1908 / 272 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 17 Nov 1908 18:00:01 GMT) scan diff

akademie in

hilfe ermöglicht.

Hann.Münden durch Gewährung einer sinanziellen Bei⸗

Dem Ueberschuß der deutschen Holzeinfuhr über die Ausfuhr von

mehr als 55 olzausfuhr

mag, sehr bescheiden. großer Bedeutung, mehr und mehr vo

Millionen Doppelzentnern gegenüber ist die gegenwärtige von Kamerun, die jährlich etwa 150 000 betragen Für den deutschen Holzhandel ist es aber von sich hinsichtlich des Bezugs seines Rohmaterials im Auslande unabhängig zu machen, und dazu bietet

te Ausnutzung der großen Nutzholibestände in unseren Kolonien, vor⸗

nehmlich Kamerun, die beste

Handhabe.

Dem Kolonialwirtschaftlichen Komitee sind in letzter Zeit zahlreiche

Holzproben aus uns

gegangen. Einige

eren Kolonien zur Begutachtung und Bewertung zu⸗ Stämme des sogenannten Schirmbaumholzes (Musanga

eh) wurden zwar für die Zellulose⸗ und Papierfabrikation nicht geri esonders geeignet befunden; dieses Holz wurde aber wegen seines kringen spezifischen Gewichtes und seiner schönen äußeren Struktur

für die V

erarbeitung zu Zigarrenkisten empfohlen.

Das

Kameruner

ongihol; wurde als ein außerordentlich feines Holz begutachtet, das

sich bes

grenzt. Einige

Fagi 1/100

and begonnen.

cbm verkauft.

esonders für Blindholzzwecke und Innenarbeiten eigne. Absatzmöglichteit dieses Hohes bezeichnete der Gutachter als unbe⸗ nicht 5 Probestämme, die allerdings hinsichtlich ihrer Masse 57 % befrfedigten, wurden auf einer Holzauktion in Hamburg mit

Die

Nachrichten aus Deutsch⸗Ostafrika haben die dortigen Holz⸗ berwertungsgesellschaften die Ausfuhr von Nutzhölzern nach Deutsch⸗ wul Eine Partie von längeren Stämmen des bekannten 8 eholzes erzielte in Bremen nach einer Meldung der „Usambara⸗

1877,/78 und 1880/81 die durch die Volkszählungen von 1875 und 1880 ermittelte Bevölkerungszahl der Landkreise und der entsprechenden Berechnung für das Rechnungsjahr 1903/04 die auf Grund der Personen⸗ standsaufnahme für jenes Jahr zum Zwecke der Einkommensteuer⸗ n Bevölkerung zu Grunde, so kommt man zu fol⸗ senden Ergebnissen. 8 Die 8 einen Einwohner der Landkreise entfallende Belastung mit direkten Kreissteuern ist im ganzen Staatsgebiete von 1,01 im Rechnungsjahre 1877/78 auf 1,12 im Rechnungsjahre 1880/81 und auf 2,49 im Rechnungsjahre 1903/04 gestiegen; das bedeutet für den Zeitraum 1877/78 bis 1903/04 eine Zunahme des Kopfbetrages um 146,53 b. H. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß seit der Volkszählung von 1875 bis zum Schlusse des Rechnungsjahres 1903/04 51 Städte aus den Landkreisverbänden ausgeschieden sind, deren Gesamt⸗ einwohnerzahl am 1. Dezember 1875 1 059 557, am 1. Dezember 1900 2 242 348 betrug. Hierdurch erklärt sich, daß die Bevölkerung sämtlicher Landkreise nach dem Ergebnisse der Personenstandsaufnahme für 1903/04 gegenüber dem Volkszählungsstande von 1875 von 22531 926 nur auf 25 943 203, d. h. nur um 15,14 v. H. gewachsen ist, während die gesamte Bevölkerungstunahme des Königreichs Preußen in dem Zeitraume vom 1. Dezember 1875 bis 1. Dezember 1900 nicht weniger als 33,91 v. H. betrug. Dem Ausscheiden der besonders steuerkräftigen Bevölkerung aufblühender Stadtgemeinden aus den Kreisverbänden ist somit zu einem nicht geringen Teile die stärkere Durchschnitts⸗

Die Kreissteuern der preußischen Landkreise in den

belastung des einzelnen Einwohners der Landkreise im Rechnungs⸗ jahre 1903/04 gegenüber der von 1877/78 zuzuschreiben.

Die bei weitem größte verhältnismäßige Zunahme zeigt die auf 1 Einwohner entfallende Belastung mit direkten Kreissteuern bei Hohenzollern und Hessen⸗Nassau; bei ersterem hat sich der Kopfbetrag von 0,08 im Rechnungsjahre 1877/78 auf 1,67 im Rechnungs⸗ jahre 1903/04, bei Hessen⸗Nassau von 0,06 auf 1,15 erhöht. Dem⸗ nächst weist die verhältnismäßig bedeutendste Zunahme (rund 351 v. H.) Schleswig⸗Holstein auf, wo der Kopfbetrag von 0,63 auf 2,84 gestiegen ist; dann folgen Schlesien, Westfalen und Pommern mit einer Zunahme der Kopfbelastung um rund 274, 223 und 220 v. H.; am geringsten war sie mit rund 82, 73 und 61 v. H. bei den Landkreisen der Provinzen Hannober, Posen und Rheinland. Dite drei Provinzen mit der höchsten durchschnittlichen Belastung eines Einwohners mit direkten Kreissteuern waren 1903/04 die gleichen wie 1877/78, nur hat sich die Reihenfolge geändert. Während 1877/78 Hannover mit 1,86 den höchsten Kopfbetrag zeigte und dann Westpreußen und Ostpreußen mit 1,76 bezw. 1,72 folgten, stand 1903/04 Westpreußen mit einer Kopfbelastung von 3,62 an der Spitze, und ihm schlossen sich an Ostpreußen und Hannover mit 3,42 bezw. 3,38 ℳ. Die geringste Belastung zeigte in beiden Vergleichs⸗ jahren die Provinz Hessen⸗Nassau; bei ihr belief sich der auf 1 Ein⸗ wohner entfallende Betrag an direkten Kreissteuern 1877/78 auf 0,06 und 1903/04 auf 1,15 ℳ.

Rechnungsjahren 1877/78, 1880/81 und 1903/04.

r den außerordentlich günstigen Preis von 145 für den Kubik⸗ Es.betrug S If das Ist das Soll 1““ der Kreissteuern der Kreissteuern der dirkkten Kresefteäern der ECI“ der Kreissteuern 1903/04 Provinzen. 1877/78 1880/81 zur Betriebssteuer 1903/04 190304 im ganzen in⸗ und Ausfuhr einiger wichtiger Waren in der Zeit überhaupt 1 Ein⸗ der überhaupt 1 Ein⸗ überhaupt 1 Ein⸗ der ,überhaupt, 1 Ein⸗ -der., überhaupt 1 Ein⸗ b „ordentl. ordentl. ordentl. n bi 10. Novem ber der beiden letzten Jahre. wohner Ein⸗ wohner wohner 25 wohner Ein⸗ wohner Einfuhr Ausfuhr nahmensn- „⸗ e111 e; ehes nahmen Warengattung im Spezialhandel 1 2 a 2 b 2 3 a 3 b 4 a 4 4c I 52 5 b 5c lI 62 6 b 60 dz = 100 k .2973 948 1,72 60,71 3128 882 1,75 5 892 259 3,42 56,68 72 999 0,04 0,70] 5 965 258 57,38 sC— ² . üäreuhse, . 2 130 281 1,76 55,90 2 356 106 1,87 4 727 609 3,62 66,73]⁄ 168 443 0,13 2,38] 4 896 052 69,11 1908 1907 1908 1907 Brandenburg. 2 183 910 1,06, 46,65 2 478 855] 1,16/ 7496 568 3,10 58,76 61 839 0,03 G048 7 558 407 59,24 Ban . Pommern 1 315 422 0,97 49,90 1 598 781 1,13 4 128 409 3,10 56,30% 23 744 0,02 0,32 4 152 153 3112 56,62 bF1822g eeee eeeeeee 1 884 241 1,24 69,60] 2 021 310 1,26] 3 746 252 2,14 57,32] 108 886 0,08 1,67] 3 855 138 2,20 58,99 see gebrochen, ge⸗ 567 8 Schlesien 2421 590 0,69 39,14] 2 840 282 0,78 9988 274 2,58 59,99 70 538 0,02 0,4210 058 812 2,60 60,41 8 ee 2 1 7411 2 855 1038 Sachsen.... 1 989 235 1,03 56,52 2 150 087 1,05 6 061 255 2,76 62480 156 318 0,07 1,61] 6217 573 2,83 64,09 Aücvungen usw. . . 9 501 21710% 3075 4184 SEcsste .. 5384 525 0,63 44,96 927 011 0,91/ 2 862 087 2,84 44,58 63 869 0,0z8 0,99 2 925 956 2,91 45,57 und Jutewerg .. 63 950 45 411 305 1232 Hannover. .. ‧3 542 391 1,88 51,39 3 821 327 2,28] 7074 934 3,38 62.,69⁄ 210 054, 0,10 1,86 7 284 988 348 64,55 sennowolleim Schweißz 16 240 2 353 148 405 Westfalen .. 1145 907 0,84 48,81] 1411 545 0775]/ 5 492 882 2,07 61,24 162 731 0,06 1,81] 5 655 613 2,13 63,06 Shuchtwolle im Hefsen⸗Kassan 75 968 0,06 48,05 68 306 0,05, 1 640 7330 1,15 4777], 110 068 0,8 320] 1750 796 1,23 50,97 ffcne 11 82 988 2 889 770 329 956 662 Rheinprovinz. 2565 196 0,81 86,68/ 3 061 924] 0,91]/ 5 367 295] 1.31] 53,72] 168 812 0,04 1,69 5 536 107 1,35 55,41 Henrile, 1111““ Hobenzallem 5198 0.,08 52,98 11 718 0,17% )113 966 1,67 72,69 12 933 0,19 8,25] 126 899 1,86 80,94 Saahtohlen. 1 1. 18 88 1 188 Staat .22 797 812 1,01 54,19/25 876 134 1,12164 592 523]5 2,49 58,34 1 391 229] 0,05 1,26/65 983 752 2,54 59,60. ülesaizeke 3 96 934 86 627 1 357 1 674 *) darunter 3 522 633 Steuern der Aemte asfüer ....s272 259 127 676 50 307 53 731 en Rohschienen, 1 ur Arbeiterbewegung. 1“ Spekulanten, da Westeuropa für diese Artikel nicht das mindeste Interesse Modölöce usw.. . 29 83 * In 8e 1“ von Peter Brunen in M.⸗Gladbach zeigte In Mais haben die Zufuhren dieslähriger Ware begonnen. F. Eisenb ., 0 haben, wie die „Köln. Ztg.“ meldet, wegen einer Streitigkeit wegen Beschaffenheit des Mais ist zufriedenstellend; derselbe ist frisch und Plattige Zahnrade⸗, 68 218 vebengarteng auf Ketter elle Weber bis auf drei gekündigt. Der. teilweise schon trocken. Man hält das verfügbare Duantum fuür hin⸗ Eisenbabvitenen . . b nelle zufolge ist in der Maschinenfabrik und Eisengießerei von reichend, um sowohl die Bedürfnisse Griechenlands als auch diejenigen Egsenbschwelle Ib 76438 Lüben Deühe⸗ in Rceydt am Sonnabend 60 Formern wegen Lohn⸗ E1 in den Grenuen der gewohnien Rachrage beftldigen u fer. . . . .. 48 896 23521 2086 1703. fireitigkeiten gekündigt worden. b 111““

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Berlin, den 16. November 1908.

Kaiserliches Sta van der

tistisches Amt. Thnoft

Die b che ü Suswanderung im Monat Oktober 1908 gleichen Zeitraum des Es wurden b W113“ en 1 ter im Mona ober nöbefördert deutsche Auswan 8 1907 Bremen . . 1316 2304 Hamburg 680 13³52 eutsche Häfen zusammen. —.1095 3656 fremde Sef Ckusen ermittelt) 257 477

pt.

S eutschen Auswand no taaten befördert, dencn gfsen über Bremen 7853, über Ham⸗

Die 2 Jahr 16 „Finanistatistik der Kreise hr E“ zur n

Zeiisgeußen für das Jahr 1880/81“ (Ergänzungsheft 1X zu derselben Kischrift) enthalten Angaben 181. 88 Sttuerwesen der

zu einer Vergleichung mit den dur Rechnungsjahr 1903/04 festgestellten Steuererträgen veise eignen. r am

Landesamts“) u

2259 4133. wurden im Monat Oktober 1908 neben ch 12 440 Angehörige

fremder

reissteuern d reußischen Landkreise in den echnunössepredergpeenisneossl und 1903⁄04.

des preußischen Staates für das

Zeitschrift des Königl.

nd die „Statistik der Kreisabgaben

Schluß abgedruckten Tabelle, welche di lüder drei Statistiken für die Gesamtheit der der G rer Verteilung auf die Provinzen zusammenfaßt, erhellt, Mark Sesamtbetrag an direlten Kreissteuern von rund 22,8 Millionen im Rech secchnungsjahre 1877/78 auf rund 64,6 Millionen Mark Rechner nungsjahre 1903/04, d. h. um rund 183 v. H. gestiegen ist. dem Betraße der direkten Kreissteuern des Rechnungs⸗ 8 noch das Aufkommen an Kreishundesteuern zu, so Millih der Gesamtbetrag der Kreissteuern für 1903/04 auf rund monen Mark.

1a zübtend das Aufkommen an Kreissteuern im Rechnungsjahre 9 v. H. sämtlicher ordentlichen Kreiseinnahmen aus⸗

preußischen

ch die Kreis⸗

e bezüglichen Landkreise

der entsprechende Anteil, unter Berücksichtigung des

sodaß mens an Hundesteuern, im Rechnungsjahre 1903/04 59,60 v. H., b8 sich das Anteilverhülttis seit 18771: n 9,98 9 8 ei sind, um die Vergleichung der betreffenden Ergebnisse beider i zu ermöglichen, entsprechend dem bei der Erhebung für süwan ten Verfahren, die bei der Kreisfinanzstatistik für mitberücksichtigten Einnahmen aus Kavpitalbeständen sowie zungen von dem gesamten ordentlichen Einnahmebetrage der ur b echnungsjahre 1903/04 abgesetzt worden. der Anteil ei den Provinzen Ostpreußen, Posen und Rheinland war 803704 n der Kreissteuern an den ordentlichen Gesamteinnahmen hiiedriger als 1877/78. Während in letzterem Rechnungsjahre Lobinzen weniger als die Hälfte des gesamten ordentlichen andkreise durch Kreissteuern gedeckt wurde, war dies 1903/04 rovinz Schleswig⸗Holstein der Fall. Im Rechnungs⸗ schwankten die Anteile der Krelssteuern an den ge⸗ lesie Kreiseinnahmen zwischen 39,14 und 86,68 v. H. 82 8 und Rheinland, im Rechnungsjahre 1903/04 zwischen 45,57 je 8 bei Schleswig⸗Holstein und Hohenzollern. erune edeutend die in dem Beobachtungsteitraum eingetretene euern von der Bevölkerung der Landkreise aufzubringenden Ein gewesen ist, zeigt die Beziehung des Kreissteuerertrages Legt man der Berechnung des auf 1 Ein⸗ reissteuerbetrages in den Rechnungsjahren

H. gesteigert

Kunst und Wissenschaft.

Die Aquarellausstellung der Akademie der Künste, die nur bis zum 29. dieses Monats dauert, wird auch am Bußtag wie an den andern Besuchstagen von 10 bis 6 Uhr geöffnet sein. Eine Verlängerung der Ausstellung ist nicht möglich, weil bereits Anfang Dezember eine andere Ausstellung eröffnet werden soll.

In der Galerie Eduard Schulte schließt die große Fritz von Uhde⸗Ausstellung mit Donnerstagabend, um einer reich⸗ haltigen Neuausstellung Platz zu machen. Diese setzt sich u. a zu⸗ sammen aus einer großen Sammlung von Werken des Professors Gotth. Kuehl⸗Dresden und einer Sonderausstellung Düsseldorfer Künstler An ihr beteiligen sich die Maler Jul. Bretz, Mar Clarenbach, Aug. Deußer, Walter Ophey, Wilh. Schmurr, Alfred und Otto Sohn⸗Rethel. Weitere Samm⸗ lungen sandten Carl Albrecht⸗Königsberg, Max Fritz⸗Lübben, Ismael Gentz⸗Berlin, O. Günther⸗Naumburg, Max Hünten⸗Düssel⸗ dorf, Gottfr. Kallstenius⸗Schweden, Müller⸗Kurzwelly⸗Berlin, Robert Richter⸗Berlin, Rud. Sieck⸗München u. a. Von Fred Völkerling⸗ Dresden kam eine Sammlung von Kleinbronzen.

Ein besonderes Interesse beansprucht noch die des der Kunst leider zu früh entrissenen Harro Magnussen, die aus einer großen Anzahl von Büsten und Statuetten sowie aus zwei Brunnen besteht.

8

Land⸗ und Forstwirtschaft. 11

Ernteergebnisse, Saatenstand und Getreidehandel in Bulgarien.

Der Kaiserliche Konsul in Rustschuk berichtet unterm 7. d. M.: Im Oktober ist die Witterung der nordbulgarischen Landwirtschaft durchweg günstig gewesen. Ausreichende Niederschläge beförderten das Aufgehen der Wintersaaten, deren Stand gegenwärtig nichts zu wünschen übrig läßt. Die Maisernte ist nunmehr überall beendet. Das Ergebnis ist, wie schon früber gemeldet, zufriedenstellend. Man rechnet im Durchschnitt 1600 kg Maisertrag auf den Hektar.

Die Zufuhren zu den Donauhäfen stockten infolge der fallenden reise auf den ausländischen Märkten fast vollkommen. Die Waren⸗ Hele⸗ haben die Verkäufe eingestellt und wollen eine Besserung der Preislage abwarten. Die Ausfuhr beschränkte sich daher größtenteils auf die Ablieferung von früher verkaufter Ware. Es wurden aus fämtlichen Donauhäfen ausgeführt: 3000 t Weizen, 2000 t Roggen,

2200 t Gerste, 1500 t Hirse und 2000 t Mats.

Die Preise sämtlicher Getreidearten sind erheblich gefallen; sie stellten sich 8 1. d. M., wie folgt:

eizen.

. 17,50 Fr. Roggen . 15,50 Gerste .13,20 für den Doppelzentner. afer 10,50 Hof⸗ 11,25

Der Kalserliche Konsul in Varna berichtet unterm 7. d. M. Der Anbau der Wintersaaten vollzog sich überall unter günstigen Witterungsverhältnissen. Die Saaten (Winterweizen und ⸗gerste) sind nach dem letzten Regen meist gut aufgegangen und zeigen befriedigendes Aussehen. Das Getreidegeschäft war im Monat Oktober ziemlich lebhaft und hat nur zeitweise unter der abwartenden Haltung der

as gelitten. Küusg en 2 89 waren große Zufuhren zu verzeichnen. Der Export richtete sich nach wie vor nach Konstantinopel, als dann dort die Nachfrage vhhmche wurde, kam Antwerpen zum Geschäft. Hart⸗ weizen wurde in größeren Mengen nach Südfrankreich und Italien verschifft. In Roggen ist bei bescheidenem Angebot nur wenig ge⸗

handelt worden. Hafer und Gerste blieben in den Händen der

Waggons nach Südbulgarien versandt worden. Die Zufuhren beliefen sich im Monat Oktober für Varna

Per8668g ns per Wagen zusammen

Weizen auf etwa 9 340 1 990 11 330 Gerstet 1 550 247 Mais 8 1 680 959 Hafer 2 670 79 Roggen 8 1 470 32 Bohnen 5 490 224

irse . 5 13

leie 2 8 990

In den Getreidepreisen ist hier eine Aenderung nicht ein⸗ getreten; da mehrere Dampfer im Hafen auf Komplettierung warteten und hierdurch gute Nachfrage nach verfügbaren Mengen vorlag, konnten sich die Preise im Gegenteil befestigen. Erst in der zweiten Hälfte Oktober war scheinbar unter dem Druck der günstigen Ernte⸗ nachrichten aus Argentinien und den Vereinigten Staaten ein stetiges langsames Sinken bewerkbar.

Es wurden notiert fob. für den Doppelzentner:

2 Anfang Oktober Ende Oktober Weizen . 20,50 19,25

artweizen. 22,00 20,50

oggen 18,00 16,7 Gerst 1659905 b1115 8

Die Weinernte war sehr ergiebig; d ck 1 betrug im Durchschnitt 19. 8

1 8

Verdingungen im Auslande.

Die näheren Angaben über Verdingungen, die beim „Reichs⸗ und taatsanzeiger“ ausliegen, können in den Wochentagen in dessen Expedition während der Dienststunden von 9 bis 3 hr eingesehen

werden.)

Oesterreich⸗Ungarn. 10. Dezember 1908, 10 Uhr. K. K. Intendanz des 2. Korps j Wien: Lieferung von Verbandstoffen. Näheres 1 2 und baan asatne 0, 8 8 bei der erwähnten . Dezember 9 r. K. Ei

Wien: Herstellung eines Behrgebkrdehonasenne hüeninigerumm in Näheres bei dem erwähnten Ministerium und beim „Reichsanzeiger“. Türkei.

Kriegsministerium in Konstantinopel:

8 Lieferung von 5000 Sätteln mit allem Zubehör. Bewerbe⸗ 5 Dienstags mit einem Probesattel bei der

ministeriums um 6 Uhr türkisch zu melden.

Bulgarien. ezirksfinanzverwaltung in Sofia. 7. .

H. de ebotpreises. Das 8 Generaldirektion der bulgarischen Süaniszadedirgunashet

11“

Verkehrsanstalten

Laut Telegramm aus Ratibor ist die Post au 8 8 8 W 8 fällig war, und nach 8 vhleut⸗ Fen c- 28 8 nachmittag um 6 Uhr in Berlin fälligen Post aus reich infolge von Zugverspätungen ausgeblieben.