1883 / 2 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 03 Jan 1883 18:00:01 GMT) scan diff

Oeffentliche Zustellung. In Sachen

des Kaufmanns Gustav Müller zu Potsdam, Alte Königstr. 20 a. wohnhaft, Klägers, vertreten durch den Justizrath Oberbeck zu Potsdam, gegen die Frau Bäckermeister J. Senff, früher zu Potsdam wohn⸗ haft, deren jetziger Aufenthaltsort unbekannt ist, Be⸗ klagte, wegen Zahlung von 164,94 rückständiger Wechselforderung, nebst 6 % Zinsen von 156,50 seit dem 11. Oktober 1882, aus einem von der Be⸗ klagten acceptirten Wechsel über 320 vom 4. August 1882, zahlbar am 11. Oktober 1882, ladet der Anwalt des Klägers die Beklagte zu einem neuen, auf den 21. Februar 1883, Vormittags 9 ½ Uhr, anberaumten Termin zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht zu Potsdam, Abth. IV b., mit dem Antrage: „die Beklagte zur Zahlung von 164,94 nebst 6 % Zinsen von 156,50 seit dem 11. Oktober 1882 an den Kläger zu verurtheilen“. 8

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage resp. Ladung bekaännt gemacht.

Maitey,

Gerrichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[269] Oeffentliche Zustellung.

Der Gastwirth Adolf Schindler zu Zaborze, Co⸗ onie B., klagt gegen den Maurer⸗Polier Johann Silber, früher zu Zabrze, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, wegen 163 43 ₰, als die bei der Be⸗ rechnung am 31. Januar 1881 anerkannte Schuld für in der Zeit vom 13. Dezember 1880 bis 1. Fe⸗ bruar 1881 entnommene Spweisen, Getränke und diverse Waaren, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Z-hlung obigen Betrages und 5 % Zinsen seit dem 1. März 1881, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht zu Zabrze auf

den 31. Mai 1883, Vormittags 9 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Zabrze, den 16. Dezember 1882.

Warsitz, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Oeffentliche Zustellung.

Die Kaufleute Otto Schultz und Ferdinand Schultz zu Halle a. S., vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Elze daselbst, klagen gegen den Tischler⸗ meister Stoebe und dessen EChefran Alwine, geb. Werner, früher zu Halle, jetzt in unbekannter Abwesenheit, wegen 150 Miethzins für die Zeit vom 1. Oktober bis mit 31. Dezember 1882, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurtheilung der Beklagten zur Zahlung von 150 nebst 5 % Zinsen vom 1. Oktober 1882 ab an die Kläger, und laden die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Halle a. S. Zimmer Nr. 18, auf g

den 6. März 1883, Vormittags 11 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1t

Halle a. S., den 27. Dezember 1882. Heiligenstaedt,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerich

271 Oeffentliche Zustellung. Der Metzger Theodor Kammann zu Steele, vor⸗ treten durch Rechtsanwalt Althaus daselbst, klagt gegen den Metzger Jakob Kammann, früher zu Steele, z. Z. abwesend, auf Ausstellung einer Quittung, mit dem Antrage den Beklagten zu ver⸗ urtheilen darin zu willigen, daß von dem im Grund⸗ buche von Steele, Band 58 Blatt 451 für den Metzger Wilbelm Kammann hiers. eingetragene Kapital ad 4500 Mark nebst Zinsen die Rate pro 1880/81 mit in Sa. 300 Mark gelöscht wird, und adet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Steele auf den 21. Februar 1883, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8 Hövel, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

1264] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Klempnermeister Stahlmann, Auzuste, geb. Koth, zu Wusterhausen a. D., ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Paelegrimm zu Neu⸗ Ruvpin, klagt gegen ihren Ehemann, den Klempner⸗ meister Otto Saverio Stahlmann, früher zu Wuster⸗ hausen a. D. wohnhaft, jetzt unbekannten Aufent⸗ halts, aus böslicher Verlassung auf Ehescheidung mit dem Antrage, das zwischen ihnen bestehende Band der Ehe zu trennen, den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, und dem⸗ selben die Kosten des Rechtsstreits zur Last zu legen, und ladet, indem sie bereit ist, den ihr durch das am 10. Oktober 1882 verkündete Urtheil auferlegten Eid zu leisten, den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die zweite Civil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Neu⸗

Ruppin auf

den 10. April 1883, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug aus der Ladung bekannt gemacht.

Krämer, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[275] Oeffentliche Zustellung mit Ladung.

Der Vogt Friedrich Flad und der Kaufmann Nikolaus Blickle, Beide von Hausen im Killerthal, vertreten durch Rechtsanwalt Lotz in Hechingen, haben gegen die Ehefrau Franz Rädle, Salome, geb. Burkhart, von Hausen im Killerthal am 10. September 1879 bei dem damaligen Königlichen Kreisgerichte zu Hechingen aus der gerichtlichen Schuld⸗Pfandverschreibung vom 28. Januar 1879 uf Rückzahlung des hierdurch verbrieften pro 28. Juli 1879 fällig gewesenen Darlehnskapitals von 4200 nebst 5 % Zinsen daraus seit dem 28. Januar 1879 im unbedingten Mandatsverfahren Klage erhoben. Gegen das hierdurch am 10. Sep⸗ tember 1879 ergangene der Ehefrau Franz Rädle, Salome, geb. Burkhart, am 17. ejusdem zugestellte unbedingte Mandat hatte dieselbe durch den Rechts⸗ anwalt Barkow am 29. September 1879 Einrede⸗ schrift eingelegt, auf welche alsdann mik Verfügung vom 30. ejusdem gemäß §. 2 der Verordnung vom 21. Juli 1849 der Prozeß eingeleitet und die Sache in Verhandlung genommen wurde. Vor Erlaß des Endurtheils ist die Beklagte Ehefrau Franz Rädle,

Salome, geb. Burkhart, am 7. Mai 1882 ohne letztwillige Verfügung gestorben und hat als ihre alleinigen gesetzlichen Erben, ihre Kinder, nämlich: den Jakob Rädle, geboren in Hausen im Killerthal, die Agnes Rädle, geboren daselbst, hinterlassen. Mit Antrag vom 22. Fne 25. September und 27. November 1882 haben nun die Kläger Vogt Friedrich Flad und Kaufmann Ni⸗ kolaus Blickle in Hausen durch den Rechtsanwalt Lotz in Hechingen die erwähnte, gegen die Ehefrau Früns Rädle, Salome, geb. Burkhart, eingeleitete, is zum Schluß des Beweisverfahrens gediehene Klage nunmehr gegen deren Erben, nämlich gegen: 1) den Jakob Rädle von Hausen im Killerthal, 2) die Agnes Rädle von da, unter der Behauptung: daß sie die Erbschaft in den Nachlaß ihrer Mutter, der Ehefrau Franz Rädle, Salome, geb. Burkhart, angetreten, mit dem Antrage: auf Aufnahme des Verfahrens durch dieselben und Fortsetzung des Prozesses, und dem Ansuchen gerichtet: b ssie zu dem anzusetzenden Termin, da ihr Auf⸗ 8 enthalt unbekannt ist und nicht zu ermitteln jewesen, 3 1 1 öffentlich zu laden, sie auch zur Bestellung eines bei dem Königlichen Landgerichte zu Hechingen zugelasse⸗ nen Rechtsanwalts aufzufordern. v Auf diese Anträge ist auf diesgerichtlichen Be⸗ schluß vom 21. Dezember 1882 die öffentliche Zu⸗ stellung der Ladung an die Beklagten: Jakob Rädle und Agnes Rädle’,—8* Beide von Hausen im Killerthalkx,“ zum Verhandlungstermine bewilligt und der vor⸗ stehende Auszug der Klage und der klägerischen An⸗ träge vom 22. Februar, 25. September 1882 zum Zwecke der öffentlichen Zustellung bekannt gemacht und zur Verhandlung der Sache die öffentliche Sitzung der ersten Civilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts zu Hechingen auf 8 Donnerstag, den 26. April 1883, Vormittags 9 Uhr, bestimmt, wozu andurch die Beklagten Jakob Rädle und Agnes Rädle mit dem Bemerken: 8 8 1 daß die betreffenden Aktenstücke auf der Ge⸗ richtsschreiberei des Königlichen Landgerichts zu Hechingen hinterlegt sind, 1 vorgeladen und aufgefordert werden einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu be⸗ tellen. Hechingen, den 28. Dezember 188223. Königliches Landgericht. Civilkammer I.

11“

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[273] Oeffentliche Zustellung einer Ladung. Zufolge eines in dem Subhastationsverfahren auf Anstehen von Leo Levy, Handelsmann, in Börsborn wohnhaft, Beschlagnahmegläubiger, gegen Johannes Leis, Nagelschmied, und dessen gewerblose Ehefrau, Carolina Bayer, beisammen in Hanzdiezweiler wohn⸗ haft gewesen, dermalen ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort abwesend, Solidarschuldner, durch das K. Amtsgericht Landstuhl über die Eröffnung des gerichtlichen Vertheilungsverfahrens unterm 16. Dezember 1882 erlassenen Beschlusses, werden die Schuldner, nachdem bereits schon früher eine öffentliche Zustellung in Gemäßheit des Art. 18 der Subh.⸗Ordg. an sie ergangen ist, zu dem auf Samstag, den 17. Februar 1883, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale des K. Amtsgerichts Landstuhl anberaumten Vertheilungstermine geladen unter dem Rechtsnachtheile des Ausschlusses mit ihren Einwendungen gegen den aufgestellten oder im Termine berichtigten Vertheilungsplan und die darin aufgenommenen Forderungen. 8 Landstuhl, den 16. Dezember 1882. Der stellv. Gerichtsschreiber: Weber. 8 8. [258] Aufgebot. Auf Antrag von Conrad Bölken, Carl Gerhard Rogge, Carl Diedrich Bölken, Johann Heinrich Bölken, Johann Friedrich Liebers, Johann Christian Rickert, Ernst August Riehl Ehefrau, Auguste Sophie, geborenen Bölken, Louise Bölken, sämmt⸗ lich zu Bremen, welche nachgewiesen haben, daß sie berechtigt sind an dem Nachlasse der Wittwe des am 8. Januar 1817 bierselbst verstorbenen Diedrich Henrich Wohlers, Maria Margareta, geborenen Böhlken (Bölken), verstorben hierselbst 1850 den 21. Oktober, werden etwaige weitere Berechtigte an dem Nachlasse der genannten Wittwe Wohlers, namentlich etwaige Nachkommen des verschollenen Bruders der Wittwe Wohlers, des am 30. Oktober 1763 hierselbst getauften Johann Bölken, hiermit aufgefordert, ihre Rechte spätestens in dem hier⸗ mit auf Dienstag, den 20. Febrnar 1883, Nachmittags 4 Uhr, in der Amtsgerichtsstube unten im Stadthause Nr. 9 anberaumten Aufgebotstermine anzumelden, widrigen⸗ falls die unbekannten Berechtigten mit ihren Rechten ausgeschlossen werden sollen. 8* Bremen, den 28. Dezember 1882. Das Amtsgericht. (gez.) Blendermann. Zur Beglaubigung: Stede, Gerichtsschreiber.

[254] Aufgebot. Es werden aufgeboten zum Zwecke der neuen Ausfertigung: 8 a. auf Antrag des Kossäthen Gottlieb Grunert aus Casel bei Golssen: die Sparkassenbücher Nr. 5799 und 5800 der ständischen Nebensparkasse zu Lübben, Ende Juni 1881 über 525 und 675 lautend, ausgefertigt für den Antragsteller,

„auf Antrag des Landmanns Ferdinand Domke zu Groß⸗Wasserburg:

das Sparkassenbuch Nr. 27958 der ständischen

Nebensparkasse zu Lübben, im Juni 1882 mit 307 44 abschließend, ausgefertigt für den Antragsteller,

.auf Antrag der Frau Büdner Lehmann, Caro⸗ line, geb. Voigt, zu Oderin, als einziger Erbin ihrer Mutter, Marie Elisabeth Voigt:

das Sparkassenbuch Nr. 10272 der ständischen Nebensparkasse zu Lübben, im Juni 1882 mit

397 60 abschließend, ausgefertigt für die Mutter der Antragstellerin, 1 d. auf Antrag der Frau Leinwandhändler Christiane Klinkmüller, geb. Lehniger, zu Klein⸗Lubolz: deas Sparkassenbuch Nr. 30918 der ständischen

MNebensparkasse zu Lübben, im Juni 1882 mit

149 44 abschließend, ausgefertigt für

ddie Antragstellerin.

Es werden hiernach aufgefordert die Inhaber der Sparkassenbücher spätestens im Aufgebotstermine, den 7. Juli 1883, Vormittags 9 Uhr, beim unterzeichneten Gerichte ihre Rechte anzumelden und die Urkunden und Bücher vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird.

Lübben, den 15. Dezember 1882. .

Königliches Amtsgericht. Abtheilung JI.

1 Bekanntmachung. I Auf den Antrag des Eigenthümers Valentin Switalta zu Michorzewko, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Strebler zu Breslau, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Graetz durch den Amtsrichter Maske am 19. Dezember 1882 für Recht: 8 das Instrument über die auf dem Grundstücke Michorzewko Nr. 11 in Abtheilung III. unter Nr. 1 für die Ackerwirth Joseph und Nepo⸗ mucena Pinski'schen Eheleute in unbestimmter Höhe eingetragene Pachtkaution wird für kraftlos erklärt. Graetz, den 26. Dezember 1882. Königliches Amtsgericht.

[46602] 8

Die Wittwe des Tabacks⸗ und Cigarrenhändlers Joh. Heinr. Aug. Sander, Bertha, geb. Steibe, die Erben des Partikuliers, früheren Tabackshändlers H. Friedrich Genter, die Wittwe des Klempners Lud. Fried. Aug. Nerger, Julie, geb. Orlob, der Bäcker⸗ meister H. G. Zimmer und die Erben des Rentiers, früheren Bäͤckermeisters Fr. Roedler hierselbst haben das Aufgebot der gerichtlichen Obligationen:

1) des Verlassungsscheines vom 1. Juli 1875, In⸗ halts dessen die Wittwe Sander ihren minder⸗ jährigen Kindern Wilhelmine Nanny Adele und Georg Oskar Paul Sander gegen Verpfändung des an der Gliesmaroderstraße am Landgraben belegenen, auf dem Feldrisse de 1873 Blatt I. mit Nr. 238 bezeichneten Grundstücks zu 6 a 11 qm sammt darauf befindlichem Wohn⸗ hause Nr. 3450 und übrigem Zubehör 11 850 nebst 4 % Zinsen schuldet, 8 des Kaufbriefs vom 27. Juni 1872, laut dessen der Schuhmachermeister Carl Heinrich Christoph Brecht gegen Verpfändung des an der Fallers⸗ leberstraße Nr. 1681 gelegenen Hauses und Hosss sammt Zubehör 1700 Thlr. nebst 5 %

insen schuldet,

des Kaufbriefs vom 25. Juni 1869, demzufolge

der Fabrikarbeiter Otte und dessen Ehefrau, geb. Gaus, dem Fabrikarbeiter Ludwig Friedrich August Nerger und dessen Ehefrau, Johanne Friederike Caroline, geb. Stanze, gegen Ver⸗ pfändung des Nr. 2532 an der ge⸗ legenen Hauses 800 Thlr. nebst 4 % Zinsen schuldet, des Kaufbriefs vom 2. Oktober 1873, laut dessen die Bauunternehmer Gremmels und Klusmann gegen Verpfändung des auf dem Situationsplane mit A. bezeichneten, 6 a 25 qm haltenden Theile des unter 162 vor dem August⸗ thore im Krähenfelde gelegenen Abfindungs⸗ planes zu 1 Morgen 22,55 Ruthen sammt darauf befindlichem Wohnhause Nr. 3272 I. und übrigem Zubehör 1250 Thlr. nebst 5 % Zinsen dem Bäckermeister G. Heinr. Zimmer schulden, des Kaufbriefs vom 7. Mai 1846, Inhalts dessen der Bäckermeister Johann Andreas Chri⸗ stian Kirchhoff gegen Verpfändung des an der Neuenstraße Nr. 2642 gelegenen Wohn⸗ und Bäckerhauses und Hofes dem Bäckermeister August Christoph Wessel 500 Thlr. old schuldet, beantragt. Die Inhaber dieser Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 10. Mai 1883, Morgens 11 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte Zimmer Nr. 27 angesetzten Termine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Urkunden erfolgen wird. 8 Braunschweig, den 27. Oktober 1882. 8 Herzogliches Amtsgericht. IX. L. Rabert.

91 Bekanntmachung. Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Landgerichts zu Saarbrücken, II. Civilkammer, vom 15. November 1882, ist die zwischen der Ehefrau des früheren Bergmanns und Krämers, jetzt Fabrik⸗ arbeiters Franz Neu, Anna, geborenen Lonsdorfer und ihrem genannten Ehemanne, Beide zu Frau⸗ lautern, bestehende eheliche Gütergemeinschaft ge⸗ trennt und sind Parteien behufs Auseinandersetzung 29 Königlichen Notar Eich zu Saarlouis ver⸗ wiesen. Saarbrücken, den 29. Dezember 1882. Kump, Assistent, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. 3

[256] Oeffentliche Aufforderung.

Der Ortseinnehmer und Salzmagazinsverwalter Andreas Pfifferling von Schlitz, zuletzt wohnhaft in Heppenheim a. d. B., ein Sohn des Kilian Pfiffer⸗ ling und dessen Ehefrau Anna Barbara, geborne Gnauer, von Schlitz, hat laut Testament vom 24. Oktober 1882 die Ehefrau des Kreisamts⸗ gehülfen Kaiser zu Heppenheim. Philippine, geborne Bickel, zur Erbin eingesetzt. Die gesetzlichen Erben

es Andres Pfifferling sind unbekannt und werden daher auf Antrag der genannten Testamentserbin alle gesetzlichen Erben des Andreas Pfifferling auf⸗ gefordert, das erwähnte Testament binnen zwei Monaten, vom ersten Erscheinen in diesem Blatte an gerechnet, auf dem Klageweg anzufechten, widrigen⸗ falls die Anerkennung des Testaments durch die gesetzlichen Erben unterstellt und dasselbe in Vollzug gesetzt werde.

Lorsch, den 29. Dezember 1882.

Großherzoglich Hessisches Amtsgericht Lorsch. Zimmermann.

[278]

[28211 Bekanntmachung. 28 In dem Richter'schen Aufgebotsverfahren hat as unterzeichnete Gericht durch Urtheil vom 19. Dezem⸗ ber 1882 erkannt: Der Bäcker Johamm Samuel Albert Richter, geb. am 12. Juli 1833 in randenburg a. H. wird für todt erklärt. Magdeburg den 20. Dezember 1882. Königliches Amtsgericht, Abtheilung IVa.

[259] Behufs Eintragung des Eigenthums des Johannes Hees zu Oberfischbach an der Parzelle Flur C.

678 Nr. 3, Homeswald, Holzung, 2 a 99 qm, der Ge⸗

meinde Oberfischbach werden auf dessen Antrag alle unbekannten Realberechtigten aufgefordert, ihre etwai⸗ gen Realansprüche auf dieses Grundstück spätestens in dem Aufgebotstermine den

.11. April 1883, Morgens 10 Uhr, Zimmer Nr. 21, bei Vermeidung der Ausschließung anzumelden. 1“

Siegen, den 23. Dezember 1882. G

Kddönigliches Amtsgericht.

In Sachen des Partikuliers Wilhelm Sack in Seesen, Klägers, wider den Arbeiter Christian Frohne hier, Beklagten, wegen Hypothekkapitals, wird, nachdem auf Antrag des Klägers die Beschlag⸗ nahme des dem Beklagten gehörigen Anbauerwesens No. ass. 66 vor hiesiger Stadt nebst Zubehör, sowie felgerder auf Seesener Feldmark belegener Grund⸗

ücke:

a. 80 ¼ Ruthen Wiesen vor der Eickmuhl Abthei⸗

lung 13 Nr. 14, b. 49 rect. 50 Ruthen Garten am Schildberge Abtheilung 1 Nr. 305, zum Zwecke der Zwangsversteigerung durch Beschluß vom heutigen Tage verfügt auch die Eintragung dieses Beschlusses im Grundbuche am heutigen Tage erfolgt ist, Termin zur Zwangsversteigerung auf den 5. März 1883, Morgens 10 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte hierselbst angesetzt, in welchem die Hypothekgläubiger die Hypotheken⸗ briefe zu überreichen haben.

Seesen, den 22. Dezember 1882.

Herzogliches Amtsgericht. (Unterschrift.)

[279) Im Namen des Königs!

Auf den Antrag des Wirthen Joseph Knobloch aus Hochwalde erkennt das Königliche Amtsgericht zu Allenstein durch den Amtsgerichts⸗Rath Neumann für Recht:

1) das über die im Grundbuche Hochwalde Nr. 3 Abthl. III. Nr. 3 für die Kreiskorporation für Me⸗ liorationsangelegenheiten in Wartenburg eingetragene Darlehn von 50 Thlr. gebildete Hypothekendokument, bestehend aus der Obligation vom 15. August 1853, dem Hypothekenbuchsauszug vom 28. September 1853 und dem Eintragungsvermerk von demselben Tage, wird für kraftlos erklärt,

2) die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem Antragsteller, dem Wirth Joseph Knobloch aus Hoch⸗ walde auferlegt.

Allenstein, den 28. Dezember 1882. 2

Königliches Amtsgericht. II. gez. Neumann. 4

[277] Im Namen des Königs! 1

In der August Hauff'schen Aufgebotssache F. 32/82 erkennt das Königliche Amtsgericht zu Wongrowitz durch den Amtsrichter Baumm

für Recht:

1) die Hypothekenurkunde über 114 Thlr. 23 Sgr. 3 Pf. gleich 344,33 väterliches Erbtheil, einge⸗ tragen aus dem Erbvergleich vom 7. Mai 18538, bestätigt am 29. Juli 1838, zufolge Verfügung vom 20. Januar 1839 für die Pauline Wilhelmine Schendel in Abtheilung III. Nr. 2 des dem Frei⸗ schulzengutsbesitzer August Hauffe zu Baerenbusch gehörigen Grundstücks Dorf Baerenbusch Band I. Blatt 1, gebildet aus der Hypothekenurkunde vom 20. Januar 1839 und dem Erbvergleich vom 7. Mai 1 eg; am 29. Juli 1838, wird für kraftlos erkläart.

2) Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem Antragsteller auferlegt.

Wongrowitz, den 23. Dezember 1882.

Königliches Amtsgericht.

Verkündet am 9. Dezember 1882. Wien, Gerichtsschreiber. Im Namen des Königs!

Auf den Antrag des Rechtsanwalts Tolki, als Vertreter des Eigenthümers des Grundstücks Tautschken Mühle Nr. 1, Mühlenbesitzers Rudolph Rapelius zu Tautschken Mühle, erkennt das Königl. Amtsgericht zu Soldau durch den Amtsrichter Gamradt 1

für Recht: das über die auf dem Grundstücke Tautschken Mühle Nr. 1. Abth. III. Nr. 18 für den Handels⸗ mann S. Darvidsohn in Loebau eingetragenen 388 Thaler 12 Sgr. 6 Pf. Drei Hundert Acht und Achtzig Thaler, Zwölf Silbergroschen Sechs Pfennig nebst 6 pro Cent Zinsen von 383 Thlr. gebildete Dokument wird für kraftlos und alle daran I haftenden Ansprüche werden für erloschen er⸗ ärt. Soldau, den 9. Dezember 1882. Königliches Amtsgericht. II.

Verkündet am 9. Dezember 1882. Wien, Gerichtsschreiber. Im Namen des Königs! Auf den Antrag des Rechtsanwalts Tolki als Vertreter des e des Grundstücks Tautschken Nr. 8, Mühlenbesitzers Rudolph Rape⸗ lius aus Tautschken⸗Mühle, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Soldau durch den Amtsrichter Gam⸗

radt für Recht: 4 Das über die auf dem Grundstücke Tautschken Nr. 8 Abth. III. Nr. 6 für den Mühlenbesitzer Ferdinand Skowronski in Schwedrichmühle eingetra⸗ genen 88 Thaler 22 Sgr. Achtundachtzig Thaler zweiundzwanzig Silbergroschen nebst 6 Prozent Zinsen von 80 Thaler gebildete Dokument wird für kraftlos, und alle daran etwa haftenden An⸗ sprüche werden für erloschen erklärt.

[281]

Soldan, den 9. Dezember 1882.

¹ Königliches Amtggericht. I.

267 Oeffentliche Zustellung. 1 s . Gewerkschaft der Zeche ver Hagenbeck in Alkendorf bei Essen, vertreten durch ihren Gruben⸗ vorstand, vertreten durch den Justizrath Schlüter zu Essen, klagt gegen den Kaufmann Georges Ca⸗ lons, zuletzt in Essen wohnhaft gewesen, jetzt flüch⸗ tig, wegen 1200 nebst 5 % Zinsen seit dem 25. Februar 1882 zur Deckung einer vom Beklagten der Klägerin unterschlagenen Summe von 38 256 23 mit dem Antrage auf Verurtheilung des Be⸗ klagten zur Zablung von 1200 nebst 5 % Zinsen seit dem 25. Februar 1882 und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1V. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Essen auf L-1 6. April 1883, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

8

Essen, den 28. Dezember 1882. Köster

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[274] Oeffentliche Zustellung. 1

Die Dienstmagd Ursula Barbara Hutboefer in Diespeck und die Kuratel ihres außerehelichen Kindes „Bernhard“ klagen gegen den Schreinergesellen Georg Scherzer aus Diespeck, z. Z. unbekannten Aufenthalts, wegen Ansprüchen aus außerehelicher Schwängerung und beantragen, .

den Beklagten zu verurtheilen, 1) die Vaterschaft zu dem genannten Kinde anzu⸗

erkennen und demselben das gesetzlich beschränkte

Erbrecht in seinen dereinstigen Nachlaß einzu⸗ räumen,

2) bis zum zurückgelegten 14. Lebensjahre desselben

einen Unterhaltsbeitrag von einer Mark pro Woche zu leisten,

3) das dereinstige Schulgeld, die etwaigen Hand⸗

werkserlernungskosten und die Kur⸗ und Leichen⸗

fosten zu bestreiten, wenn das Kind in der

Allmentationsperiode erkranken oder sterben sollte,

4) die Kindsmutter mit 30 für die gehabten Tauf⸗ und Kindbettkosten und mit 30 für ihre persönliche Ehre zu entschädigen und

5) die Prozeßkosten zu tragen.

Zugleich ladet die Klagspartei den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreites vor das Kgl. Amtsgericht Neustadt a./A. zu dem auf

Donnerstag, den 8. März 1883,

Vormittags 9 Uhr,

8 Zimmer Nr. 1, anberaumten Termine.

Hiervon wird der genannte Scherzer in Anwen⸗ dung der §§. 186, 187 R. C. P. O. in Kenntniß

gesetzt. Neustadt a./Aisch, am 29. Dezember 1882. Die Gerichtsschreiberei: X“ Rupprecht, Kgl. Sekretär.

[371] Oeffentliche Buftennng.

Der ehemalige Zuckerfabrikdirektor Krebs aus Puschkau bei Koenigszelt, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Kassel zu Schweidniße klagt gegen den Feilenhauer Ernst Furkhardt, früher in Neumarkt, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurtheilen, an den Kläger aus dem Wechsel d. d. Puschkau, den 22. Januar 1880, die Summe von 228 nebst 6 Prozent Zinsen seit 30. Septbr. 1880 zu zahlen, ihm die Kosten des Prozesses aufzuerlegen und das Urtheil für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Neumarkt auf

den 9. März 1883, Vormittags 9 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Neumarkt, den 21. Dezember 1882.

Baensch,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[367] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Fabrikarbeiter Carl Birg, Catharina, geborene Einig zu Duisburg, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Eickhoff daselbst, klagt gegen ihren Ehemann, dessen zeitiger Aufenthaltsort nicht bekannt ist, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage:

das zwischen Parteien bestehende Band der Ehe für aufgelöst und den Beklagten für den allein schuldigen Tbeil zu erklären,

8

und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗

lung des Rechtsstreits vor die II. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Duisburg aunf den 25. April 1883, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Duisburg, den 16. Dezember 1882.

Lechner, Rechnungsrath, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[363] Oeffentliche Zustellung.

Der Besitzer Johann Paul Tyborczyck zu Ostro⸗ witt klagt gegen die Einwohner Johann und Eli⸗ sabeth, geb. Gawin, Ringwelski'schen Eheleute, deren Aufenthalt unbekannt ist, wegen Löschungsbewilligung mit dem Antrage, die Beklagten als Miterben der verstorbenen Anna Tyborczyck kostenpflichtig zu ver⸗ urtheilen, über die für Anna Tyborczyck auf dem Grundstücke Ostrowitt Blatt 20 Abthl. III. Nr. 5 eingetragenen 90 Thlr. und Zinsen löschungsfähig zu guittiren, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht Schlochau auf den Gerichstag zu Liepnitz auf

den 17. März 1883, Vormittags 9 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. u“

Schlochau, den 28. Dezember 1882.

v. Dempski, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[365) Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Fabrikarbeiter Johann Altermann, aria, geborene Höffkes, zu Neuenkamp, vertreten durch den Rechtsanwalt Devin hier, klagt gegen ihren Ehemann, dessen jetziger Aufenthaltsort nicht hat ermittelt werden können, wegen Ehescheidung mit

dem Antrage, das zwi bestehende Band der Ehe 1“ 8 es

zu trennen und den Beklagten für den allein

schuldigen Theil zu erklären,

und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die II. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Duisburg auf den

„25. April 1883, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Duisburg, den 18. Dezember 1882.

Lechner, Rechnungsrath, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[364] Oeffentliche Zustellung.

In Sachen der Ehefrau des Bergmanns Carl Julius Henseleit, Johanna, geb. Hermann, hier, vertreten durch den Rechtsanwalt Schenck bier, gegen ihren genannten Ehemann wegen Ehe⸗ scheidung ist zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits ein neuer Termin auf

den 30. März 1883, Vormittags 9 Uhr, vor der dritten Civilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts hierselbst anberaumt.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an den seinem Aufenthalte nach unbekannten Beklagten wird diese Vorladung hiermit bekannt gemacht.

Essen, den 22. Dezember 1882.

Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

Hirsch.

8

Verkaufs⸗Anzeige nebst Aufgebot.

K. 109/82.

In Sachen, betreffend den Zwangsverkauf des an der Scholvinstraße Nr. 6 hierselbst belegenen, im Grundbuche der Altstadt Hannover Band XIV. Blatt 1202 auf den Namen des Restaurateurs Friedrich Marahrens angeschriebenen Bürgerwesens Wohnhaus mit Hofraum (Kartenblatt 50, Par⸗ zelle 25, nach der Grundsteuermutterrolle Art. Nr. 183 groß 2 a 06 qm) Nutzungswerth, eingeschätzt zu 3000 jährlich soll dieses Bürgerwesen auf Antrag der Süddeutschen Bodenkreditbank in München ꝛc. zwangsweise in dem dazu auf

Mittwoch, den 21. Februar 1883, Morgens 11 Uhr, allhier im Justizgebäude, II. Etage, Zimmer Nr. 138 Eingang Volgersweg anberaumten Termine öffentlich versteigert werden.

Kaufliebhaber werden damit geladen.

Alle, welche daran Eigenthums⸗, Näher⸗, lehn⸗ rechtliche, fideikommissarische, Pfand⸗ und sonstige dingliche Rechte, insbesondere Servituten und Realberechtigungen zu haben vermeinen, werden aufgefordert, selbige im obigen Termine anzumelden und die darüber lautenden Urkunden vorzulegen, unter dem Verwarnen, daß im Nichtanmeldungsfalle das Recht im Verhältniß zum neuen Erwerber des Grundstücks verloren gehe.

Hannover, den 29. Dezember 1882.

Königliches Amtsgericht, Abtheilung IV.

Erdmann.

Vorstehende Verkaufsanzeige nebst Aufgebot wird auf Anordnung des Gerichts dem Schuldner p. Mar⸗ ahrens, dessen gegenwärtiger Aufenthaltsort unbekannt ist, als öffentliche Ladung damit zugestellt.

Hannover, den 29. Dezember 1882

Buhrose, 8

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

18771 Spezialkonkurs⸗Proklam. Nachdem über das dem Peter Heinrich Wilde gehörige, in Altona an der Wilhelmstraße unter Nr. 110 belegene und im Altonaer Stadtbuche Band G. X. Fol. 442, 442 b., 443, 443 b., sowie G. XII. Fol. 346 beschriebene Erbe auf Grund voll⸗ strecbbaren Zahlungsbefehls des Königlichen Amts⸗ gerichts, Abtheilung III. c., in Altona vom

25. November 13. Dezember 1882 und auf Antrag des klägerischen Sachwalters, Rechtsanwalts Jessen in Altona, die Zwangsvollstreckung im Wege des Spezial⸗Konkurses verfügt worden ist, so werden Alle und Jede, welche an dieses Erbe aus irgend einem rechtlichen Grunde Ansprüche und Forderungen zu haben vermeinen, mit alleiniger Ausnahme der protokollirten Gläu⸗ biger, hierdurch bei Vermeidung der Ausschließung von dieser Masse aufgefordert, solche binnen sechs Wochen nach der letzten Bekanntmachung dieses Proklams und spätestens

am 5. März 1883, Mittags 12 Uhr, als dem peremtorischen Angabetermine, im unter⸗ zeichneten Amtsgerichte, Auswärtige unter gehöriger Prokuraturbestellung, anzumelden und eine Abschrift der Anmeldung beizufügen.

Zum öffentlichen Verkaufe des beregten Erbes ist Termin

auf den 12. März 1883 anberaumt worden, an welchem Tage, Vormittags 11 Uhr, die Kaufliebhaber sich im hiesigen Amts⸗ gericht, Zimmer Nr. 24, einfinden wollen.

Die Verkaufsbedingungen können 14 Tage vor dem Termine in der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts, Zimmer Nr. 25, eingesehen werden.

Altona, den 28. Dezember 1882.

Königliches Amtsgericht, Abtheilung V.

ais] Spezial⸗Konkurs⸗Proklam.

Nachdem über das dem Joachim Peter Wilhelm Fehrs gehörige, in Altona an der Holstenstraße rub Nr. 15 belegene, und im Altonager Stadtbuche Band G. III. Fol. 271, 271 b., 272, 272 b., 273, 273 b. beschriebene Erbe auf Grund vollstreckbaren Zahlungsbefehls des Königlichen Amtsgerichts, Ab⸗ theilung III a., in Altona vom 8./29. November 1882 und auf Antrag des klägerischen Sachwalters, Justiz⸗ raths Alex. Schmidt in Altona, die Zwangsvoll⸗ streckung im Wege des Spezial⸗Konkurses verfügt worden ist, so werden Alle und Jede, welche an dieses Erbe aus irgend einem rechtlichen Grunde Ansprüche und Forderungen zu haben vermeinen, mit alleiniger Ausnahme der protokollirten Gläubiger, hierdurch bei Vermeidung der Ausschließung von dieser Masse aufgefordert, solche binnen 6 Wochen nach der letzten Bekanntmachung dieses Proklams und spätestens

am 5. März 1883, Mittags 12 Uhr, als dem peremtorischen Angabetermine, im unter⸗ zeichneten öu Auswärtige unter gehöriger Prokuraturbestellung, anzumelden und eine Abschrift der Anmeldung beizufügen

8 14“ Zum öffentlichen Verkaufe des beregten Erbes ist

Termin

auf den 12. März 1883 anberaumt worden, an welchem Tage, Vorrnittags 11 Uhr, die Kaufliebhaber sich im hiesigen Amts⸗ gerichte, Zimmer Nr. 24, einfinden wollen.

Die Verkaufsbedingungen können 14 Tage vor dem Termine in der Gerichtsschreiberei des unter⸗ Amtsgerichts, Zimmer Nr. 25, eingesehen werden.

Altona, den 28. Dezember 1882.

Königliches Amtsgericht. Abthei

[34785] Aufgebot. Folgende verschollene Personen: 1) der Kaufmann Herrmann Theodor

Bäck (alias Boeck), geboren den 8. Februar

1838 zu Posen, im Jahre 1865 nach Amerika

gegangen;

2) die Seefahrer, Geschwister Zabel

a. Carl Julius, geboren den 13. Juli 1832 zu Neufahrwasser, im Jahre 1849 von dort zur See gegangen.

b. Friedrich Wilhelm August, geboren den 27. April 1834 zu Neufahrwasser, im Jahre 1851 von dort zur See gegangen,

c. Georg Ferdinand, geboren den 23. Dezember 1838 zu Neufahrwasser, im Jahre 1858 von Glettkau zur See gegangen:

3) der Seefahrer Ferdinand Georg Baumgart, ge⸗ boren den 28. April 1849 zu Danzig, am

11. März 1871 als Matrose des Mecklen⸗

burgischen Schiffes „Hillmann Scharetoff“ in

Danzig zur See gegangen,

werden auf Antrag ad 1 der Frau Rosalie Marie Baeck, geb. Lang⸗ se von hier, als Ehefrau des Verschol⸗ enen, ad 2 des Rechtsanwalts Goldmann von hier, als Pfleger der Verschollenen, ad 3 der Wittwe Renate Baumgart von hier, als Mutter des Verschollenen, aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 16. Mai 1883, Vormittags 11 ½ Uhr, (Zimmer Nr. 6) anberaumten Termine anzumelden, widrigenfalls sie für todt erklärt werden. Danzig, den 26. Juli 1882.

. Königliches Amtsgericht. XI. mre. Im Namen des Königs!

In der Simon Chvbbicki'schen Aufgebotssache F. 39/82 erkennt das Königliche Amtsgericht zu Wongrowitz durch den Amtsrichter Baumm,

für Recht:

1) die Rechtsnachfolger der verstorbenen Hypo⸗ thekengläubigerin Catharina Lijewska, verehelichten Czerwinska, werden mit ihren Ansprüchen an die Hypothekenpost von 50 Thlr. 20 Sgr. gleich 152 Abfindung nebst der Verpflichtung, die Gläubigerin für die Zinsen zu ernähren, zu erziehen, in die Schule zu schicken und ihr die Hochzeit auszu⸗ richten, eingetragen für die Catharina Lijewska, verehelichte Czerwinska, in Abtheilung III. Nr. 1 des dem Eigenthümer Simon Chrvbicki gehörigen Grundstücks Marlewo Blatt 4 aus dem Ueber⸗ lassungsvertrage vom 4. Juni 1848 zufolge Ver⸗ fügung vom 29. September 1848 ausgeschlossen,

2) die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem Eigenthümer Simon Chybicki auferleg.

Wongrowitz, den 23. Dezember 1882.

Königliches Amtsgericht.

[316] Bekanntmachung. 1 Die Löschung der Eintragung des Rechtsanwalts Dr. Heinr. Oldenburg in den Listen der bei den unterzeichneten Gerichten zugelassenen Rechtsanwälte

9*

tombachenen Waffenrock⸗, Taillen⸗ und Nummer⸗ knöpfen, schwarzen eisernen und blechenen lackirten Patent⸗Hosenknöpfen, weißen Zinkknöpfen, schwarzen Hornknöpfen zu Hosen und Mänteln und Hosen⸗ schnallen (schwarz lackirt), Stiefelabsatzeisen mit Nägeln und Sohlennägel, sowie diverser Haken und Oesen, soll im Wege der öffentlichen Submifsion an diejenigen Lieferanten vergeben werden, welche neben bester militärlieferungsfähiger Waare die solidesten Preise für vorgenannte Materialien und fertigen Stücke stellen.

„Leistungsfähige und bewährte Lieferanten werden hierdurch aufgefordert, desfallsige Offerten unter gleichzeitiger Beisendung der bezüglichen Proben, mit genauester Angabe der Spezialpreise, bezüglich der Leinewand und Drells vornehmlich anch der betreffenden Breiten, bis zum 10. Februar 1883, Vormittags 8 Uhr, porto⸗ und kostenfrei an die unterzeichnete Kommission einzusenden. 8

Lieferungsbedingungen liegen loco Brieg im Bureau der Kommission zur Einsicht bereit, oder sind gegen Einsendung von 50 Pfennig Kopialien gebühren in Abschrift zu beziehen.

Lieferungs⸗Offerten ohne gleichzeitige Beifügung der mit Anerkennung vollzogenen Lieferungsbedingungen finden für den Submissionstermin keine Berück⸗ sichtigung.

Nur eingesandte fertige Probestücke werden auf besonderes Verlangen des Einsenders und zwar un⸗ frankirt zurückgegeben. 6

Brieg, den 30. Dezember 1882.

Bekleidungs⸗Kommission des 4. tasititiban een

[179] Bekanntmachnng.

Die Anlieferung von 7 Stück Dampfkesseln von 2 Meter Durchmesser und 7 Meter Länge für di Königliche Steinkohlengrube Sulzbach⸗Altenwal soll im Wege der Submission vergeben werden.

„Vorschriftsmäßig verschlossene und auf die Be dingungen gegründete Anerbieten sind mit entsprechen⸗ der Aufschrift portofrei an die unterzeichnete Berg⸗ inspektion Dienstag, den 30. Januar 1883, Vor⸗ mittags 10 Uhr, einzureichen, wo sie alsdann er öffnet werden.

Die Bedingungen können hier eingesehen, auch gegen Kopialien bezogen werden.

Sulzbach bei Saarbrücken, 28. Dezember 1882.

Königliche Berginspektion V.

Die Lieferung des für das Königliche Salzwerk bei Erfurt in der Zeit vom 1. April 1883 bis Ende März 1884 erforderlichen Bedarfs an Kohlen, be⸗ stehend aus circa 1 800 000 Kilogramm westfälischen 8 Steinkohlen, 29 000 Hektoliter thüringischen Braun⸗ kohlen, worunter 7000 Hektoliter Nußkohlen, soll im Wege der Submission vergeben werden. Offerten hierauf sind versiegelt, portofrei und mit der Auf⸗ schrift: „Kohlenlieferung“ versehen bis zum 16. Januar 1883, Vormittags 10 Uhr, zu welcher Zeit deren Eröffnung stattfinden wird, an die unterzeichnete Berginspektion einzusenden, von welcher auch die Submissionsbedingungen gegen Ein⸗ sendung von 30 in Abschrift bezogen werden können. Erfurt, den 18. Dezember 1882. König⸗ liche Berginspektion.

[54467] Nachstehend bezeichnete Arbeiten und Lieferungen zum Neubau eines Wohnkasernements und einer

(Latrine für die Fahrer einer Feld⸗Artillerie⸗Abthei⸗

lung auf dem Dom hierfelbst sollen in öffentlicher Submission im Termin am 8. Januar 1883, Vormittags 9 Uhr, vergeben werden, und zwar: a. Tischler⸗Arbeiten incl. Material, veranschlagt

wird hierdurch bekannt gemacht. Hamburg, den 30. Dezember 1882. Das Hanseatische Ober⸗Landesgericht Schumacher, Gerichtsschreiber. Das Landgericht. Kalckmann Dr., Sekretär. Das Amtsgericht. Romberg Dr., Sekretär.

[ĩ149] Der bei dem hiesigen Gerichte zugelassene Rechts⸗ anwalt Howahrde ist heute auf seinen Antrag wieder in der hiesigen Liste für Rechtsanwälte gelöscht worden. . Lennep, den 28. Dezember 1882. Königliches Amtsgericht.

Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen ꝛc.

5n- Bau⸗ und Nutzholzverkauf in der Oberförsterei Falkenhagen bei Spandau. Am Freitag, den 19. Januar cr., von Vor⸗ mittags 10 Uhr ab, sollen im Francke'schen Gast⸗ hofe hier, ca. 10 Minuten von der Station Seege⸗ feld (Berlin⸗Hamburger Bahn) entfernt, öffentlich meistbietend versteigert werden aus: Belauf Damsbrück. Jagen 18c.: 516 Stück Kiefern mit ca. 757 fm. Belauf Brieselang I. Jagen 83 a.: 507 Stück Kiefern mit 671 fm. Belauf Jäglitz. Jagen 85 16 Stück Eichen Nutzenden mit ca. 9 fm. Jagen 94 a.: 203 Stück Kiefern mit ca. 334 fm. Jagen 105 a.: 83 rm Erlen Klafter Nutzholz. Belauf Blockbrück. Jagen 149: 427 Stück Kiefern mit ca. 530 fm. Belauf Unterkrämer. Jagen 288 a. u. 289 c.: 12 Stück Birken Nutz⸗ enden mit 9,45 fm. Jagen 288 a. u. 289 c.: 203 Stück Kiefern mit ca. 507 fm. Falkenhagen bei Seegefeld, den 1. Januar 1883. Königliche Oberförsterei.

[315) Submission.

Der Bedarf zur Bekleidungs⸗Anfertigung pro 1883/84 an grauer und blauer Futterleinewand, Diagonal⸗Drillich zu Hosen, Jacken⸗Drillich, Kragen⸗ steifleinewand zu Mänteln, Wachsdrillich zu Rock⸗ kragen, Unterhosen von Köper, Hemden von weißem Shirting oder Chiffon für Unteroffiziere resp. von blaugestreiftem Callicot für Mannschaften, Hals⸗ binden und weißen wildledernen Hanoschuhen in fertigen Stücken nach neuester Probve, silbernen Portepees für Feldwebel, goldenen und silbernen

Unteroffiziertressen,

Mützenkokarden von Steinnuß,

öC11A4“ . Schlosser⸗Arbeiten incl. Material, veranschlagt 1114“*“ .Glaser⸗Arbeiten incl. Material, veranschlagt v11mp*“] .Maler⸗ und Anstreicher⸗Arbeiten, veranschlagt 1111124A“ . Töpfer⸗Arbeiten, veranschlagt auf 1130,00 Lieferung und Aufstellung von 14 eisernen Regulir⸗Füllöfen nebst den nöthigen Rauch⸗ rohren, gußeisernen Unterlagsplatten und Ofen⸗ blechen, veranschlagt auf. —. 1050,00 „Kostenanschlag, Bedingungen und Zeichnung liegen im Bureau der unterzeichneten Verwaltung (Termin⸗ lokal) zur Einsicht aus. Glogau, den 23. Dezember 1882. 8 Königliche Garnison⸗Verwaltung.

Verloosung, Amortisation, Zinszahlung u. s. w. von öffentlichen Papieren.

Bekanntmachung, betreffend die Ansreichung der fünften Serie Zinscoupons nebst Talons zu den Rentenbriefen der eee. burg. Von den Zinscoupons fünfter Serie zu den Rentenbriefen der Provinz Brandenburg ist ein großer Theil bei uns noch nicht in Empfang ge⸗ nommen worden. Die Inhaber der betreffenden Rentenbriefe werden daher auf unsere Bekannt⸗ machung vom 24. September d. JJ. Staats⸗ Anzeiger von 1882 Nr. 228, Amtsblätter der König. lichen Regierungen zu Potsdam und Frankfurt a./O. von 1882 Stück 40, Norddeutsche Allgemeine Zeitung. Nr. 453 aufmerksam gemacht und aufgefordert, nach Maßgabe derselben die Abhebung der Coupons zu bewirken. Formulare zu den Nachweisungen, welche nach der erwähnten Bekanntmachung den eina zuliefernden Talons beizufügen sind, werden von der hiesigen Rentenbankkasse Klosterstraße Nr. 76 und von sämmtlichen Kreiskassen der Provinz Bran⸗ denburg unentgeltlich verabfolgt. Beylin, den 28. Dezember 1882. Königliche Direktton der Rentenbank für die Provinz Brandenburg.

Magdeburger Vergwerks⸗Actien⸗ 1361] Gesellschaft.

Wir ersuchen unsere Herren Acuionaire, die neuen Dividendenscheinbogen unserer Sstamm⸗Aktien und Stamm⸗Prioritäts⸗Aktien Litt. . unter Einreichung der Talous und eines arithmetesch geordneten Num merverzeichnisses vom 6. Dezember d. J. ab be den Herren Zuckschwerdt ο Beuchel in Magde bnee in Empfang zu neh’gen.

Magdeburg, den 30. Norember 1882.

Der Aufsichtsrath. Der Vorstand. „Schneider.