1. Untersuchungssachen.
2 1“
3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Zersie
4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
Offentlicher Anzeiger.
6. Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktiengesellsch. 7. Erwerbs⸗ und Wee sshes
8. Niederlassung ꝛc. von ch 9. Bankausweise. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.
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enossenschaften. tsanwälten. 18
1) Untersuchungssachen.
[5399] Steckbrief. 3
Gegen den unten beschriebenen Unteroffizier August Domke der 3. Batterie Feldartillerieregiments Nr. 17, welcher flüchtig ist, ist die Untersuchungshaft wegen “ verhängt. Es wird ersucht, ihn zu ver⸗ aften und in die Militärarrestanstalt in Bromberg
oder an die nächste Militärbehörde zum Weiter⸗
transport abzuliefern. Beschreibung: Alter 20 Jahre, m 65 cm, Statur mittel, Haare dunkel⸗ gew., Mund gew.,
Größe 1 blond, beinahe schwarz, Nase Bart Schnurrbart, Sprache deutsch. Bromberg, den 10. April 1908. Gericht der 4. Division.
[5405] Steckbrief.
Der unten beschriebene Jäger Moderegger der 3. Kompagnie Gardejägerbataillons hat sich am 7. d. Mts., Mittags, unerlaubt von seinem Truppen⸗ teil entfernt und erscheint der Fahnenflucht dringend verdächtig. Es wird ersucht, ihn zu verhaften und an den unterzeichneten Gerichtsherrn oder an die Militärarrestanstalt zu Potsdam oder an die nächste Militärbehörde zum Weitertransport abzuliefern.
Potsdam, den 9. April 1908.
Königliches Gericht des Gardejägerbataillons. Graf Finckenstein. .
Beschreibung: Alter: 20 Jahre, Größe: 1 m 72 cm, Statur: mittelkräftig, Haare: hellblond, Augen: blau, Nase: gewöhnlich, Mund: gewöhnlich, Bart: kl. hell⸗ blonder Schnurrbart, Gesicht: länglich, Gesichts⸗ farbe: frisch, Sprache: deutsch. Besondere Kenn⸗ zeichen: Nagel am rechten Zeigefinger zur Hälfte nach unten gebogen. Kleidung: (vermutlich) Extraanzug, Freamäge⸗ Extrakoppel, Seitengewehr Nr. 143
[5400]
In der Untersuchungssache gegen den Rekruten Adolf Johann Stümges vom Landwehrbezirk Crefeld, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der
69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der
356, 360 der Militärstrafgeri tsordnung der Be⸗
uldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.
Düsseldorf, den 10. April 1908.
Königliches Gericht der 14. Division.
[5404] Fahnenfluchtserklärung
und Beschlagnahmeverfügung.
In der Untersuchungssache gegen den Matrosen Ernst Rudolf Kistenmacher der 3. Kompagnie I. Matrosendivision, geboren am 16. Februar 1886 ziu Kiel, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der 8 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag eelegt.
Kiel, den 10. April 1908. Gericht I. Marineinspektion. Der Gerichtsherr: Kammerich, v. Basse, Gerichtsassessor, Konteradmiral. als Marinekriegsgerichtsrat.
[5403] Fahnenfluchtserklärung. In der Untersuchungssache gegen den Grenadier (Soldat II. Kl.) Karl Friedrich Bronner der 8. Komp. Gren.⸗Regiments Nr. 119 aus Feuerbach, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. Stuttgart, den 11. April 1908. Gericht der 26. Division.
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[5406] K. Amtsgericht Ulm. Der am 29. Oktober 1884 zu Urach geborene ledige Sattler Wilhelm Beyerbach, Reservist der Feld⸗ artillerie (Kanonier II. Klasse), zur Zeit mit unbe⸗ kanntem Aufenthalt abwesend, ist durch Urteil des K. Schöffengerichts Ulm vom 24. März 1908 wegen einer Uebertretung i. S. d. § 360 Z. 3 Strf.⸗G.⸗B. zu der Geldstrafe von 30 ℳ, im Falle der Unein⸗ bringlichkeit zu der Haftstrafe von zehn Tagen ver⸗ urteilt und zur Tragung der Kosten des Verfahrens verpflichtet worden. Zur Deckung von Strafe und Eae 1 Ratedegtschen 8— befindliche sermögen des Angeklagten beschlagnahm Den 27. März 1908. 8 111.“ Haigis.
[54022]) Bekanntmachung. In der Untersuchung gegen den zur Disposition der Ersatzbehörden entlassenen Musketier Georg Eduard Schade vom Landwehrbezirk 1 Darm⸗ stadt, geboren 30. 9. 1886 zu Marburg a. L., Schlosser und Chauffeur, wird die unterm 29. 8. 07 erlassene Fahnenfluchtgerklärung und Beschlagnahme⸗ verfügung aufgehoben, da ꝛc. Schade inzwischen er⸗ riffen wurde. Darmstadt, 10 4. 08. Gericht der 25. Division.
5407] 89 Württb. Staatsanwaltschaft Ellwangen. In der Strafsache gegen den am 25. April 1870 zu Hohenstraßen, Gde. Mainhardt, geborenen Reinhold Müller, wegen Verletzung der Wehrpflicht, wurde durch Beschluß der Strafkammer hier vom 7. April 1908 die unterm 13. Oktober 1891 verfügte Ver⸗ mögensbeschlagnahme wieder aufgehoben. sen 8. April 1908. 8 Staatsanwalt Siegel.
du am 7. Dezember 1907 wider den Rekruten Peter Bruckart aus dem Landwehrbezirk Andernach und am 30. Januar 1904 wider den Rekruten Wil⸗ helm Remagen aus dem Landwehrbezirk Neuwied erlassenen Fahnenfluchtserklärungen werde hiermit aufgehoben. Trier, den 11. April 1908. Gericht der 16. Division.
2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.
[5090] 1131
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Voigtstraße 18, belegene, im Grundbuche von Lichtenberg Band 46 Blatt 1427 zur Zeit der Ein⸗ tragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der offenen Handelsgesellschaft R. Thiele u. Co. ein⸗ getragene Grundstück am 2. Juni 1908, Vor⸗ mittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Neue Friedrichstraße 13/15, Zimmer Nr. 113/115, III (drittes Stockwerk), ver⸗ steigert werden. Das Grundstück (Acker), Karten⸗ blatt 48 Parzelle Nr. 1791/160, ist nach Artikel Nr. 22 445 der Grundsteuermutterrolle 4 a 36 qm groß und bei einem Reinertrag von 2,55 ℳ mit 25 ₰ zur Grundsteuer veranlagt. Zur Gebäudesteuer ist das Grundstück noch nicht veranlagt. Der Ver⸗ steigerungsvermerk ist am 11. Dezember 1907 in das Grundbuch eingetragen. 85 K. 151. 1908.
Berlin, den 31. März 1908.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 85.
[4216] Aufgebot. F. 2/08. 2.
Der Rentner Jens Thiessen in Flensburg, ver⸗ treten durch den Prokuristen Hollersen in Tondern, bat das Aufgebot der angeblich abhanden gekommenen Aktien Nr. 221 — 225 der Nordfriesischen Bank, Aktiengesellschaft in Tondern, beantragt. Der In⸗ haber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 10. November 1908, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anbe⸗ raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.
Tondern, den 3. April 1908.
Königliches Amtsgericht.
[3947]
Das Kgl. Amtsgericht Ludwigshafen a. Rh. hat heute folgendes Aufgebot erlassen:
Auf Antrag des Johannes Huber, Oekonom in Erkheim, wird hiermit der Inhaber des auf den In⸗ haber lautenden, im November 1904 abhanden ge⸗ kommenen 3 ½ % Pfandbriefs der Pfälzischen thekenbank in Ludwigshafen a. Rh. Ser. 19 Lit. C Nr. 8239 über 500 ℳ aufgefordert, spätestens in dem am Donnerstag, den 21. Januar 1909, Vorm. 10 Uhr, im Sitzungssaal II des K. Amts⸗ gerichts hier stattfindenden Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und den Pfandbrief vorzulegen, widrigenfalls dessen Kraftloserklärung erfolgen wird.
Ludwigshafen a. Rh., den 8. April 1908.
Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts. Heist, K. Obersekretär.
[5103] Aufgebot. F. 2/08. 2. Die Firma A. Hirschson & öö in Berlin, Chausseestr., vertreten durch den Geh. Justizrat
M. Kempner und den Justizrat A. Pinner zu Berlin hat das Aufgebot der beiden angeblich gestohlenen 3 ½ % Rentenbriefe der Rentenbank für die Provinz Westfalen, die Rheinprovinz und die Provinz Hessen⸗ Nassau über je 30 ℳ Lit. K Nr. 150 und Lit. P Nr. 207 beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 21. November 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 25, an⸗ beraumten Aufgebotstermin seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird. F 2/08 Münster i. W., den 4. April 1908. Königliches Amtsgericht. Abt. 6. [5093 Zahlungssperre. Auf den Antrag der verwitweten Kaufmann Elisabeth Blech, geb. Hagen, in Lauban wird über die Schuldverschreibung der 3 ½ (früher 4) prozentigen konsolidierten Staatsahleihe von 1894 Lit. O Nr. 706 423 über 1000 ℳ und über die Schuld⸗ verschreibung der 3 prozentigen konsolidierten Staats⸗ anleihe von 1892/94 Lit. E Nr. 79 697 über 300 ℳ die Zahlungssperre angeordnet und der Staate⸗ schuldenverwaltung in Berlin verboten, an den In⸗ haber der Papiere eine Leistung zu bewirken, ins⸗ besondere neue Zinsscheine oder Erneuerungsscheine auszugeben.
Berlin, den 4. April 1908.
Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84. [5408] Erledigung.
Der in Nr. 85 des R.⸗A. für 1908 ad 2505 IV. 12. 08 gesperrte Wechsel über 600 ℳ, ausge⸗ stellt am 24. 3. 08, akzeptiert von Alfred Bunge, angenommen von Frau Emma Bunge, fällig am 1. Juli 1908, ist ermittelt und wird dem Verkehr freigegeben.
Berlin, den 11. April 1908.
Der Polizeipräsident. IV. E. D.
In Unterabteilung 6 der heutigen Nummer d. Bl. (Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktiengesellschaften) befindet sich eine Bekanntmachung der Deutschen Hypothekenbank in Meiningen, betreffend Wertpapiere, welche gerichtlich für kraftlos erklärt sind, deren gerichtliche Kraftloserklärung beantragt oder deren Verlust nach § 367 H.⸗G.⸗B. bekannt gemacht worden ist.
[5089] Aufruf.
Die von dem Allgemeinen Deutschen Versicherungs⸗ verein in Stuttgart auf Gegenseitigkeit unter dem 8. April 1905 ausgestellte Sterbekafsenpolice Nr. 388 217, auf Johann Czechowski, Korbhändler in Königshütte lautend, über eine Versicherungs⸗ summe von ℳ 1000,—, wird vermißt. Ihr etwaiger Inhaber wird hiermit aufgefordert, sie uns binnen vier Wochen vorzulegen, widrigenfalls wir das auf Ableben des Versicherten am 19. Januar 1908 fällig gewordene Versicherungskapltal an die begünstigte — die Ehefrau des Verstorbenen — ausbezahlen werden.
Stuttgart, den 8. April 1908.
Allgemeiner Deutscher Versicherungs⸗Verein in Stuttgart auf Gegenseitigkeit. Dr. Auchter i. V.
— H —
[5110] Aufgebot. F. 4/08.
Der Dr. Max von Jaunez in Saargemünd hat das Aufgebot des Interimsscheins Nr. 19 790 der Feneverscherutaraftengealchal Rhein u. Mosel in Straßburg beantragt. Der Inhaber der Urkunde
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wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 21. Ok⸗ tober 1908, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer 45, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die
Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Urkunde erfolgen wird. Straßburg, den 9. April 1908. Kaiserliches Amtsgericht. [4775] Aufgebot. F 1/08. 1.
Der Kommerzienrat Carl Kannengießer in Wies⸗ baden hat das Aufgebot der angeblich abhanden ge⸗ kommenen beiden Kuxscheine Nr. 188 und 189 der Gewerkschaft „Erzbergwerk Glückauf“ in den Ge⸗ meinden Velbert, Kuhlendahl und Richrath (Kreis Mettmann, Regierungsbezirk Düsseldorf) beantragt. Der Inhaber der Urkunden, wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 4. November 1908, Vormittags 11 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 8, anheraumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.
Langenberg, Rhld., den 8. April 1908.
Königliches Amtsgericht. [5105]
Aufgebot.
Der Metallwarenfabrikant Albert Frank zu Beier⸗ feld in Sachsen hat vorgestellt, ein am 4. Oktober 1907 von J. C. Schäfer in Mainz auf den Otto Dreher in Idar gezogener und von diesem akzeptierter Wechsel über 204 ℳ 63 ₰, fällig am 5. November 1907, zahlbar in Idar, welcher im Wege einer fortlaufenden Reihe von Indossanten auf ihn übergegangen sei, sei bei ihm auf unerklärliche Weise abhanden gekommen. Der Inhaber des Wechsels wird hiermit aufgefordert, spätestens in dem auf den 6. November d. Js., Vormittags ½9 Uhr, angesetzten Aufgebotstermine seine Rechte bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden und den Wechsel vorzulegen, sonst wird derselbe für kraftlos erklärt. Oberstein, den 26. März 1908.
Großherzogliches Amtsgericht. Abt. I.
[5095]
Der Brennereiverwalter Ernst Goy in Liebenberg b. Löwenberg i. d. Mark, vertreten durch die Rechts⸗ anwälte Jonas und Glienke in Oranienburg, hat das Aufgebot des abhanden gekommenen Resthypotheken⸗ briefes vom 16. Juni 1882 über die auf dem Grund⸗ buchblatte des dem Bauergutsbesitzer Wilhelm Goy in Pogarell gehörigen Grundstücks Band I Blatt Nr. 40 Pogarell in Abteilung III unter Nr. 16 d für den Antragsteller eingetragene, zu 5 % verzins⸗ liche Restkaufgelderhypothek von 1500 ℳ beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, späte⸗ stens in dem auf den 29. Juli 1908, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 5, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Brieg, den 7. April 1908. 3
Königliches Amtsgericht.
[5102] Aufgebot. F. 5/08. 11.
Der Kgl. preußische Forstfiskus, vertreten durch die Kgl. Regierung zu Bromberg, hat das Aufgebot zum Zwecke der Ausschließung der Gläubiger des im Grundbuche von Stefanswalde Band I Blatt Nr. 1 in Abt. III Nr. 1 und 2 für die Geschwister Rosalie und Johann Rozinski auf Grund des Erb⸗ rezesses vom 22. Januar 1835 eingetragenen Mutter⸗ erbteils von 36 Tlr. 4 Sgr. 5 Pf. und des für die Geschwister Rosalie, Johann, Josef und Jakob Rozinski auf Grund des Erbrezesses vom 25. April 1838 eingetragenen Vatererbteils von 10 Tlr. 27 Sgr. 1 Pf. gemäß § 1170 B. G.⸗B. beantragt. Die eingetragenen Glaäubiger oder deren Rechts⸗ nachfolger werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 12. Juni 1908, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 11, an⸗ eraumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls ihre Ausschließung mit ihren Rechten erfolgen wird.
Mogilno, 6. April 1908.
Kgl. Amtsgericht. [5091] Aufgebot.
Die nachbenannten Personen:
1) die Ehefrau Margaretha Elisabeth Schöpf, geb. Henning, in Ribetraosinko, Rua Municipal Nr. 56 C. F. Arraquara Estado de Sao Paulo, Brasil, do condado Sch. Nicolao, Rehder, vertreten durch ihren Bevollmächtigten Getreidehändler Julius Richters in Fretburg a. E., vertreten durch die Rechts⸗ anwälte Nagel und Schmoldt in Stade,
2) die Ehefrau Minna Doris Friederike Gragf, geb. Kock, in Altona,
3) der Rentner Wilhelm Pehmöller in Altona, vertreten durch die Rechtsanwälte Justizrat Heymann und Dr. Heymann in Altona,
4) der Rechnungsrat im Reichsmarineamt Jacobi in Berlin,
haben beantragt, die nachbezeichneten Verschollenen:
1) den am 2. Dezember 1859 zu Cadenberge ge⸗ borenen Konditor Ernst Lafrenz Schöpf,
2) den am 17. Januar 1858 zu Garding geborenen Schiffssimmermann Eduard Ferdinand Graaf,
3) den am 3 August 1834 zu Stellingen geborenen Steinsetzer Mathias Wilhelm Heinrich Pehmöller,
4) den am 31. Dezember 1850 zu Berlin geborenen Seemann Adolf Glauz,
welche sämtlich ihren letzten Wohnsitz in Altona 8 haben, für tot zu erklären. Die bezeichneten
erschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 6. Oktober 1908, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht — Zimmer 254 — anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunst über Leben oder Tod der Ver⸗ zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ orderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Altona, den 4. April 1908.
Königliches Amtsgericht. Abteilung Za.
[5092] — Der Ackermann und Nagelschmied Heinri
in Reddighausen hat beantragt, die
Gaß, geboren am 1. März 1847 in Reddighausen
und zuletzt dortselbst wohnhaft, für tot zu ertlären.
Die bezeichnete Verschollene wird spätestens in dem auf den 11. Noünfgefordert, ic
Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu me An widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der 88 schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Nuffh icht rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ger Anzeige zu machen. F 1/08. Battenberg, den 3. April 1908. Königliches Amtsgericht. b [5099] Aufgebot. Der Zimmermann Gustav Komitsch in Doberuiß hat beantragt, den verschollenen Gärtner Karl 9 6 Hermann Komitsch, geb. am 18. August 186 vtnn letzt wohnhaft in Doberwitz, Kr. Glogau, für 81 erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgeh 4
e dert, sich spätestens in dem auf den 7. Novem 1908, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichnenn Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu m.
widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen 8 82 die 71”
alle, welche Auskunft über Leben oder Tod schollenen zu erteilen vermögen, ergeht forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem richt Anzeige zu machen. Glognu, den 9. April 1908. Königliches Amtsgericht. Wende.
[5100] Der Rechtsanwalt
u
Aufgebot. scclin, a18 Schröder zu Hobensche No⸗ Abwesenheitspfleger der 8 Kinder des am vper⸗
vember 1901 in Dzienitz, Kreis Hohensalza, agt, storbenen Ortsarmen sn8, Müller, hat beantrane dessen Tochter, die verschollene Marta Paulin dlibo⸗ Müller, geboren am 9. Januar 1869 zu Moaachen witz bei Argenau, zuletzt wohnhaft als Dienstrwie 889 in Groß⸗Lichterfelde, für tot zu erklären, neesteng zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spat ttag in dem auf den 5. Januar 1909, vrm King. 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, mine straße 9, Zimmer 17, anberaumten Aufgebotster g zu melden, widrigenfalls die Todeserklärun erfala⸗ 1 wird. An alle, welche Auskunft über Leben geht Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, 1 die Aufforderung, spätestens im Aufgebotsterm dem Gericht Anzeige zu machen.
Groß⸗Lichterfelde, den 10. April 1908.
Königliches Amtsgericht.
[5106]
Aufgebot. Der Pferdeknecht Got
tfried Gehrmann in Kl. vrenngh bet 8* Pfleger beantragt, folgende ver⸗ chollenen Personen:
1 1) die verehelichte Auaustine Pranke, geb. Guth, zuletzt in Thiergarth, geboren am 28. Mai 1857,
2) den Arbeiter Friedrich Guth, zuletzt in Gottes⸗ gabe, geboren am 8. November 1860,
3) die Schmiedemeisterfrau Katarina Chall, geb. Tischmann, geb. am 24. November 1834, zuletzt wohnhaft in Kl. Tromnau,
für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 26. November 1908, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todezerklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben und Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gerichte Anzeige zu machen.
Riesenburg W.⸗Pr., den 25. März 1908.
Königliches Amtsgericht. (F 4708.)
[5107] Aufgebot. 3 F 2/08/3⸗ Der Küfer Peter Faßbender in Wallerfangen, der Schuhmacher Johann 1 in Wallerfangen und der Feldhüter Nikolaus Nikola in Wallerfangen, letzterer als Pfleger, haben beantragt, die vefe schollene Gertrud Faßbender, geboren am 4. Ap⸗ 1 1850 zu Fraulautern, für tot zu erklären. Die 1z zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spaͤtesten⸗ in dem auf den 4. Februar 1909, Boß mittags 11 Uhr, im Sitzungssaale Nr.guf⸗ von dem unterzeichneten Gerichte anberaumten gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Vrunfi erklärung erfolgen wird. An alle, welche Au über Leben oder Tod der Verschollenen bu. . ergeht die Aufforderung, spates enge zu Aufgebotstermine dem Gericht hierbon Anze machen. Saarlouis, den 4. April 1908. Königliches Amtsgericht. 3. [5109] Aufgebot. 1) Der Abwesenheitepfleger Hans Schmidt in Kettingholz hat beantragt, schollenen Hans Peter Nikolaisen, geb. den des tober 1853 zu Mitkoppel auf Kekenis, Sohn ghe, verstorbenen Hans Peter Nikolaisen und seinehahaft frau Ellen Kirstine, geb. Madsen, zuletzt wo auf Alsen, näherer Ort unbekannt, und zleben 2) der Hufenpächter Peter Eriksen in Hund und als Pfleger der unbekannt abwesenden Christian!enen Jörgen Johansen hat beantragt, die verscho nd Christian Johansen, geb. den 29. März 18 Söͤhne Jörgen Johansen, geb. den 8. Juni 1868, hansen der verstorbenen Eheleute Hufners Johann Jo uletzt und Christine geb. Schmidt aus Hundsleben, ³ wohnhaft in Hundsleben, chollenen für tot zu erklären. Die bezeichneten Verse uf den werden aufgefordert, sich spätestens in dem9 ühr, 4. November 1908, Vormittags ten Auf⸗ vor dem unterzeichneten Gericht anbefraum⸗ Todes⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls Auskunft erklärung erfolgen wird. An alle, wesche eilen über Lben oder Tod der Verschollenen iestens im vermögen, ergeht die Aufforderung, s machen. Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu Sonderburg, den 3. Aprit 1903, 1 Königliches Amtsgericht. 8 [5096] Aufgebot. Witwe Am 10. August 1906 verstarb in gie nann, . Johanna Marie Hellmann, ge ün Culmsee ver⸗ Tochter der am 17. November 1891 nen Catharina ophie isaber ar „ ar Fio pril 1838 in Lödderitz verstorbengh, airz 1837 Leberecht Hartmann und seiner Feese⸗ Elisabeth vöselbs efiorseh 1“ 8*Erben kommen dartmann, geb. Naun — ächsten he zur zen⸗ I Podgs vo handeneͤenücen⸗ wandten in Betracht. 2 ch nicht bei 3 unterzeichneten Gericht ber 8 88 8
ensen Jörge ver⸗
18. Ot⸗