geboren 1861 zu Martinshöhe, welcher vor etwa 18 Jahren nach Amerika auswanderte und von dem seit länger als 10 Jahren keine Nachrichten mehr über sein Leben eingegangen sind, Antrag auf Todeserklärung gestellt. Antragsteller hat sowohl sein rechtliches Interesse an der Todeserklärung, als auch die zur gründung des Antrags erforderlichen Thatsachen laubhaft gemacht. Das Kgl. Amtsgericht Homburg erläßt hiermit auf Grund der §§ 13 ff. des B. G.⸗B. und §§ 960 ff. der R.⸗Z.⸗P.⸗O. die Aufforderung: 1) an den verschollenen Johann Mehrbreier, sich testens im Aufgebotstermine, als welcher die ffentliche Sitzung vom Samstag, den 20. Sep⸗ vember 1902, Vormittags 9 Uhr, bestimmt wird, zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung in diesem Termine ausgesprochen wird; 2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des genannten Verschollenen zu ertheilen vermögen, pätestens in dem Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. ht Anpeig zurgeret des Kgl. Amtsgerichts Homburg, Pfalz. (L. S.) Schlimmer, K. Sekr. 93397] 8 Auf Antrag des Rentengutsbesitzers Gregor Kokott zu Wiersbie wird der seit dem 1. Juni 1891 ver⸗ schollene Einlieger Peter Stampka aus Alt⸗ Schal⸗ kowitz aufgefordert, sich spätestens im Aufgebots⸗ termine am 4. Dezember 1902, e 9 Uhr, bei dem ö Gericht, Zimmer Nr. 8, zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder des Verschollenen zu ertheilen vermögen, werden auf⸗ 8 Piasdert. spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht nzeige zu machen. Amtsgericht Kupp, 8. II. 1902.
[93396]
Das Aufgebot zum Zwecke der Todeserklärung folgender verschollener Personen ist beantragt:
1) Des Mühlenbesitzers Christoph Gottfried Friedrich Schmidt, geboren am 20. November 1824 zu Großbadegast, zuletzt in Magdeburg wohn⸗ haft, etwa 1855 nach Amerika ausgewandert, von dem Leinewebermeister Ferdinand Otto zu Groß⸗ badegast,
2) des Hilfsschaffners Christ ian Friedrich Carl Wilhelm Niebel, geboren am 18. März 1850 zu Ilsenburg, zuletzt in Magdeburg wohnhaft, im April 1882 nach Amerika ausgewandert, von der Ehefrau Haubold, Ida Elise Agnes Helene, geb. Niebel, und der unverehelichten Anna Emma Elsa Niebel, beide zu Leipzig.
Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 22. September 1902, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Domplatz 9, Zimmer Nr. 1, an⸗ beraumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Magdeburg, den 29. Januar 1902.
Königliches Amtsgericht A. Abth. 8. [93506] Aufgebot.
Der Bauer Martin Escofier in Kaltenneuses hat gemäß §§ 13 und 14 B. G.⸗B. und 960 ff. R.⸗Z⸗P.⸗O. zu diesgerichtlichem Protokoll den Antrag gestellt, seinen Bruder Johann Escofier, ledigen Bäcker, ge⸗ boren am 17. Mai 1860 in Kaltenneuses, Gemeinde Hohholz, Sohn der verstorbenen Bauerseheleute Johann Claudius und Christine Kunigunde Escofier, letztere geborne Jordan, von Kaltenneufes, der sich bis zum 2. Januar 1891 in Kaltenneuses aufhielt, von da sich nach Nürnberg und Fürth wandte und wahrscheinlich nach Nord⸗Amerika auswanderte und seit dieser Zeit verschollen ist, im Wege des Auf⸗ eebotsverfahrens für todt zu erklären. Es ergeht biemit an den Verschollenen Johann Escosier von Kaltenneuses die Aufforderung, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 22. Oktober 1902, Vor⸗ mittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht (Sitzungssaal) anberaumten Aufgebotstermine zu mel⸗ den, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Zugleich ergeht die Aufforderung an alle, welche Aus⸗ kunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu er⸗ theilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Markterlbach, den 17. Februar 1902
Kgl. Amtsgericht. (L. S.)
(gez.) Findeiß. Der K. Sekretär: (L. S.) Imh
“
Zur Beglaubigung:
of. [93005] Aufgebot. ““ Der Rentner Johann Heinrich Selck in Neumünster, vertreten durch die Rechtsanwälte Dr. Abraham und Schütt in Neumünster, hat beantragt, den verschollenen Schiffer Hans Christian Johannes Selck seinen Sohn, geb. 12. November 1864, welcher zur Besatzung der verschollenen Hamburger Bark „Colum⸗ bus“ gehörte, und dessen letzter Wohnsitz in Neu⸗ münster war, für todt zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 14. November 1902, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Neumünster, den 13. Februar 1902. Königliches Amtsgericht. Abth. 2.
[93001] Aufgebot.
Der Stellmacher Johann Möller in Selmsdorf hat beantragt, den verschollenen Wilhelm Kühn, geb. am 20. Januar 1856 in Selmsdorf als Sohn des Schmiedemeisters Friedrich Wilhelm Kühn und dessen Ehefrau Anna Catharina, geb. Warnemünde, für todt zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf Montag, den 8. September 1902, Vormittags 10 ¼ Uhr,
vor dem unterzeichneten Gericht, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An Alle, welche
Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Schönberg, Meckl., den 10. Februar 1902. Großherzogl. Amtsgericht.
[93457] Aufgebot.
Aldingen, Katharina Hux, geb. Haller, antragt: 8
82
Haller,
zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden auf⸗
den 10. September 1902, Vormitta 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht an
Auskunft über Leben oder Tod der Verscho
machen. b Spaichingen, den 2. Februar 1902. Königliches Amtsgericht. Oberamtsrichter: Goll.
Maschinenschlosser von Ebensfeld, wird
erklärung eingeleitet, 2) folgendes Aufgebot erlassen:
am 15. G Gutsbesitzerseheleute Johann Georg Ferdinan eermine Lauprecht, letztere geb. Arends,
d un
fahren zum
den 1870er J
Der Frohnmeister Christian Sauter von Aldingen und die Wittwe des Händlers Christian vus 858 aben be⸗
1) den am 25. Oktober 1833 geberenen Martin
2) den am 20. Dezember 1840 geb. Friedrich Haller, Söhne des verstorbenen Bauern Andreas Haller von Aldingen, zuletzt wohnhaft in Aldingen, ersterer im Jahre 1857, letzterer im Jahre 1861 nach Amerika gereist und beide seit 1872 verschollen, für todt
gefordert, sich spätestens in dem auf Mittwoch,
88 e raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche llenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, späte⸗ stens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu
Veröffentlicht durch Amtsgerichts⸗Sekretär Striebel.
8 - ge⸗ 93391] Bekanntmachung. borene Klose, verwittwete Zimmergesell R f In der Richtung gegen Hermann Lauprecht, Berlin. gesell Roeder in
1) das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todes⸗
Auf Antrag des Schlossers Robert Lauprecht in Nordhausen wurde gegen Hermann Lauprecht, geboren September 1842 in Kutzenberg, Sohn der
lediger losser, zuletzt in Stuttgart, das Aufgebotsver⸗ “ der Todeserklärung eee Demgemäß wird Hermann Lauprecht, welcher i ahren nach Amerika ausgewandert und
seither verschollen sein soll, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine, welcher hiemit auf Mittwoch, den 8. Oktober 1902, Vormittags 9 ½ Uhr, im Sitzungssaale unterfertigten Gerichts bestimmt wird, zu melden, wibrigenfalls er für todt erklärt werden würde. Ferner ergeht an alle, welche Aus⸗ kunft über Leben oder Tod des Hermann Lauprecht zu ertheilen vermögen, die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Kgl. Amtsgerichte Staffel⸗ stein Anzeige zu machen.
Staffelstein, den 17. Februar 1902.
Kgl. Amtsgericht.
[93011] Aufgebot. „Der Schmiedemeister Ernst Jahnke in Stargard i. Pomm. 88 beantragt, den verschollenen Schmied Hermann Carl August Quandt, zuletzt wohnhaft in Stargard i. Pomm., geboren daselbst den 17. Januar 1860, für todt zu erklären. Der be⸗ zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 28. November 1902, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem vitereschnne Gericht, Zimmer Nr. 1, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Stargard i. Pomm., den 14. Februar 1902.
Königliches Amtsgericht. Abth. 3.
[93387] Aufgebot.
Der Geschäftsführer Heinrich Döring zu Trier, als Vertreter mehrerer Erben des am 18. Februar 1901 zu Trier verstorbenen Küfermeisters Fü Oehmen hat beantragt, den verschollenen „Mathias“, au „Johann Baptist“ und „Johann Mathias“ Oehmen, Buchbinder, geb. am 9. Juni 1841 zu Geisfeld bei Hermeskeil, Landkreis Trier, Sohn der verstorbenen Eheleute Mathias Oehmen, Lehrer, und Elisabeth, geb. Herrig, in Geisfeld und dann zu Waldrach wohnhaft, für todt zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Montag, den 1. September 1902, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 32, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Trier, den 7. Februar 1902.
Königliches Amtsgericht. Abth. 4. [93392] Aufgebot. 8
Der Arno Hermann Kemptner und dessen Ehefrau Johanne Reinholdine Anna, geb. Schädel, in Wenigen⸗ jena haben beantragt, den verschollenen Johann Jakob Fischer, zuletzt wohnhaft in Niederzimmern, für todt zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 4. Oktober 1902, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, eergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen. Vieselbach, den 15. Februar 1902.
Großherzogl. S. Amtsgerich
[93000] Aufgebot. .“ Auf Antrag des Pflegers Auktionators Heinrich Eggers zu Wittmund, bezw. des Arbeiters Johann Harms Fimmen zu Funnix werden 1) der im Jahre 1886 nach Amerika ausgewanderte und seitdem verschollene Warner Janssen, zuletzt wohnhaft in Kirmeer, 2) der im Jahre 1872 mit einem englischen Dampfer von Bremerhaven nach außereuropäischen Ländern in See gegangene und seit 1875 verschollene Steuermann Johann Hinrich Fimmen, zuletzt wohnhaft in Carolinensiel, aufgefordert, sich spätestens in dem auf Dienstag, den 11. November 1902, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen wird. An Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen ertheilen können, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Wittmund, den 13. Februar 1902. Königliches Amtsgericht. II.
vI11“
[93216] Beschluß. “ Ueber den Nachlaß der dahier am 1. Februar 1902 verlebten Wittwe Franz Heinrich Reinhard Mondergall, Wilhelmine, geb. Nüsperling, ist heute, Nachmittag 12,10 Uhr, die Nachlaßverwaltung gemäß § 1981 B. G.⸗B. angeordnet. Nachlaß⸗ verwalter: Prozeßagent Daemgen in Barmen.
Barmen, 19. Februar 1902. 8
Königliches Amtsgericht. Abth. 10. [93388] —
Als gesetzliche Erben der am 23. April 1901 zu Breslau verstorbenen ledigen Köchin Ernestine Caroline Heidrich — einer unehelichen Tochter der am 3. Januar 1885 als verwittwete Schuhmacher⸗ meister Johann Gottlob Hirsch in Groß⸗Wandriß, Kreis Läegaie verstorbenen Johanne Eleonore, ge⸗ borenen eidrich, haben sich bisher ausgewiesen:
1) der vollbürtige Bruder der Mutter der Erb⸗ lasserin, Uhrmacher Carl Ernst Heidrich in Groß⸗ Wandriß,
2) der Sohn des am 9. April 1864 in Koiskau verstorbenen Bruders der Mutter der Erblasserin S Uhenochers, ügefn. Fäsch nämlich: der Stellenbesitzer Hermann Heidrich in Ra Rägi “ Rauße bei
1 le Tochter der am 13. Dezember 1853 j Skohl, Kreis Jauer, verstorbenen Schwester 8 Mutter der Erblasserin, verehel. Lohngärtner Maria Rosina Klose, geb. Heidrich, Namens Ernestine,
8
Die Mutter der Erblasserin und deren vo zu 1——3 genannte Geschwister waren Kinder 88— r 22. August 1844 in Groß⸗Wandriß verstorbenen Großhäuslers Johann Gottfried Heidrich aus seiner zweiten Ehe mit Anna Rosina, geb. Gubisch In dritter Ehe war derselbe verheirathet mit Maria Elisabeth, geb. Liebig. Alle diejenigen welche nähere oder gleich nahe Erbansprüche auf den etwa 6000 ℳ betragenden Nachlaß erheben, also alle etwa sonst noch vorhandenen Abkömmlinge des vorgenannten Großvaters der Erblasserin, werden aufgefordert, sich spätestens bis zum 1. Mai 190 2 zu melle
d
n
ihr Verwandtschaftsverhältnif zuweisen, widrigenfalls der b bezeichneten Erben ausgestellt werden wird.
[93390]
ur Erblasserin na rbschein ür die obe
für die
Breslau, den 8. Februar 1902. Königliches Amtsgericht. Königsheim, Württ. Gerichtsbezirks Spaichingen.
An dem Vermöͤgen des verschollenen und vom
12. Dezember 1900 für „todt“ erklärten Albe
rech, geboren 16. März 1843, von Königsheim
ind erbberechtigt: -
1) der vollbürtige Bruder Anton Frech, Zimmer⸗ Juni 1837 3
mann, geboren 21. 2) der pollbürtige Bruder Konrad Frech, Zimmer⸗ August 1840, 1 2 1
n 6. boren 3) der Halbbruder Adol geborer 10 “ f Frech, Maurer 8. se Halbschwester Monika F dig, gebor 7 Ban s onika Frech, ledig, g ämmtlich von Königsheim und mit unbekanntem Aufenthaltsort abwesend. An — dieselben eventue ihre Abkömmlige ergeht die Nrffocberung, si “ ec zum Febschaftzantrit hier 4 lden, widrigenfalls si rtheilung un⸗ berüässichtet bhegfal sie bei der Vertheilung Den 17. Februar 1902. Der Vorsitzende des K. Nachlaßgerichts: Bezirksnotar Kalenbach. Aufforderung zur Anmeldung von Erbrechten. Auf Antrag der Pfleger der Nachlasse der durch
Ausschlußurtheil d ür todt aücsäe eil des Amtsgerichts Rantzau für to inrich Sülau aus Winsen, für todt erklärt durch Nönsshl Falaun vom 6. März 1901, Pfleger Gastwirth Karl Eggert in Bokel, 2) Ernst Christopfer von Symkath, 3) Wilhelm Heinrich Gay von Symkath, zu
2 und 3 für todt erklärt dur ßurtheil vom 36. vel 1899, ch Ausschlußurthe Eduard Karl von Symkath, für todt erklärt
durch Ausschlußurtheil vom 6. März 1901, Pfleger Schmiedemeister Johann Voß in Alveslohe,
werden die Erben der vorbezeichneten Personen aufgefordert, bis zum 20. Mai 1902 dem unterzeichneten Gericht etwaige Erbrechte an dem Nachlaß der für todt Erklärten anzumelden.
Rantzau, den 17. Februar 1902. [93395]
Königliches Amtsgericht.
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 14. Februar 1902 ist der am 16. Juni 1853 hierselbst geborene Matrose Wilhelm Franck für todt erklärt. Als Todestag ist der 31. Dezember 1894 festgestellt. .
Stralsund, den 14. Februar 1902. [93016]
Königliches Amtsgericht. [93403] K. Württ. Amtsgericht Urach.
Durch Ausschlußurtheil vom 23. Dezember 1901 wurden die im Reichs⸗Anzeiger Nr. 136 von 1901 aufgeführten Personen Ziff. 1—9 für todt erklärt.
Den 19. Februar 1902.
Amtsgerichtsschreiber Burk. [93404] K. Württ. Amtsgericht Urach.
Durch Ausschlußurtheil vom 27. Januar 1902 wurden die im Reichs⸗Anzeiger Nr. 172 von 1901 aufgeführten Personen Ziff. 1—5 für todt erklärt. en 19. 1902.
Amtsgerichtsschreiber Burk.
[93400] Ausschlußurtheil. Im Namen des Fürsten! Verkündet am 15. Februar 1902.
Weber, Gerichtsschreiber. In Sachen, betr. Antrag des Fürstlichen Amts⸗ gerichts Stadthagen auf Einleitung des Aufgebots⸗ verfahrens wegen der folgenden beiden bei der Fürst⸗ lichen Landeskasse zu Bückeburg hinterlegten De⸗ posita, deren Eigenthümer nicht bekannt sind und die sich länger als 30 Jahre in amtlicher Verwahrung befunden haben:
1) des Quittungsbuches der Nordsehler Sparkasse
zu Nordsehl, Kreissparkasse des Kreises Stadthagen,
6. Klasse Nr. 15 über ein Guthaben von 82,75 ℳ
vom 1. Januar 1887 für das Kolonat Nr. 1 in
Eos. 8 besteh
2) eines Betrages, bestehend aus 1 Zehnmark⸗
stise 1 htexre chg f4 Einthaserstüͤche b Felnerh⸗ ücken, Fünfzigpfennigstü b ichise
kcügegce Unen gstücken, 6 österreichischen gat das Fürstliche Amtsgericht zu Bü⸗
den Amtsrichter Habersang fic Hlaht cgedurg Alle Empfangsberechtigten, die entgegen der ,82
te des erkennenden Gerichts
forderung im Aufgebo vom 10. August 1901, veröffentlicht in der Nr. 66
der Anzeigen des Fü S vom 17. August 88 Schaumburg Li
1 901 und in der Nr. 194 8 Deutschen Feichs Anzecgers vom 16. August 1901 “ Ferüc. auf Rückerstattung “ seposita nicht angemeldet
Ansprüchen
bei dem Quittungsbuche mit ihren d mit ihren Rechten an dem
gegen den Fiskus un Quittungsbuche, bei dem Geld
2 2
betrage mit ihren Ansprüchen
9
eingetrage
ntmachung. 3 3 1 e- Engee ömeüge Hersaet Tage ist der Hypothekenbrie di. Meni 1875 über das auf ecdüpo Blatt Nr. Beccelagen nin . 68 für Bertha Fügeie⸗ obse 8 erer kraftlos erklärt eingetragene Va
gegen den Fiskus
ausgeschlossen. 1 Habersang.
3 ekanntmachung
gexdhunh Ausschlußuriheil des unterzeichneten Amts⸗ m 4. Februar 1902 sind folgende Ur⸗
1) Hypothekenbrief über die j von Ereheschöͤndamerau Nr. 5 Abth. n hfencbush. vie . 2 al, Anna Louise Neumann eingetragenen
2) Hypothekenbrief über die im Grundbuch von Alt Keptuth Nr. 6 Abth. III Nr.e sarun Wünmwe Gat 1 Dorsch, verwittwet gewesene Dorsch, geb. g8 7 mne Kaufgeldrestforderung von
3) Sparkassenbuch Nr. 5 kasse Ortelsburg, ausgestellt au h Kres Fhaclase 3 Kl. Phhun dben 0n 8 Namen der Gemeinde
für kraftlos erklärt worden.
Ortelsburg, den 10. Februar 1902.
Königliches Amtsgericht. Abth. 8. 8 Bekanntma
urch Ausschluß
vom heuti 18 Panrihe
und durch Beibringung der erforderlichen Urkunden
obsens, den 3. Februar 1902.
Königliches Amtsgericht. “ 8