1908 / 141 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 17 Jun 1908 18:00:01 GMT) scan diff

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[25401]

amtsrichter O.L⸗G.⸗R.

zum Deutschen

N 141.

1. Untersuchungssachen 2. Aufacboke 88 8 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 55. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

Berlin, Mittwoch, den 17. Juni —————C——ÿ—ÿ—ÿ—ÿ—ꝛ;⁶⁊⁊ ᷑ñA——C—CꝑCꝭ—⸗—⸗—⸗⸗⸗xx-Oo—ᷓ—ℳ⸗x———

V Sffentlicher Anzeiger.

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6. Kommand Il Akti d Aktiengesellsch. 7. Erwerbs⸗ ttgejenschaften 2 nichaf 98 2 8. Niederlassung ꝛc. von 9. Bankausweise. 8.

10. Verschiedene Bekanntmachungen. 8*

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1 Untersuchungssachen.

Steckbrief. 18 gegen den Arbeiter Otto Kuwatsch, geboren am Mai 1883 in Berlin, zuletzt in Berlin, Koch⸗ hannstraße 12 bezw. Blumenstraße 56, wohnhaft, velcher sich verborgen hält, ist in den Akten J. 641. 08 die Untersuchungshaft wegen Körper⸗ verlözung, Vergehen gegen § 223 Strafgesetzbuchs, hängt’ Es wird ersucht, den Arbeiter Otto tsch zu verhaften und in das Untersuchungs⸗ gesängnis hierselbst, Alt Moabit 12 a, abzuliefern. erlin, den 13. Juni 1908. Der Untersuchungsrichter bei dem Königlichen Landgericht I. 25400) Beschluß. Die II. Strafkammer 89 K. Landgerichts Franken⸗

sbal. gebildet durch die unterfertigten Richter, be⸗

chließt in nicht öffentlicher Sitzung vom 11. Juni 08 in der Anklagesache Rudolf Schaefer, Steuer⸗

uüund Gemeindeeinnehmer und Postexpeditor, zuletzt in

rippstadt wohnhaft, zur Zeit unbekannten Auf⸗ enthalts, 8n8s Meineids, auf den Antrag der K. taatsanwaltschaft vom 10. Juni 1908, in der Er⸗

aefer wegen Verbrechens des Meineids verjährt nd dadurch der Grund der Vermögensbeschlagnahme weggefallen ist: „Es wird in Anwendung des § 335

Sägung, daß die Strafverfolgung gegen Rudolf und

der R⸗St.⸗P.⸗O. der diesgerichtliche Beschluß vom

11. Januar 1897 durch welchen daz im Deutschen Reiche befindliche Vermögen des Rudolf Schaefer mit Beschlag belegt wurde, außer Wirksamkeit gesetzt und die Beschlagnahme aufgehoben.“ b (gez.) Berghofer. Acker. Lieberich. Zur Beglaubigung: Frankenthal, den 11. Junk 1908. gl. Landgerichtsschreiberei. (I1. s.) Engel, Kgl. Sekretär. [25398] Auszug. Im Namen Seiner Majestät des Königs von Bayern erkennt das Königl. Amtsgericht Würzburg Ober⸗ Haupt in dem Wieder⸗ aufnahmeverfabren gegen den Erdarbeiter Karl Bayer von Würzburg wegen Vergehens des Be⸗ trugs nach Durchführung des Verfahrens gemäß §§ 411, 496, 499 R⸗St.⸗P.⸗O. zu Recht: I. das vom Schöffengerichte bei dem Amtsgerichte ürzburg vom 9. Oktober 1902 gegen den An⸗

geschuldigten Karl Bayer erlassene und durch Voll⸗

zug der erkannten Gefängnisstrafe von einer Woche am 15. November 1902 vollstreckte Urteil wird auf⸗ sehoben,

8 8 Karl Baver, geb. 26. Juli 1882 in Würz⸗ burg, kath, ehelicher Sohn des Lorens Bayer und der Maria Freund, led. Erdarbeiter, früher Reisender, nicht mehr im Militärverband, 3. Zt. in Kalk bei

Cöln a. Rhein, Mühlheimerstraße 3/0, wird von der Anklage eines fortgesetzten Vergehens des Betrugs

unter Ueberweisung sämtlicher Kosten einschließlich

der dem Bayer erwachsenen notwendigen Auslagen

auf die Kgl Staatskasse freigesprochen. Gründe:

ꝛc ꝛc. ꝛc. Würzburg, den 2. Juni 1908. (gez.) Haupt, K. O⸗L.⸗G.⸗R. ur Beglaubigung: 3 Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts. (L. S.) Walter, Königl. Sekretär. [24281] Beschluß der 1. Strafkammer des Königlichen Landgerichts in Schneidemühl vom 1. Mai 1908 in der Strafsache gegen den Kaufmann Hugo Bloch in London wegen Verletzung der Wehrpflicht. Das im Deutschen Reiche befindliche Vermögen des Angeklagten, Kaufmanns Hugo Bloch in London, Great Prescott Street, Leman Street E, wird, oweit es zur Deckung der wegen Verletzung der Wehrpflicht durch Urteil des Landgerichts in Schneide⸗ mühl vom 1. Mai 1908 erkannten Geldstrafe von zweitausend Mark und wegen der Kosten des Ver⸗ fahrens erforderlich ist, mit Beschlag belegt. 12399) Bekanntmachung. BDie am 24. 12. 96 gegen den am 3. 4. 75 zu Büöhng geb. Kamill Karl Marchal wegen Wehr. nahntentziehung angeordnete ermögensbeschlag⸗ 12. mne ist durch Urteil hiesiger Strafkammer vom Zebos wieder aufgehoben worden. ern, den 13. Juni 1908. Der K. Erste Staatsanwalt.

2 Aufgebote, Verlust⸗ n. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.

[25249] Zwangsversteigerung. 8 m Wege der Zwangsvollstreckung soll das in erlin, Rüdersdorferstr. 47, belegene, im Grund⸗

buche von der Königstadt Band 68 Blatt Nr. 3776

iur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks

auf den Namen des Rentiers Otto Schultze und seiner Ehefrau Auguft Schultze, geb. Götze, ein⸗ getragene Grundstück, bestehend aus a. Vorderhaus mit 3 Höfen und Garten, b. Stall und Remise, c. Holzstall, Lager⸗ und Klosettgebäude, d. Doppel⸗ querwohngebäude, e. Doppelquerfabrikgebäude, f. Stall und Remise, g. Bretterschuppen, am 14. August 1908, Vormittags 10 Uhr, durch das unter⸗ zeichnete Gericht, Neue Friedrichstr. 13/15, Zimmer Nr. 113/115, III. (drittes Stockwerk), versteigert verden. Das Grundstück Kartenblatt 44 Parzelle 295/148 ist nach Artikel Nr. 8754 der Grundsteuer⸗ muutterrolle 15 a 36 qm groß und unter Nr. 26 906 eer Gebäudesteuerrolle bei einem jährlichen Nutzunge⸗

rt von 14 800 mit 482,70 zur Gebäudesteuer Der Versteigerungsvermerk ist am 6. Mai 1908 in E“ v“ 85 K. 86. 08.

B lin, en . a 1 Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 85.

25250 Zwangsversteigerung. B Im 1egege der Zwangsbollstreckung soll das in der Wullenweberstraße 7, Ecke Eyke von Repkow⸗ latz 1, belegene, im Grundbuche von Moabit, Vand 120 Blatt Nr. 4580 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Fabrikbesitzers Carl Kortüm in Berlin, Zehdenicker⸗ straße 21, wohnhaft, eingetragene Grundstück, Vorder⸗ wohnhaus mit Mittel⸗ und Seitenflügel und zwei Höfen, am 17. August 1908, Vormittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, Neue Friedrich⸗ straße 13 15, Zimmer Nr. 113 115, im 3. Stock⸗ werk, versteigert werden. Das 14 a 20 am große Grundstück, Parzelle 1287/8) von Kartenblatt 12 der Gemarkung Berlin, hat in der Grundsteuermutter⸗ rolle die Art.⸗Num. 19 020, in der Gebäudesteuer⸗ rolle die Nr. 39 156 und ist mit 32 500 Nutzungs⸗ wert zu 1296 Gebäudesteuer veranlagt. Der Ver⸗ steigerungsvermerk ist am 18. Mai 1908 in das Grundbuch eingetragen. 87 K. 86. 08. Berlin, den 2. Juni 1908. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 87.

25247] wangsversteigerung. 8

1 Im Wege 8r Zwangsvollstreckung soll das in der Sickingenstraße 55 belegene, im Grundbuche von der Stadt Charlottenburg (Berlin) Band 4 Blatt Nr. 97 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs⸗ vermerks auf den Namen des Molermeisters Emil

Kirchner in Charlottenburg, Knobelsdorffstr. 49, und

des Maurermeisters Adolf Kirchner in Charlottenburg, Sickingenstr. 55, eingetragene Grundstück a. Wohn⸗ haus mit rechtem Seitenflügel und Hofraum, b. Quergebäude mit kleinem rechten Seitenflügel und Hofraum, am 20. August 1908, Vor⸗ mittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, Neue Friedrichstraße 13 15, Zimmer Nr. 113 115, im III. Stockwerk, versteigert werden. Das 9 a 38 qm große Grundstück, Parzelle 1873/30 ꝛc. von Kartenblatt 11 der Gemarkung Charlottenburg, hat in der Grundsteuermutterrolle die Artikelnummer 5527, in der Gebäudesteuerrolle die Nr. 4588 und ist bei 15 170 Nutzungswert zu 588 Gebäudesteuer veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 25. April 1908 in das Grundbuch eingetragen. 87. K. 70. 08.

Berlin, den 4. Juni 1908.

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 87.

25248 Zwangsversteigerung.

2a8! .. der Seeeeeeleek,⸗ soll das in Lichtenberg, Jungstraße 25, belegene, im Grundbuche von Lichtenberg (Berlin), Kreis Niederbarnim Band 10 Blatt Nr. 266, zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Architekten Franz Hänel zu Charlottenburg, Ans⸗ bacherstraße 34, eingetragene Grundstück: Vorder⸗ wohnhaus mit rechtem Seitenflügel und Hofraum, am 20. August 1908, Vormittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, Neue Friedrich⸗ straße 13/15, Zimmer Nr. 113/115, im III. Stock⸗ werk, versteigert werden. Das 3 a 64 qm große Grundstück Parzelle 3397/111 vom Kartenblatt 2 der Gemarkung Lichtenberg hat in der Grund⸗ steuermutterrolle die Artikelnummer 1081, in der Ge⸗ bäudesteuerrolle die Nr. 1180 und ist mit 5400 Nutzungswert zu 216 Gebäudesteuer veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 6. Mai 1908 in das Grundbuch eingetragen. 87. K. 71. 08.

Berlin, den 4. Juni 1908...

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 87.

[18692] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von den Umgebungen Berlins im Kreise Niederbarnim Band 106 Blatt Nr. 4151 zur Zeit der Eintragung des Versteige⸗ rungsvermerks auf den Namen des Gastwirtz Theodor Hoffmann in Berlin eingetragene Grundstück am 17. Juli 1908, Vormittags 10 ½ Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 30, I Tr., bersteigert werden. Das in Berlin, Koloniestr. 36, belegene Grundstück enthält Vorderwohnhaus mit Seiten⸗ flügel rechts, Quergebäude und Hof, und umfaßt die Parzelle Kartenblatt 24 Flächenabschnitt 1747,279 ꝛc. von 9 a 82 qm Größe. Es ist in der Grund⸗ steuermutterrolle des Stadtgemeindebezirks Berlin unter Artikel Nr. 18,403 und in der Gebäudesteuer⸗ rolle unter Nr. 17 732 mit einem jährlichen Nutzungswert von 11 930 verzeichnet. Der Ver⸗ steigerungsvermerk ist am 9. Mat 1908 in das Grundbuch eingetragen. Das Nähere ergibt der Aushang an der Gerichtstafel.

Berlin, den 20. Mai 1908. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 6.

angsversteigerung.

Feeeeevasereang soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von den Umgebungen Berlins im Kreise Niederbarnim Band 131 Blatt Nr. 4916 zu: Zeit der Eintragung des Versteigerungs⸗ vermerks auf den Namen des Kaufmanns Paul Carus zu Berlin eingetragene Grundstück am 20. Juli 1908, Vormittags 10 Uhr, durch das Unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 30 I, versteigert werden. Das in Blah. imene

enthält Vorderwohnhaus mit Seitenflügel links, Quergebäude mit Rückflügel links und 2 Höfen. Es besteht aus der Parzelle Kartenblatt 20, Flächen⸗

abschnitt 640/64 ꝛc. von 9 a 03 qm Größe und ist

in der Grundste tterrolle des Stadtgemeinde⸗ bets. Heafio irafer efsgel Zar. 22 110 und in der Gebäudesteuerrolle unter Nr. 42 189 mit einem jähr⸗ lichen Nutzungswert von 12 200 verzeichnet.

Lüderitzstraße 6, belegene Grundstück §

Der Versteigerungsvermerk ist am 6. Mai 1908 in das Grundbuch eingetragen. Das Nähere ergibt der Aushang an der Gerichtstafel.

Berlin, den 20. Mat 1908. 3 Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung6.

[18693] Zwan ““

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von den Um⸗ ebungen im Kreise Niederbarnim Band 2 Blatt

r. 97 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs⸗ vermerks auf den Namen des Schlossermeisters Arthur Berger in Berlin eingetragene Grundstück am 24. Juli 1908, Vormittags 10 ½ Uhr, durch das unterzeichnete Gericht an der Gerichtsstelle Brunnenplatz, Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das in Berlin, Koloniestraße Nr. 6, be⸗ legene Grundstück besteht aus dem Trennstück Karten⸗ blatt 23 Parzelle 1017/20 ꝛc. von 37 a 44 gm Größe und ist in der Grundsteuermutterrolle des Stadtgemeinde⸗ bezirks Berlin unter Artikel Nr. 10 660 mit einem Grundsteuerreinertrag von 2,48 Talern verzeichnet. Die auf dem Grundstück errichteten Baulichkeiten 8 zur Gebäudesteuer noch nicht veranlagt. Der

ersteigerungsvermerk ist am 11. Mai 1908 in das Grundbuch eingetragen. Das Nähere ergibt der Aushang an der Gerichtstafel.

Berlin, den 21. Mai 1908. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 6.

[25229]

Der frühere Ackerhofbesitzer, jetzige isas Friedrich Gäde in Jeeben hat das Aufgebot der ihm angeblich verloren gegangenen Aktie Lit. A Nr. 38 der Zucker⸗ fabrik Salzwedel vom 14. September 1897 über 600 auf den Namen des Gäde umgeschrieben am 14. Mai 1898 beantragt. Der unbekannte Inhaber der Aktie wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 30. Dezember 1908, Vorm. 9 ¾ Uhr, an Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 7, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden, und zwar unter Vorlegung der genannten Aktie, widrigenfalls die Aktie für kraftlos erklärt wird.

Salzwedel, den 3. Juni 1908.

Königliches Amtsgericht.

[24422] Gr. Amtsgericht Mannheim hat folgendes Auf⸗ gebot erlassen:

Nr. 2378. Luise Buck, ledig, in Pforzheim hat das Aufgebot des Pfandbriefs der Rhein. Hypotheken⸗

bank Serie 77 Lit. B Nr. 5614 über 1000 be⸗

antragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Mittwoch, den 30. De⸗ zember 1908, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, I. Obergeschoß, Saal B, anberaumten Aufgebotstermint 88 Rechte anzu⸗ melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Mannheim, den 10. Juni 1908. Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts, I: (L. S.) Motsch.

[15742] Aufgebot.

Die von uns unterm 28. September 1904 auf das Leben des Hotelbesitzers Herrn Franz Marx in Hannover geboren am 30. Januar 1871 ab⸗ geschlossene Lebensversicherungspolice Nr. 271 574 über 50 000,— ist der Frau Versicherungsnehmerin abhanden gekommen. Der gegenwärtige Inhaber ge⸗ dachter Police wird daher hierdurch aufgefordert, 88 biunen 6 Monaten bei uns zu melden, widrigen⸗ falls die Police für kraftlos erklärt und der Frau Versicherungsnehmerin eine neue Ausfertigung erteilt werden wird. 8

Berlin, den 13. Mai 1908.

„Victoria zu Berlin 8 Allgemeine Versicherungs⸗Actien⸗Gesellschaft. O. Gerstenberg, Generaldirektor.

[20714] Aufgebot. F. 2/08. 4. Der Lederhändler Hermann Anders in Kahla vertreten durch Rechtsanwalt Mehlhorn das. hat das Aufgebot des angeblich abhanden gekommenen, am 10. April 1908 fällig gewesenen Wechsels vom 10. Januar 1908 über 100,— ℳ, der von ihm auf den Schuhmacher Balduin Schroth in Kahla ge⸗ zogen und von diesem angenommen ist, beantragt. Der Inhaber des Wechsels wird aufgefordert, spätestens in dem auf Mittwoch, den 24. Fe⸗ bruar 1909, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermin seine Rechte anzumelden und den Wechsel vorzulegen,

widrigenfalls dessen Kraftloserklärung erf

Kahla, den 30. Mai 1908. Herzogl. Amtsgericht. Abt. 1.

Veröffentlicht:

Kahla, am 30. Mai 1908.

(L. S.) Gerichtsschreiberei 1 des Herzogl. Amtsgerichts.

[25563] Aufgebot. 1 Die Ehefrau des Landwirts Emil Greiffenreich, Meta geb. Koch, zu Twieflingen hat das Aufgebot zum Zwecke der Ausschließung des Gläubigers der im Grundbuche von Twieflingen Bd. 1 Bl. 17 bezw. auf dessen Fortsetzung Bd. I1 Bl. 1 in Abteilung III unter Nr. 23 für die Witwe des Kotsassen Georg Heinrich Sommermeyer, Eva Katharine geb. Holz⸗ heuer, in Twieflingen aus dem Kaufkontrakte vom 8. April beiw. 6. Oktober 1836 eingetragenen, zu 3 % jährlich verzinslichen Hypothek zu 60 gemäß 1170 B. G.⸗B. beantragt. Der Gläubiger wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 17. Sep⸗ tember 1908, Vormittags 10 ¼ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine eine Rechte anzumelden, widrigenfalls seine Aus⸗ chließung mit dem Rechte erfolgen wird. Schöningen, den 10. Juni 1908. Herzogliches Amtsgericht. Kremling.

[25222] Aufgebot.

Die verw. Gastwirt Friderike Münch, geb. Ahrendts, in Cassel, Karlsaue 13, hat 8 die verschollene Lena Ahrendts, Witwe des Arbeiters Heinri Ahrendts, und deren Tochter Marie Ahrendts, zuletz wohnhaft in Newark (New Jersey) für tot zu er⸗ klären. Die bezeichneten Verschollenen werden auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 30. De⸗ zember 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstr. 13/14, III. Stock, Zimmer 106/108, anberaumten Aufge⸗ botstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Berlin, den 3. Juni 1908.

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 84.

[25559] ö

Der Bankbeamte Julius Mailänder in Stuttgart hat beantragt, die verschollenen Kinder des durch Urteil des 9* zu Jacobshagen für tot erklärten Gustav Adolf Kindermann, namens Martin Luther und Katharina Debora Kindermann, über welche nichts weiter bekannt ist, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 16. Januar 1909, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstr. 13/14, III. Stock, Zimmer 106/108, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Berlin, den 4. Juni 1908.

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 84. [25252] 2 Aufgebot. F. 9/08.

Der Bäcker Karl Friedrich Wilhelm August Schmidt, geb. am 25. April 1853 in Ottmanns⸗ hausen, angeblich am 8. Oktober 1883 von Rohrbach aus nach Amerika ausgewandert, soll auf Antrag seines Sohnes, des Bäckers Max Schmidt in Ball⸗ stedt, für tot erklärt werden. Der bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Montag, den 21. Dezember 1908, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Buttstädt, den 9. Juni 1908.

Großherzogl. S. Amtsgericht.

[25438] F 4/07. 9. Der Notariatsgehilfe Wilhelm e in Esch⸗ weiler, als Pfleger der nachgenannten Person, hat beantragt, die verschollene Dienstmagd Maria Kerschgens aus Mariagrube, etwa 61 Jahre alt, zuletzt wohnhaft in Mariadorf, für tot zu erklären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 23. Januar 1909, Vormittags 11 ¼½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde⸗ rung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Eschweiler, den 10. Juni 1908. Königliches Amtsgericht.

[25253] Aufgebot. F 4/08.

Der Kaufmann Ludwig Häuser in Lich hat als Abwesenheitspfleger beantragt, den verschollenen Her⸗ mann Johannes Schmidt, Sohn der Karl Ludwig Schmidt II. Eheleute von Lich, zuletzt wohnhaft da⸗ selbst, für tot zu erklären. Der bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 17. März 1909, Bormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über 879 oder Tod des Verschohllenen zu erteilen vermögelg ergeht die Aufforderung, spätestens im Auf⸗ gebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Lich, den 13. Juni 1908.

Großherzogliches Amtsgericht.

[25225] Aufgebot.

Die Schlossermeisterfrau Martha Ballach, geb. Siegert, aus Marienwerder hat beantragt, ihren verschollenen Ehemann, den Schlossermeister Karl Ballach, am 14. Oktober 1848 in Marien⸗ werder, zuletzt wohnhaft in Marienwerder, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 23. Januar 1909, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Zimmer Nr. 3 anberaumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu mache

Marienwerder, den 11. Juni 1908.

Königliches Amtsgericht. [25255] Aufgebot. 6 F. 5/08. 3.

Der Oekonomierat Wbelm Schwarz in Grub⸗ sbü bei Bautzen hat beantragt, den verschollenen Kaufmann Karl Ernst Ferdinand Schwarz aus Oberrumersdorf, geboren am 12. Januar 1864 im Inlande, zuletzt mohhhaft in Remscheid, tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufge⸗ fordert, sich spätestens in dem auf den 10. März 1909, Mittags 12 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung