1908 / 88 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 11 Apr 1908 18:00:01 GMT) scan diff

Untersuchungssachen.

3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

Reichsanz

2. Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

Zweite

Ber

geiger und Königlich Preußis

lin, Sonnabend, den 11. April

Offentlicher Anzeiger.

Beilage

6. Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktienges 7. Erwerbs⸗ und eenossenschaften.

8. Niederlassung ꝛc. von 1

9. Bankausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

tsanwälten.

1) Untersuchungssachen.

s4080] Steckbrief. 8

Gegen den unten beschriebenen Oberleutnant im Schlesw. Holst. Fußart.⸗Regt. Nr. 9 Bernd Albert Heukrodt, welcher flüchtig ist, wird die Unter⸗ suchungshaft verhängt wegen des hinreichenden Ver⸗ dachts, zu Berlin am 29. 3. 08 sich unerlaubt von der Truppe entfernt zu haben, und zwar in der Absicht dauernder Dienstentziehung. Verg. gegen § 64, 69 M.⸗St.⸗G. B. Es wird ersucht, ihn zu verhaften und an die nächste Militärbehörde zum Weiter⸗ transport vha.

Koblenz, den 7. 4. 08. b

- 15. Division.

Gericht der

Der Gerichtsherr:;

Gallwitz,; . Generalleutnant und Divisionskommandeur. 589½ Beeschreibung: Alter 31 Jahre, Größe 1 m 80 cm, Statur schlank, Haare blond, Augen graublau, Nase spitz, Mund gewöhnlich, Bart Schnurr, blond, Gesicht oval, Gesichtsfarbe frisch, Sprache deutsch. Besondere Kennzeichen: keine. Kleidung: nicht bekannt.

[4077] Steckbriefserledigung. Der gegen den Musketier Friedrich Brudehl der 8. Komp. 4. Westpr. Inftr.⸗Regts. Nr. 140,

iedena wegen Fahnenflucht unter dem 30. März 1908 er⸗ Reder lassene Steckbrief ist erledigt. lledeth Bromberg, den 9. April 1908. diedersh Gericht der 4. Division. [4081] Fahnenfluchtserklärung. 2 In der Untersuchungssache gegen den Oekonomie⸗ handwerker Bruno Otto Rittgarn vom Bekl.⸗Amt d hett 11. Armeekorps, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund bw 1L] der §§ 69 ff. des M.⸗Str.⸗G.⸗B. sowie der §§ 356, heiter 360 8 Feehehe. der Beschuldigte hierdurch für bg. E. fahnenflüchtig erklärt. . ieg. 1e Cassel, den 9. April 1903. BI Gericht der 22. Division. 89 4078] Fahnenfluchtserklärung. 2. . In der Untersuchungssache gegen den Grenadier burh) Karbl Heinrich Morlock der 6. Komp. 2 Bad. Gren.⸗ evwicch Regts. Nr. 110, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund .S Sanl). der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der iedasc.. §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der 18,Z) Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. eucten Karlsruhe, den 7. April 1908. eöaf Gericht der 28. Division. dersch. [4082] Fahnenfluchtserklärung.

In der Untersuchungssache gegen den Matrosen wölkt Hinrich Hollaunder der 2. Kompagnie I. Matrosen⸗ division, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 350 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. Ktiel, den 8. April 1908. 81 S I. Marineinspektion. Der Gerichtsherr: Dr. Gernsheim v. Basse, 3., 2 ¹

b Gerichtsassessor. 14079] Beschluß. 1 Die durch Beschluß vom 29. 4. 1907 verfügte Beschlagnahme des im Deutschen Reiche befindlichen Vermögens des zur Disposition der Ersatzbehörden entlassenen ehemaligen Musketiers Adolf Fußbahn aus dem Landwehrbezirk Düsseldorf wird gemäß § 362 der Militärstrafgerichtsordnung aufgehoben. Essen, 8 Düsseldorf, 8. 4. 1908. 8

Königliches Gericht der 14. Division.

2) Aufgebote, Verlrest⸗ u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.

[4216] Aufgebot. F. 2/08. 2.

Der Rentner Jens Thiessen in Flensburg, ver⸗ treten durch den Prokuristen Hollersen in Tondern, bat das Aufgebot der angeblich abhanden gekommenen Aktien Nr. 221 225 der Nordfriesischen Bank, Aktiengesellschaft in Tondern, beantragt. Der In⸗ haber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 10. November 1908, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anbe⸗ raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Tondern, den 3. April 1908.

Königliches Amtsgericht.

Aufgebot.

Das Amtsgericht Hamburg hat heute folgendes Aufgebot erlassen:

Der Hausschlachter und Brinksitzer Heinrich West⸗ 2 phal in Ohrum, vertreten durch den Rechtsanwalt und Notar Franz Eyferth und den Rechtsanwalt Paul Eyferth II. in Wolfenbüttel, hat das Aufgebot beantragt zur Kraftloserklärung des 3 prozentigen Hypothekenpfandbriefes der Hypothekenbank in Ham⸗ burg Serie 34 Nr. 14254 Lit. C über 500,—. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, seine Rechte bei der Gerichtsschreiberet des hiesigen Amts⸗ gerichts, Ziviljustizgebäude vor dem Holstentor, Erd⸗ geschoß, Mittelbau, Zimmer Nr. 165, spätestens aber in dem auf Freitag, den 23. Oktober 1908, Nachmittags 2 Uhr, anberaumten Aufgebots⸗ termin, dajelbst, Hinterflügel, Erdgeschoß, Zimmer

Nr. 161, anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗ folgen wird.

Hamburg, den 11. Januar 1908.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Hamburg.

[92375]

[4387] Bekanntmachung. Abhanden gekommen: Keula Eisenwerk⸗Aktie, Nr. 163 über 1000 ℳ. (2779 IV. 3. 08.)

Berlin, den 9. April 1908. Der Polizeipräsident IV. E. D.

I

[4386] Aufruf. Auf Antrag des Bäckermeisters Carl Terhardt in Bocholt wird der unbekannte Inhaber der von dem Allgemeinen Deutschen Versicherungs⸗Verein in Stuttgart auf Gegenseitigkeit über die Versicherung des Lebens des Antragstellers am 6. Oktober 1905 ausgestellten Police Nr. 152 538 hiermit aufgefordert, die bezeichnete Police unter An⸗ meldung seiner Rechte auf dieselbe spätestens inner⸗ halb eines Monats, vom Tage des Erscheinens dieser Bekanntmachung an gerechnet, vorzulegen, widrigenfalls dem Versicherten vom Verein an Stelle obiger Versicherungsurkunde eine neue unter neuem Datum ausgestellt wird. Stuttgart, den 8. April 1908. . Allgemeiner Deutscher Versicherungs⸗Verein in Stuttgart a. G. Dr. Buschbaum. Auchter i. V.

[4250] Aufgebot. 2. F. 2/08.

Der Rentner August Wenzel in Hanau, verteeten durch Rechtsanwalt Dr. Holm daselbst, hat das Auf⸗ gebot der nachstehend zu b. benannten Gläubigerin der im Grundbuch von Hanau Bl. Nr. 2424 Abt. III Nr. 1 eingetragenen Hypothek: 857,14 Darlehn für die Kinder des Johann Philipp Wenzel zu Hanau, nämlich:

a. eöri Wilhelm,

b. Regine Wilhelmine Karoline,

c. August Karl Kasimir Philipp, aus Schuld⸗ und Pfandverschreibung vom 19. Ok⸗ tober 1864 beantragt. Der Gläubiger wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 29. Juni 1908, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neien Gericht anberaumten Termin seine Rechte an⸗ zumelden, widrigenfalls er mit seinen Rechten aus⸗ geschlossen wird.

Hanau, den 1. April 1908.]

Königliches⸗Amtsgericht. 2.133212☚ *.

[4214] Aufgebot. 4F 21/08. 1. Der Kaufmann Fritz Albold in Posen hat das Aufgebot des Hypothekenbriefes über den am 31. Mai 1907 im Grundbuch von Zegrze Bd. II Bl. Nr. 52 in Abt. III unter Nr. 52 für ihn eingetragene Dar⸗ lehnsforderung von 1000 beantragt. Der In⸗ haber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 6. Oktober 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Wronker⸗ platz 3, Zimmer Nr. 1, anberaumten Aufgebotstermin seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗

folgen wird. Posen, den 2. April 1908. 8 Königliches Amtsgericht.

[4248] Aufgebot. Nr. A 8575. Der Blldschnitzer Hans Trumpf⸗ heller in Baden hat beantragt, den verschollenen Glaser Anton Ritzinger von Baden, zuletzt wohn⸗ haft in Baden, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Samstag, den 31. Oktober 1908, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Baden, den 1. April 1908. Der Gerichtsschreiber des Großh. Bad. Amtsgerichts: (L. S.) Trunk.

*

[4201] Aufgebot.

Der Rechtsanwalt August Arxster in Berlin hat beantragt, die am 7. Februar 1856 in Berlin ge⸗ borene Anna Bertha Karoline Kleingünther aus Berlin, welche verschollen ist, für tot zu erklären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 14. November 1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstr. 13/14, III. Stock, Zimmer 106/108, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Berlin, den 30. März 1908. Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte.

[4200] Aufgebot.

Der Rechtsanwalt Walther Hermann in Torgau hat als Nachlaßpfleger beantragt, 1) die im Jahre 1757 in Berlin geborene verwitwete Feilenhauer⸗ meister Albertine Sophie Freytag, geb. Stüber, in Berlin, welche seit dem Jahre 1810 verschollen ist, und 2) den am 13. April 1777 in Berlin ge⸗ borenen Feilenhauer Johann George Ferdinand Freytag, welcher nach Frankreich sich begeben hat und seit 1870 verschollen ist, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 13. Juni 1908, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstr. 13/14, III. Stock, Zimmer 106/108, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde⸗ rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Berlin, den 30. März 1908

Abteilung 84.

E Abteilung für Aufgebotssachen.

[4203] Das Amtsgericht Bremerhaven hat am 4. April 1908 folgendes Aufgebot erlassen: 3 Auf Anttag der Ebefrau des Maschinistenassistenten Wilhelm Lenz, Elise Mathilde, geb. Vollheim, in Oberseifersdorf b. Zittau i. Sachsen, vertreten durch die Rechtsanwälte Dr. jur. Johannes Oppermann und Dr. jur. Martin Reichner, beide in Zittau, wird der vorbezeichnete Wilhelm Lenz, geboren am 24. April 1866 zu Crefeld, aufgefordert, sich spätestens in dem hiermit auf Mittwoch, den 13. Januar 1909, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebots⸗ termine vor dem Amtsgerichte hierselbst zu melden. widrigenfalls er für tot erklärt werden wird. Mit dem Bemerken, daß angestellten Ermittlungen zu⸗ folge der vorbenannte Lenz im Jahre 1893 seinen letzten bekannten Wohnsitz im Inlande, Bremerhaven, verlassen hat, um Schiffsdienste zu nehmen, daß er sich dann in New York aufgehalten hat und daß seit dem Winter 1896/97 jegliche Nachrichten über ihn fehlen, ergeht an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen geben können, die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen. Bremerhaven, den 9. April 1908. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Schlingmann, Sekretär. [4206] 8 Aufgebot. F 2/08. Der Jakob Herrmann, Krämer in Hünheim, als Bevollmächtigter der Ehefrau des Farmers Jakob Oberlin, Katharina geb. Blang, in Hersher, Staat Illinois (Amerika), hat beantragt, den verschollenen Ackerknecht Mathias Blang, Sohn von Mathias, geboren zu Dürrenenzen am 30. November 1848, zuletzt wohnhaft in Fortschweier, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Donnerstag, den 5. No⸗ vember 1908, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, im Sitzungssaale, anbe⸗ raumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Colmar, den 7. April 1908. 8 b Kaiserliches Amtsgericht. [4208] Aufgebot. Nr. 2677. Der Gärtner Franz Dorsch hier, Sandstr. Nr. 30, hat beantragt, den verschollenen Franz Josef Dorsch, zuletzt wohnhaft in Frei⸗ burg i. B., für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Samstag, den 17. Oktober 1908, Vor⸗ mittags 9 Uhr, vor dem Amtsgerichte hierselbst, Holzmarktplatz 6, Zimmer Nr. 1, anberaumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Freiburg, den 4 April 1908. 1 Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts, 3: Mohr.

8 18

[4211] Fräulein Martha Hedwig Mieth, Dienstmädchen in Dresden, Königstr. 9 II, hat beim unterzeichneten Gericht die Einleitung des Aufgebotsverfahrens zum Zwecke der Todeserklärung ihres verschollenen Bruders, des am 16. Jun 1868 zu Niethen geborenen Müllers Max Bernhard Mieth, zuletzt in Mexiko aufhältlich, beantragt. Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 14. Oktober 1908, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, die Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht hiermit die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Löbau, den 7. April 1908. Königl. Sächs. Amtsgericht. [4212] Aufgebot. 8 Die Messerschmiedsehefrau Luise Wlk, geb. Otten⸗ weller, in Münnerstadt hat gegen ihren Ehemann Josef Wlk, Messerschmied, geboren am 21. April 1857 zu Liebeschitz, Bezirkshauptmannschaft Leitmeritz in Böhmen, zuletzt in Baltimore Amerika aufhältlich, jetzt unbekannten Aufenthalts, das Auf⸗ gebotsverfahren zum Zwecke der Todeserklärung be⸗ antragt. Es ergeht deshalb die Aufforderung 1) an den Verschollenen, sich spätestens in dem vom Ge⸗ richte auf Freitag, 29. Januar 1909, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem K. Amtsgerichte Münner⸗ stadt anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird, 2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Josef Wlk zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen. Münnerstadt, 8. April 1908.

K. Amtsgericht. [4213] Aufgebot. F. 1/08 2. Der Prozeßagent Wilhelm Schröder in Otterndorf, als Pfleger, hat mit Genehmigung des Vormund⸗ schaftsgerichts beantragt, die verschollenen 1) Johann Christoph Hinrich Finck, geb. 7. März 1833, 2) Margaretha Elisabeth Finck, geb. 6. November 1834, zuletzt wohnhaft in Altenbruch, für tot zu er⸗ lären. Die bezeichneten Verschollenen werden auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 9. De⸗ zember 1908, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Zugleich werden

unter Angabe des Gegenstandes und Grundes derselben

stücke in Urschrift oder in Abschrift sofort, spätestens aber in dem auf Samstag, den 20. Juni 1908, Vormittags 10 Uhr, im Sitzungssaal Nr. 6 be⸗ stimmten Aufgebotstermine anzumelden, Gläubiger, welche sich nicht melden, Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteils⸗ rechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben des Remigius Maier nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Be⸗ friedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt

[4210]

berg i. Pr. hat als Pfleger des Nachlasses des am 25. Januar 1908 in Königsberg i. Pr. verstorbenen Obersten a. D. Carl Fabian Kalau vom Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den

Personen aufgefordert, ihre Erbansprüche in dem Termine anzumelden, widrigenfalls sie von dem Nach⸗ lasse der weiland Ehefrau Marie Louise Basemann, sen⸗ Finck, aus Westerwanna ausgeschlossen werden ollen.

Otterndorf, den 24. März 1908.

Königliches Amtsgericht. I. [4218] 3 Aufgebot. F. 1/08.

1) Die Mariag Schmitt, ledig, großjährig, in Pfarreberkweiler, 2) der Johann Peter Schmitt, Bergmann in Sengbusch, 3) der Josef Schmitt, Bergmann in Pfarrebersweiler, haben beantragt, die verschollenen 1) Nikolaus Schmitt, geb. am 6. 4. 1823 zu Pfarrebersweiler, 2) Susanna Schmitt, geb. am 30. 10. 1824 daselbst, 3) Johann Peter Schmitt, geb. am 6. 12. 1828 daselbst, 4) Johann Nikolaus Schmitt, geb. 4. 1. 1831 daselbst, zuletzt wohnhaft in Pfarrebersweiler, für tot zu erklären. Die be⸗ zeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 23. Oktober 1908, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. .

St. Avold, den 6. April 1908.

Kaiserliches Amtsgericht. [4215] Aufgebot.

Der Arbeiter Jakob Gröning aus Neuteich hat als Pfleger der Geschwister Schallhorn, nämlich:

a. Salomon Theodor, geboren am 22. Februar zu Neukirch, zuletzt in Mierau wohnhaft ge⸗ wesen,

b. Caroline Justine, geboren am 23. oder 13. März 1823 zu Neuteicher⸗Stadtfeld, zuletzt in Neukirch wohnhaft gewesen,

beide Kinder der Cornelius und Christine Elisa⸗ beth, geb. Pfeifer, Schallhornschen Eheleute, be⸗ antragt, die beiden genannten Geschwister Schallhorn, die verschollen sind, für tot zu erklären. Die bezeichneten verschollenen Geschwister Schalltorn werden aufge⸗ fordert, sich spätestens in dem auf den 4. Dezember 1908, Vormittags 10 ½ Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, geht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.

Tiegenhof, den 4. April 1908.

Königliches Amtsgericht.

[4217] Aufgebot. 8 Der Hofbesitzer Matthias Hansen in Gammelby hat als Pfleger beantragt, die verschollene

Geschwister Johnsen, 8 geb. 21. Oktober 1846, 2) Hansine Marie Johnsen, geb. 16. September 1848, 3) Amalie Johnsen, ge 8. Oktober 1850, zuletzt wohnhaft in Oster. Gammelby, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 10. November 1908, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Tondern, den 31. März 1908. Königliches Amtsgericht.

[4207] Das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todes⸗ erklärung des Glasers und Lohgerbergehilfen Heinrich Otto Frenzel in Chicago und der in dieser Sache auf den 9. Juli 1908 festgesetzte Termin werden aufgehoben. S R 308,07. 8

Freiberg, den 7. April 1908. Königliches Amtsgericht.

[4251] Aufgebot. 3 Die Metzgermeisterswitwe Therese Maier in Kempten, welche nach dem am 23. Oktober 1907 erfolgten Tode ihres Ehemannes Remigius Maier in Kempten die kraft Gesetzes bestehende allgemeine Gütergemein⸗ schaft mit ihren Kindern fortgesetzt hat, hat die Ein⸗ leitung des Aufgebotsverfahrens zum Zwecke der Ausschließung der Gesamtgutsgläubiger beantragt Demgemäß werden alle Gläubiger, denen eine Forde⸗ rung zusteht, für die sie aus dem Gesamtgute der Eheleute Maier Befriedigung verlangen können 1459 B.⸗G.⸗B.), aufgefordert, ihre Forderungen

sowie unter Beifügung der urkundlichen Beweis.

können, unbeschadet des

Kempten, den 8. April 1908.

Kgl. Amtsgericht. Kreyssig. Aufgebot.

Der Rechtsanwalt Paul Jacoby III. zu Königs⸗

das

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84.

alle etwaigen Abkömmlinge der oben genannten

Nachlaß des verstorbenen Obersten a. D. Carl Fabian