Der Wirkliche Geheime Oberbaurat im Reichseisenbahnamt v. Misani ist vom Urlaub zurückgekehrt.
Während der ferneren Abwesenheit des Großherzog⸗ lich badischen Gesandten werden die Geschäfte der 82 herzoglich badischen Gesandtschaft von der Königlich baye⸗ rischen Gesandtschaft wahrgenommen werden.
Der Regierungsrat von Krosigk aus Gumbinnen ist der Königlichen Regierung in Frankfurt (Oder) und der Re⸗ gierungsrat Ludwig von Uklanski in Bromberg dem Oberpräsidium in Koblenz zur weiteren dienstlichen Ver⸗ wendung überwiesen worden.
Dem Regierungsassessor Dr. von Brüning ist die kommissarische Verwaltung des Landratsamtes im Kreise Randow, Regierungsbezirk Stettin, und dem Regierungsassessor Georg von Erffa in Bergen die kommissarische
erwaltung des Landratsamtes im Kreise Ziegenrück, Re⸗ gierungsbezirk Erfurt, übertragen worden. Der Regierungsassessor von Spankeren aus Düsseldorf ist dem Königlichen Oberpräsidium in Posen, der Regierungs⸗ assessor Adolf von und zu Gilsa aus Marienwerder dem Königlichen Oberpräsidium in Cassel, der Regierungsassessor Dr. Graf Adelmann von Adelmannsfelden dem König⸗ lichen Oberpräsidium in Koblenz, der Regierungsassessor Frei⸗ herr von Rotenhan aus Salzwedel der Königlichen Re⸗ gierung in Gumbinnen, der Regierungsassessor Dr. jur. Kaempfe aus Hadersleben der Königlichen Regierung in Marienwerder, der Regierungsassessor Ludolf von aus Siegen der König⸗ lichen Regierung in Bromberg, der egisrunggasesor Otto Stobbe aus Danzig dem Königlichen Polizeipräsidium in Charlottenburg, der Regierungsassessor Freiherr Alfred von Schuckmann aus Frankfurt (Oder) dem Königlichen Polizei⸗ präfidium in Frankfurt (Main) zur weiteren dienstlichen Ver⸗ wendung überwiesen, der Regierungsassessor Schede aus Znin dem Landrat des Kreises Wirsitz, der E“ Dr. Schmieding aus Charlottenburg dem Landrat des Kreises Waldenburg und der Regierungsassessor Bernhard Rohde aus Oppeln dem Landrat des Landkreises Gelsenkirchen zur 8 in den landrätlichen Geschäften zugeteilt worden. Die Regierungsreferendare Freiherr von Gayl aus Königsberg i. Pr., Dr. jur. Steinke und Freiherr von Stosch aus Frankfurt a. O. haben die zweite Staatsprüfung für den höheren Verwaltungsdienst bestanden. 8 f b
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Laut Meldung des „W. T. B.“ ist S. M. S. „Tiger“
gestern von Nanking nach Nganking (Jangtse) abgegangen.
8 S. M. S. „Condor“ ist am 2. Juli in Apia einge⸗
troffen und geht am 17. Juli von dort nach Levuka (Fidji⸗ v1AAXX“
— “
Sonderburg, 10. Juli. Die Segeljacht „Iduna“ lief, „W. T. B.“ zufolge, gestern mit Ihrer Majestät der Kaiserin und Königin an Bord in den Alsensund ein. Ihre Majestät begab Sich mit Ihren Königlichen Hoheiten dem Prinzen Joachim und der Prinzessin Viktoria Luise und Um⸗
eebung in Sonderburg an Land und besuchte das nahe 8 Puppüldenkmal, die alte Schanze und den Friedhof er Ge⸗ fallenen. Gegen Abend kehrte Ihre Majestät an Bord der „Iduna“ zuruͤck.
Baden. Seine Königliche Hoheit der Großherzog Friedrich hat gestern sein 51. Lebensjahr vollendet. Mecklenburg⸗Schwerin.
Ihre Hoheit die Herzogin Johann Albrecht zu Mecklenburg, geborene Prinzessin von Sachsen⸗Weimar⸗ Eisenach, ist heute morgen im 55. Lebensjahre auf Schloß Wiligrad bei Schwerin sanft entschlafen.
Wie das „W. T. B.“ meldet, war im Befinden Ihrer Hoheit der Herzogin, bei der seit einiger Zeit Anzeichen einer
ierenerkrankung bestanden, unerwartet eine Verschlimmerung eingetreten. In den letzten Tagen war der Schlaf durch Atembeschwerden erheblich beeinträchtigt und es bestand infolge zu geringer Nahrungsaufnahme große Mattigkeit. Seit der gestrigen Nahrungsaufnahme lag Ihre Hoheit in andauernd tiefem, beunruhigendem Schlaf. Heute morgen um 7 ½ Uhr trat der Tod ein. “ .“
Sachsen⸗Altenburg.
Seine Hoheit der Herzog Ernst ist, „W. T ufolge, vorgestern abend von seiner mehrwöchigen Reise nach 5 Süden nach Altenburg zurückgekehrt und hat sich zum
Sommeraufenthalt nach Hummelshain begeben.
Sachsen⸗Coburg⸗Gotha.
re Königlichen Hoheiten der Herzog und die ““ sind, einer Meldung des „W. T. B.“ zufolge, gestern vormittag 11 Uhr von ihrer Reise nach Bulgarien und der Türkei auf Schloß Callenberg bei Coburg wieder
eingetroffen. 8
Deutsche Kolonien. Aus Deutsch⸗Südwestafrika wird über die Reise des Hauptmanns Franke in das Ovamboland, „W. T. B.“ zufolge, gemelder. “ auptmann Franke ist von seiner Mission im Ovamboland soeben zurückgekehrt. Alle fünf Pvansenesn 1— Obvambolandes, Kam⸗ bonde⸗Dndonga, dem nach Nechales Tode auch die Herrschaft über 1’ Fanzes Gebiet zugefallen ist, ferner Negumbo⸗lkuambi, b e das.Dngansera, Jitaa⸗Ukualuizi und Nande⸗Ukuanjamg, üsen d. deutsche Oberhoheit bedingungslos anerkannt und si “ Schutz, der deutschen Regierung gestellt. haben sie sich verpflichtet, die Arbeiteranwerbung in jeder Weise zu eh und ihr Gebiet dem deutschen Handel zu eröffnen den im Ovamboland tätigen finnischen 88 f die bei den Verhandlungen mit den Häup fungierten, ist die schwierige und nicht unbe
hervorragend unterstützt worden. drei Weißen und Eingeborenen Fae
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denkli ö“ 8* —— Frankes
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Oesterreich⸗Ungarn. 8 m österreichischen Abgenordnetenhause teilte der Präsident bei Beginn der gestrigen Sitzung mit, daß die deutsch⸗böhmischen Dringlichkeitsanträge zuruückgezogen worden seien. Das Haus lehnte sodann, „W. T. B.“ zufolge, nach
Ferner
Von rheinischen Missionaren, tlingen als Dolmetscher
kurzer Debatte, die “ der Anträge Hain und Breiter, betreffend Schutz der Preßfreiheit in Böhmen und Galizien, ab und nahm einen Dringlichkeitsantrag Daszynski an, die Regierung zu ersuchen, alle Vorbereitungen zu treffen, damit der Bau der Wasserstraße Wien — Krakau im Jahre 1909 in Angriff genommen werde.
Großbritannien und Irland.
Mit Bezug auf die vorgestern im Unterhause zur Sprache
gekommenen Gerüchte von gespannten Beziehungen zwischen den hohen Marineoffizieren, dem Ober⸗ befehlshaber der Kanalflotte Lord Charles Beresford, dem Ersten Seelord der Admiralität Sir Jahn Fisher und dem Admiral Sir Percy Scott richtete gestern der liberale Abg. Lea an die Regierung die Frage, welche Schritte sie zu tun gedenke. Der Parlamentssekretär der Admiralitäat Mac Namara er⸗ widerte, laut Bericht des „W. T. B.“, daß die Admiralität der vor⸗ gestern vom Premierminister abgegebenen Erklärung nichts hinzuzufügen habe. — Der Abg. Lea machte ferner aufmerksam auf die Mitteilung, daß Lord Beresford dem Flagschiff „Good Hope“ und dem Kreuzer „Argyll“ einen Befehl erteilt habe, der zu einem Zusammenstoß geführt haben würde, wenn nicht der Admiral Scott an Bord des „Good Hope“ den Befehl unbeachtet gelassen hätte. — Mac Namara erklärte darauf, die Admiralität habe über einen derartigen Vorfall keine Mitteilung erhalten. Lord Beresford befinde sich beim Manövergeschwader auf hoher See. Es sei anzunehmen, daß er Meldung erstatten werde, wenn irgend etwas Außergewöhnliches, das zu berichten er für notwendig halte, vorgekommen sei.
Hierauf richtete der Abg. Lynch (liberal) an den Staats⸗ sekretär des Auswärtigen Grey die Frage, ob die Kosaken, welche die Zugänge zu der englischen Gesandtschaft in Teheran bewachten, zurückgezogen worden seien, und ersuchte auch um eine Aufklärung über die Stellung des Obersten Liakoff.
Sir Edward Grey erwiderte, die persischen Truppen seien zurückgezogen worden; von Liakoff werde gemeldet, daß er bei Er⸗ klärung des Belagerungszustandes zum Gouverneur von Teheran ernannt worden sei, aber fetzt sei ein Zivilgouverneur ernannt worden. Der Schah hätte seine Absicht bekannt gegeben, die Konstitution aufrechtzuerhalten, und es sei kein Anlaß, Vorstellungen zu erheben. Inbetreff der weiteren Frage bezüglich Liakoffs führte Grey aus, daß Liakoff in Diensten des Schahs wäre, und jeden Schritt, den er im Drang der jüngsten Ereignisse unternommen hätte, babe er unabhängig von der russischen Regierung getan. — Der Abg. Dillon (Rationalist) fragte mit Rücksicht auf die gemeldeten Hin⸗ richtungen und Folterungen, ob die englische Regierung gegen solche
Handlungen Einspruch erhoben hätte. — Grey erwiderte, er sehe
nicht, was Gutes daraus sich ergeben sollte, wenn England von der olitik der Nichteinmischung abweichen würde. Er schlage nicht vor, chritte zu tun, die eine Verantwortlichkeit für die inneren Angelegen⸗ heiten Perstens in sich schließen würden. Er habe bereits mitgeteilt, daß England Garantien für die Sicherheit oder die angemessene Behandlung der in die Gesandtschaft Geflüchteten verlangt habe. Darüber könne er nicht hinausgehen Der Staatssekretär erklärte ferner, daß die persische Regierung wegen der Mißachtung der englischen Gesandtschaft aufge⸗ fordert worden sei, um ntschuldigung zu bitten. Dem Vernehmen nach sei das essschere ansceetben in Vorbereitung; ebe es aber eingegangen und ehe festgestellt sei, daß es befriedigende Erklärungen
enthalte, sei der Zwischenfall nicht als erledigt anzusehen Das Haus nahm sodann das Alterspensionsgesetz
in dritter Lesung mit 315 gegen 10 Stimmen an.
Frankreich.
Im Senat stand gestern die Kreditvorlage, be⸗ treffend die Reise des Präsidenten Fallidres nach Rußland, zur 11
Wie das „W. T. B.“ berichtet, beantragte Flaissieres (Sozialist) als Protest gegen die Reise nach Rußland eine .““ an den Krediten. Trotzdem erkannte er das Bündnis mit Rußlan als dem Frieden dienend an. Der Präsident des Senats wies ihn unter allgemeinem Beifall darauf hin, daß er nicht das Recht habe, sich in die innere Rußlands, dessen Bündnis für die Erhaltung des
eltfriedens so bedeutungsvoll sei, einzumischen. — Der Minister des Aeußern Pichon protestierte im Namen der Regierung gegen die von Flasssieres gegen die innere Politik Rußlands gerichteten Angriffe. Pichon fügte hinzu, die internationale Politik Frankreichs habe als wesentliche Grundlage die Alliance mit Rußland, die nicht aufgehört habe, den Interessen der beiden Nationen, ihren Bestrebungen und ihrem Wunsche nach Frieden zu dienen.
Darauf wurden die Kredite in Höhe von 400 000 Fr. mit 282 gegen 1 Stimme bewilligt.
— Die Deputiertenkammer hat in ihrer gestrigen Sitzung die Ergänzungskredite der Ministerien des Aeußern, des Innern, des Krieges und der Marine ange⸗ nommen und alsdann einen Gesetzentwurf, betreffend Er⸗ gänzung des Offizierkorps, genehmigt, der bestimmt, daß die Eleven von Saint⸗Cyr und die des Polytechnikums nach einjährigem Militärdienst und zweijährigem Aufenthalt auf der Kriegsschule zu Unterleutnants ernannt werden sollen. Hierauf trat die Kammer in die weitere Beratung der Ein⸗ kommensteuer ein.
Der Vorsitzende der Kommission für die Steuerreform Pelletan trat, obiger Quelle zufolge, für einen Antrag auf Verlängerung der
arlamentssession zur Erledigung des Gesetzentwurfs ein. — Der
inanzminister Caillaux hielt dem entgegen, daß die Kammer während der Reise des Präsidenten Fallisres nicht wohl tagen könne, er auch fürchte, daß während der Ferien die Mitglieder den Sitzungen in nicht genügender Zahl beiwohnen würden; nichts⸗ destoweniger stehe er der Kammer zur Verfügung. — Der Ministerpräsident Clemenceau erklärte, es sei eine Vertrauensfrage, dann aber verbesserie er sich und sagte, die Regierung wolle die Ver⸗ trauensfrage nicht stellen. Wenn die Kammer den üekan Pelletan annehmen sollte, würden Kammer und Regierung zur Bearbeitung der Steuerreform versammelt bleiben.
Hierauf wurde der Antrag Pelletan mit 294 gegen 226 Stimmen abgelehnt und die Sitzung geschlossen. 8
Belgien. In der Deputiertenkammer stellte der Abg. Furnemont
8 (Sozialist) gestern im Laufe der Diskussion über Anträge auf
Vertagung und Schluß der Kammerdebatte über die Congo⸗ angelegenheit das Verlangen, daß die Regierung vor dem
Schluß der Erörterungen die mit England erzielte Verständi⸗ gung rechtfertige. Der Ministerpräsident Schollaert erklärte, „W. T. B.“ zufolge, darauf:
Die Regierung habe vor dem Lande die Verantwortung für die nationale Unabhängigkeit. Sie werde dem Auslande keine unan⸗ eemessenen Zugeständnisse machen. Den Gedankenaustausch mit dem
uslande müsse sie fortsetzen, werde aber, sobald die Besprechungen zum Abschluß gediehen seien, die betreffenden Schriftstücke mitteilen.
Mehrere Deputierte beantragten, daß die Erörterungen bis
zur Veröffentlichung des mit England gepflogenen Schrift⸗ wechsels ausgesetzt würden.
Der Ministerpräsident wandte dagegen ein, daß die Frage, über die mit England verhandelt werde, mit dem Angliederungsprojekt an sich nichts zu tun habe. Er bitte, den Antrag auf Vertagung des⸗ halb abzulehnen. 1
Die Kammer faßte in diesem Sinne mit 89 gegen 49 Stimmen Beschluß. Die Anträge auf Aussetzung der Er⸗ örterungen wurden mit 70 gegen 60 Stimmen ebenfalls ab⸗ gelehnt. Ueber den für näͤchsten Donnerstag beantragten Schluß der Debatte wird heute abgestimmt werden. G
Serbien. Der König hat Welimirowitsch bewogen, sein Mandat zur Bildung des Kabinetts zu behalten. Wie das „K. K. Telegraphen⸗Korrespondenzbureau“ meldet, empfiehlt Milowanowitsch ein Koalitionskabinett, das nach Erledigung des Budgets und des österreich⸗ungarisch⸗serbischen Handels⸗ vertrages die Neuwahlen hdurchufü ren hätte. Die beiden radikalen Parteien haben ihre Ausschüsse zu neuen Verhand⸗ lungen ermächtigt. v
Amerika. 8 8 — Der demokratische Nationalkonvent der Vereinig aates hat, nach einer Meldung des „W. T. B.“, Bryan zum Präsidentschaftskandidaten nominiert. hat
— Der Gesandte der Vereinigten Staaten in Paragua
dem Staatsdepartement aus Asuncion, „W. T. B.“ zufolge⸗ gemeldet, daß die diplomatischen Vertreter Frankreichs, Groß⸗ britanniens, Deutschlands, Italiens und der Vereinigten Staaten vorgestern dem Minister des Auswärtigen der neuen Regierung einen Besuch abgestattet hätten. Wie der Gesandte ferner meldet, steht das Gebäude der argentinischen Gesandtschaft in ö in dem gegen 100 Beamte und Anhänger der ge a eeh Regierung Zuflucht gesucht haben, unter gcharfer Bewachung. Argentinien droht, zum Schutz der Gesandtschaft Truppen zu landen. Der amerikanische Gesandte glaubt indes, daß es den Bemühungen des neuen Ministers des Innern Gondra gelingen werde, mit Argentinien wieder fried⸗ liche Beziehungen herzustellen.
Parlamentarische Nachrichten.
Bei der gestrigen Reichstagsstichwahl im Wahl⸗ kreise Bromberg 1 (Kolmar⸗Czarnikau⸗Filehne) haben, „W.T. B.“ zufolge, der Gutsbesitzer Ritter (kons.) 14 507 und der Redakteur von Lebinski (Pole) 7567 Stimmen erhalten. Ersterer ist somit gewählt. 3
N
Nr. 28 der „Veröffentlichungen des Kaiserlichen Ger⸗ sundheitsamts“ vom 8. Juli hat folgenden Inhalt: Personal⸗ nachrichten. — Gesundheitsstand und Gang der Volkskrankheiten. — Sterbefälle im Mai. — Zeitweilige Maßregeln gegen anfteckende Krankheiten. — Desgl. gegen Pest. — Desgl. gegen e8eeat ges Sanitätswesen in Oesterreich, 1904. — Gesetzgebung 8 Fl isch⸗ Reich.) Kokosnußfett. — (Preußen. Reus Bese Hotidarn⸗), beschau. — (Bayern) Verkehr mit Gisten. —,Zohdlichen derhern) . (Hamburg.) Seeschiffe. — Physikatsprüfung. — weiz. Kant. Bern.) Schutz der Arbeiterinnen. — (Kant. Schaffhau en.) Hundeabgate — Kinderkrankheiten. (Rußland, Finnland.) Malzgetränke. — (Uganda.) Schlafkrankheit. Tierscuchen im Deutschen Reiche, 30. Juni. — Desgl. im Auslande. — Desgl. in Bosnien und der Kerzegowina, 1. Vierteljahr. — Maul⸗ und Klauen⸗ in der Schweiz. — Tierseuchen in Rumänien, I. Vierteljahr. —
ermischtes. (Frankreich.) Säuglingssterblichkeit ꝛc. in den Städtemn mit 5000 und mehr Einwohnern, 1 Sterbefälle an. Tuberkulose, Krebs ꝛc., 1901/6. (Britisch. Ostindien). Pest " Kalkutta, 1906,77. — (Philippinen.) Gesundhe tsverhältnisse, 19067. — (FJapan.) Ansteckende Krankheiten, 1907. — Geschenkliste. — Monatstabelle über die Sterbefälle in deutschen Orten mit 15 000 und mehr Einwohnern, Mai 1908. — Desgl. in rößeren Städten 8 des Auslandes. Wochentabelle über die Sterbesäl in deutschen Orten mit 40 000 und mehr Einwohnern. — Desgl. in größeren Städten des Auslandes. — Erkrankungen in Krankenhäusern deutscher Großstädte. — Dergl. in deutschen Stadt⸗ und Landbezirken. — Witt
erung⸗ —
Statistik und Volkswirtschaft.
Zur Arbeiterbewegun 8 g. In der Klagesache des Hafen en B. Hafenarbeiterverband Z1“ 8 Bo lufolge, das hanseatische Oberlandesgericht unter Aufhebung der Uccg 8 2 andgerichts und der einstwesligen Verfügungen, wonach den agten Verbande unter Strafandrohung untersagt war, de Zuzug von Hafenarbeitern nach Hamburg zu stören oder . ban dem Kläger angenommenen Kontraktarbeiter als Streikbrechen , bezeichnen, auf Abweisung der Klage. Die Kosten der Berufung, instanz und die durch das Verfahren, betreffend die cinstwelligg ne
süäünge de ersten Instanz entstandenen Kosten, fallen dem
Kunst und Wissenschaft. 8
A. F. In einer außerordentlichen, von r. von Luschen als Vorsitzendem geleiteten Generalver sühr empfing g. letzten Mittwoch die Vorderasiatische Gesellschaft ducs Frgh soe e † g 1 nck 1s interesante Mitteilungen über uß⸗ en useu
grabungen im närdlichen rfnfftinopen geglanben
nit Kleinasien. laß, sich i einem solchen Plan zu beschäftigen, agensie “ dan hfolg⸗ reichen “ in der Nähe von Samsun am Schwarzen 5 sihh Em östlich von Sinope) gegeben. Man hat hier, 18 km 5 üdwestlich von Samsun, die bedeutenden Reste einer Burg und 1 ter Gegenstände von archäologischem und Kunstwert gefunden, daruten Bruchstücke mehrfarbig gezierter Tongefäße, ornamentierte Simaplatner und Friese, Steinskulpturen sowie Reliefdarstellungen, die schen Uebergangsperiode altkleinasiatischer (hethitischer) zur “ Kunst angehören. Jetzt nun sind, wie die Nachrichten aus Kon tantin fun, melden, noch an einer anderen Stelle ebenfalls in der Nähe von Sam’en Terracotten gefunden und dem Osmanischen Museum übersandt 82 die von so herrlicher Art sind, u. a. archaische Vasen von 8 und kleinastatischen Funden bisher unbekannten Schönheit der Forme ach⸗ Bemalung, daß der Wunsch naheliegt, an der Fundstelle meiffs. von forschungen anzustellen. Auch an einer dritten Stelle, west efunden Peansfun. sgüe Denkmäͤler der ältesten, Zet 89 8 en sein. m den ger us, oomanischen Phsan has mth, ,⸗ Oibet beseiie ghnl grabungen auf einigermaßen größerem Fu 3 Professor Winckler, daß 9 Vröcenftatt e Gesellschaft aus ihrer Verfügung stehenden Mitieln eine Ausgrabungsarbeiten bewillige. Professor Winck ihm emp stimmung der Versammlung versichert, daß diese von Zwecke Beteiligung sich im Rahmen der Bestrebungen und . warfche sellschaft hält; denn es handelt sich hierbei um 1. gut w suchungen auf einen Boden, der archäolo isch 81 gg dritte Ste nicht durchforscht worden ist. Ist es doch erst die zwe 7 chen - an, der endlich auch der Boden des Pontus smhehs wird, n ür die Gesellschaft ist, was ihr 3 ür Bo Für die Gesellschaft ist, was ihr zu tun empfohlen wirfär Bogbat
Wiederholung dessen, was sie, rasch entschloffen, früher füͤr