“
. Tilsit⸗Insterburger Eisenbahn.
8 Bilanz
für das Betriebsjahr 1882.
Die Einnahmen betrugen: 1) Uebertrag aus dem Jahre A
1118161* 2) Aus dem Personenverkehr 3) „ .
Güter⸗Verkehr.
.+ 1..*“ Berliner Panorama⸗Gesellschaft. Die ordentliche —2 findet
Montag, den 16. April, Nachm. 5 Uhr, zu
Berlin, Pariserplatz Nr. 6a., im Atelier der Herren
Ende & Böckmann statt. 1 Behufs Theilnahme sind die Aktien spätestens am
12. April bei der hiesigen Filiale der Mitteldeutschen
Creditbank einzureichen.
Tagesordunng: 3 welche als Erlös für aus⸗ Vorlage der Bilanz. Geschäftsbericht. Dechargi⸗ rangirte Materialien dem rung. Aufsichtsrathswahl. Statutänderung.
Erneuerungsfonds zu gute — Berlin, den 30 März 1883. 4“* ; Berliner Panorama⸗Gesellschaft.
8 Summa: Der Aufsichtsratn.
Die Ausgaben betrugen: Max Altmann. 8
1) Für die allgemeine Ver⸗ ““ .1— Gemäß §. 12 des Allerhöchst genehmigten Statuts Für bee . bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß Für ie Transport ⸗Ver Herr Johannes Thieme zum Stellvertreter des In *₰ zum Reserve⸗ 8 Direktors in Behinderungsfällen ernannt, und daß Nsent n .Hüie. die desfallsige Vollmacht des Herrn Reinhold 1““ Franke erloschen ist. Eöö Berlin, den 30. März 1883 e““ 1 ⸗ b. Erlös für ausrangirte ieee 1I1“ Lebens⸗Versicherungs⸗Gesellschaft auf Gegen⸗
3 Materialien 1 5) Zur Verzinsung der Priori⸗ seitigkeit zu Berlin. Simon.
täts⸗Obligationen ... 6) Zur Tilgung der Prioritäts⸗ 111““ 1“
2] Kaulbach⸗Stiftung. (Anerkannter Verein.)
Obligationen. Generalversammlung
Summa: Uhr,
15 462 ℳ 199 252
diversen Einnahmen. einschließlich 12 996,30 ℳ,
12 996 20 533
1 800 „ 359 653 ℳ 570 287 ℳ 359 653 „
Die Einnahmen betrugen. Die Ausgaben betrugen. Bleibt Ueberschuß zur Zah⸗ lung der Dividende und der Staats⸗Eisenbahnsteuer, welche rot. 5000 ℳ betragen dürfte und erst nach Feststellung der Dividende genau berechnet wer⸗ 11AX““ Tilsit, den 24. März 1883. Der Verwaltungsrath: von Simpson. Kleffel. Korn.
Montag, den 16. April er., Abends 8. im Lokale, „Dornauer, Maxthor.“ Tagesordnung: 1) Aenderung des §. 15 der Satzungen. 2) Genehmigung der Vorstandswahl, ev. Neuwahl 3) Stipendien⸗Ausschreibung. Nürnberg, den 1. April 1883. F. C. Mayer.
210 633 ℳ
[22061] Rheinische Röhren- dampfkesselfabrik A. Büttner & Co. Uerdingen amRhein. Ausschliessliche Spezialität: Unex- Iplodirbare Dampf- kessel. Neueste pa- tentirte Verbesse- rungen: Kein Dich- tungsmaterial mehr — Grosse Dampf- u. Wasserreserve — Garant. trock. Dampf. — Sonst. Vorzüge: Sicherb. — Gering. Kohlenverbr. — Hoh. Dampfdruck. — Leichte Reipig. — Gering. Raumbedarf. — Fertige Kessel stets vorräthig. Allein. Concessionäre des Einbecker Stufenrostes. — Patent Tenbrink-Feuerungen f. jedes Brennmaterial. — Rippenrobrvorheizer v. Prof. Intze & A. Büttner.
[13047] Erster Nachtrag 2 zu dem revidirten hi ee e Sparkasse 8 24. Februar zu Elbing vom e Wr, 1876.
Auf Beschluß des Magistrats und der Stadtver⸗ ordneten⸗Versammlung wird der §. 11 des Statuts der städtischen Sparkasse dahin abgeändert, daß die
„auf mindestens drei Monate“ in Wegfall kommen. Elbing, den 17. Januar 1883. gez. Thomale. gez. Elditt.“
Der vorstehende Nachtrag wird auf Grund des §. 2 des Reglements über die Einrichtung des Spar⸗ kassenwesens vom 12. Dezember 1838 hierdurch bestätigt.
Danzig, den 20. Februar 1883. Der Oberpräsident. von Ernsthausen.
Disconto-Gesellschaft in Berlin. Die diesjährige General⸗Versammlung findet am
Montag, den 16. April, Nachmittags 4
in unserem Geschäftslokale, Behrenstraße 43/44,
[14220]
Auf der Tagesordnung stehen: 1) Vortrag des jährlichen Geschäftsberichts. 2) Die nach Art. 61 des Statuts vorzunehmenden Ersatzwahlen des Verwaltungsraths.
Wir laden zu dieser Versammlung die stimmberechtigten Mitbetheiligten und Commanditaire unter dem Bemerken ein, daß sie die Eintrittskarten während der letzten drei Tage vor der Versammlung, sowie am Versammlungstage während der Vormittagsstunden in unserem Bureau in Empfang nehmen können.
Die Commanditaire haben ihre Stimmberechtigung durch eine Bescheinigung über die recht⸗ zeitige Einschreibung der Commandit⸗Antheile (Art. 36, 72 des Statuts), sowie durch den fortdauernden Besitz der letzteren nachzuweisen. Auswärtige Commanditaire können den Nachweis dieses Besitzes durch ein in den letzten acht Tagen vor der General⸗Versammlung ausgestelltes Zeugniß einer Feattunch Behörde oder einer angesehenen, uns bekannten Firma oder Person führen; auch sind sie befugt, sich durch einen stimmberechtigten Commanditair vertreten zu lassen, haben aber uns schriftlich anzuzeigen, wem sie desfallsige Vollmacht ertheilen. 11“
Berlin, den 31. März 1883.
Direction der Disconto⸗Gesellschaft.
Deutscher Lloyd, Transport⸗Versicherungs⸗Actien⸗Gesellschaft in Berlin. Die nach §. 31 unserer Statuten alljährlich abzuhaltende „Ordentliche General⸗
Versammlung“ der Actionäre wird hierdurch auf: Mittwoch, den 25. April, Nachmittags 2 Uhr,
in den Bureaux der Gesellschaft, Oranienburgerstraße Nr. 16 hier,
13869]
Pnberaumt.
8 8—
Tagesordnung:
1) Entgegennahme des Geschäftsberichtes und der Bilanz für das Jahr 1882, sowie des hierauf bezüglichen Berichtes der Revisions⸗Commission.
Beschlußfassung über die zu vertheilende Dividende und die dem Aufsichtsrathe und Vorstande zu ertheil ende Decharge. ö“ . Wahl zur Ergänzung des Aufsichtsrathes. 1 Wahl der Revisions⸗Commission für das Jahr 1888..
Deutscher Lloyd, 8 8
Transp ort⸗Versicherungs⸗Actien⸗Gesellschaft in Berlin. Der Vor’stzende des Aufsichtsrathes: Der Vorstand: Banendahl. Ernst Schrader.
Alttien⸗Gesellsct. he Fabrik Rhenani
1 . in Aachen. 8 Die Herren Actionarre unserer Gesellschaft werden hiermit gemäß Artikel 37 Statuten zu der jährlichen .
ordentlichen General⸗Versammlung
b auf Dienstag, den 1. Pai dss. Is., Vormittags 11 Uhr, im Geschäftslocale der Gesellschaft „Wilhelmstraße 47/49“ eingeladen. Aachen, den 28. März 1883. . Präsident des Verwaltungsraths.
P. J. Püngeler.
Der General⸗Director Hasenelever.
[14204]
[13672]
Vaterländische Feuer⸗Versicherungs⸗Actien⸗Gesellschaft. Zur dieslährigen ordentlichen General⸗Versammlung auf Sonnabend, den 21. April cr., Nachmittags 4 Uhr,
“
im hiesigen Geschäftslokale werden die verehrlichen Aktionäre hierdurch ergebenst eingeladen.
Tagesordnang: 1) Vorlage der Jahresrechnung und Bilanz pro 1882. 2) Bericht des Revisionsrathes. 3) Bericht des Aufsichtsrathes. 1 4) Wahl der Mitglieder des Aufsichtsrathes. 5) Wahl der Mitglieder des Revisionsrathes. 88 1 Die nach §. 18 des Statuts für die Theilnahme an der General⸗Versammlung
Einlaßkarten werden vom 17. bis 20. April c. im Bureau der Gesellschaft ausgegeben.
Elberfeld, 30. März 1883.
9 0 ☛ +. —+. 8 Holsteinische Marschbahn⸗Gesellschaft. Außerordentliche Generalversammlung der Aktionäre der Holsteinischen Marschbahn⸗Gesellschaft 1““ am 20. April 1883, Mittags 1 Uhr, ““ 8 in der Bahnhofshalle zu Glückstadt. — 3¹ Tagesordnung: . 8 Beschlußfassung über den Antrag des Aufsichtsrathes und der Direktion esellschaft:
„Die Generalversammlung wolle zur Weiterführung der Holsteinischen Marschbahn von Heide über Friedrichstadt, Dusum und Tondern bis an die dänische Grenze den von den Gesellschaftsbehörden aufgestellten und von dem Herrn Minister der öffentlichen Arbeiten revidirten Statutentwurf genehmigen, sowie sich damit einverstanden erklären, daß der Staatsregierung die Befugniß beigelegt werde, von dem Ankaufsrechte des gesammten Hol⸗ steinischen Marschbahn⸗Unternehmens nach Maßgabe der Bestimmungen des §. 42 des Gesetzes über die Eisenbahn⸗Unternehmungen vom 3. November 1838 schon noch Verlauf von 10 Jahren, — den Beginn dieses Zeitraums von dem Zeitpunkte der Betriebseröffnung auf der Strecke Heide⸗Landesgrenze on gerechnet — Gebrauch zu machen.“
.. Zur Beschlußfassung ist mit Rücksicht auf den Gegenstand gemäß §. 25 des Statuts eine Majorität von zwei Dritttheilen der gültig abgegebenen Stimmen erforderlich; ist diese nicht erreicht, so steht es der Direktion frei, eine zweite Generalversammlung nach Ablauf von 6 Wochen zu berufen, auf welcher die absolute Stimmenmehrheit der gültig abgegebenen Stimmen entscheidet. 1 Der betreffende neue Statutentwurf kann von den legitimirten Aktionären im Bureau der Ge⸗ sellschaft in Glückstadt vom 6. April d. Js. an entgegengenommen werden. Zur Theilnahme an der Generalversammlung sind nach §. 21 Al. 2 des Statuts nur diejenigen Aktionäre berechtigt, welche spätestens am dritten Kalendertage vor der Versammlung ihre Aktien bei der Gesellschaftskasse in Glückstadt oder bei den nachstehenden Anmeldestellen deponiren:
1) in Altona bei der Filiale der Vereinsbank in Hamburg,
2) in Marne bei der Sparkasse,
3.,) in Meldorf bei der Pfennigmeisterei,
4) in Itzehoe bei dem Creditverein, e. G., v“ 5) in Wilster bei der Sparkasse. ͤ..““] Im Uebrigen wird auf die weiteren im §. 21 des Statuts enthaltenen Bestimmungen hingewiesen. 1 Die Formulare für Anmeldungen zur Generalversammlung können von den sich legitimirenden Aktionären bei den oben genannten Stellen vom 6. April d. Js. ab in Empfang genommen werden. Glückstadt, den 27. März 1883. J“ Der Vorsitzende des Aufsichtsrathes.
Wesselhöft.
Weimarische Bank. 8 Einladung 3
“
8 zur 29. ordentlichen Generalversammlung. Die nach §. 15 des Statuts stimmberechtigten Aktionäre der Weimarischen Bank werden zu der Montag, den 23. April d. J., Vormittags 11 Uhr, im Bernhardssaale des hiesigen Rathhauses stattfindenden ordentlichen Generalversammlung hierdurch eingeladen. GSegenstände der Verhandlung sind: .“ 1) der Geschäftsbericht mit dem Rechnungsabschluß der Bank pro 1882 uud die Beri erstattung der von der vorjährigen Generalversammlung erwählten Revisoren, 2) Beschluß über die Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrathes, 3) Beschlußfassung über den Antrag eines Aktionärs, Auszahlung verfallener Thaler⸗ noten betreffend, ö11111AAA6A6““ Neuwahlen für austretende Aufsichtsraths⸗Mitglieder, 5) die Wahl von Reoisoren, Die Herren Aktionäre, welche an der Generalversammlung Theil nehmen wollen, haben “ 3 längstens bis inclusive 14. April entweder bei der Bank in Weimar, oder bei deren Filiale in Berlin (Kanonierstraße Nr. 17/20), oder bei der Weimarischen Filialbank in Dresden die in ihrem Besitz befindlichen Aktien unter Beifügung eines nach Nummern geordneten, doppelt ausgefertigten Verzeichnisses (wozu die gedruckten Formulare an den oben bezeichneten Stellen in Empfang genommen werden können) zu hinterlegen, wogegen sie eine Be⸗ scheinigung empfangen, welche die Zahl der abzugebenden Stimmen enthält und gleichzeitig als Einlaß⸗ karte zur Versammlung dient. Vollmachten zur Vertretung auf der Generalversammlung müssen bis Donnerstag, den 19. April, Abends 6 Uhr, bei der Bank in Weimar eingereicht werden. Die Aktien werden nur an die in der Empfangsbescheinigung bezeichnete Person bez. Firma zurückgegeben. “ Weimar, den 22. März 1883.
Der Aussichtsrath der Weimarischen Bank.
r. Hase.
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8⁸
9. Familien-Nachrichten.] beilage.
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Oeffentliche Zustellung. In Sachea des Färbermeisters Eduard Luckhardt zu Allendorf a W., vertreten durch Rechtsanwalt Müller zu Witzenhausen, Gläubigers, gegen
die Kinder und Erben des Taglöhners Jacob Wil⸗ helm und dessen Ehefrau Catbarina Elisabeth, geb. Steinfeld, von Allendorf a. W., als:
1) den Wirth Eduard Wilhelm zu Werles⸗
hausen, 8 b 2) den Taglöhner Gabriel Wilhelm zu Allen⸗ dorf, 3) den Arbeitsmann Johannes Wilhelm zu Ber⸗ lin, jetzt unbekannt wo? Schuldner, “ wegen Zwangsversteigerung, bat der Rechtsanwalt Müller zu Witzenhausen als Vertreter des Gläubigers wegen der rechtskräftigen Forderung desselben in Höhe von 420 Mark Haupt⸗ geld nebst 5 % Zinsen seit dem 1. Mai 1878 und 75,45 Mark Kosten den Verkauf der wegen dersel⸗ ben verpfändeten Immobilien: B. 1400 = 1 ¼16 Ar 6 ◻Ruthen Land im alten Hain, 1258 und 1259 = ⅛ Ar 3 ⅛ Ruthen Land auf dem Sickenberge, A. 436 = 4 ½ Ruthen: a. Wohnhaus, Brand⸗ mit Hof⸗ versiche⸗ raum rung 8 b. Stallung Nr. 304 ö1A“ Gemeindenutzen beantragt. 114“ Zur Erkennung des Verkaufs ist Termin auf den 8. Mai 1883, Vormittags 9 Uhr, vor das Königliche Amtsgericht Allendorf anberaumt, zu welchem der unbekannt wo? abwesende Mitschuld⸗ ner Johannes Wilhelm hiermit geladen wird. Im Termin hat derselbe bei Meidung des Ausschlusses mit Einreden und der Anerkennung des Taxatums bezw. des einseitigen Verfahrens zu handeln, und wird vorstehende Ladung hiermit zum Zwecke der Zustellung an den unbekannt wo? abwesenden Jo⸗ hannes Wilhelm bekannt gemacht. G Allendorf, den 19. März 1883. Maibaum, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[14067] Oeffentliche Zustellung.
Der Agent Karl Kilber zu Höchst a. M. klagt gegen den Riemenfabrikanten Wilhelm Krieger von Höchst a. M., jetzt unbekannt wo abwesend, wegen Forderung aus einem am 5. Dezember 1882 fälligen, vom Beklagten acceptirten Wechsel über 105 ℳ, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 105 ℳ nebst 6 % Zinsen vom 1. März 1883 an, 2 ℳ 25 ₰ Wechselunkosten und ½4 % Provision, und ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König⸗ liche Amtsgericht zu Höchst a. M. auf
den 6. Mai 1883, Vormittags 9 Uhr.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Höchst a. M., den öe 1883.
Faber, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. I.
[14066] Oeffentliche Zustellung.
Die Handlungsfirmen: “
a. Gustav Georgii et Comp. in Römhild,
b. Leo Kohnstamm von Bamberg, vertreten durch den K. Advokaten Hippeli in Schwein⸗ furt, haben gegen die Gastwirthseheleute Josef und Rosa Ball von Wegfurt wegen Waarenforderungen beim K. Amtsgerichte Mellrichstadt, welches vom K. Landgerichte Schweinfurt als zuständiges Gericht bestimmt wurde, Klage erhoben, und steht Termin zur mündlichen Verhandlung der Sache auf
Montag, den 7. Mai 1883, früh 9 Uhr, beim Prozeßgerichte an, wozu der unbekannt wo ab⸗ wesende Mitbeklagte Josef Ball mit dem Eröffnen geladen wird, daß die Klagsbitten dahin gehen: aDüe Beklagten sind unter solidarischer Haftung schuldig:
a. an die Firma Georgii et Comp. —
154 ℳ 60 ₰ nebst 5 % Zinsen hieraus vpom 10. September 1882 an,
b. an die Firma Kohnstamm
123 ℳ 50 ₰ nebst 6 % Zinsen vom
27. Februar 1883 an 8
zu zahlen und haben die Kosten des Prozesses .zu tragen. 1“
Die Klagabschriften können hier eingesehen werden. Mellrichstadt, am 27. März 1883.
Gerichtsschreiberei K. Amtsgerichts.
Der K. Sekretär.
Kaufmannn7. 9] Oeffentliche Zustellung.
1) Der Kutscher Johann Carl Heinrich Schubert su Melsungen, 2) der Tischlergeselle Christian Wil⸗ zelm Herrmann Schubert zu Hirschberg, 3) der Mühlenbesitzer August Junge zu Altwasser, vertreten durch den Justiz⸗Rath Wentzel zu Hirschberg, klagen gegen den Schuhmachermeister Ernst Altmann zu
irschberg, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen
00 ℳ nebst Zinsen mit dem Antrage: den Be⸗ klagten zu verurtheilen, sofort bei Vermeidung der Zwangsvollstreckung in das Grundstück 957 der Stadt Hirschberg I
..““
a. an die Kläger, Kutscher Johann Carl Heinrich Schubert und den Tischlergesellen Christian Wilhelm Herrmann Schubert 1050 ℳ nebst 5 % Zinsen seit 1. Januar 1883,
an den Mitkläger August Junge 1050 ℳ nebst 5 % Zinsen seit 1. Januar 1883 zu zahlen und das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären, und laden den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Hirschberg i /Schl. auf den 4. Juli 1883, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird
dieser Auszug der Klage bekannt gemacht
Hirschberg i./ Schl., den 27. März 1883.
8 Thater, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[140641 Oeffentliche Zustellung.
Der Mühlenpächter Schonlau zu Gutackern klagt gegen den Bergmann, früher Bäcker, Wegmann, zur Zeit ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort aus dem Mandate vom 12. Januar 1877 in Sachen Schonlau“. Wegmann B. 216—77 mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 33 ℳ nebst 5 % Zinsen vom 12. Januar 1877 und an Kosten und Gebühren 4. ℳ 80 ₰, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht zu Reckling⸗ hausen auf den 5. Juni er., M. 9 Uhr.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Recklinghausen, g. 27. März 1883.
Göotte, 8.
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsger [14099] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau des früheren Schullehrers Müller zu Koldenhof, geb. Gau, zu Krumbeck, vertreten durch den Rechtsanwalt Lazarus zu Neustrelitz, klagt gegen ihren Ehemann, den früheren Lehrer Müller zu Koldenhof, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung aus dem Grunde böswilliger Verlassung, mit dem Antrage auf Scheidung der zwischen ihr und ihrem Ehemanne bestehenden Ehe und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die Erste Civilkammer des Großherzog⸗ lichen Landgerichts zu Neustrelitz auf
den 9. Juli 1883, Mittags 12 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. 8
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Neustrelitz, 28. März 1883.
W. Müller, als Gerichtsschreiber des Großherzogl. Landgerichts. [14105] Oeffentliche Ladung.
In dem Oberlehrer Regentke'schen Vertheilungs⸗ verfahren steht zur Genehmigung des entworfenen Theilungsplanes Termin auf den 17. Mai 1883, Vormittags 9 Uhr, an, zu welchem der Kauf⸗ mann K. Kugler, dessen Aufenthaltsort unbekannt ist, hiermit öffentlich geladen wird.
Ostrowo, den 22. März 1883.
Rummke, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[14100] Oeffentliche Zustellung.
Der Ortsarmenverband Proschowitz, vertreten durch den Rechtsanwalt Zülzer zu Ratibor, klagt gegen die unverehelichte Johanna Kruppa aus Proschowitz, wegen Zahlung von Alimenten für ihre drei in Proschowitz zurückgelassenen Kinder, mit dem An⸗ trage, Beklagte zu verurtheilen, an Kläger 156 ℳ nebst 5 % Zinsen seit 19. März 1883 zu zahlen und den Kläger von der Verpflichtung, ihre drei Kinder auch in dem Zeitraum vom 19. März 1883 bis 19. März 1884 zu alimentiren, zu befreien oder noch 156 ℳ zu zahlen und ladet die Beklagte zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Ratibor
auf den 7. Juli 1883, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. .
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Dormann, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[14063] Aufgebot.
Der Kaufmann Johann Philipp Schmenger zu Offenbach hat das Aufgebot der angeblich ihm ab⸗ handen gekommenen unter den Nummern 210, 211 und 212 auf seinen Namen ertheilten Interims⸗ quittungen über die erfolgte Zahlung und das Bezugsrecht dreier 5 % igen Prioritätsobligationen der Neuen Zoologischen Gesellschaft dahier vom Oktober 1874 über je ℳ 300 beantragt. Der In⸗ haber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf
Mittwoch, den 5. Dezember 1883, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Gr. Kornmarkt 12, Zimmer Nr. 16, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzu⸗ legen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Ur⸗ kunden erfolgen wird. 8 Frankfurt a. M., den 20. März 1883. Königliches Amtsgericht. Abtheilung IV.
ssichert,
[14103] Aufgebot.
Auf Antrag des Rechtsanwalts Keil zu Neumarkt, als bestellter Pfleger des von dem am 13. Sep⸗ tember 1882 hierselbst verstorbenen Königlichen Ge⸗ richtsvollzieher Balduin Körber hinterlassenen Nach⸗ lasse werden hierdurch alle Nachlaßaläubiger und Vermächtnißnehmer aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte an diesen Nachlaß spätestens in dem ar
26. Mai 1883, Vormittags 10 Uhr, hierselbst an Gerichtsstelle, Richterꝛimmer Nr. 2, anstehenden Termine anzumelden, widrigenfalls die⸗ jenigen Nachlaßgläubiger und Vermächtnißnehmer, welche ihre Ansprüche nicht anmelden, an den Nach⸗ laß bezw. die Erben ihre Ansprüche nur insoweit geltend machen können, als der Nachlaß mit Aus⸗ schluß aller seit dem Tode des Erblassers aufge⸗ kommenen Nutzungen durch Befriedigung der ange⸗ meldeten Ansprüche nicht erschöpft wird.
Das Nachlaßinventar liegt zur Einsichtnahme in Gerichtsschreiberei II. in den Amtsstunden bereit.
Neumarkt i./Schl., den 28. März 1883.
Königliches Amtsgericht. gez. Büchner.
[14090] Aufgebot.
Der Schmied Bernard Börgel zu Bevergern hat das Aufgebot der im Grundbuche von Bevergern Band 38 Blatt 251 auf den Namen der nachweis⸗ lich verstorbenen Eheleute Strumpffabrikant Ger⸗ hard Brüning und Franziska, geb. Schmale, zu Bevergern eingetragenen, im Besitze des Börgel be⸗ findlichen, 1,70 a großen Realitäten, Flur II. Nr. 267a., belegen in der Stadt Beverzern, nebst aufstehendem Hause Nr. 20 cat., beantragt und ver⸗ daß ihm andere nicht bekannt seien. Es ergeht an alle Eigenthums⸗ prätendenten die Aufforderung, ihre Ansprüche und Rechte auf das bezeichnete Grundstück spätestens in dem auf
den 5. Juni 1883, Mittags 12 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine anzumelden, widrigen⸗ falls der Ausschluß aller nicht argemeldeten Eigen⸗ thum sansprüche und Rechte und die Eintragung des Börgel als Eigenthümer des Grundstückes erfolgen wird. den 22. März 1883.
Königliches Amtsgericht.
2] Aufgebot.
Das Sparkassenbuch der hiesigen städtischen Spar⸗ kasse Nr. 2309, ausgestellt auf den Namen Michael Schubert, Bauer zu Neuwalde, zuletzt lautend über 961 ℳ 50 ₰, ist angeblich verloren gegangen und wird hiermit auf Antrag des Bauerauszügers Michael Schubert aus Ziegenhals öffentlich auf⸗ geboten.
Der unbekannte Inhaber des vorgedachten Spar⸗ kassenbuchs wird aufgefordert, seine Rechte und An⸗ sprüche auf dasselbe spätestens in dem vor dem unter⸗ zeichneten Amtsgericht auf den 18. Oktober 1883, Vormittags 11¼ Uhr, anberaumten Aufgebotstermine unter Vorlegung des Buches anzumelden, widrigenfalls das letztere für kraftlos erklärt werden wird.
Neisse, den 20. März 1883.
Königliches Amtsgericht.
[14083] Bekanntmachung. Auf Antrag der Stellenbesitzer Eduard und Anna Lurschen Eheleute, vertreten durch den Justizrath Seger zu Neisse, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Neisse durch den Amtsrichter Gentz für Recht: Das Hypotheken⸗Instrument über die auf dem Grundstück Nr. 176 Reinschdorf in Abthei⸗ lung III. Nr. 2 ex decreto vom 4. März 1862 für den Gymnasiallehrer Seemann in Neisse ngetragene, früher auch auf dem Grundstück Nr. 81 Friedewalde haftende, von dem Bauer Johann Kirchner zu Wiesau auf den ꝛc. See⸗ mann durch Cession übertragene, mit 5 % ver⸗
zinsliche Darlehnsforderung von 300 Thalern wird für kraftlos erklärt.
Neisse, den 21. März 1883.
Königliches Amtsgericht.
[14061] Simon c./a. Ehel. Ferdinand. Lizitation vom 3. März 1883. Ausfertigung.
8 Oeffentliche Sitzung des Königlichen Amtsgerichts in Ottweiler am dritten März achtzehn Hundert drei und achtzig, wo zugegen waren: Amtsgerichts⸗Rath Trutschler, Amtsrichter, und Nied, Gerichtsschreiber, in dem Lokale des Wirthen Jacob in Schiffweiler, des Nachmittags halb vier Uhr. .
In der Subhastationssache des Karl Simon, Bierbrauereibesitzer in Ottweiler, Extrahent,
gegen 1) Katharina Ziegler, ohne Stand, Wittwe von Wilhelm Peter, zeitlebens Wirth, jetzige Ehefrau von Philipp Ferdinand, Maschinenwärter, Beide früher zu Schiffweiler, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, erstere als Vormünderin ihrer minorennen Kinder: a. Jacob, b. Catharina Mar⸗ garetha, c. Sophia, d. Henriette Peter, 1 2) Jacob Tornes, Bergmann zu Schiffweiler, als Gegenvormund vorgenannter Minorennen, Sub⸗ hastaten, 8 erschien in dem heutigen durch Subhastations⸗ patent vom dreißigsten November achtzehn Hundert zwei und achtzig zur Lizitation der darin beschrie⸗
Eigenthumsprätendenten
Immobilien vorbestimmten Termine der zu tmeiler wohnende Geschäftsmann Theodor Weiler, Bevollmächtigter des Ertrahenten, kraft Privat⸗ ollmacht vom zwanzigsten Oktober achtzehn Hundert wei und achtzig, und trug dahin an:
Königliches Amtsgericht wolle nunmehr die Lizi⸗ tation der in dem Patente unter Nummero eins, zwei, vier und fünf beschriebenen Immobilien vor⸗ nehmen.
Zur Begründung seines Antrages bezog Komparent sich auf folgende dem Gerichte vorgelegten Aktenstücke:
1) die erwähnte, auf ihn ausgestellte Privatvoll⸗ macht vom zwanzigsten Oktober achtzehn Hundert zwei und achtzig;
2) die exekutorische Ausfertigung eines freiwilligen Urthbeils des Königlichen Friedensgerichts in Ott⸗ weiler vom ersten Februar achtzehn Hundert acht und siebenzig, laut welchem die zu Schiffweiler woh⸗ nenden Eheleute Wilhelm Peter, Wirth, und Ca⸗
2 8 53
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1 —
½½
tharina Ziegler dem Ertrahenten Karl Simon, ge⸗
genüber zur Zahlung eines Betrages von neun Hun⸗ dert Mark nebst sechs Prozent Zinsen seit dem dreißigsten Januar achtzehn Hundert acht und sieben⸗ zig und in die Kosten solidarisch verurtheilt worden sind.
Dieses Urtheil ist eingetragen beim Königlichen Hppothekenamte zu St. Wendel am drei und zwan⸗ zigsten März achtzehn Hundert acht und siebenzig sub volumen ein Hundert sieben und siebenzig Nummero vier Hundert zwei und sechszig;
3) den Akt des Gerichtsvollziehers Kaal in Ott⸗ weiler vom neunzehnten September achtzehn Hun⸗ dert zwei und achtzig, wonach das vorgenannte Urtheil den sämmtlichen Eingangs genannten Subhastaten abschriftlich zur Kenntnißnahme und gemäß Artikel acht Hundert sieben und siebenzig des Bürgerlichen Gesetzbuches in der gesetzlich vorgeschriebenen Weise zugestellt worden ist;
4) den Auszug aus dem Grundsteuer⸗Kataster der Gemeinde Schiffweiler, betreffs der in der Parzellar⸗ Mutterrolle dieser Gemeinde eingetragenen Grund⸗ güter unter Artikel Nummero drei Hundert sechs und dreißig auf den Namen des Wilhelm Peter zu Schiffweiler, sowie den Auszug aus der Gebäudesteuer⸗ rolle derselben Gemeinde, enthaltend die unter Artikel Nummero ein Hundert acht und dreißig eingetragenen Gebäuden desselben Wilhelm Peter, Wirth zu Schiff⸗ weiler mit den gleichzeitigen Angaben, daß die jähr⸗ liche Grundsteuer dieser Immöbel eine Mark sechszig Pfennige und die Gebäudesteuer sechs Mark beträgt, ausgestellt sind diese Auszüge von dem Bürger⸗ meister Bettingen zu Schiffweiler unterm neunten März achtzehn Hundert ein und achtzig;
5) zwei vom Königlichen Hypothekenamte zu St. Wendel ausgestellte Verzeichnisse, de dato vierten Januar achtzehn Hundert acht und siebenzig und zehnten März achtzehn Hundert ein und achtzig, enthal⸗ tend nach Ersterem alle aus dem Zeitraume der letzten zehn Jahre, bis einschließlich den dritten Ja⸗ nuar achtzehn Hundert acht und siebenzig, gegen Wilhelm Peter, Wirth zu Schiffweiler, und nach dem Zweiten die vom vierten Januar achtzehn Hun⸗ dert acht und siebenzig bis einschließlich den neunten März achtzehn Hundert ein und achtzig gegen den Vorgenannten und dessen Ehefrau Katharina Ziegler, ebenfalls zu Schiffweiler, bestehenden Einschreibungen von Privilegien und Hypotheken;
6) die von dem Komparenten Weiler unterm sechs und zwanzigsten Oktober achtzehn Hundert zwei und achtzig aufgenommene Beschreibung der in gerichtlichen Beschlag zu nehmenden Immobilien der Subhastaten, nebst den Angaben der Erstgebote des Extrahenten;
7) die von demselben unter letzterem Tage ent⸗ worfenen “ also lautend:
Die Immobilien werden in demjenigen Zustande den Ansteigern überlassen und zugeschlagen, in welchem sie sich im Augenblicke des Zuschlages befinden, mit allen Rechten und Lasten und ohne eine andere Garantie. 8
Für die Richtigkeit der angegebenen Kataster⸗ bezeichnung und Flächengröße, wird keinerlei Gewähr geleistet, sollte auch der Unterschied bei Letzterem so⸗ gar ein Zwanzigstel
Sobald die Lizitation nicht mehr rechtlich an⸗ gegriffen werden kann, geht das Eigenthum der er⸗ standenen Immobilien auf die Ansteigerer über, welchen es daher auch überlassen bleibt, auf eigene Gefahr und Kosten sich in den Besitz und Genuß ihrer Acquisition zu setzen. Gültige und mit sicherem Datum versehene Mieth⸗ oder Pachtverträge müssen von dem Ansteigerer respektirt werden und bleibt es denselben überlassen, deren Aufhebung auf eigene Gefahr und xööu
Der Steigpreis ist in drei gleichen Terminen am Martinstage — elften November achtzehn Hundert drei und achtzig und am nämlichen Tage der zwei darauf folgenden Jahre mit Zinsen des Ganzen à fünf Prozent per Jahr vom Tage des Zuschlags an zahl⸗ bar und lzwar ohne Abzug nach Kompensation an den Extrahenten selbst oder an die übrigen Hypo⸗ thekargläubiger nach den ihnen etwa gerichtlich zu ertheilenden Kollokationsanweisung.
5.
Die Ansteigerer sind verbunden, sämmtliche Kosten des Subhastationsverfahrens inclusive einer Aus⸗ fertigung des Adjudikationsurtheils und dessen Zu⸗ stellung binnen drei Tagen nach erhaltenem Zu⸗ schlage ebenfalls an den Extrahenten zu bezahlen.
6. Die Steuern und Abgaben tragen die Ansteigerer